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Bandenkriminalität / Clans / Parallelgesellschaften.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11372

Beitrag(#2177147) Verfasst am: 05.05.2019, 20:53    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das Zuhältermilieu oder die Reichsbürger um nur zwei Beispiele zu nennen; das sind Parallelgesellschaften.
Schwer mit demokratischen Mitteln zu knacken. skeptisch

Die sind aber nicht als Zuhälter oder Reichsbürger geboren worden, die wurden innerhalb einer 'Demokratie' was sie sind.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10736

Beitrag(#2177149) Verfasst am: 05.05.2019, 20:57    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
....
vrolijke hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Tun sich neue Facetten der Kultur in D auf ?

Können unsere kulturellen, ordo-politischen und allgemein politischen Werkzeuge da noch gestalterisch mitwirken ?

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/totschlag-an-niklas-in-bonn-bleibt-ungesuehnt-in-essen-regieren-die-clans/

Was meint Herr Reul?

Aber die Meinung sicher gaaaanz rääächts oder faschistisch oder sonst irgendwie blöd oder zumindest bääh. Smilie .


Und was genau, hat dies mit "Kultur" zu tun? Am Kopf kratzen

Mit "Kultur" wenig. Wenn Du die haben willst, bleib bei Deinen Vernissagen.

Ansonsten ist der wichtigste Teil jeder Kultur das Regelwerk, innerhalb dessen man miteinander umgeht. Und genau davon handelt dieser Text.
Weil das
a) nichts Neues (war letztens sogar spiegeltitel) b ) hier ot ist.

zu a: das wäre mir neu, dass Themen hier neu entwickelt werden. Es ist das normale, dass man z.B. einen Artikel zum Anlass nimmt.
b) Wie sehr es zum Titel "Was ist Kultur?" passt, kannst Du schon an vrolijkes Frage sehen.

Mit Regelwerk ist nicht nur das geschriebene gemeint, mit dem Du als Jurist umgehen gelernt hast, das Regelwerk, nach dem eine Gesellschaft funktioniert beinhaltet auch den Umgang innerhalb der Familie, das Verhältnis der Familie zum Staat usw.. An dieser Stelle wäre auch das immer wieder gern zitierte Böckenförde-Diktum sinnvoll: Hier geht es nämlich genau um die Voraussetzungen, die der Staat nicht direkt schaffen kann, die er aber mit Schule und Erziehung schaffen muss, wenn er weiter existieren will, was er aber in Parallelgesellschaften nicht leistet.

Mit diesem Artikel sind wir ganz praktisch und am Beispiel mittendrin, was Kultur aus abendländisch demokratischer Sicht ist.

Das Zuhältermilieu oder die Reichsbürger um nur zwei Beispiele zu nennen; das sind Parallelgesellschaften.
Schwer mit demokratischen Mitteln zu knacken. skeptisch

Sog. Parallelgesellschaften werden gerne auch als Subkulturen bezeichnet, haben aber mit dem originären Begriff "Kultur" nichts zu tun.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10736

Beitrag(#2177150) Verfasst am: 05.05.2019, 20:59    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das Zuhältermilieu oder die Reichsbürger um nur zwei Beispiele zu nennen; das sind Parallelgesellschaften.
Schwer mit demokratischen Mitteln zu knacken. skeptisch

Die sind aber nicht als Zuhälter oder Reichsbürger geboren worden, die wurden innerhalb einer 'Demokratie' was sie sind.

Ja shit, dass ist der Nachteil dessen, was du in Anführungszeichen setzt, nicht wahr? zynisches Grinsen
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 16266

Beitrag(#2177152) Verfasst am: 05.05.2019, 21:06    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Aber die Meinung sicher gaaaanz rääächts oder faschistisch oder sonst irgendwie blöd oder zumindest bääh. Smilie .


Du nimmst also schon mal vorsorglich die Opferrolle ein?
Nazikeulenkeule. Billig.


"Billig" klingt so unhöflich. Ich bevorzuge den Terminus "preiswert". Nazis habe ich übrigens mit keinem Wort erwähnt.
der Vorwurf war auch an gödelchen gerichtet.

