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Transsexuelle (Transfrauen/-männer)
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Myron
Humanistischer Naturalist



Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 2452

Beitrag(#2161860) Verfasst am: 07.01.2019, 01:41    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Jetzt habe ich mir das Bild von Frau Ganserer angesehen. Wenn ich die in persona vor mir gesehen hätte, würde ich ohne zu zögern die Anrede „Frau“ wählen. Schulterzucken

Wie läuft sowas bei dir im wirklichen Leben ab?
„hallo ich bin Frau Ganserer!“

„Nein, sind sie nicht. Sie haben einen Lümmel, sie sind ein Mann!“ Mit den Augen rollen


Ich würde Ganserer gegenüber im persönlichen Gespräch die gleichen Argumente wie hier vorbringen. Würde ich ihn (als transsexuellen Mann mit einem gänzlich unverweiblichten Männerkörper) als "Frau Ganserer" ansprechen? Vielleicht würde ich es ihm zuliebe einfach tun – mit Zögern –, und nach einer körperlichen Verweiblichung seinerseits würde ich es sicher tun – ohne Zögern.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22183
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2161861) Verfasst am: 07.01.2019, 01:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade bei Wikipedia folgendes Zitat gelesen:
Zitat:
Es gibt wohl kaum eine Person, die so andauernd unglücklich ist wie transsexuelle Menschen vor dem Geschlechtswechsel. … Die empfundene Geschlechts-Disharmonie… macht sie zu ewigen Kandidaten für Selbstverstümmelung, Selbstmord oder deren Versuche


Und worüber wird hier geschrieben: Transfrauen, Quasifrauen, „wahrhaftes Frausein“... Mit den Augen rollen

Und lass mich raten,Myron, du: weiß, hetero?

Was geht mir das auf den Keks, dass Leute, die wahrscheinlich noch nie Diskriminierung am Leib erfahren haben, anderen sagen wollen, was Diskriminierung eigentlich ist.
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"Does anybody remember laughter?"
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Myron
Humanistischer Naturalist



Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 2452

Beitrag(#2161863) Verfasst am: 07.01.2019, 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ok. Dann eben so:
Frau Ganserer ist offensichtlich genetisch ein Mann.


Nicht nur genetisch, auch hormonell und anatomisch.
Genauer:

Die (biologischen) Geschlechtsmerkmale eines Menschen (und anderer Tiere):

1. genetisch: männliche vs. weibliche Chromosomen
2. primäre Geschlechtsmerkmale
2.1 Genitalien (Penis vs. Vagina/Vulva)
2.2 Gonaden (Hoden vs. Eierstöcke)
3. endokrinologisch: männliche vs. weibliche Geschlechtshormone (Testosteron vs. Östrogen)
4. sekundäre Geschlechtsmerkmale: Brüste, Gesichts- und Körperbehaarung, Körperbau und -größe (Knochenbau und -größe, z.B. das Becken), Kehlkopfgröße, Unterhautfett, etc.

Ganserer ist (noch) vollständig männlich von Punkt 1-4!
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22183
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2161865) Verfasst am: 07.01.2019, 01:54    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ok. Dann eben so:
Frau Ganserer ist offensichtlich genetisch ein Mann.


Nicht nur genetisch, auch hormonell und anatomisch.
Genauer:

Die (biologischen) Geschlechtsmerkmale eines Menschen (und anderer Tiere):

1. genetisch: männliche vs. weibliche Chromosomen
2. primäre Geschlechtsmerkmale
2.1 Genitalien (Penis vs. Vagina/Vulva)
2.2 Gonaden (Hoden vs. Eierstöcke)
3. endokrinologisch: männliche vs. weibliche Geschlechtshormone (Testosteron vs. Östrogen)
4. sekundäre Geschlechtsmerkmale: Brüste, Gesichts- und Körperbehaarung, Körperbau und -größe (Knochenbau und -größe, z.B. das Becken), Kehlkopfgröße, Unterhautfett, etc.

Ganserer ist (noch) vollständig männlich von Punkt 1-4!


Ja, zweifelsohne. Schulterzucken

Ich zitiere den guten C:
Critic hat folgendes geschrieben:

Es ist natürlich nicht "naturgesetzlich determiniert", auf welcher Grundlage Menschen von Anderen als Frau/Mann etc. identifiziert werden, sondern das Resultat eines politischen und gesellschaftlichen Prozesses. Es ist aber auch eine moralische Frage: Sollte man aufgrund einer - hier gefühlt falschen - Zuordnung bei der Geburt den Betroffenen abfordern dürfen, sich dem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht zugehörig fühlen zu müssen? Und sollte man ihnen grundsätzlich auch die gesellschaftliche Anerkennung dieser Empfindung verweigern?

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41474
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2161868) Verfasst am: 07.01.2019, 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ok. Dann eben so:
Frau Ganserer ist offensichtlich genetisch ein Mann.


Nicht nur genetisch, auch hormonell und anatomisch.
Genauer:

Die (biologischen) Geschlechtsmerkmale eines Menschen (und anderer Tiere):

1. genetisch: männliche vs. weibliche Chromosomen
2. primäre Geschlechtsmerkmale
2.1 Genitalien (Penis vs. Vagina/Vulva)
2.2 Gonaden (Hoden vs. Eierstöcke)
3. endokrinologisch: männliche vs. weibliche Geschlechtshormone (Testosteron vs. Östrogen)
4. sekundäre Geschlechtsmerkmale: Brüste, Gesichts- und Körperbehaarung, Körperbau und -größe (Knochenbau und -größe, z.B. das Becken), Kehlkopfgröße, Unterhautfett, etc.

Ganserer ist (noch) vollständig männlich von Punkt 1-4!


Was dieser Mensch genau ist und als was sich dieser Mensch selber fühlt ist mir nicht nur egal, sondern es geht mich unterm Strich auch nix an.

