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Leben nach dem Tod?
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 3177

Beitrag(#2002287) Verfasst am: 20.05.2015, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Ganz übel sind ja die dran, die an Wiedergeburten glauben. Sie müssen äußerst brav und folgsam sein, damit sie im nächsten Leben nicht als Wurm oder als Hund leben müssen.

Im Gegenteil: Die Buddhisten müssen brav sein, damit sie möglichst gar nicht mehr wieder geboren werden. Als Wurm wiedergeboren zu werden, wäre ein Fortschritt gegenüber der Wiedergeburt als Hund. Ein Austritt aus dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten ist angestrebt. (Nirwana/ Parinirvana).
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6100
Wohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen

Beitrag(#2002379) Verfasst am: 21.05.2015, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Der Begriff "Leben nach dem Tode" ist selbstwidersprüchlich.

Nein, im frühen Christentum und im Koran gab es durchaus die Vorstellung, dass man stirbt, tot im Grab liegt und verwest. Wenn am Tag des Gerichts die Posaune erschallt, werden die Körper wieder zusammengesetzt und die Knochen bis in die Fingerspitzen wieder mit Fleisch bedeckt. Al-Zindani weiß sogar, dass die Keimzelle dafür das Steißbein ist.


Ah, thx. Die sofortige Weiterleitung gen Hölle/Himmel ist also eine spätere Idee? Ich vermute, ohne sie wäre das Prinzip der Heiligsprechung auch gar nicht möglich (Heilige sind ja die, die im Himmel auf Bitten der armen Erdenwürmern Fürsprache bei Gott halten..).
Weisst du vielleicht, wann das aufkam?


kereng hat folgendes geschrieben:

Eine Definition von Leben ist problematisch. In einer Raumschiff-Enterprise-Folge erschien mal ein merkwürdiges Gebilde, und der Computer konnte feststellen: "es lebt". Da hätte ich gerne gewusst, nach welchen Kriterien er das entscheidet.

Kreationisten behaupten gerne: "Leben kann nur von Leben kommen". Auch da fehlt mir die Definition. Wenn man Stoffwechsel und Vermehrung oder gar DNA verlangt, lebt Gott tendenziell eher nicht.


Ich glaube, bereits bei irdischen Viren ist Konzept des Leben umstritten. Sie vermehren sich z.b. nicht selbst, sondern lassen sich in Wirtszellen mulitipllizieren.
ZU Raumschiff Enterprise habe ich keine Meidung.... zynisches Grinsen
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6100
Wohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen

Beitrag(#2002385) Verfasst am: 21.05.2015, 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Ganz übel sind ja die dran, die an Wiedergeburten glauben. Sie müssen äußerst brav und folgsam sein, damit sie im nächsten Leben nicht als Wurm oder als Hund leben müssen.

Im Gegenteil: Die Buddhisten müssen brav sein, damit sie möglichst gar nicht mehr wieder geboren werden. Als Wurm wiedergeboren zu werden, wäre ein Fortschritt gegenüber der Wiedergeburt als Hund. Ein Austritt aus dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten ist angestrebt. (Nirwana/ Parinirvana).



Ausserdem ist Wieder-Geburt eher ein Konzept des Hinduismus, der von einer ewig existiertenden Seele ausgeht (Seelenwanderung).
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17492
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Beitrag(#2002406) Verfasst am: 21.05.2015, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Ganz übel sind ja die dran, die an Wiedergeburten glauben. Sie müssen äußerst brav und folgsam sein, damit sie im nächsten Leben nicht als Wurm oder als Hund leben müssen.

Im Gegenteil: Die Buddhisten müssen brav sein, damit sie möglichst gar nicht mehr wieder geboren werden. Als Wurm wiedergeboren zu werden, wäre ein Fortschritt gegenüber der Wiedergeburt als Hund. Ein Austritt aus dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten ist angestrebt. (Nirwana/ Parinirvana).

