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vrolijke
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Beitrag(#2272489) Verfasst am: 20.02.2022, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Dafür gibt's in Star Trek einen ganzen Planeten von Leuten, die komische Wurmlochaliens anbeten. freakteach

Du hast die Begabung, eine Pointe zu zerreden. nee

Die Pointe war, dass eine Welt ohne Religion genauso realistisch ist wie eine mit Warp-Antrieb, Replikator und Aliens, die in der kompletten Galaxis fast alle die gleiche grundlegende Körperform haben, ne?


Daumen hoch!
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 44219
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Beitrag(#2279446) Verfasst am: 30.04.2022, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:


Lachen

Aber nur ein kleines bißchen!

zynisches Grinsen


https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt

Zitat:
Alter Orient
In den Hochkulturen des alten Orients galt der jeweilige Herrscher als Gott oder Gottessohn. In Babylonien wurde er als Same eines Gottes, von einer Göttin geboren, verehrt; das Motiv einer Jungfrauengeburt fehlt. In Altägypten wurde seine natürliche Zeugung mythisch als Theogamie dargestellt: Der Gott Amun-Re kündigt der noch jungfräulichen Königsgattin den Thronerben an, wohnt ihr später in Gestalt des Pharaos bei und zeugt mit ihr dessen Sohn. Bei seiner Inthronisation erkennt er ihn im Himmel als seinen Sohn an. In Persien galt der endzeitliche Retter Saoschyant als vom Samen Zarathustras gezeugt, den eine im See badende Jungfrau aus dem Wasser empfangen habe.

Griechisch-römische Antike
Im antiken Griechenland galten bedeutende Männer oft als von Göttern gezeugte und darum mit besonderen Fähigkeiten ausgestattete Gottmenschen. Nur wenige dieser Mythen deuten die Jungfräulichkeit ihrer Mütter an: So sei Ariston vom sexuellen Umgang mit seiner Gattin ferngehalten worden, bis diese den von Apollon mit ihr gezeugten Platon geboren habe. Die bis dahin unberührte Danaë habe den Samen des Gottes Zeus schlafend als Goldregen empfangen und sei so mit Perseus schwanger geworden. Alexander der Große sei durch Zeus oder Amun in Gestalt einer Schlange oder eines Blitzstrahls in der Hochzeitsnacht seiner Mutter gezeugt worden. Alle Beispiele malen die Zeugung nach Art menschlicher Sexualität aus, bei der der Same eines Gottes den eines Mannes ersetzt oder ihm zuvorkommt.


Aber das durfte mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören... Außer für Religiösen.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2279451) Verfasst am: 30.04.2022, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, hab ich noch nie von gehört. Mit den Augen rollen
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vrolijke
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Beitrag(#2279452) Verfasst am: 30.04.2022, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Stimmt, hab ich noch nie von gehört. Mit den Augen rollen


Nimm das doch nicht so wörtlich. Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.
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Tarvoc
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Beitrag(#2279457) Verfasst am: 30.04.2022, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.
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vrolijke
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Beiträge: 44219
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Beitrag(#2279458) Verfasst am: 30.04.2022, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.

Natürlich, aber Otto-Normalgläubiger interessiert das eh nicht.
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Tarvoc
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Beiträge: 41983

Beitrag(#2279476) Verfasst am: 30.04.2022, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.

Natürlich, aber Otto-Normalgläubiger interessiert das eh nicht.

Was meinst du denn mit "interessieren"? Wie genau müssten sie sich denn dazu verhalten, damit du zu dem Urteil kommst, dass es sie "interessiert"?

Also im Alltag "interessiere" ich mich auch nicht besonders für Julius Caesars Behauptung der Abstammung vom Kriegsgott Mars oder Echnatons Behauptung der Abstammung von Aton. Warum sollte ich auch? Was sollte das überhaupt heißen?
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vrolijke
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Beitrag(#2279486) Verfasst am: 30.04.2022, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.

Natürlich, aber Otto-Normalgläubiger interessiert das eh nicht.

Was meinst du denn mit "interessieren"? Wie genau müssten sie sich denn dazu verhalten, damit du zu dem Urteil kommst, dass es sie "interessiert"?

Also im Alltag "interessiere" ich mich auch nicht besonders für Julius Caesars Behauptung der Abstammung vom Kriegsgott Mars oder Echnatons Behauptung der Abstammung von Aton. Warum sollte ich auch? Was sollte das überhaupt heißen?


