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gendergerechte Sprache - ja, nein oder vielleicht nur teilweise?
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9884
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2164297) Verfasst am: 22.01.2019, 17:56    Titel: gendergerechte Sprache - ja, nein oder vielleicht nur teilweise? Antworten mit Zitat

Ich habe das mal hierher geschoben und einen neuen Thread dazu aufgemacht:

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.


Und wie soll das aussehen?

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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9884
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2164299) Verfasst am: 22.01.2019, 17:59    Titel: Re: gendergerechte Sprache - ja, nein oder vielleicht nur teilweise? Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
(...)

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
(...)


Und wie soll das aussehen?


Hier der Infoflyer,
wie sich die Stadt und die entscheidenden Gremien das Vorstellen, als pdf

https://www.hannover.de/content/download/756032/18968385/file/Flyer_Geschlechtergerechte_Sprache.pdf

Quelle der Webseite
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16537
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Beitrag(#2164308) Verfasst am: 22.01.2019, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Verwaltungssprache nennen die das. Ja, das Amtsdeutsch, Quell vieler Satiren, war noch nicht bescheuert genug. Man merkt es, diese Leute in ihrem Ämtern sind einfach nicht ausgelastet.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21827
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2164314) Verfasst am: 22.01.2019, 19:33    Titel: Re: gendergerechte Sprache - ja, nein oder vielleicht nur teilweise? Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
(...)

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
(...)


Und wie soll das aussehen?


Hier der Infoflyer,
wie sich die Stadt und die entscheidenden Gremien das Vorstellen, als pdf

https://www.hannover.de/content/download/756032/18968385/file/Flyer_Geschlechtergerechte_Sprache.pdf

Quelle der Webseite


Na und? Schulterzucken
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"Does anybody remember laughter?"
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21827
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2164315) Verfasst am: 22.01.2019, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Man merkt es, diese Leute in ihrem Ämtern sind einfach nicht ausgelastet.


der bescheuerteste Aller Vorwürfe!

Schreib doch noch dazu:
"Gibt es nichts Wichtigeres in diesem Land?"
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"Does anybody remember laughter?"
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29758

Beitrag(#2164317) Verfasst am: 22.01.2019, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es nichts Wichtigeres in diesem Land?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29758

Beitrag(#2164318) Verfasst am: 22.01.2019, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

"Geschlechtsgerechte Verwaltungssprache" hat irgendwie was von Rizinusöl mit Cocktailschirmchen. Selbst wenn man ein glühender Anhänger der Geschlechtsgerechtigkeit ist, geht es immer noch um Behördensprache.
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14305
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2164319) Verfasst am: 22.01.2019, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Gibt es nichts Wichtigeres in diesem Land?


"In diesem unserem Lande" heißt das!

Gibt es nichts Wichtigeres in diesem unserem Lande? Das Kleingedruckte

Natürlich nicht liebe Damen, liebe Herren und liebe Andere!

Denn: Gäbe es Wichtigeres, säßen wir dann mit solchen Vorschlägen, durchgestreckten Rückens vor euch? zwinkern
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14305
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2164325) Verfasst am: 22.01.2019, 20:10    Titel: Re: gendergerechte Sprache - ja, nein oder vielleicht nur teilweise? Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
(...)

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
(...)


Und wie soll das aussehen?


Hier der Infoflyer,
wie sich die Stadt und die entscheidenden Gremien das Vorstellen, als pdf

https://www.hannover.de/content/download/756032/18968385/file/Flyer_Geschlechtergerechte_Sprache.pdf

Quelle der Webseite


Danke für die Quelle, Relikritiker.

Ehrlich gesagt, fände ich es wichtiger, das unsägliche Siezen abzuschaffen. Denn durch das durchgehende Duzen würden dann auch die "sehr geehrten Damen und Herren" leichter entfallen können und durch eine Anrede mit Vornamen ersetzt werden.

