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Der Herr Trump mal wieder....
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Lord Snow
I am the one who knocks



Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 4783
Wohnort: Würzburg

Beitrag(#2229563) Verfasst am: 28.10.2020, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.spiegel.de/politik/ausland/us-praesidentschaftswahl-mehr-als-70-millionen-us-buerger-haben-schon-gewaehlt-a-e7c6c7a1-96cc-4da7-b93f-ea318ee547d4

Was mich jetzt mal interessieren würde, wenn jetzt schon 70 Millionen gewählt haben. Sind das die Wahlbriefe die dann teilweise erst noch auf dem Weg sind und verzögert sich darum eine Auszählung. Oder meint 70 Millionen abgegebene Wahlstimmen, Stimmen die auch schon eingegangen sind und nur noch ausgezählt werden müssen? Und was soll am auszählen da eigentlich so lange dauern?

Am Kopf kratzen
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
Denis Diderot
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jdf
Skyscrapers are winking
Moderator



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 19372

Beitrag(#2229566) Verfasst am: 28.10.2020, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/us-praesidentschaftswahl-mehr-als-70-millionen-us-buerger-haben-schon-gewaehlt-a-e7c6c7a1-96cc-4da7-b93f-ea318ee547d4

Was mich jetzt mal interessieren würde, wenn jetzt schon 70 Millionen gewählt haben. Sind das die Wahlbriefe die dann teilweise erst noch auf dem Weg sind und verzögert sich darum eine Auszählung. Oder meint 70 Millionen abgegebene Wahlstimmen, Stimmen die auch schon eingegangen sind und nur noch ausgezählt werden müssen?

Jo, das sind die eingegangenen zzgl. der in-person-votes.

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Und was soll am auszählen da eigentlich so lange dauern?

In manchen Bundesstaaten zählt nicht der Eingang, sondern der Poststempel. Das macht die Sabotage am USPS auch so brisant. Der USPS garantiert nur eine Zustellung innerhalb von sechs Tagen, so dass dort, wo der Poststempel gilt, die letzten Stimmen erst ggf sechs Tage nach dem Wahltermin ankommen. In den Staaten, in denen der Eingang bei Wahllokal gilt, ist es jetzt zu spät, für eine Postversendung, so dass die Briefwahlzettel in drop boxes geworfen werden müssen oder im Wahllokal abgegeben werden müssen. Oder man schmeißt seine Unterlagen weg und stimmt entweder vor oder am Wahltag ab.
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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
(HC Strache)
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Lord Snow
I am the one who knocks



Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 4783
Wohnort: Würzburg

Beitrag(#2229588) Verfasst am: 28.10.2020, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, ok, ich hoffe dass sich trotzdem auch viele einfinden und am Wahltag selber wählen. skeptisch
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Denis Diderot
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Tarvoc
would prefer not to



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39520

Beitrag(#2230475) Verfasst am: 06.11.2020, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat



Mit den Augen rollen
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Ne change rien pour que tout soit différent.
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45790
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2230498) Verfasst am: 06.11.2020, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:


Mit den Augen rollen



Ich wusste gar nicht, dass Altersstarrsinn vererbt werden kann.
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AdvocatusDiaboli
Hat die höchste Meta-Ebene erreicht



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24891

Beitrag(#2238220) Verfasst am: 14.01.2021, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Cancel-Culture-Culkin!

Zitat:
Der Film aus dem Jahre 1992 ist heute ein Weihnachtsklassiker: In »Home Alone 2« weist Hotelbesitzer Trump dem kleinen Kevin den Weg. Der damalige Kinderstar wäre froh, wenn man die Szene herausschneiden könnte.


https://www.spiegel.de/kultur/kino/macaulay-culkin-waere-fuer-kevin-allein-in-new-york-ohne-donald-trump-a-e7940fc5-6816-4e83-9a7e-1288256528dc
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Ist es Satire? Ist es Ironie? Ist es geistreich? Oder ist es nur geistesgestört?

