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US-Präsidentschaftskandidat 2016 - BERNIE SANDERS
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2043499) Verfasst am: 10.02.2016, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Aber in beiden Fällen gehen natürlich trotzdem Inhalte bei der Wahlentscheidung vor.


...und da die Inhalte vorgehen ist das Werben mit dem eigenen Geschlecht peinlich Smilie
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043503) Verfasst am: 10.02.2016, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Aber in beiden Fällen gehen natürlich trotzdem Inhalte bei der Wahlentscheidung vor.


...und da die Inhalte vorgehen ist das Werben mit dem eigenen Geschlecht peinlich Smilie

Nein. Wenn ich zB zwei Kandidaten inhaltlich etwa gleich gut fände, wäre das für mich zB ein durchaus gültiges Argument. Dazu kommt noch, dass auf der hochsymbolischen Ebene der Spitzenpolitik, erst recht in den USA, die Person des_der Kandidat_in durchaus Teil der Inhalte ist. In der Abwägung können dann natürlich andere Inhalte wichtiger sein, aber es spricht nichts dagegen, wenn eine Kandidatin das als Symbol einer Politik der Gleichberechtigung darstellt und auch zur Werbung benutzt. Die Politik müste dem dann natürlich noch entsprechen, aber das gilt sowieso für jede Wahlwerbung ...

Eine Entgleisung ist es natürlich, so zu tun, als müssten Frauen aus Geschlechtersolidarität dann die Kandidatin wählen. Das ist natürlich Bullshit, denn natürlich können auch Frauen, und zwar ohne den Gleichberechtigungsaspekt auszulassen, dennoch zu einem anderen Ergebnis kommen.
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der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2043508) Verfasst am: 10.02.2016, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Aber in beiden Fällen gehen natürlich trotzdem Inhalte bei der Wahlentscheidung vor.


...und da die Inhalte vorgehen ist das Werben mit dem eigenen Geschlecht peinlich Smilie

Nein. Wenn ich zB zwei Kandidaten inhaltlich etwa gleich gut fände, wäre das für mich zB ein durchaus gültiges Argument. Dazu kommt noch, dass auf der hochsymbolischen Ebene der Spitzenpolitik, erst recht in den USA, die Person des_der Kandidat_in durchaus Teil der Inhalte ist. In der Abwägung können dann natürlich andere Inhalte wichtiger sein, aber es spricht nichts dagegen, wenn eine Kandidatin das als Symbol einer Politik der Gleichberechtigung darstellt und auch zur Werbung benutzt. Die Politik müste dem dann natürlich noch entsprechen, aber das gilt sowieso für jede Wahlwerbung ...

Eine Entgleisung ist es natürlich, so zu tun, als müssten Frauen aus Geschlechtersolidarität dann die Kandidatin wählen. Das ist natürlich Bullshit, denn natürlich können auch Frauen, und zwar ohne den Gleichberechtigungsaspekt auszulassen, dennoch zu einem anderen Ergebnis kommen.


Ok, wenn du natürlich aus einer Abwägung der Vorteile heraus zu der Position gerätst, dass ein weiblicher Repräsentant dem jeweiligen Staat gesamtheitlich Vorteile brächte, dann ist das legitim. Ich hab mich wohl eher daran gestört, dass das tatsächlich so sein könnte - denn eigentlich sollte den Menschen eben das Geschlecht egal sein.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043514) Verfasst am: 10.02.2016, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Aber in beiden Fällen gehen natürlich trotzdem Inhalte bei der Wahlentscheidung vor.


...und da die Inhalte vorgehen ist das Werben mit dem eigenen Geschlecht peinlich Smilie

Nein. Wenn ich zB zwei Kandidaten inhaltlich etwa gleich gut fände, wäre das für mich zB ein durchaus gültiges Argument. Dazu kommt noch, dass auf der hochsymbolischen Ebene der Spitzenpolitik, erst recht in den USA, die Person des_der Kandidat_in durchaus Teil der Inhalte ist. In der Abwägung können dann natürlich andere Inhalte wichtiger sein, aber es spricht nichts dagegen, wenn eine Kandidatin das als Symbol einer Politik der Gleichberechtigung darstellt und auch zur Werbung benutzt. Die Politik müste dem dann natürlich noch entsprechen, aber das gilt sowieso für jede Wahlwerbung ...

Eine Entgleisung ist es natürlich, so zu tun, als müssten Frauen aus Geschlechtersolidarität dann die Kandidatin wählen. Das ist natürlich Bullshit, denn natürlich können auch Frauen, und zwar ohne den Gleichberechtigungsaspekt auszulassen, dennoch zu einem anderen Ergebnis kommen.