Immerhin ist es ein Dogma in der katholische Kirche, dass Maria Jungfrau war bei Jesus Geburt.
"Otto Normalchrist" macht sich weiter keine Gedanke darüber, dass es noch andere gibt, die man eine Jungfrauengeburt nachsagt. Ich weiß es auch erst, seit ich mich ein bisschen mehr mit meine Religion auseinandergesetzt habe. Letzteres machen die wenigsten Christen.
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Tarvoc
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Beitrag(#2279487) Verfasst am: 30.04.2022, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Otto Normalchrist" macht sich weiter keine Gedanke darüber, dass es noch andere gibt, die man eine Jungfrauengeburt nachsagt.

Warum auch? Am Kopf kratzen
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Quéribus
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Beitrag(#2279490) Verfasst am: 30.04.2022, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Otto Normalchrist" macht sich weiter keine Gedanke darüber, dass es noch andere gibt, die man eine Jungfrauengeburt nachsagt.

Warum auch? Am Kopf kratzen


Und auch nicht daruber, dass ein Hymen, das eine Geburt unbeschädigt übersteht, keine wirkliche Garantie dafür ist, dass da vorher wirklich nichts gelaufen ist...
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2279499) Verfasst am: 30.04.2022, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Otto Normalchrist" macht sich weiter keine Gedanke darüber, dass es noch andere gibt, die man eine Jungfrauengeburt nachsagt.

Warum auch? Am Kopf kratzen


Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.

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Beitrag(#2279504) Verfasst am: 01.05.2022, 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
"Otto Normalchrist" macht sich weiter keine Gedanke darüber, dass es noch andere gibt, die man eine Jungfrauengeburt nachsagt.

Warum auch? Am Kopf kratzen


Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die studierte Religiösen kennen das bestimmt. Der normale Laie eher nicht.

In Zeiten von Wikipedia etc. würde ich mich da nicht drauf verlassen. Also da muss man heute schon fast willfully ignorant sein, um nicht irgendwo mal mitbekommen zu haben, dass es die Gottsohn-Idee auch in anderen Religionen gab bzw. gibt.


Hä? Willst du deine eigene Moving the Goal Post-Fallacy (von "kennen" zu "sich weiter Gedanken darüber machen") dokumentieren? Am Kopf kratzen
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Tarvoc
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Beiträge: 41983

Beitrag(#2279505) Verfasst am: 01.05.2022, 02:22    Titel: Antworten mit Zitat

Quéribus hat folgendes geschrieben:
Und auch nicht daruber, dass ein Hymen, das eine Geburt unbeschädigt übersteht, keine wirkliche Garantie dafür ist, dass da vorher wirklich nichts gelaufen ist...

Ich glaube nicht, dass die meisten Christen sich bezüglich der Jungfernschaft Marias auf ihren Hymen (den sie nie gesehen haben) verlassen. Überhaupt kann ich mich nicht erinnern, dass in der Bibel überhaupt je von Marias Hymen die Rede gewesen wäre. Also für die meisten gläubigen Christen (gibt ja auch nicht mehr allzu viele davon) dürfte das einfach überhaupt keine Frage der empirischen Prüfung sein. Zumal nach 2000 Jahren ganz sicher kein überprüfbarer Hymen mehr vorhanden ist. Ganz im Ernst, ein Christ, der sich ständig Gedanken über Marias Hymen macht, käme mir reichlich merkwürdig vor. Irgendwie creepy wenn du mich fragst. Dann doch lieber einer, der über sowas nicht weiter nachdenkt.
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vrolijke
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Beitrag(#2279512) Verfasst am: 01.05.2022, 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Quéribus hat folgendes geschrieben:
Und auch nicht daruber, dass ein Hymen, das eine Geburt unbeschädigt übersteht, keine wirkliche Garantie dafür ist, dass da vorher wirklich nichts gelaufen ist...

Ich glaube nicht, dass die meisten Christen sich bezüglich der Jungfernschaft Marias auf ihren Hymen (den sie nie gesehen haben) verlassen. Überhaupt kann ich mich nicht erinnern, dass in der Bibel überhaupt je von Marias Hymen die Rede gewesen wäre. Also für die meisten gläubigen Christen (gibt ja auch nicht mehr allzu viele davon) dürfte das einfach überhaupt keine Frage der empirischen Prüfung sein. Zumal nach 2000 Jahren ganz sicher kein überprüfbarer Hymen mehr vorhanden ist. Ganz im Ernst, ein Christ, der sich ständig Gedanken über Marias Hymen macht, käme mir reichlich merkwürdig vor. Irgendwie creepy wenn du mich fragst. Dann doch lieber einer, der über sowas nicht weiter nachdenkt.