Was mich bei diesem wie auch anderen Politikern sehr wohl interessiert, ist welche politischen Positionen sie vertreten und das scheint bei dieser ganzen Genderitis in diesem Thread viel zu kurz zu kommen.

Bisher weiss ich nur, dass dieser Mensch Mitglied bei den Gruenen ist. Das ist zwar schon mal was aber ich werde das Gefuehl nicht los, dass ich nach ausführlicher Lektüre dieses Threads mehr ueber den Hormonhaushalt dieses Menschen weiss als ueber seine politischen Einstellung und das finde ich, ehrlich gesagt, sehr merkwürdig in einem politischen Forum. zwinkern
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 37000
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2161870) Verfasst am: 07.01.2019, 02:16    Titel: Re: Transsexuelle (Transfrauen/-männer) Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
aber er soll einsehen, dass er als Transfrau nicht mehr als eine Quasifrau werden kann

Wieso soll er das? Eine solche Forderung hast du zu begründen, und überhaupt irgendeine normative Forderung rein durch einen Verweis auf biologische Tatsachen zu begründen ist einfach immer ein naturalistischer Fehlschluss.

Myron hat folgendes geschrieben:
und zwar auch dann nicht, wenn ihm juristisch der weibliche Status zugestanden wird, weil es sich dabei streng genommen um eine juristische Fiktion handelt.

Na und?

Myron hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen verwahre mich entschieden gegen den Vorwurf, dass es in sich ein Ausdruck diskriminierender "Transphobie" sei, einem transsexuellen Mann oder einer Transfrau das Frausein (einem Transmann das Mannsein) abzusprechen. Denn damit befürwortet man mitnichten Intoleranz gegenüber und Inakzeptanz von Transsexuellen!

Falsch. Das absichtlich und wissentlich zu tun ist nicht nur eine Befürwortung von Inakzeptanz, sondern selbst bereits ein Akt des Nicht-Akzeptierens.
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Si loqui aut non loqui potuisses, unicus mansisses.


Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.01.2019, 02:25, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Myron
Humanistischer Naturalist



Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 2452

Beitrag(#2161871) Verfasst am: 07.01.2019, 02:20    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ich habe gerade bei Wikipedia folgendes Zitat gelesen:
Zitat:
Es gibt wohl kaum eine Person, die so andauernd unglücklich ist wie transsexuelle Menschen vor dem Geschlechtswechsel. … Die empfundene Geschlechts-Disharmonie… macht sie zu ewigen Kandidaten für Selbstverstümmelung, Selbstmord oder deren Versuche


Und worüber wird hier geschrieben: Transfrauen, Quasifrauen, „wahrhaftes Frausein“... Mit den Augen rollen

Und lass mich raten,Myron, du: weiß, hetero?

Was geht mir das auf den Keks, dass Leute, die wahrscheinlich noch nie Diskriminierung am Leib erfahren haben, anderen sagen wollen, was Diskriminierung eigentlich ist.


Aus dem von mir Gesagten folgt in keiner Weise die ethische Ansicht, dass man leidenden Transsexuellen nicht psychologisch und medizinisch helfen soll, oder dass man sie nicht vor Diskriminierung schützen soll!

Du versuchst, die philosophisch-wissenschaftliche Diskussion über das Frausein von Transfrauen (Mannsein von Transmännern) – die ja von den diese Frage bejahenden Transgender-Theoretikern selbst geführt wird – mit moralischen Vorwürfen abzuwürgen. Es ist aber eine glatte Lüge zu behaupten, dass allein die Anzweiflung oder Bestreitung des tatsächlichen Frauseins von Transfrauen/Mannseins von Transmännern zur Diskriminierung Transsexueller beiträgt und deren in der Tat sehr schwierige psychosoziale Situation verschlimmert. Diese Behauptung ist lediglich eine unaufrichtige Propagandataktik der autoritär-dogmatischen linken Transgender-Theoretiker/-Politiker, um Andersdenkende mit der Moralkeule mundtot zu machen.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2161872) Verfasst am: 07.01.2019, 02:21    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Du versuchst, die philosophisch-wissenschaftliche Diskussion über das Frausein von Transfrauen (Mannsein von Transmännern) – die ja von den diese Frage bejahenden Transgender-Theoretikern selbst geführt wird – mit moralischen Vorwürfen abzuwürgen.

Dieser Vorwurf ist ein Witz. Dein Eingangsbeitrag ist z.B. von normativen Forderungen begleitet, die sich wissenschaftlich ganz grundsätzlich nicht rechtfertigen lassen. Wenn hier einer moralisiert, und zwar von Anfang an, dann bist du das.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.01.2019, 02:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 37000
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Beitrag(#2161874) Verfasst am: 07.01.2019, 02:30    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Was intressiert dich das so leidenschaftlich?

Ganserer und die linken Trans*Ideologen (postmodernistischer, sozialkonstruktivistischer Prägung) sind nicht minder leidenschaftlich an diesem Thema interessiert.

Das kann ja sein, ist aber keine Antwort auf Alchemists Frage.

Myron hat folgendes geschrieben:
Du erwiderst meine Argumente nicht mit sachlichen Gegenargumenten, sondern stellst die psychologische Frage nach meiner Motivation in den Raum – mit dem Unterton, dass sie moralisch fragwürdig ist.

Nö. Nach deiner Motivation wird überhaupt nur deshalb gefragt, weil dein Diskurs selbst bereits moralisch fragwürdig ist. Und das ist er nicht aufgrund der biologischen Tatsachen, sondern aufgrund seiner eigenen unterschwelligen Normativität.

Myron hat folgendes geschrieben:
Ein Beispiel: Es gibt Transgender-Aktivisten, die es zu einer Straftat machen wollen, wenn man nicht die Anrede ("Frau X", "Herr X") und die persönlichen Fürwörter ("er", "sie", "ihm", "ihr" oder andere) ihrer willkürlichen Wahl übernimmt und verwendet.

