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Die USA, der Vorreiter der westlichen Wertegemeinschaft
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Tarvoc
Oh Deer...



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 38713
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2214860) Verfasst am: 11.06.2020, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool


Extra für dich zur "Begriffsklärung": Wer Sozialismus meint, soll Sozialismus sagen.
_________________
From what I've tasted of desire, I hold with those who favor fire.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15328
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2214863) Verfasst am: 11.06.2020, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool


Extra für dich zur "Begriffsklärung": Wer Sozialismus meint, soll Sozialismus sagen.


Nee, ich meine Demokratie und habe das auch gesagt.

Es ist doch ein Unding, den Begriff Demokratie für die Art von politischer "Beteiligung" zu verwenden. Das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Begriffe sollten schon sauber verwendet werden.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6275

Beitrag(#2214865) Verfasst am: 11.06.2020, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Das sagt nur, wie oft welche Partei den Präsidenten gestellt hat. Meine Frage war aber, wie oft eine Partei von den Absurditäten des Wahlsystems profitiert hat

profitieren heisst für mich "Wahl gewinnen".
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

und trotz einer Minderheit bei den Wählerstimmen die Wahl gewonnen hat. Auf diese Frage ist deine "Antwort" einfach eine Lüge: Das war nämlich der Fall, als Trump 2016 und der zweite Busch 2000 gewonnen hat. Die Demokrat

du solltest Deine unchristliche Wortwahl mal etwas überprüfen.
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44363
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2214925) Verfasst am: 11.06.2020, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool


Extra für dich zur "Begriffsklärung": Wer Sozialismus meint, soll Sozialismus sagen.


Nee, ich meine Demokratie und habe das auch gesagt.

Es ist doch ein Unding, den Begriff Demokratie für die Art von politischer "Beteiligung" zu verwenden. Das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Begriffe sollten schon sauber verwendet werden.



Wie wuerde eine "wissenschaftlich haltbare" Demokratie denn konkret aussehen?
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17952

Beitrag(#2214967) Verfasst am: 11.06.2020, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Das sagt nur, wie oft welche Partei den Präsidenten gestellt hat. Meine Frage war aber, wie oft eine Partei von den Absurditäten des Wahlsystems profitiert hat

profitieren heisst für mich "Wahl gewinnen".

Da es hier aber gerade darum geht, dass das Wahlsystem den Wählerwillen verzerrt, ist dieses "heißt für mich" dann einerseits eine bewusste Ablenkung vom Thema. Und auch von der Wortwahl her bewusst falsch (ich erspare deinem zarten Seelchen das böse Wort), denn "vom Wahlsystem profitieren" heißt logisch nicht einfach "besser abschneiden als der andere", sondern "aufgrund des Wahlsystems besser abschneiden als der andere". Sprich: gewinnen, obwohl man an den Wählerstimmen gemessen verloren hätte. Und das ist den Republikanern nun mal zweimal in den letzten zwanzig Jahren gelungen, den Demokraten aber noch nie, seit es sie als eigene Partei gibt.
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17952

Beitrag(#2214968) Verfasst am: 11.06.2020, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool

Mit deinen "Begriffsklärungen", bei denen du willkürlich Merkmale genau so hinzufügst oder wegnimmst, dass im allgemeinen Verständnis positiv bewertete Begriffe nur noch auf Dinge zutreffen, die du persönlich gut findest, und umgekehrt, habe ich's in der Tat nicht so.

Genau das gilt übrigens für den von dir hier auf exakt diese Weise verzerrten Begriff "Begriffsklärung".

Deine "Begriffsklärungen" sind einfache nur Torpedierungen sinnvoller Diskussionen durch eristisch motivierte Begriffsverwirrung.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15328
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2215018) Verfasst am: 12.06.2020, 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool

Mit deinen "Begriffsklärungen", bei denen du willkürlich Merkmale genau so hinzufügst oder wegnimmst, dass im allgemeinen Verständnis positiv bewertete Begriffe nur noch auf Dinge zutreffen, die du persönlich gut findest, und umgekehrt, habe ich's in der Tat nicht so.


