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E-Roller im Straßenverkehr
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2177342) Verfasst am: 07.05.2019, 11:25    Titel: E-Roller im Straßenverkehr Antworten mit Zitat

Aus Relevante Nachrichten abgetrennt. vrolijke

Zitat:
Die deutschen Versicherer lehnen einem Medienbericht zufolge die Zulassung von E-Tretrollern mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 Stundenkilometern auf Gehwegen ab.

Berlin (dpa) - Ein Aufprall mit diesem Tempo auf einen stehenden Fußgänger bedeute je nach Gewicht und konkreter Konstellation "eine Kraft von rund 150 kg, also sechs handelsüblichen Zementsäcken", zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland aus einer Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

"Besonders ältere Personen sind schon allein durch einen Sturz potenziell von langwierigen Verletzungsfolgen betroffen. Insofern ist Zulassung der Nutzung auf Fußverkehrsflächen abzulehnen", heißt es laut RND in der Stellungnahme für eine Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch.

Da zumindest hier im Ort seit einigen Jahren die Radfahrer schon ausschließlich auf den Bürgersteigen fahren kann das wirklich lustig werden, wenn nun solche Roller dazukommen.
Die Gefahr, daß mich ein Radfahrer umbügelt und für den Rest meines Lebens zum Pflegefall macht besteht ja schon lange. Für die betroffene Versicherung wäre das teuer. Die haben schon Grund, daß sie protestieren. Hinzu kommt, daß die Polizei offensichtlich völlig unfähig ist, die Radfahrer von den Bürgersteigen zu scheuchen, die werden einen Deubel danach sehen, welche Roller wo fahren dürfen.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36322
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Beitrag(#2177344) Verfasst am: 07.05.2019, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die deutschen Versicherer lehnen einem Medienbericht zufolge die Zulassung von E-Tretrollern mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 Stundenkilometern auf Gehwegen ab.

Berlin (dpa) - Ein Aufprall mit diesem Tempo auf einen stehenden Fußgänger bedeute je nach Gewicht und konkreter Konstellation "eine Kraft von rund 150 kg, also sechs handelsüblichen Zementsäcken", zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland aus einer Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

"Besonders ältere Personen sind schon allein durch einen Sturz potenziell von langwierigen Verletzungsfolgen betroffen. Insofern ist Zulassung der Nutzung auf Fußverkehrsflächen abzulehnen", heißt es laut RND in der Stellungnahme für eine Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch.

Da zumindest hier im Ort seit einigen Jahren die Radfahrer schon ausschließlich auf den Bürgersteigen fahren kann das wirklich lustig werden, wenn nun solche Roller dazukommen.
Die Gefahr, daß mich ein Radfahrer umbügelt und für den Rest meines Lebens zum Pflegefall macht besteht ja schon lange. Für die betroffene Versicherung wäre das teuer. Die haben schon Grund, daß sie protestieren. Hinzu kommt, daß die Polizei offensichtlich völlig unfähig ist, die Radfahrer von den Bürgersteigen zu scheuchen, die werden einen Deubel danach sehen, welche Roller wo fahren dürfen.


Diese ganze "Bedenkenträger". Mit den Augen rollen
Wenn das Auto erst jetzt erfunden werden würde, bekäme es niemals eine Zulassung.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39982

Beitrag(#2177353) Verfasst am: 07.05.2019, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wüsste nicht, was E-Roller auf Gehwegen verloren hätten. Schulterzucken
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"Gibt's denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?"
"Wer nicht genießt, wird ungenießbar"
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zelig
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Beiträge: 23618

Beitrag(#2177354) Verfasst am: 07.05.2019, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lösung städtischer Verkehrsprobleme liegt in der Verschmälerung der PKW-Fahrspuren. Dann haben die anderen auch wieder Platz.
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Man sieht nur, was man weiß
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36322
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2177356) Verfasst am: 07.05.2019, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Ich wüsste nicht, was E-Roller auf Gehwegen verloren hätten. Schulterzucken


12 km/std läuft man auch, wenn man Joggen geht. Niemand muss auf der Straße joggen, wenn er zu schnell ist. Mit den Augen rollen
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 16263

Beitrag(#2177378) Verfasst am: 07.05.2019, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Ich wüsste nicht, was E-Roller auf Gehwegen verloren hätten. Schulterzucken


12 km/std läuft man auch, wenn man Joggen geht. Niemand muss auf der Straße joggen, wenn er zu schnell ist. Mit den Augen rollen