Man kann natürlich argumentieren, dass sich Anstand und gutes Benehmen nicht rechtlich erzwingen lassen. Sollte halt eigentlich auch nicht nötig sein.

Myron hat folgendes geschrieben:
(Ich glaube, in Kanada gibt es so ein Gesetz bereits.)

Citation needed.
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Myron
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Beiträge: 2452

Beitrag(#2161877) Verfasst am: 07.01.2019, 02:45    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:

Nicht nur genetisch, auch hormonell und anatomisch.
Genauer:

Die (biologischen) Geschlechtsmerkmale eines Menschen (und anderer Tiere):

1. genetisch: männliche vs. weibliche Chromosomen
2. primäre Geschlechtsmerkmale
2.1 Genitalien (Penis vs. Vagina/Vulva)
2.2 Gonaden (Hoden vs. Eierstöcke)
3. endokrinologisch: männliche vs. weibliche Geschlechtshormone (Testosteron vs. Östrogen)
4. sekundäre Geschlechtsmerkmale: Brüste, Gesichts- und Körperbehaarung, Körperbau und -größe (Knochenbau und -größe, z.B. das Becken), Kehlkopfgröße, Unterhautfett, etc.

Ganserer ist (noch) vollständig männlich von Punkt 1-4!


Ja, zweifelsohne. Schulterzucken


Dennoch denkst du (wie er), dass er eine Frau IST, oder wie?

Denkst du, dass einen die bloße Selbstidentifikation mit dem anderen Geschlecht zu einem Angehörigen desselben macht?

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ich zitiere den guten C:
Critic hat folgendes geschrieben:

Es ist natürlich nicht "naturgesetzlich determiniert", auf welcher Grundlage Menschen von Anderen als Frau/Mann etc. identifiziert werden, sondern das Resultat eines politischen und gesellschaftlichen Prozesses. Es ist aber auch eine moralische Frage: Sollte man aufgrund einer - hier gefühlt falschen - Zuordnung bei der Geburt den Betroffenen abfordern dürfen, sich dem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht zugehörig fühlen zu müssen? Und sollte man ihnen grundsätzlich auch die gesellschaftliche Anerkennung dieser Empfindung verweigern?


Ich erkenne den Geisteszustand der Transsexualität mit all seinen emotionalen Aspekten voll und ganz als psychische Realität und als natürliches Phänomen an. Ein transsexueller Mann soll als Transfrau gesellschaftlich toleriert und akzeptiert werden und körperlich so weiblich/fraulich werden dürfen, wie es biologisch und medizinisch möglich ist.
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, dass zwischen einer Frau und einer Transfrau immer ein objektiver Unterschied bestehen wird. Wir können freilich so tun, als bestünde er nicht, aber dadurch verschwindet er nicht. Meine Argumentation ist gegen diejenigen gerichtet, die behaupten, dass eine Transfrau eine (echte/wirkliche) Frau ("wie alle anderen") im wörtlichen Sinn ist.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2161878) Verfasst am: 07.01.2019, 02:53    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Denkst du, dass einen die bloße Selbstidentifikation mit dem anderen Geschlecht zu einem Angehörigen desselben macht?

Die "bloße" Selbstidentifikation... als ob die Reflexion auf die eigene Geschlechtsidentität irgendwas wäre, was man nebenbei beim Frühstück macht, je nachdem, wie man heute gerade drauf ist. Pillepalle Mit den Augen rollen

Myron hat folgendes geschrieben:
Ich erkenne den Geisteszustand der Transsexualität mit all seinen emotionalen Aspekten voll und ganz als psychische Realität und als natürliches Phänomen an.

Gibt's auch unnatürliche Phänomene? Am Kopf kratzen Ich meine, wogegen grenzt du das denn bitte damit ab, wenn du etwas als "natürliches Phänomen" anerkennst?

Myron hat folgendes geschrieben:
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, dass zwischen einer Frau und einer Transfrau immer ein objektiver Unterschied bestehen wird.

Das stellt glaube ich auch niemand hier wirklich in Frage. U.A. deshalb unterscheidet man ja gerade begrifflich zwischen cis-Frau und trans-Frau.
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Myron
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Beiträge: 2452

Beitrag(#2161879) Verfasst am: 07.01.2019, 02:58    Titel: Re: Transsexuelle (Transfrauen/-männer) Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
aber er soll einsehen, dass er als Transfrau nicht mehr als eine Quasifrau werden kann

Wieso soll er das? Eine solche Forderung hast du zu begründen,…


Was ich hier bereits getan habe!

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
…und überhaupt irgendeine normative Forderung rein durch einen Verweis auf biologische Tatsachen zu begründen ist einfach immer ein naturalistischer Fehlschluss.


Dass man Tatsachen anerkennen soll, ist in der Tat ein normativer Satz.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
und zwar auch dann nicht, wenn ihm juristisch der weibliche Status zugestanden wird, weil es sich dabei streng genommen um eine juristische Fiktion handelt.

Na und?


Wenn dich das Thema nicht interessiert, dann schweige doch einfach dazu!

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen verwahre mich entschieden gegen den Vorwurf, dass es in sich ein Ausdruck diskriminierender "Transphobie" sei, einem transsexuellen Mann oder einer Transfrau das Frausein (einem Transmann das Mannsein) abzusprechen. Denn damit befürwortet man mitnichten Intoleranz gegenüber und Inakzeptanz von Transsexuellen!

Falsch. Das absichtlich und wissentlich zu tun ist nicht nur eine Befürwortung von Inakzeptanz, sondern selbst bereits ein Akt des Nicht-Akzeptierens.