Und "sehr geehrter Herr Schulz" kann man ja sowieso durch das Kürzel "Chulz!" ersetzen. Smilie

Ansonsten finde ich das folgende Zitat aus der Broschüre albern:

Zitat:
Die Kirche als Arbeitgeber ---> Die Kirche als Arbeitgeberin


(Seite 2, "Geschlecht von Institutionen").

Sollte man nicht lieber die Chance nutzen, um Institutionen - also Sachen - das Geschecht ein für alle mal zu nehmen?

"Die Kirche als Kapitalist" ginge doch auch. Das Kapital hat weder Schniedel noch Mumu.

Aber Mühe haben sich die Hannoveraner und -innen auf jeden Fall gegeben.

(Haben sich bemüht) Cool
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9884
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2164328) Verfasst am: 22.01.2019, 20:29    Titel: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Die Initiatoren und Initiatorinnen begingen und begehen einige Fehler in ihrem Tun.

Zum Beispiel vermisse ich eine Berücksichtigung einer anderen Gesetzesinitiative, nämlich die zur Benutzung von einfacher Sprache. Damit diskriminiert die Gleichstellungsbeauftrage und ihr Frauenteam nämlich das Millionenheer der funktionalen Analphabeten sowie von Erkrankten wie etwa Dementen.

Zu dieser Initiative hier:

https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/mehr-leichte-sprache-in-behoerden.html

Zitat:
Seit dem 1. Januar 2018 sollen Behörden und Sozialversicherungsträger mit Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung in einfacher und verständlicher Sprache kommunizieren. Das gilt sowohl für die mündliche als auch für die schriftliche Kommunikation.


Diese rechtliche Aufforderung ist damit ein Jahr länger am Start als die jetzige Initiative der Gleichstellungsbeauftragten - und interessanter Weise finde ich dazu weder bei ihr noch bei der Behindertenbeauftragten der Stadt Hannover etwas. Man setzt halt andere Prioritäten.

Nun aber zum Flyer:

Im Flyer sind einige Dinge gut und verständlich, einge aber fragwüdig bis hin zu wenig durchdacht.

Bilder zum Vergrößern bitte darauf klicken:

Beispiel 1:



Nein,
weil Sascha Schulz sowohl ein Mann oder eine Frau sein kann. Sascha ist ein bei beiden Geschlechtern anzutreffender Vorname. Ein anderes Beispiel wäre der Vorname Joan und ich kenne in beiden Fällen Personen des jeweils anderen Geschlechts.




Dies Idee halte ich für sinnvoll und vielleicht auch schon lange für überfällig.



Und diesen Genderstar halte ich für nicht gelungen und wie das ebenfalls fragwürdige Binnen-I für nicht geeignet. Interessanterweise wird nun das ehedem vehement verteidigte Binnen-I nun für ein Sonderzeichen geopfert - also hatten die Kritiker des Binnen-I doch recht?
Nein, aber warum denn dann das *chen.

Genau diese mit aller Macht männliche Formen ausradierende Umsetzung einer gendergerechten wirkt mir doch etwas undurchdacht und in dieser Form und auf diese Weise 'übergriffig'.

Mir ist auch nicht ganz klar, wie die Entscheidungsprozesse in diesen Gremien sind. Die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team scheinen fast nur Frauen und ihre Welt als Thema zu haben, und ich brauche mir dazu noch nicht mal das Bild des Teams anzuschauen, schon das Referat trägt den Schwerpunkt und damit die Einseitigkeit im Namen - in anderen Städten werden solche Themen von Antdiskriminierungsbeauftragten geklärt,

und dann werden vielleicht in der Behördensprache auch Gruppen berücksichtigt,
die so offensichtlich unter den Tisch fallen.
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Reklov
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 17

Beitrag(#2164343) Verfasst am: 22.01.2019, 22:45    Titel: * Antworten mit Zitat

Ist eine neutrale Formulierung nicht möglich, soll der Gender-Stern benutzt werden. Beim Vorlesen soll dieser durch eine kurze Atempause gekennzeichnet werden.