Aber er muss auf die anderen Fußgänger Rücksicht nehmen und kann deswegen u.U. nicht joggen, sondern nur gehen, und ggf. ausweichen. Es ist eben die Frage, ob man beides - zügig Geschwindigkeit reduzieren und ausweichen - mit einem E-Roller genauso gut kann wie als Fußgänger. Und ob man es tun will oder das Ausweichen des Fußgängers erwartet. Bei einem Fahrrad ist die Sache klar, da kann man es nicht.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 16263

Beitrag(#2177379) Verfasst am: 07.05.2019, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Die Lösung städtischer Verkehrsprobleme liegt in der Verschmälerung der PKW-Fahrspuren. Dann haben die anderen auch wieder Platz.

Ausrufezeichen
Oder in der Verminderung von Parkraum.
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vrolijke
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Beitrag(#2177385) Verfasst am: 07.05.2019, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Ich wüsste nicht, was E-Roller auf Gehwegen verloren hätten. Schulterzucken


12 km/std läuft man auch, wenn man Joggen geht. Niemand muss auf der Straße joggen, wenn er zu schnell ist. Mit den Augen rollen

Aber er muss auf die anderen Fußgänger Rücksicht nehmen und kann deswegen u.U. nicht joggen, sondern nur gehen, und ggf. ausweichen. Es ist eben die Frage, ob man beides - zügig Geschwindigkeit reduzieren und ausweichen - mit einem E-Roller genauso gut kann wie als Fußgänger. Und ob man es tun will oder das Ausweichen des Fußgängers erwartet. Bei einem Fahrrad ist die Sache klar, da kann man es nicht.

In Stuttgart gibt es einige Fußwege mit Hinweisschild: "Radfahren erlaubt". Da weiß man, man darf Rad fahren, aber Fußgänger haben Vorrang.
Eigentlich gehören überall Radwege hin, die auch von Roller & Co benutzt werden können, aber bis dahin sollte man mit Rücksicht aufeinander, die Wege teilen.
Das ginge auch auf der Straße. Das finde ich zu gefährlich. Die "Rücksicht" der Autofahrer ist nicht so ausgeprägt, um es mal vorsichtig auszudrücken.
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Louseign
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Beitrag(#2177388) Verfasst am: 07.05.2019, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die "Rücksicht" der Autofahrer ist nicht so ausgeprägt, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Bereits zwischen klassischen Radfahrern und E-Bikefahrern ist ein – wenn auch nicht so signifikanter – Unterschied zu bemerken. Das ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber ich denke, Motorisierung verführt zur Selbstüberschätzung. Deshalb bin ich der Ansicht, dass es im öffentlichen Verkehrsraum einen Bereich geben muss, der nicht motorisierten Teilnehmern vorbehalten bleibt. Traditionell ist das der Gehweg.
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vrolijke
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Beitrag(#2177392) Verfasst am: 07.05.2019, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die "Rücksicht" der Autofahrer ist nicht so ausgeprägt, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Bereits zwischen klassischen Radfahrern und E-Bikefahrern ist ein – wenn auch nicht so signifikanter – Unterschied zu bemerken. Das ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber ich denke, Motorisierung verführt zur Selbstüberschätzung. Deshalb bin ich der Ansicht, dass es im öffentlichen Verkehrsraum einen Bereich geben muss, der nicht motorisierten Teilnehmern vorbehalten bleibt. Traditionell ist das der Gehweg.