In jedem Fall: Es ist Addi!
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39520

Beitrag(#2238224) Verfasst am: 14.01.2021, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich wusste gar nicht, dass Altersstarrsinn vererbt werden kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass krankhafte Selbstüberschätzung durch Erziehung weitergegeben werden kann.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39520

Beitrag(#2238225) Verfasst am: 14.01.2021, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/kultur/kino/macaulay-culkin-waere-fuer-kevin-allein-in-new-york-ohne-donald-trump-a-e7940fc5-6816-4e83-9a7e-1288256528dc

Zitat:
In einem Erklärvideo auf YouTube sagt Schramp, Trumps dauerhafter Twitter-Bann bedeute ja quasi, dass er nicht mehr existiere. Insofern sei es nur konsequent, auch seine Spur aus dem Filmklassiker zu entfernen.

Das finde ich nun allerdings extrem gruselig.
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18766

Beitrag(#2238241) Verfasst am: 14.01.2021, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Bravopunk
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Beiträge: 28978
Wohnort: Woanders

Beitrag(#2238249) Verfasst am: 14.01.2021, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie
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beachbernie
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Beitrag(#2238268) Verfasst am: 14.01.2021, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!
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Bravopunk
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Beitrag(#2238274) Verfasst am: 14.01.2021, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.
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beachbernie
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Beitrag(#2238280) Verfasst am: 14.01.2021, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.



Bloss.....Wo zieht man die Grenze?


Zumal der Trump irgendwie wie die Faust auf's Auge in den Kevin-Film hineinpasst. Sehr glücklich

Was Vergangenheit/Fiktion angeht....

Auch fiktionale Filme sind Zeitdokumente und somit Teil der Vergangenheit.
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Bravopunk
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Beitrag(#2238285) Verfasst am: 14.01.2021, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.



Bloss.....Wo zieht man die Grenze?


Zumal der Trump irgendwie wie die Faust auf's Auge in den Kevin-Film hineinpasst. Sehr glücklich

Was Vergangenheit/Fiktion angeht....

Auch fiktionale Filme sind Zeitdokumente und somit Teil der Vergangenheit.


Ich bin da grundsätzlich auf deiner Seite. Ich bin dagegen Filme zu verändern, um sie einem Zeitgeist anzupassen. Es gilt aber auch, dass Regisseure und Autoren durchaus das Recht haben alternative Schnitte zu veröffentlichen. Überflüssige, schlecht gemachte Szenen zu entfernen muss nichts schlechtes sein... Ergänzungen auch nicht. Z. B. hab ich seitdem sie im Kino liefen nie wieder die Originalfassungen der "Herr der Ringe"-Trilogie gesehen, sondern nur ihre erweiterte Version. Neulich habe ich mal mit einem VTuber, der die Originalfassung schaute die erweiterte angeschaut und dabei festgestellt, dass da unfassbar viele wichtige Szenen und Dialoge fehlen, die inzwischen die Filme erst zu dem machen, was sie für mich sind. Ganz nebenbei, dass ich vorher gar nicht mehr wusste, welche Szenen ergänzt wurden und welche im Original schon drin waren.

Also das ist alles so eine zweiseitige Medaille. Sollte man also Trump rausschneiden, nur weil er ein Arschloch ist und keiner außerhalb seiner Blase ihn mag? Nein. Man kann aber die Szene entfernen, wenn sie narrativ von vornherein keinen Einfluss auf die Komposition des Filmes hatte und er ggf. ohne sogar besser funktioniert. Und das sehe ich durchaus als gegeben an. Die Geschichte des Filmes wird damit in keiner relevanten Weise verändert. Kevin fragt halt nur nicht nach dem Weg zur Rezeption im Hotel. Das wars.
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Skeptiker
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Beitrag(#2238287) Verfasst am: 14.01.2021, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.



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Zumal der Trump irgendwie wie die Faust auf's Auge in den Kevin-Film hineinpasst. Sehr glücklich

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Auch fiktionale Filme sind Zeitdokumente und somit Teil der Vergangenheit.


