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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180481) Verfasst am: 09.06.2019, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Prasse, wir haben einen Thread für dumme Deutsche.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2180500) Verfasst am: 09.06.2019, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Für dummdeutsche Komposita bestens geeignet: Klima

Klimaflüchtlinge
Klimagerechtigkeit
Klimaneutral
Klimamigration
Klimabilanz
Klimabündnis
Klimakabinett
Klimalüge
Klimakampf
Klimademonstration
Klimanotstand
Klimaretter
Klimapolitik
Klimaziele
Klimawandel
Klimabericht
Klimastreik
Klimakatastrophe
Klimakonferenz
Klimacamp
Klimaleugner
Klimavertrag
Klimainitiative
Klimaerwärmung

Fehlt noch ein Klimaminister oder gibts den schon irgendwo?

Bedank Dich bei der Politik, die dafür gesorgt hat, dass diese "dummdeutschen Komposita" nötig wurden.

Die meisten wissen es noch nicht, Du gehörst offensichtlich dazu, dass wir uns, zumindest, was bestimmte Entscheidungbereiche angeht, im Übergang von der Demokratie in die Ökokratie befinden. Der Spielraum, den wir vor 30 Jahren noch gehabt hätten, ist praktisch aufgebraucht. Es dauert also nicht mehr so sehr lange, ich schätze maximal noch einmal 30 Jahre, und unsere Politik wird den Fehlern von heute hinterherlaufen und ohne irgendeinen Entscheidungsspielraum die Entscheidungen nur noch aus der Not des Augenblicks treffen können.

Du wirst dann Deine Liste verlängern können um Komposita mit Küste, mit Hunger usw.

Die Biosphäre tickt etwas anders als die Börse, was wir im Moment schon als einen der größten Artenschnitte der Geschichte des irdischen Lebens betrachten, ist nur der Anfang dessen, was da kommt.

Ich gefalle mir selbst nicht, wenn ich sowas schreibe, weil ich eigentlich ein relativ optimistischer und in jeder Hinsicht genussfreudiger Mensch bin.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6843

Beitrag(#2180502) Verfasst am: 09.06.2019, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Ich gefalle mir selbst nicht, wenn ich sowas schreibe, weil ich eigentlich ein relativ optimistischer und in jeder Hinsicht genussfreudiger Mensch bin.

Wenn du dir selbst nicht gefällst, warum schreibst du es dann? Die Spielräume, von denen du sprichst, hat es nie gegeben, weil es nie die Macht gab, sie zu verwenden.

Bis heute gibt es keine Macht auf dieser Erde, die eine umfassende Begrenzung des Bevölkerungswachstums durchsetzen könnte. Im Gegenteil gibt es bis heute wesentliche Stimmen, die sogar die Notwendigkeit bestreiten.

Bei einer Begrenzung der CO2-Emissionen ist es ähnlich, nur daß hier zwar formal der Notwendigkeit zugestimmt wird, aber in der Praxis weltweit kaum etwas passiert.

Eigentlich warten alle auf einen technologischen Durchbruch, der kommen kann, oder auch nicht. Die Aufregung hierzulande in dieser Frage versteht in den meisten Ländern kaum jemand.

P.S.: Nur ein Gedanke; ist es Zufall, daß es vor allem protestantisch geprägte Länder sind, in denen sich "Klimaangst" breit macht?
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23468
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2180512) Verfasst am: 09.06.2019, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
...
P.S.: Nur ein Gedanke; ist es Zufall, daß es vor allem protestantisch geprägte Länder sind, in denen sich "Klimaangst" breit macht?

Keine Ahnung. Weil die etwas weniger wundergläubig sind?

Meinst Du, die sind auch alle evangelisch?