Ich denke mal, Deine Vermutung ist falsch.
Rabauken gibt es überall. Sogar unter Fußgänger.
Als wir letztens einen Landwirtschaftsweg hinunterfuhren, lief vor uns ein Pulk Fußgänger.
Beim vorsichtigen Klingeln, gehen die meisten zur Seite. Der Pulk blieb stur auf seinen Weg. Als ich über den daneben liegenden Acker überholte, maulte eine davon meine Frau, die ein Stück hinter mir her fuhr an: "das ist hier kein Radweg". Pillepalle
Sie erzählte es mir, als wir schon ziemlich weit weg waren. da hatte ich keine Lust mehr, zurück zu fahren und den zur Rede zu stellen.
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Louseign
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Beitrag(#2177394) Verfasst am: 07.05.2019, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist genauso subjektive Wahrnehmung, wie bei mir. Für meine Vermutung könnte ich jetzt auch ein Bündel Anekdoten erzählen, aber letzten Endes führt das zu nichts. Allerdings gab es in der Vergangenheit kein Beispiel für einen gemeinsamen von Fußgängern und Mofafahrern zu nutzenden Weg. Die Kombination Radfahrer / Mofa ist mir dagegen geläufig (Feldwege u.ä zählen hier nicht). Dass man Mofafahrer nicht auf den Gehsteig verwiesen hat, wird schon einen Grund gehabt haben.
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Zuletzt bearbeitet von Louseign am 07.05.2019, 20:51, insgesamt einmal bearbeitet
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vrolijke
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Beitrag(#2177395) Verfasst am: 07.05.2019, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Das ist genauso subjektive Wahrnehmung, wie bei mir. Für meine Vermutung könnte ich jetzt auch ein Bündel Anekdoten erzählen, aber letzten Endes führt das zu nichts.

Die Rabauken nimmt man nun mal mehr wahr. Das Selbstverständliche Rücksicht nehmen geht nicht ins Gedächtnis rein.
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Beitrag(#2177397) Verfasst am: 07.05.2019, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, dann kann man ja alle motorisierten Verkehrsteilnehmer bedenkenlos auf die Straße schicken. Schließlich rührt deine Empfindung, Autofahrer seien rücksichtsloser, ja nur daher, dass du die Rabauken unter ihnen mehr wahrnimmst.

Wo willst du die Grenze ziehen? Meiner Meinung nach sollten die Fußgänger als mit Abstand schwächste Verkehrsteilnehmer auch am meisten geschützt werden.
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vrolijke
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Beitrag(#2177398) Verfasst am: 07.05.2019, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Naja, dann kann man ja alle motorisierten Verkehrsteilnehmer bedenkenlos auf die Straße schicken. Schließlich rührt deine Empfindung, Autofahrer seien rücksichtsloser, ja nur daher, dass du die Rabauken unter ihnen mehr wahrnimmst.

Wo willst du die Grenze ziehen? Meiner Meinung nach sollten die Fußgänger als mit Abstand schwächste Verkehrsteilnehmer auch am meisten geschützt werden.


So ist es.
Nach meine Erfahrungen, sind es tatsächlich die Radfahrer, die am rücksichstloseste sind. zwinkern
Ein Rollerfahrer ist für mich näher am Fußgänger, als an "Motorisierten".
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Louseign
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Beitrag(#2177399) Verfasst am: 07.05.2019, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:


So ist es.
Nach meine Erfahrungen, sind es tatsächlich die Radfahrer, die am rücksichstloseste sind. zwinkern

Ich sähe es allerdings auch lieber, wenn Rad- und Gehwege getrennt wären, und, wo nicht genügend Platz ist, Radfahrer auf die Straße müssen. Wo nötig, muss den Radfahrern dann zu Lasten der Autofahrer entsprechender Raum verschafft werden.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Rollerfahrer ist für mich näher am Fußgänger, als an "Motorisierten".

Motor ist Motor. Mr. Green
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vrolijke
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Beitrag(#2177400) Verfasst am: 07.05.2019, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


So ist es.
Nach meine Erfahrungen, sind es tatsächlich die Radfahrer, die am rücksichstloseste sind. zwinkern

Ich sähe es allerdings auch lieber, wenn Rad- und Gehwege getrennt wären, und, wo nicht genügend Platz ist, Radfahrer auf die Straße müssen. Wo nötig, muss den Radfahrern dann zu Lasten der Autofahrer entsprechender Raum verschafft werden.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Rollerfahrer ist für mich näher am Fußgänger, als an "Motorisierten".

Motor ist Motor. Mr. Green

Raum, die den Autofahrer abgenommen werden müßte.
Bis die Autolobby kleinere Brötchen bäckt, fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Komplett von der Rolle Deprimiert
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Beitrag(#2177401) Verfasst am: 07.05.2019, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Erfahrungen in Köln sind da durchweg positiv: so ein kombinierter Fahrrad- / Autostreifen (durchbrochene Linie mit Radsymbol in regelmäßigen Abständen) reicht vollkommen aus, um den Autofahrern klar zu machen, dass dort nicht ihr Hoheitsgebiet ist, und sie auf Radfahrer besonders aufpassen müssen. Da die Autofahrer den Streifen mitbenutzen können, wenn gerade kein Radfahrer da ist, regt sich auch niemand besonders darüber auf. Unsicher fühle ich mich als Radfahrer nur auf Straßen ohne besondere Markierung: dort wird zum Teil gefahren, als gäbe es gar keine Radfahrer.
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astarte
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Beitrag(#2177403) Verfasst am: 07.05.2019, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


