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Ewiges Leben!?
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 21634
Wohnort: Germering

Beitrag(#2168081) Verfasst am: 22.02.2019, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

michaxl hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
In Anbetracht der Möglichkeit, dass man ewig lebt, wäre es doch interessant, wie es in 10 hoch 9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! mal 10 hoch 999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! und das nochmal in Fakultät (hab keine Lust mehr) Jahre hier in diesem Universum aussieht.

Die Frage kann man doch relativ gut beantworten: Da herrscht die Ewigkeit bzw. Zeitlosigkeit des entropischen Wärmetodes.
Was macht ewiges Leben dann für einen Sinn?

Es macht ja nicht mal das nichtewige Leben Sinn - siehe meine Fusszeile.
_________________
Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 5132

Beitrag(#2168082) Verfasst am: 22.02.2019, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Das betrübt mich manchmal ein kleines bißchen, daß die Show für mich demnächst zu Ende geht. Ich wüßte zu gern, was diese irre Bande von Wissenschaftlern und Ingenieuren noch alles für einen Blödsinn erfinden werden.

Zellaktivatoren?
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6872

Beitrag(#2168092) Verfasst am: 23.02.2019, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Das betrübt mich manchmal ein kleines bißchen, daß die Show für mich demnächst zu Ende geht. Ich wüßte zu gern, was diese irre Bande von Wissenschaftlern und Ingenieuren noch alles für einen Blödsinn erfinden werden.

Zellaktivatoren?

Seit sich ES verkrümelt hat, sind die Mangelware. Smilie
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14855
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2168094) Verfasst am: 23.02.2019, 02:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ja, das wär schon was. Ich bin ja zeitlich so richtig reingekommen, in meiner Kindheit gabs grade mal elektrisch Licht und im Radio zwei Sender. Der Plattenspieler hieß Grammophon und mußte mit einer Kurbel aufgezogen werden. Und von da an habe ich die technischen Entwicklungen alle miterlebt und neugierig verfolgt, es war immer wieder faszinierend. Das waren manchmal Erlebnisse, etwa als ich zum ersten male eine Stereo-LP hören konnte, und wenige Jahre weiter nochmal eins drauf, als ich eine Audio-CD zu hören bekam. Oder der rasante Weg vom C64 zu der Wundermaschine, vor der ich hier sitze.
Das betrübt mich manchmal ein kleines bißchen, daß die Show für mich demnächst zu Ende geht. Ich wüßte zu gern, was diese irre Bande von Wissenschaftlern und Ingenieuren noch alles für einen Blödsinn erfinden werden.
Alexa! Spiel mir das Lied vom Tod!


Es ist auch eine Kunst, bis ins hohe Alter offen für Neues zu bleiben.

Ich kenne genauso Leute, die bei dem bleiben, was sie mit 60, 50 oder gar mit 40 kannten (da das bei mir auch nur noch ein paar Jahre hin ist: Mit den Augen rollen = wenn ich überlege, mich ab quasi demnächst nicht mehr weiterzuentwickeln, fühle ich mich ganz deppert). Nicht alles Neue mag immer so toll sein, aber das war ja auch nicht alles Alte. Es ist doch weise, die Erfahrung zu entwickeln, das unterscheiden zu können.
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Louseign
selbsternannter Ernenner



Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5503

Beitrag(#2168119) Verfasst am: 23.02.2019, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

michaxl hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
In Anbetracht der Möglichkeit, dass man ewig lebt, wäre es doch interessant, wie es in 10 hoch 9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! mal 10 hoch 999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! und das nochmal in Fakultät (hab keine Lust mehr) Jahre hier in diesem Universum aussieht.

Die Frage kann man doch relativ gut beantworten: Da herrscht die Ewigkeit bzw. Zeitlosigkeit des entropischen Wärmetodes.
Was macht ewiges Leben dann für einen Sinn?


Muss es denn einen Sinn machen?
Welchen Sinn macht ein begrenztes Leben?
Sag es mir!


Nein.
Keinen.
Ich bin nicht vollständig zitiert worden. Ich schrieb: Seht ihr wie absurd ewiges Leben ist.

Na und? Dieser eine Satz enthält inhaltlich nichts, was sich aus dem nachfolgenden Dialog nicht von selbst ergeben hätte.

Wenn es dir so sehr darauf ankommt, dann füge als Antwort halt hinzu: »Siehst du, wie absurd zeitlich begrenztes Leben ist.«

Und nun?
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This is the best show yet!

Der Teufel ist ein Eichhörnchen und Gott ein Chamäleon.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1756
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2168478) Verfasst am: 26.02.2019, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

michaxl hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
michaxl hat folgendes geschrieben:
In Anbetracht der Möglichkeit, dass man ewig lebt, wäre es doch interessant, wie es in 10 hoch 9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! mal 10 hoch 999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999! und das nochmal in Fakultät (hab keine Lust mehr) Jahre hier in diesem Universum aussieht.

Die Frage kann man doch relativ gut beantworten: Da herrscht die Ewigkeit bzw. Zeitlosigkeit des entropischen Wärmetodes.
Was macht ewiges Leben dann für einen Sinn?


Muss es denn einen Sinn machen?
Welchen Sinn macht ein begrenztes Leben?
Sag es mir!


Nein.
Keinen.
Ich bin nicht vollständig zitiert worden. Ich schrieb: Seht ihr wie absurd ewiges Leben ist.

Du bist anscheinend vor deinem editieren zitiert worden. Das macht aber keinen Unterschied, denn: Ist begrenztes Leben nicht auch absurd?

https://de.wikipedia.org/wiki/Absurdismus
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Landei
Gesinnungspolizist



Anmeldungsdatum: 27.02.2011
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Wohnort: Sandersdorf-Brehna

Beitrag(#2168495) Verfasst am: 26.02.2019, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Es ist auch eine Kunst, bis ins hohe Alter offen für Neues zu bleiben.


Wenn es um wirklich ewiges Leben geht, wird es gar nicht anders gehen, als sich so zu modifizieren, dass diese Offenheit erhalten bleibt, und auch die "Hardware" immer weiter geupdated wird.