Ich fürchte, auf diesem Gebiet fehlt es dir einfach an Grundwissen. Dein Demokratiebegriff ist von einer extremen Oberflächlichkeit geprägt. Leider ist Demokratie nicht dieses Geschwätz, was in deinem Käseblatt steht, das du täglich inhalierst.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Genau das gilt übrigens für den von dir hier auf exakt diese Weise verzerrten Begriff "Begriffsklärung".

Deine "Begriffsklärungen" sind einfache nur Torpedierungen sinnvoller Diskussionen durch eristisch motivierte Begriffsverwirrung.


Ich habe etwas gegen Oberflächlichkeit und bewusstloses Nachplappern sinnentleerter Worthülsen, in die ideologische Inhalte gekippt werden. Wenn du meinst, so etwas rezitieren zu müssen, ist das deine Sache.
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Tarvoc
Oh Deer...



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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2215019) Verfasst am: 12.06.2020, 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Leider ist Demokratie nicht dieses Geschwätz, was in deinem Käseblatt steht, das du täglich inhalierst.

Lachen Demokratie ist immer das, was der Demos sagt, das sie ist. Deshalb taugt dieser Begriff ja auch so relativ wenig. zwinkern
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Zumsel
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Beitrag(#2215037) Verfasst am: 12.06.2020, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, also ich würde doch sagen, da kann die Entscheidung nicht schwer fallen Lachen

https://www.reddit.com/r/de/comments/h78mbg/mittlerweile_im_amerikanischen_wahlkampf_und_ja/
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Tarvoc
Oh Deer...



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Beiträge: 38713
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2215039) Verfasst am: 12.06.2020, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tja, also ich würde doch sagen, da kann die Entscheidung nicht schwer fallen Lachen

Lachen Stimmt sogar. "A Radical Socialist Democrat". Wo kann ich mein Kreuzchen dafür machen? Daumen hoch! Cool
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 4026

Beitrag(#2215131) Verfasst am: 13.06.2020, 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hier werden Texas, Arizona und Georgia aktuell als Battleground States geführt.
https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/2020_elections_electoral_college_map.html

Das ist durchaus bemerkenswert.
Sollte Biden wirklich Texas gewinnen, ist alles andere fast egal.
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2215154) Verfasst am: 13.06.2020, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tja, also ich würde doch sagen, da kann die Entscheidung nicht schwer fallen Lachen

https://www.reddit.com/r/de/comments/h78mbg/mittlerweile_im_amerikanischen_wahlkampf_und_ja/


Dem Mann ist aber auch nichts zu peinlich. Sehr glücklich

Das muss man auch vor dem Hintergrund sehen, dass Trump vor ein, zwei Tagen dem Fernsehsender CNN vorgeworfen hat "falsche" Umfrageergebnisse veröffentlicht haben, die ihn weit hinter Biden zurückliegend sahen.

Ich nehme an er meint, dass das Ergebnis dieser Umfrage unter seinen Anhängern wohl das "richtige" waere.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



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Beiträge: 15328
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2215181) Verfasst am: 13.06.2020, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Demokratie sollte man das auch unabhängig vom Wahlsystem nicht nennen. Demokratie ist ganz was anderes.

Auch hier wäre wieder eine Begriffsklärung nötig.

Aber damit hast du's ja nicht so. Cool


Extra für dich zur "Begriffsklärung": Wer Sozialismus meint, soll Sozialismus sagen.


Nee, ich meine Demokratie und habe das auch gesagt.

Es ist doch ein Unding, den Begriff Demokratie für die Art von politischer "Beteiligung" zu verwenden. Das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Begriffe sollten schon sauber verwendet werden.



Wie wuerde eine "wissenschaftlich haltbare" Demokratie denn konkret aussehen?


In einer demokratischen Gesellschaft entscheiden die Menschen gemeinsam über die sie betreffenden Angelegenheiten.

In einer Oligarchie entscheiden Menschen gemeinsam über Angelegenheiten, von denen sie selber gar nicht betroffen sind.

Bürgerliche Parlamente, die nicht in erster Linie ihren Wählern verantwortlich sind, sondern ihren Nichtwählern, haben mit Demokratie nichts zu tun.
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Skeptiker
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Beiträge: 15328
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2215182) Verfasst am: 13.06.2020, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Leider ist Demokratie nicht dieses Geschwätz, was in deinem Käseblatt steht, das du täglich inhalierst.

