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Die USA, der Vorreiter der westlichen Wertegemeinschaft
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2207585) Verfasst am: 27.03.2020, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Aha. Selbst wenn man dir mal unbesehen glaubt, dass das eine "linke, antikapitalistische" Quelle ist,

(1) ist das erstens immer noch ein argumentum ad auctoritatem,
(2) können die Worte "links" und "antikapitalistisch" buchstäblich alles mögliche heißen,
(3) können auch linke Antikapitalisten Ansichten vertreten, die grundfalsch sind, und
(4) ist dir anscheinend nicht klar, dass "socialism" in den USA größtenteils anders verwendet wird als hier, nämlich für genau das, was du Sozialdemokratie nennst.
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Zum Augenblicke dürft ich sagen:
Verweile doch, du bist so schön!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43201
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2207588) Verfasst am: 27.03.2020, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tarvoc


1. Du musst mir rein gar nichts "unbesehen glauben". Deshalb habe ich meine Quelle verlinkt, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst.

2. moechte ich mich bei Dir dafuer entschuldigen, dass ich Dich schon so verwirrt habe, dass Du schon nicht mehr weisst, was "links" und "antikapitalistisch" bedeuten.


Sehr glücklich
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15066
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2207590) Verfasst am: 27.03.2020, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich nur, was Du an der Marktwirtschaft auszusetzen hast.

Argh

Nichts von dem, was du gerade geschrieben hast, steht auch nur in irgendeinem erkennbaren Zusammenhang zum Rest der Diskussion.



Tja, vrolijke eben. Man könnte meinen, einen Automaten zu lesen, der immer das selbe von sich gibt. Antikommunismus ist immer dabei. Noch viel schlimmer als bei beachbernie.
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°
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43201
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2207593) Verfasst am: 27.03.2020, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich nur, was Du an der Marktwirtschaft auszusetzen hast.

Argh

Nichts von dem, was du gerade geschrieben hast, steht auch nur in irgendeinem erkennbaren Zusammenhang zum Rest der Diskussion.



Tja, vrolijke eben. Man könnte meinen, einen Automaten zu lesen, der immer das selbe von sich gibt. Antikommunismus ist immer dabei. Noch viel schlimmer als bei beachbernie.


Was ist an vrolijkes statement "antikommunistisch"? Ist jeder, der die Marktwirtschaft nicht ganz grundsätzlich verteufelt, ein "Antikommunist"? Am Kopf kratzen
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15066
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2207595) Verfasst am: 27.03.2020, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich nur, was Du an der Marktwirtschaft auszusetzen hast.

Argh

Nichts von dem, was du gerade geschrieben hast, steht auch nur in irgendeinem erkennbaren Zusammenhang zum Rest der Diskussion.



Tja, vrolijke eben. Man könnte meinen, einen Automaten zu lesen, der immer das selbe von sich gibt. Antikommunismus ist immer dabei. Noch viel schlimmer als bei beachbernie.


Was ist an vrolijkes statement "antikommunistisch"? Ist jeder, der die Marktwirtschaft nicht ganz grundsätzlich verteufelt, ein "Antikommunist"? Am Kopf kratzen


Umgekehrt: Ein Antikommunist ist jemand, der intolerant und ignorant ist, gegenüber jeder tieferen Analyse und Kritik an der *Marktwirtschaft* (= Synonym für Kapitalwirtschaft; ist aber nicht das selbe, noch nicht mal das Gleiche.)

Und dann noch die Chuzpe haben, diesen Antikommunismus mit der vermeintlich fehlenden Bildung der Kapitalkritiker zu begründen.

Das ist unverschämt, um nicht zu sagen, eklig.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43201
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2207597) Verfasst am: 27.03.2020, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich nur, was Du an der Marktwirtschaft auszusetzen hast.

Argh

Nichts von dem, was du gerade geschrieben hast, steht auch nur in irgendeinem erkennbaren Zusammenhang zum Rest der Diskussion.



Tja, vrolijke eben. Man könnte meinen, einen Automaten zu lesen, der immer das selbe von sich gibt. Antikommunismus ist immer dabei. Noch viel schlimmer als bei beachbernie.


Was ist an vrolijkes statement "antikommunistisch"? Ist jeder, der die Marktwirtschaft nicht ganz grundsätzlich verteufelt, ein "Antikommunist"? Am Kopf kratzen


Umgekehrt: Ein Antikommunist ist jemand, der intolerant und ignorant ist, gegenüber jeder tieferen Analyse und Kritik an der *Marktwirtschaft* (= Synonym für Kapitalwirtschaft; ist aber nicht das selbe, noch nicht mal das Gleiche.)

Und dann noch die Chuzpe haben, diesen Antikommunismus mit der vermeintlich fehlenden Bildung der Kapitalkritiker zu begründen.

Das ist unverschämt, um nicht zu sagen, eklig.


