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E-Roller im Straßenverkehr
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2177445) Verfasst am: 08.05.2019, 07:37    Titel: E-Roller - nur ein Zeitgeistphänomen - und Spielzeug Antworten mit Zitat

Die E-Roller sollen bitte nicht auf Fahrradwege,
da diese gar nicht so selten sowieso zu schmal sind,
E-Roller mit ihren 12 km/h eine Verkehrsbehinderung darstellen,
die Radwege ob des Booms von E-Bikes eine höhere Verkehrsdichte haben, als noch vor 10 Jahren,
Busspuren in vielen Städten als Fahrradwege freigegeben sind,
und ihre geringe Geschwindigkeit den Verkehrsfluss von Nutzern des ÖPNV behindern würde.

Ich wäre für die Grauzonen-Regelung und würde es gerne in die Entscheidungsgewalt der Kommunen geben.
E-Roller sollen als Spielzeuge gewertet werden - und wenn dann was passiert, ist halt der E-Roller eher verantwortlich. Wenn Kommunen meinen, sie können ihre mangelhafte ÖPNV-Infrastruktur durch E-Rollermobilität kompensieren,
läuft was falsch.

Ansonsten halte ich es für eine Diskussion,
die wir jetzt diskutieren - aber schon in ein paar Jahren nicht mehr.
Ende der 90er - Anfang der 0er Jahre fuhren noch relativ viele - meist Banker - mit den Rollern in FFM. Diese Welle ebbte aber schnell ab. Es ist eben keineswegs so praktisch und ideal,
wie einige das gerne hätten.
Rollern macht vielleicht fun bei schönem Wetter - aber bei Regen wohl eher nicht, zwinkern
Ich muss den mit E-Motor und Akku beschwerten Roller überall mithinschleppen - da kann ich die Roller noch so sehr falten - es bleibt auf Dauer für die meisten eher unpraktisch.

Inlineskates sind übrigens auch aus dem Stadtbild stark verschwunden - die waren ja auch noch vor 20 Jahren ziemlich hipp - und zum Glück setzten sich damals die Lobbyisten nicht durch - und die Inliner dürfen nicht auf Fahrradwegen fahren,
sondern müssen in Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg fahren.
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1359

Beitrag(#2177448) Verfasst am: 08.05.2019, 08:09    Titel: Re: E-Roller - nur ein Zeitgeistphänomen - und Spielzeug Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ende der 90er - Anfang der 0er Jahre fuhren noch relativ viele - meist Banker - mit den Rollern in FFM. Diese Welle ebbte aber schnell ab. [...]

[...] Inlineskates sind übrigens auch aus dem Stadtbild stark verschwunden - die waren ja auch noch vor 20 Jahren ziemlich hipp [...]


Waren das nun alle unmotorisierten Fortbewegungsmittel, die dir für einen Apfel-Birnen-Vergleich mit motorisierten Elektrorollern einfallen? Ich hoffe doch Auf den Arm nehmen

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

E-Roller mit ihren 12 km/h

Bald legal 20 km/h, und wenn wir hier von den mehrheitlichen Anteilen auf den technischen Standard schließen, dann eher 25 km/h.

Und bzgl. der Praktikabilität: Es sollte nicht schwer fallen zu erkennen, wie nützlich ein E-Roller für die Überbrückung mittlerer Strecken bis 10/15km sein kann. Klein & kompakt, völlig ausreichende Geschwindigkeit, komprimier- und transportierbar - oder aber einfach auch abschließbar - ... und vor allem auch echt günstig für das, was man bekommt.


Zuletzt bearbeitet von Ratio am 08.05.2019, 12:00, insgesamt einmal bearbeitet
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9882
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2177451) Verfasst am: 08.05.2019, 08:21    Titel: Re: E-Roller - nur ein Zeitgeistphänomen - und Spielzeug Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ende der 90er - Anfang der 0er Jahre fuhren noch relativ viele - meist Banker - mit den Rollern in FFM. Diese Welle ebbte aber schnell ab. [...]

[...] Inlineskates sind übrigens auch aus dem Stadtbild stark verschwunden - die waren ja auch noch vor 20 Jahren ziemlich hipp [...]