Seit die Wissenschaft diesen Namen verdient, haben wir es, wenn überhaupt, dann selten in der Geschichte erlebt, dass die relevanten Wissenschaftler dieser Welt sich in ihrer Vorhersage so einig waren wie unsere heutigen in Sachen Klima. Und wir hatten auch noch nie den Fall, dass es um das Schicksal der Erde ging, auch wenn das jetzt schwülstig klingt. Das nicht ernst zu nehmen, bedeutet, russisch Roulette mit einer Pistole zu spielen und sich trotzdem eine Chance aufs Überleben auszurechnen.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180514) Verfasst am: 09.06.2019, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Das nicht ernst zu nehmen, bedeutet, russisch Roulette mit einer Pistole zu spielen und sich trotzdem eine Chance aufs Überleben auszurechnen.


Marcellinus ist halt ein Outsider, der nirgendwo so richtig dazu gehört. Das ist natürlich eine komfortable Position, weil man alles als Unbeteiligter vom Spielfeldrand kommentieren kann. Irgendwann wird man dann so gut darin, nicht mit zu machen, dass man auch den Klimawandel überlebt, indem man ihn einfach nicht mit macht.
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14301
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2180520) Verfasst am: 09.06.2019, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Das nicht ernst zu nehmen, bedeutet, russisch Roulette mit einer Pistole zu spielen und sich trotzdem eine Chance aufs Überleben auszurechnen.


Marcellinus ist halt ein Outsider, der nirgendwo so richtig dazu gehört. Das ist natürlich eine komfortable Position, weil man alles als Unbeteiligter vom Spielfeldrand kommentieren kann. Irgendwann wird man dann so gut darin, nicht mit zu machen, dass man auch den Klimawandel überlebt, indem man ihn einfach nicht mit macht.


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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36303
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2180521) Verfasst am: 09.06.2019, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Ich gefalle mir selbst nicht, wenn ich sowas schreibe, weil ich eigentlich ein relativ optimistischer und in jeder Hinsicht genussfreudiger Mensch bin.

Wenn du dir selbst nicht gefällst, warum schreibst du es dann? Die Spielräume, von denen du sprichst, hat es nie gegeben, weil es nie die Macht gab, sie zu verwenden.

Bis heute gibt es keine Macht auf dieser Erde, die eine umfassende Begrenzung des Bevölkerungswachstums durchsetzen könnte. Im Gegenteil gibt es bis heute wesentliche Stimmen, die sogar die Notwendigkeit bestreiten.

Bei einer Begrenzung der CO2-Emissionen ist es ähnlich, nur daß hier zwar formal der Notwendigkeit zugestimmt wird, aber in der Praxis weltweit kaum etwas passiert.

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P.S.: Nur ein Gedanke; ist es Zufall, daß es vor allem protestantisch geprägte Länder sind, in denen sich "Klimaangst" breit macht?

Ich sehe es etwas optimistischer.
Manchmal erinnert die Panikmache daran, "dass die Straßen New Yorks wegen der Zunahme an Kutschen bis zum Jahr 1910 in meterhohem Pferdemist ersticken würden".
Genauso wenig, wie es jetzt noch Pferdekutschen gibt, wird es eines Tages wohl nicht mehr üblich sein, mittels 2,5 Tonnen Stahl, unter Zuhilfenahme von fossile Brennstoffe einen Menschen zu transportieren. Das ist doch der komplette Unsinn. Ebenso in ein Flugzeug zu steigen, um 3 Wochen woanders in den Sand zu liegen. Pillepalle
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40597
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2180523) Verfasst am: 09.06.2019, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Ich gefalle mir selbst nicht, wenn ich sowas schreibe, weil ich eigentlich ein relativ optimistischer und in jeder Hinsicht genussfreudiger Mensch bin.

Wenn du dir selbst nicht gefällst, warum schreibst du es dann? Die Spielräume, von denen du sprichst, hat es nie gegeben, weil es nie die Macht gab, sie zu verwenden.

Bis heute gibt es keine Macht auf dieser Erde, die eine umfassende Begrenzung des Bevölkerungswachstums durchsetzen könnte. Im Gegenteil gibt es bis heute wesentliche Stimmen, die sogar die Notwendigkeit bestreiten.