Ich meinte die Technik, zu kreischen man werde gleich als Nazi bezeichnet, noch bevor das passiert ist. Find ich doof und sollte man nicht nötig haben.


Ich würde das als Abwehrzauber einordnen, der auf dem Aberglauben beruht, man könne Dinge nur einmal sagen, also: "Wenn ich sage, was du sagen wirst, kannst du es nicht mehr sagen." Funktioniert aber eben nicht, sondern zeigt im Gegenteil, dass der Zaubernde selbst annimmt (oft inhaltlich berechtigt), es könne für die Aussage einen Anlass geben.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2177153) Verfasst am: 05.05.2019, 21:10    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Stimmt. Nur das was du unterstellst oder meinst in deinem einäugigen Dasein erkennen zu können, ist es nicht.


Da ist sie schon wieder, diese vorauseilende Opferpose. Ich habe noch gar nichts gesagt, aber Du weisst schon, dass es eine Unterstellung sein wird.
nazikeulenkeule eben. Funktioniert nie.

Die Frage, die sich mir stellt, wenn ich Eure Post lese, warum ihr Euch mit Gödelchens unglücklichen Beitext aufhaltet, anstatt euch den Text anszusehen, den er verlinkt hat.
Das scheint wohl eine willkommene Ablenkung vom verlinkten Inhalt zu sein.

Nun, manchmal ist der Beitext eben interessanter als der transportierte Inhalt.
Dass es in einem Rechtsstaat vorkommen kann, dass ein Verbrechen nicht aufgeklärt wird, ist nun wahrlich ein alter Hut. Auch, dass schweigende Zeugen ein Grund sein können.

Interessanter ist, wenn jemand dieser Sache einen rechten Dreh geben will. Und wenn er sich dann noch so plump anstellt dabei ...
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Kramer
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Beiträge: 29759

Beitrag(#2177164) Verfasst am: 05.05.2019, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2177167) Verfasst am: 05.05.2019, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.
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schtonk
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Beiträge: 10736

Beitrag(#2177168) Verfasst am: 05.05.2019, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.

Was hat denn bitte dieses Geplapper mit dem Trööt-Titel "Kultur" zu tun?
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
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Beitrag(#2177169) Verfasst am: 05.05.2019, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.

Was hat denn bitte dieses Geplapper mit dem Trööt-Titel "Kultur" zu tun?


Warum fragst du das jetzt speziell mich und nicht den, der das Thema aufgebracht hat, oder einen der anderen, die darauf reagiert haben? Am Kopf kratzen
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10736

Beitrag(#2177170) Verfasst am: 05.05.2019, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.

Was hat denn bitte dieses Geplapper mit dem Trööt-Titel "Kultur" zu tun?


Warum fragst du das jetzt speziell mich...

Weil du mitmachst.
Aber die anderen seien mitangesprochen.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2177175) Verfasst am: 06.05.2019, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich weiss ja nicht, ob es sinnvoll ist, ausgerechnet dort nach Kultur zu suchen, wo gerade wegen einer Straftat ermittelt wird.

Das ist schon mal eine Einsicht in Unwissenheit.
Du kannst Dich jetzt natürlich auf auf einen rein künstlerischen Kulturbegriff versteifen.
Du könntest aber auch einfach mal in die nächsterreichbare Enzyklopädie sehen, um festzustellen, wie weit der Kulturbegriff wirklich reicht.

Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Soviel ich weiss lebt der Kramer in einem Rechtsstaat.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40626
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2177177) Verfasst am: 06.05.2019, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.


Es ist sogar Teil des rechtsstaatlichen Systems, dass enge Verwandte eines Beschuldigten die Aussage straflos verweigern duerfen, damit sie nicht in den Konflikt geraten sich zwischen Ehrlichkeit dem Gericht gegenueber und familiärer Loyalität entscheiden zu muessen. Diese gesetzliche Regelung gab es in Deutschland uebrigens schon als das Land praktisch "moslemfrei" war.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23510
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2177178) Verfasst am: 06.05.2019, 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Worum es in dem Artikel geht, das ist weniger eine Straftat und ihre Aufklärung als das Verhältnis von Familie und Staat und welche Tradition dieser Staat eigentlich bräuchte, um so, z.B. als Rechtsstaat zu funktionieren, wie wir es gerne hätten - ich gehe jetzt davon aus, das Du gerne in einem Rechtsstaat leben würdest.


