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Gewalt in der Bibel - Diskussion
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tillich (epigonal)
registrierter User



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2083346) Verfasst am: 23.01.2017, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Leider hat Trump nicht die Bibel-Stelle genannt, wo das geschrieben worden sein soll.
Ich konnte auch keine derartige Stelle in der Bibel finden.

Das passiert halt, wenn man Texte nicht sinngemäß liest, sondern per Computer nach Stichworten sucht. Ich würde mal Stellen und Geschichten zu Nächsten- und Feindesliebe vorschlagen, Dankpsalmen, messianische Vorstellungen usw.

wolle hat folgendes geschrieben:
Zwietracht zwischen den Völkern, Protektionismus, Sklaverei: das ist es, was Trump eigentlich meint.

Ich bin ja beeindruckt, dass du offenbar telepathische Fähigkeiten hast, mittels derer du weißt, was er "eigentlich" meint. Ich muss dazu ja immer noch andere Aussagen sowie Handlungen der entsprechenden Leute heranziehen.
_________________
Gelobt sei der große und allbarmherzige Bananenaufhänger,
der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5319

Beitrag(#2083352) Verfasst am: 23.01.2017, 17:25    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jesus kritisiert also nicht die Steinigung als Strafmaß selbst, sondern den Sachverhalt, dass er Gott gelästert habe, da geschrieben steht, dass wir Götter seien.


So eine Kritik würde ich in dieser Situation auch nicht erwarten.
(Wenn ein wütender Mob hinter einem her ist, dann hält man keine Grundsatzreden über die Verwerflichkeit von Lynchjustiz, sondern man sagt Dinge, von denen man erwartet, dass sie einem mgl. weiterhelfen.)


Wie bereits hier http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
und hier http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/#1 erwähnt

Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-20 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7)
18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17)
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 23.2)


Es war also keine Notlüge von Jesus.
Wer gegen Steinigung ist, kommt nicht in den Himmel.
Es sei denn, mit dem Flugzeug.

Ich schlage vor, den Römerbrief zu lesen. Ganz.
_________________
"Als User hier muss man in der Lage sein, sich auf Bewertung der Beiträge zu beschränken, und Beleidigungen der Person zu unterlassen!" Astarte
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2114193) Verfasst am: 14.11.2017, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.stern.de/politik/ausland/roy-moore--richter-mit-knarre--bibel-und-zu-viel-alabama-im-blut-7697432.html schrieb:
Zitat:
Auch Roy Moore könnte der Bibelbezug gefallen haben. Denn der Republikaner ist christlicher Fundamentalist. Jüngst hatte er sich hingestellt und die Anschläge vom 11. September 2001 als eine Strafe Gottes für ungehöriges Verhalten bezeichnet. Konkret nannte er die Legalisierung von "Sodomie" und Abtreibung als Beispiele. Und nachdem er sich bei den Vorwahlen gegen seinen innerparteilichen Kontrahenten durchgesetzt hatte, kündigte er an, die säkulare Rechtsordnung durch das "Gesetz Gottes" ersetzen zu wollen.

Also eine christliche Scharia in den USA.
Zitat:
Auch Sessions ist Jurist, er war jahrelang als Staatsanwalt oberster Ankläger in Alabama. Auch Sessions ist ein erzkonservativer Christ. Als er mit rassistischen Bemerkungen aufgefallen war und unter anderem meinte, er halte den Ku-Klux-Klan für "ok", wurde ihm die Berufung ans Oberste Gericht Alabamas versagt. Doch obwohl Sessions wie Moore mit Inbrunst gegen Homosexualität und Abtreibung wettern sowie Einwanderung stark reglementieren wollen, sind sich die beiden nicht sonderlich grün.

Ein christlicher Jurist, der eine faschistische Terror-Organisation für akzeptabel hält.

Zitat:
So konservativ, dass sich die Einwohner nicht scheuen, einen Mann zu wählen, der mit gezogener Pistole Wahlkampf macht und dem selbst der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen nichts anzuhaben scheint.


So gesehen haben die USA mit Trump noch Glück gehabt.

https://www.welt.de/vermischtes/article128715445/Bibelschule-in-Alabama-wirbt-mit-Hitler-Zitat.html schrieb:
Zitat:
Eine christliche Gemeinde in den USA wollte Kinder in die Kirche locken. Und nutzte dabei ausgerechnet einen Satz, den Adolf Hitler 1935 in Bezug auf seine Hitlerjugend gesagt hatte.

