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Die USA, der Vorreiter der westlichen Wertegemeinschaft
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2154287) Verfasst am: 12.10.2018, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
"Der US-Bundesstaat Washington schafft die Todesstrafe ab. Sie werde "willkürlich" und aufgrund rassistischer Vorurteile verhängt, urteilte das Oberste Gericht."
Code:
https://www.tagesschau.de/ausland/todesstrafe-washington-101.html


Zur Abwechslung mal 'ne positive Nachricht aus dem Amiland.

Ja, aber Begründung wie rassistische Vorurteile ist krass im Jahr 2018



Dass in den USA ein rassistischer Bias bei der Verhängung von Todesurteilen immer noch eine Rolle spielt, ist leider eine Tatsache. Und nicht nur bei der Verhängung, sondern auch bei der Vollstreckung. Ich erinnere mich an eine Statistik, die nachweisst, dass die Strafe von zum Tode verurteilten Weissen signifikant häufiger auf dem Gnadenweg in eine lebenslange Strafe umgewandelt wird als dies bei Schwarzen der Fall ist.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38687
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2154890) Verfasst am: 19.10.2018, 01:20    Titel: Antworten mit Zitat

Habt Ihr Euch eigentlich schon gefragt wie es passieren kann, dass es in den USA in praktisch allen wichtigen gesellschaftlichen Fragen (gun control, Abtreibung, gay marriage, universal healthcare) "linke" gesellschaftliche Mehrheiten gibt, die eher linken Demokraten auch Mehrheiten an den Wahlurnen zusammenbekommen, die politische Macht allerdings derzeit zu fast 100% bei den eher rechten Republikanern liegt?

Irgendwas was macht die US-amerikanische Linke ganz offensichtlich falsch und ich wage mal die Prophezeiung, dass dies auch bei den bevorstehenden midterms weiter fortgeschrieben werden wird. Den entscheidenden Fehler haben die Demokraten hier naemlich schon gemacht, weshalb es zwar gelingen kann eine Mehrheit im Repräsentantenhaus zu kriegen, aber die republikanische Mehrheit im Senat wahrscheinlichl bestehen bleiben wird, womit sich die Frage einer verfassungsmäßigen Absetzung Trumps fuer die naechsten 2 Jahre wohl erledigt haben duerfte.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2154907) Verfasst am: 19.10.2018, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Irgendwas was macht die US-amerikanische Linke ganz offensichtlich falsch

Ja. U.A. ist sie weniger aggressiv im Gerrymandering und anderen Formen der schamlosen Ausnutzung und Aushöhlung des ohnehin massiv überholungsbedürftigen amerikanischen politischen Systems.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2154974) Verfasst am: 19.10.2018, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Irgendwas was macht die US-amerikanische Linke ganz offensichtlich falsch

Ja. U.A. ist sie weniger aggressiv im Gerrymandering und anderen Formen der schamlosen Ausnutzung und Aushöhlung des ohnehin massiv überholungsbedürftigen amerikanischen politischen Systems.


Das stimmt sicherlich, reicht aber als Erklärung nicht ganz aus.

Um Wahlmanipulationen a la "gerrymandering" durchführen zu koennen, braucht man eine Mehrheit im betreffenden "state legislator", der die Feinheiten des Wahlrechts wie Zuschnitt der Wahlkreise und Voraussetzungen um als Wähler zugelassen zu werden, bestimmt. Hier wirkt sich verheerend aus, dass die Demokraten in den letzten Jahren massiv Mandate in den "state legislators" eingebüßt haben. D.h. sie sind gar nicht mehr in der Lage bei dieser Trickserei genauso schamlos wie die Republikaner vorzugehen. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die gesellschaftlichen Mehrheiten fuer "linke" Politik auch auf Bundesstaatsebene so wenig in Mandate umsetzen lassen?

Und natuerlich ist das auch hoechst problematisch. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese Tricks absolut undemokratisch sind und den letzten Rest an funktionierender Demokratie im Amiland weiter aushöhlen. Kann man ein Problem dadurch loesen, dass man selber Teil des Problems wird?