Lachen Demokratie ist immer das, was der Demos sagt, das sie ist. Deshalb taugt dieser Begriff ja auch so relativ wenig. zwinkern


Aber in den Sonntagsreden klingt es doch gut in den Ohren des Demos. Es macht was her und man zieht seinen besten Anzug an, wenn davon die Rede ist. Cool
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
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Beitrag(#2215911) Verfasst am: 23.06.2020, 02:03    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, das wurde ja schon mehrfach erwähnt:

Der ganze Wahlprozeß in 2020 könnte angesichts so einiger Schwierigkeiten gefährdet sein, z.T. weil die Administration es nicht schafft, Jedem die Wahl zu ermöglichen, der auch wählen will, z.T. (aber dazu gibt es dort andere Artikel) sogar aktiv versucht, den Wahlprozeß zu behindern.

Hier scheint (wir wollen da mal gutwillig sein, weil z.B. der Gouverneur jenes Staates ein Demokrat ist) zumindest Ersteres vorzuliegen, daß man da also etwas überfordert zu sein scheint:

Eine Vorwahl hat auch eine gewisse Bedeutung, weil man sie gleichsam als Testlauf für den Wahltag im November deuten kann, und weil dort auch bestimmt werden soll, wer im November gegen den unbeliebten Mitch McConnell antritt. Sollte hier Kandidat X gegen Kandidatin Y gewinnen, könnte das ja über die Zusammensetzung im Parlament mit-entscheiden. Die Parteien tendieren ja dazu, strategisch zu denken, sehen möglicherweise nicht als so entscheidend an, wer für vier oder acht Jahre der Präsident ist, sondern wer die nächsten 30, 40 Jahre in den Gerichten sitzen wird, über die nun einmal der Senat bestimmt - und wenn man dort die Mehrheit gewinnt oder verliert...

Jedenfalls eine Beobachtung einer Vorwahl in Kentucky ("Kentucky Primary May Be Chaotic"):

Demnach haben 937000 Wähler, etwa 27% aller registrierten Wähler, Briefwahlunterlagen beantragt. In "normalen" Zeiten würden das im Schnitt etwa 1.5% tun, die Verwaltung kam dementsprechend nicht nach, die Antragsflut zu bewältigen.

Normalerweise würden anläßlich einer solchen Wahl etwa 3700 Wahllokale vorgesehen, diesmal seien es nicht einmal 200. Wahlhelfer seien tendentiell nun einmal ältere Leute, die jetzt als Risikogruppe gelten und sich nicht in der Zahl gefährden wollten.

Am krassesten das komme in den größten Bezirken zum Tragen, wo es für 760.000 bzw. 311.000 Einwohner jeweils genau ein Wahllokal gibt. Diese Bezirke sind auch recht groß, haben recht viele arme (und schwarze) Wähler, die oft kein Auto haben, und einen schlechten ÖPNV - es sieht demnach so aus, als ob gerade viele Schwarze an der Wahl gehindert sein könnten.

Andererseits ist aber auch nicht absehbar, wie sich das auswirken könnte: Es könnte ja z.B. sein, daß Afroamerikaner oder Ärmere dahin tendieren würden, einen bestimmten Kandidaten zu wählen, der allerdings "progressiver" ist als seine Gegenkandidatin. Und wenn die nicht wählen können, wird seine Gegenkandidatin zur Kandidatin der Demokraten gewählt, die als "moderater" wahrgenommen wird und demnach auch für enttäuschte Konservative "wählbarer" sein mag - das Corona-Desaster also dazu führt, daß der Republikaner Mitch McConnell seinen aktuellen Job, merkwürdiges Zeug von sich zu geben und seiner Partei auf Jahrzehnte die "eigentliche Macht" (nämlich die in den hohen Gerichten) zu sichern, dann verliert... Am Kopf kratzen.
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2215913) Verfasst am: 23.06.2020, 03:58    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


In einer demokratischen Gesellschaft entscheiden die Menschen gemeinsam über die sie betreffenden Angelegenheiten......