Ok, wenn du natürlich aus einer Abwägung der Vorteile heraus zu der Position gerätst, dass ein weiblicher Repräsentant dem jeweiligen Staat gesamtheitlich Vorteile brächte, dann ist das legitim. Ich hab mich wohl eher daran gestört, dass das tatsächlich so sein könnte - denn eigentlich sollte den Menschen eben das Geschlecht egal sein.

Natürlich sollte das Geschlecht egal sein - ist es aber offensichtlich nicht, sonst hätte es ja mehr Frauen in Spitzenpositionen bisher gegeben (und das ist nur ein, wenn auch das naheliegendste Beispiel). Daran, dass das Geschlecht nicht egal ist, ändert man nichts, indem man diese Tatsache einfach ignoriert. Natürlich ändert allein die Wahl einer Frau in eine Spitzenposition auch nichts, aber es ist ein Symbol für eine Veränderung in die richtige Richtung - und Symbole sind in der Politik wichtig. Gegenargument natürlich: Eine Frau an der Spitze könnte einen verbesserten Zustand nur vortäuschen, der so längst nicht erreicht ist.

Schon das Feld der Geschlechterpolitik allein ist also ein Abwägen verschiedenster Argumente und damit keineswegs eindeutig (das gegen Clintons Werbung); und andere Politikfelder kommen ja noch dazu. Die Person und die Symbolik ihres Geschlechts zählen aber ohne weiteres zu den legitimen Abwägungsgründen dazu (das gegen Sanders Replik).
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2043517) Verfasst am: 10.02.2016, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Die Person und die Symbolik ihres Geschlechts zählen aber ohne weiteres zu den legitimen Abwägungsgründen dazu (das gegen Sanders Replik).


Legitim schon, da Sie natürlich an Stimmen interessiert ist. Qualitativer wird es dadurch dennoch nicht - man fischt damit bei Leuten, die Symbole wollen und brauchen - also bei den einfachen Gemütern.


1000 Saufgelage
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2043534) Verfasst am: 10.02.2016, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Nein. Wenn ich zB zwei Kandidaten inhaltlich etwa gleich gut fände, wäre das für mich zB ein durchaus gültiges Argument.


Warum wäre es für dich ein Argument einen Kandidaten nur zu wählen, weil er zwei Brüste hat?

Zwischen Sanders und Clinton gibt es ja viele inhaltliche Unterschiede. Über die wird ja auch gestritten. Wie kann man da mit dem Argument kommen:"Ihr sollt mich wählen, weil ich eine Frau bin"? Das finde ich grenzenlos peinlich und zeigt doch die inhaltliche Armut von Clinton. Wer inhaltlich was zu bieten hat braucht nicht mit seinen Brüsten auf Stimmenfang gehen.

Interessant wäre es übrigens, wenn es genau umgekehrt wäre und Sanders sagten würde:"An alle Männer: Wählt nicht Hillary, denn sie ist eine Frau. Wählt mich, denn ich bin ein Mann". Da wärst du doch der erste, der die Sexismus-Keule geschwungen hätte.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043536) Verfasst am: 10.02.2016, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Nein. Wenn ich zB zwei Kandidaten inhaltlich etwa gleich gut fände, wäre das für mich zB ein durchaus gültiges Argument.


Warum wäre es für dich ein Argument einen Kandidaten nur zu wählen, weil er zwei Brüste hat?

Zwischen Sanders und Clinton gibt es ja viele inhaltliche Unterschiede. Über die wird ja auch gestritten. Wie kann man da mit dem Argument kommen:"Ihr sollt mich wählen, weil ich eine Frau bin"? Das finde ich grenzenlos peinlich und zeigt doch die inhaltliche Armut von Clinton. Wer inhaltlich was zu bieten hat braucht nicht mit seinen Brüsten auf Stimmenfang gehen.

Ich habe mehrere Posts dazu geschrieben mit ANtworten auf genau deine Fragen. Lies, wenn es dich interessiert.

Johnny hat folgendes geschrieben:
Interessant wäre es übrigens, wenn es genau umgekehrt wäre und Sanders sagten würde:"An alle Männer: Wählt nicht Hillary, denn sie ist eine Frau. Wählt mich, denn ich bin ein Mann". Da wärst du doch der erste, der die Sexismus-Keule geschwungen hätte.

Natürlich hätte ich da die "Sexismus-Keule" ausgepackt. Weil, um dir ein Geheimnis zu verraten: Die gesellschaftliche Situation von Männern und Frauen ist unterschiedlich. Dazu, warum das relevant ist, schrieb ich auch schon.

