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CDU Die Bilanz
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18211

Beitrag(#2180321) Verfasst am: 07.06.2019, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Mich deucht, du bist auf einmal nicht mehr bei der angeblich "nicht zulässigen" Kritik an Merkel, sondern bei einer anderen angeblich "nicht zulässigen" Kritik.

Ersteres ist, und dabei bleibe ich, eine reine Wahnvorstellung. Warum du die, jetzt per Ausweichen auf ein anderes Thema, verteidigst, ist mir schleierhaft.

Andere Themen, wie Kritik am Islam, das gestehe ich zu, sind schwieriger, weil da die Lage unübersichtlicher ist, da dabei viel deutlicher rechtsextremistische Positionen hineinspielen und die nicht rechtsextremistischen dabei zwischen die Fronten geraten können. Aber: Das sind eben erstens andere Themen, und zweitens ist "schwieriger" auch noch lange nicht "nicht zulässig".
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24747
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2180324) Verfasst am: 07.06.2019, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Mich deucht, du bist auf einmal nicht mehr bei der angeblich "nicht zulässigen" Kritik an Merkel, sondern bei einer anderen angeblich "nicht zulässigen" Kritik.

Ersteres ist, und dabei bleibe ich, eine reine Wahnvorstellung. Warum du die, jetzt per Ausweichen auf ein anderes Thema, verteidigst, ist mir schleierhaft.

Andere Themen, wie Kritik am Islam, das gestehe ich zu, sind schwieriger, weil da die Lage unübersichtlicher ist, da dabei viel deutlicher rechtsextremistische Positionen hineinspielen und die nicht rechtsextremistischen dabei zwischen die Fronten geraten können. Aber: Das sind eben erstens andere Themen, und zweitens ist "schwieriger" auch noch lange nicht "nicht zulässig".

Kann sein, dass Dich das deucht. Und wenn Du Dich an der Kritik an Merkels Blazerfarbe festhältst, hast Du natürlich recht.

Aber wenn ich die Themen nach ihrer Brisanz sortiere, steht die Flüchtlingsdebatte ganz vorne an und damit auch das Thema Islam, bei dem die Mechanismen, um die es mir geht, am offensichtlichsten sind.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18211

Beitrag(#2180326) Verfasst am: 07.06.2019, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Mich deucht, du bist auf einmal nicht mehr bei der angeblich "nicht zulässigen" Kritik an Merkel, sondern bei einer anderen angeblich "nicht zulässigen" Kritik.

Ersteres ist, und dabei bleibe ich, eine reine Wahnvorstellung. Warum du die, jetzt per Ausweichen auf ein anderes Thema, verteidigst, ist mir schleierhaft.

Andere Themen, wie Kritik am Islam, das gestehe ich zu, sind schwieriger, weil da die Lage unübersichtlicher ist, da dabei viel deutlicher rechtsextremistische Positionen hineinspielen und die nicht rechtsextremistischen dabei zwischen die Fronten geraten können. Aber: Das sind eben erstens andere Themen, und zweitens ist "schwieriger" auch noch lange nicht "nicht zulässig".

Kann sein, dass Dich das deucht. Und wenn Du Dich an der Kritik an Merkels Blazerfarbe festhältst, hast Du natürlich recht.

Aber wenn ich die Themen nach ihrer Brisanz sortiere, steht die Flüchtlingsdebatte ganz vorne an und damit auch das Thema Islam, bei dem die Mechanismen, um die es mir geht, am offensichtlichsten sind.

Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24747
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2180385) Verfasst am: 08.06.2019, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
...
Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.

Welch tiefsinnige Analyse. Fehlt noch ein "Ätschibätschi".
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Tarvoc
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2180392) Verfasst am: 08.06.2019, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.

Welch tiefsinnige Analyse.

What is asserted without argument can be dismissed without argument.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24747
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2180397) Verfasst am: 08.06.2019, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.

Welch tiefsinnige Analyse.

What is asserted without argument can be dismissed without argument.

Dazu sollte man aber, wenn der andere mehr als nur eine Bewertung abgegeben hat, das habe ich getan, zeigen, warum das Für Dich keine Argumente sind.

Du wirst bei mir auch solche Bewertungen wie "Kappes" finden, aber kaum ohne Begründung.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



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Beitrag(#2180518) Verfasst am: 09.06.2019, 17:59    Titel: Rezo bei Böhmermann Antworten mit Zitat

Hier noch mal der Link zu Rezos Beitrag Die Zerstörung der CDU.