Waren das nun alle unmotorisierten Fortbewegungsmittel, die dir für einen Apfel-Birnen-Vergleich mit motirisierten Elektrorollern einfallen? Ich hoffe doch Auf den Arm nehmen


Smilie
ja natürlich waren das noch ökologisch vertretbare Produkte,
wo man selbst noch kindgleich mit dem Fuß arbeiten musste.

Beim Vergleich ging es mir eher um den Trend - oder besser Hype - den die Dinger damals erfuhren,
und heute meist ein ödes Dasein in den Kellern der Republik verbringen - gemeinsam mit Spinnen und Mäusen.

Ratio hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

E-Roller mit ihren 12 km/h

Bald legal 20 km/h, und wenn wir hier von den mehrheitlichen Anteilen auf den technischen Standard schließen, dann eher 25 km/h.

Und bzgl. der Praktikabilität: Es sollte nicht schwer fallen zu erkennen, wie nützlich ein E-Roller für die Überbrückung mittlerer Strecken bis 10/15km sein kann. Klein & kompakt, völlig ausreichende Geschwindigkeit, komprimier- und transportierbar - oder aber einfach auch abschließbar - ... und vor allem auch echt günstig für das, was man bekommt.


Ein schönes Faltrad von RM oder Dahoon,
und da kann man auch ganz ohne Steckdose weit kommen.

In bergigen Städten wie der meinen mit einem sehr guten ÖPNV wird es sowieso nur ein paar E-Roller geben, dafür braucht es keine Gesetze.
Unsere Stadt hat jetzt ein eigenes Call-Bike System aufgebaut - das ist die Zukunft,
nicht so ein Nippes wie diese E-Roller.
Smilie
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9882
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Beitrag(#2177452) Verfasst am: 08.05.2019, 08:37    Titel: Seg-Way, der Nippes mit Klippensprung Antworten mit Zitat

Was ist eigentlich aus den Seg-Ways geworden,
die wurden ja auch gehiped und finden jetzt nur noch bei Stadtführungen für Fußfaule von Relevanz,

die lokalen Seg-Waypolizisten haben sich auch dünne gemacht,
aber es gab da noch vor einigen Jahren noch eine richtige Euphorie:

https://www.youtube.com/watch?v=WED22U-fUq4

Lachen
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1359

Beitrag(#2177453) Verfasst am: 08.05.2019, 08:42    Titel: Re: E-Roller - nur ein Zeitgeistphänomen - und Spielzeug Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ende der 90er - Anfang der 0er Jahre fuhren noch relativ viele - meist Banker - mit den Rollern in FFM. Diese Welle ebbte aber schnell ab. [...]

[...] Inlineskates sind übrigens auch aus dem Stadtbild stark verschwunden - die waren ja auch noch vor 20 Jahren ziemlich hipp [...]


Waren das nun alle unmotorisierten Fortbewegungsmittel, die dir für einen Apfel-Birnen-Vergleich mit motirisierten Elektrorollern einfallen? Ich hoffe doch Auf den Arm nehmen


Smilie
ja natürlich waren das noch ökologisch vertretbare Produkte,
wo man selbst noch kindgleich mit dem Fuß arbeiten musste.

Beim Vergleich ging es mir eher um den Trend - oder besser Hype - den die Dinger damals erfuhren,
und heute meist ein ödes Dasein in den Kellern der Republik verbringen - gemeinsam mit Spinnen und Mäusen.

Dass das Thema aktuell in aller Munde ist stimmt natürlich, aber für den Roller sprechen auch abseits davon viele Fakten, die ihn zu einer attraktiven Option machen, gerade auch für Jüngere und Junggebliebene.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ein schönes Faltrad von RM oder Dahoon,
und da kann man auch ganz ohne Steckdose weit kommen.