Übrigens kannst du ja mal die Zahlen von männlichen und weiblichen bisherigen Präsident_innen, aktuellen Kandidat_innen, Senator_innen, Abgeordneten, ... anschauen. Wenn die Existenz von Brüsten und Penissen egal wäre, müsste es ja nach Wahrscheinlichkeitsrechnung ungefähr jeweils 50% sein. Das ist deutlich nicht so; also muss wohl das Vorhandensein von Penissen dabei eine Rolle spielen. Mich deucht, dass dich das bei dieser großen Zahl von Amtsträgern weitaus weniger stört als das Wahlkampfargument bei dieser einen Kandidaten. Warum ist das wohl so?
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2043597) Verfasst am: 10.02.2016, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Übrigens kannst du ja mal die Zahlen von männlichen und weiblichen bisherigen Präsident_innen, aktuellen Kandidat_innen, Senator_innen, Abgeordneten, ... anschauen.


Es steht jeder US-Bürgerin frei sich für politische Ämter zu bewerben. Offensichtlich besteht bei Frauen ein eher geringes Interesse für solche Bewerbungen. Und offensichtlich waren die bisherigen Bewerberinnen nicht überzeugend genug um sich gegen ihre Konkurrenz im Wettbewerb durchzusetzen.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Mich deucht, dass dich das bei dieser großen Zahl von Amtsträgern weitaus weniger stört als das Wahlkampfargument bei dieser einen Kandidaten.


Ich erwähne nur die Armseligkeit einer Kandidatin, die scheinbar schon so verzweifelt ist und keine inhaltlichen Argumente findet, dass sie nun versucht mit dem "Argument" für sich zu werden, dass sie zwei Brüste hat und sie das angeblich besser für das Amt qualifizieren als ihren Konkurrenten, der keine Brüste hat. Mit den Augen rollen

Aber diese Rechnung scheint nicht wirklich aufzugehen. Abgesehen von den Alt-Feministinnen ihrer Generation scheint sich niemand dafür zu interessieren, dass Hillary Brüste hat. Vorallem den jungen Amerikanerinnen geht das am Hintern vorbei. Die wollen einen Präsidenten, der mit politischen Inhalten überzeugt und nicht mit Geschlechtsmerkmalen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2043600) Verfasst am: 10.02.2016, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Kam gerade auf BBC-world:

Eine Umfrage ergab, dass 69% aller Waehlerinnen unter 45 in New Hampshire Bernie Sanders unterstuetzten und nicht Hilary Clinton.

D.h. bei jungen Frauen schnitt Bernie Sanders ueberdurchschnittlich gut ab. Was eigentlich verwundert, ist Bernie Sanders doch ein "weisser alter Mann".
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28736

Beitrag(#2043628) Verfasst am: 11.02.2016, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:


Junge Frauen, die einen alten, weißen Mann einer Frau vorziehen? Julia Korbik findet das gar nicht mal so seltsam: "Bernie Sanders ist generell bei jungen Wählern erfolgreich", sagt die Journalistin und Autorin des Buches "Stand Up! Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene".

Zum einen stehe der relativ unbekannte Bernie Sanders für Wandel, während Hillary Clinton als Ehefrau von Ex-US-Präsident Bill Clinton doch sehr stark das alte politische Establishment verkörpere. Zum anderen "setzt sich Bernie Sanders schon lange für Frauenrechte und auch für die gleichgeschlechtliche Ehe ein", erklärt Julia Korbik, "da hat sich Hillary Clinton eher zurückgehalten."


http://dradiowissen.de/beitrag/us-wahlkampf-bernie-sanders-hillary-clinton-und-die-weiblichen-waehler

Ich denke, dass Sanders politische Ziele auch dort, wo es nicht speziell um Frauenrechte geht, für Frauen mehr bringen, als man von Hillary Clinton erwarten kann. Eine grosse Zahl von Frauen in den USA hätte mehr von einer allgemeinen Krankenversicherung, als von der rein symbolischen Tatsache, dass der Präsident eine Frau ist.
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NoReply
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Anmeldungsdatum: 21.09.2013
Beiträge: 683

Beitrag(#2043635) Verfasst am: 11.02.2016, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Das ist nicht peinlich; es würde den USA in der Tat gut anstehen, wenn es nach soundsoviel männlichen Präsidenten mal eine Frau in dem Amt gäbe, genau so, wie es ihnen gut angestanden hat, dass es mal ein Schwarzer geworden ist.