So ist es.
Nach meine Erfahrungen, sind es tatsächlich die Radfahrer, die am rücksichstloseste sind. zwinkern

Ich sähe es allerdings auch lieber, wenn Rad- und Gehwege getrennt wären, und, wo nicht genügend Platz ist, Radfahrer auf die Straße müssen. Wo nötig, muss den Radfahrern dann zu Lasten der Autofahrer entsprechender Raum verschafft werden.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Rollerfahrer ist für mich näher am Fußgänger, als an "Motorisierten".

Motor ist Motor. Mr. Green

Raum, die den Autofahrer abgenommen werden müßte.
Bis die Autolobby kleinere Brötchen bäckt, fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Komplett von der Rolle Deprimiert

Gibt doch immer mehr Radwege, die mittels gestricheltee Linie von der Fahrbahn abgetrennt wurden. Wieso sollten da motorisierte Roller nicht fahren?
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2177404) Verfasst am: 07.05.2019, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Meine Erfahrungen in Köln sind da durchweg positiv: so ein kombinierter Fahrad- / Autostreifen (durchbrochene Linie mit Radsymbol in regelmäßigen Abständen) reicht vollkommen aus, um den Autofahrern klar zu machen, dass dort nicht ihr Hoheitsgebiet ist, und sie auf Radfahrer besonders aufpassen müssen. Da die Autofahrer den Streifen mitbenutzen können, wenn gerade kein Radfahrer da ist, regt sich auch niemand besonders darüber auf. Unsicher fühle ich mich als Radfahrer nur auf Straßen ohne besondere Markierung: dort wird zum Teil gefahren, als gäbe es gar keine Radfahrer.


Stuttgart ist leider eine "Autostadt". skeptisch
Da wird regelmäßig in der Zeitung berichtet, wie die Unfallzahlen bei Radfahrer steigen. Mit den Augen rollen
Da steht nicht dabei, dass bei mehr Radfahrer, zwangsläufig mehr Unfälle mit Fahrräder passieren. Lobbyarbeit halt. Schulterzucken
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Beitrag(#2177409) Verfasst am: 07.05.2019, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Und das ist Grund genug, alles zu Lasten der Fußgänger auf die Gehwege zu verschieben? Obwohl ich auch selbst oft genug Rad fahre, sehe ich das nicht ein.
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Beitrag(#2177412) Verfasst am: 07.05.2019, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Und das ist Grund genug, alles zu Lasten der Fußgänger auf die Gehwege zu verschieben? Obwohl ich auch selbst oft genug Rad fahre, sehe ich das nicht ein.


Ein Roller hat auf der Straße nichts verloren finde ich. Rowdys können gerne auf der Straße fahren. Die meisten E-Roller Benutzer sind (sollen eigentlich sein) Menschen die zur Arbeit/Schule fahren, und den Weg zur Haltestelle zu weit weg ist. Ein Fahrrad kann man schlecht mitnehmen in der Bahn.
Ein Roller bleibt für mich ein rollender Fußgänger. (Immer die Dinger die bis 12 km/std fahren)
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Beitrag(#2177414) Verfasst am: 07.05.2019, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
Und das ist Grund genug, alles zu Lasten der Fußgänger auf die Gehwege zu verschieben? Obwohl ich auch selbst oft genug Rad fahre, sehe ich das nicht ein.


Ein Roller hat auf der Straße nichts verloren finde ich. Rowdys können gerne auf der Straße fahren. Die meisten E-Roller Benutzer sind (sollen eigentlich sein) Menschen die zur Arbeit/Schule fahren, und den Weg zur Haltestelle zu weit weg ist. Ein Fahrrad kann man schlecht mitnehmen in der Bahn.
Ein Roller bleibt für mich ein rollender Fußgänger. (Immer die Dinger die bis 12 km/std fahren)

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühlen und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.
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Zuletzt bearbeitet von astarte am 07.05.2019, 22:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#2177415) Verfasst am: 07.05.2019, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
Und das ist Grund genug, alles zu Lasten der Fußgänger auf die Gehwege zu verschieben? Obwohl ich auch selbst oft genug Rad fahre, sehe ich das nicht ein.