Wen wundert es.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2122524) Verfasst am: 21.01.2018, 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
https://bibelbund.de/2015/02/gewalt-in-der-bibel/

versucht die Kriegstreiberei Gottes so zu rechtfertigen:

Z. B. zum Schutz Israels vor Vermischung.
Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.
_________________
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28742

Beitrag(#2122526) Verfasst am: 21.01.2018, 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Na hör mal, Kanaan gehörte Gott persönlich. Da war er vorher immer zum Golf spielen. Und er hat vorher vierhundert Jahre lang getwittert, dass es Donnern wird, wenn die Kanaaniter sich nicht verkrümeln.
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4772

Beitrag(#2122633) Verfasst am: 22.01.2018, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.
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Fuxing
grösstenteils harmlos



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 1684
Wohnort: Ankh Morpork

Beitrag(#2122638) Verfasst am: 22.01.2018, 11:22    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Jesus kritisiert also nicht die Steinigung als Strafmaß selbst, sondern den Sachverhalt, dass er Gott gelästert habe, da geschrieben steht, dass wir Götter seien.


So eine Kritik würde ich in dieser Situation auch nicht erwarten.
(Wenn ein wütender Mob hinter einem her ist, dann hält man keine Grundsatzreden über die Verwerflichkeit von Lynchjustiz, sondern man sagt Dinge, von denen man erwartet, dass sie einem mgl. weiterhelfen.)


Wie bereits hier http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
und hier http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/#1 erwähnt

Nach Matthäus (NT) bleibt auch im NT alles vom AT erhalten:

Jesus in Matthäus 5, 17-20 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7)
18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17)
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 23.2)


Es war also keine Notlüge von Jesus.
Wer gegen Steinigung ist, kommt nicht in den Himmel.
Es sei denn, mit dem Flugzeug.

Ich schlage vor, den Römerbrief zu lesen. Ganz.


Das hat bloss einen Nachteil: der Brief stammt von Paulus und nicht direkt von der höchsten Entität - egal was da drin steht.

Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2122646) Verfasst am: 22.01.2018, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.

Das zeigt wohl, dass der Krieg Gottes gegen die sieben Völker und gegen die "Vermischung" sprich "Rassenschande" des Volkes Israel nicht besonders erfolgreich war.
Nach der Zertreuung des Volkes Israel in diverse Länder hat sich - trotz der Bemühungen der orthodoxen Juden um Verhinderung von "Durchmischung" - diese "Durchmischung" dennoch ereignet.
Mithin ein Sieg der freien Liebe über den Hass und über den Faschismus der religiösen Normen.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10836

Beitrag(#2122647) Verfasst am: 22.01.2018, 13:25    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28742

Beitrag(#2122649) Verfasst am: 22.01.2018, 13:31    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


Genau. Die Frauen müssen sich zwar unterordnen, aber wenigstens werden sie geliebt.

"Ich liebe doch alle - alle Menschen. Auch die Frauen"
(Paul S. Mielke)
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Diligentia
wúxìng



Anmeldungsdatum: 31.12.2017
Beiträge: 205

Beitrag(#2122659) Verfasst am: 22.01.2018, 14:54    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


Genau. Die Frauen müssen sich zwar unterordnen, aber wenigstens werden sie geliebt.

"Ich liebe doch alle - alle Menschen. Auch die Frauen"
(Paul S. Mielke)


Lustiger wär' noch, er hätte gesagt: "... sogar Frauen!" Lachen

Wie auch immer. Bibelzitate sind die mit Abstand schlechteste Wahl, wenn es um Geschlechter-Gleichberechtigung geht. All dieser Schmonz ist Ausfluss einer unaufgeklärten, radikal patriarchalen bzw. androkratischen Weltanschauung. Kann man in seiner Einseitigkeit also, ohne mit der Zimper zu wucken, in die Tonne für intellektuellen Sondermüll kloppen. Und zwar in diesem Zusammenhang mitsamt der Vokabel "Liebe". Mr. Green