HöHö - wenn es nicht Januar wäre ...

Was würde wohl Goethe dazu sagen? Naja, gut. Gebe zu: Erlkönig und Amtsdeutsch gehen halt nicht zusammen ...
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6847

Beitrag(#2164347) Verfasst am: 22.01.2019, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Mit gen­der­ge­rech­ter Spra­che ist es wie mit Funk­ti­ons­klei­dung: wis­sen­schaft­lich auf dem letz­ten Stand, frag­los nütz­lich und sinn­voll, aber so häss­lich, dass Ästhe­ten lie­ber nass wer­den und frie­ren.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9884
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2164367) Verfasst am: 23.01.2019, 02:01    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)
Zum Beispiel vermisse ich eine Berücksichtigung einer anderen Gesetzesinitiative, nämlich die zur Benutzung von einfacher Sprache. Damit diskriminiert die Gleichstellungsbeauftrage und ihr Frauenteam nämlich das Millionenheer der funktionalen Analphabeten sowie von Erkrankten wie etwa Dementen.

Zu dieser Initiative hier:

https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/mehr-leichte-sprache-in-behoerden.html

Zitat:
Seit dem 1. Januar 2018 sollen Behörden und Sozialversicherungsträger mit Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung in einfacher und verständlicher Sprache kommunizieren. Das gilt sowohl für die mündliche als auch für die schriftliche Kommunikation.


Diese rechtliche Aufforderung ist damit ein Jahr länger am Start als die jetzige Initiative der Gleichstellungsbeauftragten - und interessanter Weise finde ich dazu weder bei ihr noch bei der Behindertenbeauftragten der Stadt Hannover etwas. Man setzt halt andere Prioritäten.

(...)


und zum Vergleich:

die Webseite der Stadt Hannover - ohne leichte Sprache [Stand 23.01.19 - 00:55]

https://www.hannover.de/

vs. die Stadt Frankfurt,
mit Webseite in leichter Sprache:

https://www.frankfurt.de/

https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2738&_ffmpar%5b_id_inhalt%5d=30367366



ist halt alles eine Frage der Prioritäten -
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14305
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2164384) Verfasst am: 23.01.2019, 10:34    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:



Dies Idee halte ich für sinnvoll und vielleicht auch schon lange für überfällig.


Es ist völlig Zufall, ob man "der Kirche", "die Kirche" oder "das Kirche" sagt, ebenso wie für andere Sachen.

Warum ist es dann deiner Meinung nach überfällig, die Sprache a) diesem Zufall und b) der Vergeschlechtlichung von Sachen anzupassen?
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 36582
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2164398) Verfasst am: 23.01.2019, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

showtime
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...Ich bin halt einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6847

Beitrag(#2164399) Verfasst am: 23.01.2019, 14:36    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:



Dies Idee halte ich für sinnvoll und vielleicht auch schon lange für überfällig.


Es ist völlig Zufall, ob man "der Kirche", "die Kirche" oder "das Kirche" sagt, ebenso wie für andere Sachen.

Warum ist es dann deiner Meinung nach überfällig, die Sprache a) diesem Zufall und b) der Vergeschlechtlichung von Sachen anzupassen?

Eine Behörde hat kein „Geschlecht“, sie „Herausgeberin“ zu nennen, ist ein Aberwitz, wie dieser ganze Feldzug gegen das generische Maskulinum. Wer damit seine persönliche Zeit vertut, sollte glücklich geschätzt werden, weil er offenbar keine anderen Sorgen hat. Wenn aber dies eine Verwaltung oder Regierung tut, ist es eine Pflichtverletzung, oder zeigt zumindest, daß diese Einrichtung entbehrlich ist.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29758

Beitrag(#2164400) Verfasst am: 23.01.2019, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

"Es lebe die Geschlechtergerechtigkeit!"