Das hatte auch mal ein Prediger dem Huberbauern erklärt: Man würde nach dem Tod zu dem Tier, das man besonders gern hat.
"Dann werde ich ein Pferd sein?"
"So ist es."
Anderntags sieht der Prediger den Huberbauern splitternackt auf allen Vieren auf der Wiese herumhüpfen. Auf die Frage, was das soll:
"Ich übe für mein künftiges Leben. Im Galopp furzen kann ich schon, nur mit dem Schwanz die Fliegen totzuschlagen, das muß ich noch trainieren."
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Thomas-Reichert
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Anmeldungsdatum: 11.11.2012
Beiträge: 80

Beitrag(#2002460) Verfasst am: 21.05.2015, 21:05    Titel: Leben nach dem Tod Antworten mit Zitat

Ich nehme einmal die Quintessenz aus dem Buch "Gottesoffenbarung - Aufklärung Gott und Christentum"

Der Mensch besteht aus 3 Dingen:
Materie
Energie
Information

Die Materie wird wieder in andere Lebewesen aufgehen. Wasser wird in den Himmel aufsteigen und Wolken bilden, Regen, Flüsse ... und wieder andere Lebewesen zur Verfügung stehen.

Energie kann man nicht vernichten -> Evor gleich Enach - selber DENKEN

Information: Wir können nur durch unsere Taten nach dem Tod "weiterleben", indem wir uns in das Buch des Lebens hineinschreiben: Dinge erfinden, bauen, schreiben ... das Leben weitergeben und ein Teil der Kultur werden.

DENKE!
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Mad Magic
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Beiträge: 2172

Beitrag(#2002483) Verfasst am: 22.05.2015, 00:04    Titel: Re: Leben nach dem Tod Antworten mit Zitat

Thomas-Reichert hat folgendes geschrieben:
Ich nehme einmal die Quintessenz aus dem Buch "Gottesoffenbarung - Aufklärung Gott und Christentum"

Der Mensch besteht aus 3 Dingen:
Materie
Energie
Information

Die Materie wird wieder in andere Lebewesen aufgehen. Wasser wird in den Himmel aufsteigen und Wolken bilden, Regen, Flüsse ... und wieder andere Lebewesen zur Verfügung stehen.

Energie kann man nicht vernichten -> Evor gleich Enach - selber DENKEN

Information: Wir können nur durch unsere Taten nach dem Tod "weiterleben", indem wir uns in das Buch des Lebens hineinschreiben: Dinge erfinden, bauen, schreiben ... das Leben weitergeben und ein Teil der Kultur werden.

DENKE!

Ich DENKE mal..., wenn wir lediglich im einstelligen Prozentbereich wissen, woraus die "Welt" besteht, dann haben wir schlechte Karten bei jeglicher Spekulation zwinkern
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



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Beitrag(#2002497) Verfasst am: 22.05.2015, 06:51    Titel: Antworten mit Zitat

Einstelligen Prozentbereich?
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"Does anybody remember laughter?"
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Naastika
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Beitrag(#2002502) Verfasst am: 22.05.2015, 08:15    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Einstelligen Prozentbereich?



Du meist, die Annahme, wir kennen/verstehen ein Prozent von "alldem", sei zu optimitisch?


edith: OK, einstellig heisst: 1-9,99(periode).... Verlegen

Gut, vielleicht doch zu optimisch.
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Mad Magic
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Beitrag(#2002503) Verfasst am: 22.05.2015, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Einstelligen Prozentbereich?


hier eine Grafik dazu

Das Standardmodell der Kosmologie, das Lambda-CDM-Modell, ergibt in der Zusammenfassung verschiedener Ergebnisse der beobachtenden Kosmologie folgende Zusammensetzung des Universums nach Massenanteil: Etwa 73 Prozent Dunkle Energie, 23 Prozent Dunkle Materie, rund 4 Prozent „gewöhnliche Materie“, beispielsweise Atome, und 0,3 Prozent Neutrinos.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2002505) Verfasst am: 22.05.2015, 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

Mad Magic hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Einstelligen Prozentbereich?


hier eine Grafik dazu

Das Standardmodell der Kosmologie, das Lambda-CDM-Modell, ergibt in der Zusammenfassung verschiedener Ergebnisse der beobachtenden Kosmologie folgende Zusammensetzung des Universums nach Massenanteil: Etwa 73 Prozent Dunkle Energie, 23 Prozent Dunkle Materie, rund 4 Prozent „gewöhnliche Materie“, beispielsweise Atome, und 0,3 Prozent Neutrinos.


ach so, du meintest mit Welt also Universum.
_________________
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Naastika
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Beitrag(#2002508) Verfasst am: 22.05.2015, 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, und dazu noch ein Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf geht: Das Universum ist, soweit mom angenommen, 13,82 Milliarden Jahren alt.