Es gibt auch Leute, die die Marktwirtschaft einer "tieferen Analyse" unterziehen und zu ganz anderen Ergebnissen kommen wie die ideologisch verbildeten "Kapitalismuskritiker".

Das sture Beharren darauf, dass die eigene "Analyse", die einzig richtige ist, ist "intolerant und ignorant". zwinkern
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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2207599) Verfasst am: 27.03.2020, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich nur, was Du an der Marktwirtschaft auszusetzen hast.

Argh

Nichts von dem, was du gerade geschrieben hast, steht auch nur in irgendeinem erkennbaren Zusammenhang zum Rest der Diskussion.


Tja, vrolijke eben. Man könnte meinen, einen Automaten zu lesen, der immer das selbe von sich gibt. Antikommunismus ist immer dabei. Noch viel schlimmer als bei beachbernie.


Was ist an vrolijkes statement "antikommunistisch"? Ist jeder, der die Marktwirtschaft nicht ganz grundsätzlich verteufelt, ein "Antikommunist"? Am Kopf kratzen


Umgekehrt: Ein Antikommunist ist jemand, der intolerant und ignorant ist, gegenüber jeder tieferen Analyse und Kritik an der *Marktwirtschaft* (= Synonym für Kapitalwirtschaft; ist aber nicht das selbe, noch nicht mal das Gleiche.)

Und dann noch die Chuzpe haben, diesen Antikommunismus mit der vermeintlich fehlenden Bildung der Kapitalkritiker zu begründen.

Das ist unverschämt, um nicht zu sagen, eklig.


Es gibt auch Leute, die die Marktwirtschaft einer "tieferen Analyse" unterziehen und zu ganz anderen Ergebnissen kommen wie die ideologisch verbildeten "Kapitalismuskritiker".

Das sture Beharren darauf, dass die eigene "Analyse", die einzig richtige ist, ist "intolerant und ignorant". zwinkern


Corona und der Antikommunismus - zwei Seuchen sage ich dir. Mit den Augen rollen
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Tarvoc
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Beitrag(#2207605) Verfasst am: 27.03.2020, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
2. moechte ich mich bei Dir dafuer entschuldigen, dass ich Dich schon so verwirrt habe, dass Du schon nicht mehr weisst, was "links" und "antikapitalistisch" bedeuten.

Ach sooo, also du meinst, Worte hätten eine vom Zusammenhang ihres Gebrauchs unabhängige Bedeutung - wahrscheinlich aufgehoben im platonischen Ideenhimmel. Und wahrscheinlich leitet sich das Wort "links" auch nicht von der kontingenten historischen Tatsache der Sitzordnung in der französischen Nationalversammlung 1789 bis 1791 ab, sondern war von Ewigkeit zu Ewigkeit durch die absolute göttliche Ordnung der Ideen und ihrer Bedeutungen vorgegeben, Amen. Na wenn das so ist, vergiss einfach meinen Punkt 2. Lachen

Ich kenne übrigens Amerikaner, die sich selbst als "left-wing" und "anticapitalist" bezeichnen und dabei Konzepten von sozialer Marktwirtschaft anhängen, die sich von deinen nicht grundlegend unterscheiden. Komisch, oder? Aber klar, wenn man irgendwo auf einer Insel inmitten von Nirgendwo wohnt, kann es einen natürlich unter Umständen schon überraschen, dass verschiedene Leute mit den selben Worten Unterschiedliches meinen können. (Übrigens gerade bei Begriffen, deren Semantik nur ex negativo bestimmt ist.)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2209493) Verfasst am: 19.04.2020, 12:04    Titel: Laos Antworten mit Zitat

Die USA haben während des Vietnam-Krieges (1964-1973) das neutrale Laos bei 530'000 Flieger-Angriffen mit zwei Millionen Tonnen Sprengbomben und chemischen Bomben überzogen, und dabei 10% der Bevölkerung getötet. Geschockt

Besonders gravierend war dazu der Einsatz von Dioxin-haltigem Entlaubungsmittel (Agent Orange) wodurch noch Heute eine Million Menschen an den Spätfolgen leiden.

50% des Landes sind mit Blindgängern überzogen, was noch Heute zu Toten bei landwirtschaftlicher Arbeit führt.
Das UXO-LAO Projekt, das sich mit den Blindgängern beschäftigt, ist einer der größten Arbeitgebern des Landes, wird aber nicht von des USA finanziert.

Über Jahrzehnte war das amerikanische Militär am Drogenhandel (Opium) mit Laos beteiligt.