Die Wahrscheinlichkeit, dass "wir" uns in Richtung Gynaikokratie entwickeln, ist evtl. gar nicht so abwegig. "Männliche" Körperkraft wird immer weniger gebraucht. Einen Chef- bzw. Vater-Ersatz braucht eine wirklich erwachsene Frau auch nicht. Und glaubt man lesbischen, bzw. weibl. Bi-Stimmen, lässt sich die männl. Sexualpraktik ohne weiteres durch ein weibl. Gegenüber erfüllen, wenn nicht gar übertreffen. Nützlich sind Männer dann nur noch als Samenspender, um die genetische Diversität in der Spezies sicher zu stellen. Wie Bienen-Drohnen können sie dann den Abgang machen.

Solange die Mehrheit der Menschen unsere Spezies spalten in "männlich" und "weiblich", weil an anatomischen Gegebenheiten, an Biologismus u. dgl. festgemacht, wird es wohl diesen Macht-Kampf der Geschlechter weiter geben.

Eine Lösung wäre m.E. diese Weltanschauung als Basis aufzugeben, oder zumindest nicht als primäre Definition/(Selbst-)Identifikation gelten zu lassen. Ist aber m.E. nicht in Sicht. Wohl viel zu viele Menschen, halten sich noch an dieser klischeehaften, eigentl. defizitären Art von (Selbst-)Definition fest, wie der sprichwörtl. Teufel an der armen Seele. Mit den Augen rollen

... die haben vllt. an sich selbst noch nix anderes entdeckt, womit sie sich primär definieren können? Am Kopf kratzen
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Meine posts ≠ zwangsläufigem Allgemeingültigkeits-Anspruch
Namensnennung bei Zitaten= © geschuldet + ≠ Personenkult Zitierter

Auch wenn 50 Millionen etwas Dummes sagen,
bleibt es trotzdem eine Dummheit.

Anatole France

Nur weil Descartes einst imstand' war zu denken,
heißt das noch lang' nicht, dass DU bist.

Lisa Eckhart
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2122664) Verfasst am: 22.01.2018, 15:16    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


"So, wie Christus die Gemeinde geliebt hat", hat er wohl eine platonische Liebe gemeint.
Auf diese Art wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15887
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2122666) Verfasst am: 22.01.2018, 16:02    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Und Paulus als "Frauenfreund" wird ja auch sowas zugeschrieben:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen."
Paulusbrief an die Epheser (5,24)

In diesem Fall gehört aber der direkt anschliessende Satz dazu, denn mit diesem ergibt sich ein anderes Bild:

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, und zwar so, wie Christus die Gemeinde geliebt und sein Leben für sie hingegeben hat."

Eine Ordnung muß nicht gleich was schlechtes sein


"So, wie Christus die Gemeinde geliebt hat", hat er wohl eine platonische Liebe gemeint.

Eher so, wie ein Fußballfan seinen Verein liebt und im Straßenkampf für ihn stirbt.
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21841
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2122669) Verfasst am: 22.01.2018, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Gott ist also ein Faschist, der einem Volk den Vorzug vor anderen Völkern gibt, und andere Völker durch Krieg vernichten will.
Die Israeliten sind für Gott das, was die "Arier" für die Nazis waren.

Sach mal, geht's noch?

Abgesehen davon gäben die alten Israeliten ziemlich erbärmliche Arier ab.
Nix von wegen Herrenmenschen.
Am Ende hatten sie immer die Arschkarte.

Das zeigt wohl, dass der Krieg Gottes gegen die sieben Völker und gegen die "Vermischung" sprich "Rassenschande" des Volkes Israel nicht besonders erfolgreich war.
Nach der Zertreuung des Volkes Israel in diverse Länder hat sich - trotz der Bemühungen der orthodoxen Juden um Verhinderung von "Durchmischung" - diese "Durchmischung" dennoch ereignet.
Mithin ein Sieg der freien Liebe über den Hass und über den Faschismus der religiösen Normen.