......und der höchste Gerichtshof nach Rücksprache mit dem Praesidenten wer Vorsitzender welcher Oppositionspartei wird. zwinkern

Gut dass die USA keine demokratische Gesellschaft sind, sonst wuerde Nancy Pelosi vom Supreme Court abgesetzt und Ivanka Trump zu ihrer Nachfolgerin bestimmt! Sehr glücklich
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44363
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2216522) Verfasst am: 01.07.2020, 04:36    Titel: Antworten mit Zitat

Michael Moore mit einer Zustandsbeschreibung der USA 2020:

https://www.youtube.com/watch?v=TxN-9KLMQIY


Ist zwar 40min lang, aber nehmt Euch mal die Zeit. Heavy stuff!
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15328
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2216599) Verfasst am: 01.07.2020, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Michael Moore mit einer Zustandsbeschreibung der USA 2020:

https://www.youtube.com/watch?v=TxN-9KLMQIY

Ist zwar 40min lang, aber nehmt Euch mal die Zeit. Heavy stuff!


Die USA zeigen Europa das Bild seiner Zukunft, das ist Alles.

Trump ist nur ein Symptom, aber nicht die Ursache. Man sehe sich all die Kurz', Orbans, und Johnsons an, die sich in Europa ausbreiten. Auch die sind abgeleitet von dem, was unter der politischen Haube steckt.

Und dieses kannst du durch Wahlen nicht auswechseln.

Apropos Michael Moore: Sein letzter Film besteht zum Teil aus Fälschungen und zeigt diverse Tatsachen ohne jeden Kontext. Ich kann nur davon abraten. Der Film ist schlecht und völlig daneben.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44363
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2217899) Verfasst am: 16.07.2020, 03:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
...A man who refused to wear a mask inside a Michigan store allegedly stabbed another customer who confronted him — and then was shot and killed by a sheriff's deputy whom he also tried to attack, authorities said....


https://www.buzzfeednews.com/article/tasneemnashrulla/michigan-mask-argument-stabbing-shooting?utm_source=dynamic&utm_campaign=bffbbuzzfeednews&ref=bffbbuzzfeednews&&fbclid=IwAR2TKjAK6PCRR-Xfk2FQgHpxk8QAU3mr95i9GrZE_0uOa_uL1zSjYOo1CCs\


Geschockt




What the fuck is wrong with these people?
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Bravopunk
Sugoi Dekai :D



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 28298
Wohnort: Woanders

Beitrag(#2217903) Verfasst am: 16.07.2020, 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zitat:
...A man who refused to wear a mask inside a Michigan store allegedly stabbed another customer who confronted him — and then was shot and killed by a sheriff's deputy whom he also tried to attack, authorities said....


https://www.buzzfeednews.com/article/tasneemnashrulla/michigan-mask-argument-stabbing-shooting?utm_source=dynamic&utm_campaign=bffbbuzzfeednews&ref=bffbbuzzfeednews&&fbclid=IwAR2TKjAK6PCRR-Xfk2FQgHpxk8QAU3mr95i9GrZE_0uOa_uL1zSjYOo1CCs\


Geschockt




What the fuck is wrong with these people?


Alles, was auch mit dem Rest der Menschheit nicht stimmt. Schulterzucken Nur: Das amerikanische Welt- und Selbstbild fördert es halt viel direkter zutage. skeptisch
_________________
"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime

"Los! Los! Los!"
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2218829) Verfasst am: 27.07.2020, 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

Heute auf Facebook gefunden:


Zitat:
Professor Maureen Healy is the chair of the history department at Lewis and Clark College. She teaches Modern European History, with a specialization in the history of Germany and Eastern Europe (and the rise of fascism). She was shot in the head by federal agents on Monday night and is recovering from the injury and the concussion, but shared a statement of her experience, and gave permission to share this.
--
Statement by Maureen Healy, July 22, 2020
For Immediate Release
Since June, I have been attending peaceful protests in Portland neighborhoods in support of Black Lives Matter. I have gone with family and friends.
I am a 52-year-old mother. I am a history professor.
I went downtown yesterday to express my opinion as a citizen of the United States, and as a resident of Portland. Of Oregon. This is my home. I was protesting peacefully. So why did federal troops shoot me in the head Monday night?
I was in a large crowd of ordinary folks. Adults, teens, students. Moms and dads. It looked to me like a cross-section of the City. Black Lives Matter voices led the crowd on a peaceful march from the Justice Center past the murals at the Apple store. The marchers were singing songs. We were chanting. We were saying names of Black people that have been killed by police. We observed a moment of silence in front of the George Floyd mural.
I wanted to, and will continue to, exercise my First Amendment right to speak. Federal troops have been sent to my city to extinguish these peaceful protests. I was not damaging federal property. I was in a crowd with at least a thousand other ordinary people. I was standing in a public space.
In addition to being a Portland resident, I am also a historian. My field is Modern European History, with specialization in the history of Germany and Eastern Europe. I teach my students about the rise of fascism in Europe.
By professional training and long years of teaching, I am knowledgeable about the historical slide by which seemingly vibrant democracies succumbed to authoritarian rule. Militarized federal troops are shooting indiscriminately into crowds of ordinary people in our country. We are on that slide.
It dawned on me when I was in the ER, and had a chance to catch my breath (post tear gas): my government did this to me. My own government. I was not shot by a random person in the street. A federal law enforcement officer pulled a trigger that sent an impact munition into my head.
After being hit I was assisted greatly by several volunteer medics. At least one of them was with Rosehip Medic Collective. To take shelter from the teargas I was hustled into a nearby van. Inside they bandaged my head and drove me several blocks away. From there my family took me to the ER. I am grateful for the assistance, skill, and incredibly kind care of these volunteer medics.
We must take this back to Black Lives Matter. Police brutality against Black people is the real subject of these peaceful protests that have been happening in my city and across the country. What happened to me is nothing. It is nothing compared to what happens to Black citizens at the hands of law enforcement, mostly local police, every day. And that is why we have been marching. That is why I will continue to march.
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Skeptiker
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Beitrag(#2218839) Verfasst am: 27.07.2020, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Heute auf Facebook gefunden:


Zitat:
Professor Maureen Healy is the chair of the history department at Lewis and Clark College. She teaches Modern European History, with a specialization in the history of Germany and Eastern Europe (and the rise of fascism). She was shot in the head by federal agents on Monday night and is recovering from the injury and the concussion, but shared a statement of her experience, and gave permission to share this.
--
Statement by Maureen Healy, July 22, 2020
For Immediate Release
Since June, I have been attending peaceful protests in Portland neighborhoods in support of Black Lives Matter. I have gone with family and friends.
I am a 52-year-old mother. I am a history professor.
I went downtown yesterday to express my opinion as a citizen of the United States, and as a resident of Portland. Of Oregon. This is my home. I was protesting peacefully. So why did federal troops shoot me in the head Monday night?
I was in a large crowd of ordinary folks. Adults, teens, students. Moms and dads. It looked to me like a cross-section of the City. Black Lives Matter voices led the crowd on a peaceful march from the Justice Center past the murals at the Apple store. The marchers were singing songs. We were chanting. We were saying names of Black people that have been killed by police. We observed a moment of silence in front of the George Floyd mural.
I wanted to, and will continue to, exercise my First Amendment right to speak. Federal troops have been sent to my city to extinguish these peaceful protests. I was not damaging federal property. I was in a crowd with at least a thousand other ordinary people. I was standing in a public space.
In addition to being a Portland resident, I am also a historian. My field is Modern European History, with specialization in the history of Germany and Eastern Europe. I teach my students about the rise of fascism in Europe.
By professional training and long years of teaching, I am knowledgeable about the historical slide by which seemingly vibrant democracies succumbed to authoritarian rule. Militarized federal troops are shooting indiscriminately into crowds of ordinary people in our country. We are on that slide.
It dawned on me when I was in the ER, and had a chance to catch my breath (post tear gas): my government did this to me. My own government. I was not shot by a random person in the street. A federal law enforcement officer pulled a trigger that sent an impact munition into my head.
After being hit I was assisted greatly by several volunteer medics. At least one of them was with Rosehip Medic Collective. To take shelter from the teargas I was hustled into a nearby van. Inside they bandaged my head and drove me several blocks away. From there my family took me to the ER. I am grateful for the assistance, skill, and incredibly kind care of these volunteer medics.
We must take this back to Black Lives Matter. Police brutality against Black people is the real subject of these peaceful protests that have been happening in my city and across the country. What happened to me is nothing. It is nothing compared to what happens to Black citizens at the hands of law enforcement, mostly local police, every day. And that is why we have been marching. That is why I will continue to march.