Schön *hust* Geschockt
Geübte Wanderer kommen auch nackig und ohne alles weit. Nur ist das kein Argument für oder wider E-Roller.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

In bergigen Städten wie der meinen mit einem sehr guten ÖPNV wird es sowieso nur ein paar E-Roller geben, dafür braucht es keine Gesetze.
Unsere Stadt hat jetzt ein eigenes Call-Bike System aufgebaut - das ist die Zukunft,
nicht so ein Nippes wie diese E-Roller.
Smilie

Das sei dir natürlich als deine persönliche Präferenz und Meinung so belassen - mehr ist es aber auch nicht.
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sponor
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Beitrag(#2177455) Verfasst am: 08.05.2019, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich empfehle die Kolumne von Sascha Lobo zum Thema und vor allem den dazugehörigen Podcast.
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Ratio
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Beitrag(#2177465) Verfasst am: 08.05.2019, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Ich empfehle die Kolumne von Sascha Lobo zum Thema.

Mr. Green top
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vrolijke
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Beitrag(#2177484) Verfasst am: 08.05.2019, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Ich empfehle die Kolumne von Sascha Lobo zum Thema und vor allem den dazugehörigen Podcast.


Lachen
Aber dennoch nicht sehr weit von der Realität.
Meine Rede. Das Auto würde heutzutage niemals eine Zulassung bekommen.
In England gab es in der Anfangsperiode ein Gesetz, wonach vor jedem Auto ein Fußgänger mit Bimmel laufen mußte.
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luc
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Beitrag(#2177496) Verfasst am: 08.05.2019, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe eigentlich Lust auf einen E-Tretroller. Vielleicht schenke ich mir einen aber erst mal will ich ausprobieren, ob die Dinger gut funktionieren. Für die Stadt wäre es die optimale Lösung, es sei denn, man riskiert bei jeder Fahrt eine Gehirnerschütterung. . Am Kopf kratzen
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2177499) Verfasst am: 08.05.2019, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Ich habe eigentlich Lust auf einen E-Tretroller. Vielleicht schenke ich mir einen aber erst mal will ich ausprobieren, ob die Dinger gut funktionieren. Für die Stadt wäre es die optimale Lösung, es sei denn, man riskiert bei jeder Fahrt eine Gehirnerschütterung. . Am Kopf kratzen


Bei uns auf eine Messe konnte man die Dinger ausprobieren. Ich habe festgestellt, für mich ist es nichts mehr.
Aber dennoch; tolle "Erfindung".
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1359

Beitrag(#2177514) Verfasst am: 08.05.2019, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Ich habe eigentlich Lust auf einen E-Tretroller. Vielleicht schenke ich mir einen aber erst mal will ich ausprobieren, ob die Dinger gut funktionieren. Für die Stadt wäre es die optimale Lösung, es sei denn, man riskiert bei jeder Fahrt eine Gehirnerschütterung. . Am Kopf kratzen


Standard sind bislang luftgefüllte Reifen - das fühlt sich nicht anders an als Radfahren ohne Federung. Nur Kopfsteinpflaster machen keinen Spaß, ansonsten alles wunderbar.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11353

Beitrag(#2177518) Verfasst am: 08.05.2019, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
In England gab es in der Anfangsperiode ein Gesetz, wonach vor jedem Auto ein Fußgänger mit Bimmel laufen mußte.

War es nicht eine rote Fahne?
https://de.wikipedia.org/wiki/Red_Flag_Act

Höchstgeschwindigkeit 3 km/h in Ortschaften Ich liebe es...
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11353

Beitrag(#2177520) Verfasst am: 08.05.2019, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Das ist also noch ein Argument, die EScooter nicht auf den Gehweg zu lassen, wegen der größeren Unterschiede bei Geschwindigkeit,

Mal vergleichen, es ging um EScooter die baulich auf 12 km/h begrenzt waren.

4 km/h Fußgänger vs. 12 km/h EScooter auf Bürgersteig

vs.

20 km/h EScooter vs. Auto 50 km/h (in der Praxis eher bis 60 km/h) auf Straße

Sind die Unterschiede so gross...?
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39960

Beitrag(#2177525) Verfasst am: 08.05.2019, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Das ist also noch ein Argument, die EScooter nicht auf den Gehweg zu lassen, wegen der größeren Unterschiede bei Geschwindigkeit,

Mal vergleichen, es ging um EScooter die baulich auf 12 km/h begrenzt waren.

