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Sexismus II
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38403
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2143897) Verfasst am: 21.07.2018, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Schauen wir uns doch mal an über welche sexuelle Übergriffe Beachbernie so lacht:


http://www.bento.de/politik/metoo-frauen-erzaehlen-nach-harvey-weinstein-skandal-von-sexuellen-uebergriffen-1774305/

Zitat:

Alina*, 23, Studentin aus der Nähe von Frankfurt:

"Vor etwa zwei Jahren hat jemand aus meinem damaligen Freundeskreis gegen meinen Willen Sex mit mir gehabt, nachdem ich betrunken auf seiner Couch eingeschlafen bin.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich darüber reden konnte. Mit jemandem aus dem alten Freundeskreis habe ich bis heute nicht darüber geredet. Eigentlich war ich nämlich in jemand anderen verknallt und hatte Angst davor, dass der schlecht über mich denkt. Ich habe mir eingeredet, dass ich dem anderen vielleicht falsche Signale gegeben habe, und mich über mich selbst geärgert, weil ich zu viel getrunken hatte.

Im Nachhinein ist das natürlich völlig bescheuert.



Zitat:
"metoo" ist auch kein "Brotmesser", sondern eher eine Guillotine selbsternannter und selbstgerechter Tugendwächter!
Erbrechen



Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?
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AdvocatusDiaboli
östrogengesteuerter Fooligan



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22814
Wohnort: München

Beitrag(#2143898) Verfasst am: 21.07.2018, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Schauen wir uns doch mal an über welche sexuelle Übergriffe Beachbernie so lacht:


http://www.bento.de/politik/metoo-frauen-erzaehlen-nach-harvey-weinstein-skandal-von-sexuellen-uebergriffen-1774305/

Zitat:

Alina*, 23, Studentin aus der Nähe von Frankfurt:

"Vor etwa zwei Jahren hat jemand aus meinem damaligen Freundeskreis gegen meinen Willen Sex mit mir gehabt, nachdem ich betrunken auf seiner Couch eingeschlafen bin.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich darüber reden konnte. Mit jemandem aus dem alten Freundeskreis habe ich bis heute nicht darüber geredet. Eigentlich war ich nämlich in jemand anderen verknallt und hatte Angst davor, dass der schlecht über mich denkt. Ich habe mir eingeredet, dass ich dem anderen vielleicht falsche Signale gegeben habe, und mich über mich selbst geärgert, weil ich zu viel getrunken hatte.

Im Nachhinein ist das natürlich völlig bescheuert.



Zitat:
"metoo" ist auch kein "Brotmesser", sondern eher eine Guillotine selbsternannter und selbstgerechter Tugendwächter!
Erbrechen



Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?


Ach, Frauen lügen bekanntlich alle und die Lügenpresse verbreitet das auch noch. Sag mal, geht's noch?
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38403
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2143900) Verfasst am: 21.07.2018, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Schauen wir uns doch mal an über welche sexuelle Übergriffe Beachbernie so lacht:


http://www.bento.de/politik/metoo-frauen-erzaehlen-nach-harvey-weinstein-skandal-von-sexuellen-uebergriffen-1774305/

Zitat:

Alina*, 23, Studentin aus der Nähe von Frankfurt:

"Vor etwa zwei Jahren hat jemand aus meinem damaligen Freundeskreis gegen meinen Willen Sex mit mir gehabt, nachdem ich betrunken auf seiner Couch eingeschlafen bin.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich darüber reden konnte. Mit jemandem aus dem alten Freundeskreis habe ich bis heute nicht darüber geredet. Eigentlich war ich nämlich in jemand anderen verknallt und hatte Angst davor, dass der schlecht über mich denkt. Ich habe mir eingeredet, dass ich dem anderen vielleicht falsche Signale gegeben habe, und mich über mich selbst geärgert, weil ich zu viel getrunken hatte.

Im Nachhinein ist das natürlich völlig bescheuert.



Zitat:
"metoo" ist auch kein "Brotmesser", sondern eher eine Guillotine selbsternannter und selbstgerechter Tugendwächter!
Erbrechen



Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?


Ach, Frauen lügen bekanntlich alle und die Lügenpresse verbreitet das auch noch. Sag mal, geht's noch?