Unterschätze die Maria-Verehrung bei den Katholiken nicht.
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Quéribus
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Beitrag(#2279517) Verfasst am: 01.05.2022, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Quéribus hat folgendes geschrieben:
Und auch nicht daruber, dass ein Hymen, das eine Geburt unbeschädigt übersteht, keine wirkliche Garantie dafür ist, dass da vorher wirklich nichts gelaufen ist...

Ich glaube nicht, dass die meisten Christen sich bezüglich der Jungfernschaft Marias auf ihren Hymen (den sie nie gesehen haben) verlassen. Überhaupt kann ich mich nicht erinnern, dass in der Bibel überhaupt je von Marias Hymen die Rede gewesen wäre. Also für die meisten gläubigen Christen (gibt ja auch nicht mehr allzu viele davon) dürfte das einfach überhaupt keine Frage der empirischen Prüfung sein. Zumal nach 2000 Jahren ganz sicher kein überprüfbarer Hymen mehr vorhanden ist. Ganz im Ernst, ein Christ, der sich ständig Gedanken über Marias Hymen macht, käme mir reichlich merkwürdig vor. Irgendwie creepy wenn du mich fragst. Dann doch lieber einer, der über sowas nicht weiter nachdenkt.


Unterschätze die Maria-Verehrung bei den Katholiken nicht.


Gibt ja auch eine gewisse Anzahl von "heiligen Vorhäuten"... Geschockt Mit den Augen rollen

Gerade die Insistenz auf die Jungfräulichkeit vor, während und nach der Geburt Jesu brachte diesen Gedanken.
Und die Tatsache, dass die Nachweisbarkeit der Jungfräulichkeit im Allgemeinen am Vorhandensein des Hymens festgemacht wird.
Ist zwar rein medizinisch reine etwas fragwürdige Basis, aber für den Standard-Gläubigen ist das kaum weiter relevant.

Nachprüfen liesse sich das heute schon wegen des kath. Dogmas, das besagt, dass Maria direkt und leiblich in den Himmel aufgenommen wurde, natürlich nicht mehr. zwinkern
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vrolijke
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Beitrag(#2279518) Verfasst am: 01.05.2022, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Quéribus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Quéribus hat folgendes geschrieben:
Und auch nicht daruber, dass ein Hymen, das eine Geburt unbeschädigt übersteht, keine wirkliche Garantie dafür ist, dass da vorher wirklich nichts gelaufen ist...

Ich glaube nicht, dass die meisten Christen sich bezüglich der Jungfernschaft Marias auf ihren Hymen (den sie nie gesehen haben) verlassen. Überhaupt kann ich mich nicht erinnern, dass in der Bibel überhaupt je von Marias Hymen die Rede gewesen wäre. Also für die meisten gläubigen Christen (gibt ja auch nicht mehr allzu viele davon) dürfte das einfach überhaupt keine Frage der empirischen Prüfung sein. Zumal nach 2000 Jahren ganz sicher kein überprüfbarer Hymen mehr vorhanden ist. Ganz im Ernst, ein Christ, der sich ständig Gedanken über Marias Hymen macht, käme mir reichlich merkwürdig vor. Irgendwie creepy wenn du mich fragst. Dann doch lieber einer, der über sowas nicht weiter nachdenkt.


Unterschätze die Maria-Verehrung bei den Katholiken nicht.


Gibt ja auch eine gewisse Anzahl von "heiligen Vorhäuten"... Geschockt Mit den Augen rollen

Gerade die Insistenz auf die Jungfräulichkeit vor, während und nach der Geburt Jesu brachte diesen Gedanken.
Und die Tatsache, dass die Nachweisbarkeit der Jungfräulichkeit im Allgemeinen am Vorhandensein des Hymens festgemacht wird.
Ist zwar rein medizinisch reine etwas fragwürdige Basis, aber für den Standard-Gläubigen ist das kaum weiter relevant.

Nachprüfen liesse sich das heute schon wegen des kath. Dogmas, das besagt, dass Maria direkt und leiblich in den Himmel aufgenommen wurde, natürlich nicht mehr. zwinkern


Wenn der Stellvertreter Christi auf Erde es doch selbst "ex Cathedra" gesagt hat. nee
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Beitrag(#2279519) Verfasst am: 01.05.2022, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Leute, ihr vergesst sowieso etwas. Die ganze Überprüfung am Hymen ist bei Maria Quatsch mit Soße. Ob sie nun Sex hatte oder nicht, sie hat auf jeden Fall Jesus geboren. Das hält kein Hymen aus.