Was ich nicht akzeptiere, ist die Meinung, dass alle Transfrauen (echte) Frauen (im wörtlichen Sinn) sind (einschließlich aller körperlich gänzlich unverweiblichten mit Penis, Hoden etc.); und ich bin weder moralisch noch juristisch verpflichtet, diese Meinung zu akzeptieren.
Die Nichtakzeptanz dieser Meinung stellt keine moralische Diskriminierung Transsexueller dar!
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beiträge: 37000
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Beitrag(#2161880) Verfasst am: 07.01.2019, 03:05    Titel: Re: Transsexuelle (Transfrauen/-männer) Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Was ich hier bereits getan habe!

Ich kann deine Begründung irgendwie nicht finden. Muss man die mit der Lupe suchen?

Myron hat folgendes geschrieben:
Dass man Tatsachen anerkennen soll, ist in der Tat ein normativer Satz.

Die Forderung, dass man sich selbst auf eine bestimmte Weise sehen, verstehen und empfinden soll, ergibt im Kontext des Diskurses hier überhaupt nur dann Sinn, wenn sie mehr ist als ein bloßes Anerkennen biologischer Tatsachen. Du leitest daraus ja auch weitergehende normative Forderungen ab, wie z.B. dass sie bestimmte Diskurse über sich selbst gefälligst nicht zu führen haben und bestimmte Begriffe, die du ihnen vorgibst, doch bitte zu übernehmen haben. Das Wort "Quasifrau" ist z.B. kein Begriff der Biologie. Ein Transgender kann z.B. sämtliche biologischen Tatsachen, die du hier anführst, anerkennen, und trotzdem immer noch diesen Begriff ablehnen.

Myron hat folgendes geschrieben:
Wenn dich das Thema nicht interessiert, dann schweige doch einfach dazu!

Wer sagt, dass mich das Thema nicht interessiert? Du hättest zu begründen, warum juristische Definitionen im Kontext einer Diskussion über gesellschaftliche Identität und Diskriminierung irrelevant sein sollten. Die Mühe machst du dir natürlich nicht, sondern du setzt einfach voraus, dass sie als irrelevant abgetan werden können. Bist du sicher, dass nicht du derjenige bist, den das Thema eigentlich gar nicht interessiert?

Myron hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen verwahre mich entschieden gegen den Vorwurf, dass es in sich ein Ausdruck diskriminierender "Transphobie" sei, einem transsexuellen Mann oder einer Transfrau das Frausein (einem Transmann das Mannsein) abzusprechen. Denn damit befürwortet man mitnichten Intoleranz gegenüber und Inakzeptanz von Transsexuellen!

Falsch. Das absichtlich und wissentlich zu tun ist nicht nur eine Befürwortung von Inakzeptanz, sondern selbst bereits ein Akt des Nicht-Akzeptierens.

Was ich nicht akzeptiere, ist die Meinung, dass alle Transfrauen (echte) Frauen (im wörtlichen Sinn) sind (einschließlich aller körperlich gänzlich unverweiblichten mit Penis, Hoden etc.); und ich bin weder moralisch noch juristisch verpflichtet, diese Meinung zu akzeptieren.

Das ist aber eben keine bloße "Meinung", sondern die Selbstidentifikation und Selbstwahrnehmung der betreffenden Personen. Das nicht anzuerkennen bedeutet, den Geisteszustand der Transsexuellen als psychische Realität zu leugnen und eben nicht als solche und als natürliches Phänomen anzuerkennen. Im Übrigen ist der Ausdruck "echte Frau" genausowenig ein Begriff der Biologie wie der Ausdruck "Quasifrau".

Myron hat folgendes geschrieben:
Die Nichtakzeptanz dieser Meinung stellt keine moralische Diskriminierung Transsexueller dar!

Transsexuelle grundlos anders zu behandeln, als sie behandelt werden wollen, stellt eine moralische Diskriminierung Transsexueller dar. Es ist zum Beispiel nicht genetisch verankert, Menschen mit bestimmten Chromosomen als "er" oder "sie" anzusprechen, sondern das ist eine völlig kontingente Eigenschaft der deutschen Sprache.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.01.2019, 03:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Myron
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Beiträge: 2452

Beitrag(#2161882) Verfasst am: 07.01.2019, 03:09    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Du versuchst, die philosophisch-wissenschaftliche Diskussion über das Frausein von Transfrauen (Mannsein von Transmännern) – die ja von den diese Frage bejahenden Transgender-Theoretikern selbst geführt wird – mit moralischen Vorwürfen abzuwürgen.

Dieser Vorwurf ist ein Witz


Keineswegs!

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dein Eingangsbeitrag ist z.B. von normativen Forderungen begleitet, die sich wissenschaftlich ganz grundsätzlich nicht rechtfertigen lassen. Wenn hier einer moralisiert, und zwar von Anfang an, dann bist du das.


Welche "normativen Forderungen"? Meinst du diese Sätze:

"Transsexuelle Personen haben ein Recht, als Transsexuelle toleriert und akzeptiert zu werden. Worauf sie jedoch kein Recht haben, ist die Leugnung oder Verdrehung von Tatsachen."

Ja, ich fordere die Tolerierung und Akzeptierung von Transsexuellen als Transsexuellen; und ich fordere die Anerkennung von Tatsachen.
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Tarvoc
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Beitrag(#2161883) Verfasst am: 07.01.2019, 03:11    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Welche "normativen Forderungen"?


Ich führe mal nur das offensichtlichste Beispiel an:

Myron hat folgendes geschrieben:
er soll einsehen, dass er als Transfrau nicht mehr als eine Quasifrau werden kann

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Myron
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Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 2452

Beitrag(#2161884) Verfasst am: 07.01.2019, 03:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Ein Beispiel: Es gibt Transgender-Aktivisten, die es zu einer Straftat machen wollen, wenn man nicht die Anrede ("Frau X", "Herr X") und die persönlichen Fürwörter ("er", "sie", "ihm", "ihr" oder andere) ihrer willkürlichen Wahl übernimmt und verwendet.
(Ich glaube, in Kanada gibt es so ein Gesetz bereits.)

