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aus Nachdenker werden Vordenker
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Bernd Jaguste
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Anmeldungsdatum: 11.01.2006
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Beitrag(#2208607) Verfasst am: 10.04.2020, 10:56    Titel: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben Anlass darüber nachzudenken, wie wir zukünftig zusammenleben werden und wohin sich die Menschheit entwickelt. Man kann die Zeit auch dafür nutzen, über sein Verständnis der Physik nachzudenken. Ein gutes Beispiel sind da die Schwarzen Löcher. Als Physiker oder Zeitgenosse mit einigermaßen Allgemeinbildung weiß man, dass die Zeit am Ereignishorizont für einen außenstehenden Beobachter zum Erliegen kommt. Für diesen Beobachter dauert es unendlich lange, bis ein Körper diesen Ereignishorizont erreicht. Überschreiten wird der Körper diese Grenze nie, da, aus unserer Sicht, seine Zeit an dieser Grenze zum Stillstand kommt. Klar, Relativitätstheorie, was sonst. Dann gab es 2017 den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung von Gravitationswellen, die von 2 verschmelzenden Schwarzen Löchern ausgesandt werden. Doch wie können wir die Verschmelzung von 2 Schwarzen Löchern beobachten, wenn dieser Vorgang unendlich lange dauert?

Dann gab es 1918 den Nobelpreis für Physik für Max Planck. Er entdeckte, dass die Energie eines Teilchens das Produkt seiner Wellenlänge und dem Planckschen Wirkungsquantum ist. Wenn die Zeit und damit die Wellenlänge eines Teilchens am Ereignishorizont zum Erliegen kommt, ist, aus unserer Sicht, die Energie des Teilchens an dieser Grenze demnach gleich Null. Null Energie bedeutet jedoch auch Null Masse. Wie kann dann ein Schwarzes Loch wachsen, wenn aus unserer Sicht dort niemals Energie bzw. Masse hineinfallen kann?

Zu beiden Fragen wirst Du keine Antwort bekommen. Probiere es aus! Im Rahmen der aktuellen Wissenschaft gebe ich Dir hiermit eine Keine-Antwort-Garantie.

Einstein hat in seinem Patentamt darüber nachgedacht, wie es sich mit der Gleichzeitigkeit verhält, wenn die Lichtgeschwindigkeit endlich ist? Er hat sich nicht damit zufrieden gegeben, was in den Lehrbüchern seiner Zeit stand bzw. nicht stand. Damit ist er ein Vordenker in der Wissenschaft geworden. Eine sehr offensichtliche Frage der Relativitätstheorie konnte er jedoch nicht beantworten. Wie schafft es Materie, die umgebende Raumzeit zu beeinflussen? Beziehungsweise, wieso dehnt sich die Raumzeit in der Nähe von Materie? Die Antwort könnte vielleicht darin liegen, dass Materie ein Feldbereich verdichteter Raumzeit ist? Im Gegenzug dehnt sich der umgebende Feldbereich der Raumzeit und es entsteht Gravitation. Demnach würde es keine Materie geben. Materie wäre eine Verdichtung der Raumzeit, welche durch eine angrenzende Verdünnung bzw. Dehnung der Raumzeit, sprich durch Gravitation, ausgeglichen wird. Je mehr Raumzeit sich zu “Materie“ verdichtet, um so größer ist die umgebende Dehnung der Raumzeit bzw. die Gravitation. Materie und Gravitation wären demnach nur eine Daseinsform der Raumzeit. Beides wären unterschiedlich dichte Felder der Raumzeit.

Was passiert nun, wenn Materie in ein Schwarzes Loch fällt? Materie wäre demnach verdichtete Raumzeit. Das Gravitationsfeld des Schwarzen Lochs ist, nach Einstein, verdünnte bzw. gedehnte / gekrümmte Raumzeit. Die verdichtete Raumzeit der Materie wird durch die verdünnte Raumzeit des Gravitationspotenzials aufgelöst. Seine Masse/Energie und Gravitation verschwindet. Die Relativitätstheorie wird eingehalten. Die eingangs genannten Fragen wären beantwortet.