Am Donnerstag ist Rezo zu Gast bei Böhmermann.

Zitat:
Tatsächlich hat Jan Böhmermann Rezo ins „Neo Magazin Royale“ eingeladen, der Youtuber folgte. Was bemerkenswert deshalb ist, weil es dem jungen Mann seit seinem „Zerstörungsvideo“ in Richtung CDU nicht an Einladungen mangelt. Neben denen von Politikern sicher auch nicht an denen zu Interviews in allen Medien.

Warum sich Rezo für Böhmermann entschieden hat, ist bisher noch nicht bekannt, sicherlich dürfte ihm der gern auch mal subversive Charakter des Moderators wohl sympathischer sein als der vieler bierernster Kollegen.

Zu sehen ist das Gespräch der beiden am Donnerstag, 13. Juni um 20.15 Uhr in der Mediathek, um 22.15 Uhr dann auch im Fernsehen bei ZDFneo.


https://www.waz.de/panorama/youtuber-rezo-spricht-bei-jan-boehmermanns-magazin-royale-id225970953.html


Werde ich mir auch mal angucken ...-
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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zelig
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Beitrag(#2185416) Verfasst am: 06.08.2019, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ginge es nach Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU), sollten Kinder, die kein Deutsch sprechen, nicht zur Grundschule zugelassen werden.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-carsten-linnemann-sorgt-mit-grundschulaussage-fuer-empoerung-a-1280644.html

Wenn es nach Linnemann ginge, hätte ich als Kind also nicht in die Schule gedurft. Oder gilt das im umgekehrten Fall für Deutsche Kinder nicht? Jedenfalls gut zu wissen.
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swifty
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Beiträge: 5000

Beitrag(#2185418) Verfasst am: 06.08.2019, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Viele Medien berichteten, Linnemann habe ein "Grundschulverbot" gefordert. Die dpa veröffentlichte am Montag eine Meldung mit der Überschrift "CDU-Politiker: Grundschulverbot für Kinder, die kein Deutsch können". Zahlreiche Medien übernahmen diese Formulierung, einige entschärften sie mittlerweile.

Und das mit gutem Grund, denn der Unionsfraktions-Vize hatte nicht verlangt, Kindern den Besuch der Grundschule zu verbieten, sondern sagte im Interview mit der "Rheinischen Post": "Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen."

Lehrerin unterichtet Flüchtlingskinder galerieLinnemann brachte eine mögliche Vorschulpflicht ins Gespräch.
Linnemann schlägt also vor, Kinder sollten die Grundschule erst besuchen, wenn sie bereits über ausreichende Deutschkenntnisse verfügten. Hier könne beispielsweise eine "Vorschulpflicht greifen", sagte Linnemann. "Notfalls muss seine Einschulung auch zurückgestellt werden." Solche Maßnahmen kosteten zwar "Geld, aber fehlende Integration und unzureichende Bildung sind am Ende viel teurer".


https://www.tagesschau.de/faktenfinder/grundschulverbot-101.html
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24346

Beitrag(#2185420) Verfasst am: 06.08.2019, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die beste Methode ist, die Kinder einfach in den Haufen reinzuwürfeln. Mit Förderung wenn nötig. Aber die Kids lernen am besten, wenn Sie mit ihren Freunden spielen und reden.
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luc
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Beitrag(#2185422) Verfasst am: 06.08.2019, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Grundschulverbot? Ja, aber solange es keine andere Struktur gibt, wo die Kinder die Sprache erlernen können, führt das zur Katastrophe.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beitrag(#2185425) Verfasst am: 06.08.2019, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Die beste Methode ist, die Kinder einfach in den Haufen reinzuwürfeln. Mit Förderung wenn nötig. Aber die Kids lernen am besten, wenn Sie mit ihren Freunden spielen und reden.

Schon. Aber es ist nicht ganz verkehrt, es für eine gute Idee zu halten, das schon vor der Grundschule zu machen. Also besser als Grundschulverbot (bis man die Sprache kann): Kindergartenpflicht.