Citation needed.


Es geht um dieses Gesetz: https://en.wikipedia.org/wiki/An_Act_to_amend_the_Canadian_Human_Rights_Act_and_the_Criminal_Code

Wie in folgendem Artikel erklärt wird, scheint die Rechtslage aber nicht eindeutig zu sein. Im Allgemeinen stellt die Weigerung, die gewünschte Anrede oder das gewünschte persönliche Fürwort zu verwenden, keine Straftat dar; aber unter bestimmten Umständen kann sie doch eine sein:

"Pronoun usage

Does the bill legislate the use of certain language? And could someone go to jail for using the wrong pronoun?

In the Criminal Code, which does not reference pronouns, Cossman says misusing pronouns alone would not constitute a criminal act.

“The misuse of gender pronouns, without more, cannot rise to the level of a crime,” she says. “It cannot rise to the level of advocating genocide, inciting hatred, hate speech or hate crimes … (it) simply cannot meet the threshold.”

The Canadian Human Rights Act does not mention pronouns either. The act protects certain groups from discrimination.

“Would it cover the accidental misuse of a pronoun? I would say it’s very unlikely,” Cossman says. “Would it cover a situation where an individual repeatedly, consistently refuses to use a person’s chosen pronoun? It might.”

If someone refused to use a preferred pronoun — and it was determined to constitute discrimination or harassment — could that potentially result in jail time?

It is possible, Brown says, through a process that would start with a complaint and progress to a proceeding before a human rights tribunal. If the tribunal rules that harassment or discrimination took place, there would typically be an order for monetary and non-monetary remedies. A non-monetary remedy may include sensitivity training, issuing an apology, or even a publication ban, he says.

If the person refused to comply with the tribunal's order, this would result in a contempt proceeding being sent to the Divisional or Federal Court, Brown says. The court could then potentially send a person to jail “until they purge the contempt,” he says.

“It could happen,” Brown says. “Is it likely to happen? I don’t think so. But, my opinion on whether or not that's likely has a lot to do with the particular case that you're looking at.”

“The path to prison is not straightforward. It’s not easy. But, it’s there. It’s been used before in breach of tribunal orders.”"


Quelle: https://www.cbc.ca/cbcdocspov/features/canadas-gender-identity-rights-bill-c-16-explained
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Tarvoc
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Beitrag(#2161885) Verfasst am: 07.01.2019, 03:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das hatte ich erwartet, dass du das Beispiel anführst. Das Gesetz hat zu pronouns überhaupt nichts zu sagen. Nicht pronoun misuse ist strafbar, sondern systematische Diskriminierung. Vielmehr ist es so, dass wiederholte (!) absichtliche (!!!) pronoun misuse sich in einen diskriminierenden Gesamtkontext einfügen und dementsprechend als ein Indiz für einen solchen herangezogen werden kann. Das Gerücht, dass dieses Gesetz pronoun misuse als solches unter Strafe stelle, wurde über Monate hinweg systematisch von rechten Propagandaseiten gestreut, bis es sich im gesellschaftlichen Diskurs über dieses Gesetz festsetzte. Viele Leute wurden überhaupt nur dadurch auf dieses Gesetz aufmerksam. Es ist aber dennoch ein bloßes Gerücht.

Wie gesagt ist die Frage, wie man eine Person anspricht, aus meiner Sicht überhaupt keine Frage von biologischer Wahrheit oder Falschheit, sondern eine Frage des Anstands.
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Myron
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Anmeldungsdatum: 01.07.2007
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Beitrag(#2161886) Verfasst am: 07.01.2019, 03:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Denkst du, dass einen die bloße Selbstidentifikation mit dem anderen Geschlecht zu einem Angehörigen desselben macht?

Die "bloße" Selbstidentifikation... als ob die Reflexion auf die eigene Geschlechtsidentität irgendwas wäre, was man nebenbei beim Frühstück macht, je nachdem, wie man heute gerade drauf ist. Pillepalle Mit den Augen rollen


Der Grad der Bedachtheit oder Überlegtheit der Selbstidentifikation ist völlig unerheblich, denn es geht darum, ob Personen allein durch einen "magischen" Sprechakt ihr Geschlecht wechseln können: "Hiermit erkläre ich mich zur Frau/zum Mann, und damit bin ich eine Frau/ein Mann!"

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Myron hat folgendes geschrieben:
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, dass zwischen einer Frau und einer Transfrau immer ein objektiver Unterschied bestehen wird.

Das stellt glaube ich auch niemand hier wirklich in Frage. U.A. deshalb unterscheidet man ja gerade begrifflich zwischen cis-Frau und trans-Frau.


Für die linken Transgender-Philosophen sind biologische/physische Merkmale und Unterschiede vollkommen irrelevant für die Geschlechtszugehörigkeit. Sie betrachten Geschlechtlichkeit als ein rein psychosoziales Konstrukt, sodass eine Transfrau mit einem kompletten Männerkörper im selben, wörtlichen Sinn eine Frau ist wie eine Nichttransfrau.
Was sie aus ihrer Sicht anerkennen, ist, dass es sowohl Frauen mit Penis&Hoden als auch auch Frauen ohne Penis&Hoden gibt, wobei sie erstere genauso als Frauen ansehen wie letztere.


Zuletzt bearbeitet von Myron am 07.01.2019, 03:40, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Beitrag(#2161887) Verfasst am: 07.01.2019, 03:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ad Beiträge von Myron, Zitate:

Myron hat folgendes geschrieben:
Meine Argumentation ist gegen diejenigen gerichtet, die behaupten, dass eine Transfrau eine (echte/wirkliche) Frau ("wie alle anderen") im wörtlichen Sinn ist.