Sanders als erster jüdischer Präsident wäre für mich revolutionärer als eine Ex-First Lady. Aber natürlich sehe ich es auch so, dass Inhalte vorgehen.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043676) Verfasst am: 11.02.2016, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass Sanders politische Ziele auch dort, wo es nicht speziell um Frauenrechte geht, für Frauen mehr bringen, als man von Hillary Clinton erwarten kann. Eine grosse Zahl von Frauen in den USA hätte mehr von einer allgemeinen Krankenversicherung, als von der rein symbolischen Tatsache, dass der Präsident eine Frau ist.

Das sehe ich auch so, und würde ich in den USA leben (und wählen dürfen), würde ich wohl auch eher Sanders als Clinton wählen.

Nichtsdestotrotz: Symbole sind in der Politik bedeutsam, und deswegen kann man dieses Symbol schon mit guten Gründen in die eigene Abwägung einbeziehen - auch wenn es für die Wahölentscheidung nicht den Ausschlag geben muss.

NoReply hat folgendes geschrieben:
Sanders als erster jüdischer Präsident wäre für mich revolutionärer als eine Ex-First Lady.

Was von beidem revolutionärer ist, mag ich jetzt nicht entscheiden - jedenfalls wäre auch das für mich ein Argument. Wobei ich bisher gar nicht wusste, dass Sanders Jude ist.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043680) Verfasst am: 11.02.2016, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Übrigens kannst du ja mal die Zahlen von männlichen und weiblichen bisherigen Präsident_innen, aktuellen Kandidat_innen, Senator_innen, Abgeordneten, ... anschauen.


Es steht jeder US-Bürgerin frei sich für politische Ämter zu bewerben. Offensichtlich besteht bei Frauen ein eher geringes Interesse für solche Bewerbungen. Und offensichtlich waren die bisherigen Bewerberinnen nicht überzeugend genug um sich gegen ihre Konkurrenz im Wettbewerb durchzusetzen.

Genau, das werden die Gründe sein.

Besonders wenig Interesse hatten US-amerikanische Frauen wohl an Politik bzw. waren dafür besonders wenig geeignet vor 1920.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21280
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2043682) Verfasst am: 11.02.2016, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Johnny hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Übrigens kannst du ja mal die Zahlen von männlichen und weiblichen bisherigen Präsident_innen, aktuellen Kandidat_innen, Senator_innen, Abgeordneten, ... anschauen.


Es steht jeder US-Bürgerin frei sich für politische Ämter zu bewerben. Offensichtlich besteht bei Frauen ein eher geringes Interesse für solche Bewerbungen. Und offensichtlich waren die bisherigen Bewerberinnen nicht überzeugend genug um sich gegen ihre Konkurrenz im Wettbewerb durchzusetzen.

Genau, das werden die Gründe sein.

Besonders wenig Interesse hatten US-amerikanische Frauen wohl an Politik bzw. waren dafür besonders wenig geeignet vor 1920.


Frauen haben eben generell weniger Interesse an Führungspostionen, sei es in der Wirtschaft, sei es in der Politik!
freakteach


Übrigens ist es schon mehr als bezeichnend, wenn Johnny nur von Brüsten redet. Mit den Augen rollen Es geht also gar nicht um männlich oder weiblich, sondern um Titten.
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13730
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2043684) Verfasst am: 11.02.2016, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Johnny hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Übrigens kannst du ja mal die Zahlen von männlichen und weiblichen bisherigen Präsident_innen, aktuellen Kandidat_innen, Senator_innen, Abgeordneten, ... anschauen.


Es steht jeder US-Bürgerin frei sich für politische Ämter zu bewerben. Offensichtlich besteht bei Frauen ein eher geringes Interesse für solche Bewerbungen. Und offensichtlich waren die bisherigen Bewerberinnen nicht überzeugend genug um sich gegen ihre Konkurrenz im Wettbewerb durchzusetzen.

Genau, das werden die Gründe sein.

Besonders wenig Interesse hatten US-amerikanische Frauen wohl an Politik bzw. waren dafür besonders wenig geeignet vor 1920.


Frauen haben eben generell weniger Interesse an Führungspostionen, sei es in der Wirtschaft, sei es in der Politik!
freakteach


Übrigens ist es schon mehr als bezeichnend, wenn Johnny nur von Brüsten redet. Mit den Augen rollen Es geht also gar nicht um männlich oder weiblich, sondern um Titten.


Ist mir auch aufgefallen. Sehr glücklich

Es stimmt natürlich, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und anderen Feldern extrem selten Führungspositionen inne haben. Und es wäre fair, eine Gleichheit in dieser Hinsicht zu schaffen.