"Ja, das war schon nicht schlecht. Nur eines: Wir bevorzugen den Begriff 'geschlechtergerechtes Verhalten'."
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AdvocatusDiaboli
Hat Kapitalistenschweine zum Fressen gern



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23781
Wohnort: München

Beitrag(#2164409) Verfasst am: 23.01.2019, 15:57    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:



Dies Idee halte ich für sinnvoll und vielleicht auch schon lange für überfällig.


Es ist völlig Zufall, ob man "der Kirche", "die Kirche" oder "das Kirche" sagt, ebenso wie für andere Sachen.

Warum ist es dann deiner Meinung nach überfällig, die Sprache a) diesem Zufall und b) der Vergeschlechtlichung von Sachen anzupassen?

Eine Behörde hat kein „Geschlecht“, sie „Herausgeberin“ zu nennen, ist ein Aberwitz, wie dieser ganze Feldzug gegen das generische Maskulinum. Wer damit seine persönliche Zeit vertut, sollte glücklich geschätzt werden, weil er offenbar keine anderen Sorgen hat. Wenn aber dies eine Verwaltung oder Regierung tut, ist es eine Pflichtverletzung, oder zeigt zumindest, daß diese Einrichtung entbehrlich ist.


Die Userin Marcellinus hat Recht. Schließlich hat sie richtig erkannt, dass das generische Maskulinum gar keinen Feldzug verdient. Kostet nur Zeit. Wir verwenden einfach das Geschlecht, das einem spaßt. Eure Addine.
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„Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.“
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23618

Beitrag(#2164410) Verfasst am: 23.01.2019, 16:01    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wir verwenden einfach das Geschlecht, das einem spaßt. Eure Addine.


zeliga könnte mir auch spaßen.
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Man sieht nur, was man weiß
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 26612
Wohnort: Edo

Beitrag(#2164415) Verfasst am: 23.01.2019, 16:19    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:



Dies Idee halte ich für sinnvoll und vielleicht auch schon lange für überfällig.


Es ist völlig Zufall, ob man "der Kirche", "die Kirche" oder "das Kirche" sagt, ebenso wie für andere Sachen.

Warum ist es dann deiner Meinung nach überfällig, die Sprache a) diesem Zufall und b) der Vergeschlechtlichung von Sachen anzupassen?

Eine Behörde hat kein „Geschlecht“, sie „Herausgeberin“ zu nennen, ist ein Aberwitz, wie dieser ganze Feldzug gegen das generische Maskulinum. Wer damit seine persönliche Zeit vertut, sollte glücklich geschätzt werden, weil er offenbar keine anderen Sorgen hat. Wenn aber dies eine Verwaltung oder Regierung tut, ist es eine Pflichtverletzung, oder zeigt zumindest, daß diese Einrichtung entbehrlich ist.


Genau so ist es. Die verstehen nicht, wie Sprache funktioniert, glauben aber zu wissen, wie man sie ändern oder gar verbessern kann. Das einzige, was dabei herauskommen kann, ist völlige Sprachverhunzung. Wie ja auch manche hier nicht müde werden zu beweisen... -.- Leider glauben sie dabei jedoch die Speerspitze der Vernunft und Aufklärung zu sein. Wie so ein Clown, der sich für den Zirkusdirektor hält.
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

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Kaguya-hime
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29758

Beitrag(#2164420) Verfasst am: 23.01.2019, 16:28    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wer damit seine persönliche Zeit vertut, sollte glücklich geschätzt werden, weil er offenbar keine anderen Sorgen hat.


Die haben weder Sorgen noch Probleme. Die haben Bersorgtheiten und Problematiken.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6847

Beitrag(#2164421) Verfasst am: 23.01.2019, 16:38    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wer damit seine persönliche Zeit vertut, sollte glücklich geschätzt werden, weil er offenbar keine anderen Sorgen hat.


Die haben weder Sorgen noch Probleme. Die haben Bersorgtheiten und Problematiken.

Und vor allem zu hohe, leistungsunabhängige Versorgungsbezüge. Skeptiker würde sie wohl zurecht eine parasitäre Klasse nennen.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2164424) Verfasst am: 23.01.2019, 17:08    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wir verwenden einfach das Geschlecht, das einem spaßt. Eure Addine.


zeliga könnte mir auch spaßen.