Bei einer Begrenzung der CO2-Emissionen ist es ähnlich, nur daß hier zwar formal der Notwendigkeit zugestimmt wird, aber in der Praxis weltweit kaum etwas passiert.

Eigentlich warten alle auf einen technologischen Durchbruch, der kommen kann, oder auch nicht. Die Aufregung hierzulande in dieser Frage versteht in den meisten Ländern kaum jemand.

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Ich sehe es etwas optimistischer.
Manchmal erinnert die Panikmache daran, "dass die Straßen New Yorks wegen der Zunahme an Kutschen bis zum Jahr 1910 in meterhohem Pferdemist ersticken würden".
Genauso wenig, wie es jetzt noch Pferdekutschen gibt, wird es eines Tages wohl nicht mehr üblich sein, mittels 2,5 Tonnen Stahl, unter Zuhilfenahme von fossile Brennstoffe einen Menschen zu transportieren. Das ist doch der komplette Unsinn. Ebenso in ein Flugzeug zu steigen, um 3 Wochen woanders in den Sand zu liegen. Pillepalle


Dass die Menschheit fähig ist Alternativen zu entwickeln, davon bin auch ich überzeugt. Bloss ob wir das noch rechtzeitig hinkriegen werden, daran beginne ich zu zweifeln. Die uns zur Verfügung stehende Zeit um die drohende grosse Katastrophe zu vermeiden, laeuft allmählich ab, waehrend wir es uns leisten ueberall auf der Welt wissenschaftsfeindliche Populisten, denen die kommenden Generationen so voellig am Arsch vorbeigehen, gross und mächtig werden zu lassen. So verplempern wir Zeit, die wir schon lange nicht mehr haben....
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6843

Beitrag(#2180524) Verfasst am: 09.06.2019, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Seit die Wissenschaft diesen Namen verdient, haben wir es, wenn überhaupt, dann selten in der Geschichte erlebt, dass die relevanten Wissenschaftler dieser Welt sich in ihrer Vorhersage so einig waren wie unsere heutigen in Sachen Klima.

Ist das so? Ich habe nur gehört, daß wir bis 2050 die CO2-Emissionen auf Null fahren sollten, wenn wir die Klimaerwärmung auf X Grad begrenzen wollen.

Aber das ist beileibe nicht unser einziges Problem. Nimm nur die Diskussion um E-Mobilität, und die Frage, was es für Folgen hätte, wenn wir wirklich alle unsere Autos auf Batteriebetrieb umstellen.

Und dann gibt es da ja auch noch ein paar andere kleinere Probleme wie Bevölkerungswachstum, Verschmutzung und Überfischung der Meere, Ausrottung der Wildtiere. Ach ja, die Atomwaffen sind übrigens auch nicht verschwunden, nur weil niemand mehr von ihnen spricht.

fwo hat folgendes geschrieben:

Und wir hatten auch noch nie den Fall, dass es um das Schicksal der Erde ging, auch wenn das jetzt schwülstig klingt. Das nicht ernst zu nehmen, bedeutet, russisch Roulette mit einer Pistole zu spielen und sich trotzdem eine Chance aufs Überleben auszurechnen.


Das Dumme ist nur, daß es dieses "Wir" nicht gibt, und auch nicht absehbar ist, wie es entstehen sollte. Im Gegenteil, im Moment machen viele Länder dieser Welt einen ziemlich schlecht regierbaren Eindruck.

Das "Schicksal der Erde" ernst zu nehmen, ist noch keine Lösung. Die Ressourcen gehen uns aus, einfach weil wir zu viele sind für die begrenzten Ressourcen, ganz egal, was wir tun. Über 10 Mrd. Menschen können nicht nachhaltig auf diesem Planeten leben. Das ist nicht Zynismus, sondern Fakt. Die Erde als Planet geht davon nicht unter, die Welt, wir wir sie kennen und die wir Menschen miteinander bilden, dagegen schon.