Ich bin da grundsätzlich auf deiner Seite. Ich bin dagegen Filme zu verändern, um sie einem Zeitgeist anzupassen. Es gilt aber auch, dass Regisseure und Autoren durchaus das Recht haben alternative Schnitte zu veröffentlichen. Überflüssige, schlecht gemachte Szenen zu entfernen muss nichts schlechtes sein... Ergänzungen auch nicht. Z. B. hab ich seitdem sie im Kino liefen nie wieder die Originalfassungen der "Herr der Ringe"-Trilogie gesehen, sondern nur ihre erweiterte Version. Neulich habe ich mal mit einem VTuber, der die Originalfassung schaute die erweiterte angeschaut und dabei festgestellt, dass da unfassbar viele wichtige Szenen und Dialoge fehlen, die inzwischen die Filme erst zu dem machen, was sie für mich sind. Ganz nebenbei, dass ich vorher gar nicht mehr wusste, welche Szenen ergänzt wurden und welche im Original schon drin waren.

Also das ist alles so eine zweiseitige Medaille. Sollte man also Trump rausschneiden, nur weil er ein Arschloch ist und keiner außerhalb seiner Blase ihn mag? Nein. Man kann aber die Szene entfernen, wenn sie narrativ von vornherein keinen Einfluss auf die Komposition des Filmes hatte und er ggf. ohne sogar besser funktioniert. Und das sehe ich durchaus als gegeben an. Die Geschichte des Filmes wird damit in keiner relevanten Weise verändert. Kevin fragt halt nur nicht nach dem Weg zur Rezeption im Hotel. Das wars.


Trump hat bis heute, bis jetzt sehr viele Unterstützer in den USA und weltweit. 80% der Republikaner, ein großer Teil der militärischen und Polizeieinheiten, eine großer Teil der "Wirtschaft" und natürlich sein Fußvolk.

Dann müsste man die auch alle rausschneiden.

Im übrigen ist die Korrektur der Vergangenheit sowieso unmöglich. Die Korrektur der gegenwärtigen Tendenzen - die wäre möglich.

Dafür muss die Menschheit aus der Vergangenheit allerdings lernen; denn sonst wiederholt sie sich.
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Bravopunk
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Beitrag(#2238319) Verfasst am: 15.01.2021, 06:01    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Naja, 'ne zünftige damnatio memoriae wäre so unangebracht nicht.


So überdrüssig ich Trumps Allgegenwart in den Medien der letzten rund 6 Jahre auch bin und so ungern ich auch nur eine einzige weitere Schlagzeile mit seinem doofen Namen sehen möchte, so sehr find ich auch, dass man allein schon um aus diesem Ereignis "Trump" der letzten Jahre und dessen Auswirkungen gründlich für die Zukunft zu lernen, dass es "nie wieder" (um einen Entnazifizierungslogan zu bringen) passieren kann, seiner nicht vergessen darf. Die völlig überflüssige Szene aus "Kevin allein in New York", in die er sich meines Wissens reingepresst hat, damit die Dreharbeiten in seinem damaligen Hotel stattfinden durften, kann man dessen ungeachtet gerne der Schere preisgeben. Smilie



Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.



Bloss.....Wo zieht man die Grenze?


Zumal der Trump irgendwie wie die Faust auf's Auge in den Kevin-Film hineinpasst. Sehr glücklich

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Auch fiktionale Filme sind Zeitdokumente und somit Teil der Vergangenheit.


Ich bin da grundsätzlich auf deiner Seite. Ich bin dagegen Filme zu verändern, um sie einem Zeitgeist anzupassen. Es gilt aber auch, dass Regisseure und Autoren durchaus das Recht haben alternative Schnitte zu veröffentlichen. Überflüssige, schlecht gemachte Szenen zu entfernen muss nichts schlechtes sein... Ergänzungen auch nicht. Z. B. hab ich seitdem sie im Kino liefen nie wieder die Originalfassungen der "Herr der Ringe"-Trilogie gesehen, sondern nur ihre erweiterte Version. Neulich habe ich mal mit einem VTuber, der die Originalfassung schaute die erweiterte angeschaut und dabei festgestellt, dass da unfassbar viele wichtige Szenen und Dialoge fehlen, die inzwischen die Filme erst zu dem machen, was sie für mich sind. Ganz nebenbei, dass ich vorher gar nicht mehr wusste, welche Szenen ergänzt wurden und welche im Original schon drin waren.