Ich habe das Gefühl, dass viele die Ewigkeit mit "wird ja langweilig" abtun, aber unter beständiger Modifikation wird das ziemlich interessant. Jeden Tag wird man göttlicher...
_________________
Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. (Kemal Atatürk)
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2168500) Verfasst am: 26.02.2019, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Landei hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
Es ist auch eine Kunst, bis ins hohe Alter offen für Neues zu bleiben.


Wenn es um wirklich ewiges Leben geht, wird es gar nicht anders gehen, als sich so zu modifizieren, dass diese Offenheit erhalten bleibt, und auch die "Hardware" immer weiter geupdated wird.

Ich habe das Gefühl, dass viele die Ewigkeit mit "wird ja langweilig" abtun, aber unter beständiger Modifikation wird das ziemlich interessant. Jeden Tag wird man göttlicher...

Götter sind hackeldumm. Machten nichts als Unfug. Wenn du meinst, daß dir das gefällt...?
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Landei
Gesinnungspolizist



Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 1152
Wohnort: Sandersdorf-Brehna

Beitrag(#2168520) Verfasst am: 26.02.2019, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Götter sind hackeldumm. Machten nichts als Unfug. Wenn du meinst, daß dir das gefällt...?


Dümmer werden wir bestimmt nicht. Die Beschränktheit z.B. der antiken Götter spiegelt ja immer die Beschränktheit ihrer Schöpfer wider.

Dass Menschen eine Superintelligenz schaffen werden - ob nun künstlich oder zumindest teilweise menschlich - ist kaum vermeidbar, wenn wir uns in den nächsten paar Jahren nicht selbst ausrotten. Was passiert, wenn man nun einen Menschen mit Superintelligenz ausstattet, ist naturgemäß schwer vorauszusagen, und "Göttlichkeit" ist die beste Metapher dafür, die wir haben.
_________________
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neurosemantik
stets um intellektuelle Redlichkeit bemüht



Anmeldungsdatum: 20.05.2016
Beiträge: 30

Beitrag(#2170145) Verfasst am: 12.03.2019, 15:48    Titel: Immer dümmer Antworten mit Zitat

Landei hat folgendes geschrieben:
Dümmer werden wir bestimmt nicht.

Doch, die Menschen werden immer dümmer.
Schon seit Jahren steigt die Reaktionszeit bei Knopfdrücken auf Lichtaufblitzen hin immer weiter an und nicht nur Bernt Bratsberg und Ole Røgeberg von der Universität Oslo konnten auch beweisen, dass der IQ immer niedriger wird (s.a. Gerald Crabtree).

Der Mensch wurde von der Evolution auf beste Überlebensfähigkeiten als Wildbeuter in den Steppen und Wäldern ausgelegt, doch in der Gemeinschaft braucht man nicht mehr viel Intelligenz (nur einen Supermarkt in der Nähe).
Heutzutage findet durch Veränderungen im Bildungswesen, bei der Nutzung verschiedener Medien sowie bei der Ernährung ein immer weiter reichender Rückbau der Intelligenz statt.
Ob der IQ in 100 Jahren noch reichen wird um unsere immer komplexer werdende Welt/Gesellschaft überhaupt aufrecht erhalten zu können ist da noch völlig unklar.
Landei hat folgendes geschrieben:
Was passiert, wenn man nun einen Menschen mit Superintelligenz ausstattet, ist naturgemäß schwer vorauszusagen, und "Göttlichkeit" ist die beste Metapher dafür, die wir haben.

Da hast Du wohl Hararis "Homo deus" gelesen, aber ob die bewusstlosen KI-Algorithmen, die ja zunächst auch nur von menschlichem IQ parametriert werden müssen wirklich eine solche Superintelligenz erzeugen werden, dass dadurch gottgleich alle Probleme der Menschheit dauerhaft gelöst werden können darf man durchaus auch anzweifeln ...

Da das Leben an sich ja völlig sinnfrei ist, wäre es als ewiges leben genau so sinnfrei. Der Mensch ist wie alles Leben ja "nur" entstanden um die Entropie zu vergrößern (sofern man das als einzigen "sinnvollen" "Sinn" akzeptieren kann) wozu sie ständig Energie aus der Umwelt aufnimmt, um ihren hochgeordneten entropiearmen Zustand aufrecht erhalten zu können.
Am einfachsten wäre die maximale Entropieerhöhung als einziges "sinnvolles" Ziel der Menschheit also paradoxerweise durch Verbrennung aller fossiler Brennstoffe zur Klimaerwärmung zu erreichen (egal ob mit endlicher oder unendlicher Lebenszeit)


Zuletzt bearbeitet von neurosemantik am 12.03.2019, 16:04, insgesamt einmal bearbeitet
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Schneemann
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Anmeldungsdatum: 19.02.2019
Beiträge: 344

Beitrag(#2170148) Verfasst am: 12.03.2019, 16:02    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Landei hat folgendes geschrieben:
Dümmer werden wir bestimmt nicht.

Doch, die Menschen werden immer dümmer.
Schon seit Jahren steigt die Reaktionszeit bei Knopfdrücken auf Lichtaufblitzen hin immer weiter an und nicht nur Bernt Bratsberg und Ole Røgeberg von der Universität Oslo konnten auch beweisen, dass der IQ immer niedriger wird (s.a. Gerald Crabtree).

Der Mensch wurde von der Evolution auf beste Überlebensfähigkeiten als Wildbeuter in den Steppen und Wäldern ausgelegt, doch in der Gemeinschaft braucht man nicht mehr viel Intelligenz (nur einen Supermarkt in der Nähe).
Heutzutage findet durch Veränderungen im Bildungswesen, bei der Nutzung verschiedener Medien sowie bei der Ernährung ein immer weiter reichender Rückbau der Intelligenz statt.
Ob der IQ in 100 Jahren noch reichen wird um unsere immer komplexer werdende Welt/Gesellschaft überhaupt aufrecht erhalten zu können ist da noch völlig unklar.
Landei hat folgendes geschrieben:
Was passiert, wenn man nun einen Menschen mit Superintelligenz ausstattet, ist naturgemäß schwer vorauszusagen, und "Göttlichkeit" ist die beste Metapher dafür, die wir haben.