Nein. Ihre Götter sollen sich die Leute sonstwo hinschmieren, aber Deine Angaben zum Judentum sind wahrscheinlich falsch. Angesichts des Minderheitenstatus der Juden und der damit verbundenen Schwierigkeit einen Ehepartner bei den eigenen Leuten zu finden, ist die Vermischung der Juden mit der örtlichen Bevölkerung eher gering:
Wkipedia>Aschkenasim hat folgendes geschrieben:
Mehrere wissenschaftliche Studien über die genetische Abstammung und Entwicklung der heute lebenden Juden kommen indes zu dem Schluss, dass heutige Juden viele Gene von einer ursprünglichen jüdischen Bevölkerungsgruppe geerbt haben, die vor rund 3000 Jahren in dem als Levante bezeichneten östlichen Mittelmeerraum lebte.[9][10][11] Der Genetiker Harry Ostrer von der New York Universität untersuchte zusammen mit anderen Genetikern hierfür die DNA von 237 Menschen, deren Familien seit Generationen jüdisch sind und die die großen Gruppen der Diaspora repräsentieren (die Aschkenasim, die Sepharden und die orientalischen Juden), und verglich ihre Erbinformation mit der von 2800 Nichtjuden. Laut dieser Studie sind sich die drei Diaspora-Gruppen genetisch näher als Nichtjuden der jeweils gleichen Region. Innerhalb jeder Gruppe seien die Personen so verwandt wie Cousins zweiten bis fünften Grades. Insbesondere die Verwandtschaft zwischen Aschkenasim und Sepharden sei überzeugend nachgewiesen worden. Anhand der Studie sei auch sehr gut die Vermischung mit der europäischen Bevölkerung nachvollziehbar, so Ostrer. Die Hypothese, die Aschkenasim stammten hauptsächlich von den Chasaren ab, sei durch die Genetiker auf diese Weise widerlegt worden. Zwar gebe es Hinweise auf eine „genetische Vermischung“ mit den Chasaren, doch sei dieser Einfluss aus wissenschaftlicher Sicht sehr begrenzt.

_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2127614) Verfasst am: 15.03.2018, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesstrafe-oklahoma-will-haeftlinge-mit-stickstoff-hinrichten-a-1198178.html listet die Anzahl der Hinrichtungen auf einer interaktiven Karte der USA auf.
Dabei fällt auf, dass die Staaten im Bible-Belt besonders hohe Raten von Hinrichtungen verzeichnen.
So gab es 547 Hinrichtungen im katholischen Texas zwischen 1976 und Februar 2018.
In den eher atheistischen Staaten Washington, Oregon, Idaho und Wyoming gab es im gleichen Zeitraum zusammen nur 11 Hinrichtungen.

In der Bibel gibt es für viele Vergehen die Todesstrafe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bible_Belt
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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abbahallo
Moderator
Moderator



Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 2001

Beitrag(#2127615) Verfasst am: 15.03.2018, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

In Texas gibt es wohl eine christliche, aber ganz sicher keine katholische Mehrheit.
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Lebensnebel
Gieraffe



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1790

Beitrag(#2127616) Verfasst am: 15.03.2018, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
In Texas gibt es wohl eine christliche, aber ganz sicher keine katholische Mehrheit.


Eine relative katholische Mehrheit gibt es schon.

Problematischer finde ich die Bezeichnung von Washington, Oregon, Idaho und Wyoming als "eher atheistisch". Ich würde keinen US-Bundesstaat als eher atheistisch bezeichnen.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9927

Beitrag(#2127625) Verfasst am: 15.03.2018, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
In Texas gibt es wohl eine christliche, aber ganz sicher keine katholische Mehrheit.


Eine relative katholische Mehrheit gibt es schon. ...


Ja. Das ist für mich aber auch überraschend, hätte ich nicht drauf gewettet.

Zitat:
Texas is the 11th most religious state in the U.S. according to the Gallup polling firm. The 2011 Gallup daily tracking survey found that 47% of Texans identify themselves as “very religious.”
...
The newly released U.S. Religious Census 2010 shows that the Roman Catholic Church claims the largest share of religious adherents in Texas and the largest numeric gain in adherents over the past 10 years.

https://texasimpact.org/faith-texas


In Zahlen

(Ich weiß nicht, ob es aktuellere Zahlen als die von 2010 gibt. Aber entscheidende Änderungen wird es wohl nicht gegeben haben.)
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2363

