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Ein Vorschlag zum Gendersprech
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42695
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2206434) Verfasst am: 14.03.2020, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Aber die Diskussion um "Equal-Pay" im Sport ist ja auch wieder so ein Unsinn - wie wurde diese Ameriknerin bei der Frauen-WM gefeiert, als sie den "Skandal" der wesentlich schlechteren Bezahlung von Fußballerinnen im Vergleich zu den Männern anprangerte. Als hätte irgendwer einen moralischen Anspruch darauf, durch die Ausübung von Sport reich zu werden, nur weil andere das auf Grund der Kombination von immensem Zuschauerinteresse und eines inzwischen völlig aus den Fugen geratenen Vermarktungs- und Kommerzialisierungsmechanismuses auch werden.


Hätten denn Farbige "einen moralischen Anspruch", wenn sie wesentlich schlechter bezahlt werden?


Du meinst, wenn es eine sepatare Schwazenliga gäbe, die weniger Geld abwirft als die Weißenliga? Da läge der rassistisch Hase aber schon anderswo im Pfeffer, oder?


Sowas gab es im letzten Jahrhundert in den USA. Die "Negro League" beim Baseball war eine Ausgeburt der damals in den USA praktizierten Apartheid und es wurde als grosser Fortschritt gefeiert, dass schwarze Baseballer schliesslich an die Fleischtöpfe der vormals rein weissen Major Baseball League gelassen wurden und die "Negro League" verschwand.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24036

Beitrag(#2206439) Verfasst am: 14.03.2020, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wir müssen unterscheiden. Die Wirtschaftlichkeit muss berücksichtigt werden. Solange Frauenfußball beispielsweise defacto für Zuschauer weniger Attraktiv ist als der Männerfußball, weniger Gewinne generiert werden, kann man nicht gleiche Einkommen erwarten. Aber "Equal-Pay" ist prinzipiell kein Unsinn, wenn eine strukturell geringere Bezahlung existiert. Zudem stellt sich auch die Frage, welche Arbeit welche Wertschätzung erfährt. Ich finde das sind gerechtfertigte Fragen.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3834

Beitrag(#2206445) Verfasst am: 14.03.2020, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Denn die Bezeichnung von Frauen mit der generisch männlichen Form kommt ja tatsächlich schon vor (wenn auch inzwischen weniger als früher), ist im Deutschen also durchaus intuitiv, [...]

Der Schluss "kommt vor" --> "ist intuitiv" ist keineswegs zwingend. Genauso gut könnte es sein, dass es intuitiv ist, die Frauen zu "vergessen". (Textbeispiele, in denen man den hakben Text lang denken könnte, es handle sich um ein angebliches generisches Maskulinum, bis man an einen Punkt kommt, an dem nur Männer gemeint sein können, gibt es ohne weiteres.)

Historisch ist es ja definitiv so, dass in vielen Beispielen (Bürger, Studenten, ...) anfangs Frauen eben nicht gemeint waren, weil sie zu der Gruppe tatsächlich nicht dazugehörten. Ich halte es für gut möglich, dass das sog. "generische Maskulinum" genau das ist, was Sprachbewahrer inklusiven Formen vorwerfen - eine Erfindung der Grammatiker. Was ja nicht per se schlimm wäre; aber der Nimbus der "natürlich gewachsenen Sprache" wäre dann eben Quatsch.