Da hast Du wohl Hararis "Homo deus" gelesen, aber ob die bewusstlosen KI-Algorithmen, die ja zunächst auch nur von menschlichem IQ parametriert werden müssen wirklich eine solche Superintelligenz erzeugen werden, dass dadurch gottgleich alle Probleme der Menschheit dauerhaft gelöst werden können darf man durchaus auch anzweifeln ...


Da musst du nur mich fragen. Meine Antworten wirst du nicht begreifen können, aber sie werden sich für dich wenigstens aufregend anfühlen, dieses schöne Gefühl muss dir genügen.
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neurosemantik
stets um intellektuelle Redlichkeit bemüht



Anmeldungsdatum: 20.05.2016
Beiträge: 30

Beitrag(#2170149) Verfasst am: 12.03.2019, 16:41    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

Don't feed the trolls heißt es doch - da frage ich lieber nicht, wenn ich so sehe was Du an vermeintlich "schön" "Aufregendem" sonst so schreibst Mit den Augen rollen
Schneemann hat folgendes geschrieben:

Unsere Demokratien verwandeln sich Salamischeibchenweise in Schauspielerdemokratien, in denen immer mehr die Interessen der Eliten bedient werden, die Separierung in Arm und Reich kann nicht gestoppt werden, weil Machtmenschen Wölfen gleichen, die nur Kreide gefressen haben. Die Demokratie wird ausgehöhlt, weil an der Spitze der Macht ein Insiderclub seine archaischen Interessen durchsetzt und vor den Kameras nur schöngeredet wird.
Das Problem ist also wie schon seit tausenden Jahren der Wille zur Macht über andere. Den bekommt man nicht aus dem Menschen raus.
Genauer gesagt, bekommt man den Willen zur Macht NOCH nicht aus dem Menschen raus.
Das ist aber die einzige Lösung, wie man vernünftige Verhältnisse herstellen kann.
Das Ziel muß deshalb sein, die Hirnforschung zu intensivieren und die angeborenen Instinkte ausfindig zu machen und diesen einen, bestialischen Instinkt zu entfernen, erst dann sind wir kultivierte Menschen.
Das kann noch viel Zeit in Anspruch nehmen, die wir eigentlich nicht haben aber wir müssen auf die Forschung warten.
Man könnte dann vielleicht sogar die entsprechenden Gene in der neuen Generation verändern und die alte Menschheit friedlich aussterben lassen.
Sollte sich jedoch dagegen Widerstand in der alten Menschheit einstellen sehe ich nur die Möglichkeit einer letzten, diesmal wirksamen Revolution, in der die alte Menschheit gegen ihren Willen mit Narkosegewehren von der Straße geholt und Zwangsbehandelt wird nach dem Muster vom Hollywoodfilm "Die Körperfresser kommen".
Normalerweise haben vernünftige Menschen nichts gegen eine friedliche, Generationenübergreifende Lösung, aber Menschen sind nicht vernünftig.
Es ist mit weitverbreiteten narzisstischen Ablehnungen zu rechnen, da sich die Menschen dann ausmalen, wie sie als immer weniger werdende Vertreter der alten Menschheit sich selbst vorkommen wie Menschen zweiter Wahl, da sie den Willen zur Macht noch immer in ihren Genen mit herumtragen und dieser auch manchmal ausbrechen wird.
Deshalb könnte es sein, dass diese Idee der generationenübergreifenden friedlichen Lösung durch den Irrsinn der alten Menschheit verweigert wird und mit einer Revolution mit dem Narkosegewehr a la "Die Körperfresser kommen" durchgesetzt werden müßte.
Menschen sind alle potentielle Psychopathen, später werden sie keine potentiellen Psychopathen mehr sein.
Wenn jeder den Instinkt des Willens zur Macht in sich trägt ist auch jeder ein potentieller Psychopath wenn dieser mal zufällig oder absichtlich aktiviert wird.
Der Wille zur Macht ist eine angeborene potentielle Geistesstörung, die bei jedem Ausbrechen kann wenn die Umstände stimmen.

Vielleicht sollte ich angesichts der Endlichkeit meines Lebens und meiner antinatalistischen Kinderlosigkeit ganz froh sein, dass mein angenehm machtloses Leben
endlich ist und ich die Gräueltaten von KI oder Gentechnik mit dem Narkosegewehr (je nachdem welche Apokalypse zuerst kommt) nicht mehr erleben muss...
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Schneemann
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Anmeldungsdatum: 19.02.2019
Beiträge: 344

Beitrag(#2170151) Verfasst am: 12.03.2019, 16:52    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Don't feed the trolls heißt es doch - da frage ich lieber nicht, wenn ich so sehe was Du an vermeintlich "schön" "Aufregendem" sonst so schreibst Mit den Augen rollen
Schneemann hat folgendes geschrieben:

Unsere Demokratien verwandeln sich Salamischeibchenweise in Schauspielerdemokratien, in denen immer mehr die Interessen der Eliten bedient werden, die Separierung in Arm und Reich kann nicht gestoppt werden, weil Machtmenschen Wölfen gleichen, die nur Kreide gefressen haben. Die Demokratie wird ausgehöhlt, weil an der Spitze der Macht ein Insiderclub seine archaischen Interessen durchsetzt und vor den Kameras nur schöngeredet wird.
Das Problem ist also wie schon seit tausenden Jahren der Wille zur Macht über andere. Den bekommt man nicht aus dem Menschen raus.
Genauer gesagt, bekommt man den Willen zur Macht NOCH nicht aus dem Menschen raus.
Das ist aber die einzige Lösung, wie man vernünftige Verhältnisse herstellen kann.
Das Ziel muß deshalb sein, die Hirnforschung zu intensivieren und die angeborenen Instinkte ausfindig zu machen und diesen einen, bestialischen Instinkt zu entfernen, erst dann sind wir kultivierte Menschen.
Das kann noch viel Zeit in Anspruch nehmen, die wir eigentlich nicht haben aber wir müssen auf die Forschung warten.
Man könnte dann vielleicht sogar die entsprechenden Gene in der neuen Generation verändern und die alte Menschheit friedlich aussterben lassen.
Sollte sich jedoch dagegen Widerstand in der alten Menschheit einstellen sehe ich nur die Möglichkeit einer letzten, diesmal wirksamen Revolution, in der die alte Menschheit gegen ihren Willen mit Narkosegewehren von der Straße geholt und Zwangsbehandelt wird nach dem Muster vom Hollywoodfilm "Die Körperfresser kommen".
Normalerweise haben vernünftige Menschen nichts gegen eine friedliche, Generationenübergreifende Lösung, aber Menschen sind nicht vernünftig.
Es ist mit weitverbreiteten narzisstischen Ablehnungen zu rechnen, da sich die Menschen dann ausmalen, wie sie als immer weniger werdende Vertreter der alten Menschheit sich selbst vorkommen wie Menschen zweiter Wahl, da sie den Willen zur Macht noch immer in ihren Genen mit herumtragen und dieser auch manchmal ausbrechen wird.
Deshalb könnte es sein, dass diese Idee der generationenübergreifenden friedlichen Lösung durch den Irrsinn der alten Menschheit verweigert wird und mit einer Revolution mit dem Narkosegewehr a la "Die Körperfresser kommen" durchgesetzt werden müßte.
Menschen sind alle potentielle Psychopathen, später werden sie keine potentiellen Psychopathen mehr sein.
Wenn jeder den Instinkt des Willens zur Macht in sich trägt ist auch jeder ein potentieller Psychopath wenn dieser mal zufällig oder absichtlich aktiviert wird.
Der Wille zur Macht ist eine angeborene potentielle Geistesstörung, die bei jedem Ausbrechen kann wenn die Umstände stimmen.

Vielleicht sollte ich angesichts der Endlichkeit meines Lebens und meiner antinatalistischen Kinderlosigkeit ganz froh sein, dass mein Leben endlich ist
und ich die Gräueltaten von KI oder Gentechnik mit dem Narkosegewehr (je nachdem welche Apokalypse zuerst kommt) nicht mehr erleben muss...


Du bist verwirrt. Gräueltaten findet man in den Geschichtsbüchern, ein Narkosegewehr ist ein medizinisches Gerät, das den Tieren hilft obwohl sie es nicht begreifen können.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 21634
Wohnort: Germering

Beitrag(#2170153) Verfasst am: 12.03.2019, 17:29    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
... die Menschen werden immer dümmer. Schon seit Jahren steigt die Reaktionszeit bei Knopfdrücken auf Lichtaufblitzen hin immer weiter an und nicht nur Bernt Bratsberg und Ole Røgeberg von der Universität Oslo konnten auch beweisen, dass der IQ immer niedriger wird (s.a. Gerald Crabtree).

Ich denke, das ist irrelevant bzw. spiegelt nur wieder, daß die Tests den Menschen "roh" testen. Der Mensch besteht jedoch heutzutage in signifikantem Ausmaß aus seinen extrakorporalen Bestandteilen, etwa Taschenrechner, Wissensdatenbanken, Waffen, Medikamenten, Kultur usw. - die überkompensieren die etwas längere Reaktionszeit locker, ebenso wie auch die verlorengehende Fähigkeit, in der Wildnis zu überleben oder einen Knochen zu zerbeißen.

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Ob der IQ in 100 Jahren noch reichen wird um unsere immer komplexer werdende Welt/Gesellschaft überhaupt aufrecht erhalten zu können ist da noch völlig unklar.

Es ist auch unklar, ob der zukünftige "Mensch" sich seine biologischen Relikte überhaupt noch leisten will, oder wie er sie verändert.

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Der Mensch ist wie alles Leben ja "nur" entstanden um die Entropie zu vergrößern ...

Oder anders gesagt, seine Entstehung war statistisch notwendig.

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
... Am einfachsten wäre die maximale Entropieerhöhung als einziges "sinnvolles" Ziel der Menschheit ...

Naja, eigentlich wäre es ziellos, denn die Entropieerhöhung ist ja kein Ziel (im teleologischen Sinne), sondern einfach ein kontingenter Fakt.
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neurosemantik
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Anmeldungsdatum: 20.05.2016
Beiträge: 30

Beitrag(#2170167) Verfasst am: 12.03.2019, 20:48    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Oder anders gesagt, seine Entstehung war statistisch notwendig.

Weniger mathematische (menschenausgedachte) statistische Mathematik als eine Art Biophysik:
Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ist jede Energieumwandlung mit einer Zunahme der Entropie des Universums verbunden.
step hat folgendes geschrieben:
Naja, eigentlich wäre es ziellos, denn die Entropieerhöhung ist ja kein Ziel (im teleologischen Sinne), sondern einfach ein kontingenter Fakt.

Ja, ein Naturgesetz und kein menschlicher "Sinn".
Sinn (im philosophisch-teleologischen Sinne) ist etwas, das nur der (auch fühlende) intersubjektive Mensch als solcher definieren
oder anerkennen ("erfinden") könnte (wenn das möglich wäre).
Nie Naturwissenschaft (Chemie, Physik, Biologie) kann hier naturgemäß keinerlei Aussagen machen oder ethische Anweisung geben.
Von daher rudere auch ich immer in vergeblicher Suche nach Sinnillusionen herum und poste hier manchmal relativ dummes Zeug, doch eigentlich bräuchte man ja gar nichts posten (alles Relevante steht ja schon in Büchern/Wikipedia) und so spricht vieles dafür, dass wie Harari auch meint die Sprache von der Evolution nur erfunden wurde wegen die Menschen sozial zusammen haltendem
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step
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Wohnort: Germering

Beitrag(#2170171) Verfasst am: 12.03.2019, 21:13    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Oder anders gesagt, seine Entstehung war statistisch notwendig.
Weniger mathematische (menschenausgedachte) statistische Mathematik als eine Art Biophysik: Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ist jede Energieumwandlung mit einer Zunahme der Entropie des Universums verbunden.