Quellen:
ZDF Info, "Faszinierende Erde - Flüsse" vom 19.4.2020
https://de.wikipedia.org/wiki/Laos#Umwelt
https://de.wikipedia.org/wiki/Laos#Drogenproblem
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Wilson
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Beitrag(#2209496) Verfasst am: 19.04.2020, 12:13    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Die USA haben während des Vietnam-Krieges (1964-1973) das neutrale Laos bei 530'000 Flieger-Angriffen mit zwei Millionen Tonnen Sprengbomben und chemischen Bomben überzogen, und dabei 10% der Bevölkerung getötet. Geschockt

Besonders gravierend war dazu der Einsatz von Dioxin-haltigem Entlaubungsmittel (Agent Orange) wodurch noch Heute eine Million Menschen an den Spätfolgen leiden.

50% des Landes sind mit Blindgängern überzogen, was noch Heute zu Toten bei landwirtschaftlicher Arbeit führt.
Das UXO-LAO Projekt, das sich mit den Blindgängern beschäftigt, ist einer der größten Arbeitgebern des Landes, wird aber nicht von des USA finanziert.

Über Jahrzehnte war das amerikanische Militär am Drogenhandel (Opium) mit Laos beteiligt.

Quellen:
ZDF Info, "Faszinierende Erde - Flüsse" vom 19.4.2020
https://de.wikipedia.org/wiki/Laos#Umwelt
https://de.wikipedia.org/wiki/Laos#Drogenproblem


agent orange...
war das nicht das motiv des mörders des Sohns von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker?
https://www.focus.de/panorama/welt/fritz-von-weizsaecker-erstochen-er-erschien-urploetzlich-nun-spricht-der-polizist-der-den-weizsaecker-moerder-ueberwaeltigte_id_11368509.html


fragen wir den focus:

Zitat:
(...) Geliefert wurden diese Unmengen von Gift unter anderem von der Firma Dow Chemical. Der Bedarf war allerdings so groß, dass Dow Chemical sich 1965 hilfesuchend nach Deutschland wandte, um mehr von dem begehrten Stoff zu bekommen. Der Adressat des Hilfsgesuchs war das Unternehmen Boehringer Ingelheim. Die Geschäftsführung half den Amerikanern gerne aus, schließlich lockte ein gutes Geschäft. In einem hausinternen Bericht an den Produktionschef hieß es nach späteren Presseberichten, solange der Vietnamkrieg dauere, seien Absatzschwierigkeiten nicht zu erwarten.

Von Weizsäcker war Vorstandsmitglied eines Gift-Lieferanten
Später erklärte Boehringer, das Unternehmen haben mit der Entlaubungsaktion in Vietnam nichts zu tun gehabt, schließlich sei die Entscheidung dazu ja in Washington gefallen. Damit machte es sich die Geschäftsführung sehr einfach. Auch der Mann, der 1962 bis 1966 im Vorstand für die Bereiche Personal und Steuern zuständig gewesen war, war nach eigenen Angaben völlig ahnungslos gewesen: Richard von Weizsäcker. 1991 antwortete der damalige Bundespräsident auf eine Presseanfrage, er habe mit großer Betroffenheit erst nach seiner Tätigkeit bei Boehringer von „Agent Orange“ erfahren. „Inwieweit und wann anderen in der Firma die Tragweite eigener Produktionsvorgänge bekannt wurde, die erst bei anderen Firmen zur Herstellung der einschlägigen Mittel dienten und deren Folgen durch den Einsatz der sogenannten Entlaubungsmittel erst allmählich offenbar wurden“, darüber wisse er schlicht nichts zu sagen.

Enges Verhältnis zur Familie Boehringer
(...)


https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/fritz-von-weizsaecker-ermordet-brutale-bluttat-in-berlin-das-steckt-hinter-dem-mord-an-fritz-von-weizsaecker_id_11375233.html
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"als ob"
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2209553) Verfasst am: 19.04.2020, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, so ahnungslos kann man als Vorstand gar nicht sein, dass man tausende Tonnen hochgiftiges Material in Zusammenhang mit dem Krieg an die USA liefert, und angeblich nichts davon wusste.
Seit 1969 sind zigtausende Tonnen verseuchter Boden in Ingelheim, am Ort der Produktion, abgetragen und als Sondermüll verbrannt worden.
https://www.are-deutzen.de/bodensanierung-bei-boehringer-ingelheim schrieb:
Zitat:
Ca. 40.000 t Boden, belastet mit Schadstoffen aus der ehemaligen Pflanzenschutzmittelproduktion werden auf diese Weise noch bis September 2018 zu unser thermischen Anlage in Deutzen transportiert.