Wenn die Kinder dann noch gar nicht da sind, sondern überhaupt erst später ins Land kommen, kann es freilich je nach Situation auch sinnvoll sein, ihnen basale Deutschkenntnisse in speziellen DaZ-Klassen zu vermitteln. Währenddessen könnte man sie ja schon in einigen Fächern wie Sport, Kunst oder Musik "reinwürfeln", während sie bei anderen Fächern zeitweise raus- bzw. in Sprachförderkurse rübergewürfelt werden.
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luc
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Beitrag(#2185430) Verfasst am: 06.08.2019, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Auf jeden Fall macht man es sich verdammt leicht, wenn man glaubt, dass es reicht, die Kinder einzuschulen, auch wenn sie kein Deutsch können. Hier werden die Lehrer schon wieder im Stich gelassen, nach dem Motto: "Ach sie werden es schon schaffen... Hauptsache das kostet nicht zu viel Geld."

Ein ähnliches Problem gibt es bei der Integration von Kindern mit Behinderungen. Alles auf die Lehrer abgewälzt, auch wenn sie keine Ausbildung dafür haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schulische_Integration
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Tarvoc
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Beitrag(#2185433) Verfasst am: 06.08.2019, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.

Welch tiefsinnige Analyse.

What is asserted without argument can be dismissed without argument.

Dazu sollte man aber, wenn der andere mehr als nur eine Bewertung abgegeben hat, das habe ich getan, zeigen, warum das Für Dich keine Argumente sind.

Mit den Augen rollen Du bist ja schon ein Scherzkeks. Natürlich muss nicht tillich zeigen, warum dein Non sequitur ein Non sequitur ist, sondern du musst zeigen, wie das folgen soll - also inwiefern das hier:

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber wenn ich die Themen nach ihrer Brisanz sortiere, steht die Flüchtlingsdebatte ganz vorne an und damit auch das Thema Islam, bei dem die Mechanismen, um die es mir geht, am offensichtlichsten sind.

...ein Argument dafür sein soll, dass Kritik an der Flüchtlingspolitik Merkels nicht zulässig ist. So wie das da steht, ist das einfach ein Non sequitur deinerseits: Die von dir gezogene Konklusion folgt nicht aus der Prämisse. Es gehört nunmal zum guten Argumentieren dazu, dass man seine Argumente auch erklären kann. Nicht tillich hat zu zeigen, dass hier in Wahrheit gar kein gültiges Argument vorliegt (wie weist man ein Negativ nach?), sondern du hast zu zeigen, was für eine Art von Argument das sein soll.

Davon abgesehen muss man übrigens noch nicht mal die Prämisse kaufen. Nach den diversen Reaktionen auf Kevin Kühnerts Verstaatlichungs-Kommentar kann ich genausogut behaupten, die Eigentumsfrage stehe "meinen Beobachtungen zufolge" bei der Sortierung nach Brisanz ganz vorne und nicht die Flüchtlingsfrage. Trotzdem folgere ich daraus nicht, solche Äußerungen wie die Kühnerts seien in Deutschland nicht zulässig (was übrigens synonym ist zu verboten) - weil ich im Gegensatz zu dir nunmal nicht postfaktisch unterwegs bin.
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beachbernie
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Beitrag(#2185439) Verfasst am: 06.08.2019, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Die beste Methode ist, die Kinder einfach in den Haufen reinzuwürfeln. Mit Förderung wenn nötig. Aber die Kids lernen am besten, wenn Sie mit ihren Freunden spielen und reden.


Eben. Dass ein Kind die Landessprache nicht beherrscht, ist eher ein Grund dafür es in die Schule zu schicken als dagegen. Die Schule ist nämlich gerade der Ort, an dem die Kinder das lernen koennen, was sie im Leben so brauchen und was ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zuhause vermittelt wird.

Ausserdem bekommen die Kinder in der Schule verstärkt Kontakt zu anderen Kindern, was an und fuer sich schon dafuer sorgt, dass die Landessprache gelernt wird. Dafuer dürften die Pausen in der Schule genauso wichtig sein wie die Unterrichtsstunden. Im Spiel lernen Kinder naemlich oft besonders schnell.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44899
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2185440) Verfasst am: 06.08.2019, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall macht man es sich verdammt leicht, wenn man glaubt, dass es reicht, die Kinder einzuschulen, auch wenn sie kein Deutsch können. Hier werden die Lehrer schon wieder im Stich gelassen, nach dem Motto: "Ach sie werden es schon schaffen... Hauptsache das kostet nicht zu viel Geld."