Ja, ich streite auch nicht ab, dass es diskriminierende Strukturen in der Sprache gibt, denn Sprache ist natürlich auch immer das Produkt der Umstände, in denen sie sich entwickelt hat. Und diese diskrminierenden Aspekte kann man wohl auch nicht von jetzt auf gleich durch chirurgische Eingriffe entfernen, dieser Prozess wird eher allmählich erfolgen. Es fragt sich nur, ob die aktuelle Strategie mit immer neuen Erfindungen zur sprachlichen Repräsentanz wirklich der beste Weg dorthin ist.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3834

Beitrag(#2206447) Verfasst am: 14.03.2020, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wir müssen unterscheiden. Die Wirtschaftlichkeit muss berücksichtigt werden. Solange Frauenfußball beispielsweise defacto für Zuschauer weniger Attraktiv ist als der Männerfußball, weniger Gewinne generiert werden, kann man nicht gleiche Einkommen erwarten. Aber "Equal-Pay" ist prinzipiell kein Unsinn, wenn eine strukturell geringere Bezahlung existiert. Zudem stellt sich auch die Frage, welche Arbeit welche Wertschätzung erfährt. Ich finde das sind gerechtfertigte Fragen.


Fraglos! Nur ist für solche Diskussionen der kommerzielle Sport m.E. der falsche Gegenstand. Zumindestens, wie gesagt, wenn man die Diskussion auf die Gehälter der Spitzenathleten in ausgewählten Sportarten beschränkt. Generell Vermarktungsstrategien, Finanzierungsmodelle, Geschäftspraktiken, Medienberichterstattungen etc. in Frage zu stellen ist demgegenüber natürlich völlig richtig.
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alois
antichristlich+antiislamisch



Anmeldungsdatum: 11.06.2017
Beiträge: 73

Beitrag(#2206459) Verfasst am: 14.03.2020, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
...
Ja, ich habe deinen Ansatz schon verstanden und mich weiland dazu auch schon geäßert. Nämlich dahingehend, dass die bessere Lösung m.E. die Abschaffung der weiblichen Form wäre statt die Einführung einer männlichen.
...

Im Grunde ist mein Vorschlag gar nicht so weit davon entfernt. Denn nach Umsetzung des Vorschlags wird man in der Praxis fast ausschließlich die neutrale Form verwenden. Die Einführung der explizit männlichen Form dient vor allem dazu glaubhaft zu machen, dass die endungslose Form eben nicht männlich ist sondern ausschließlich neutral.
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CnndrBrbr
registrierter User



Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 241

Beitrag(#2206479) Verfasst am: 14.03.2020, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Du meinst, wenn es eine sepatare Schwazenliga gäbe, die weniger Geld abwirft als die Weißenliga? Da läge der rassistisch Hase aber schon anderswo im Pfeffer, oder?
Sowas gab es im letzten Jahrhundert in den USA. Die "Negro League" beim Baseball war eine Ausgeburt der damals in den USA praktizierten Apartheid...
Ach du scheiße, und ich wollte grade noch Witze machen, den Fußball nicht nur Herren- und Damenfußball zu nennen, sondern auch noch den Neger-Fußball einzuführen. Als Beispiel dafür, daß bei uns unter "Fußball" alle Helligkeiten selbstverständlich "mit"(ha ha)-gemeint sind, wir also eine Rassentrennung beim Fußbball schon gar nicht mehr gedanklich auf dem Schirm haben, anstatt bei "Fußball" nur an weiße Spieler zu denken. Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17267

Beitrag(#2206486) Verfasst am: 14.03.2020, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.

Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde. Das ist sehr schön für dich, aber argumentativ relativ egal.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 37607
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2206499) Verfasst am: 14.03.2020, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.

Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde. Das ist sehr schön für dich, aber argumentativ relativ egal.

Unter anderem auch, weil es doch recht gute Gründe gibt, es zu bezweifeln. Pfeifen Mr. Green
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 27458
Wohnort: Edo

Beitrag(#2206511) Verfasst am: 15.03.2020, 04:18    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.

Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde. Das ist sehr schön für dich, aber argumentativ relativ egal.


Ich hab mal gegoogelt und finde keine dieser psycholinguistischen Untersuchungen. Kannst du mal welche verlinken?
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Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime

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AdvocatusDiaboli
Kartoffelalman im intellektuellen Widerstand



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24051

Beitrag(#2206520) Verfasst am: 15.03.2020, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.

Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde. Das ist sehr schön für dich, aber argumentativ relativ egal.


Ich hab mal gegoogelt und finde keine dieser psycholinguistischen Untersuchungen. Kannst du mal welche verlinken?


Wer nicht googeln kann, sollte heutzutage nicht mehr an Diskussionen teilnehmen. Das ist längst eine Kernkompetenz. Mr. Green

Z.B. hier: https://www.dgps.de/index.php?id=143&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1610&cHash=1308c97486a0f55bc30d6a7cf12bf49f
„ Automechanikerinnen und Automechaniker - Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen“



Oder:
„ Aus Gründen der Verständlichkeit ...“: Der Einfluss generisch maskuliner und alternativer Personenbezeichnungen auf die kognitive Verarbeitung von Texten“
https://wiki.kif.rocks/w/images/0/08/Braun-et-al.pdf

Zitat:
Zusammenfassung. Gegen geschlechtergerechte Sprache wird häufig eingewandt, dass sie die Qualität und die kognitive Verarbeitung von Texten beeinträchtige. Um diese Annahme zu testen, lasen 86 deutschsprachige Teilnehmende drei ver- schiedene Versionen einer fiktiven Packungsbeilage eines Medikaments, die hinsichtlich der Form der Personenbezeichnung – generisches Maskulinum, Beidnennung mit Neutralisierung, Binnen-I – variierten. Es wurde erhoben, wie gut sich die Teilnehmenden an die Inhalte des Textes erinnerten und wie sie den Text im Hinblick auf verschiedene Merkmale der Textqualität bewerteten, d.h. Verständlichkeit, Güte der Formulierungen und Lesbarkeit. Weibliche Teilnehmende zeigten bei allen drei Textversionen eine ähnlich gute Erinnerungsleistung und bewerteten die verschiedenen Textversionen als gleichermaßen verständlich. Die männlichen Teilnehmenden unterschieden sich ebenfalls nicht bedeutsam in der Erinnerungs- leistung für die drei Textfassungen, bewerteten die generisch maskuline Textfassung jedoch am besten.


Da haben wir wieder den Hoden-Effekt. Sehr glücklich Zwar verstehen auch die Männer die Texte, sie finden die Alternativen nur doof, weil sie Männer sind. Lachen

Was sich auch an den Studienteilnehmern in diesem Forum nachweisen lässt. zwinkern
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AdvocatusDiaboli
Kartoffelalman im intellektuellen Widerstand



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24051

Beitrag(#2206525) Verfasst am: 15.03.2020, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hier eine schöne Seite für alle, die gerne gendern oder es lernen wollen.

https://www.genderleicht.de/

Hier ein lesenswertes Interview mit Gabriele Diewald, Professorin für Germanistische Linguistik an der Uni Hannover, die für den Duden das Bändchen „Richtig gendern“ konzipiert hat:
https://www.genderleicht.de/sprachwandel-beim-gendern-braucht-20-jahre/

Frau Diewald leitet ein interdisziplinäres Genderprojekt an der Uni Hannover:
https://www.gabrielediewald.de/forschung/genderprojekt.html

Zitat:
Geschlechtergerechte Sprache in Theorie und Praxis
Studie zur aktuellen Situation aus linguistischer, phoniatrisch-psycholinguistischer und juristischer Perspektive


Bernie, alter Genderwissenschaftenignorant, zu deiner vergnüglichen Information: Das Projekt ist mit 500.000 Euro auf drei Jahre gefördert.
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CnndrBrbr
registrierter User



Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 241

Beitrag(#2206527) Verfasst am: 15.03.2020, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.
Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde.
Das glaube ich nicht. Sämtliche Berichte sprechen dafür, daß der angebliche Frauenausschluß in der Sprache nur durch die Frage suggeriert wurde.
Beispiel: Wie stellen Sie sich einen Arzt vor? Antwort: Männlich.
Das ist keine Ergebnis. Die korrekte Antwort lautet eher: Männlich, hochgewachsen, späteren Alters mit grauen Haaren und tifer Stimme, heterosexuell, mit Kittel und mit Stethoskop um den Hals. Das heißt nämlich, daß 80% aller Ärzte nicht "mit"gemeint werden. Nicht nur die Weiblichen. Das ist keine feministische Krise, sondern nur ein Klischee. Wer ist der nächste, der ein Drama draus machen will, weil die Schwulen sprachlich auch nicht "mit"gemeint wären?
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CnndrBrbr
registrierter User



Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 241

Beitrag(#2206528) Verfasst am: 15.03.2020, 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Was sich auch an den Studienteilnehmern in diesem Forum nachweisen lässt. zwinkern
Meintest Du Studienteilnehmer und StudienteilnehmerInnen? zynisches Grinsen
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AdvocatusDiaboli
Kartoffelalman im intellektuellen Widerstand



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24051

Beitrag(#2206529) Verfasst am: 15.03.2020, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Was sich auch an den Studienteilnehmern in diesem Forum nachweisen lässt. zwinkern
Meintest Du Studienteilnehmer und StudienteilnehmerInnen? zynisches Grinsen


Ich studiere die Männer hier. Die beiden Frauen sind eh vernunftbegabt.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 27458
Wohnort: Edo

Beitrag(#2206533) Verfasst am: 15.03.2020, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls gehts mir bei Lehrern, Schülern und Kollegen auch so. Also auch in Bezug auf Frauen.

Nun, dann bist du ein bewundernswertes Exemplar eines Menschen, bei dem sich das Verständnis des angeblichen "generischen Maskulinums" anders verhält als bei denen, bei denen das mal psycholuinguistisch untersucht wurde. Das ist sehr schön für dich, aber argumentativ relativ egal.


Ich hab mal gegoogelt und finde keine dieser psycholinguistischen Untersuchungen. Kannst du mal welche verlinken?


Wer nicht googeln kann, sollte heutzutage nicht mehr an Diskussionen teilnehmen. Das ist längst eine Kernkompetenz. Mr. Green

Z.B. hier: https://www.dgps.de/index.php?id=143&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1610&cHash=1308c97486a0f55bc30d6a7cf12bf49f
„ Automechanikerinnen und Automechaniker - Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen“



Oder:
„ Aus Gründen der Verständlichkeit ...“: Der Einfluss generisch maskuliner und alternativer Personenbezeichnungen auf die kognitive Verarbeitung von Texten“
https://wiki.kif.rocks/w/images/0/08/Braun-et-al.pdf

Zitat:
Zusammenfassung. Gegen geschlechtergerechte Sprache wird häufig eingewandt, dass sie die Qualität und die kognitive Verarbeitung von Texten beeinträchtige. Um diese Annahme zu testen, lasen 86 deutschsprachige Teilnehmende drei ver- schiedene Versionen einer fiktiven Packungsbeilage eines Medikaments, die hinsichtlich der Form der Personenbezeichnung – generisches Maskulinum, Beidnennung mit Neutralisierung, Binnen-I – variierten. Es wurde erhoben, wie gut sich die Teilnehmenden an die Inhalte des Textes erinnerten und wie sie den Text im Hinblick auf verschiedene Merkmale der Textqualität bewerteten, d.h. Verständlichkeit, Güte der Formulierungen und Lesbarkeit. Weibliche Teilnehmende zeigten bei allen drei Textversionen eine ähnlich gute Erinnerungsleistung und bewerteten die verschiedenen Textversionen als gleichermaßen verständlich. Die männlichen Teilnehmenden unterschieden sich ebenfalls nicht bedeutsam in der Erinnerungs- leistung für die drei Textfassungen, bewerteten die generisch maskuline Textfassung jedoch am besten.