Wie gesagt, das ist eine gesellschaftliche Definition dessen, was ein bestimmtes Geschlecht ausmacht (im Gegensatz zu einer vermeintlich "naturgesetzlichen"). Du kannst auch Deinen Kriterienkatalog so definieren, daß eine "gebürtige" Frau, die keine Kinder kriegen kann, nicht mehr als "richtige Frau" gilt...


Myron hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht akzeptiere, ist die Meinung, dass alle Transfrauen (echte) Frauen (im wörtlichen Sinn) sind (einschließlich aller körperlich gänzlich unverweiblichten mit Penis, Hoden etc.); und ich bin weder moralisch noch juristisch verpflichtet, diese Meinung zu akzeptieren. Die Nichtakzeptanz dieser Meinung stellt keine moralische Diskriminierung Transsexueller dar!


Es kann für die Identität eines Menschen auch relevant sein, wie derjenige von Anderen angesehen wird. Es stellt einen Unterschied dar, ob man als Frau anerkannt wird oder doch nur als "Mann, der die Schrulle hat, Frauenkleider zu tragen". (Und nicht umsonst gibt es ja diesen Ablauf, auch mit Besuchen beim Psychologen etc., um zu klären, ob das tatsächlich eine Transidentität ist. Denn dann handelt es sich bei einem "äußerlichen Mann", der in der Damendusche steht, eben nicht um einen "Perversen".)

Und den CSU-Minister Herrmann würde ich nicht wegen des falschen Pronomens kritisieren (da gibt es andere Gründe), denn das kann man ja im Regelfall unter zivilisierten Menschen einfach klären (und das ist offenbar inzwischen auch bei der CSU anerkannt, daß es das gibt) und dann ist es erledigt.
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Tarvoc
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Beitrag(#2161888) Verfasst am: 07.01.2019, 03:43    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Aber das ändert alles nichts an der Tatsache, dass zwischen einer Frau und einer Transfrau immer ein objektiver Unterschied bestehen wird.

Das stellt glaube ich auch niemand hier wirklich in Frage. U.A. deshalb unterscheidet man ja gerade begrifflich zwischen cis-Frau und trans-Frau.

Für die linken Transgender-Philosophen sind biologische/physische Merkmale und Unterschiede vollkommen irrelevant für die Geschlechtszugehörigkeit. Sie betrachten Geschlechtlichkeit als ein rein psychosoziales Konstrukt, sodass eine Transfrau mit einem kompletten Männerkörper im selben, wörtlichen Sinn eine Frau ist wie eine Nichttransfrau.

Auch "linke Transgender-Philosophen" unterscheiden begrifflich zwischen cis-Frauen und trans-Frauen. Willst du das ernsthaft bestreiten?

Myron hat folgendes geschrieben:
Was sie aus ihrer Sicht anerkennen, ist, dass es sowohl Frauen mit Penis&Hoden als auch auch Frauen ohne Penis&Hoden gibt, wobei sie erstere genauso als Frauen anerkenne wie letztere.

Mit anderen Worten: Sie erkennen also die biologischen Tatsachen als solche durchaus an, sie benutzen nur Worte dafür, die dir nicht in den Kram passen.

Mit welchem Recht erklärst du nochmal deine Terminologie für verbindlich?
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Myron
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Beitrag(#2161889) Verfasst am: 07.01.2019, 03:56    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Es kann für die Identität eines Menschen auch relevant sein, wie derjenige von Anderen angesehen wird. Es stellt einen Unterschied dar, ob man als Frau anerkannt wird oder doch nur als "Mann, der die Schrulle hat, Frauenkleider zu tragen". (Und nicht umsonst gibt es ja diesen Ablauf, auch mit Besuchen beim Psychologen etc., um zu klären, ob das tatsächlich eine Transidentität ist. Denn dann handelt es sich bei einem "äußerlichen Mann", der in der Damendusche steht, eben nicht um einen "Perversen".)


Gewiss, zwischen Transsexuellen, nichttranssexuellen Transvestiten (Crossdressern, Dragqueens) und Travestie-Künstlern (die privat Männerkleider tragen) besteht ein relevanter Unterschied.

Die Frage ist nur, ob Transsexuelle die alleinige Deutungshoheit über ihr geschlechtliches Sein besitzen (sollen). Denn wenn ein transsexueller Mann glaubt und behauptet, ein Frau zu SEIN, dann kann er sich ja irren. Man beachte dabei den Unterschied zwischen (biologisch-physischem) Geschlecht und (psychisch-sozialer) Geschlechtsidentität. Wenn ein Mann "weiblich" als Geschlechtsidentität angibt, dann macht ihn ja ebendieses zu einem transsexuellen Mann, aber nicht zu einer Frau.

"Tessa Ganserer. Lange, blonde Haare statt Männerglatze, Make-up statt Bartschatten, Seidenbluse statt Holzfällerhemd. Für diesen Text posiert sie am Rednerpult für ein Foto. Da kommt Martin Hagen ins Plenum, Fraktionschef der FDP. Er sieht eine Frau vor der Kamera, hört ihre tiefe Männerstimme und fragt: "Was macht ihr hier für ne Nummer? Dragqueen?""

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/tessa-ganserer-transfrau-landtag-1.4274552

Ich kann gut verstehen, dass Ganserer diese Bezeichnung als Beleidigung empfindet.
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Myron
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Beitrag(#2161890) Verfasst am: 07.01.2019, 04:01    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Gewiss, zwischen Transsexuellen, nichttranssexuellen Transvestiten (Crossdressern, Dragqueens) und Travestie-Künstlern (die privat Männerkleider tragen) besteht ein relevanter Unterschied.


Der Begriff "transgender" verwischt diese Unterschiede jedoch!