Die BLM-Bewegung ist sehr wichtig, um den antirassistischen Willen der Mehrheit der Bevölkerung in den USA massiv und nachhaltig zum Ausdruck zu bringen - und damit auch den Gegensatz zu der Politik der Spaltung und Unterdrückung der herrschenden "Eliten" in den USA.

Es ist zunächst einmal völlig unverständlich, wieso die "Demokraten" einen Greis wie Biden als Gegenkandidat zu dem ***** aufstellen. Auch Sanders war hier keine Alternative. Die "Demokraten" sollten statt dessen eine Kandidatin wie Alexandria Ocasio-Cortez aufstellen, die immerhin ein bürgerlich-soziales, antirassistisches und Keynesianistisches Programm vertritt und auch dahinter zu stehen scheint.

Aber Cortez und andere junge bürgerlich-linke Kandidat/-innen sind in der Partei nicht gewollt, zu links. Deshalb Biden. skeptisch
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Bravopunk
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Beitrag(#2218840) Verfasst am: 27.07.2020, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.
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Beitrag(#2218841) Verfasst am: 27.07.2020, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.


Der Meinung bin ich nicht, sondern glaube, dass der rechte Biden die Wahl verlieren wird.

Ich bin der Ansicht, die Mehrheit der Amerikaner wollen eine Krankenversicherung, wollen keine Diskriminierung bestimmter Gruppen und wollen mehr soziale und ökologische Elemente. Gerade jetzt ist die Stimmung für einen Linksruck günstig.

Aber die Partei von AOC will keinen Linksruck. Das ist der Bremsklotz. "Demokraten" und "Republikaner" sind nämlich bei näherem Hinsehen eine einzige Partei, eine reine Kapital- und Kriegspartei. Das ist so, als wenn man 2-mal die CDU hat.
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Bravopunk
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Beitrag(#2218843) Verfasst am: 27.07.2020, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.


Der Meinung bin ich nicht, sondern glaube, dass der rechte Biden die Wahl verlieren wird.

Ich bin der Ansicht, die Mehrheit der Amerikaner wollen eine Krankenversicherung, wollen keine Diskriminierung bestimmter Gruppen und wollen mehr soziale und ökologische Elemente. Gerade jetzt ist die Stimmung für einen Linksruck günstig.

Aber die Partei von AOC will keinen Linksruck. Das ist der Bremsklotz. "Demokraten" und "Republikaner" sind nämlich bei näherem Hinsehen eine einzige Partei, eine reine Kapital- und Kriegspartei. Das ist so, als wenn man 2-mal die CDU hat.


Da hast du ein Stück weit recht. Nur das mit dem Linksruck sehe ich nicht. Ich sehe generell nicht, wie solche ruckartigen Wandel in einer Massengesellschaft möglich sein sollen. Viel mehr erkenne ich eine Tendenz der Linken dazu ihre eigene Position zu überschätzen. AOC ist bei weitem nicht beliebt genug. Selbst ich kann sie nicht leiden. skeptisch Mit ihr hätten die Demokraten also garantiert verloren, wie gesagt. Dass Biden gewinnt ist natürlich auch noch lange nicht sicher. Da kann noch einiges schief gehen bis zur Wahl. Dass AOC es erheblich schwerer gehabt hätte als Biden die Wähler auf ihre Seite zu bringen, halte ich aber für offensichtlich. Er schmiegt sich so geschmeidig an, während AOC so kantig daherkommt.
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vrolijke
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Beitrag(#2218844) Verfasst am: 27.07.2020, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.


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Beitrag(#2218850) Verfasst am: 27.07.2020, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.


Der Meinung bin ich nicht, sondern glaube, dass der rechte Biden die Wahl verlieren wird.

Ich bin der Ansicht, die Mehrheit der Amerikaner wollen eine Krankenversicherung, wollen keine Diskriminierung bestimmter Gruppen und wollen mehr soziale und ökologische Elemente. Gerade jetzt ist die Stimmung für einen Linksruck günstig.