Letztlich hilft hier eigentlich nur noch ein Neustart der amerikanischen Demokratie, der den diversen antidemokratischen Tricks von vornherein einen Riegel vorschiebt. Neue Verfassung mit zeitgemäßem Wahlrecht ohne den Wahlmänner-Unfug, Unabhängige Kommissionen, die die Grenzen der Wahlkreise nach klaren, fairen Regeln festlegen. Begrenzung von Grosspenden fuer Wahlkämpfe, Einheitliche faire bundesweite Regeln zur Wahlberechtigung etc .

Aber dafuer braucht man erstmal eine politische Mehrheit und davon sehe ich weit und breit keine Spur.
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Tarvoc
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2154977) Verfasst am: 19.10.2018, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Um Wahlmanipulationen a la "gerrymandering" durchführen zu koennen, braucht man eine Mehrheit im betreffenden "state legislator", der die Feinheiten des Wahlrechts wie Zuschnitt der Wahlkreise und Voraussetzungen um als Wähler zugelassen zu werden, bestimmt.

Dafür reicht es halt aus, einmal die Mehrheit zu gewinnen und dann die entsprechenden Entscheidungen durchzubringen.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Aber dafuer braucht man erstmal eine politische Mehrheit und davon sehe ich weit und breit keine Spur.

Ist ja auch klar, bei dem ganzen Gerrymandering und den sonstigen Tricks, die das verhindern. zwinkern Aber mal Spaß bei Seite: Ich weiss gar nicht, ob die amerikanische Verfassung das überhaupt zulässt. Ein Pendant zu Artikel 146 gibt es m.W. in der amerikanischen Verfassung nicht. Sowas könnte also nur dann zustande kommen, wenn jemand mit Gewalt den Staat umstürzt - und das wird wohl in nächster Zeit kaum passieren. Allerdings weiß ich auch nicht ganz genau, wie starr die Verfassung das politische System festschreibt.
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
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Beitrag(#2155485) Verfasst am: 25.10.2018, 06:54    Titel: Antworten mit Zitat

Im Rahmen des allgemeinen Vorlesungswesens der Uni Hamburg erklärte vorgestern William Kerby (Mathe-Professor im Ruhestand), wie das US-Wahlsystem den Sieg Trumps gegen die Mehrheit der Wähler ermöglichte. Dabei wies er auf eine arte-Reportage hin, die ich mir gestern in der Mediathek angesehen habe: sehr informativ. Es geht vor allem um Cambridge Analytica und Robert Mercer:

https://www.arte.tv/de/videos/082806-000-A/fake-america-great-again/

(Verfügbar von 08/10/2018 bis 06/01/2019. Nächste Ausstrahlung am Donnerstag, 25. Oktober um 09:40)
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yukterez
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Anmeldungsdatum: 27.04.2016
Beiträge: 66

Beitrag(#2155551) Verfasst am: 25.10.2018, 22:17    Titel: The left can't meme Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Irgendwas was macht die US-amerikanische Linke ganz offensichtlich falsch

Allerdings. Mit ihren hoax rape accusations und false flag bombs machen sie sich nicht gerade glaubwürdiger, und auch mit Drohungen und Erpressungen können sie keinen der noch Unentschlossen ist auf ihre Seite ziehen.

Jobs, not Mobs,

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zelig
Kultürlich



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Beiträge: 23083

Beitrag(#2156048) Verfasst am: 31.10.2018, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die US-Bundespolizei FBI geht einer möglichen Verleumdungskampagne gegen den Sonderermittler Robert Mueller nach, der die Russland-Kontakte des früheren Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump untersucht. Frauen sei womöglich Geld dafür angeboten worden, falsche Anschuldigungen sexueller Übergriffe gegen den Sonderermittler zu erheben, teilte Muellers Sprecher Peter Carr mit. Als das Büro des Ermittlers von den Anschuldigungen erfahren habe, habe es die Angelegenheit an die US-Bundespolizei weitergegeben.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/russland-affaere-robert-mueller-fbi-kampagne