Myron hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Mann "weiblich" als Geschlechtsidentität angibt, dann macht ihn ja ebendieses zu einem transsexuellen Mann, aber nicht zu einer Frau.


In Sachen Geschlechtsidentität besitzt ein Transsexueller die alleinige Deutungshoheit, aber nicht in Sachen Geschlecht. Einem transsexuellen Mann das Frausein abzusprechen, bedeutet nicht, ihm das Transsexuellsein abzusprechen, d.h. seine Identifikation mit dem weiblichen Geschlecht.
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Myron
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Beitrag(#2161891) Verfasst am: 07.01.2019, 04:10    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:

Für die linken Transgender-Philosophen sind biologische/physische Merkmale und Unterschiede vollkommen irrelevant für die Geschlechtszugehörigkeit. Sie betrachten Geschlechtlichkeit als ein rein psychosoziales Konstrukt, sodass eine Transfrau mit einem kompletten Männerkörper im selben, wörtlichen Sinn eine Frau ist wie eine Nichttransfrau.

Auch "linke Transgender-Philosophen" unterscheiden begrifflich zwischen cis-Frauen und trans-Frauen. Willst du das ernsthaft bestreiten?

Myron hat folgendes geschrieben:
Was sie aus ihrer Sicht anerkennen, ist, dass es sowohl Frauen mit Penis&Hoden als auch auch Frauen ohne Penis&Hoden gibt, wobei sie erstere genauso als Frauen anerkenne wie letztere.

Mit anderen Worten: Sie erkennen also die biologischen Tatsachen als solche durchaus an, sie benutzen nur Worte dafür, die dir nicht in den Kram passen.

Mit welchem Recht erklärst du nochmal deine Terminologie für verbindlich?


Du hast mich nicht richtig verstanden. Die Transgenderisten erkennen natürlich die objektiven physischen Unterschiede zwischen Cisfrauen, körperlich männlichen Transfrauen und körperlich verweiblichten Transfrauen, und sie leugnen diese nicht; aber Cisfrauen und alle Transfrauen sind für sie einfach zwei Arten von Frauen, deren Frausein ausschließlich durch nichtbiologische/nichtphysische Merkmale bestimmt ist. So gibt es halt Frauen mit Penis&Hoden und welche ohne.
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Tarvoc
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Beitrag(#2161892) Verfasst am: 07.01.2019, 04:14    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Die Frage ist nur, ob Transsexuelle die alleinige Deutungshoheit über ihr geschlechtliches Sein besitzen (sollen).

Was genau ist denn "geschlechtliches Sein"? Ist das ein Begriff der Biologie? Klingt eher wie eine von einem besoffenen Neuheideggerianer im Vollrausch zusammengeschusterte Wortkombination... noc

Eine Google-Suche nach dem Begriff "geschlechtliches Sein" produziert jedenfalls außer Mädchenratgeber-Webseiten nur das hier: http://edoc.ku-eichstaett.de/4596/

Myron hat folgendes geschrieben:
Denn wenn ein transsexueller Mann glaubt und behauptet, ein Frau zu SEIN, dann kann er sich ja irren.

Was genau bedeutet es denn, zu sagen, dass er sich darin irrt?

Myron hat folgendes geschrieben:
Man beachte dabei den Unterschied zwischen (biologisch-physischem) Geschlecht und (psychisch-sozialer) Geschlechtsidentität.

Mir ist die Unterscheidung zwischen sex und gender durchaus geläufig.

Myron hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Mann "weiblich" als Geschlechtsidentität angibt, dann macht ihn ja ebendieses zu einem transsexuellen Mann, aber nicht zu einer Frau.

Nein, es macht ihn zu einer trans-Frau. Ein trans-Mann ist eine biologisch als Frau geborene Person, die sich als Mann fühlt. Die Frage ist doch, wo du eine Legitimantion für deinen Anspruch hernimmst, die alleinige Hoheit über die Verwendung von Worten zu beanspruchen. Diese lässt sich nämlich nicht mit den biologischen Tatsachen begründen. Nach keiner Logik der Welt lässt sich die Semantik der deutschen Sprache aus biologischen Tatsachen logisch zwingend ableiten. Umgekehrt drücken sich in der von mir gerade dargestellten Wortverwendung die exakt selben biologischen Tatsachen aus wie in deiner, und zusätzlich auch noch die psychologischen Tatsachen ihrer Selbstwahrnehmung. Die Sache ist die, dass du einen Wortgebrauch erlernt hast und ich einen anderen. Woher die Legitimität meines Wortgebrauchs kommt, ist klar: Es ist der Gebrauch, mit dem trans-Personen sich selbst identifizieren und charakterisieren. Woher die Legitimität deines Wortgebrauchs kommt, ist mir hingegen nicht klar. Aus der Biologie kann sie nicht kommen, weil man meinen Wortgebrauch durchaus auch unter Kenntnis und Anerkennung sämtlicher biologischer Tatsachen übernehmen kann. Die selbe Frage stellt sich für die offensichtlich beleidigenden Begriffe wie z.B. "Quasifrau" natürlich sogar noch mehr.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.01.2019, 04:16, insgesamt einmal bearbeitet
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Myron
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Beitrag(#2161893) Verfasst am: 07.01.2019, 04:16    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
In Sachen Geschlechtsidentität besitzt ein Transsexueller die alleinige Deutungshoheit, aber nicht in Sachen Geschlecht. Einem transsexuellen Mann das Frausein abzusprechen, bedeutet nicht, ihm das Transsexuellsein abzusprechen, d.h. seine Identifikation mit dem weiblichen Geschlecht.


Mein Punkt ist, dass die transsexuelle Identifikation allein keine sexuelle Transformation bewirkt. (Wie gesagt, Wunsch ist nicht gleich Wirklichkeit.)
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Beitrag(#2161894) Verfasst am: 07.01.2019, 04:19    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Mein Punkt ist, dass die transsexuelle Identifikation allein keine sexuelle Transformation bewirkt.