Auf der anderen Seite muss auch klar sagen, dass sich auch bei einer absoluten Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern oder religiösen Konfessionen Ethnien, regionaler Herkunft, Sprache, usf. an der Politik und Wirtschaft an sich nichts ändern würde.

Eine progressive Änderung von Wirtschaft & Politik würde ich darin sehen, dass a) die Wirtschaft 100%ig demokratisiert wäre und b) die Politik auch.

Oder anders gesagt: Identitätspolitik schafft weder die Klassenschranken noch die ungerechte internationale Weltordnung ab. Und nicht nur das: Die Fokussierung auf Identitätspolitik aufgrund der Tatsache, dass die Welt schlicht undemokratisch organisiert ist, führt dazu, dass Unterschiede entweder weiterhin nach Geschlecht, Religion, Herkunft verteilt werden und sogar neue Arten von Unterteilungen innerhalb der Menschheit geschaffen werden, etwa nach der Wirtschaftskraft ihrer Herkunftsländer oder nach neuen kulturellen Kriterien. Wirkliche Gleichheit ist nicht durch Identitätspolitik zu erreichen, sondern nur durch eine totale, d.h. allumfassende, gesamtgesellschaftliche Demokratie. Und das ist überhaupt nicht in Sicht, nirgendwo auf der Welt - ganz im Gegenteil.

Also Führungspositionen und ihre Besetzung: Gut und schön. Aber Politik von unten ist entscheidender - in allen Bereichen ...-

edit: Nichtsdestoweniger würde ich mich freuen, wenn es Bernie Sanders werden würde. Aber er müsste sich dann einen guten Mitarbeiterstab zulegen, der ihn persönlich, fachlich und politisch unterstützt und die Kontakte zur progressiven gesellschaftlichen Basis in der US-amerikanischen Zivilgesellschaft und auch international ausbaut. Wichtig wäre angesichts seiner Alters, auch schon mal gute Nachfolger und -innen gezielt aufzubauen, ohne dass dies aber einen Seilschaften-Charakter haben dürfte.

Ich denke aber, so weit wird es nicht gehen, auch nicht mit Bernie Sanders.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2043703) Verfasst am: 11.02.2016, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und anderen Feldern extrem selten Führungspositionen inne haben. Und es wäre fair, eine Gleichheit in dieser Hinsicht zu schaffen.


Frauen können sich bewerben. Wenn sie es nicht schaffen, weil sie schlechter sind als andere, Pech gehabt. Sollen sie sich doch dem Wettbewerb stellen und zeigen, was sie drauf haben. Keine Frau, die wirklich was drauf hat, würde für sich einen Frauen-Bonus einfordern, sondern will durch Leistung überzeugen.
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4403

Beitrag(#2043709) Verfasst am: 11.02.2016, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Zitat:


Junge Frauen, die einen alten, weißen Mann einer Frau vorziehen? Julia Korbik findet das gar nicht mal so seltsam: "Bernie Sanders ist generell bei jungen Wählern erfolgreich", sagt die Journalistin und Autorin des Buches "Stand Up! Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene".

Zum einen stehe der relativ unbekannte Bernie Sanders für Wandel, während Hillary Clinton als Ehefrau von Ex-US-Präsident Bill Clinton doch sehr stark das alte politische Establishment verkörpere. Zum anderen "setzt sich Bernie Sanders schon lange für Frauenrechte und auch für die gleichgeschlechtliche Ehe ein", erklärt Julia Korbik, "da hat sich Hillary Clinton eher zurückgehalten."


http://dradiowissen.de/beitrag/us-wahlkampf-bernie-sanders-hillary-clinton-und-die-weiblichen-waehler

Ich denke, dass Sanders politische Ziele auch dort, wo es nicht speziell um Frauenrechte geht, für Frauen mehr bringen, als man von Hillary Clinton erwarten kann. Eine grosse Zahl von Frauen in den USA hätte mehr von einer allgemeinen Krankenversicherung, als von der rein symbolischen Tatsache, dass der Präsident eine Frau ist.


Dazu kommt vermutlich das nicht wenige vom Abstieg des Mittelstandes betroffen sind und entweder
selbst die Probleme bei der Finanzierung ihrer eigenen Ausbildung spüren, oder diese Probleme für
die eigenen Kinder auf sich zukommen sehen oder schon haben.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15465

Beitrag(#2043711) Verfasst am: 11.02.2016, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und anderen Feldern extrem selten Führungspositionen inne haben. Und es wäre fair, eine Gleichheit in dieser Hinsicht zu schaffen.