Dabei war der Boden so giftig, dass man sogar ein Zelt darüber gebaut hat während der Abtragung.
Während der Jahrzehnte bis zur Sanierung konnte Regenwasser das Gift in das Grundwasser eintragen.
Und ein Bach (Selz) fließt quer durch das betroffene Werksgelände direkt in den nur drei km entfernten Rhein.
Quelle:
https://www.boehringer-ingelheim.de/sites/de/files/unternehmensprofil/nachhaltigkeit/nachsorgender-bodenschutz.pdf
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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DonMartin
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Beitrag(#2209556) Verfasst am: 19.04.2020, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Ja, so ahnungslos kann man als Vorstand gar nicht sein, dass man tausende Tonnen hochgiftiges Material in Zusammenhang mit dem Krieg an die USA liefert, und angeblich nichts davon wusste.
Seit 1969 sind zigtausende Tonnen verseuchter Boden in Ingelheim, am Ort der Produktion, abgetragen und als Sondermüll verbrannt worden.
https://www.are-deutzen.de/bodensanierung-bei-boehringer-ingelheim schrieb:
Zitat:
Ca. 40.000 t Boden, belastet mit Schadstoffen aus der ehemaligen Pflanzenschutzmittelproduktion werden auf diese Weise noch bis September 2018 zu unser thermischen Anlage in Deutzen transportiert.


Agent Orange ist ein Pflanzenschutzmittel?
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wolle
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Beiträge: 2790

Beitrag(#2209563) Verfasst am: 20.04.2020, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Ja, so ahnungslos kann man als Vorstand gar nicht sein, dass man tausende Tonnen hochgiftiges Material in Zusammenhang mit dem Krieg an die USA liefert, und angeblich nichts davon wusste.
Seit 1969 sind zigtausende Tonnen verseuchter Boden in Ingelheim, am Ort der Produktion, abgetragen und als Sondermüll verbrannt worden.
https://www.are-deutzen.de/bodensanierung-bei-boehringer-ingelheim schrieb:
Zitat:
Ca. 40.000 t Boden, belastet mit Schadstoffen aus der ehemaligen Pflanzenschutzmittelproduktion werden auf diese Weise noch bis September 2018 zu unser thermischen Anlage in Deutzen transportiert.


Agent Orange ist ein Pflanzenschutzmittel?


https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/fritz-von-weizsaecker-ermordet-brutale-bluttat-in-berlin-das-steckt-hinter-dem-mord-an-fritz-von-weizsaecker_id_11375233.html schrieb:

Zitat:
Nachdem US-Präsident John F. Kennedy 1961 im Rahmen des Vietnamkrieges die „Operation Ranch Hand“ genehmigt hatte, versprühten US-Flugzeuge und Hubschrauber in mehr als 6000 Einsätzen rund 35 Millionen Tonnen Entlaubungsgift über dem asiatischen Land.


Manche Landwirte meinen auch Heute noch, sie müssten Nutzpflanzen dadurch schützen, dass sie weniger nützliche Pflanzen ("Unkräuter") chemisch killen.
Im Vietnam-Krieg wurden aber eine Urwald-Fläche von der Größe Israels von den USA verseucht, und die Ackerflächen und Menschen über Generationen des neutralen Landes Laos gleich mit über 50 Jahre vergiftet.
Und der Tod war direkt nach dem Krieg gleich wieder ein Meister aus Deutschland.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6020

Beitrag(#2209564) Verfasst am: 20.04.2020, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Ja, so ahnungslos kann man als Vorstand gar nicht sein, dass man tausende Tonnen hochgiftiges Material in Zusammenhang mit dem Krieg an die USA liefert, und angeblich nichts davon wusste.
Seit 1969 sind zigtausende Tonnen verseuchter Boden in Ingelheim, am Ort der Produktion, abgetragen und als Sondermüll verbrannt worden.
https://www.are-deutzen.de/bodensanierung-bei-boehringer-ingelheim schrieb:
Zitat:
Ca. 40.000 t Boden, belastet mit Schadstoffen aus der ehemaligen Pflanzenschutzmittelproduktion werden auf diese Weise noch bis September 2018 zu unser thermischen Anlage in Deutzen transportiert.


Agent Orange ist ein Pflanzenschutzmittel?


https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/fritz-von-weizsaecker-ermordet-brutale-bluttat-in-berlin-das-steckt-hinter-dem-mord-an-fritz-von-weizsaecker_id_11375233.html schrieb:

Zitat:
Nachdem US-Präsident John F. Kennedy 1961 im Rahmen des Vietnamkrieges die „Operation Ranch Hand“ genehmigt hatte, versprühten US-Flugzeuge und Hubschrauber in mehr als 6000 Einsätzen rund 35 Millionen Tonnen Entlaubungsgift über dem asiatischen Land.