Kramer hat folgendes geschrieben:

Marcellinus ist halt ein Outsider, der nirgendwo so richtig dazu gehört. Das ist natürlich eine komfortable Position, weil man alles als Unbeteiligter vom Spielfeldrand kommentieren kann. Irgendwann wird man dann so gut darin, nicht mit zu machen, dass man auch den Klimawandel überlebt, indem man ihn einfach nicht mit macht.


Ja, da ist was dran. Ich bin ein Outsider. Zumindest hier, wozu es allerdings auch nicht viel braucht, wie eigentlich alle, die hier schreiben, auf die eine oder andere Art. Aber das ist ein anderes Thema.

Als ich geboren wurde, bewohnten diese Erde ca. 2,5 Mrd. Menschen. Heute sind es drei mal so viele, in nicht ganz 70 Jahren. Die Welt, in die ich hineingeboren wurde (zu der ich in gewisser Weise immer noch gehöre) und die damals schon manche retten wollten, ist untergegangen. Wenn noch einmal 2,5 Mrd, Menschen dazukommen werden, ist auch die Welt verloren, die wir heute kennen. Streng genommen ist sie es heute schon. Nichts kann das verhindern. Mal sehen, wie die Welt sein wird, die danach kommt. Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180527) Verfasst am: 09.06.2019, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Nimm nur die Diskussion um E-Mobilität, und die Frage, was es für Folgen hätte, wenn wir wirklich alle unsere Autos auf Batteriebetrieb umstellen.


Das wird nicht reichen. Ihr müsste aufhören, so viel in der Landschaft herum zu gurken. Autofahren muss unattraktiver werden - und sozial zunehmend geächtet.
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3326

Beitrag(#2180530) Verfasst am: 09.06.2019, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Seit die Wissenschaft diesen Namen verdient, haben wir es, wenn überhaupt, dann selten in der Geschichte erlebt, dass die relevanten Wissenschaftler dieser Welt sich in ihrer Vorhersage so einig waren wie unsere heutigen in Sachen Klima.


Wäre es nicht zuerst mal sinnvoller von "Klimaforschern" zu sprechen um nicht gleich die gesamte Wissenschaft in Verruf zu bringen? Mindestens an der Genauigkeit muss noch gearbeitet werden.

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swifty
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Beiträge: 4279
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Beitrag(#2180531) Verfasst am: 09.06.2019, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Nimm nur die Diskussion um E-Mobilität, und die Frage, was es für Folgen hätte, wenn wir wirklich alle unsere Autos auf Batteriebetrieb umstellen.


Das wird nicht reichen. Ihr müsste aufhören, so viel in der Landschaft herum zu gurken. Autofahren muss unattraktiver werden - und sozial zunehmend geächtet.

Das ist so wie wenn du in Amiland schärfere Waffengesetze ansprichst während sich gerade alle beklagen, dass es zu viel Waffengewalt gibt. Die schauen dich nur ungläubig an.

Im übrigen gilt der alte, abgedroschene und ausgeleierte Sponti-Spruch mehr denn je: Alle wollen zurück zur Natur, nur nicht zu Fuß.

Und Autofahren macht ja auch Spaß. Zumindest, wenn man kein Automatikgetriebe hat. Genauso wie auf dem Rummel die Sau raus lassen. Oder sonst irgendeine Sehenswürdigkeit ansehen. Das Problem ist nur, wenns alle machen. Das Grundproblem bleibt, und da hat Marcellinus schon Recht, es sind schlicht und ergreifend zu viele. Schulterzucken
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- Ludger Lütkehaus


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narr
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Anmeldungsdatum: 02.01.2009
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Beitrag(#2180534) Verfasst am: 09.06.2019, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
..., es sind schlicht und ergreifend zu viele. Schulterzucken