Frauen können sich bewerben. Wenn sie es nicht schaffen, weil sie schlechter sind als andere, Pech gehabt. Sollen sie sich doch dem Wettbewerb stellen und zeigen, was sie drauf haben. Keine Frau, die wirklich was drauf hat, würde für sich einen Frauen-Bonus einfordern, sondern will durch Leistung überzeugen.

... und dass sie es aus anderen Gründen nicht schaffen, wäre damit elegant per Implikation ausgeschlossen.

"Elegant" hier im Sinne von "total offensichtlich eine unbegründete Behauptung als Voraussetzung einbringen".
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Ratio
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Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2043712) Verfasst am: 11.02.2016, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
Keine Frau, die wirklich was drauf hat, würde für sich einen Frauen-Bonus einfordern, sondern will durch Leistung überzeugen.


Genau, weil Politik ein Feld des ehrlichen und am Gemeinwohl orientierten Wettbewerbs ist Gröhl...

Jemand, der für die Präsidentschaft kandidiert, will sicherlich vor allem Erfolg haben. Wenn es dieser Person Vorteile verschafft ihr Geschlecht in den Wahlkampf einzubringen, warum sollte sie dies nicht tun? Wäre sowohl legitim als auch klug.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28736

Beitrag(#2043714) Verfasst am: 11.02.2016, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und anderen Feldern extrem selten Führungspositionen inne haben. Und es wäre fair, eine Gleichheit in dieser Hinsicht zu schaffen.


Frauen können sich bewerben. Wenn sie es nicht schaffen, weil sie schlechter sind als andere, Pech gehabt. Sollen sie sich doch dem Wettbewerb stellen und zeigen, was sie drauf haben. Keine Frau, die wirklich was drauf hat, würde für sich einen Frauen-Bonus einfordern, sondern will durch Leistung überzeugen.


Das heisst, Du bist der Meinung, dass es weniger Frauen in Führungspositionen gibt, weil Frauen weniger drauf haben als Männer?
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sünnerklaas
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Beitrag(#2043736) Verfasst am: 11.02.2016, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Johnny hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und anderen Feldern extrem selten Führungspositionen inne haben. Und es wäre fair, eine Gleichheit in dieser Hinsicht zu schaffen.


Frauen können sich bewerben. Wenn sie es nicht schaffen, weil sie schlechter sind als andere, Pech gehabt. Sollen sie sich doch dem Wettbewerb stellen und zeigen, was sie drauf haben. Keine Frau, die wirklich was drauf hat, würde für sich einen Frauen-Bonus einfordern, sondern will durch Leistung überzeugen.


Das heisst, Du bist der Meinung, dass es weniger Frauen in Führungspositionen gibt, weil Frauen weniger drauf haben als Männer?


Würde bei Angela Merkel und Ursula von der Leyen nicht greifen - die beiden haben es richtig drauf.
Das Problem von Hillary Clinton liegt daran, dass viele Leute in den USA ganz einfach die Schnauze voll haben von allmächtigen Familien-Cliquen a la Bush/Clinton/Kennedy.
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Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

Ich fordere: JEDEM VOLLPFOSTEN SEIN EIGENES "Mimi-Mimi!"
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2043795) Verfasst am: 12.02.2016, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:

Das heisst, Du bist der Meinung, dass es weniger Frauen in Führungspositionen gibt, weil Frauen weniger drauf haben als Männer?


Vielleicht auch weil weniger Frauen ein echtes Interesse haben ganz nach oben zu kommen, weil weniger Frauen die Härte und den Biss haben sich im einem sehr harten Wettbewerb durchzusetzen oder weil weniger Frauen bereit sind diesen enormen Arbeitsaufwand und Stress auf sich zu nehmen, der notwendig ist, um wirklich bis ganz nach oben zu kommen.

An die skurilen Weltverschwörungstheorien von Alice Schwarzer, dass geheime "Männerbünde" den ganzen Tag überlegen wie sie Frauen unterdrücken und in Führungspositionen verhindern können, glaube ich jedenfalls nicht.


Zuletzt bearbeitet von Johnny am 12.02.2016, 00:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2043796) Verfasst am: 12.02.2016, 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:

Jemand, der für die Präsidentschaft kandidiert, will sicherlich vor allem Erfolg haben. Wenn es dieser Person Vorteile verschafft ihr Geschlecht in den Wahlkampf einzubringen, warum sollte sie dies nicht tun? Wäre sowohl legitim als auch klug.