Ich finde zela besser. Und wenn Du mal wieder über ein Reizwort gestolpert bist, wuwuzela. zwinkern

Gruß fweuse
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6847

Beitrag(#2164426) Verfasst am: 23.01.2019, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sag ja, Zeitverschwendung!
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swifty
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Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2164429) Verfasst am: 23.01.2019, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

ich find Gangsta und Killah auch voll dope. Cool
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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

- Ludger Lütkehaus


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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29758

Beitrag(#2164436) Verfasst am: 23.01.2019, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hauptverwaltungsbeamten_von_Hannover

Ich habe den Artikel nur überflogen, aber wenn ich nichts übersehen habe, kommt darin nur eine einzige Frau vor.

Hat was von "Hannovers Beitrag zur Aktion 'Unsere Stadt muss schöner werden' - ein Kaktus auf dem Schreibtisch der Oberbürgermeister*in".
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astarte
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Beitrag(#2164438) Verfasst am: 23.01.2019, 17:56    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Eine Behörde hat kein „Geschlecht“, sie „Herausgeberin“ zu nennen, ist ein Aberwitz,....

Ein grammatisches schon. Und logischer wäre folglich "Herausgeberin", ganz besonders für Menschen, die die deutsche Sprache lernen wollen. Oder wie erklärst du denen, wieso das jetzt Herausgeber heißen soll, wenn es doch "Die Behörde" heißt?
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swifty
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 4301
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2164440) Verfasst am: 23.01.2019, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ichs mir recht überlege... find ich Hurenkind auch besser als Hurensohn. Das klingt irgendwie.... abgefuckter. Lachen
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- Ludger Lütkehaus


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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6847

Beitrag(#2164443) Verfasst am: 23.01.2019, 18:32    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Eine Behörde hat kein „Geschlecht“, sie „Herausgeberin“ zu nennen, ist ein Aberwitz,....

Ein grammatisches schon. Und logischer wäre folglich "Herausgeberin", ganz besonders für Menschen, die die deutsche Sprache lernen wollen. Oder wie erklärst du denen, wieso das jetzt Herausgeber heißen soll, wenn es doch "Die Behörde" heißt?

War das jetzt eine ernstgemeinte Frage? Generisches Maskulinum! Die Geschlechterfixierung gerade von denen, die Geschlechterfixierung doch eigentlich ablehnen, hat schon was eigenes. Wobei sich eine Behörde nicht einmal geschlechtlich diskriminiert fühlen kann. Ich halte diese Metadiskussionen über Sprache, wie die Versuche, über Sprachdiktate Weltveränderung zu bewirken, für kleinbürgerliche Symbolpolitik, die außer Sprachverhunzung überhaupt nichts bringt. Sprache soll der Verständigung dienen. Wer daraus ein Mittel zur Weltverbesserung machen will, verwechselt Ursache und Wirkung, und seine Fantasievorstellungen von der Welt mit der Welt an sich. Daß sich Studentenvereine, die sich selbst wider besseres Wissen für Studentenvertretungen halten, mangels echter Aufgaben und aufgrund persönlicher Unreife mit solchem Blödsinn beschäftigen, ist nichts neues. Daß aber auch Stadtverwaltungen dem nachgehen, die nun wahrlich andere Aufgaben hätten, zeigt wie weit die Infantilisierung mittlerweile fortgeschritten ist.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
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Beitrag(#2164444) Verfasst am: 23.01.2019, 18:32    Titel: Re: Antidiskriminierung statt nur ein-gender-berücksichtigende Gleichstellung Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Und logischer wäre folglich "Herausgeberin", ganz besonders für Menschen, die die deutsche Sprache lernen wollen.


Und was macht man, wenn sich ein Substantiv nicht flektieren lässt? "Falsche Ernährung ist häufig die Gründin für Übergewicht"?
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