Ein ähnliches Problem gibt es bei der Integration von Kindern mit Behinderungen. Alles auf die Lehrer abgewälzt, auch wenn sie keine Ausbildung dafür haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schulische_Integration


Ich glaube dass sprachunkundige Grundschüler mehr Sprache von ihren Mitschülern lernen als von ihren Lehrern. Auf die muss vielleicht anfangs mehr Rücksicht genommen werden als auf ihre Mitschueller, aber Kinder ohne besondere Lernbehinderung sind normalerweise in der Lage recht schnell aufzuholen.
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vrolijke
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Beitrag(#2185441) Verfasst am: 06.08.2019, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall macht man es sich verdammt leicht, wenn man glaubt, dass es reicht, die Kinder einzuschulen, auch wenn sie kein Deutsch können. Hier werden die Lehrer schon wieder im Stich gelassen, nach dem Motto: "Ach sie werden es schon schaffen... Hauptsache das kostet nicht zu viel Geld."

Ein ähnliches Problem gibt es bei der Integration von Kindern mit Behinderungen. Alles auf die Lehrer abgewälzt, auch wenn sie keine Ausbildung dafür haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schulische_Integration


Ich glaube dass sprachunkundige Grundschüler mehr Sprache von ihren Mitschülern lernen als von ihren Lehrern. Auf die muss vielleicht anfangs mehr Rücksicht genommen werden als auf ihre Mitschueller, aber Kinder ohne besondere Lernbehinderung sind normalerweise in der Lage recht schnell aufzuholen.

Jedenfalls wäre der Kindergarten der bessere Ort.
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beachbernie
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Beitrag(#2185443) Verfasst am: 06.08.2019, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall macht man es sich verdammt leicht, wenn man glaubt, dass es reicht, die Kinder einzuschulen, auch wenn sie kein Deutsch können. Hier werden die Lehrer schon wieder im Stich gelassen, nach dem Motto: "Ach sie werden es schon schaffen... Hauptsache das kostet nicht zu viel Geld."

Ein ähnliches Problem gibt es bei der Integration von Kindern mit Behinderungen. Alles auf die Lehrer abgewälzt, auch wenn sie keine Ausbildung dafür haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schulische_Integration


Ich glaube dass sprachunkundige Grundschüler mehr Sprache von ihren Mitschülern lernen als von ihren Lehrern. Auf die muss vielleicht anfangs mehr Rücksicht genommen werden als auf ihre Mitschueller, aber Kinder ohne besondere Lernbehinderung sind normalerweise in der Lage recht schnell aufzuholen.

Jedenfalls wäre der Kindergarten der bessere Ort.


Das mag sein. Aber es geht ja hier wohl um Kinder, bei denen es zu spät dafuer ist, weil sie bereits im Einschulungsalter sind. Und ich glaube nicht, dass es sinnvoll wäre die zuerst einmal eine Ehrenrunde im Kindergarten drehen zu lassen und ein Jahr später einzuschulen. Die Grundschule ist schon der richtige Ort sie das Versäumte nachholen zu lassen, wobei es natürlich besser waere, wenn sie das Versäumte gar nicht erst versäumt hätten, aber manchmal geht es halt nicht anders, z.B. wenn die im Einschulungalter in Deutschland ankommen.
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astarte
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Beitrag(#2185451) Verfasst am: 06.08.2019, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Die beste Methode ist, die Kinder einfach in den Haufen reinzuwürfeln. Mit Förderung wenn nötig. Aber die Kids lernen am besten, wenn Sie mit ihren Freunden spielen und reden.

Jepp. Und das ist in der Schule zuwenig möglich.
Kinder, die aus anderen Gründen die Schulfähigkeit noch nicht erreicht haben, werden ja auch zurückgestellt.
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"Ja, es ist alles Fake. Die ganze Welt hat ihre Wirtschaft geschlossen und ruiniert, nur um dich dazu zu bringen, eine Maske zu tragen, weil du so hässlich bist."
Das „Ich bekomme unter der Maske keine Luft!“ ist das neue „Ich hab ne Latexallergie.“…
"Einer muss Chris Rea sagen, dass er dieses Jahr nicht losfahren muss."
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luc
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Beitrag(#2185484) Verfasst am: 07.08.2019, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall macht man es sich verdammt leicht, wenn man glaubt, dass es reicht, die Kinder einzuschulen, auch wenn sie kein Deutsch können. Hier werden die Lehrer schon wieder im Stich gelassen, nach dem Motto: "Ach sie werden es schon schaffen... Hauptsache das kostet nicht zu viel Geld."