4 km/h Fußgänger vs. 12 km/h EScooter auf Bürgersteig

vs.

20 km/h EScooter vs. Auto 50 km/h (in der Praxis eher bis 60 km/h) auf Straße

Sind die Unterschiede so gross...?

Ja.
1. Ich schrieb sie sollen auf die Radwege, und Radspuren. Nur wo es das nicht gibt, müssen sie wohl auf die Straße - Fahrräder übrigens auch. Sind die Unterschiede zu den Radfahrern und Pedelecs so groß, wie zu den Fußgängern?
2. Schon mal mit Kleinkindern auf dem Gehweg gegangen? Möchtest du das mal ausprobieren, wenn da E-Scooter von hinten ankommen?
3. Bremsweg, Beschleunigung UND Geschwindigkeit schrieb ich.

astarte hat folgendes geschrieben:

E-Scooter, auch wenn sie nur bis 12 km/h fahren, treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühle und Rollatoren.
Deswegen sollten sie auf Radwegen und Radspuren fahren, wo ähnliches Tempo herrscht, und wo es das noch nicht gibt, auf die Straße.

Edit:
4. die schwächsten Verkehrsteilnehmer (siehe gefettetes oben) von denen ich sprach, gehen bestimmt keine 5 km/h
5. Fußgänger gehen auch nicht strikt geradeaus. Auch hier ist mehr Ähnlichkeit zwischen Radfahrern und E-Scootern.

Zitat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schrittgeschwindigkeit
Nach Auswertungen von Eberhardt und Himbert, auf denen zahlreiche andere Studien aufbauen, bewegt sich die Geschwindigkeit beim Gehen eines gesunden, unbehinderten Erwachsenen unter Normalbedingungen (Straße ohne Steigung, kein Gegen- oder Seitenwind, normaler Fahrbahnbelag, Altersklasse zwischen 20 Jahren und 65 Jahren, männlich/weiblich, ohne Gepäck etc.) zwischen 1,35 m/s und 1,65 m/s (4,86 km/h bis 5,94 km/h), wobei die Messungen auf einer Strecke von nur 10 m Länge durchgeführt worden sind.[2] Es ist zu bezweifeln, dass diese sehr kurzen Geschwindigkeitsmessungen auf längere Wegstrecken übertragbar sind. Die Schrittgeschwindigkeit dürfte im Durchschnitt niedriger liegen.

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"Gibt's denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?"
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16516
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Beitrag(#2177532) Verfasst am: 08.05.2019, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Astarte hat folgendes geschrieben:
Fußgänger gehen auch nicht strikt geradeaus.

Das ist ein gewichtiges Problem. Da muß nur ein ausgespuckter Kaugummi liegen, der Passant macht einen Schritt nach links und genau vor den Radfahrer.
Ich habe einige Erfahrungen als Radfahrer mit Wanderern auf Wanderwegen gesammelt, die sind von hammelmäßiger Blödheit. Zwei Personen können einen gewöhnlichen Weg voll blockieren, sie gehen nebeneinander, weit genug, um die ganze Breite abzudecken, nicht weit genug, daß man zwischendurch oder daneben vorbei fahren kann ohne einen zu touchieren. Sind es drei oder mehr ist der ganze Weg blockiert. Fährt man auf sie zu, machen sie erst im allerletzten Moment Platz. Man muß dann Hellseher sein um zu ahnen, ob wohl der links ausweichen wird oder der rechts, oder die in der Mitte. Kommt man von hinten kann man im Schrittempo dahinterbleiben, da geht kein Weg vorbei. Die sind in ein fesselndes Gespräch vertieft und merken nichts davon was hinter ihnen vorgeht. Wagt man es aber zu klingeln springen sie entsetzt auseinander und schimpfen wie die Rohrspatzen. Kommt einem eine größere Wandergruppe entgegen sollte man resigniert anhalten. Jeder von denen erwartet unbewußt, daß die anderen um ihn rum an die Seite gehen - also tut es keiner. Du kannst frontal auf sie losfahren, die weichen und wanken nicht - sie sind tatsächlich wie Schafe.
Seit einiger Zeit haben die Fahrräder sehr gute Vorderradbremsen, das ist noch gar nicht lange der Fall. Entsprechend hat sich das Notbremsverhalten verändert. Was in meiner Jugend mit den damaligen Bremsen nicht möglich war, wird heute alltäglich: Der Fahrer fliegt über den Lenker, das Fahrrad macht einen Kopfstand. (das geschieht auch Motorradfahrern) Genau dasselbe wird wohl mit den Rollern passieren, und genau dieses Problem macht erst recht den Segway unbrauchbar.
Das würd ich gern mal sehen, wie einer mit einem Segway eine Notbremsung macht, den muß es doch auf die Fr.. hauen daß es eine Freude ist.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39960