liegt imo nicht daran. Uns geht es einfach zu gut. Im ganzen Dorf hier hat jeder der älter als 18 ist ein Auto, die Klassenfahrt geht nicht mehr mit dem Bus irgendwo hin, sondern es muss nach Sonstwohin geflogen werden. Einmal Urlaub im Jahr reicht nicht, zwei, besser dreimal muss es schon sein und am besten noch ab und an nen Städtetrip - natürlich geflogen. Und was hier bei gutem Wetter im Einkaufsladen an Fleisch zum Grillen landet ist erstaunlich. Alles, immer und dann unbegrenzt. Inzwischen muss auch jeder das ganze Jahr mit "Terrassen-heater" draußen hocken. In der Stadt kann man sich kaum noch durch die ganzen Tische vor den Kneipen kämpfen.
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swifty
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 4279
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2180535) Verfasst am: 09.06.2019, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zu viele Könige, wenn du so willst. Zu viele auf zu hohem Niveau. Schulterzucken
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swifty
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 4279
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2180536) Verfasst am: 09.06.2019, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenn nur einen einzigen halbwegs Prominenten, der was anderes predigt und auch was anderes lebt. Und der ist gleichzeitig der übelste Antisemit und Nazi, den ich kenne. Lachen
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6843

Beitrag(#2180537) Verfasst am: 09.06.2019, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
..., es sind schlicht und ergreifend zu viele. Schulterzucken


liegt imo nicht daran. Uns geht es einfach zu gut.

Ja, das hat die Generation meiner Eltern auch immer gesagt. Ich bin um 1950 geboren und kann dir aus eigener Anschauung erzählen, wie das ist, wenn es einem „nicht so gut“ geht. Soll ich mal? Ich kann dir jetzt schon verraten, es würde dir nicht gefallen. Und so schön sauber und glücklich wie in den Werbespots der Grünen waren die Menschen auch nicht. Kein Wunder, wenn man nur einen Satz Klamotten zum Wechseln hat, und nur einmal in der Woche in der Waschküche gebadet wurde.

Aber das Dumme ist, selbst wenn wir die Uhr unseres Konsums 70 Jahre zurückdrehen würden, für ein nachhaltiges Leben von 10 oder mehr Mrd. Menschen auf diesem Planeten würde es trotzdem nicht reichen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180547) Verfasst am: 09.06.2019, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3326

Beitrag(#2180551) Verfasst am: 09.06.2019, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180552) Verfasst am: 09.06.2019, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?


Neidisch?
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narr
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Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 729

Beitrag(#2180555) Verfasst am: 09.06.2019, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
..., es sind schlicht und ergreifend zu viele. Schulterzucken


liegt imo nicht daran. Uns geht es einfach zu gut.

...Ich bin um 1950 geboren und kann dir aus eigener Anschauung erzählen, ...

Soviel älter als ich bist du also gar nicht und ich weiß auch noch wie es ist, wenn man materiell schlecht gestellt ist. Und es geht doch nicht um nur einen Satz Klamotten und nur einmal in der Woche in der Waschküche baden. Zumal ich nicht so naiv bin, dass ich glaube, der einzelne Mensch können "die Welt retten".
Ohne gesetzliche Basis wird da gar nichts passieren. Und klar, es ist von der Politik kein Eingreifen zu erwarten, weil jeder der etablierten Hansel nur seine eigenen Interessen im Blick hat. Aber deswegen nichts mehr zu machen und jede Initiative schwarz zu reden sehe ich auch nicht als Alternative. Ich begrüße die Friday for future Aktionen und hoffe, die Leute haben den langen Atem der nötig ist. Dass sie vielleicht oder sogar wahrscheinlich scheitern merken sie schon noch früh genug, da brauchen sie keine schwarzgalligen Alten wie uns. Aber sie versuchen es wenigstens. Ich hab auch nicht den Eindruck, dass die Leute nicht wissen, dass ihre Chancen schlecht stehen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180556) Verfasst am: 09.06.2019, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Dass sie vielleicht oder sogar wahrscheinlich scheitern merken sie schon noch früh genug, da brauchen sie keine schwarzgalligen Alten wie uns. Aber sie versuchen es wenigstens. Ich hab auch nicht den Eindruck, dass die Leute nicht wissen, dass ihre Chancen schlecht stehen.