Ein ähnliches Problem gibt es bei der Integration von Kindern mit Behinderungen. Alles auf die Lehrer abgewälzt, auch wenn sie keine Ausbildung dafür haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schulische_Integration


Ich glaube dass sprachunkundige Grundschüler mehr Sprache von ihren Mitschülern lernen als von ihren Lehrern. Auf die muss vielleicht anfangs mehr Rücksicht genommen werden als auf ihre Mitschueller, aber Kinder ohne besondere Lernbehinderung sind normalerweise in der Lage recht schnell aufzuholen.


Du gehst davon aus, dass die Interaktion und die Kommunikation unter den Schülern intensiv ist. Das ist aber oft nicht der Fall. Und wer anders ist, nichts versteht, wird oft isoliert und manchmal richtig gemobbt. Der Schulhof ist nicht unbedingt ein Ort der Glückseligkeit und der Selbstentfaltung und der Unterricht auch nicht.
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fwo
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Beitrag(#2185485) Verfasst am: 07.08.2019, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Aha. Und eine Kritik an der Flüchtlingspolitik ist "nicht zulässig"? Kappes.

Welch tiefsinnige Analyse.

What is asserted without argument can be dismissed without argument.

Dazu sollte man aber, wenn der andere mehr als nur eine Bewertung abgegeben hat, das habe ich getan, zeigen, warum das Für Dich keine Argumente sind.

Mit den Augen rollen Du bist ja schon ein Scherzkeks. Natürlich muss nicht tillich zeigen, warum dein Non sequitur ein Non sequitur ist, sondern du musst zeigen, wie das folgen soll - also inwiefern das hier:

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber wenn ich die Themen nach ihrer Brisanz sortiere, steht die Flüchtlingsdebatte ganz vorne an und damit auch das Thema Islam, bei dem die Mechanismen, um die es mir geht, am offensichtlichsten sind.

...ein Argument dafür sein soll, dass Kritik an der Flüchtlingspolitik Merkels nicht zulässig ist. So wie das da steht, ist das einfach ein Non sequitur deinerseits: Die von dir gezogene Konklusion folgt nicht aus der Prämisse. Es gehört nunmal zum guten Argumentieren dazu, dass man seine Argumente auch erklären kann. Nicht tillich hat zu zeigen, dass hier in Wahrheit gar kein gültiges Argument vorliegt (wie weist man ein Negativ nach?), sondern du hast zu zeigen, was für eine Art von Argument das sein soll.

Davon abgesehen muss man übrigens noch nicht mal die Prämisse kaufen. Nach den diversen Reaktionen auf Kevin Kühnerts Verstaatlichungs-Kommentar kann ich genausogut behaupten, die Eigentumsfrage stehe "meinen Beobachtungen zufolge" bei der Sortierung nach Brisanz ganz vorne und nicht die Flüchtlingsfrage. Trotzdem folgere ich daraus nicht, solche Äußerungen wie die Kühnerts seien in Deutschland nicht zulässig (was übrigens synonym ist zu verboten) - weil ich im Gegensatz zu dir nunmal nicht postfaktisch unterwegs bin.

Das kommt davon, wenn man Begriffe, die nicht nur eine rechtliche Bedeutung haben, in einer allgemeinen Diskussion zu gesellschaftlichen Fragen plötzlich juristisch auslegt:
Zitat:
solche Äußerungen wie die Kühnerts seien in Deutschland nicht zulässig (was übrigens synonym ist zu verboten)

Es geht hier um Diskussionsverhalten und nicht um Rechtsfragen, ein Diskussionsverhalten, in dem das fgh durchaus auch typisch ist für den meinungsführenden Teil unserer Gesellschaft.

Was ich mit "unzulässig" meine, ist dass Beiträge zur Demokratiefeindlichkeit des Islam als rassistisch und fremdenfeindlich abgelehnt werden. Unquest hat euch da regelmäßig vorgeführt, indem er nicht gekennzeichnete Zitate arabischer Autoren eingestreut hat, ich gebe normalerweise den Autor mit an, die üblich Antwort ist dann, dass von solchen "Rechten" auch nichts anderes zu erwarten sei. Das bedeutet dann in der Praxis, dass diese Argumente auch dann nicht wirklich in der Diskussion ankommen, wenn der Autor nachgewiesenermaßen über eine sehr hohe Fachkompetenz verfügt, wie z.B. Tibi, Ourghi, oder um mal einen Deutschen zu nennen, Nagel.