Ein Roller hat auf der Straße nichts verloren finde ich. Rowdys können gerne auf der Straße fahren. Die meisten E-Roller Benutzer sind (sollen eigentlich sein) Menschen die zur Arbeit/Schule fahren, und den Weg zur Haltestelle zu weit weg ist. Ein Fahrrad kann man schlecht mitnehmen in der Bahn.
Ein Roller bleibt für mich ein rollender Fußgänger. (Immer die Dinger die bis 12 km/std fahren)

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühle und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.


Vor allem, weil die Gehwege immer so knackevoll sind. Da ist manchmal kein Durchkommen vor lauter Rollatoren, Kinderwägen etc. Mit den Augen rollen
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Beitrag(#2177416) Verfasst am: 07.05.2019, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ein Roller hat auf der Straße nichts verloren finde ich. Rowdys können gerne auf der Straße fahren. Die meisten E-Roller Benutzer sind (sollen eigentlich sein) Menschen die zur Arbeit/Schule fahren, und den Weg zur Haltestelle zu weit weg ist. Ein Fahrrad kann man schlecht mitnehmen in der Bahn.
Ein Roller bleibt für mich ein rollender Fußgänger. (Immer die Dinger die bis 12 km/std fahren)

Außer diesem diffusen Gefühl, dass Roller für dich irgendwie nicht auf die Straße gehören, finde ich in deinen Ausführungen kein Argument. Aber der Abstand zwischen Fußgänger und Rollerfahrer ist immer noch größer, als zwischen Rollerfahrer und Radfahrer (immerhin handelt es sich bei einem Roller um ein Fahrzeug). Erschwerend kommt hinzu, dass die Körperkraft durch einen Motor künstlich erweitert wird. Dieser Roller fährt immer noch mehr als das doppelte der üblichen Gehgeschwindigkeit.
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Beitrag(#2177419) Verfasst am: 07.05.2019, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
Und das ist Grund genug, alles zu Lasten der Fußgänger auf die Gehwege zu verschieben? Obwohl ich auch selbst oft genug Rad fahre, sehe ich das nicht ein.


Ein Roller hat auf der Straße nichts verloren finde ich. Rowdys können gerne auf der Straße fahren. Die meisten E-Roller Benutzer sind (sollen eigentlich sein) Menschen die zur Arbeit/Schule fahren, und den Weg zur Haltestelle zu weit weg ist. Ein Fahrrad kann man schlecht mitnehmen in der Bahn.
Ein Roller bleibt für mich ein rollender Fußgänger. (Immer die Dinger die bis 12 km/std fahren)

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühle und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.


Vor allem, weil die Gehwege immer so knackevoll sind. Da ist manchmal kein Durchkommen vor lauter Rollatoren, Kinderwägen etc. Mit den Augen rollen

Ja, kommt vor, dass Gehwege voll sind.
Das ist also noch ein Argument, die EScooter nicht auf den Gehweg zu lassen, wegen der größeren Unterschiede bei Geschwindigkeit, Beschleunigung, Länge Bremsweg und damit der Gefahr für alle. Smilie
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Louseign
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Beitrag(#2177420) Verfasst am: 07.05.2019, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühle und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.


Vor allem, weil die Gehwege immer so knackevoll sind. Da ist manchmal kein Durchkommen vor lauter Rollatoren, Kinderwägen etc. Mit den Augen rollen

Jetzt wirst du aber unsachlich: astarte hat mit ihren Ausführungen den Nagel auf den Kopf getroffen: es gibt auf den Gehwegen genügend Verkehrsteilnehmer, die deutlich schwächer sind, als ein Rollerfahrer, der durch einen Elektromotor unterstützt wird.

Von »knackevoll« hat sie übrigens kein Wort geschrieben, obwohl in vielen deutschen Großstädten heutzutage genau das der Fall ist.
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vrolijke
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Beitrag(#2177421) Verfasst am: 07.05.2019, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühle und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.


Vor allem, weil die Gehwege immer so knackevoll sind. Da ist manchmal kein Durchkommen vor lauter Rollatoren, Kinderwägen etc. Mit den Augen rollen

Jetzt wirst du aber unsachlich: astarte hat mit ihren Ausführungen den Nagel auf den Kopf getroffen: es gibt auf den Gehwegen genügend Verkehrsteilnehmer, die deutlich schwächer sind, als ein Rollerfahrer, der durch einen Elektromotor unterstützt wird.