Also das ist alles so eine zweiseitige Medaille. Sollte man also Trump rausschneiden, nur weil er ein Arschloch ist und keiner außerhalb seiner Blase ihn mag? Nein. Man kann aber die Szene entfernen, wenn sie narrativ von vornherein keinen Einfluss auf die Komposition des Filmes hatte und er ggf. ohne sogar besser funktioniert. Und das sehe ich durchaus als gegeben an. Die Geschichte des Filmes wird damit in keiner relevanten Weise verändert. Kevin fragt halt nur nicht nach dem Weg zur Rezeption im Hotel. Das wars.


Trump hat bis heute, bis jetzt sehr viele Unterstützer in den USA und weltweit. 80% der Republikaner, ein großer Teil der militärischen und Polizeieinheiten, eine großer Teil der "Wirtschaft" und natürlich sein Fußvolk.

Dann müsste man die auch alle rausschneiden.


Die Logik erschließt sich mir gerade nicht... vor allem ist von denen keiner in "Kevin allein in New York". Schulterzucken

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Im übrigen ist die Korrektur der Vergangenheit sowieso unmöglich. Die Korrektur der gegenwärtigen Tendenzen - die wäre möglich.

Dafür muss die Menschheit aus der Vergangenheit allerdings lernen; denn sonst wiederholt sie sich.


Sicher dat. Nur widerspreche ich, wenn du sagst, man kann die Vergangenheit nicht korrigieren. Für die mehr oder weniger erfolgreiche Durchführung einer nachträglichen Korrektur der Vergangenheit durch die Machthabenden gibt es unzählige Beispiele. Es gibt quasie keinen einzigen Helden in der Geschichte, dessen Bild von der Nachwelt nicht geschönt wurde. Andersrum wurden viele der Verlierer der Geschichte auch gerne mehr dämonisiert und schlechter gemacht, als sie wirklich waren. Oft genug schon zu deren Lebezeiten, weil sonst keiner sich dem Kampf gegen sie angeschlossen hätte. Am Kopf kratzen Na ja. Allgemeingültig ist das natürlich nicht. Schulterzucken
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Beitrag(#2238322) Verfasst am: 15.01.2021, 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich empfinde sowas generell als gruselig. Mich erinnert das irgendwie an die "Tradition" in der alten Sowjetunion in Ungnade gefallene Mitglieder des Politbueros aus alten Bildern rauszuretouschieren.

Wenngleich ich zugeben muss, dass in diesem einen Fall meine erste spontane Reaktion ein wohliges Gefuehl der Genugtuung ist.

Erst danach stellt sich das gruselige Gefuehl ein, dass hier etwas geschieht, was potentiell hoch gefährlich ist: Das Fälschen von Vergangenheit!


Vergangenheit? Ich dachte die "Kevin allein..."-Filme wären Fiktion.

Als Anno Tobak Lucas die ersten drei Star Wars-Filme änderte und ihre Urfassungen vom Markt nahm, haben auch viele gejammert. Und schade ist es natürlich schon, zumal die Urfassungen evtl. gar nicht mehr in guter Qualität existieren. Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten. Dafür gäbe es ganz andere Beispiele.


Bloss.....Wo zieht man die Grenze?

Zumal der Trump irgendwie wie die Faust auf's Auge in den Kevin-Film hineinpasst. Sehr glücklich

Was Vergangenheit/Fiktion angeht....

Auch fiktionale Filme sind Zeitdokumente und somit Teil der Vergangenheit.