Übrigens hatte Maria nach Jesus noch weitere Kinder mit Josef. Auch ein häufig vergessener Aspekt des neuen Testaments.
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Beitrag(#2279522) Verfasst am: 01.05.2022, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Übrigens hatte Maria nach Jesus noch weitere Kinder mit Josef.

Da steht allerdings nur etwas von "Brüdern", die zusammen mit Maria auftreten. Ohne jede weitere Information finde ich es zwar auch logisch, dass damit leibliche Brüder gemeint sind. Aber mindestens die katholische und orthodoxe Kirche haben die Lehre von der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens, d.h. die Ehe wäre dann auch nach der Geburt Jesu nie vollzogen worden. Die "Brüder" werden dann als andere Verwandte gedeutet (ich weiß nicht, ob das damalige Griechisch das zulässt).
Ich weiß auch nicht, ob im Zusammenhang damit auch Aussagen über Marias Hymen gemacht werden. Ich finde das ja wenig relevant, aber irgendwelche Leute, die von einer wunderbaren Hymenrekonstruktion ausgehen, gibt's bestimmt.
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Tarvoc
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Beitrag(#2279523) Verfasst am: 01.05.2022, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich weiß auch nicht, ob im Zusammenhang damit auch Aussagen über Marias Hymen gemacht werden.

Soweit ich weiß steht in der ganzen Bibel überhaupt nirgends was von Marias Hymen.
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Beitrag(#2279527) Verfasst am: 01.05.2022, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Übrigens hatte Maria nach Jesus noch weitere Kinder mit Josef.

Da steht allerdings nur etwas von "Brüdern", die zusammen mit Maria auftreten. Ohne jede weitere Information finde ich es zwar auch logisch, dass damit leibliche Brüder gemeint sind. Aber mindestens die katholische und orthodoxe Kirche haben die Lehre von der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens, d.h. die Ehe wäre dann auch nach der Geburt Jesu nie vollzogen worden. Die "Brüder" werden dann als andere Verwandte gedeutet (ich weiß nicht, ob das damalige Griechisch das zulässt).
Ich weiß auch nicht, ob im Zusammenhang damit auch Aussagen über Marias Hymen gemacht werden. Ich finde das ja wenig relevant, aber irgendwelche Leute, die von einer wunderbaren Hymenrekonstruktion ausgehen, gibt's bestimmt.

Und die erste schriftliche Aufzeichnungen davon stammen aus??? Ich meine so mindesten 150 Jahr nach seinem Tod.
Das wäre so, als ob, ohne eine schriftliche Quelle, jemand jetzt anfängt Ludwig Feuerbachs Theorien aufzuschreiben. Und nebenher noch was von seine Mutter.
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Beitrag(#2279530) Verfasst am: 01.05.2022, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

...Sorry, ich hab' den Faden verloren, worum geht's hier gleich nochmal?
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Beitrag(#2279531) Verfasst am: 01.05.2022, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
...Sorry, ich hab' den Faden verloren, worum geht's hier gleich nochmal?


Um die Glaubwürdigkeit des ganzen "neuen Testament".
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Beitrag(#2279537) Verfasst am: 01.05.2022, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich weiß auch nicht, ob im Zusammenhang damit auch Aussagen über Marias Hymen gemacht werden.

Soweit ich weiß steht in der ganzen Bibel überhaupt nirgends was von Marias Hymen.

Natürlich nicht. Ich bezog mich nur darauf, ob es spätere Ideen dazu gibt. Was ich eher abwegig fände, aber die Theologie hat sich ja nicht ganz selten auf Abwege begeben.
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Beitrag(#2279538) Verfasst am: 01.05.2022, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
...Sorry, ich hab' den Faden verloren, worum geht's hier gleich nochmal?

Um die Glaubwürdigkeit des ganzen "neuen Testament".

Ach? Seit wann?

Bisher ging's eher um das Verhältnis von bestimmten neutestamentlichen Aussagen (ganz unabhängig davon, wie glaubwürdig diese sind) zu Aussagen späterer Traditionsbildung.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und die erste schriftliche Aufzeichnungen davon stammen aus??? Ich meine so mindesten 150 Jahr nach seinem Tod.

Du meinst falsch, das ist für die diskutierte Frage aber auch ziemlich egal.
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