Wenn doch jemand eine gute Idee haben sollte, dann wird die wohl eher dort entspringen, wo noch ein kleines Feuer brennt. Alte Männer haben ja häufig das Ende der Fahnenstange gesehen und geglaubt, dass nachfolgende Generationen niemals etwas auf die Beine stellen könnten, dass die genialen Ideen ihrer Generation übertrifft.
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2180561) Verfasst am: 09.06.2019, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?



Ich glaube ehe an die als an vierbeinige Weihnachtsmänner. Sehr glücklich
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Critic
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Beiträge: 14841
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2180565) Verfasst am: 10.06.2019, 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
..., es sind schlicht und ergreifend zu viele. Schulterzucken


liegt imo nicht daran. Uns geht es einfach zu gut. Im ganzen Dorf hier hat jeder der älter als 18 ist ein Auto, die Klassenfahrt geht nicht mehr mit dem Bus irgendwo hin, sondern es muss nach Sonstwohin geflogen werden. Einmal Urlaub im Jahr reicht nicht, zwei, besser dreimal muss es schon sein und am besten noch ab und an nen Städtetrip - natürlich geflogen. Und was hier bei gutem Wetter im Einkaufsladen an Fleisch zum Grillen landet ist erstaunlich. Alles, immer und dann unbegrenzt. Inzwischen muss auch jeder das ganze Jahr mit "Terrassen-heater" draußen hocken. In der Stadt kann man sich kaum noch durch die ganzen Tische vor den Kneipen kämpfen.


Ja, es ist auch eine Frage von Mentalitäten und Erfordernissen. Wenn man erstmal weit weg vom Arbeitsort lebt - etwa weil es näher keine bezahlbare Wohnung respektive keine Arbeit gibt -, wird es ohne Auto schwieriger.

Oder man zählt das irgendwie zu seinem Mobilitätskonzept dazu, zum Selbstbild. Und gerade heute wurde in einem Beitrag eine Beobachtung über Carsharing-Modelle erwähnt: Demnach würden diese tendentiell eher weniger die Autobesitzer ansprechen, sondern eher diejenigen, die bis dato mit dem ÖPNV unterwegs gewesen seien ("Urbanes Leben: Die Digitalisierung verändert die Stadt").

Irgendwo ergibt die Beobachtung sogar Sinn: Ich bin ja auch nicht davon frei, und manchmal denkt man ja schon, mit einem Auto wäre es schon praktischer. Während wer einen eigenen fahrbaren Untersatz hat, den kaum abgeben will. Man will irgendwo nicht hinter etwas zurück, das man schon erreicht hat. Zumindest dann nicht, wenn man das Gefühl hat, dadurch an Lebensqualität zu verlieren.
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11360

Beitrag(#2180570) Verfasst am: 10.06.2019, 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Irgendwo ergibt die Beobachtung sogar Sinn: Ich bin ja auch nicht davon frei, und manchmal denkt man ja schon, mit einem Auto wäre es schon praktischer. Während wer einen eigenen fahrbaren Untersatz hat, den kaum abgeben will. Man will irgendwo nicht hinter etwas zurück, das man schon erreicht hat. Zumindest dann nicht, wenn man das Gefühl hat, dadurch an Lebensqualität zu verlieren.

Man hat über Jahrzehnte unsere Umwelt in eine Auto-Umwelt umgebaut, die Auto-Umwelt ist 'vollendete Tatsache'.
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3326

Beitrag(#2180590) Verfasst am: 10.06.2019, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?


Neidisch?

Aus dem Buch ihrer Mutter in dem das Leid einer psychisch angeschlagenen Operndiva und zweier Kinder mit Asperger und ADHS ausführlich geschildert wird:

Zitat:
"Denn es ging uns beschissen. Mir ging es beschissen. Svante ging es beschissen. Den Kindern ging es beschissen. Dem Planeten ging es beschissen. Sogar dem Hund ging es beschissen“


Und wer dann noch die Erkenntnis verkaufen möchte, dass die Kranken die Normalen und die Normalen die eigentlich Verrückten sind, ein definitives NEIN.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180591) Verfasst am: 10.06.2019, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Und wer dann noch die Erkenntnis verkaufen möchte, dass die Kranken die Normalen und die Normalen die eigentlich Verrückten sind, ein definitives NEIN.