Was für eine Tradition wünschst Du Dir denn da? Eine, in der Verwandte, Angehörige und Freunde eines mutmasslichen Täters immer die Wahrheit sagen, wenn sie zu einer Straftat befragt werden? Das ist illusorisch.


Ach bitte. Jetzt tu doch bitte nicht so, als hätte es aussageunwillige Zeugen in diesem unseren deutschtraditionellrechtsstaatlichen Vaterlande gegeben, bevor die Musels ins Land kamen.

Stimmt ja, wie konnte ich das nur übersehen, dass da ja alles wie früher auch schon. zwinkern
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Kramer
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Beiträge: 29759

Beitrag(#2177180) Verfasst am: 06.05.2019, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:

Was hat denn bitte dieses Geplapper mit dem Trööt-Titel "Kultur" zu tun?


Da steht ja nicht "Hochkultur".
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10736

Beitrag(#2177187) Verfasst am: 06.05.2019, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:

Was hat denn bitte dieses Geplapper mit dem Trööt-Titel "Kultur" zu tun?


Da steht ja nicht "Hochkultur".

Nö. Und?
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goedelchen
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Anmeldungsdatum: 08.10.2018
Beiträge: 298

Beitrag(#2177202) Verfasst am: 06.05.2019, 07:05    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:

Wenn du etwas nachweisen willst in einem Geschehen ( substantiell rechtsstaatlich ), dann brauchst du hieb- und stichfeste Beweise. Eines davon sind Zeugenaussagen. Dies sind in unserem Rechtssystem eine tragende Säule.


https://dost-rechtsanwalt.de/spezialisiert-auf-die-strafverteidigung-anwlt-berlin/rechte-des-angeklagten-im-gerichtsverfahren-des-strafrechts/die-beweismittel-im-strafprozess/

Zitat:
Der Zeugenbeweis ist der gebräuchlichste, zugleich aber der problematischste. Nicht selten kommt es zu unrichtigen Zeugenaussagen. Gründe dafür gibt es viele. Nicht selten vherschließen sich Gerichte, bei der Würdigung von Zeugenaussagen in Rechnung zu stellen, dass diese nicht richtig sein müssen. Manchmal leichtfertig wird eine Aussage als glaubhaft angesehen mit der eher lakonischen Frage als Antwort: „Warum sollte der Zeuge lügen?“



https://verkehrslexikon.de/Module/Zeugen.php

Zitat:
Der Zeugenbeweis gilt allgemein als das schwächste Beweismittel, weil die Ergebnisse der Aussagepsychologie belegen, dass Zeugenaussagen ganz besonders zeitlichen Veränderungen unterliegen und infolge von unbewussten Vorgängen bis ins Gegenteil des ursprünglich einmal Wahrgenommenen verkehrt werden können.

Schon die Vernehmung mehrerer Zeugen eines Verkehrsunfalls ergibt umso mehr verschiedene Unfallverläufe, je mehr Zeugen vorhanden sind.


Was widerlegt dein Post jetzt in der Sache hier ? Nichts ! Zeigt nur etwas anderes Smilie.

Jeder Beweis ist ein Beweis, auch ein schwacher, besonders wenn kein anderer durchschlagend ist..

Solltest mal über das System Omerta nachdenken und seine soziokulturelle Auswirkungen. Kannst doch, oder .?

Dann kannst dir die Frage stellen, ob wir diese Art des Miteinander hier auch wollen.
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goedelchen
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Beiträge: 298

Beitrag(#2177203) Verfasst am: 06.05.2019, 07:15    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Stimmt. Nur das was du unterstellst oder meinst in deinem einäugigen Dasein erkennen zu können, ist es nicht.