Ungustiöses im Blickfeld
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38687
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2156080) Verfasst am: 31.10.2018, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die US-Bundespolizei FBI geht einer möglichen Verleumdungskampagne gegen den Sonderermittler Robert Mueller nach, der die Russland-Kontakte des früheren Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump untersucht. Frauen sei womöglich Geld dafür angeboten worden, falsche Anschuldigungen sexueller Übergriffe gegen den Sonderermittler zu erheben, teilte Muellers Sprecher Peter Carr mit. Als das Büro des Ermittlers von den Anschuldigungen erfahren habe, habe es die Angelegenheit an die US-Bundespolizei weitergegeben.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/russland-affaere-robert-mueller-fbi-kampagne

Ungustiöses im Blickfeld



War doch klar, dass die Trumpanzees irgendwann entdecken, dass man metoo-Methoden ganz prima fuer eigene Zwecke benutzen kann.

Niemand muss was beweisen, unbewiesene Beschuldigungen reichen um lästige Maenner loszuwerden. Ich glaube da wird noch mehr kommen.


Danke metoo! Böse
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2156083) Verfasst am: 31.10.2018, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die US-Bundespolizei FBI geht einer möglichen Verleumdungskampagne gegen den Sonderermittler Robert Mueller nach, der die Russland-Kontakte des früheren Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump untersucht. Frauen sei womöglich Geld dafür angeboten worden, falsche Anschuldigungen sexueller Übergriffe gegen den Sonderermittler zu erheben, teilte Muellers Sprecher Peter Carr mit. Als das Büro des Ermittlers von den Anschuldigungen erfahren habe, habe es die Angelegenheit an die US-Bundespolizei weitergegeben.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/russland-affaere-robert-mueller-fbi-kampagne

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War doch klar, dass die Trumpanzees irgendwann entdecken, dass man metoo-Methoden ganz prima fuer eigene Zwecke benutzen kann.

Niemand muss was beweisen, unbewiesene Beschuldigungen reichen um lästige Maenner loszuwerden. Ich glaube da wird noch mehr kommen.


Danke metoo! Böse


Ja, wirklich schlimme Sache, dass plötzlich Frauen öffentlich über Missbrauchserfahrungen berichtet haben.

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38687
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2156088) Verfasst am: 31.10.2018, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die US-Bundespolizei FBI geht einer möglichen Verleumdungskampagne gegen den Sonderermittler Robert Mueller nach, der die Russland-Kontakte des früheren Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump untersucht. Frauen sei womöglich Geld dafür angeboten worden, falsche Anschuldigungen sexueller Übergriffe gegen den Sonderermittler zu erheben, teilte Muellers Sprecher Peter Carr mit. Als das Büro des Ermittlers von den Anschuldigungen erfahren habe, habe es die Angelegenheit an die US-Bundespolizei weitergegeben.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/russland-affaere-robert-mueller-fbi-kampagne

Ungustiöses im Blickfeld



War doch klar, dass die Trumpanzees irgendwann entdecken, dass man metoo-Methoden ganz prima fuer eigene Zwecke benutzen kann.

Niemand muss was beweisen, unbewiesene Beschuldigungen reichen um lästige Maenner loszuwerden. Ich glaube da wird noch mehr kommen.


Danke metoo! Böse


Ja, wirklich schlimme Sache, dass plötzlich Frauen öffentlich über Missbrauchserfahrungen berichtet haben.

Mit den Augen rollen


Schlimm ist, dass die Unschuldsvermutung in diesem Bereich defacto abgeschafft wurde und das muss sich zwangsläufig irgendwann rächen.
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schtonk
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Beitrag(#2156205) Verfasst am: 01.11.2018, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ein politisches Schlachtfeld
In den USA ist der Umgang mit der Geschichte der Sklaverei noch immer umkämpft.