Ich bin da grundsätzlich auf deiner Seite. Ich bin dagegen Filme zu verändern, um sie einem Zeitgeist anzupassen. Es gilt aber auch, dass Regisseure und Autoren durchaus das Recht haben alternative Schnitte zu veröffentlichen. Überflüssige, schlecht gemachte Szenen zu entfernen muss nichts schlechtes sein... Ergänzungen auch nicht. Z. B. hab ich seitdem sie im Kino liefen nie wieder die Originalfassungen der "Herr der Ringe"-Trilogie gesehen, sondern nur ihre erweiterte Version. Neulich habe ich mal mit einem VTuber, der die Originalfassung schaute die erweiterte angeschaut und dabei festgestellt, dass da unfassbar viele wichtige Szenen und Dialoge fehlen, die inzwischen die Filme erst zu dem machen, was sie für mich sind. Ganz nebenbei, dass ich vorher gar nicht mehr wusste, welche Szenen ergänzt wurden und welche im Original schon drin waren.

Also das ist alles so eine zweiseitige Medaille. Sollte man also Trump rausschneiden, nur weil er ein Arschloch ist und keiner außerhalb seiner Blase ihn mag? Nein. Man kann aber die Szene entfernen, wenn sie narrativ von vornherein keinen Einfluss auf die Komposition des Filmes hatte und er ggf. ohne sogar besser funktioniert. Und das sehe ich durchaus als gegeben an. Die Geschichte des Filmes wird damit in keiner relevanten Weise verändert. Kevin fragt halt nur nicht nach dem Weg zur Rezeption im Hotel. Das wars.


Trump hat bis heute, bis jetzt sehr viele Unterstützer in den USA und weltweit. 80% der Republikaner, ein großer Teil der militärischen und Polizeieinheiten, eine großer Teil der "Wirtschaft" und natürlich sein Fußvolk.

Dann müsste man die auch alle rausschneiden.


Die Logik erschließt sich mir gerade nicht... vor allem ist von denen keiner in "Kevin allein in New York". Schulterzucken


Was ich sagen will ist: Mit dem Herausschneiden einer Figur ist es nicht getan. Trump war bei allem, was er getan hat, nicht allein. Er hat Unterstützung aus dem Staatsapparat aus dem Militär, der Polizei, der Bürokratie, von Think Tanks, von vielen US-Oligarchen, usw.

Mit anderen Worten: Das war kein Einzeltäter, genau so wenig wie andere Neonazis Einzeltäter sind.

Trump wird gehen, aber seine rechte Basis im Staat wird bleiben. Trump aus Filmen heraus zu schneiden, ist Symbolpolitik.

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Im übrigen ist die Korrektur der Vergangenheit sowieso unmöglich. Die Korrektur der gegenwärtigen Tendenzen - die wäre möglich.

Dafür muss die Menschheit aus der Vergangenheit allerdings lernen; denn sonst wiederholt sie sich.


Sicher dat. Nur widerspreche ich, wenn du sagst, man kann die Vergangenheit nicht korrigieren. Für die mehr oder weniger erfolgreiche Durchführung einer nachträglichen Korrektur der Vergangenheit durch die Machthabenden gibt es unzählige Beispiele. Es gibt quasie keinen einzigen Helden in der Geschichte, dessen Bild von der Nachwelt nicht geschönt wurde. Andersrum wurden viele der Verlierer der Geschichte auch gerne mehr dämonisiert und schlechter gemacht, als sie wirklich waren. Oft genug schon zu deren Lebezeiten, weil sonst keiner sich dem Kampf gegen sie angeschlossen hätte. Am Kopf kratzen Na ja. Allgemeingültig ist das natürlich nicht. Schulterzucken


In der modernen bürgerlichen Welt wird die Politik nicht mehr in dem Maße von Einzelpersonen bestimmt wie es in früheren Zeiten der Fall war. Zwar hat man Präsidenten, Kanzler, Führer, wasauchimmer, aber der Grundton der Politik ist letzten Endes entscheidender als die Melodie, die von jenen drauf gesetzt wird.