Beitrag(#2127634) Verfasst am: 15.03.2018, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Problematischer finde ich die Bezeichnung von Washington, Oregon, Idaho und Wyoming als "eher atheistisch". Ich würde keinen US-Bundesstaat als eher atheistisch bezeichnen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Map_of_US,_Religions.svg schrieb:
[Washington, Oregon, Idaho und Wyoming]
[grau] No religion
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Lebensnebel
Gieraffe



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1790

Beitrag(#2127636) Verfasst am: 15.03.2018, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Problematischer finde ich die Bezeichnung von Washington, Oregon, Idaho und Wyoming als "eher atheistisch". Ich würde keinen US-Bundesstaat als eher atheistisch bezeichnen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Map_of_US,_Religions.svg schrieb:
[Washington, Oregon, Idaho und Wyoming]
[grau] No religion


Mal aufgeschlüsselt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wyoming
Zitat:
In Wyoming gaben 2014 bei einer Umfrage des Pew Research Centers 71 % der Einwohner an Christen zu sein.[8] Die Christen teilen sich auf in Protestanten (43 %, davon 27 % Evangelikale und 16 % Mainline-Protestanten), Katholiken (14 %), Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage / Mormonen (9 %), Zeugen Jehovas (3 %) und kleinere Kirchen. Nicht-christliche Glaubensgemeinschaften gehören zusammen 3 % an, wobei nur der Buddhismus über 1 % liegt. 26 % gaben an, keinen Glauben zu haben, davon bezeichneten sich je 3 % als Atheisten und Agnostiker. 20 % ordneten sich gar keiner Definition zu.


https://de.wikipedia.org/wiki/Idaho
Zitat:
daho hat 1.567.582 Einwohner (Stand: Census 2010), davon 82,8 % Weiße (ohne Hispanics und Latinos), 1,7 % Indianer, 1,4 % Asiatische Amerikaner, 0,8 % Afroamerikaner. 12,0 % der Einwohner bezeichneten sich als Hispanics bzw. Latinos.[2] Über drei Viertel der Bevölkerung Idahos stammt von Vorfahren aus Europa ab. Dabei bilden die Deutschstämmigen mit 21,8 % die größte Gruppe.
Religionen
Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften im Jahre 2000 waren die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit 311.425, die Katholische Kirche mit 130.847, die Assemblies of God mit 18.745 und die United Methodist Church mit 17.683 Anhängern


https://de.wikipedia.org/wiki/Oregon
Zitat:
Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften waren im Jahr 2000 die verschiedenen Gruppen der evangelikalen Protestanten mit 390.973 Mitgliedern (stärkste Gruppe sind die Assemblies of God mit 49.357 Anhängern), die Römisch-katholische Kirche mit 348.239, die verschiedenen weiteren protestantischen Gruppen mit 177.697 und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit 104.312 Anhängern.

Die Mehrzahl der Einwohner Oregons (2.350.112) gehörte jedoch keiner der oben angeführten Glaubensgemeinschaften an oder war atheistisch.[13] Einer Umfrage zufolge sehen sich 24,6 % der Einwohner Oregons keiner Religionsgemeinschaft zugehörig oder bezeichnen sich als Agnostiker oder Atheisten; das ist der höchste Wert von allen 50 Bundesstaaten.[14]


https://de.wikipedia.org/wiki/Washington_(Bundesstaat)
Zitat:
Einer Umfrage im Jahr 2001[7] zufolge bezeichnen sich 25 % der Einwohner Washingtons als keiner religiösen Gruppe zugehörig. Dies war der höchste Wert aller Bundesstaaten.[8] Größte religiöse Gruppen waren Katholische Kirche (20 %), nicht näher spezifizierte christliche Glaubensrichtungen (11 %), Baptisten (6 %), Lutheraner (6 %) und Methodisten (4 %).



Ich würde keinen dieser Staaten als "eher atheistisch" bezeichnen. Die Bevölkerung Washingtons, Oregons und Idahos scheint im Vergleich zu den anderen US-Bundesstaaten relativ ungläubig zu sein. Aber das ändert nichts daran, dass auch in diesen Staaten die Mehrheit gläubig ist.
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DonMartin
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Beitrag(#2127645) Verfasst am: 15.03.2018, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Vergiss das mit der Bibel und der Todesstrafe:
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-todesstrafe-franziskus-gegen-katechismus
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Margrethe
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Beitrag(#2127664) Verfasst am: 15.03.2018, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Dabei fällt auf, dass die Staaten im Bible-Belt besonders hohe Raten von Hinrichtungen verzeichnen.
So gab es 547 Hinrichtungen im katholischen Texas zwischen 1976 und Februar 2018.
In den eher atheistischen Staaten Washington, Oregon, Idaho und Wyoming gab es im gleichen Zeitraum zusammen nur 11 Hinrichtungen.