Wen genau kritisierst du denn mit dieser negativen Behauptung und was genau meint der damit Kritisierte mit dem Begriff der "sexuellen Transformation"?
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Myron
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Beitrag(#2161895) Verfasst am: 07.01.2019, 04:29    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Die Frage ist nur, ob Transsexuelle die alleinige Deutungshoheit über ihr geschlechtliches Sein besitzen (sollen).

Was genau ist denn "geschlechtliches Sein"? Ist das ein Begriff der Biologie? Klingt eher wie eine von einem besoffenen Neuheideggerianer im Vollrausch zusammengeschusterte Wortkombination...


Ich hätte auch einfach "…über ihr Geschlecht" schreiben können.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Denn wenn ein transsexueller Mann glaubt und behauptet, ein Frau zu SEIN, dann kann er sich ja irren.

Was genau bedeutet es denn, zu sagen, dass er sich darin irrt?


Was wohl?!

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Mann "weiblich" als Geschlechtsidentität angibt, dann macht ihn ja ebendieses zu einem transsexuellen Mann, aber nicht zu einer Frau.

Nein, es macht ihn zu einer trans-Frau. Ein trans-Mann ist eine biologisch als Frau geborene Person, die sich als Mann fühlt.


Jawohl. Unsere ganze Debatte dreht sich aber um die Frage ob TRANSFRAU = FRAU / TRANSMANN = MANN.

(Übrigens, die Wörter "Transfrau" und "Transmann" sind insofern irreführend, als man meinen möchte, dass es sich um Abkürzungen handelt: Transfrau = transsexuelle Frau / Transmann = transsexueller Mann. Doch so werden sie nicht gebraucht, sondern genau andersrum: Transfrau = transsexueller Mann / Transmann = transsexuelle Frau.)

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
…Die selbe Frage stellt sich für die offensichtlich beleidigenden Begriffe wie z.B. "Quasifrau" natürlich sogar noch mehr.


Nein, dieser von mir verwendete Begriff ist kein Schimpf- oder Schmähwort, und er wird von mir auch niemals als solches gebraucht werden. Gegenteilige Behauptungen sind haltlose und böswillige Unterstellungen!
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Tarvoc
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Beitrag(#2161896) Verfasst am: 07.01.2019, 04:38    Titel: Antworten mit Zitat

Myron hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Denn wenn ein transsexueller Mann glaubt und behauptet, ein Frau zu SEIN, dann kann er sich ja irren.

Was genau bedeutet es denn, zu sagen, dass er sich darin irrt?

Was wohl?!

Ja, was wohl? Du hast es gesagt, also bist du und nicht ich derjenige, der erklären muss, was du damit meinst.

Myron hat folgendes geschrieben:
(Übrigens, die Wörter "Transfrau" und "Transmann" sind insofern irreführend, als man meinen möchte, dass es sich um Abkürzungen handelt:

Es sind ja auch Abkürzungen. Eine transsexuelle Frau oder trans-Frau nenne ich hier einen Mann, der sich als Frau fühlt.

Myron hat folgendes geschrieben:
Nein, dieser von mir verwendete Begriff ist kein Schimpf- oder Schmähwort, und er wird von mir auch niemals als solches gebraucht werden. Gegenteilige Behauptungen sind haltlose und böswillige Unterstellungen!

Natürlich ist er das.
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Myron
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Beitrag(#2161897) Verfasst am: 07.01.2019, 04:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Die Frage ist doch, wo du eine Legitimantion für deinen Anspruch hernimmst, die alleinige Hoheit über die Verwendung von Worten zu beanspruchen. Diese lässt sich nämlich nicht mit den biologischen Tatsachen begründen. Nach keiner Logik der Welt lässt sich die Semantik der deutschen Sprache aus biologischen Tatsachen logisch zwingend ableiten. Umgekehrt drücken sich in der von mir gerade dargestellten Wortverwendung die exakt selben biologischen Tatsachen aus wie in deiner, und zusätzlich auch noch die psychologischen Tatsachen ihrer Selbstwahrnehmung. Die Sache ist die, dass du einen Wortgebrauch erlernt hast und ich einen anderen. Woher die Legitimität meines Wortgebrauchs kommt, ist klar: Es ist der Gebrauch, mit dem trans-Personen sich selbst identifizieren und charakterisieren. Woher die Legitimität deines Wortgebrauchs kommt, ist mir hingegen nicht klar. Aus der Biologie kann sie nicht kommen, weil man meinen Wortgebrauch durchaus auch unter Kenntnis und Anerkennung sämtlicher biologischer Tatsachen übernehmen kann.


Begriffe sind kein Privateigentum, und ich habe niemals "die alleinige Hoheit über die Verwendung von Worten" beansprucht. Die Definitionen der Begriffe "Frau" und "Mann" sind selbstverständlich diskutabel und tatsächlich Teil der Diskussion. Sie ist jedoch viel und weit mehr als ein bloßer Streit um Begriffe. Es geht nicht nur um Semantik, sondern auch und vorrangig um Ontik, darum wie die Dinge wirklich sind!
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Myron
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Beitrag(#2161898) Verfasst am: 07.01.2019, 04:41    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Myron hat folgendes geschrieben:
Nein, dieser von mir verwendete Begriff ist kein Schimpf- oder Schmähwort, und er wird von mir auch niemals als solches gebraucht werden. Gegenteilige Behauptungen sind haltlose und böswillige Unterstellungen!

Natürlich ist er das.


LÜGE!

"QUASI- drückt in Bildungen mit Substantiven oder Adjektiven aus, dass die beschriebene Person oder Sache praktisch gleichzusetzen ist mit etwas"

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/quasi_
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