Trump kommt nicht aus dem Nichts. Er wurde von den bestehenden Verhältnissen quasi gezüchtet.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Pan narrans
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Beitrag(#2238363) Verfasst am: 15.01.2021, 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


In der modernen bürgerlichen Welt wird die Politik nicht mehr in dem Maße von Einzelpersonen bestimmt wie es in früheren Zeiten der Fall war. Zwar hat man Präsidenten, Kanzler, Führer, wasauchimmer, aber der Grundton der Politik ist letzten Endes entscheidender als die Melodie, die von jenen drauf gesetzt wird.

Trump kommt nicht aus dem Nichts. Er wurde von den bestehenden Verhältnissen quasi gezüchtet.


Genau. Man darf auch nicht vergessen, dass es ja nicht einmal für Amerikaner primär eine Wahl zwischen Personen war. Sehr viele Republikaner wählen vor allem Republikaner – wen die da in persona hinstellen, ist fast schon egal (die können auch Micky Maus aufstellen hat irgendwer mal gesagt – naja und dann geht halt auch Donald Duck Schulterzucken ).

Aber grundsätzlich ist diese ganze Fokussierung auf Personalien – auch hierzulande – größtenteils verfehlt, ersetzt inhaltliche Debatten (oder überhaupt Inhalte) und ist mehr Unterhaltung als Auseinandersetzung mit Politik.

Halt Grundton und Melodie, ja.
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Tarvoc
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Beitrag(#2238367) Verfasst am: 15.01.2021, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten.

Es gibt bekanntlich weder eine Geschichte des Films noch überhaupt eine Kunst- oder Literaturgeschichte. Pfeifen
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Bravopunk
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Beitrag(#2238386) Verfasst am: 15.01.2021, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Andererseits ist es aber auch irgendwie wurscht, weil es eben nur Fiktion ist und keine Geschichtsklitterung an wahren Begebenheiten.

Es gibt bekanntlich weder eine Geschichte des Films noch überhaupt eine Kunst- oder Literaturgeschichte. Pfeifen


Natürlich gibt es die. Aber es ist schwer die Änderung einer Fiktion nicht als Teil ihrer Geschichte zu begreifen.

Anders als bei normaler Weltgeschichte, wo eine Änderung entweder eine Lüge ist oder neuer geschichtlicher Erkenntnisse bedarf.

Änderung von Fiktion aus zeitgeistlichen und ideologischen Gründen kommt allerdings einer bequemen Lüge ziemlich nah.
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Bravopunk
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Beitrag(#2238928) Verfasst am: 20.01.2021, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Um seiner neu erworbenen Irrelevanz den letzten Schliff zu verleihen habe ich soeben Google angewiesen mir keine Nachrichten mehr mit seinem Namen drin anzuzeigen. Die letzten vier Jahre musste man sich diesen menschgewordenen Verkehrsunfall ja wohl oder übel ansehen, und sei es auch nur um seiner Dummheit und Fahrlässigkeit nicht selbst zum Opfer zu fallen. Aber damit ist jetzt Schluss.

Das geltungsbedürftige Riesenbaby hat meine und jedes anderen Aufmerksamkeit lange genug unverdient beansprucht. Mein Lebensbedarf an Möchtegerndemagogen ist gedeckt. Alle Nachahmer sollen erst gar keine Nummer ziehen. Wir haben geschlossen, kommen sie ein anderes Universum wieder.

Jene seines Schlages, die derzeit noch irgendwo auf der Welt an der Macht sind werden wir hoffentlich auch bald los. Es reicht auch wirklich.
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Lord Snow
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Beitrag(#2241433) Verfasst am: 05.02.2021, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-war-offenbar-jahrzehntelang-auf-dem-radar-des-kgb-a-c3f252ff-4d14-4e17-9335-3048c353d900?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Daraus:

Zitat:
1987 besuchte Trump mit seiner ersten Frau Ivana unter anderem Moskau. Dort sei ihm von KGB-Agenten geschmeichelt worden. »Für den KGB war es eine Charme-Offensive«, sagte Schwez dem »Guardian«. Der KGB habe den Eindruck gehabt, Trump sei intellektuell und psychologisch »extrem anfällig« für Schmeicheleien. Das habe der KGB ausgenutzt. »Sie taten, als seien sie extrem beeindruckt von seiner Persönlichkeit«, sagte Schwez, der inzwischen die amerikanische Staatsbürgerschaft hat und in Virginia lebt.