In der Bibel gibt es für viele Vergehen die Todesstrafe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bible_Belt


Die katholischen Bischöfe in Texas fordern die Abschaffung der Todesstrafe.
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wolle
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Beitrag(#2127694) Verfasst am: 15.03.2018, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Vergiss das mit der Bibel und der Todesstrafe:
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-todesstrafe-franziskus-gegen-katechismus

Noch nicht mal ein Papst bringt es fertig, die Todesstrafe aus dem Katechismus zu verbannen.
Wahrscheinlich liegt es an der Widersprüchlichkeit der Bibel.
Im Evangelium (vier Bücher des Neuen Testaments (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes)) wird die Todesstrafe zwar weitgehend abgelehnt, obwohl der allmächtige Gott-Vater kommentarlos zusieht, wie sein eigener Gott-Sohn gekreuzigt wird.
Matthäus - Kapitel 27 schrieb:
Zitat:
46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Psalm 22.2)


Jedenfalls bleibt das Alte Testament voll in Kraft, und da wird fröhlich gesteinigt.
Die Übereinstimmung der Todesstrafe zum AT bleibt vom Papst verschwiegen.
International spürbare Resultaten bleiben somit aus.

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-todesstrafe-franziskus-gegen-katechismus schrieb:
Zitat:
Der als "Henker des Papstes" bekannte Scharfrichter Giovanni Battista Bugatti richtete zwischen 1797 und seiner Pensionierung 1864 insgesamt 516 Verbrecher hin.


Auch später hatte man es im Vatikan nicht sonderlich eilig mit der eigenen Gesetzgebung:
http://www.todesstrafe.de/todesstrafenatlas_vatikan.html schrieb:
Zitat:
Im Jahre 1969 wurde die Todesstrafe per Gesetz im Vatikan abgeschafft. Am 1. Februar 2001 gab der Papst die neue Verfassung des Kirchenstaates bekannt, in der sich kein Artikel mehr auf die Todesstrafe bezieht.


Und die Signifikanz ist sehr hoch, dass in US-Bundesstaaten mit hoher Religiosität mehr Todesstrafen vollstreckt werden als in eher säkulären Bundesstaaten.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Grey
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Beitrag(#2127876) Verfasst am: 17.03.2018, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Auch später hatte man es im Vatikan nicht sonderlich eilig mit der eigenen Gesetzgebung:
http://www.todesstrafe.de/todesstrafenatlas_vatikan.html schrieb:
Zitat:
Im Jahre 1969 wurde die Todesstrafe per Gesetz im Vatikan abgeschafft. Am 1. Februar 2001 gab der Papst die neue Verfassung des Kirchenstaates bekannt, in der sich kein Artikel mehr auf die Todesstrafe bezieht.


Dann wurde es ja langsam Zeit, dass man sich auch in Hessen darum kümmert.

http://www.hr-inforadio.de/programm/themen/weg-mit-der-todesstrafe-hessens-verfassung-wird-entstaubt,hessen-todesstrafe-100.html
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wolle
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Beitrag(#2132904) Verfasst am: 29.04.2018, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/mehr-als-500-jahre-altes-kinder-massengrab-in-peru-entdeckt-15565857.html schrieb:
Zitat:

In einem Massengrab im Norden Perus haben Archäologen aus Peru und den Vereinigten Staaten Knochenreste von mehr als 140 Kindern gefunden.


Die Menschen dachten noch vor 500 Jahren, dass die Opferung von 140 ihrer eigenen Kinder übermäßige Regenfälle stoppen würden.
Allen Kindern wurde das Herz heraus gerissen.
Ich nenne das religiösen Wahn.
Auch in der Bibel findet man solche Fälle:
http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e18.htm schrieb:
Zitat:

Auch im Alten Testament wurden dem biblischen Gott noch Menschopfer gebracht und Gott verlangte ausdrücklich (2. Mose 22,28): "Deinen ersten Sohn sollst du mir geben."