Beitrag(#2177534) Verfasst am: 08.05.2019, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Astarte hat folgendes geschrieben:
Fußgänger gehen auch nicht strikt geradeaus.

Das ist ein gewichtiges Problem. Da muß nur ein ausgespuckter Kaugummi liegen, der Passant macht einen Schritt nach links und genau vor den Radfahrer.

Und bei Kindern muss man noch viel mehr damit rechnen. Auch der Hund, wenn nicht an der Leine, oder an längerer Leine kann quer laufen, stehen bleiben und der Besitzer auch. Man muss als Radfahrer wenn man den Weg teilt, eben langsam ran fahren und bremsbereit sein. Wie der Autofahrer in der Spielstraße oder vor der Schule. Sollte selbstverständlich sein.
Zitat:

Ich habe einige Erfahrungen als Radfahrer mit Wanderern auf Wanderwegen gesammelt, die sind von hammelmäßiger Blödheit. Zwei Personen können einen gewöhnlichen Weg voll blockieren, sie gehen nebeneinander, weit genug, um die ganze Breite abzudecken, nicht weit genug, daß man zwischendurch oder daneben vorbei fahren kann ohne einen zu touchieren. Sind es drei oder mehr ist der ganze Weg blockiert. Fährt man auf sie zu, machen sie erst im allerletzten Moment Platz. Man muß dann Hellseher sein um zu ahnen, ob wohl der links ausweichen wird oder der rechts, oder die in der Mitte. Kommt man von hinten kann man im Schrittempo dahinterbleiben, da geht kein Weg vorbei. Die sind in ein fesselndes Gespräch vertieft und merken nichts davon was hinter ihnen vorgeht. Wagt man es aber zu klingeln springen sie entsetzt auseinander und schimpfen wie die Rohrspatzen. ....

Also mit einem rechtzeitigen, leisen einfachen "Kling" (und nicht wildem Geklingel nach dem Motto: "springt auf die Seite, und zwar flott, jetzt komm ich!") und dann einem freundlichen "Danke" wenn sie Platz machen, bin ich noch nie beschimpft worden.
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swifty
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Beitrag(#2177535) Verfasst am: 08.05.2019, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Astarte hat folgendes geschrieben:
Fußgänger gehen auch nicht strikt geradeaus.

Das ist ein gewichtiges Problem. Da muß nur ein ausgespuckter Kaugummi liegen, der Passant macht einen Schritt nach links und genau vor den Radfahrer.

Und bei Kindern muss man noch viel mehr damit rechnen. Auch der Hund, wenn nicht an der Leine, oder an längerer Leine kann quer laufen, stehen bleiben und der Besitzer auch. Man muss als Radfahrer wenn man den Weg teilt, eben langsam ran fahren und bremsbereit sein. Wie der Autofahrer in der Spielstraße oder vor der Schule. Sollte selbstverständlich sein.
Zitat:

Ich habe einige Erfahrungen als Radfahrer mit Wanderern auf Wanderwegen gesammelt, die sind von hammelmäßiger Blödheit. Zwei Personen können einen gewöhnlichen Weg voll blockieren, sie gehen nebeneinander, weit genug, um die ganze Breite abzudecken, nicht weit genug, daß man zwischendurch oder daneben vorbei fahren kann ohne einen zu touchieren. Sind es drei oder mehr ist der ganze Weg blockiert. Fährt man auf sie zu, machen sie erst im allerletzten Moment Platz. Man muß dann Hellseher sein um zu ahnen, ob wohl der links ausweichen wird oder der rechts, oder die in der Mitte. Kommt man von hinten kann man im Schrittempo dahinterbleiben, da geht kein Weg vorbei. Die sind in ein fesselndes Gespräch vertieft und merken nichts davon was hinter ihnen vorgeht. Wagt man es aber zu klingeln springen sie entsetzt auseinander und schimpfen wie die Rohrspatzen. ....

Also mit einem rechtzeitigen, leisen einfachen "Kling" (und nicht wildem Geklingel nach dem Motto: "springt auf die Seite, und zwar flott, jetzt komm ich!") und dann einem freundlichen "Danke" wenn sie Platz machen, bin ich noch nie beschimpft worden.

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Beitrag(#2177539) Verfasst am: 08.05.2019, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:

Also mit einem rechtzeitigen, leisen einfachen "Kling" (und nicht wildem Geklingel nach dem Motto: "springt auf die Seite, und zwar flott, jetzt komm ich!") und dann einem freundlichen "Danke" wenn sie Platz machen, bin ich noch nie beschimpft worden.


Genauso machen wir es auch. Ganz ganz selten, das jemand einem da blöd kommt.
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Beitrag(#2177541) Verfasst am: 08.05.2019, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Entscheidend ist, dass man sich als Radfahrer nicht erst bis auf zwei Meter an den Fußgänger heranpirscht und dann erst die Klingel betätigt. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, erschreckt mich ein solches Verhalten auch; und ich kann jeden verstehen, der dann anfängt, zu schimpfen.
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Beitrag(#2177549) Verfasst am: 08.05.2019, 22:10    Titel: Spielzeuge aller Länder vereinigt euch Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
(...)
Ja.
1. Ich schrieb sie sollen auf die Radwege, und Radspuren. Nur wo es das nicht gibt, müssen sie wohl auf die Straße - Fahrräder übrigens auch. (...)
(...)


Auf den Radwegen wird es aber in der nächsten Zeit auch so schon voll - der E-Bike Boom hält an,
und eigentlich überfällig,
wird eventuell eine Zulassung der S-Pedelecs (45 km/h) auf den Radwegen kommen,
und dann sind die Gurken bis 12 km/h nur ein dumpfes Hindernis was die Radfahrer und E-Biker zu gefährlichen Ausweichmanövern auf die Straßen zwingt.

Einzig die E-Roller mit Geschwindigkeiten Größer 25 km/h, und diese wären dann Nummernschildpflichtig wie die S-Pedelecs,
einzig also diese E-Roller würde ich auf den Radwegen akzeptieren,
da sie mit den Radfahrern tempomäßig mithalten können.

Mein weiter Oben vorgebrachter Vorschlag ist ja,
es so zu belassen wie es 'ist',
nämlich in der Grauzone,
und die E-Roller bis 12 km/h als 'Spielzeug' zu werten,
womit dann auch die Fußgänger nicht verpflichtet wären,
einem Spielzeug Platz zu machen - schließlich darf es ja eigentlich nicht darauf fahren.

Und die Kommunen entscheiden je nach Notwendigkeit,
ob sie die Dinger aus den Verkehr ziehen oder wie hoch die Strafen sein werden,
oder eben,
ob gar nichts passiert.

Also in etwa so, wie unterschiedlich mit Skateboards, Inlinern, etc. umgegangen wird.
_________________
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Beitrag(#2177552) Verfasst am: 08.05.2019, 23:04    Titel: Re: Spielzeuge aller Länder vereinigt euch Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
(...)
Ja.
1. Ich schrieb sie sollen auf die Radwege, und Radspuren. Nur wo es das nicht gibt, müssen sie wohl auf die Straße - Fahrräder übrigens auch. (...)
(...)