Jedenfalls wenn das Universum ein abgeschlossenes System ist. Mein Kommentar bezog sich auf die statistische Interpretation des 2.HS, und ich wüßte auch nicht, warum statistische Theorien "menschengemachter" als thermodynamische Theorien sein sollten.
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Schneemann
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Beiträge: 344

Beitrag(#2170219) Verfasst am: 13.03.2019, 09:56    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Oder anders gesagt, seine Entstehung war statistisch notwendig.

Weniger mathematische (menschenausgedachte) statistische Mathematik als eine Art Biophysik:
Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ist jede Energieumwandlung mit einer Zunahme der Entropie des Universums verbunden.
step hat folgendes geschrieben:
Naja, eigentlich wäre es ziellos, denn die Entropieerhöhung ist ja kein Ziel (im teleologischen Sinne), sondern einfach ein kontingenter Fakt.

Ja, ein Naturgesetz und kein menschlicher "Sinn".
Sinn (im philosophisch-teleologischen Sinne) ist etwas, das nur der (auch fühlende) intersubjektive Mensch als solcher definieren
oder anerkennen ("erfinden") könnte (wenn das möglich wäre).
Nie Naturwissenschaft (Chemie, Physik, Biologie) kann hier naturgemäß keinerlei Aussagen machen oder ethische Anweisung geben.
Von daher rudere auch ich immer in vergeblicher Suche nach Sinnillusionen herum und poste hier manchmal relativ dummes Zeug, doch eigentlich bräuchte man ja gar nichts posten (alles Relevante steht ja schon in Büchern/Wikipedia) und so spricht vieles dafür, dass wie Harari auch meint die Sprache von der Evolution nur erfunden wurde wegen die Menschen sozial zusammen haltendem
"Klatsch und Tratsch" . zwinkern


Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Das einzig vernünftige, dass das Universum hervorgebracht hat ist ein schönes Gefühl. Ohne dieses könnten wir keinen Wert definieren weil jede Materiekonstellation genauso gut wäre wie die Andere.
Die Intelligenz kann man deshalb nur definieren wenn sie als Grundlage dieses schöne Gefühl hat und die einzige Aufgabe der Intelligenz ist es, dieses schöne Gefühl unter Ausnutzung der Naturgesetze zu kultivieren. Damit ist nun hoffentlich klar, was Intelligenz ist und was der Sinn des Lebens ist.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beiträge: 36728
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Beitrag(#2170220) Verfasst am: 13.03.2019, 10:00    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

Schneemann hat folgendes geschrieben:
Die Intelligenz kann man deshalb nur definieren wenn sie als Grundlage dieses schöne Gefühl hat und die einzige Aufgabe der Intelligenz ist es, dieses schöne Gefühl unter Ausnutzung der Naturgesetze zu kultivieren.

Oder anders gesagt: https://www.youtube.com/watch?v=YRgNOyCnbqg Lachen
_________________
...Ich bin halt einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.
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fwo
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Beitrag(#2170222) Verfasst am: 13.03.2019, 10:55    Titel: Re: Immer dümmer Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
..... so spricht vieles dafür, dass wie Harari auch meint die Sprache von der Evolution nur erfunden wurde wegen die Menschen sozial zusammen haltendem
"Klatsch und Tratsch" . zwinkern

Die Gossip-Theorie stammt mW von Robin Dunbar, dessen gesamtes Arbeiten unter der Überschrift Gruppenzusammenhalt zusammengefasst werden kann. Aber wenn man wie Dunbar für die Entwicklung der Sprache den Kommunikationsbedarf als soziale Voraussetzung und den anatomischen Voraussetzungen spricht, zeigt das, dass da jemand nicht verstanden hat, wie Evolution funktioniert. Evloution entwickelt nichts, weil es gebraucht wird, sondern sondern das erfolgreiche Verhalten läuft der Entwicklung seiner Werkzeuge voraus.

Dunbar führt als Begründung für die Gossiptheorie an, dass die Sprache Untersuchungen zufolge heute hauptsächlich für Klatsch und Tratsch benutzt wird, aber das ist eben kein Hinweis auf ihre Entstehung, sondern nur auf ihre heutige Nutzung - auch den Vögeln sind keine Flügel gewachsen, weil sie was zum Fliegen brauchten, sondern das waren im Ursprung mal Füße zum Laufen. Hat Harari irgendwie erklärt, wie er sich das evolutionär vorstellt?

Ich habe meine Vorstellung davon mal hier zusammengefasst.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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neurosemantik
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Beitrag(#2170260) Verfasst am: 13.03.2019, 15:45    Titel: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

Schneemann hat folgendes geschrieben:
Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Da das Leben gänzlich sinnfrei ist, wäre es ja "unsinnig" Sinnsucher zu sein (und dann noch verzweifelt).
Zum Verzweifeln ist die Absurdität sinnloser bewusster Existenz aber schon irgendwie.
Es ist dabei richtig, dass in der westlichen Welt als Ersatz für die obsolet gewordenen Religionen heute nur noch der liberalistische Humanismus
mit den besagten hedonistischen "schönen Gefühlen" (am besten für die Wirtschaft noch mit viel Konsumismus) als möglicher Sinn (Sinnillusion) akzeptiert wird.
(Was im übrigen bei endlosem Leben auch unendliches Wachstum bedeuten würde).

Mit Intelligenz hat das "schöne Gefühl" aber gar nichts zu tun, denn es haben auch Tiere und "kultivieren" kann man es auch nicht, weil das Glücksniveau angeboren ist
und immer wieder auf dieses angeborene (egal ob Lottogewinn oder Querschnittslähmung) Niveau zurückfällt.