Zitat:
...„Wenn man nicht versteht, dass die Hälfte des Landes bereit war, in den Krieg zu ziehen, um die Sklaverei zu verteidigen, wie soll man da den viel diffuseren, systemischen Rassismus heute verstehen?“

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DonMartin
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Beitrag(#2156218) Verfasst am: 02.11.2018, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Ein politisches Schlachtfeld
In den USA ist der Umgang mit der Geschichte der Sklaverei noch immer umkämpft.


Zitat:
...„Wenn man nicht versteht, dass die Hälfte des Landes bereit war, in den Krieg zu ziehen, um die Sklaverei zu verteidigen, wie soll man da den viel diffuseren, systemischen Rassismus heute verstehen?“

Macht ja ein ziemliches Fass auf, der Herr Philosophie(!)prof.
Ich halte es eher mit der Ken Burns' Doku "The Civil War".
"Die Hälfte des Landes" trifft es nicht entfernt.
Der Süden war in jeder Hinsicht von Anfang an unterlegen, also weit weniger als die Hälfte.
Die Sklaverei war bestenfalls der oberflächliche Anlass, aber nicht die Ursache.
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt,
und die Vorstellung, dass der durchschnittliche Yankee sich für sie die Knochen kaputtschiessen liess, halte ich für wenig plausibel.
Dasselbe mit umgekehrtem Vorzeichen: die meisten Südstaatler dürften nicht reich genug gewesen sein, um sich als Sklavenhalter zu betätigen.
Es ging eher um das, was man heute "Identität" nennt: agrarisch-feudaler Süden gegen modernen, industrialisierten Norden.
Ein Kurzdialog aus Ken Burns:
Nordstaatler: "Warum kämpft ihr gegen uns?"
Südstaatler: "Weil ihr hier seid."
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schtonk
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Beiträge: 10074

Beitrag(#2156219) Verfasst am: 02.11.2018, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
[...]
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt(...)

Ok, soweit deine "Geschichtskenntnisse" noc
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4835

Beitrag(#2156220) Verfasst am: 02.11.2018, 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
[...]
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt(...)

Ok, soweit deine "Geschichtskenntnisse" noc

Ich denke, dass eher Du da etwas Nachhilfe brauchst:
https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/pwieschwarzenregimenterexsklavenkaempfenfuerdieunion100.html
Zitat:
...dass die weiße Bevölkerung des Nordens wenig begeistert von der Bewaffnung der Schwarzen war. Man sah sie immer noch als Menschen zweiter Klasse an und hatte Angst vor dem Gewaltpotenzial, das von ihnen ausgehen konnte.

http://www.fr.de/politik/sklaverei-ein-politisches-schlachtfeld-a-1570653,2
Zitat:
Und sie werden die ganze Zeit über einen Zweifrontenkrieg führen müssen – gegen die rückständigen Rassisten der Konföderierten Staaten und gegen den strukturellen Rassismus in den Nordstaaten. „Der Neger“ bleibt selbst als nachgewiesener Kriegsheld für die meisten weißen Amerikaner ein kindischer Halbaffe,
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10074

Beitrag(#2156221) Verfasst am: 02.11.2018, 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
[...]
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt(...)

Ok, soweit deine "Geschichtskenntnisse" noc

Ich denke, dass eher Du da etwas Nachhilfe brauchst:
https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/pwieschwarzenregimenterexsklavenkaempfenfuerdieunion100.html
Zitat:
...dass die weiße Bevölkerung des Nordens wenig begeistert von der Bewaffnung der Schwarzen war. Man sah sie immer noch als Menschen zweiter Klasse an und hatte Angst vor dem Gewaltpotenzial, das von ihnen ausgehen konnte.
[...]


Aus deinem Link:
Zitat:
Schwarze dienten in ausschließlich schwarzen Regimentern. Nur ihre Offiziere waren Weiße, die es oft als Strafexpedition ansahen, schwarze Rekruten ausbilden und in den Kampf führen zu müssen.

Auch in der Besoldung wurden Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß gemacht. Weiße erhielten einen Monatssold von 13 Dollar, Schwarze nur zehn Dollar, von denen ihnen auch noch drei für die Bereitstellung von Uniform und Ausrüstung abgezogen wurden.