Manche Frauen lügen tatsaechlich. Ob die Frau in diesem Beispiel das auch tut, weiss ich genausowenig wie Du, dass sie die Wahrheit sagt.

Und wo ist da jetzt Dein Problem? Dass es Leute gibt, die nicht einfach alles ohne Beweise glauben? Schulterzucken


[Strohmann durch Fettdruck gekennzeichnet]
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#2144025) Verfasst am: 23.07.2018, 07:41    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.
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AdvocatusDiaboli
östrogengesteuerter Fooligan



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#2144027) Verfasst am: 23.07.2018, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.


Natürlich will sie alle Männer denunzieren, das machen manche Frauen so. Besonders alle, die bei #metoo mitmachen stehen unter dem Verdacht. :/ Nach Bernies Logik darf es nämlich nicht einen echten #metoo-Fall geben, da sonst sein ganzes Argumentationsgebäude zusammenbricht.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2144117) Verfasst am: 23.07.2018, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.


Natürlich will sie alle Männer denunzieren, das machen manche Frauen so. Besonders alle, die bei #metoo mitmachen stehen unter dem Verdacht. :/ Nach Bernies Logik darf es nämlich nicht einen echten #metoo-Fall geben, da sonst sein ganzes Argumentationsgebäude zusammenbricht.



Hast Du ausser Strohmännern eigentlich ueberhaupt nichts zu bieten?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2144118) Verfasst am: 23.07.2018, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.



Es gibt auch die Möglichkeit, dass jemand einen Vorfall ohne böse Absicht ganz anders wahrnimmt als er tatsaechlich passiert ist.

Genauso wie es die Möglichkeit gibt, dass jemand etwas voellig frei erfindet um sich wichtig zu machen oder Mitleid zu erregen etc.


Fuer all diese Dinge kennen ich Beispiele aus persönlichem Erleben.
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schtonk
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Beitrag(#2144130) Verfasst am: 23.07.2018, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.

Diese Schlussfolgerung hat keinerlei logische Basis.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Beiträge: 9919

Beitrag(#2144135) Verfasst am: 23.07.2018, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...
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AdvocatusDiaboli
östrogengesteuerter Fooligan



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2144147) Verfasst am: 24.07.2018, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.


Natürlich will sie alle Männer denunzieren, das machen manche Frauen so. Besonders alle, die bei #metoo mitmachen stehen unter dem Verdacht. :/ Nach Bernies Logik darf es nämlich nicht einen echten #metoo-Fall geben, da sonst sein ganzes Argumentationsgebäude zusammenbricht.



Hast Du ausser Strohmännern eigentlich ueberhaupt nichts zu bieten?


Hast Du beim Thema "metoo" außer "Frauen lügen" kein anderes Argument zu bieten? Steck Dir deine "Strohmann" dorthin, wo er herkommt, aus dem Material zwischen deinen Ohren.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38403
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2144148) Verfasst am: 24.07.2018, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.


Natürlich will sie alle Männer denunzieren, das machen manche Frauen so. Besonders alle, die bei #metoo mitmachen stehen unter dem Verdacht. :/ Nach Bernies Logik darf es nämlich nicht einen echten #metoo-Fall geben, da sonst sein ganzes Argumentationsgebäude zusammenbricht.



Hast Du ausser Strohmännern eigentlich ueberhaupt nichts zu bieten?


Hast Du beim Thema "metoo" außer "Frauen lügen" kein anderes Argument zu bieten? Steck Dir deine "Strohmann" dorthin, wo er herkommt, aus dem Material zwischen deinen Ohren.



Mein Argument ist: "Menschen koennen lügen" und zwar sowohl Maenner als auch Frauen und weil das so ist, sollte man niemanden, weder Mann noch Frau, aufgrund unbewiesener Behauptungen verurteilen, weder vor Gericht noch am Internetpranger!

"metoo" tut so als ob Frauen prinzipiell nie lügen und ist deshalb viel zu schnell bei der Hand Männern Karriere und soziale Existenz aufgrund unbewiesener Behauptungen von Frauen zu zerstören (umgekehrt geht man verraeterischerweise sehr viel sensibler vor, wenn eine Frau von einem Mann beschuldigt wird).