In dieser Zeit sind unzählige Zivilisationen entstanden, haben sich diesselben Fragen gestellt wie wir, haben sie beantwortet, und sind dann irgendwann vergangen (z.B. Supernova des Heimtsterns oä).

Immer wieder gieren Wesen nach Erkenntnis, erlangen sie, und vergehen. Nicht mal die Wahrheit ist neu. Selbst wenn wir sie erkennen, sind wir nicht die Ersten.
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Defätist
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Beiträge: 8557

Beitrag(#2002513) Verfasst am: 22.05.2015, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Ok, und dazu noch ein Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf geht: Das Universum ist, soweit mom angenommen, 13,82 Milliarden Jahren alt.

In dieser Zeit sind unzählige Zivilisationen entstanden, haben sich diesselben Fragen gestellt wie wir, haben sie beantwortet, und sind dann irgendwann vergangen (z.B. Supernova des Heimtsterns oä).

Immer wieder gieren Wesen nach Erkenntnis, erlangen sie, und vergehen. Nicht mal die Wahrheit ist neu. Selbst wenn wir sie erkennen, sind wir nicht die Ersten.

Wenn man das weiter bedenkt, ist das (unser) Universum nicht mal das Einzige und/oder erste/letzte Universum. Was oder welches, wenn überhaupt und so weiter, war/wird sein nach vor/nach unserem Universum usw.usf....

"Faszinierend." würde wohl i.d.Z. eine virtuelle Gestalt zu dem diesem Sachverhalt immanenten Vorgängen zu vermerken haben.
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6100
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Beitrag(#2002524) Verfasst am: 22.05.2015, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Defätist hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Ok, und dazu noch ein Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf geht: Das Universum ist, soweit mom angenommen, 13,82 Milliarden Jahren alt.

In dieser Zeit sind unzählige Zivilisationen entstanden, haben sich diesselben Fragen gestellt wie wir, haben sie beantwortet, und sind dann irgendwann vergangen (z.B. Supernova des Heimtsterns oä).

Immer wieder gieren Wesen nach Erkenntnis, erlangen sie, und vergehen. Nicht mal die Wahrheit ist neu. Selbst wenn wir sie erkennen, sind wir nicht die Ersten.

Wenn man das weiter bedenkt, ist das (unser) Universum nicht mal das Einzige und/oder erste/letzte Universum. Was oder welches, wenn überhaupt und so weiter, war/wird sein nach vor/nach unserem Universum usw.usf....

"Faszinierend." würde wohl i.d.Z. eine virtuelle Gestalt zu dem diesem Sachverhalt immanenten Vorgängen zu vermerken haben.
[img]Spock[/img]


Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#2002531) Verfasst am: 22.05.2015, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.

Vermutlich läßt sie sich weder belegen noch widerlegen. Insofern wäre es nicht unberechtigt, auf die Frage nach der Möglichkeit weiterer Universum mit "irrelevant, Zeitverschwendung" zu reagieren. Immerhin bieten sie weiten Raum für Schriftsteller, die dort tolle Geschichten loslassen können.
In dem unsrigen können Drachen bekanntlich nie fliegen. Aber in einem anderen mit anderen Naturgesetzen...?
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Defätist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#2002541) Verfasst am: 22.05.2015, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
...
Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.

Nö. Sie ist umstritten, nicht erledigt. Und auch nur, was die gleiche "timeline" betrifft. Wenn aber so etwas wie ein Universum aus "Nichts" entstehen kann, muss das keine einmalige Sache (gewesen) sein.
Wir haben nur das bisher zusammengetragene, streng begrenzte Wissen über das uns bekannte (beobachtbare) Universum. Alles andere ist, selbst interpolierend, nur Kugelleserei.
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6100
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Beitrag(#2002561) Verfasst am: 22.05.2015, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Defätist hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
...
Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.

Nö. Sie ist umstritten, nicht erledigt. Und auch nur, was die gleiche "timeline" betrifft. Wenn aber so etwas wie ein Universum aus "Nichts" entstehen kann, muss das keine einmalige Sache (gewesen) sein.
Wir haben nur das bisher zusammengetragene, streng begrenzte Wissen über das uns bekannte (beobachtbare) Universum. Alles andere ist, selbst interpolierend, nur Kugelleserei.