Es geht um die Abwehr unwillkommener Argumente mit den Keulen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechts.
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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2185486) Verfasst am: 07.08.2019, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Die beste Methode ist, die Kinder einfach in den Haufen reinzuwürfeln. Mit Förderung wenn nötig. Aber die Kids lernen am besten, wenn Sie mit ihren Freunden spielen und reden.

Schon. Aber es ist nicht ganz verkehrt, es für eine gute Idee zu halten, das schon vor der Grundschule zu machen. Also besser als Grundschulverbot (bis man die Sprache kann): Kindergartenpflicht.

Wenn die Kinder dann noch gar nicht da sind, sondern überhaupt erst später ins Land kommen, kann es freilich je nach Situation auch sinnvoll sein, ihnen basale Deutschkenntnisse in speziellen DaZ-Klassen zu vermitteln. Währenddessen könnte man sie ja schon in einigen Fächern wie Sport, Kunst oder Musik "reinwürfeln", während sie bei anderen Fächern zeitweise raus- bzw. in Sprachförderkurse rübergewürfelt werden.

Das hat sich in dieser Weise auch relativ gut bewährt, wo genügend Zeit und Raum (im Endeffekt also Geld) zur Verfügung gestellt hat. Wobei diese DaZ-Klassen in der Gesamtverteilung nicht gegenüber der restlichen Schule priorisiert werden dürfen, weil das zu recht für böses Blut sorgt.

Hier am Ort hat man sich so beholfen, dass der DaZ-Unterricht von freiwilligen Mitschülern verstärkt wurde.
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Beitrag(#2185489) Verfasst am: 07.08.2019, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Was ich mit "unzulässig" meine, ist dass Beiträge zur Demokratiefeindlichkeit des Islam als rassistisch und fremdenfeindlich abgelehnt werden.

Oder mit anderen Worten: Eine Meinung ist genau dann unzulässig, wenn man dafür keinen tosenden Applaus von allen Seiten erntet, sondern auch Ablehnung.

fwo, deine Maneuver sind sowohl transparent als auch absolut armselig. In Wirklichkeit bist du derjenige, der hier Meinungen und Äußerungen tabuisieren will. Dass sich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit heute tatsächlich mitunter hinter "Islamkritik" verstecken, weißt du ganz genau. Man soll das nur nicht sagen dürfen. Und damit man das nicht mehr sagen darf, wählst du eine Terminologie, die absichtlich suggeriert, dass es sich beim Äußern solcher Meinungen um eine Einschränkung der Meinungsfreiheit handelt.

fwo hat folgendes geschrieben:
Unquest hat euch da regelmäßig vorgeführt, indem er nicht gekennzeichnete Zitate arabischer Autoren eingestreut hat [...]

Kann mich nicht erinnern, jemals von Unquest diesbezüglich "vorgeführt" worden zu sein. Kann sein, dass Unquest damit irgendwen vorgeführt hat, aber ich habe aus meiner Ablehnung des Islam als Religion noch nie ein Geheimnis gemacht, und ich habe meines Wissens über das Thema überhaupt noch nie mit Unquest diskutiert. Bist du schon soweit, dass du sämtliche inhaltliche Opposition gegen deinen Schwachsinn nur noch als gestaltlosen Blob und nicht mehr als Individuen wahrnimmst?

fwo hat folgendes geschrieben:
Das bedeutet dann in der Praxis, dass diese Argumente auch dann nicht wirklich in der Diskussion ankommen [...]

Gee, und daran, dass du einfach nur scheiße darin bist, diese Argumente vernünftig einzubringen, kann das natürlich gar nicht liegen. Sieht man ja hier sehr schön, wie super du Argumente darlegen und erläutern kannst. Daumen hoch!

Auf die Idee, dass es vielleicht etwas über eine Meinung selbst aussagt, wenn man sie nur so ausdrücken kann, dass sie rassistisch oder fremdenfeindlich wirkt, und eben nicht nur über das Publikum, bist du natürlich auch noch nicht gekommen. Nein, du hast immer Recht und Schuld sind immer die Anderen! Und wer das bestreitet, tabuisiert deine Meinung! fwo, du bist die Mitte-Rechts-Version von Skeptiker.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.08.2019, 11:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag(#2185492) Verfasst am: 07.08.2019, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Was ich mit "unzulässig" meine, ist dass Beiträge zur Demokratiefeindlichkeit des Islam als rassistisch und fremdenfeindlich abgelehnt werden.

Oder mit anderen Worten: Eine Meinung ist genau dann unzulässig, wenn man dafür keinen tosenden Applaus von allen Seiten erntet, sondern auch Ablehnung.
....