Da ist sie schon wieder, diese vorauseilende Opferpose. Ich habe noch gar nichts gesagt, aber Du weisst schon, dass es eine Unterstellung sein wird.
nazikeulenkeule eben. Funktioniert nie.

Die Frage, die sich mir stellt, wenn ich Eure Post lese, warum ihr Euch mit Gödelchens unglücklichen Beitext aufhaltet, anstatt euch den Text anszusehen, den er verlinkt hat.
Das scheint wohl eine willkommene Ablenkung vom verlinkten Inhalt zu sein.

Nun, manchmal ist der Beitext eben interessanter als der transportierte Inhalt.
Dass es in einem Rechtsstaat vorkommen kann, dass ein Verbrechen nicht aufgeklärt wird, ist nun wahrlich ein alter Hut. Auch, dass schweigende Zeugen ein Grund sein können.

Interessanter ist, wenn jemand dieser Sache einen rechten Dreh geben will. Und wenn er sich dann noch so plump anstellt dabei ...



Die Schlüsse daraus darfst in ganzer ! Bandbreite dir selber ziehen. Deine alberne Masche das allein nach rechts zu schieben ( um ein Bäh auf den Poster zu legen ) ist scheinbar deinem mangelnden Erfahrungsschatz zuzuschreiben.

Inhaltlich ist dein Post auch falsch. In dem Fall gab es ihrer Ermittlungsverfahren belastende Aussagen gegen den Beschuldigten. Diese Aussagen wurden im Verfahren lapidar zurückgezogen. Beschuldigte und Zeugen sind einer Volksgruppe angehörig.
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Kramer
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Beiträge: 29759

Beitrag(#2177204) Verfasst am: 06.05.2019, 07:33    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Jeder Beweis ist ein Beweis, auch ein schwacher, besonders wenn kein anderer durchschlagend ist..


Das erklärt viele Deiner Beiträge.
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goedelchen
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Beiträge: 298

Beitrag(#2177205) Verfasst am: 06.05.2019, 08:05    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Jeder Beweis ist ein Beweis, auch ein schwacher, besonders wenn kein anderer durchschlagend ist..


Das erklärt viele Deiner Beiträge.


Wieder ein Armutszeugnis deinerseits.

Wieder ohne Sachbezug, reines ad h.
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Beitrag(#2177209) Verfasst am: 06.05.2019, 09:53    Titel: Re: :-) :-) Antworten mit Zitat

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Solltest mal über das System Omerta nachdenken und seine soziokulturelle Auswirkungen.

Was für ein Wort ist das? Arabisch?
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Samson83
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Beitrag(#2177210) Verfasst am: 06.05.2019, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem "arabische Clans" - kürzlich z.B. thematisiert im rechtspopulistischen Medium "Der Spiegel" - wäre in der Tat einer Erörterung wert; ob Goedelchen dafür der ideale Ansprechpartner wäre und ob es in diesem Thread gehört wäre allerdings streitbar.
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Beitrag(#2177213) Verfasst am: 06.05.2019, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Das Problem "arabische Clans" - kürzlich z.B. thematisiert im rechtspopulistischen Medium "Der Spiegel" - wäre in der Tat einer Erörterung wert; [...]

Um von der Polemik ein bisschen zurückzukommen (und fwo ein bisschen zu beruhigen): Natürlich gibt es da ein Problem, dass in diesem, ganz bestimmten Kontext seine spezifischen Besonderheiten hat, und natürlich müssen sich Polizei und Justiz damit beschäftigen (längerfristig aber auch Sozialbehörden und Schulen - lange wurde da gerade bei libanesischen Gruppen viel versäumt).