Da beim Urknall Materie und Energie aus dem Nichts entstanden ist und diese Energie nun wieder ins Nichts verschwindet, wäre die Energiebilanz auch ausgeglichen. Unser Universum wäre nur ein Kredit der Natur. Materie und Gravitation wären wie Soll und Haben auf der Bank. Im großen Maßstab ist die Bilanz ausgeglichen.

Doch was ist mit den Gravitationswellen, welche von verschmelzenden Löchern ausgesandt wurden? Gibt es dann überhaupt noch Schwarze Löcher? Was hat die gemessenen Gravitationswellen ausgelöst? Was können wir in den Weiten des Universums Neues entdecken? Hier gibt es ungeahnte Möglichkeiten. Auf diese einfachen Fragen kann man einfache Antworten zulassen und hat damit seine Ruhe. Lässt man komplexe Antworten zu, kann man damit die Wissenschaft verändern. Nur wer nach Antworten sucht, wird auch Antworten finden.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste

https://www.amazon.de/Das-Wesen-Raums-Bernd-Jaguste-ebook/dp/B00MSUX3CW
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uwebus
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Beitrag(#2208710) Verfasst am: 11.04.2020, 14:39    Titel: Re: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Nur wer nach Antworten sucht, wird auch Antworten finden.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Richtig! Genau deswegen habe ich Antworten gesucht auf die Fragen

Was ist Raum?

Was ist Zeit?

Warum fällt ein Apfel vom Baum?

Alle drei Fragen kann die Physik bis heute nicht beantworten. Es wird von Raum schwadroniert, von Zeit fabuliert und dem Kind, das 3x nacheinander nach dem Apfel fragt, wird mit "gleich gibt's was hinter die Ohren" gedroht, damit es endlich die Klappe hält.

Meine Hochachtung vor Physikern, die meinen die Welt auf einen Urknall zurückführen zu können, aber unfähig sind Kinderfragen zu beantworten, hält sich zunehmend in Grenzen.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2208856) Verfasst am: 13.04.2020, 10:49    Titel: Re: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,
hallo Forum,

na ja, die Wissenschaft bemüht sich auf jeden Fall redlich, Antworten zu finden. Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Einige plappern nach, was der Chef sagt. Andere haben sich stets bemüht, die ihnen gestellten Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Dann gibt es welche, die schauen auf Posten und Gehälter. Es sind aber auch viele dabei, die wirklich was erreichen wollen. Gut, davon wird ein Teil wieder vom Chef ausgebremst. Wissenschaftler sind aber keine besseren oder schlechteren Menschen als der Rest der Welt. So auf jeden Fall meine Meinung. Der Fortschritt ist unaufhaltsam.

Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass mich die Verleihung des Physiknobelpreises 2017 etwas vom Glauben abgebracht hat. Wie kann man den Nobelpreis für die Entdeckung von Gravitationswellen von verschmelzenden Schwarzen Löchern verleihen? Da muss es doch einen Aufschrei bei den Physikern gegeben haben. Das ist wider der Relativitätstheorie. Die Verschmelzung dauert aus unserer Sicht unendlich lange und kann daher von uns nicht beobachtet werden. Das die Forscher Gravitationswellen entdeckt haben, würde ich ja zu Not noch akzeptieren. Jedoch keine Wellen von verschmelzenden Schwarzen Löchern. Bis 1967 hießen übrigens Schwarze Löcher noch „eingefrorene Sterne“, weil eben die Zeit am Ereignishorizont zum Erliegen kommt. Einstein war Zeit seines Lebens gegen Schwarze Löcher und hielt diese für nicht möglich. Solange er lebte, konnte sich diese Theorie auch nicht durchsetzen. Hier ein interessanter Artikel dazu https://jaguste.lima-city.de/images/Freigeisterhaus/960801_Albert_Einstein_und_die_Schwarzen_Loecher_Spektrum_der_Wissenschaft.pdf Quelle: http://www.spektrum.de/magazin/albert-einstein-und-die-schwarzen-loecher/823187

Dann der Urknall. Zugegeben, diese Theorie kann sehr viele Vorgänge im Universum beschreiben. Doch sie ist im Grundsatz völlig unlogisch und wider der Physik. Demnach entstand plötzlich aus dem Nichts Materie, Energie, Raum und Zeit. Das widerspricht dem Energieerhaltungssatz, dem Impulserhaltungssatz, dem Ladungserhaltungssatz, der Massenerhaltung und was weiß ich, was es da noch an Erhaltungssätzen gibt.