Nachdem Trump in die USA zurückgekehrt war, überlegte er, als Präsidentschaftskandidat anzutreten.


Geschockt

Haben wir diesen Betriebsunfall also in doppelter Hinsicht den Russen zu verdanken? Am Kopf kratzen

Einmal mit propagandistischer russischer Unterstützung im Wahlkampf 2016 und vor zig Jahren wurde ihm vielleicht dieser Floh erst ins Ohr gesetzt, Präsident werden zu wollen... Lachen Ohnmacht
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
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Lord Snow
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Beitrag(#2242303) Verfasst am: 13.02.2021, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

War ja zu erwarten:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-in-Impeachment-Prozess-freigesprochen-article22360134.html

Dirse feigen Republikaner... skeptisch Mit den Augen rollen
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2242304) Verfasst am: 13.02.2021, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
War ja zu erwarten:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-in-Impeachment-Prozess-freigesprochen-article22360134.html

Dirse feigen Republikaner... skeptisch Mit den Augen rollen


Das war ja nur eine weitere Hexenjagd der Demokraten, eine Show ohne Grundlage.
Wenn man die freie Rede derart einschränken wollte, wie die Demokraten das vorhatten, müsste man alle Politiker rückwirkend anklagen.
Die Demokratie wäre abgeschafft, wie in einer Diktatur.
Auch die Einschränkung der Redefreiheit (Zensur) in den Medien ist gleichermaßen fragwürdig und schädlich.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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narr
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Beiträge: 1692

Beitrag(#2242305) Verfasst am: 13.02.2021, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Lord Snow hat folgendes geschrieben:
War ja zu erwarten:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-in-Impeachment-Prozess-freigesprochen-article22360134.html

Dirse feigen Republikaner... skeptisch Mit den Augen rollen


Das war ja nur eine weitere Hexenjagd der Demokraten, eine Show ohne Grundlage.
Wenn man die freie Rede derart einschränken wollte, wie die Demokraten das vorhatten, müsste man alle Politiker rückwirkend anklagen.
Die Demokratie wäre abgeschafft, wie in einer Diktatur.
Auch die Einschränkung der Redefreiheit (Zensur) in den Medien ist gleichermaßen fragwürdig und schädlich.

Also das ist ja ziemliches Geschwaetz. "Freie Rede" heisst nicht Leute aufhetzen. Das hat nichts mit "Diktatur" zu tun.

Die Republikaner stehen nun wirklich nicht für Werte wie Demokratie und Redefreiheit. Die hatten nur Angst, dass ihre Partei eine Verurteilung von Trump nicht überleben würde. Die stehen ja jetzt schon am Abgrund.
Jetzt kann man nur noch hofften, dass Trump bald abkratzt und sich seine Mischpoke dann selbst zerfleischt.
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Tarvoc
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Beitrag(#2242307) Verfasst am: 13.02.2021, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Also das ist ja ziemliches Geschwaetz.

Klar, es ist ja auch ein wolle-Posting.
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wolle
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Beitrag(#2242310) Verfasst am: 13.02.2021, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Lord Snow hat folgendes geschrieben:
War ja zu erwarten:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-in-Impeachment-Prozess-freigesprochen-article22360134.html

Dirse feigen Republikaner... skeptisch Mit den Augen rollen


Das war ja nur eine weitere Hexenjagd der Demokraten, eine Show ohne Grundlage.
Wenn man die freie Rede derart einschränken wollte, wie die Demokraten das vorhatten, müsste man alle Politiker rückwirkend anklagen.
Die Demokratie wäre abgeschafft, wie in einer Diktatur.
Auch die Einschränkung der Redefreiheit (Zensur) in den Medien ist gleichermaßen fragwürdig und schädlich.