Auf den Radwegen wird es aber in der nächsten Zeit auch so schon voll - der E-Bike Boom hält an,
und eigentlich überfällig,
wird eventuell eine Zulassung der S-Pedelecs (45 km/h) auf den Radwegen kommen,
und dann sind die Gurken bis 12 km/h nur ein dumpfes Hindernis was die Radfahrer und E-Biker zu gefährlichen Ausweichmanövern auf die Straßen zwingt.


Einzig die E-Roller mit Geschwindigkeiten Größer 25 km/h, und diese wären dann Nummernschildpflichtig wie die S-Pedelecs,
einzig also diese E-Roller würde ich auf den Radwegen akzeptieren,
da sie mit den Radfahrern tempomäßig mithalten können.

Mein weiter Oben vorgebrachter Vorschlag ist ja,
es so zu belassen wie es 'ist',
nämlich in der Grauzone,
und die E-Roller bis 12 km/h als 'Spielzeug' zu werten,
womit dann auch die Fußgänger nicht verpflichtet wären,
einem Spielzeug Platz zu machen - schließlich darf es ja eigentlich nicht darauf fahren.

Und die Kommunen entscheiden je nach Notwendigkeit,
ob sie die Dinger aus den Verkehr ziehen oder wie hoch die Strafen sein werden,
oder eben,
ob gar nichts passiert.

Also in etwa so, wie unterschiedlich mit Skateboards, Inlinern, etc. umgegangen wird.


Dein Schreiben nach zu urteilen, gehörst Du zu den Rabauken, die auf Feldwegen notfalls die Fußgänger mit lautem Gebimmel zur Seite wienern.

Die Straße ist doch keine Kampfarena, wo "12 km/std-Gurken" nichts verloren haben. Mit den Augen rollen
Mit etwas Rücksicht aufeinander, ist für jeden Platz.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2177556) Verfasst am: 08.05.2019, 23:34    Titel: Vrolijke - der Rabaukenmacher Antworten mit Zitat

Nein, ich klingle, rechtzeitig, und nun,
Schulterzucken
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vrolijke
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Beitrag(#2177557) Verfasst am: 08.05.2019, 23:38    Titel: Re: Vrolijke - der Rabaukenmacher Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Nein, ich klingle, rechtzeitig, und nun,
Schulterzucken


Das
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
die Gurken bis 12 km/h nur ein dumpfes Hindernis
ließ mich was anderes denken.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2177560) Verfasst am: 08.05.2019, 23:52    Titel: Re: Vrolijke - der Rabaukenmacher Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Nein, ich klingle, rechtzeitig, und nun,
Schulterzucken


Das
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
die Gurken bis 12 km/h nur ein dumpfes Hindernis
ließ mich was anderes denken.


habe ich schon verstanden,
es ging mir darum,
auf die Probleme und ggf. auch Gefahren hinzuweisen,
wenn zu den schon existenten Langsamfahrern noch die E-Roller kommen.

Sicherlich, Menschen, die mit 12 oder 15km/h über den Radweg Cruisen - stört das halt nicht,
andere Menschen schon,
und insofern finde ich es nicht verkehrt,
die Spielzeuge auf den Gehweg zu verbannen,
und eben die schnellen E-Roller auf den Radweg.
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sponor
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Beitrag(#2177570) Verfasst am: 09.05.2019, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Dass sich die Diskussion auch hier wieder nur um Wege für Roller vs. Räder vs. Fußgänger dreht, ist symptomatisch. Man könnte ja auch mal anfangen zu überlegen, ob man vielleicht etwas Platz bei den Autos wegnehmen könnte...
Ich empfehle erneut den Podcast von Lobo.
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Ahriman
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Beitrag(#2177574) Verfasst am: 09.05.2019, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:

Also mit einem rechtzeitigen, leisen einfachen "Kling" (und nicht wildem Geklingel nach dem Motto: "springt auf die Seite, und zwar flott, jetzt komm ich!") und dann einem freundlichen "Danke" wenn sie Platz machen, bin ich noch nie beschimpft worden.


Genauso machen wir es auch. Ganz ganz selten, das jemand einem da blöd kommt.