Eine absichtlich schlechte Interpretation :
Eine Meinung ist unzulässig, wenn es den Diskussionsteilnehmern reicht, sie einfach unbelegt negativ mit Keulen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechts zu entwerten, anstatt sie zu widerlegen.

Erst mit der Widerlegung käme sie in der Diskussion an. Stattdessen trifft sie einfach auf Ablehnung, wie Du es formulierst.

Ach ja, und ansonsten bin ich natürlich bekannt dafür, dass ich scheiße darin bin, Argumente vernünftig zu verkaufen.

Da merkt man die ausgefeilte Argumentation des ausgebildeten Philosophen.
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Beitrag(#2185493) Verfasst am: 07.08.2019, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Eine Meinung ist unzulässig, wenn es den Diskussionsteilnehmern reicht, sie einfach unbelegt negativ mit Keulen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechts zu entwerten, anstatt sie zu widerlegen.

Also darf man die Positionen anderer Leute ganz grundsätzlich nicht als rassistisch, fremdenfeindlich oder politisch rechts stehend bezeichnen? Damit geht man ja immer die Gefahr ein, dass das die Diskussion beendet, ob nun gewollt oder nicht. Und zwar ist es keineswegs immer eine Seite, die diese Beendigung vornimmt. Die andere Seite ist nämlich ganz ausgezeichnet darin, in solchen Kontexten die beleidigte Leberwurst zu spielen, statt sich sachlich darzulegen und auf die Vorwürfe zu antworten, wie man hier sehr schön sieht.

fwo hat folgendes geschrieben:
Erst mit der Widerlegung käme sie in der Diskussion an.

Quatsch. Du hast ja oben schon bewiesen, wie verwirrt du bei diesem Thema anscheinend bezüglich der Beweislast bist. Wer eine Behauptung aufstellt, ist in der Bringschuld.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.08.2019, 12:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag(#2185494) Verfasst am: 07.08.2019, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Eine Meinung ist unzulässig, wenn es den Diskussionsteilnehmern reicht, sie einfach unbelegt negativ mit Keulen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechts zu entwerten, anstatt sie zu widerlegen.

Also darf man die Positionen anderer Leute ganz grundsätzlich nicht als rassistisch, fremdenfeindlich oder politisch rechts stehend bezeichnen?

Wenn man das nicht begründet ist das ungefähr das selbe Niveau, das die andere Seite mit ihrem regelmäßig vorgebrachten "linksgrün-versifft" präsentiert.

Ich habe Dir da oben in dem Zitat ein Wort gefettet.
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Beitrag(#2185495) Verfasst am: 07.08.2019, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Ach ja, und ansonsten bin ich natürlich bekannt dafür, dass ich scheiße darin bin, Argumente vernünftig zu verkaufen.

In diesem Thread hast du dich alles andere als hervorgetan, fwo. Ich weiß, dass du gut argumentieren kannst, wenn du willst. Du willst nur nicht. Dir fehlt erkennbar die Bereitschaft, dich auch mit deinen eigenen Positionen und Argumenten kritisch auseinanderzusetzen. Wie gesagt: Du bist bei diesem Thema zu so einer Art Mitte-Rechts-Version von Skeptiker geworden. Es ist dir inzwischen wichtiger, egal mit welchen Mitteln deine eigene Position zu stärken und zu verteidigen, als auf sie zu reflektieren und sie vernünftig zu entwickeln.
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Beitrag(#2185496) Verfasst am: 07.08.2019, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Eine Meinung ist unzulässig, wenn es den Diskussionsteilnehmern reicht, sie einfach unbelegt negativ mit Keulen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechts zu entwerten, anstatt sie zu widerlegen.

Also darf man die Positionen anderer Leute ganz grundsätzlich nicht als rassistisch, fremdenfeindlich oder politisch rechts stehend bezeichnen? Damit geht man ja immer die Gefahr ein, dass das die Diskussion beendet, ob nun gewollt oder nicht. Und zwar ist es keineswegs immer eine Seite, die diese Beendigung vornimmt. Die andere Seite ist nämlich ganz ausgezeichnet darin, in solchen Kontexten die beleidigte Leberwurst zu spielen, statt sich sachlich darzulegen und die Vorwürfe zu entkräften, wie man hier wieder sehr schön sieht.

fwo hat folgendes geschrieben:
Erst mit der Widerlegung käme sie in der Diskussion an.