Zitat:

Richter Jephta opferte seine einzige Tochter (Ri 11,30-40), weil ihm Gott im Krieg gegen die Ammoniter zum Sieg verholfen hatte.


Zitat:
Der König der Moabiter nahm während einer Schlacht (2. Kön 3,27) "seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Statt König werden sollte, und opferte ihn zum Brandopfer auf der Mauer."


Es handelt sich um eine Übergangs-Zeit, in der Menschen-Opfer von Tier-Opfern abgelöst wurden.
Deutlich wird das bei Abraham und Isaak:

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/22/#7 schrieb:
Zitat:

1 Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. (Hebräer 11.17) (Jakobus 1.12)

Zitat:
2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. (2. Chronik 3.1)


Zitat:

9 Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz
10 und reckte seine Hand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete. (Jakobus 2.21)


Es war aber nur ein Treue-Test von Gott an Abraham, der kurz vor der Schlachtung des Sohnes abgebrochen wurde.
Menschen-Opfer galten später als heidnisch.
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Ahriman
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Beitrag(#2132932) Verfasst am: 30.04.2018, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es war aber nur ein Treue-Test von Gott an Abraham, der kurz vor der Schlachtung des Sohnes abgebrochen wurde.

Es war eine sinnlose Grausamkeit gegenüber den Abraham begangen von einem perversen sadistischen Gott. Ein Allwissender muß niemand und nichts testen, er weiß von vornherein, was dran ist und wie es ausgeht.
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Beitrag(#2132940) Verfasst am: 30.04.2018, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es war aber nur ein Treue-Test von Gott an Abraham, der kurz vor der Schlachtung des Sohnes abgebrochen wurde.

Es war eine sinnlose Grausamkeit gegenüber den Abraham begangen von einem perversen sadistischen Gott.


Die historische Existenz eines Abraham ist übrigens noch weniger belegt und unwahrscheinlicher, als die des biblischen Jesus.
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Tarvoc
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Beitrag(#2132942) Verfasst am: 30.04.2018, 13:52    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Das hat bloss einen Nachteil: der Brief stammt von Paulus und nicht direkt von der höchsten Entität - egal was da drin steht.

Und das Matthäusevangelium stammt von Matthäus.
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Beitrag(#2132943) Verfasst am: 30.04.2018, 14:08    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Fuxing hat folgendes geschrieben:
Das hat bloss einen Nachteil: der Brief stammt von Paulus und nicht direkt von der höchsten Entität - egal was da drin steht.

Und das Matthäusevangelium stammt von Matthäus.


Matthäus soll Jesus aber zu Lebzeiten gekannt haben. Im Gegensatz zu Paulus.

Allerdings, dass das Evangelium von Matthäus selbst stammt, ist auch nicht sicher.

Zitat:
Von vielen Bibelwissenschaftlern der Neuzeit wird allerdings der Apostel Matthäus als Verfasser unter Berufung auf die Zweiquellentheorie der synoptischen Evangelien bezweifelt. Ein Apostel als Augenzeuge würde nicht das Material eines Nicht-Apostels (Markus) verwendet haben, wie es aber beim Matthäusevangelium der Fall zu sein scheint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Matth%C3%A4us#Verfasser

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Tarvoc
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Beitrag(#2132957) Verfasst am: 30.04.2018, 15:09    Titel: Re: Steinigung Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:

Matthäus soll Jesus aber zu Lebzeiten gekannt haben.

Wer sagt das? Wäre interessant zu wissen, wie viele Christen das tatsächlich glauben, und für wie viele das tatsächlich einen fundamentalen Unterschied zwischen Matthäus und Paulus begründet. Gerade bezüglich Letzterem dürfte die Zahl wesentlich geringer sein als du zu glauben scheinst.

Grey hat folgendes geschrieben:
Im Gegensatz zu Paulus.

Wenn wir schon an der Bibel entlang argumentieren: Auch Paulus soll Jesus leibhaftig begegnet sein. Dass das nach dessen Auferstehung und Himmelfahrt war, spielt dabei im Grunde keine Rolle.
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