Also das ist ja ziemliches Geschwaetz. "Freie Rede" heisst nicht Leute aufhetzen. Das hat nichts mit "Diktatur" zu tun.

Die Republikaner stehen nun wirklich nicht für Werte wie Demokratie und Redefreiheit. Die hatten nur Angst, dass ihre Partei eine Verurteilung von Trump nicht überleben würde. Die stehen ja jetzt schon am Abgrund.
Jetzt kann man nur noch hofften, dass Trump bald abkratzt und sich seine Mischpoke dann selbst zerfleischt.

Die Republikanische Partei wurde 1854 gegründet und ist mit 167 Jahren somit eine der ältesten demokratischen Parteien.
Unwahrscheinlich, dass die am Abgrund stehen, wenn es seit Jahren Kopf an Kopf Rennen gibt.
Trump konnte eben Leute motivieren, im Gegensatz zu sleepy Joe mit dem Charisma eines vollen Staubsauger-Beutels.
Trump hat lediglich aufgerufen zum Kampf für Rechte und Werte, wie viele andere demokratische Politiker auch.
Dass man nicht unerlaubt in Gebäude eindringt, musste Trump nicht auch noch erklären.
Trump wird immer noch von 80% seiner Parteigenossen unterstützt, und dass er abkratzt, ist kein legitimer Wunsch.
Dass sich eine Mischpoke selbst zerfleischt, ist doch sicher kein Aufruf zur Gewalt von dir?

Wenn sich Twitter, Facebook, WhatsApp und andere künftig als Parteiorgane betätigen wollen, sollte man das irgendwie kenntlich machen.
Was kommt als nächstes?
Darf man sich nur noch über das Wetter unterhalten und Katzen-Fotos posten ?
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Tarvoc
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Beitrag(#2242312) Verfasst am: 14.02.2021, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Dass man nicht unerlaubt in Gebäude eindringt, musste Trump nicht auch noch erklären.

Hätte er offensichtlich eben doch müssen.
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jdf
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Beitrag(#2242327) Verfasst am: 14.02.2021, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Dass man nicht unerlaubt in Gebäude eindringt, musste Trump nicht auch noch erklären.

Hätte er offensichtlich eben doch müssen.

Das ganze Verfahren war doch sowieso nicht mehr als Symbolpolitik und taktisches Geplänkel - von beiden Seiten. In den USA, so scheint es mir, geht es bei solchen Veranstaltungen ohnehin nur darum, wie etwas aussieht, nicht um Substanz. Man versucht sich gegenseitig zu beschädigen, mehr nicht. Danach werden die Polls analysiert.

Und dann geht die eigentliche Arbeit weiter, nämlich die, möglichst geräuschlos die jeweiligen Kapitalinteressen zu befriedigen. Schulterzucken
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HFRudolph
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Beitrag(#2242351) Verfasst am: 14.02.2021, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das Verfahren ist in den USA ohnehin nicht gerade glücklich. Impeach - was heißt das eigentlich, einpfirsichen, wenn der Bräsident eine weiche Birne hat?

Wenn man ausspricht, dass jemand nicht mehr am demokratischen Spiel teilhaben soll, ist das ansich ja ein Eingriff in das Demokratieprinzip, sinnvollerweise eben nur ausnahmsweise eine Einschränkung, um es aufrecht zu erhalten. Der Procedere zeigt eindeutig, dass es eben nicht gerade vorteilhaft ist, soetwas direkt aus dem politischen Prozess heraus zu ermöglichen, statt es auf eine möglichst sachliche, nüchterne Ebene zu bringen nach strengen Regeln (auf eine echte Gerichtsebene).
Innerhalb des politischen Prozesses wollen die einen das dann benutzen, um den politischen Gegner zu schädigen, die anderen wollen es verhindern, weil es ggf. mit Machtverlust einhergeht.
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