Auch der Weg auf die Militärakademien blieb ihnen verwehrt.

Was möchtest du uns erzählen?
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oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
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Beitrag(#2156222) Verfasst am: 02.11.2018, 02:19    Titel: Antworten mit Zitat

Einer meiner häufigeren Aggregatoren zum Thema schrieb heute auch einen kurzen Beitrag über die Frage, warum Menschen in den USA nicht mehr wählten.

Als ein Grund wird natürlich "voter suppression" angeführt: Je niedriger die Wahlbeteiligung ist, desto eher nutzt das statistisch gesehen den Republikanern. Es werde bestimmten Gruppen - bezeichnenderweise denen, die "statistisch gesehen" bevorzugt die Demokraten wählen, ein Schelm, der Böses dabei denkt - bewußt erschwert, sich überhaupt schon zur Wahl zu registrieren, Wahllokale werden nach jwd verlegt, es werden Dokumente verlangt, die nicht Jeder besitzt, oder die Menschen werden zum Teil auch nicht ausreichend oder falsch informiert.

Dann gibt es Menschen, die von der Politik desillusioniert sind: Bernie Sanders habe sie z.B. noch mitgerissen, aber daß er nicht zum Präsidentschaftskandidaten gekürt worden sei, habe die Begeisterung dann auch gleich wieder zerstört. Man fühle sich nicht repräsentiert oder habe das Gefühl, daß es sowieso völlig egal sei, wer an die Macht komme.

Daneben werden aber auch Antworten zitiert, die mich etwas befremdet haben Mit den Augen rollen:

Zitat:
N.N. (27, TX): I have ADHD and I can't do tasks where the payoff is far in the future
N.N. (29, CA): I move a lot and registering is a pain because I don't have a printer or stamps
N.N. (21, NY): I tried to register but I don't know what "postmarked" means or how to mail a document


Was soll man darüber denken? Jemand, der sich nicht zur Wahl registriert hat, weil er nicht weiß, wo man eine Briefmarke herkriegt und wo der nächste Briefkasten ist Am Kopf kratzen. (Heutzutage kann man auch sowas googeln.)

Ja gut, nicht daß ich glauben würde, daß es in anderen Ländern besser laufen würde: Man bedenke an GB, wo sich die Alten gegen die Jungen durchgesetzt und für sie eine Zukunft bestimmt haben, weil Viele einfach nicht abgestimmt oder sich auch nicht vorher informiert haben, wie man sich überhaupt für die Abstimmung registrieren kann.
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2156229) Verfasst am: 02.11.2018, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
[...]
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt(...)

Ok, soweit deine "Geschichtskenntnisse" noc


Jemand, der in einer Diskussion das Wort "Neger" als Beschreibung verwendet, braucht man sowieso nicht ernstnehmen.
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schtonk
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Beiträge: 10074

Beitrag(#2156469) Verfasst am: 05.11.2018, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

US-Rechtsextreme wollen von Trump profitieren

Zitat:
...Der Aufschwung am rechten Rand spiegelt sich auch darin wider, dass Rassisten und Fremdenfeinde bei den anstehenden Kongress- und Regionalwahlen kräftiger mitmischen als in früheren Jahren.
...
Arthur Jones etwa bestreitet den Völkermord der Nazis an den Juden. Den Holocaust bezeichnet der Kandidat für das Repräsentantenhaus in Washington auf seiner Website als „größte, schwärzeste Lüge der Geschichte“.
...
Steve West etwa nennt auf seiner Kampagnenwebsite den Islam einen „Krebs für Amerika“. Er hat auch eine Radiosendung, in der er gegen Muslime und Juden zu Felde zieht, antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet und verkündet hat: „Hitler hatte Recht“.


Die (zumindest erste) Aussage vom rechtradikalen Steve West korrespondiert übrigens einwandfrei mit
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Hier noch was (immer noch) aktuelles zum Thema "friedlicher, toleranter Islam":
[...]
Diese Religion ist voll die Seuche.