Natürlich darf sie das. Sie macht sich halt nur lächerlich, weil dieses "Argument" die Verzweiflung von Clinton offenbart, dass sie mit Inhalten gegen den Konkurrenten nicht ankommt.

Und die weiblichen Wähler durchschauen das natürlich. Die denken sich doch:"Warum sollte ich die Alte jetzt wählen, nur weil sie ein Weib ist? What the fuck?"
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Kramer
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Beitrag(#2043798) Verfasst am: 12.02.2016, 00:44    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
Vielleicht auch weil weniger Frauen ein echtes Interesse haben ganz nach oben zu kommen, weil weniger Frauen die Härte und den Biss haben sich im einem sehr harten Wettbewerb durchzusetzen oder weil weniger Frauen bereit sind diesen enormen Arbeitsaufwand und Stress auf sich zu nehmen, der notwendig ist, um wirklich bis ganz nach oben zu kommen.


Ach, Du warst schon oben? Was hat Dich zu Fall gebracht?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2043811) Verfasst am: 12.02.2016, 02:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Johnny hat folgendes geschrieben:
Vielleicht auch weil weniger Frauen ein echtes Interesse haben ganz nach oben zu kommen, weil weniger Frauen die Härte und den Biss haben sich im einem sehr harten Wettbewerb durchzusetzen oder weil weniger Frauen bereit sind diesen enormen Arbeitsaufwand und Stress auf sich zu nehmen, der notwendig ist, um wirklich bis ganz nach oben zu kommen.


Ach, Du warst schon oben? Was hat Dich zu Fall gebracht?



Zuviel Oestrogen im Blut. Cool
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Kramer
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Beiträge: 28736

Beitrag(#2043813) Verfasst am: 12.02.2016, 02:29    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
Natürlich darf sie das. Sie macht sich halt nur lächerlich, weil dieses "Argument" die Verzweiflung von Clinton offenbart, dass sie mit Inhalten gegen den Konkurrenten nicht ankommt.


Du findest Bernie Sanders besser als Clinton? Du bist eigentlich ein Linker? Cool.
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göttertod
Atheist und Zweifelsäer



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Beitrag(#2043822) Verfasst am: 12.02.2016, 04:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hillary Clinton = Lügnerin

Es ist fast unerträglich, wie sich Hillary ihre Welt zurechtbiegt. Sie lügt so dreist.

Wenn Journalisten ihren Auftrag ernst nehmen würden, dann wäre Hillary in der nächsten Debatte schon am Ende. Zitieren, zitieren, zitieren. (Videos erlaubt Hillary während der Debatten bestimmt nicht?!)

(Ein schönes Beispiel, wie man es machen kann, hat tatsächlich FoxNews vs. Rubio gegeben. ..... wie die sich verbiegen .....)



Auch schön sind die drei Reden von Hillary bei Goldmann Sachs für knapp 700.000 Dollar!
Im Augenblick wird immer stärker diskutiert und gefordert, Hillary solle das Transcript der Reden veröffentlichen.
Wenn sie es tut, hat sie verkackt Smilie
Wenn sie es nicht tut, hat sie verkackt Smilie
https://www.youtube.com/watch?v=uFvJ2EE2hqI

hier die Nachwahlbefragungen/"exit polls" - New Hampshire
http://edition.cnn.com/election/primaries/polls/NH/Dem
hier ist auch die Statistik mit den Frauen drin, in der Hillary gegen Bernie verloren hat
(Wobei New Hampshire in den Medien als sehr liberal bezeichnet wurde, und eben nicht repräsentativ für die folgenden Wahlen. Was auch der Grund ist, warum Bernie jetzt in South Carolina sich um die schwarzen Wähler, als Minderheit, kümmern solle.
Wobei ich es fraglich finde, ob Hillary wirklich bei den Minderheiten angeblich besser ankommt.
Bernie schlägt Hillary hoffentlich in den kommenden Wahlen in allen Bevölkerungsschichten / -klassen / -gruppen / ob Frau ob Mann / alt oder jung / ... )
bei den alten schneidet die Hillary augenblicklich noch besser ab


cool fand ich, dass sich Bernie nach dem Schliessen der Wahllokale ewig Zeit für seine Message genommen hat Smilie ... auf der Bühne bei der Dankesrede
und CNN blieb einfach drauf! (Hut ab)

Er hat bei der Rede auf seinen "SuperPAC" hingewiesen, die normalen Bürger, und um Spenden gebeten.
Er hat innerhalb der nächsten Stunden über 6 Millionen Dollar eingenommen.