Klingt jetzt nicht grade nach einem Pflanzenschutzmittel.
Was also hat Boehringers Giftmüll mit Agent Orange zu tun?
Giftige Pflanzenschutzmittel waren bis in die 1970er völlig normal und akzeptiert,
selbst E605 konnten Gartenbesitzer völlig legal erwerben.
Warum also will man dem alten Weizsäcker ein halbes Jahrhundert später einen Strick draus drehen?
Im Corona-Trööt werde ich belehrt, dass ein BWLer sich gefälligst aus medizinisch/naturwissenschaftlichen Themen raushalten soll.
Aber der Weizsäcker soll alles gewusst haben? Das passt nicht.
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2209579) Verfasst am: 20.04.2020, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Ja, so ahnungslos kann man als Vorstand gar nicht sein, dass man tausende Tonnen hochgiftiges Material in Zusammenhang mit dem Krieg an die USA liefert, und angeblich nichts davon wusste.
Seit 1969 sind zigtausende Tonnen verseuchter Boden in Ingelheim, am Ort der Produktion, abgetragen und als Sondermüll verbrannt worden.
https://www.are-deutzen.de/bodensanierung-bei-boehringer-ingelheim schrieb:
Zitat:
Ca. 40.000 t Boden, belastet mit Schadstoffen aus der ehemaligen Pflanzenschutzmittelproduktion werden auf diese Weise noch bis September 2018 zu unser thermischen Anlage in Deutzen transportiert.


Agent Orange ist ein Pflanzenschutzmittel?


https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/fritz-von-weizsaecker-ermordet-brutale-bluttat-in-berlin-das-steckt-hinter-dem-mord-an-fritz-von-weizsaecker_id_11375233.html schrieb:

Zitat:
Nachdem US-Präsident John F. Kennedy 1961 im Rahmen des Vietnamkrieges die „Operation Ranch Hand“ genehmigt hatte, versprühten US-Flugzeuge und Hubschrauber in mehr als 6000 Einsätzen rund 35 Millionen Tonnen Entlaubungsgift über dem asiatischen Land.


Code:
Klingt jetzt nicht grade nach einem Pflanzenschutzmittel.
Was also hat Boehringers Giftmüll mit Agent Orange zu tun?
Giftige Pflanzenschutzmittel waren bis in die 1970er völlig normal und akzeptiert,
selbst E605 konnten Gartenbesitzer völlig legal erwerben.
Warum also will man dem alten Weizsäcker ein halbes Jahrhundert später einen Strick draus drehen?
Im Corona-Trööt werde ich belehrt, dass ein BWLer sich gefälligst aus medizinisch/naturwissenschaftlichen Themen raushalten soll.
Aber der Weizsäcker soll alles gewusst haben? Das passt nicht.


dein blöken mutet an, wie das eines schafes auf dem intellektuellen und emotionalen nullpunkt.
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Beitrag(#2209580) Verfasst am: 20.04.2020, 11:37    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

agent orange...
war das nicht das motiv des mörders des Sohns von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker?


Mal präzise bitte. Das Motiv, den Sohn von R.v.Weizsäcker zu töten?
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Wilson
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Beitrag(#2209581) Verfasst am: 20.04.2020, 11:56    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

agent orange...
war das nicht das motiv des mörders des Sohns von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker?


Mal präzise bitte. Das Motiv, den Sohn von R.v.Weizsäcker zu töten?

so siehts wohl aus.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/fritz-von-weizsaecker-in-schlosspark-klinik-getoetet-motiv-war-wohl-wahnbedingte-abneigung-gegen-familie-weizsaecker/25247656.html

Zitat:
Der Beschuldigte habe seine Abneigung mit der Rolle Richard von Weizsäckers beim Chemiekonzern Boehringer Ingelheim begründet, erfuhr der Tagesspiegel aus Polizeikreisen. Richard von Weizsäcker sei als Geschäftsführer des Konzerns in den sechziger Jahren dafür verantwortlich gewesen, dass das Unternehmen tödliche Giftstoffe für den Vietnamkrieg geliefert habe. Zuerst hatte „Spiegel Online“ berichtet.


ich hoffe, ich muss hier nicht tatsächlich schreiben, dass ich die tat in keinster weise richtig finde.
ich schreibs aber mal lieber.



https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487619.html
Zitat:
Dow Chemical wendet sich an die Firma Boehringer in Ingelheim, bittet um Hilfe. Die Deutschen schreiben zurück, man sei mit "einer Erweiterung des Abkommens vom 19. März 1965 einverstanden", weise aber darauf hin, daß bereits eine andere US-Firma "die Anfrage nach unserem Know-how für den gleichen Regierungszweck" gestellt habe.

Diese schwierige Gewissensentscheidung läßt man, wie zwischen ehrlichen Geschäftspartnern üblich, das Geld treffen: Dow werde die Hilfe und das Wissen der Deutschen erhalten, "wenn Ihre Vorschläge für eine Abfindung für die zusätzlichen Mengen für die Regierung, vor allem aber für den Fall, wenn diese zusätzlichen Mengen später für Handelszwecke zum Einsatz kommen, annehmbar sind". Auf deutsch: Für die zusätzlichen Kriegsmengen wollen wir einen Aufschlag, und wenn die nicht in Vietnam versprüht werden, wollen wir einen Auf-Aufschlag.

Zufrieden heißt es zwei Wochen später in einem hausinternen Bericht an den Produktionschef: "Solange der Vietnamkrieg andauert, sind keine Absatzschwierigkeiten zu erwarten."