Ah, ok, das meinte ich.
Zu dem Universum, das sich außerhalb der knapp 14 Milliarden-Jahre-Lichtblase befindet, werden wir wohl nie Aussagen treffen könne.
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sponor
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Anmeldungsdatum: 16.05.2008
Beiträge: 1712
Wohnort: München

Beitrag(#2002569) Verfasst am: 22.05.2015, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
...
Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.

Nö. Sie ist umstritten, nicht erledigt. Und auch nur, was die gleiche "timeline" betrifft. Wenn aber so etwas wie ein Universum aus "Nichts" entstehen kann, muss das keine einmalige Sache (gewesen) sein.
Wir haben nur das bisher zusammengetragene, streng begrenzte Wissen über das uns bekannte (beobachtbare) Universum. Alles andere ist, selbst interpolierend, nur Kugelleserei.


Ah, ok, das meinte ich.
Zu dem Universum, das sich außerhalb der knapp 14 Milliarden-Jahre-Lichtblase befindet, werden wir wohl nie Aussagen treffen könne.

Hmm, knifflig.
Man könnte mal das hier lesen, wenn man Zeit hätte (via Tegmarks Webseite, auch als Einstieg geeignet)... zwinkern
_________________
Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster.
(G. Chr. Lichtenberg)
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Schlumpf
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Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2572

Beitrag(#2002574) Verfasst am: 22.05.2015, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sind ja die Himmel und die Höllen in solchen Paralleluniversen.
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6100
Wohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen

Beitrag(#2002575) Verfasst am: 22.05.2015, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
...
Ich dachte eigentlich, die Multiversum-Theorie hat sich erledigt.

Nö. Sie ist umstritten, nicht erledigt. Und auch nur, was die gleiche "timeline" betrifft. Wenn aber so etwas wie ein Universum aus "Nichts" entstehen kann, muss das keine einmalige Sache (gewesen) sein.
Wir haben nur das bisher zusammengetragene, streng begrenzte Wissen über das uns bekannte (beobachtbare) Universum. Alles andere ist, selbst interpolierend, nur Kugelleserei.


Ah, ok, das meinte ich.
Zu dem Universum, das sich außerhalb der knapp 14 Milliarden-Jahre-Lichtblase befindet, werden wir wohl nie Aussagen treffen könne.

Hmm, knifflig.
Man könnte mal das hier lesen, wenn man Zeit hätte (via Tegmarks Webseite, auch als Einstieg geeignet)... zwinkern


Mmm..... Ich liebe es... Im nächsten Leben bin ich Astrophysiker... zwinkern
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DogStar
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Anmeldungsdatum: 24.05.2015
Beiträge: 13

Beitrag(#2003049) Verfasst am: 25.05.2015, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Nicht mal die Wahrheit ist neu. Selbst wenn wir sie erkennen, sind wir nicht die Ersten.


Von diesem Satz ausgehend, könnte man mal den Gedanken fassen, dass eine Wahrheit ohne einen Betrachter sowieso nicht existiert. Was natürlich für alles Existierende gilt.
Bleibt die Frage, wer dieser Betrachter eigentlich ist. Wer oder was ist das Wahrnehmende ?
das habe ich trotz der Lektüre der einschlägigen Hirnforschung nie verstanden.
Wer hilft mir ?
Und nein, das hat mit Religion rein garnichts zu tun ... zumindest nicht mit dem leicht durchschaubaren,
abrahamistischen Zeugs ...
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24747
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2003052) Verfasst am: 25.05.2015, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

DogStar hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Nicht mal die Wahrheit ist neu. Selbst wenn wir sie erkennen, sind wir nicht die Ersten.


Von diesem Satz ausgehend, könnte man mal den Gedanken fassen, dass eine Wahrheit ohne einen Betrachter sowieso nicht existiert. Was natürlich für alles Existierende gilt.
Bleibt die Frage, wer dieser Betrachter eigentlich ist. Wer oder was ist das Wahrnehmende ?
das habe ich trotz der Lektüre der einschlägigen Hirnforschung nie verstanden.
Wer hilft mir ?
Und nein, das hat mit Religion rein garnichts zu tun ... zumindest nicht mit dem leicht durchschaubaren,
abrahamistischen Zeugs ...