Ich bin immer ganz ran gefahren und habe dann nur gesagt: "Würden Sie mich bitte mal vorbeilassen?" Manche erschrecken dabei auch schon.
RKW hat folgendes geschrieben:
und die E-Roller bis 12 km/h als 'Spielzeug' zu werten, womit dann auch die Fußgänger nicht verpflichtet wären, einem Spielzeug Platz zu machen - schließlich darf es ja eigentlich nicht darauf fahren.

Denkste. Kinder unter zwölf Jahren müssen laut Gesetz auf den Bürgersteigen fahren. Ich weiß allerdings nicht, was das Gesetz in so einem Fall über begleitende Erwachsene bestimmt. Der Bub radelt auf dem Bürgersteig, die Eltern nebenher auf der Straße?
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#2177576) Verfasst am: 09.05.2019, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Dass sich die Diskussion auch hier wieder nur um Wege für Roller vs. Räder vs. Fußgänger dreht, ist symptomatisch. Man könnte ja auch mal anfangen zu überlegen, ob man vielleicht etwas Platz bei den Autos wegnehmen könnte...

Ist eh schon zu wenig, das geht nicht. Je teurer der Sprit, umso größer werden die Autos. Zwei SUV im Begegnungsverkehr, da sehen die Radfahrer alt aus, werden aber vielleicht nicht alt (boshaftkicher).
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2177608) Verfasst am: 09.05.2019, 20:28    Titel: Ab 10 weg vom Gehweg Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
(...)
RKW hat folgendes geschrieben:
und die E-Roller bis 12 km/h als 'Spielzeug' zu werten, womit dann auch die Fußgänger nicht verpflichtet wären, einem Spielzeug Platz zu machen - schließlich darf es ja eigentlich nicht darauf fahren.

Denkste. Kinder unter zwölf Jahren müssen laut Gesetz auf den Bürgersteigen fahren. Ich weiß allerdings nicht, was das Gesetz in so einem Fall über begleitende Erwachsene bestimmt. Der Bub radelt auf dem Bürgersteig, die Eltern nebenher auf der Straße?

Das muss ich korrigieren:

Zitat:
Kinder bis zum Alter von acht Jahren fahren auf dem Gehweg oder auf baulich von der Fahrbahn getrennten Radwegen. Auf die Fahrbahn gemalte Radfahr- oder Schutzstreifen dürfen sie nicht benutzen. Kinder von acht bis zehn Jahren dürfen den Gehweg benutzen oder fahren auf Radwegen oder der Fahrbahn. Ab zehn Jahren müssen sie Radweg oder Fahrbahn nutzen.

Ein Elternteil oder eine andere Aufsichtsperson ab 16 Jahren darf das Rad fahrende Kind unter acht Jahren auf dem Gehweg begleiten.

gefettet und vergrößert von mir

https://www.adfc.de/artikel/rechtliche-bestimmungen-bei-kindertransport-und-begleitung/
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2177625) Verfasst am: 09.05.2019, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Dass sich die Diskussion auch hier wieder nur um Wege für Roller vs. Räder vs. Fußgänger dreht, ist symptomatisch. Man könnte ja auch mal anfangen zu überlegen, ob man vielleicht etwas Platz bei den Autos wegnehmen könnte...

Äh, die Idee hatten auch hier mehrere Leute.
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uwebus
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Beitrag(#2177720) Verfasst am: 10.05.2019, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
treffen auf dem Gehweg auf die langsamsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer: auch Kleinkinder, Behinderte, Fahrer von Rollstühlen und Rollatoren.


Da fehlt eine zunehmend zahlreichere Gruppe: Jugendliche und weniger Jugendliche, die auf ihr smartphone starren und überhaupt nicht mehr wahrnehmen, was um sie herum so abläuft. Die stellen selbst eine Gefahr dar für einen Laternenpfahl.

Falsch zugeordnete Quote gerichtet. Achtet bitte darauf, dass ihr niemanden was in den Mund legt, dass er nicht gesagt hat. vrolijke
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Zuletzt bearbeitet von uwebus am 10.05.2019, 22:14, insgesamt einmal bearbeitet
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