Nach dem Krieg wird Boehringer erklären, man habe nicht zur Entlaubungsaktion in Vietnam beigetragen. "Wir sind nicht für die Entscheidungen der amerikanischen Armee verantwortlich." Niemand könne eine Aussage darüber machen, wird der Leiter des Hamburger Werkes versichern, "wohin Produkte gelangen, die im Weltmarkt vertrieben werden". Boehringer dürfe ruhigen Gewissens behaupten, "die U. S. Army in Vietnam zu keinem Zeitpunkt auf direktem Wege beliefert zu haben". Diese Gewissenhaftigkeit haben deutsche Unternehmer immer wieder, zuletzt im Nahen Osten, bewiesen.

"Mit großer Betroffenheit" habe er erst Jahre nach seiner Tätigkeit bei Boehringer von Agent Orange erfahren, sagt Richard von Weizsäcker, damals Geschäftsführer und Mitinhaber, heute. "Inwieweit und wann anderen in der Firma die Tragweite eigener Produktionsvorgänge bekannt wurde, die erst bei anderen Firmen zur Herstellung der einschlägigen Mittel dienten und deren Folgen durch den Einsatz der sogenannten Entlaubungsmittel erst allmählich offenbar wurden", darüber wisse er nichts zu sagen.



https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681543.html
Der Chemiekonzern Boehringer Ingelheim reagiert nach einjähriger Recherche auf eine SPIEGEL-Reportage ("Der Tod aus Ingelheim"). Selbstkritisch wie kaum jemals ein anderes Unternehmen in vergleichbarer Situation revidiert die Firma ihre Dioxin-Vertuschungspolitik und bringt so ihren früheren Geschäftsführer Richard von Weizsäcker in Erklärungsnotstand.
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zelig
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Beitrag(#2209584) Verfasst am: 20.04.2020, 13:15    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
ich schreibs aber mal lieber.


Man muss aufpassen, daß die Kriegsverbrechen der US-Amerikaner, für die der Begriff "Agent Orange" steht, nicht als irgendwie moralisch gerechtfertigtes Motiv für eine Tötung verstanden werden kann. Der Täter kann sich nicht darauf berufen, es sei denn, wir etablieren die Schuld des Nachgeborenen in unser Rechtssystem. Insofern irritiert es mich, wenn man es überhaupt als ein "Motiv" bezeichnet. Das Motiv wäre, wenn überhaupt, Vergeltung an einem Nachgeborenen. Aber keinesfalls Vergeltung für Agent Orange.
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Wilson
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Beitrag(#2209585) Verfasst am: 20.04.2020, 13:19    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
ich schreibs aber mal lieber.


Man muss aufpassen, daß die Kriegsverbrechen der US-Amerikaner, für die der Begriff "Agent Orange" steht, nicht als irgendwie moralisch gerechtfertigtes Motiv für eine Tötung verstanden werden kann. Der Täter kann sich nicht darauf berufen, es sei denn, wir etablieren die Schuld des Nachgeborenen in unser Rechtssystem. Insofern irritiert es mich, wenn man es überhaupt als ein "Motiv" bezeichnet. Das Motiv wäre, wenn überhaupt, Vergeltung an einem Nachgeborenen. Aber keinesfalls Vergeltung für Agent Orange.


das motiv wird sein, schmerzen durch verlust den angehörigen zuzufügen.
ihr angehöriger, dessen verlust sie beklagen beging ein verbrechen mittels agent orange.
so vielleicht?
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zelig
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Beitrag(#2209586) Verfasst am: 20.04.2020, 13:21    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
das motiv wird sein, schmerzen durch verlust den angehörigen zuzufügen. den angehörigen eines verbrechens ihres angehörigen mittels agent orange.


Auf solche schrägen Spekulationen will ich mich nicht einlassen.
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Wilson
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Beitrag(#2209587) Verfasst am: 20.04.2020, 13:28    Titel: Re: Laos Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
das motiv wird sein, schmerzen durch verlust den angehörigen zuzufügen. den angehörigen eines verbrechens ihres angehörigen mittels agent orange.


Auf solche schrägen Spekulationen will ich mich nicht einlassen.


schreib doch gleich, dass du auf weizsäcker nichts kommen lässt.
(spekulation)


mehr als spekulationen sind wohl in dem fall sowieso nicht drin, oder hört und liest man was aufklärendes in den medien?
man will doch nicht die vergangenheit des bundespäsidenten wieder aufwühlen...
(spekulation)
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beachbernie
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Beitrag(#2211438) Verfasst am: 07.05.2020, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.huffingtonpost.ca/entry/americans-trusting-canadians-coronavirus_ca_5eb2e9bdc5b613518d494366?ncid=other_facebook_eucluwzme5k&utm_campaign=share_facebook&fbclid=IwAR0KObCVaU3SzYhf9SEs-gZa9mZOoHJEOrBNoe-hTC76vmmvBrDYkX1XMvs
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sehr gut
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Beitrag(#2211444) Verfasst am: 07.05.2020, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
https://www.huffingtonpost.ca/entry/americans-trusting-canadians-coronavirus_ca_5eb2e9bdc5b613518d494366?ncid=other_facebook_eucluwzme5k&utm_campaign=share_facebook&fbclid=IwAR0KObCVaU3SzYhf9SEs-gZa9mZOoHJEOrBNoe-hTC76vmmvBrDYkX1XMvs