Das ist mein Problem, was ich mit "metoo" habe. Alles andere sind Deine Strohmänner!
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22814
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Beitrag(#2144151) Verfasst am: 24.07.2018, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. Es gibt Frauen, die nicht zur Polizei gehen, weil sie Angst haben, dass man ihnen nicht glaubt. Und mit so einer Erzählung bestätigst du deren Ängste.

Nehmen wir an, eine Person, die dir nahesteht wurde vergewaltigt. Würdest du dann dieser Person auch diese Geschichte erzählen? Natürlich nicht. Aber wenn eine anonyme Person über ihre Vergewaltigung berechtigt, ist das ein Argument, um die Story zu relativieren.

Dass es natürlich solche Fälle gibt, wie du sie berichtest, bestreitet auch niemand. Doch muss man sie getrennt von tatsächlichen Übergriffen sehen und sie nicht als Mittel der Relativierung verwenden.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
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Beitrag(#2144152) Verfasst am: 24.07.2018, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2144153) Verfasst am: 24.07.2018, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Woher weisst Du eigentlich, dass der hier beschriebene Vorfall wirklich so passiert ist?

Sie nennt keine Namen, will also niemanden anschwärzen. Für eine Lüge fehlt jedes erkennbare Motiv.


Natürlich will sie alle Männer denunzieren, das machen manche Frauen so. Besonders alle, die bei #metoo mitmachen stehen unter dem Verdacht. :/ Nach Bernies Logik darf es nämlich nicht einen echten #metoo-Fall geben, da sonst sein ganzes Argumentationsgebäude zusammenbricht.



Hast Du ausser Strohmännern eigentlich ueberhaupt nichts zu bieten?


Hast Du beim Thema "metoo" außer "Frauen lügen" kein anderes Argument zu bieten? Steck Dir deine "Strohmann" dorthin, wo er herkommt, aus dem Material zwischen deinen Ohren.



Mein Argument ist: "Menschen koennen lügen" und zwar sowohl Maenner als auch Frauen und weil das so ist, sollte man niemanden, weder Mann noch Frau, aufgrund unbewiesener Behauptungen verurteilen, weder vor Gericht noch am Internetpranger!

"metoo" tut so als ob Frauen prinzipiell nie lügen und ist deshalb viel zu schnell bei der Hand Männern Karriere und soziale Existenz aufgrund unbewiesener Behauptungen von Frauen zu zerstören (umgekehrt geht man verraeterischerweise sehr viel sensibler vor, wenn eine Frau von einem Mann beschuldigt wird).

Das ist mein Problem, was ich mit "metoo" habe. Alles andere sind Deine Strohmänner!


Nein, Du hast ein ganz anderes Problem. Dein Strohkopfargument gilt ja sogar für anonyme Berichte in "metoo", die die überwiegende Mehrheit darstellen, also tu doch nicht so, als ob du dich wirklich für die Probleme der Frauen interessierst. Du strohmandelst dich nur auf, weil du in deinem Antifeminismuswahn schon nicht mehr klar denken kannst.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2144154) Verfasst am: 24.07.2018, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.


Die Begründung habe ich doch gegeben: Würdest du einer Person, die dir nahesteht, diese Geschichte erzählen, nachdem sie dir gesagt hat, sie wäre vergewaltigt worden? Wie hoch würdest du die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie unter einem "Münchhausen-Syndrom" leidet?
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9919

Beitrag(#2144157) Verfasst am: 24.07.2018, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.


Die Begründung habe ich doch gegeben: Würdest du einer Person, die dir nahesteht, diese Geschichte erzählen, nachdem sie dir gesagt hat, sie wäre vergewaltigt worden? Wie hoch würdest du die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie unter einem "Münchhausen-Syndrom" leidet?

Den Konjunktiv akzeptiere ich nicht als Begründung.
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22814
Wohnort: München

Beitrag(#2144158) Verfasst am: 24.07.2018, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.


Die Begründung habe ich doch gegeben: Würdest du einer Person, die dir nahesteht, diese Geschichte erzählen, nachdem sie dir gesagt hat, sie wäre vergewaltigt worden? Wie hoch würdest du die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie unter einem "Münchhausen-Syndrom" leidet?

Den Konjunktiv akzeptiere ich nicht als Begründung.


Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie
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schtonk
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Beitrag(#2144160) Verfasst am: 24.07.2018, 01:21    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.