Da nutzt auch keine Gentherapie mit dem Narkosegewehr, da zwar alle Zellen des Körpers spätestens nach 7 Jahren erneuert sind, nicht aber die Neuronen des Gehirns.
Und ein Umbau des Gehirns (als komplexestes Objekt im Universum) mit seinen 100 Billionen Synapsen (100.000.000.000.000 !) zu einem nicht nach Macht strebenden,
aber trotzdem nicht motivationslosen Gehirn ohne aus den Menschen einen debilen Hampelmann zu machen ist da mehr als Hybris und erscheint mir für alle Zeiten unmöglich.

Zumindest so lange ich (mit meinem zugegeben eher niedrigen Glücksniveau, das dann auch wenig Motivation zu dann ja eben gerade nicht glücksbringenden Aktivitäten erzeugt) noch lebe,
wird es ganz sicher keine gentechnischen Möglichkeiten geben, um das "schöne Gefühl" zu verstärken, oder gentechnisch dafür zu sorgen, dass einem unendlich alt werdenden Menschen, der ja alles schon kennt und alles erlebt hat, nie langweilig werden wird...

fwo hat folgendes geschrieben:
Hat Harari irgendwie erklärt, wie er sich das evolutionär vorstellt?

Er sagt, dass sich die Gelehrten da noch streiten und zwischen den zwei Möglichkeiten
1."Klatsch und Tratsch" (zum sozialen Zusammenhalt der Gruppe) oder
2."Da unten am Fluss neben der Bachabzweigung sind zwei gut zu jagende Antilopen"
(also Mitteilungen zu kollektivem Jagen und Sammeln oder Gefahrenwarnung vor Löwen) schwanken.
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Schneemann
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Beitrag(#2170274) Verfasst am: 13.03.2019, 16:50    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Da das Leben gänzlich sinnfrei ist, wäre es ja "unsinnig" Sinnsucher zu sein (und dann noch verzweifelt).
Zum Verzweifeln ist die Absurdität sinnloser bewusster Existenz aber schon irgendwie.
Es ist dabei richtig, dass in der westlichen Welt als Ersatz für die obsolet gewordenen Religionen heute nur noch der liberalistische Humanismus
mit den besagten hedonistischen "schönen Gefühlen" (am besten für die Wirtschaft noch mit viel Konsumismus) als möglicher Sinn (Sinnillusion) akzeptiert wird.
(Was im übrigen bei endlosem Leben auch unendliches Wachstum bedeuten würde).

Mit Intelligenz hat das "schöne Gefühl" aber gar nichts zu tun, denn es haben auch Tiere und "kultivieren" kann man es auch nicht, weil das Glücksniveau angeboren ist
und immer wieder auf dieses angeborene (egal ob Lottogewinn oder Querschnittslähmung) Niveau zurückfällt.

Da nutzt auch keine Gentherapie mit dem Narkosegewehr, da zwar alle Zellen des Körpers spätestens nach 7 Jahren erneuert sind, nicht aber die Neuronen des Gehirns.
Und ein Umbau des Gehirns (als komplexestes Objekt im Universum) mit seinen 100 Billionen Synapsen (100.000.000.000.000 !) zu einem nicht nach Macht strebenden,
aber trotzdem nicht motivationslosen Gehirn ohne aus den Menschen einen debilen Hampelmann zu machen ist da mehr als Hybris und erscheint mir für alle Zeiten unmöglich.

Zumindest so lange ich (mit meinem zugegeben eher niedrigen Glücksniveau, das dann auch wenig Motivation zu dann ja eben gerade nicht glücksbringenden Aktivitäten erzeugt) noch lebe,
wird es ganz sicher keine gentechnischen Möglichkeiten geben, um das "schöne Gefühl" zu verstärken, oder gentechnisch dafür zu sorgen, dass einem unendlich alt werdenden Menschen, der ja alles schon kennt und alles erlebt hat, nie langweilig werden wird...

Er sagt, dass sich die Gelehrten da noch streiten und zwischen den zwei Möglichkeiten
1."Klatsch und Tratsch" (zum sozialen Zusammenhalt der Gruppe) oder
2."Da unten am Fluss neben der Bachabzweigung sind zwei gut zu jagende Antilopen"
(also Mitteilungen zu kollektivem Jagen und Sammeln oder Gefahrenwarnung vor Löwen) schwanken.


Blödsinn. Auch Tiere haben das, nur nicht in dem Ausmaß, ich benötige kein unendliches Wachstum für mein Glück, Religion ist ein Glücksgefühl der Unterwerfung und kein Ersatz für nachhaltiges Glück, man kann das Glück kultivieren indem man erst mal effektiv das notwendige Material zum Leben bereitstellt.
Du bist so verkorkst, dass es mich wundert dass dich die Natur noch nicht per Suizidimpuls über die Klinge springen lassen hat. Das passiert tagtäglich bei Menschen, die zu doof fürs Glücklichsein sind weil sie für die Sinnsuche nach außen gucken und nicht nach innen.
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fwo
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Beitrag(#2170278) Verfasst am: 13.03.2019, 17:06    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
...
fwo hat folgendes geschrieben:
Hat Harari irgendwie erklärt, wie er sich das evolutionär vorstellt?

Er sagt, dass sich die Gelehrten da noch streiten und zwischen den zwei Möglichkeiten
1."Klatsch und Tratsch" (zum sozialen Zusammenhalt der Gruppe) oder
2."Da unten am Fluss neben der Bachabzweigung sind zwei gut zu jagende Antilopen"
(also Mitteilungen zu kollektivem Jagen und Sammeln oder Gefahrenwarnung vor Löwen) schwanken.