"I agree" ...... not
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Alchemist
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Beitrag(#2213801) Verfasst am: 31.05.2020, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

In den USA brennt es auf den Straßen und es fühlt sich an wie Bürgerkrieg.

skeptisch

Ich finde, es werden viele seit Jahrzehnten bestehenden Probleme sichtbar und keines so deutlich wie das komplett danebenliegende Selbstverständnis der Polizei
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Skeptiker
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Beitrag(#2213804) Verfasst am: 31.05.2020, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
In den USA brennt es auf den Straßen und es fühlt sich an wie Bürgerkrieg.

skeptisch

Ich finde, es werden viele seit Jahrzehnten bestehenden Probleme sichtbar und keines so deutlich wie das komplett danebenliegende Selbstverständnis der Polizei


Nicht die seit Jahrzehnten, sondern seit Jahrhunderten bestehenden Probleme.

Hier eine brennende Frage des CNN-Journalisten Don Lemon an die herrschende Klasse in den USA:

Don Lemon calls out Hollywood elite: Where are you during protests?

(aktuelles Video von CNN, knapp 11 Minuten)

Don Lemon ist ein sehr engagierter, guter Journalist bei CNN.

Seine Fragen beantworten die Herrschenden mit der Entsendung von Robocops zur Aufstandsbekämpfung.
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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sehr gut
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Beitrag(#2213812) Verfasst am: 31.05.2020, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Hier eine brennende Frage des CNN-Journalisten Don Lemon an die herrschende Klasse in den USA:

Don Lemon calls out Hollywood elite: Where are you during protests?

Steht Hollywood nicht für Illusion, Schauspiel? Was soll dieser Aufruf?
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2213879) Verfasst am: 01.06.2020, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
In den USA brennt es auf den Straßen und es fühlt sich an wie Bürgerkrieg.

skeptisch

Ich finde, es werden viele seit Jahrzehnten bestehenden Probleme sichtbar und keines so deutlich wie das komplett danebenliegende Selbstverständnis der Polizei


Auch die Rolle von Präsident Trump ist nicht besonders glücklich, er lässt Empathie mit den Opfern vermissen und sein Spruch "When the looting comes, the shooting comes", lässt eher auf eine repressive Strategie schließen, statt auf Appelle zur Vernunft und zur Einheit.
Es entspricht wohl seinem Selbstverständnis mit seiner militärischen Ausbildung.
Zum erstem Mal seit dem Weltkrieg wurde die Nationalgarde komplett mobilisiert.
Den Plünderungen hat dies keinen Einhalt geboten.
Die Leute wollen Gerechtigkeit, und keine Repression.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
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Beitrag(#2213881) Verfasst am: 01.06.2020, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
In den USA brennt es auf den Straßen und es fühlt sich an wie Bürgerkrieg.

skeptisch

Ich finde, es werden viele seit Jahrzehnten bestehenden Probleme sichtbar und keines so deutlich wie das komplett danebenliegende Selbstverständnis der Polizei


Auch die Rolle von Präsident Trump ist nicht besonders glücklich, er lässt Empathie mit den Opfern vermissen und sein Spruch "When the looting comes, the shooting comes", lässt eher auf eine repressive Strategie schließen, statt auf Appelle zur Vernunft und zur Einheit.
Es entspricht wohl seinem Selbstverständnis mit seiner militärischen Ausbildung.
Zum erstem Mal seit dem Weltkrieg wurde die Nationalgarde komplett mobilisiert.
Den Plünderungen hat dies keinen Einhalt geboten.
Die Leute wollen Gerechtigkeit, und keine Repression.



Donald Trump tut sein Möglichstes die Unruhen weiter anzufachen, weil er weiss, dass, wenn es wirklich hart auf hart kommt, seine Anhaenger besser bewaffnet sind als seine Gegner. Trump sieht sich vor allem als potentieller Gewinner weiterer Unruhen und er ist bereit wirklich alles zu tun um auch noch in einem Jahr im Weissen Haus zu sitzen. Er weiss, dass er ordentliche Wahlen verlieren kann, einen Buergerkrieg jedoch nicht.

Macht Euch auf was gefasst in den naechsten Monaten. Trump wird weiterhetzen und seine Anhaenger werden sich dadurch ermutigt fühlen. Trump bezeichnet bereits manche demokratische Amtsinhaber öffentlich als "Linksradikale, die die Unruhen schueren".