Aber es gibt ein paar Sachen, die in der Tat rechtspopulistisch sind und in der Sache gar nicht weiterhelfen:
- Wenn man so tut, als wären die grundsätzlichen Probleme (Schweigen von Zeugen einerseits, organisierte Kriminalität andererseits) etwas völlig neues, was es in unserer "rechtsstaatlichen
Tradition" überhaupt nie gegeben hätte. Das ist einfach Blödsinn.
- Wenn man völlig unterschiedlich gelagerte Dinge zusammenwirft: Eine Prügelei mit Todesfolge ist einfach sachlich etwas völlig anderes als OK.
- Wenn man diese beiden Dinge dann dazu benutzt, um Stimmung gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu machen.
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Samson83
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Beitrag(#2177214) Verfasst am: 06.05.2019, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

- Wenn man so tut, als wären die grundsätzlichen Probleme (Schweigen von Zeugen einerseits, organisierte Kriminalität andererseits) etwas völlig neues, was es in unserer "rechtsstaatlichen
Tradition" überhaupt nie gegeben hätte. Das ist einfach Blödsinn.


Ich bin in der Tat der Ansicht, dass diese spezifische Form organisierter Kriminalität (bspw. die spezifische Form der Familiären und interfamiliären Organisation wie auch das zB die so genannte Russenmafia, erst recht die klassische OK erheblich übertreffende Gewaltbereitschaft - stand auch so im Spiegel und hatte ich auch vorher schon mal gelesen) etwas ist, was es in Deutschland vorher nicht gab.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

- Wenn man völlig unterschiedlich gelagerte Dinge zusammenwirft: Eine Prügelei mit Todesfolge ist einfach sachlich etwas völlig anderes als OK.
- Wenn man diese beiden Dinge dann dazu benutzt, um Stimmung gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu machen.

Das stimmt allerdings.
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Samson83
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Beitrag(#2177228) Verfasst am: 06.05.2019, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich würde das Wort "außerrechtlich" ergänzen. Ich meine, eben mit dieser Ergänzung habe ich das auch schonmal gelesen.

Du meinst, unsere Gesetze seien kein Teil unserer Kultur? Das halte ich für ein Gerücht.
Sowohl die Gesetze als auch ihr Stellenwert sind Teile der Kultur, wobei die Gesetze nicht der familiären Tradition unterliegen, ihr Stellenwert schon.
Der Gesetzgebungsprozess, die Rechtstreue, das Verhältnis zwischen Individuum und Gesetz bzw. Staat und Gesetz, sowie auch die Kulturdeterminanten, die sich im Gesetz niederschlagen. Ja.

Ob die Gesetze selbst unter den Begriff "Kultur" fallen, ist wohl umstritten.
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fwo
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Beitrag(#2177238) Verfasst am: 06.05.2019, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der südafrikanische Medizinanthropologe Cecil Helman hat Kultur 1984 enger definiert: ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten von Menschen leiten.

Könnte von mir sein. Sehr glücklich


M.E. zu oberflächlich. "Kultur" berührt das tiefste Selbstverständnis der eigenen Existenz und das ist weder durch äußerliche Regeln noch bloße Gewohnheit hinreichend erfasst. Eher könnte man sagen, dass ein solches System AUSDRUCK von Kultur ist, aber ein Ausdruck ist keine Definition.

Könnte aber auch sein, dass Du diese Helmansche Definition zu sehr auf die Oberflächlich reduzierst, auf die sie verweist. Sehr viele der Regeln, die Helman meint, werden nie ausgesprochen.

Dieses System ist ein tradiertes System, das die traditionelle "Infrastruktur" zwangsläufig enthält, die da besteht aus Sprache(n), Moral, Religion, Wissenschaften usw..
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

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jdf
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Beitrag(#2177247) Verfasst am: 06.05.2019, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Kultur ist das, was man braucht, um irgendetwas zu erklären und man mit "Natur" nicht mehr weiter kommt.

Xenophobie gilt mW als natürlich, aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte zu erklären.

Die Überwindung der Xenophobie ist dagegen mE eine kulturelle (und kognitive) Leistung.
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jdf
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Beitrag(#2177248) Verfasst am: 06.05.2019, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ob die Gesetze selbst unter den Begriff "Kultur" fallen, ist wohl umstritten.