Danke.
Das Dumme an diesen besonderen Gelehrten ist, dass sie sich normalerweise aus der Psychologie in die Anthropologie verirrt haben und z.T. sehr eigenartige Vorstellungen von der Evolution haben. Es ist zwar richtig, dass das zwei Felder sind, in denen Sprache zum Selektionsvorteil wird, aber eben nur, wenn sie schon ziemlich weit entwickelt ist - die Schritte bis dahin werden nicht einmal angedacht, sondern es bleibt die diffuse Vorstellung, dass sich in der Evolution halt das entwickelt, von dem man erst rückblickend feststellen kann, dass man es braucht.
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Wilson
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Beitrag(#2170281) Verfasst am: 13.03.2019, 17:10    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

Schneemann hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Da das Leben gänzlich sinnfrei ist, wäre es ja "unsinnig" Sinnsucher zu sein (und dann noch verzweifelt).
Zum Verzweifeln ist die Absurdität sinnloser bewusster Existenz aber schon irgendwie.
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mit den besagten hedonistischen "schönen Gefühlen" (am besten für die Wirtschaft noch mit viel Konsumismus) als möglicher Sinn (Sinnillusion) akzeptiert wird.
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und immer wieder auf dieses angeborene (egal ob Lottogewinn oder Querschnittslähmung) Niveau zurückfällt.

Da nutzt auch keine Gentherapie mit dem Narkosegewehr, da zwar alle Zellen des Körpers spätestens nach 7 Jahren erneuert sind, nicht aber die Neuronen des Gehirns.
Und ein Umbau des Gehirns (als komplexestes Objekt im Universum) mit seinen 100 Billionen Synapsen (100.000.000.000.000 !) zu einem nicht nach Macht strebenden,
aber trotzdem nicht motivationslosen Gehirn ohne aus den Menschen einen debilen Hampelmann zu machen ist da mehr als Hybris und erscheint mir für alle Zeiten unmöglich.

Zumindest so lange ich (mit meinem zugegeben eher niedrigen Glücksniveau, das dann auch wenig Motivation zu dann ja eben gerade nicht glücksbringenden Aktivitäten erzeugt) noch lebe,
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Blödsinn. Auch Tiere haben das, nur nicht in dem Ausmaß, ich benötige kein unendliches Wachstum für mein Glück, Religion ist ein Glücksgefühl der Unterwerfung und kein Ersatz für nachhaltiges Glück, man kann das Glück kultivieren indem man erst mal effektiv das notwendige Material zum Leben bereitstellt.
Du bist so verkorkst, dass es mich wundert dass dich die Natur noch nicht per Suizidimpuls über die Klinge springen lassen hat. Das passiert tagtäglich bei Menschen, die zu doof fürs Glücklichsein sind weil sie für die Sinnsuche nach außen gucken und nicht nach innen.


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Schneemann
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Beitrag(#2170282) Verfasst am: 13.03.2019, 17:20    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Da das Leben gänzlich sinnfrei ist, wäre es ja "unsinnig" Sinnsucher zu sein (und dann noch verzweifelt).
Zum Verzweifeln ist die Absurdität sinnloser bewusster Existenz aber schon irgendwie.
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mit den besagten hedonistischen "schönen Gefühlen" (am besten für die Wirtschaft noch mit viel Konsumismus) als möglicher Sinn (Sinnillusion) akzeptiert wird.
(Was im übrigen bei endlosem Leben auch unendliches Wachstum bedeuten würde).

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und immer wieder auf dieses angeborene (egal ob Lottogewinn oder Querschnittslähmung) Niveau zurückfällt.

Da nutzt auch keine Gentherapie mit dem Narkosegewehr, da zwar alle Zellen des Körpers spätestens nach 7 Jahren erneuert sind, nicht aber die Neuronen des Gehirns.
Und ein Umbau des Gehirns (als komplexestes Objekt im Universum) mit seinen 100 Billionen Synapsen (100.000.000.000.000 !) zu einem nicht nach Macht strebenden,
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Wilson
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Beitrag(#2170284) Verfasst am: 13.03.2019, 17:35    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

Schneemann hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Schneemann hat folgendes geschrieben:
Du bist wohl ein verzweifelter Sinnsucher.

Da das Leben gänzlich sinnfrei ist, wäre es ja "unsinnig" Sinnsucher zu sein (und dann noch verzweifelt).
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und immer wieder auf dieses angeborene (egal ob Lottogewinn oder Querschnittslähmung) Niveau zurückfällt.

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aber trotzdem nicht motivationslosen Gehirn ohne aus den Menschen einen debilen Hampelmann zu machen ist da mehr als Hybris und erscheint mir für alle Zeiten unmöglich.

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und dann bin ich so glücklich wie du? hmm.
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Kramer
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Beitrag(#2170285) Verfasst am: 13.03.2019, 17:38    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

und dann bin ich so glücklich wie du? hmm.


...und so sympathisch.
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Beitrag(#2170290) Verfasst am: 13.03.2019, 17:56    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
es bleibt die diffuse Vorstellung, dass sich in der Evolution halt das entwickelt, von dem man erst rückblickend feststellen kann, dass man es braucht.

Evolutionstheoretischer Hegelianismus, gute Güte. Das hat uns gerade noch gefehlt. Lachen
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...Ich bin halt einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.
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astarte
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Beitrag(#2170292) Verfasst am: 13.03.2019, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Schneemann hat folgendes geschrieben:

....
Du bist so verkorkst, dass es mich wundert dass dich die Natur noch nicht per Suizidimpuls über die Klinge springen lassen hat. Das passiert tagtäglich bei Menschen, die zu doof fürs Glücklichsein sind weil sie für die Sinnsuche nach außen gucken und nicht nach innen.

Derartige Beleidigungen von Usern werden hier nicht geduldet! Du wirst ermahnt.

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neurosemantik
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Beitrag(#2170620) Verfasst am: 15.03.2019, 15:44    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Es ist zwar richtig, dass das zwei Felder sind, in denen Sprache zum Selektionsvorteil wird, aber eben nur, wenn sie schon ziemlich weit entwickelt ist - die Schritte bis dahin werden nicht einmal angedacht, sondern es bleibt die diffuse Vorstellung, dass sich in der Evolution halt das entwickelt, von dem man erst rückblickend feststellen kann, dass man es braucht.