Was meinst Du eigentlich mit Trumps "militärischer Ausbildung"? Trump hat als privilegierter Miliardaersblag weder eine Fabrikhalle noch eine Kaserne je von innen gesehen, zumindest nicht länger als 2 0der 3 Stunden am Stück als Besucher.
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Beitrag(#2213954) Verfasst am: 02.06.2020, 02:38    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Donald Trump tut sein Möglichstes die Unruhen weiter anzufachen, weil er weiss, dass, wenn es wirklich hart auf hart kommt, seine Anhaenger besser bewaffnet sind als seine Gegner. Trump sieht sich vor allem als potentieller Gewinner weiterer Unruhen und er ist bereit wirklich alles zu tun um auch noch in einem Jahr im Weissen Haus zu sitzen. Er weiss, dass er ordentliche Wahlen verlieren kann, einen Buergerkrieg jedoch nicht.

Macht Euch auf was gefasst in den naechsten Monaten. Trump wird weiterhetzen und seine Anhaenger werden sich dadurch ermutigt fühlen. Trump bezeichnet bereits manche demokratische Amtsinhaber öffentlich als "Linksradikale, die die Unruhen schueren".


Was meinst Du eigentlich mit Trumps "militärischer Ausbildung"? Trump hat als privilegierter Miliardaersblag weder eine Fabrikhalle noch eine Kaserne je von innen gesehen, zumindest nicht länger als 2 0der 3 Stunden am Stück als Besucher.


Bei Trump stellen sich viele die Frage, ob sein Handeln vollkommen instinktgesteuert und nur auf den nächsten Moment gerichtet ist, oder ob er etwas sieht, das alle Anderen noch nicht sehen können, also quasi eine Art "geniale" Strategie verfolgt (Link):

Andy Tanenbaum schrieb auf seinem politischen Blog denn auch einen Beitrag darüber, wie nunmehr die Demonstrationen genutzt werden könnten, und zieht dabei Parallelen zum Umgang der wichtigsten politischen Akteure im Jahr 1968: Nach dem Mord an Martin Luther King sei es landesweit zu Demonstrationen und Ausschreitungen gekommen. Robert Kennedy habe es damals geschafft, die Situation in Indianapolis, wo er damals im Rahmen seiner Kampagne war, zu beruhigen - die Rede, die er damals gehalten habe, . In der Tat sei es in Indianapolis friedlich geblieben, während in vielen anderen Großstädten Gewalt ausgebrochen sei (Speech on the assassination of MLK).

Während andererseits Richard Nixon sich 1968 auf die Seite von "law and order" gestellt habe: Er habe für eine Spaltung der Gesellschaft agitiert und es letztlich geschafft, daß die sogenannte "schweigende Mehrheit" sich durch die Demonstrationen bedroht fühlte: "For many people, encouraged by Nixon, black people, hippies, yippies, demonstrators, and rioters merged into a vague (but dangerous) group called 'Democrats.' In the end, the strategy worked."

Zu den langfristigen Konsequenzen für die beiden Personen: Kurze Zeit nach seiner Rede war Robert Kennedy ebenfalls tot und Richard Nixon Präsident.

In wieweit könnte diese Strategie einer Spaltung wirken, Trump am Ende auf diese perfide Weise wieder Luft gewinnen? Da berichten Weiße, daß sie sich durch die Proteste verängstigt fühlten - sie würden sich eigentlich als recht liberal sehen, aber nun plötzlich das Gefühl haben, Angst vor Schwarzen haben zu müssen oder jemanden zu brauchen, der für "Recht und Ordnung" sorge. Es gäbe natürlich auch Communities, die dagegen ankämpften, sich spalten zu lassen. Dabei hängt es dann davon ab, was denn jetzt "stärker" wird.
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2213955) Verfasst am: 02.06.2020, 03:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass Trump überlegt handelt und irgendeinen perfiden Plan verfolgt. Ich denke sowas kann der gar nicht.

Das sieht mir mehr so aus als ob Trump im Wesentlichen spontan handelt und sein Instinkt ihm sagt, dass er von Unruhen nur profitieren kann, also versucht er sie zu schüren anstatt einzudaemmen.

Ich moechte allerdings nicht ausschliessen, dass von Seiten der Hintermänner seiner Präsidentschaft, z.B. Steve Bannon oder neokonservativen "think tanks" mehr gezielt gezündelt wird. Ich habe schon einige Berichte ueber die Unruhen gesehen, in denen von rein weissen, scheinbar gut organisierten Krawalltrupps die Rede ist, die selbst Gewalttaten verüben und andere dazu aufstacheln. Ausserdem moechte ich zumindest nicht ausschliessen, dass auch ausländische Geheimdienste verdeckt operieren, z.B. die Russen um sich fuer den Maidan in Kiew zu revanchieren.
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