Da kann Dir auch die Hirnforschung nicht helfen. Der Wahrnemende bist Du selbst als Subjekt, eine Instanz, die die Welt in der Sprache prozessiert, die auch unser spezifisches Bewusstsein ausmacht. Ich glaube nicht, dass da die Hirnforschung in absehbarer Zeit wirklich etwas zu sagen kann, trotz all der interessanten Ergebnisse, die sie zu Tage fördert. Da werden wir wahrscheinlich zuerst (frag aber nicht, wann) hinkommen, wenn wir aus Versehen einmal Rechner hergestellt haben, die Bewusstsein haben und uns das auch zeigen.

Bis dahin finde dich einfach damit ab, dass Du funktionierst, wie Du funktionierst, ohne dass wir dieses System von untern her lückenlos beschreiben können.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Kerzenlicht
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Anmeldungsdatum: 27.04.2011
Beiträge: 348

Beitrag(#2003054) Verfasst am: 25.05.2015, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das Unterbewusstsein ist ein weites Feld.
Es spiegelt uns vieles vor, z.B.in unseren Träumen.
Sogar Erlebnisse aus unseren Kindertagen.
Ich denke aber, dass das nichts mit einer anderen Welt oder einem Leben nach dem Tode zu tun hat.
Eigentlich wissen wir noch garnichts darüber, alles sind nur Vermutungen.
Die Gehirnforscher sind auch noch lange nicht am Ende mit ihrer Arbeit.

Zitat:
Alles ist möglich. Aber nix is fix.

_________________
Die Waffen nieder
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DogStar
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Anmeldungsdatum: 24.05.2015
Beiträge: 13

Beitrag(#2003058) Verfasst am: 25.05.2015, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Da werden wir wahrscheinlich zuerst (frag aber nicht, wann) hinkommen, wenn wir aus Versehen einmal Rechner hergestellt haben, die Bewusstsein haben und uns das auch zeigen.


Ist ja eigentlich ein altes Thema ... aber mir will nicht in den Kopf, wie eine Maschine Bewusstsein haben könnte. Meine liebe SIRI antwortet mir ja manchmal schon verblüffend gut auf manche Frage ... aber sie hat nicht mal eine Spur von Bewusstsein ...
Lässt sich Bewusstsein wirklich erzeugen ? ... ich meine ... wenn ich einen Temperaturfühler bastele, der bei einer bestimmten Temperatur die Sprinkleranlage auslöst, dann finden auch Reiz, Bewertung und Reaktion statt ... aber Bewusstsein davon ist da nicht. Wie sollte, auch die koplizierteste Maschine, jemals eines entwickeln ? für mich (momentan) undenkbar.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17492
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2003136) Verfasst am: 26.05.2015, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

DogStar hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Da werden wir wahrscheinlich zuerst (frag aber nicht, wann) hinkommen, wenn wir aus Versehen einmal Rechner hergestellt haben, die Bewusstsein haben und uns das auch zeigen.


Ist ja eigentlich ein altes Thema ... aber mir will nicht in den Kopf, wie eine Maschine Bewusstsein haben könnte. (gekürzt) Wie sollte, auch die koplizierteste Maschine, jemals eines entwickeln ? für mich (momentan) undenkbar.

Als Materialist glaube ich das schon. Ein genügend komplexer Computer...? Ich meine allerdings, daß so ein Computer dann auch mehr haben müßte als nur Tastatur und Bildschirm als Verbindung zu seiner Umwelt. Der müßte auch hören, sprechen und vielleicht sogar sehen können. So daß man mit ihm kommunizieren kann wie mit jedem Kind, dessen Intellekt ja auch im Umgang mit der Umwelt sich entwickelt.
Wie sonst sollte ein Gehirn (egal was für eines) ein Ego entwickeln? Bei Stanley Kubrick gabs doch so einen, leider ist der übergeschnappt. Bei Robert A. Heinlein gab es auch einen, der hatte sogar Sinn für Humor und spielte den Menschen Streiche (etwa Klospülung rückwärts laufen lassen).
Ich empfehle von Heinlein "Die sieben Leben das Lazarus Long". (einer seiner besten Romane). Das denkende Raumschiff Dora ist faszinierend.
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
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Beitrag(#2003145) Verfasst am: 26.05.2015, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

DogStar hat folgendes geschrieben:
Wie sollte, auch die koplizierteste Maschine, jemals eines entwickeln ? für mich (momentan) undenkbar.