Ein paar schwarze Bürgerrechtler haben ihre Unterstützung bekannt gegeben, zusätzlich sogar Harry Belafonte Smilie


und noch was zum lachen Smilie
https://www.youtube.com/watch?v=DPJalQXdxqo

schaut euch die politischen Videos von The Young Turks an !!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=f18kUlUDSBc Die vier finde ich am Besten (der mit der Brille ist ein bischen ??? manchmal) !
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2043824) Verfasst am: 12.02.2016, 05:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hilary Clinton wird immer noch als Favouritin fuer die demokratische Kandidatur angesehen. Ich wuerde persoenlich ja auch Bernie Sanders als Praesident allen anderen Bewerbern vorziehen, aber er ist noch laengst nicht am Ziel, auch die demokratische Kandidatur zu holen wird noch recht schwer.

Ich persoenlich wuesste nicht ob ich wirklich Sanders in den Vorwahlen unterstuetzen koennte. Am Ende koennte das tatsaechlich bewirken, dass Trump Praesident wird, weil ein sehr grosser Teil der Amis gegen alles, was auch nur entfernt nach Sozialismus riecht, allergisch ist und ich die Gefahr sehe, dass viele Deppen sogar einen Donald Trump dem bekennenden Sozialisten Sanders vorziehen koennten. Das kann dieses Jahr noch 'ne ganz heikle Sache werden im Amiland. Da ist noch so vieles offen. Kann sich am Ende bei den Reps doch noch ein "Kandidat des Establishments" durchsetzen? Kann Bernie Sanders wirklich Hilary Clinton schlagen?

Mal gespannt...
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diskordianerpapst
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Beitrag(#2043829) Verfasst am: 12.02.2016, 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin ja mal gespannt wie gut Nate Silver diesmal prognostiziert, er hatte bei den
wichtigen Wahlen erstaunlich viele Treffer.
Er verwendet gewichtete Umfrageergebnisse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nate_Silver

http://fivethirtyeight.com/

Die Prognosen für die Primaries sind hier zu finden, Auswahl im Button, oben auf der Seite:

http://projects.fivethirtyeight.com/election-2016/primary-forecast/nevada-democratic/

Bei den Einzelnen kann man dann noch auswählen ob man seine Gewichtung von "Endorsements" mit drin haben will.
Und sich von einer Menge Zahlen erschlagen lassen.

Relativ grob kann man sagen dass Clinton zwar noch vorne liegt, aber dort wo eine breite Basis aus
vielen Umfragen vorhanden ist, ist ein starker Aufwärtstrend für Sanders zu sehen ist.
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göttertod
Atheist und Zweifelsäer



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Beitrag(#2044310) Verfasst am: 14.02.2016, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=ciqNWFi0occ

Im Gegensatz zu Hillary Clinton ist Bernie Sanders stolz darauf, dass er sagen kann:
"Henry Kissinger ist nicht mein Freund"

Interessant ist, dass in den US-Medien wiedermal Clinton als Siegerin gehypt wird, und Bernie nicht.
(siehe z.B. auch US-Medien vs. Bernie)

Und jetzt muss ich sogar in den deutschen Medien lesen?!:
Dooftroll wettert gegen Bernie

Zitat:
Als die Diskussion ins Feld der Außenpolitik wechselte, begann Sanders plötzlich und ohne konkreten Anlass, gegen den früheren Außenminister unter den republikanischen Präsidenten Nixon und Ford zu wettern: "Ich bin stolz darauf zu sagen, dass Henry Kissinger nicht mein Freund ist. Denn ich bin zufällig der Meinung, dass er einer der destruktivsten Außenminister in der modernen Geschichte dieses Landes war."


aber cool sind dafür die Kommentare !!!!! Smilie

und noch extrem wichtig! Ausrufezeichen Ausrufezeichen Ausrufezeichen
In den USA ist ein erzkonservativer Richter des Supreme Courts gestorben.
Jetzt steht also nicht nur zur Wahl, ob man einen (konservativen, religiösen) Republikaner, oder z.B. den progressiven, linken Bernie Sanders als Präsidenten wählen möchte, sondern auch wenn der jeweils Gewählte als Nachfolger für das Amt im Supreme Court benennt!

How Scalia's Death Can Change The Whole Election!


und heute Nacht bin ich noch über ein nettes Interview mit einem amerikanischen Atheisten gestolpert, welcher alle Presidentschaftskandidaten mit der Frage konfrontierte:
grob "Wie schauts mit den Atheisten aus? Als Wähler! Wie ist deine Meinung zu uns?"
meet the atheist
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