Die Begründung habe ich doch gegeben: Würdest du einer Person, die dir nahesteht, diese Geschichte erzählen, nachdem sie dir gesagt hat, sie wäre vergewaltigt worden? Wie hoch würdest du die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie unter einem "Münchhausen-Syndrom" leidet?

Den Konjunktiv akzeptiere ich nicht als Begründung.


Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie

Das ist nicht in Ordnung von dir, dass du mir Dinge in den Mund legst, die ich nicht gesagt habe.
Woraus geht aus meiner Schilderung des Sachverhalts hervor, dass es sich um eine Bekannte von mir handelt?
Und was soll diese inakzeptable Redewendung "Münchhausen-Frau"?
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beachbernie
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Beitrag(#2144162) Verfasst am: 24.07.2018, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ AD.

So gesehen darfst Du nie wieder jemanden einer Falschbeschuldigung wegen irgendwas bezichtigen, ja noch nicht mal die Moeglichkeit erwaehnen, dass es sich um eine Falschbeschuldigung handeln koennte, weil es immer welche gibt, die jemanden desselben Vergehens zurecht beschuldigen und die Du damit "vor den Kopf stoesst".

Nach derselben Logik dürfte man auch nicht die Moeglichkeit erwähnen, dass jemand zurecht wegen etwas beschuldigt wird, weil es sonst diejenigen, die sich gegen eine tatsächliche Falschbeschuldigung wehren, "vor den Kopf stoesst".

Eure kleine Welt ist mir zu willkürlich, widersprüchlich und ungerecht. Deshalb ziehe ich es vor in einer Welt zu leben, in der Vorwürfe erst bewiesen werden muessen bevor Strafmassnahmen jeglicher Art ergriffen werden und zwar voellig egal ob es sich um Vergewaltigungsvorwürfe oder Falschbeschuldigungsvorwuerfe handelt. Und Solange beide Vorwuerfe unbewiesen sind steht nun mal Aussage gegen Aussage und beide Seiten muessen als unschuldig angesehen werden.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2144163) Verfasst am: 24.07.2018, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
#me too ist ein schwieriges Thema, da sind wir uns hoffentlich einig.

Sexuelle Belästigung geht in den allermeisten Fällen von Männern gegenüber Frauen aus.

Die Kampagne #me too hat sehr vielen Frauen die Gelegenheit gegeben, sich zu artikulieren, berechtigt und nach langem Schweigen aus Scham.

Nicht alle Vorwürfe, die erhoben werden, sind verifizierbar. Das heißt nicht, dass sie falsch sind, aber auch nicht, dass sie in jedem Falle richtig sind.
Das muss man konstatieren, ganz ohne moralisch/solidarisch unterfütterte Voreingenommenheit.

Ein Negativbeispiel:
Vor geraumer Zeit erstattete hier in der Gegen eine junge Frau Anzeige, sie sei vergewaltigt worden.
Ihre Schilderungen waren glaubhaft, nach ihren Angaben wurde ein Phantombild erstellt, ein junger (ausländischer) Mann geriet ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Die junge Frau wurde klinisch behandelt, Diagnose posttraumatische Belastungsstörung.

Sie verwickelte sich bei polizeilichen Befragungen aber nach und nach in Widersprüche.
Es kam heraus, dass die angebliche Vergewaltigung erfunden war.

Grund für ihre Lüge: Sie kam in ihrem Studium nicht zu Potte, ihre Eltern (von denen sie alimentiert wurde) setzten sie unter Druck.
Deshalb setzte sie diese Geschichte in die Welt, um sich von diesem Druck zu befreien und um Zuwendungsboni zu erhalten.

Ihre Diagnose "posttraumatische Belastungsstörung" wurde kurzerhand geändert in "Münchhausen-Syndrom".

Der aufgrund ihrer Angaben Verdächtigte hat große soziale Benachteiligungen erfahren, eine Entschuldigung der jungen Frau ist mW ausgeblieben.


Diese Geschichte ist wahr, ich war in gewissem Maße involviert.

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, warum ich sie erzähle...


Nein, es ist nicht deutlich. Denn wie relevant ist diese Erzählung für das Thema "metoo"? Du stößt damit jeder Frau gegen den Kopf, die tatsächlich Opfer eines Übergriffs und einer Vergewaltigung geworden bist. (...)

Dafür hätte ich gerne eine nachvollziehbare Begründung.