Von »knackevoll« hat sie übrigens kein Wort geschrieben, obwohl in vielen deutschen Großstädten heutzutage genau das der Fall ist.


Wie ist es dann mit Roller ohne antrieb? Oder Rolatoren mit Antrieb? Für die ist es auf der Straße eindeutig zu gefährlich.
Die Bordsteine gehören deutlich breiter. In der Stadt 30 km/std für Autos, dann reichen auch schmalere Straßen für Autos.
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Louseign
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Beitrag(#2177422) Verfasst am: 07.05.2019, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wie ist es dann mit Roller ohne antrieb?

Gerade noch auf Gehwegen tolerierbar, da dort nicht noch ein Motor zusätzlich »pusht«, aber sie können auch schon ziemlich schnell sein. Auf dem Fahrradweg oder dem Seitenstreifen, von dem astarte sprach, sind sie auf jeden Fall besser aufgehoben.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Oder Rolatoren mit Antrieb? Für die ist es auf der Straße eindeutig zu gefährlich.

Die erreichen aber auch nur Gehgeschwindigkeit, eher noch weniger, da die alten Leute, die darauf angewiesen sind, auch irgendwie hinterherkommen müssen.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt 30 km/std für Autos, dann reichen auch schmalere Straßen für Autos.

Dass sich Tempo 30 in kritischen Zonen von Köln immer mehr durchsetzt, kann ich nur begrüßen.
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vrolijke
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Beitrag(#2177427) Verfasst am: 07.05.2019, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wie ist es dann mit Roller ohne antrieb?

Gerade noch auf Gehwegen tolerierbar, da dort nicht noch ein Motor zusätzlich »pusht«, aber sie können auch schon ziemlich schnell sein. Auf dem Fahrradweg oder dem Seitenstreifen, von dem astarte sprach, sind sie auf jeden Fall besser aufgehoben.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Oder Rolatoren mit Antrieb? Für die ist es auf der Straße eindeutig zu gefährlich.

Die erreichen aber auch nur Gehgeschwindigkeit, eher noch weniger, da die alten Leute, die darauf angewiesen sind, auch irgendwie hinterherkommen müssen.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt 30 km/std für Autos, dann reichen auch schmalere Straßen für Autos.

Dass sich Tempo 30 in kritischen Zonen von Köln immer mehr durchsetzt, kann ich nur begrüßen.


Schön wärs, wenn mehr Menschen vom auto weg kämen.
Wenn ich sehe wieviele 2-Tonnen-Fahrzeuge mit 1 Mensch drinn hier vorbei fahren, bekomme ich soon Hals. Das kann man schon mal "for Fun" machen, aber doch nicht täglich damit zur Arbeit fahren. Das ist doch Irrsinn.
Als Ergänzung zu den Öffentlichen wäre son Roller doch ideal.
Deshalb meine ich, dass die Hemmschwelle, umzusteigen möglichst nieder gehalten werden sollte. Deshalb meine Argumentation.
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Beitrag(#2177431) Verfasst am: 07.05.2019, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schön wärs, wenn mehr Menschen vom auto weg kämen.
Wenn ich sehe wieviele 2-Tonnen-Fahrzeuge mit 1 Mensch drinn hier vorbei fahren, bekomme ich soon Hals. Das kann man schon mal "for Fun" machen, aber doch nicht täglich damit zur Arbeit fahren. Das ist doch Irrsinn.

Da stimme ich vollkommen mit dir überein, das ist aber noch einmal ein anderes Thema. Für mich kommt eine Fahrt in die Innenstadt per Auto nur in Notfällen in Frage; auch wenn ich, wie du in einem anderen Thread schon gesehen hast, ab und zu über die KVB meckere, ist das im Vergleich zum Auto immer noch deutlich besser.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Als Ergänzung zu den Öffentlichen wäre son Roller doch ideal.
Deshalb meine ich, dass die Hemmschwelle, umzusteigen möglichst nieder gehalten werden sollte. Deshalb meine Argumentation.

Aber dabei sollte man nicht ausgerechnet diejenigen einschränken, die ohnehin schon (weitgehend) vom Auto weg sind. KVB bietet für Kunden mit Ticketabo auch Leihfahrräder an, die in der Innenstadt bis zu einer halben Stunde kostenlos genutzt werden können.
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