Aber die Partei von AOC will keinen Linksruck. Das ist der Bremsklotz. "Demokraten" und "Republikaner" sind nämlich bei näherem Hinsehen eine einzige Partei, eine reine Kapital- und Kriegspartei. Das ist so, als wenn man 2-mal die CDU hat.


Ach wie toll, dass Du weißt, was "die Amerikaner" wollen. Anbeten


Trump, der Enkel eines deutschen Ku-Klux-Klan-Anhängers, der in die USA eingewandert war, beschwört derzeit verzweifelt den Kampf gegen Antifa, Anarchismus, Linksradikalismus, Kommunismus und Liberalismus. Das verfängt in den USA heute nicht mehr so wie früher, wie aktuelle Umfragen zeigen (von denen ich die eine oder andere auch hier verlinkt habt).

Zwar lieben "die Amerikaner" den Kommunismus nicht so sehr wie du es tust, aber sie sind diesem auch nicht mehr ausdrücklich abgeneigt.

Zitat:
Sanders genoss die Unterstützung von rund 70 Prozent der Demokraten unter 30; seine Rivalin Hillary Clinton schnitt hingegen am besten bei den über 64-jährigen ab: Dort war sie sich wiederum einer Zustimmung von 70 Prozent sicher. Noch erstaunlicher sind die Ergebnisse einer Umfrage, die bereits im Jahre 2011 stattfand. Dabei zeigte sich, dass 49 Prozent der unter 30-jährigen Amerikaner Sozialismus für gut befinden, wohingegen allein 46 Prozent eine ähnliche Meinung zu Kapitalismus hatten.

http://www.deutschlandfunk.de/praesidentschaftswahlen-in-den-usa-3-4-sozialismus-eine.1184.de.html?dram:article_id=366998


Nun bezeichnet sich Ocasio-Cortez immerhin als "demokratische Sozialistin" und sagte nebenbei auch mal:

In jedem anderen Land wären Joe Biden und ich nicht in derselben Partei.

Abgeneigt gegenüber allem Linken sind vor allem die beiden US-Parteien CDU1 und CDU2. Aber die repräsentieren noch nicht einmal annähernd das, was die Bevölkerung denkt und will. Dazu braucht man sich nur die soziale Zusammensetzung der jeweiligen Parteimitglieder anzugucken.

Die laut Umfragen mehrheitlich zivilen Amerikaner/-innen haben nichts zu wählen, was ihren *Präferenzen* entspricht. Derzeit müssen sie sich zwischen zwei Kapitalo-Gerontokraten entscheiden, deren Unterschied vielleicht darin besteht, ob sie lieber Krieg gegen Russland, Krieg gegen China oder Krieg gegen die Antifa führen.
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Beitrag(#2218857) Verfasst am: 27.07.2020, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.

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Uhm, welche Wahl jetzt? Meinst du die gegen Trump?

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
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Zwar lieben "die Amerikaner" den Kommunismus nicht so sehr wie du es tust, aber sie sind diesem auch nicht mehr ausdrücklich abgeneigt.

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Beitrag(#2218864) Verfasst am: 27.07.2020, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aber die Partei von AOC will keinen Linksruck.

Ich würde nicht "die Partei" sagen, eher (Wiki/DC-Leaks,..) einflussreiche Teile davon.
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vrolijke
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Beitrag(#2218865) Verfasst am: 27.07.2020, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Mit AOC hätten die Demokraten nur dummerweise garantiert gegen Trump verloren. Die Abneigung gegen linke Politik sitzt den US-Amerikanern viel zu tief im Fleisch, um ihr den Vorrang vor ihm zu geben. Da sollte man sich auch wieder keinen Illusionen hingeben, wenn es um die USA geht.

Der Meinung bin ich nicht, sondern glaube, dass der rechte Biden die Wahl verlieren wird.

Uhm, welche Wahl jetzt? Meinst du die gegen Trump?

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ach wie toll, dass Du weißt, was "die Amerikaner" wollen. Anbeten

Zwar lieben "die Amerikaner" den Kommunismus nicht so sehr wie du es tust, aber sie sind diesem auch nicht mehr ausdrücklich abgeneigt.

Vrolijke liebt den Kommunismus? Am Kopf kratzen

Im Prinzip schon. Das sagte ich bereits schon mal.
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