Anregung zB bei http://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_R._Hofstadter

http://www.deutschlandradiokultur.de/das-ich-als-illusion.950.de.html?dram:article_id=136157
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DogStar
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Anmeldungsdatum: 24.05.2015
Beiträge: 13

Beitrag(#2003149) Verfasst am: 26.05.2015, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst mal vielen Dank für die Buchempfehlungen ! Heinlein kenne ich bislang nur von diversen Kurzgeschichten, die ich allerdings sehr schätze. Das Buch "Ich bin eine seltsame Schleife" klingt nach interessantem Lesestoff, ich frage mich nur ob es das Geld Wert ist, indem es meinen Horizont über das, was bislang aus der Gehirnforschumg zum Thema hervorgebracht wurde, hinausgeht.

Mir geht es auch nicht so sehr um das "Ich", welches sicherlich untrennbar mit unseren Körperfunktionen im Zusammenhang steht. Ich interessiere mich eher für das Wahrnehmende Element, welches ganz sicherlich auch jenseits eines "Ich`s" (beispielsweise in jedem Fötus) existiert.

Wahrnehmung ansich kann man sicherlich nicht als "Schleife" bezeichnen ... es bleibt die alte Frage, die schon in den Upanishaden gestellt wurde: "Wer ist der Zeuge all dessen ?"

Sie wurde bislang nicht beantwortet ... falls doch, dann für mich und die meisten Anderen unverständlich.
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2003151) Verfasst am: 26.05.2015, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

DogStar hat folgendes geschrieben:
Das Buch "Ich bin eine seltsame Schleife" klingt nach interessantem Lesestoff, ich frage mich nur ob es das Geld Wert ist, indem es meinen Horizont über das, was bislang aus der Gehirnforschumg zum Thema hervorgebracht wurde, hinausgeht.


Hofstadter verfolgt da schon einen ansatz der mir bei vielen anderen Hirnforschern nicht untergekommen ist. Da ich aber selbst recht tief in dem Thema drin bin war das Buch für mich etwas zu langatmig in den sich wiederholenden Beispielen und hat auch einige (wissenschaftlich) argumentative Schwächen. Diese Kritik bei amazon trifft's ganz gut:
http://www.amazon.de/product-reviews/3608944443/ref=cm_cr_pr_hist_3?ie=UTF8&filterBy=addThreeStar&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2003154) Verfasst am: 26.05.2015, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

DogStar hat folgendes geschrieben:

Wahrnehmung ansich kann man sicherlich nicht als "Schleife" bezeichnen ... es bleibt die alte Frage, die schon in den Upanishaden gestellt wurde: "Wer ist der Zeuge all dessen ?"


Wahrnehmung bezeichnet Hofstadter auch nicht als "(seltsame) Schleife". Die steht bei ihm als systemrelevantes, selbstorganisierendes, selbstbezügliches Strukturelemet welches zur Ausbildung eines Selbst oder "ich" führt, da ja erst dieses sich der Wahrnehmung bewußt wird.

Bei reiner Sensorik sprichst du ja auch (noch) nicht von Wahrnehmung...
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DogStar
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Anmeldungsdatum: 24.05.2015
Beiträge: 13

Beitrag(#2003155) Verfasst am: 26.05.2015, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, die Rezension ist in der Tat interessant und verleitet mich, das Buch doch zu besorgen (und zu lesen). Ein Durchbruch in meiner Erkenntnis des "wer bin ich" wird mir, fürchte ich, auch damit nicht gelingen. Sei`s drum ... gut Ding will Weile haben ...

P.S.

Sehr gut gefallen hat mir eine Textzeile einer anderen Rezension zum Thema. Sie sagt eigentlich alles Smilie

"Der Autor zeigt, dass viele Dinge, die wir für selbstverständlich und unumstößlich halten, wie die unauflösbare Verbindung eines Ichs mit einem bestimmten Körper, der freie Wille und die Seele letztlich Illusionen unseres Geistes sind."

Grandios ... um ein Haar hätte ich beim Lesen Satori erlangt ...
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DogStar
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Anmeldungsdatum: 24.05.2015
Beiträge: 13

Beitrag(#2003291) Verfasst am: 27.05.2015, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal: es geht mir nicht um ein "Ich" welches ja aus Gedächtnisinhalten, welche an ein materielles Gehirn geknüpft sind, besteht. Es geht um die dahinterliegende, wahrnehmende, eigenschaftslose Entität ...
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