Wieder ein Scherz?
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Samson83
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Beitrag(#2177249) Verfasst am: 06.05.2019, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ob die Gesetze selbst unter den Begriff "Kultur" fallen, ist wohl umstritten.

Wieder ein Scherz?
Wie bitte? Ob "Kultur" nur die Summe an außerrechtlichen Beziehungen und Normen oder die rechtlichen selbst umfasst ist durchaus umstritten. Es gibt keinen unumstrittenen Kulturbegriff.
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jdf
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Beiträge: 16730

Beitrag(#2177250) Verfasst am: 06.05.2019, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ob die Gesetze selbst unter den Begriff "Kultur" fallen, ist wohl umstritten.

Wieder ein Scherz?
Wie bitte? Ob "Kultur" nur die Summe an außerrechtlichen Beziehungen und Normen oder die rechtlichen selbst umfasst ist durchaus umstritten. Es gibt keinen unumstrittenen Kulturbegriff.

Wenn das alles Kultur sein soll:
Zitat:
Der Gesetzgebungsprozess, die Rechtstreue, das Verhältnis zwischen Individuum und Gesetz bzw. Staat und Gesetz, sowie auch die Kulturdeterminanten, die sich im Gesetz niederschlagen.

Die Gesetze selbst aber nicht, mutet es doch ein wenig merkwürdig an.

Im übrigen lohnt sich mE ein Streit über den Kulturbegriff sowieso nicht.
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goedelchen
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Beitrag(#2177252) Verfasst am: 06.05.2019, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Das Problem "arabische Clans" - kürzlich z.B. thematisiert im rechtspopulistischen Medium "Der Spiegel" - wäre in der Tat einer Erörterung wert; [...]

Um von der Polemik ein bisschen zurückzukommen (und fwo ein bisschen zu beruhigen): Natürlich gibt es da ein Problem, dass in diesem, ganz bestimmten Kontext seine spezifischen Besonderheiten hat, und natürlich müssen sich Polizei und Justiz damit beschäftigen (längerfristig aber auch Sozialbehörden und Schulen - lange wurde da gerade bei libanesischen Gruppen viel versäumt).

Aber es gibt ein paar Sachen, die in der Tat rechtspopulistisch sind und in der Sache gar nicht weiterhelfen:
- Wenn man so tut, als wären die grundsätzlichen Probleme (Schweigen von Zeugen einerseits, organisierte Kriminalität andererseits) etwas völlig neues, was es in unserer "rechtsstaatlichen
Tradition" überhaupt nie gegeben hätte. Das ist einfach Blödsinn.
- Wenn man völlig unterschiedlich gelagerte Dinge zusammenwirft: Eine Prügelei mit Todesfolge ist einfach sachlich etwas völlig anderes als OK.
- Wenn man diese beiden Dinge dann dazu benutzt, um Stimmung gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu machen.


Dem Post liegt ein Denkfehler zugrunde, den die Relativierer der unangenehmen Begleiterscheinungen stets anheim fallen.
In unserer rechtsstaatlichen Entwicklung, in der Entwicklung von Kriminalität und Polizeiermittlungen hat es natürlich Schweigen der Zeugen ( übrigends eine rechtsstaatliche Errungenschaft für den Zeugen ) und organisierte Kriminalität gegeben.

Wir haben aber die soziokulturellen Schäden aus den Erscheinungsformen dieses Gebahrens überwunden. Der Kulturkreis, der hier auf Stand Mittelalter sich durch die Geselschaft Ds bewegt, führt die erlernte Form dieses Agierens gegen Obrigkeit und Beschränkungen aus der in ihrem Kulturkreis üblichen, dort erfolgreichen Handels gegen die dort herrschende Repression hier fort. Wir stehen staunend davor, agieren hilflos und meinen noch irgendwie Verständnis haben zu müssen.

Wir haben das Clanwesen nebst den damit verbundenen anderen dämlichen Erscheinungsformen im Austragen konträrer Auffassung in strittigen Angelegenheiten hier in D durch eigene Doofheit seit 40 Jahren herangezüchtet. Bin da gut gegründet mit dem Innenminister NRW auf einer Linie.
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