Die Begründung habe ich doch gegeben: Würdest du einer Person, die dir nahesteht, diese Geschichte erzählen, nachdem sie dir gesagt hat, sie wäre vergewaltigt worden? Wie hoch würdest du die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie unter einem "Münchhausen-Syndrom" leidet?

Den Konjunktiv akzeptiere ich nicht als Begründung.


Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie

Das ist nicht in Ordnung von dir, dass du mir Dinge in den Mund legst, die ich nicht gesagt habe.
Woraus geht aus meiner Schilderung des Sachverhalts hervor, dass es sich um eine Bekannte von mir handelt?
Und was soll diese inakzeptable Redewendung "Münchhausen-Frau"?


Du verstehst mich falsch. Ich habe nicht behauptet, du würdest die Frau kennen.
Sondern das Fallbeispiel gebracht, dass WENN Dir eine Frau persönlich sagt, sie sei vergewaltigt worden doch nicht davon ausgehst, dass sie sich das nur einbildet und dann mit der Story kommst, dass es Frauen gibt, die sich sowas ausdenken.

Gleiches solltest du dann in einer Debatte über #metoo nicht machen. Du würdest dann den Frauen vor den Kopf stoßen, die WIRKLICH vergewaltigt wurden. Es gibt genügend Frauen, die sich nicht trauen, einen Vergewaltiger anzuzeigen, weil man ihnen nicht glaubt. Darum seh ich das als falsch an, mit einer Frau zu argumentieren, die unter einem Münchhausen-Syndrom leidet.
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Tarvoc
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Beitrag(#2144164) Verfasst am: 24.07.2018, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Genauso wie es die Möglichkeit gibt, dass jemand etwas voellig frei erfindet um sich wichtig zu machen oder Mitleid zu erregen etc.

Wie kommt es eigentlich, dass bei Bezichtigungen der Lüge in solchen Fällen für dich die Unschuldsvermutung nicht gilt?

Welche Beweise hast du denn so für deine Anschuldigung?
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beachbernie
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Beitrag(#2144165) Verfasst am: 24.07.2018, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
[
Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie



Ein Bekannter von Dir erzaehlt Dir, dass ihn seine Ex-Freundin der Vergewaltigung bezichtigt, er aber unschuldig ist.

Was erzählst Du dem?

Dass Du nicht alle Vergewaltigungsopfer "vor den Kopf stossen" willst und Du ihm aus dem Grund nicht glauben darfst? zwinkern
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beachbernie
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Beitrag(#2144166) Verfasst am: 24.07.2018, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Genauso wie es die Möglichkeit gibt, dass jemand etwas voellig frei erfindet um sich wichtig zu machen oder Mitleid zu erregen etc.

Wie kommt es eigentlich, dass bei Bezichtigungen der Lüge in solchen Fällen für dich die Unschuldsvermutung nicht gilt?

Welche Beweise hast du denn so für deine Anschuldigung?


Wen habe ich konkret der Luege bezichtigt?
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Tarvoc
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Beitrag(#2144167) Verfasst am: 24.07.2018, 01:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Genauso wie es die Möglichkeit gibt, dass jemand etwas voellig frei erfindet um sich wichtig zu machen oder Mitleid zu erregen etc.

Wie kommt es eigentlich, dass bei Bezichtigungen der Lüge in solchen Fällen für dich die Unschuldsvermutung nicht gilt?

Welche Beweise hast du denn so für deine Anschuldigung?


Wen habe ich konkret der Luege bezichtigt?


Hör' auf, dich dumm zu stellen.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2144168) Verfasst am: 24.07.2018, 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ AD.

So gesehen darfst Du nie wieder jemanden einer Falschbeschuldigung wegen irgendwas bezichtigen, ja noch nicht mal die Moeglichkeit erwaehnen, dass es sich um eine Falschbeschuldigung handeln koennte, weil es immer welche gibt, die jemanden desselben Vergehens zurecht beschuldigen und die Du damit "vor den Kopf stoesst".

Nach derselben Logik dürfte man auch nicht die Moeglichkeit erwähnen, dass jemand zurecht wegen etwas beschuldigt wird, weil es sonst diejenigen, die sich gegen eine tatsächliche Falschbeschuldigung wehren, "vor den Kopf stoesst".