Zählst Du Dich zu den Normalen?
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29721

Beitrag(#2180600) Verfasst am: 10.06.2019, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?


Das ist eine interessante Reaktion. Zum Thema Klimawandel gibt es ja viele Äusserungen, u.a. von renommierten Wissenschaftlern. fwo hat ja schon auf die zahlreichen Wissenschaftler verwiesen, die sich mit der Fridays-for-Future-Bewegung solidarisiert haben. Da finden sich also ganz bestimmt geeignete Sparringspartner, an denen man sich abarbeiten könnte.

Aber stattdessen stürzen sich Klimaskeptiker immer öfter zielsicher auf Greta Thunberg. OK, sie steht in der ersten Reihe und da gibt es gewiss einiges, das man kritisch sehen kann, z.B. den Personenkult, der um sie inzwischen betrieben wird. Das wäre aber etwas anderes, als sich mit raubtierhafter Präzision auf die persönlichen Schwächen und privaten Familienprobleme zu stürzen und sich genüsslich in seine Beute zu verbeissen. Aber dass das passiert, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Es demaskiert die grundsätzlichen Raubtier-Mentalität derjenigen, die sich mit aller Kraft dagegen wehren, ihren räuberischen und letztendlich alles vernichtenden Lebensstil zu verteidigen.

Ich nehme mir jedoch die Freiheit heraus, das nicht normal zu finden. Ich finde es ehrlich gesagt krank - wenn nicht sogar tödlich. Für uns alle.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39969

Beitrag(#2180608) Verfasst am: 10.06.2019, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?
(kursiv von mir)
Soll wer sein? Greta Thunberg ist Asperger Autistin mWs.
Bist du etwa bisschen überfordert, das Asperger Syndrom wenigstens nachzuschlagen, wenn du schon was dazu schreiben willst, ohne etwas darüber zu wissen?

btw wo wird eigentlich "geistig herausgefordert" für Menschen mit Behinderung überhaupt tatsächlich verwendet?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40597
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2180611) Verfasst am: 10.06.2019, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wie man auf diese Tatsache emotional reagiert, ist dagegen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. An den Fakten ändert das nichts.


Wer etwas an den Fakten ändern will, braucht aber auch mehr, als den mutlosen Pessimismus gelangweilter alter Männer.

Eine junge, schwedische und leicht geistig herausgeforderte Erlöserin?
(kursiv von mir)
Soll wer sein? Greta Thunberg ist Asperger Autistin mWs.
Bist du etwa bisschen überfordert, das Asperger Syndrom wenigstens nachzuschlagen, wenn du schon was dazu schreiben willst, ohne etwas darüber zu wissen?

btw wo wird eigentlich "geistig herausgefordert" für Menschen mit Behinderung überhaupt tatsächlich verwendet?


Im angelsaechsischen Sprachgebrauch wird anstatt des Begriffs "mentally ill" oder "mentally handicaped" seit einiger Zeit schon häufig der Begriff "mentally challenged" verwendet, weil der angeblich weniger stigmatisierend sein soll. Ich nehme an, dass inquest das da her hat.
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Achtung Triggerwarnung: Bei Halbzeitpausenrevoluzzern kann dieses posting möglicherweise Schnappatmung und Pickel auslösen.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39969

Beitrag(#2180612) Verfasst am: 10.06.2019, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Im angelsaechsischen Sprachgebrauch wird anstatt des Begriffs "mentally ill" oder "mentally handicaped" seit einiger Zeit schon häufig der Begriff "mentally challenged" verwendet, weil der angeblich weniger stigmatisierend sein soll. Ich nehme an, dass inquest das da her hat.
Ich weiß. Hierzulande aber eher nicht. Ich vermute, dass er es aus Kreisen hat, die fürchten, dass es schlimm enden wird, wenn man sich bemüht, weniger zu stigmatisieren. noc
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