Da haben wir wieder den Hoden-Effekt. Sehr glücklich Zwar verstehen auch die Männer die Texte, sie finden die Alternativen nur doof, weil sie Männer sind. Lachen

Was sich auch an den Studienteilnehmern in diesem Forum nachweisen lässt. zwinkern


Wie ich schon sagte: Projektion.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24051

Beitrag(#2206535) Verfasst am: 15.03.2020, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist doch wissenschaftlich nachgewiesen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen biologisch maskuliner Ausstattung und der Bevorzung des Maskulinums gibt und diese nicht von normalen Hirntätigkeiten beeinflusst wird. Sehr glücklich Warum du den Zusammenhang nicht erkennen willst, liegt an besagter kognitiven Verzerrung. zwinkern
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#2206536) Verfasst am: 15.03.2020, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wie ich schon sagte: Projektion.

The fuck... also du beklagst dich, dass es keine Quellen gäbe, Addi verlinkt dir zwei Quellen mit einer spitzen Bemerkung dazu, und alles, was dir dazu einfällt, ist, das persönlich zu nehmen und ihm Projektion vorzuwerfen? o.O

Argh
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Bravopunk
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Beitrag(#2206539) Verfasst am: 15.03.2020, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Es ist doch wissenschaftlich nachgewiesen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen biologisch maskuliner Ausstattung und der Bevorzung des Maskulinums gibt und diese nicht von normalen Hirntätigkeiten beeinflusst wird. Sehr glücklich Warum du den Zusammenhang nicht erkennen willst, liegt an besagter kognitiven Verzerrung. zwinkern


Möglich.
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Bravopunk
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Beitrag(#2206540) Verfasst am: 15.03.2020, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wie ich schon sagte: Projektion.

The fuck... also du beklagst dich, dass es keine Quellen gäbe, Addi verlinkt dir zwei Quellen mit einer spitzen Bemerkung dazu, und alles, was dir dazu einfällt, ist, das persönlich zu nehmen und ihm Projektion vorzuwerfen? o.O

Argh


Sieht so aus, ja.
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Beiträge: 17267

Beitrag(#2206564) Verfasst am: 15.03.2020, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe in anderen Threads auch schon mal entsprechende Sachen verlinkt, wenn ich mich recht erinnere. Ich hatte auch vor, sie wieder rauszukramen. Aber wenn ich sehe, dass es dann auch wieder egal ist, wenn man die verlangten Belege bringt ... spar ich mir das wohl einfach.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 27458
Wohnort: Edo

Beitrag(#2206570) Verfasst am: 15.03.2020, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich habe in anderen Threads auch schon mal entsprechende Sachen verlinkt, wenn ich mich recht erinnere. Ich hatte auch vor, sie wieder rauszukramen. Aber wenn ich sehe, dass es dann auch wieder egal ist, wenn man die verlangten Belege bringt ... spar ich mir das wohl einfach.


Nee. Mach ruhig. Ich schau es mir an. Nur: Schreib du vielleicht keinen unsachlichen und aus Wunschdenken geformten Mumpitz darunter. Das wäre echt nett. Smilie

Das lenkt auch nur ab, wie man sieht.
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Beitrag(#2206582) Verfasst am: 15.03.2020, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Hier eine schöne Seite für alle, die gerne gendern oder es lernen wollen.

https://www.genderleicht.de/

Hier ein lesenswertes Interview mit Gabriele Diewald, Professorin für Germanistische Linguistik an der Uni Hannover, die für den Duden das Bändchen „Richtig gendern“ konzipiert hat:
https://www.genderleicht.de/sprachwandel-beim-gendern-braucht-20-jahre/

Frau Diewald leitet ein interdisziplinäres Genderprojekt an der Uni Hannover:
https://www.gabrielediewald.de/forschung/genderprojekt.html

Zitat:
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Es wird soviel Geld sinnlos verschwendet, da kommt's auf diese halbe Million jetzt auch nicht an. Smilie
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