Eure kleine Welt ist mir zu willkürlich, widersprüchlich und ungerecht. Deshalb ziehe ich es vor in einer Welt zu leben, in der Vorwürfe erst bewiesen werden muessen bevor Strafmassnahmen jeglicher Art ergriffen werden und zwar voellig egal ob es sich um Vergewaltigungsvorwürfe oder Falschbeschuldigungsvorwuerfe handelt. Und Solange beide Vorwuerfe unbewiesen sind steht nun mal Aussage gegen Aussage und beide Seiten muessen als unschuldig angesehen werden.


In welcher "kleinen Welt" lebst du eigentlich?

Es geht nicht um Strafe.

Ich rede bei #metoo die ganze Zeit von der ÜBERWIEGENDEN Zahl von Opfern, die einfach nur sagen: "Ich bin vergewaltigt worden.", "Ich bin sexuell belästigt worden. Das war für mich unangenehm."

Und es gibt viele Frauen, die sich bisher nicht getraut haben, das öffentlich zu machen. Die ihre Scham überwunden haben. Und für die diese Öffnung wichtig war und andere ermutigt hat, dazu zu stehen. Ich rate auch niemanden, jemand öffentlich zu beschuldigen, weil das NIEMALS WIRKLICH zu beweisen ist.

Mir geht es um die Frauen, die NICHT den Namen des Täters nennen. NICHT.
Nochmal für Beachbernies kleine Welt: NICHT.

Lass doch mal deine Falschbehauptungslamentiererei, wo sie hingehört. In deiner kleinen Insel-Welt voller Strohhalme, in der du zuviel Medien konsumierst und das Leben von Menschen zerstört wird, weil sie von den Medien vorschnell durch den Dreck gezogen werden. zwinkern
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2144171) Verfasst am: 24.07.2018, 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
[
Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie



Ein Bekannter von Dir erzaehlt Dir, dass ihn seine Ex-Freundin der Vergewaltigung bezichtigt, er aber unschuldig ist.

Was erzählst Du dem?

Dass Du nicht alle Vergewaltigungsopfer "vor den Kopf stossen" willst und Du ihm aus dem Grund nicht glauben darfst? zwinkern


Falsche Analogie, Bernie.

Ich würde ihm jedenfalls nicht die Geschichte erzählen, von dem Kerl, der behauptet unschuldig zu sein, dem aber später per DNA-Beweis nachgewiesen wird, dass er doch eindeutig der Täter war.
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beachbernie
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Beitrag(#2144176) Verfasst am: 24.07.2018, 02:04    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
[
Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie



Ein Bekannter von Dir erzaehlt Dir, dass ihn seine Ex-Freundin der Vergewaltigung bezichtigt, er aber unschuldig ist.

Was erzählst Du dem?

Dass Du nicht alle Vergewaltigungsopfer "vor den Kopf stossen" willst und Du ihm aus dem Grund nicht glauben darfst? zwinkern


Falsche Analogie, Bernie.

Ich würde ihm jedenfalls nicht die Geschichte erzählen, von dem Kerl, der behauptet unschuldig zu sein, dem aber später per DNA-Beweis nachgewiesen wird, dass er doch eindeutig der Täter war.


Und warum unterstellst Du dem schtonk er wuerde einer Frau, die vergewaltigt wurde, eine "Muenschhausengschichte" erzaehlen:

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:


Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie

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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2144177) Verfasst am: 24.07.2018, 02:05    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
[
Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie



Ein Bekannter von Dir erzaehlt Dir, dass ihn seine Ex-Freundin der Vergewaltigung bezichtigt, er aber unschuldig ist.

Was erzählst Du dem?

Dass Du nicht alle Vergewaltigungsopfer "vor den Kopf stossen" willst und Du ihm aus dem Grund nicht glauben darfst? zwinkern


Falsche Analogie, Bernie.

Ich würde ihm jedenfalls nicht die Geschichte erzählen, von dem Kerl, der behauptet unschuldig zu sein, dem aber später per DNA-Beweis nachgewiesen wird, dass er doch eindeutig der Täter war.