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2156521) Verfasst am: 06.11.2018, 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
[...]
Freilaufende Neger waren auch im Norden nicht sonderlich beliebt(...)

Ok, soweit deine "Geschichtskenntnisse" noc


Jemand, der in einer Diskussion das Wort "Neger" als Beschreibung verwendet, braucht man sowieso nicht ernstnehmen.


Nicht nur das! Das Adjektiv "freilaufend" insuiert, dass es sich dabei um so 'ne Art Nutz- und Haustier handelt. Erbrechen
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beachbernie
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Beitrag(#2156525) Verfasst am: 06.11.2018, 03:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wage mal die Prognose, dass dieser ganze Zirkus um die Ernennung Kavanaughs, inklusive den hysterisch kreischende Weibern in Fahrstühlen und anderswo, die Präsidentschaft Trumps fuer die naechsten 2 Jahre gesichert hat.

Es war ein riesiger politischer Fehler seitens der Demokraten das Nominierungsverfahren auf "Metoo"-Niveau herunterzuziehen anstatt den Kandidaten politisch zu bekämpfen. Höchstwahrscheinlich waere zwar die Nominierung auch so erfolgt aber das Affentheater hat die Wahlaussichten der Republikaner in den morgigen midterms deutlich verbessert. Fuer viele konservative Wähler steht Kavanaugh als unschuldiges Opfer einer politischen Kampagne da, was sich mit Sicherheit auf deren Motivation zur Stimmabgabe morgen auswirken wird. Da bezüglich der behaupteten sexuellen Verfehlungen Kavanaugs keinerlei Beweise vorliegen, sondern Aussage gegen Aussage steht, kann jeder das glauben, was er glauben will und das ist in der Regel das, was bestehende politische Überzeugungen bestätigt.

Somit haben die Demokraten mit Sicherheit ihre letzte Chance verspielt die republikanische Mehrheit im Senat zu kippen, was ohnehin recht schwer gewesen waere und der erhoffte Erdrutschsieg beim Repraesentantehaus wird wohl auch ausbleiben. Ich persönlich tippe auf eine knappe demokratische Mehrheit dort, das kann aber durchaus auch in die andere Richtung losgehen.

Ich bin mir zwar sicher, dass die Demokraten einen deutlichen Vorsprung bei der Zahl der Stimmen haben werden, aber bei den in dieser Pseudodemokratie üblichen Tricksereien wird sich das nicht in einer entsprechenden Mandatszahl ausdrücken. Um hier einen grossen Sieg zu erringen waere eine "Blue Tsunami" notwendig gewesen und die wird es morgen nicht geben.

Bei den zu erwartenden Ergebnissen stehen die Chancen fuer ein "impeachment" Trumps bei praktisch null!
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zelig
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Beiträge: 23083

Beitrag(#2156527) Verfasst am: 06.11.2018, 07:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht nur das. Ich glaube die kreischenden Weiber und Metoo sind auch für die globale Erwärmung verantwortlich. Gar nicht erst zu reden von der Wirtschaftskrise und dem Mord an Kashoggi. Es ist wirklich schlimm, gell? Trump tut alles um Frauen auf ihren Platz zu verweisen, sogar an die Pussy greift er. Aber Metoo versaut einfach alles.
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Bravopunk
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Beitrag(#2156537) Verfasst am: 06.11.2018, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Nicht nur das. Ich glaube die kreischenden Weiber und Metoo sind auch für die globale Erwärmung verantwortlich. Gar nicht erst zu reden von der Wirtschaftskrise und dem Mord an Kashoggi. Es ist wirklich schlimm, gell? Trump tut alles um Frauen auf ihren Platz zu verweisen, sogar an die Pussy greift er. Aber Metoo versaut einfach alles.