Glaube auch mehr, dass die Kommunikation über Gefahren (und später Sammel- und Jagd-Möglichkeiten) der Auslöser
für die Weiterentwicklung rudimentärer Sprache war.
Es gibt ja genug Tiersprachen wo Primaten (u.a.) mit verschiedenen Worten die soziale Gruppe gezielt vor Schlangen
oder mit anderen Rufen vor Löwen oder z.B. Raubvögeln warnen (klären kann man solche Spekulationen ja nie, da man
die Evolution nicht im Schnelldurchlauf zurückspulen kann und zuschauen kann).

Das mit dem Klatsch und Tratsch von mir kam auch aus meiner eigenen Überlegung über die Sinnhaftigkeit
unnaturwissenschaftlicher, z.B. gesellschaftlich intersubjektiver Aussagen (wie philosophischer oder anderer wertenden
Betrachtungen) in einem Forum wie diesem. So rhetorisch qualitativ hochwertig (und von mir unerreichbar eloquent)
die oft brillanten Aussagen von Vielpostern wie z.B. Tarvoc sein mögen frage ich mich immer nach der Motivation
solch extensiver “Mitteilungs/Missionierungsversuche“ (> 35000 Posts) mit irgendeiner Philosophiehistorie aus dem
letzten Jahrtausend als Grundlage, die den heutigen biophysikalischen Fakten empirisch ja gar nicht mehr stand hält
und alle Aussagen ja nur persönliche Wertungen als eine von 7600000000 Menschenmeinungen sein können, und daher
keinen wirklich "epistemologischen" Gehalt haben können.

Wenn man wie ich zudem den Fehler macht persönliche "Schwächen" wie das eigene Glücksniveau zu erwähnen muss
man sich ja auch nicht wundern, wenn man von Schneemännern zum Suizid genötigt wird, denn die Reaktion auf das
öffentliche Posten im Netz ist immer auch grausam und erbarmungslos und da es eh kaum “sinnvolles“ zu posten gibt
(und auch das Missionieren darüber die Welt nicht besser oder schlechter machen würde) halte ich mich jetzt wieder
zurück.
Erstaunlich am endlichen wie unendlichen Leben ist für mich dabei immer nur der eigene starke Überlebenstrieb trotz
Glücklsarmut (oder weltschmerzlicher "Melancholie" wie Wilson es formuliert hat), so dass auch ich nichts gegen eine
Verlängerung der Lebenszeit hätte (womöglich aus irgend einer Hoffnung heraus?), sofern die Gesundheit mitspielt
(in den Griff zu bekommen wäre).
Von daher wundert mich nicht, dass die meisten nichts gegen ein ewiges Leben (mit dem Überlebenstrieb als stärkstem,
evolutionär im Hirn festgeschriebenen Trieb) hätten, selbst wenn wie bei mir sogar gänzlich ohne Machtgelüste (auch
nicht potenziell psychopathisch irgendwann durchbrechbar und daher nicht Narkosegewehr-behandlungsbedürftig) und
auch wenn ich weder zu irgendwelchem externen (auch Event-) Konsumismus neige, noch zu reiner Introspektion innen
(kein Vipassana (und auch keine intellektuelle Vielposterei o.ä.zwinkern).
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fwo
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Beitrag(#2170627) Verfasst am: 15.03.2019, 16:29    Titel: Re: Endlos glücklich Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Es ist zwar richtig, dass das zwei Felder sind, in denen Sprache zum Selektionsvorteil wird, aber eben nur, wenn sie schon ziemlich weit entwickelt ist - die Schritte bis dahin werden nicht einmal angedacht, sondern es bleibt die diffuse Vorstellung, dass sich in der Evolution halt das entwickelt, von dem man erst rückblickend feststellen kann, dass man es braucht.

Glaube auch mehr, dass die Kommunikation über Gefahren (und später Sammel- und Jagd-Möglichkeiten) der Auslöser
für die Weiterentwicklung rudimentärer Sprache war.
Es gibt ja genug Tiersprachen wo Primaten (u.a.) mit verschiedenen Worten die soziale Gruppe gezielt vor Schlangen
oder mit anderen Rufen vor Löwen oder z.B. Raubvögeln warnen (klären kann man solche Spekulationen ja nie, da man
die Evolution nicht im Schnelldurchlauf zurückspulen kann und zuschauen kann).
....

Was gegen diese Annahme bzw. dagegen, dass es sich da um Beispiele handelt, spricht, ist dass es in der gesamten restlichen Tierwelt kein Verhalten zu einem Gegenstand gemeinsamen Interesses oder zur gezielten Steuerung des Interesses des anderen gibt, entsprechend auch keine Kommunikation zu einem Gegenstand gemeinsamen Interesses.

Dieses gelenkte Interesse des anderen etwa durch Zeigen und dann anschließend das geteilte Interesse gibt es beim Menschen ca ab dem 8. oder 9. Monat. Kommunikationslaute bei den anderen Tieren sind entweder Signale der eigenen Gestimmtheit, oder bei Affen in entsprechender menschlicher Aufzucht, diese Projekte zur Sprachfähigkeit von Schimpansen lassen sich überall nachlesen, Signale eines bestimmten Wunsches in der Bedeutung von "gib mir".

Diese differenzierten "Warnrufe", die dazu mehrmals in unterschiedlichen Gruppen "erfunden" wurden, lassen sich leichter als unterschiedliche Erregungslaute zu unterschiedlichen Erregungen interpretieren, die von anderen - und zwar nicht nur den arteigenen - über eigene Erfahrungen mit dem Objekt dieser Angst und einem gleichzeitigen Angstruf durch den "Kollegen" dann "richtig" verknüpft werden. Das erfüllt evolutionär dann den selben Zweck wie die intendierte Nachricht von der Gefahr, weshalb man das letztere dann nach Ockham streichen würde.

Dunbar erwähnt diese Warnrufe auch, Suddendorf ("Der Unterschied: Was den Mensch zum Menschen macht") zitiert ihn da einfach. Darauf angesprochen meinte er allerdings, dass eine "schlankere Interpretation" des alarm call durchaus angebracht sei.
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