Und umgebrochen auf eine potenzielle Aktion #mewrong in der Männer sich darüber auslassen wie sie durch falsche Behauptungen von Frauen ihren sozialen Status verloren haben, würde ich NICHT auf die Idee kommen, damit zu argumentieren, dass auch manche Männer lügen können und das deshalb diese ganze Bewegung schädlich ist. Selbst wenn es dann auch Männer gibt, die den Namen dieser Frauen öffentlich nennen.
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Beitrag(#2144178) Verfasst am: 24.07.2018, 02:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
(...)

Und warum unterstellst Du dem schtonk er wuerde einer Frau, die vergewaltigt wurde, eine "Muenschhausengschichte" erzaehlen:

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:


Eine Bekannte von Dir wurde nach ihrer Aussage vergewaltigt. Da du weißt, dass Frauen lügen können, erzählst du ihr diese Geschichte von der Münchhausen-Frau. Machst du nicht, gell? Smilie


Du kannst nicht lesen. zwinkern Ich gehe nämlich ganz ganz ganz sicher davon aus, dass er das wirklich nicht tut. Ausrufezeichen Siehe auch mein obiges Posting.
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beachbernie
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Beitrag(#2144179) Verfasst am: 24.07.2018, 02:10    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ AD.

So gesehen darfst Du nie wieder jemanden einer Falschbeschuldigung wegen irgendwas bezichtigen, ja noch nicht mal die Moeglichkeit erwaehnen, dass es sich um eine Falschbeschuldigung handeln koennte, weil es immer welche gibt, die jemanden desselben Vergehens zurecht beschuldigen und die Du damit "vor den Kopf stoesst".

Nach derselben Logik dürfte man auch nicht die Moeglichkeit erwähnen, dass jemand zurecht wegen etwas beschuldigt wird, weil es sonst diejenigen, die sich gegen eine tatsächliche Falschbeschuldigung wehren, "vor den Kopf stoesst".

Eure kleine Welt ist mir zu willkürlich, widersprüchlich und ungerecht. Deshalb ziehe ich es vor in einer Welt zu leben, in der Vorwürfe erst bewiesen werden muessen bevor Strafmassnahmen jeglicher Art ergriffen werden und zwar voellig egal ob es sich um Vergewaltigungsvorwürfe oder Falschbeschuldigungsvorwuerfe handelt. Und Solange beide Vorwuerfe unbewiesen sind steht nun mal Aussage gegen Aussage und beide Seiten muessen als unschuldig angesehen werden.


In welcher "kleinen Welt" lebst du eigentlich?

Es geht nicht um Strafe.

Ich rede bei #metoo die ganze Zeit von der ÜBERWIEGENDEN Zahl von Opfern, die einfach nur sagen: "Ich bin vergewaltigt worden.", "Ich bin sexuell belästigt worden. Das war für mich unangenehm."

Und es gibt viele Frauen, die sich bisher nicht getraut haben, das öffentlich zu machen. Die ihre Scham überwunden haben. Und für die diese Öffnung wichtig war und andere ermutigt hat, dazu zu stehen. Ich rate auch niemanden, jemand öffentlich zu beschuldigen, weil das NIEMALS WIRKLICH zu beweisen ist.

Mir geht es um die Frauen, die NICHT den Namen des Täters nennen. NICHT.
Nochmal für Beachbernies kleine Welt: NICHT.

Lass doch mal deine Falschbehauptungslamentiererei, wo sie hingehört. In deiner kleinen Insel-Welt voller Strohhalme, in der du zuviel Medien konsumierst und das Leben von Menschen zerstört wird, weil sie von den Medien vorschnell durch den Dreck gezogen werden. zwinkern


Noe! Bei "metoo" geht es ueberhaupt nicht um Strafe....

Warum wurden denn bereits soviele soziale Existenzen und Karrieren ausschliesslich aufgrund unbewiesener VBorwuerfe zerstört? Warum wird oeffentlich immer wieder gefordert, dass Beschuldigte von ihren Arbeitgebern gefeuert werden sollen, ohne dass Beweise vorgelegt werden?


Vergewaltigten Frauen wird uebrigens dadurch geholfen, dass sie kompetente psychologische Betreuung erhalten und nicht dadurch, dass ihr Schicksal erst von einer breiten Öffentlichkeit ausgebreitet und ihr Vergewaltiger daraufhin von einem aufgeheizten Mob medial gelyncht wird. D.h., dass sogar in Faellen, in denen die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen, die Interessen der betroffenen Frauen hintenan stehen.
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