Quatsch. Du hast ja oben schon bewiesen, wie verwirrt du bei diesem Thema anscheinend bezüglich der Beweislast bist. Wer eine Behauptung aufstellt, ist in der Bringschuld.

Du bist schon wieder im Persönlichen und übersiehst dabei, dass ich die Behauptung, die Du mir unterstellst, nicht aufgestellt habe. Die entstand durch Deine juristische Interpretation, die nicht in diesen Zusammenhang gehörte. s.o.

Ansonsten bin ich weder Leberwurst noch beleidigt, eher amüsiert.
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Beitrag(#2185498) Verfasst am: 07.08.2019, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Du bist schon wieder im Persönlichen und übersiehst dabei, dass ich die Behauptung, die Du mir unterstellst, nicht aufgestellt habe. Die entstand durch Deine juristische Interpretation, die nicht in diesen Zusammenhang gehörte. s.o.

Oh bitte! Als ob der Ausdruck "nicht zulässig" nicht darauf zielt, genau diese Assoziation zu wecken!

fwo, "nicht zulässig" hat nur und ausschließlich die von mir angegebene Bedeutung eines Synonyms zu "verboten". Die "Bedeutung", die du ihm geben willst, ist eine artifizielle, von dir selbst aus dem Hut gezauberte Umwortung.

fwo hat folgendes geschrieben:
Ansonsten bin ich weder Leberwurst noch beleidigt [...]

Lachen Das glaubst du doch selber nicht. Dein ganzer Diskurs hier reduziert sich in seiner Essenz auf "Mimimimi, warum sind die alle so gemein zu mir?!"
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Beitrag(#2185512) Verfasst am: 07.08.2019, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir echt Leid, dass das hier persönlich wurde. Ich wollte nicht sagen, dass du generell schlecht im Argumentieren bist, aber hier im Thread legst du nunmal gerade eine peinlich schlechte Vorstellung hin. Du verbeißt dich in Behauptungen, von denen du genau weißt, dass sie Unsinn sind, du versuchst, sie mit Argumenten zu stützen, die nicht funktionieren, und wenn man dir aufzeigt, dass das nicht zusammenpasst, definierst du regelrecht Ausdrücke um, um das irgendwie doch passend zu machen. Das ist genau das, was ich mit postfaktisch und postlogisch meine: Ich bemerke das immer wieder in letzter Zeit, dass selbst intelligente Leute nicht diskutieren, um ihre Positionen und Argumente vernünftig zu entwickeln und auf die Probe zu stellen, sondern dass sie mit einer bereits feststehenden meistens absichtlich "provokanten" Position beginnen und dann in völliger Willkür der Beweisführung alles Beliebige heranziehen, um das zu stützen, völlig unabhängig davon, wie unsinnig das Ganze auch sein mag - und dann jeden Widerspruch und jede Verweigerung von Anerkennung als "Tabuisierung" abqualifizieren und dafür auch wieder jeden beliebigen Quatsch heranziehen. Hauptsache man selbst hat Recht und ist das arme Opfer und die anderen sind an allem Schuld. Diese Art der Diskursführung ist sogar relativ unabhängig von der politischen Ausrichtung und bei Rechten vielleicht dreister in der Ausführung, aber bei Linken und in der Mitte durchaus auch zunehmend beobachtbar. Ich hab' ja schon Skeptiker als Beispiel genannt. Und das geht mir inzwischen einfach tierisch auf den Sack. Kann man vielleicht einfach mal aufhören, Trollerei mit vernünftiger Diskussionsführung zu verwechseln? Wenn jemand ernsthaft schreibt, Kritik an Merkel, ob in der Flüchtlingsfrage oder sonstwo, sei in Deutschland nicht zulässig, dann ist das Trollerei. Und wenn dann noch jemand den Ausdruck "nicht zulässig" so lange umdefiniert, bis er was völlig anderes bedeutet als nicht zulässig, nur damit es auf die ursprüngliche Behauptung passt, dann ist das Trollerei im Quadrat, die buchstäblich unsere ganze Sprache in Scheiße verwandelt und jeden vernünftigen sprachlichen Austausch verunmöglicht, weil am Ende kein Humpty Dumpty mehr weiß, was der andere Humpty Dumpty eigentlich mit seiner Privatsemantik gemeint haben will. Kann man das vielleicht einfach mal sein lassen?
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 07.08.2019, 14:23, insgesamt 5-mal bearbeitet
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