Und jetzt haben sie auch noch den Sarkasmus auf dem Gewissen. Traurig Diese Monster.
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Dunno What Went Wrong 6_9

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2156594) Verfasst am: 06.11.2018, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Nicht nur das. Ich glaube die kreischenden Weiber und Metoo sind auch für die globale Erwärmung verantwortlich. Gar nicht erst zu reden von der Wirtschaftskrise und dem Mord an Kashoggi. Es ist wirklich schlimm, gell? Trump tut alles um Frauen auf ihren Platz zu verweisen, sogar an die Pussy greift er. Aber Metoo versaut einfach alles.


Bullshit!

Hoer bitte auf hysterisch zu kreischen.


Aber wahrscheinlich hältst Du auch dieses Gezeter fuer einen sinnvollen politischen Debattenbeitrag:

https://www.youtube.com/watch?v=gdffJAom_UE
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2156642) Verfasst am: 07.11.2018, 06:55    Titel: Antworten mit Zitat

Klatsche für Trump und die Republikaner:
https://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/us-senderrepublikaner-senat-verlieren-repraesentantenhaus-33280218
Regieren wird für Trump nun deutlich schwieriger.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Zumsel
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Beiträge: 3457

Beitrag(#2156644) Verfasst am: 07.11.2018, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Klatsche für Trump und die Republikaner:
https://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/us-senderrepublikaner-senat-verlieren-repraesentantenhaus-33280218
Regieren wird für Trump nun deutlich schwieriger.


Na ja, geht so, wenn man bedenkt, dass es eine Art Tradition ist, dass die Präsidentenpartei bei den Midterm eine Klatsche kassiert, ist das Ergebnis für die Demokraten jetzt nicht wirklich so überwältigend, der Vorsprung im Repräsentantenhaus ist für die Demokraten relativ knapp und der im Senat für die Republikaner verhältnismäßig komfortabel. Guckt man sich mal die Prognosen vor der Wahl an, haben die Demokraten genau das geholt, was ihnen ohnehin als mehr oder weniger sicher vorhergesagt wurde, während alle Toss-up-Sitze an die GOP gingen. Im Grunde ist die Wahl also eher ein Achtungserfolg für Trump, von einer allgemeinen Antistimmung gegen ihn kann jedenfalls keine Rede sein. Faktisch können die Demokaten mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus jetzt natürlich trotzdem effektiver opponieren, wenn sie denn zusammenhalten.
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



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Beitrag(#2156645) Verfasst am: 07.11.2018, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Immerhin hat Bernie wieder in Vermont seinen Senatssitz gewonnen! Mit einem deutlichen Ergebnis.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



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Beitrag(#2156680) Verfasst am: 07.11.2018, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Dank Trump sind Kongress und Senat vielfältiger und bunter besetzt als jemals zuvor. Erstmals sitzen sogar zwei "native Americans" im Repräsentantenhaus.

https://www.bento.de/politik/midterms-weiblicher-vielfaeltiger-juenger-das-sind-die-gewinner-der-kongresswahlen-a-f912d4e8-52ba-460a-8f7e-11ddf7a37124


Das "Dank Trump" ist ernst gemeint. Der mobilisiert Anhänger und Gegner. Es interessieren sich plötzlich Bevölkerungsgruppen, die mit Politik bisher kaum was am Hut hatten, für die Politik. Und die Demokraten versuchen es jetzt wirklich mal mit Vielfalt.
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MadMagic
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Beiträge: 173

Beitrag(#2156698) Verfasst am: 07.11.2018, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Klatsche für Trump und die Republikaner:
https://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/us-senderrepublikaner-senat-verlieren-repraesentantenhaus-33280218
Regieren wird für Trump nun deutlich schwieriger.


Diese schwachsinnige Schlagzeile wurde ihnen präsentiert von cai/dpa und Wolle Mr. Green
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Wieder da zwinkern
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2156708) Verfasst am: 08.11.2018, 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Immerhin hat Bernie wieder in Vermont seinen Senatssitz gewonnen! Mit einem deutlichen Ergebnis.


Das war ein Selbstläufer. Bernie verfügt ueber eine sehr zuverlässige Basis.
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