Ich versuche mal nachfolgend einen Gegenentwurf zur Urknalltheorie:
Theorie: Das Universum entsteht durch einen göttlichen Furz.
Beweis:
1. Durch den Innendruck des Gases in der unendlichen Leere werden die Partikel immer mehr beschleunigt und das Universum dehnt sich damit immer schneller aus.
2. Einige Partikel sind mit göttlichen Colibakterien behaftet. Dadurch kam es zur Entstehung des Lebens im Universum. Was wiederum begründet, warum viele Menschen eine braune Gesinnung haben und so viel Sch... im Kopf.
3. Gott ist ein alter Mann. Von daher gibt es immer mehr Paralleluniversen.
4. Gott ist zwar allmächtig, aber er kümmert sich halt nicht um jeden Furz. Das erklärt das ganze Elend auf dieser Welt und warum Gott nichts dagegen unternimmt.

Zugegeben, die Theorie ist nicht sehr schön für uns. Doch ist sie mindestens genauso logisch wie die Urknalltheorie und man kann sehr viel damit erklären.

Ich bevorzuge natürlich meine ernsthaftere Version, in der Materie eine Verdichtung der Raumzeit ist. Gravitation ist eine Verdünnung der Raumzeit (nach Einstein) und damit das Gegenteil von Materie. Die Welt ist somit ausgeglichen und die vorgenannten Erhaltungssätze werden eingehalten. Im Detail kann man das auf meiner Web-Seite unter https://jaguste.lima-city.de/ nachlesen. Oder auch in Buchform unter https://www.amazon.de/Das-Wesen-Raums-Bernd-Jaguste-ebook/dp/B00MSUX3CW

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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uwebus
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Beitrag(#2208861) Verfasst am: 13.04.2020, 12:07    Titel: Re: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:

Ich bevorzuge natürlich meine ernsthaftere Version, in der Materie eine Verdichtung der Raumzeit ist. Gravitation ist eine Verdünnung der Raumzeit (nach Einstein) und damit das Gegenteil von Materie. Die Welt ist somit ausgeglichen und die vorgenannten Erhaltungssätze werden eingehalten. Im Detail kann man das auf meiner Web-Seite unter https://jaguste.lima-city.de/ nachlesen. Oder auch in Buchform unter https://www.amazon.de/Das-Wesen-Raums-Bernd-Jaguste-ebook/dp/B00MSUX3CW

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Hallo Bernd,

das ist genau auch mein Modell:

Vakuum = "verdünnte Raumzeit" = gravitierend wirkend = actio
Materie = "verdichtete Raumzeit" = elektromagnetisch wirkend = reactio

An der Oberfläche von Materie findet dynamischer Wirkungsausgleich statt, actio = reactio.

Nur gibt es jetzt halt noch die Frage zu klären, wie sich die "verdünnte Raumzeit" quantisieren läßt, weil ja die "verdichtete Raumzeit" quantisiert vorliegt.

Und da meine ich ein funktionsfähiges Modell entwickelt zu haben.

Die Reaktionen dazu kennst du ja, von Crank über Spinner und Idiot bis hin zum A-Loch.

Ich bewundere deine Mühe, hier ein Buch zu schreiben und über Amazon zu verkaufen versuchen. Ich beschränke mich auf meine HP http://uwebus.de , wer Interesse hat kann sich damit beschäftigen, wer nicht, bleibe bei der Konkurrenz, seien es Einstein oder Rom.

Gruß
uwebus
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209030) Verfasst am: 14.04.2020, 18:52    Titel: Re: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,
hallo Forum,

na ja, da sind wir ja schon zwei die daran glauben, dass Materie eine Verdichtung der Raumzeit ist und damit das Gegenteil von Gravitation. Wenn wir jetzt noch einen Dritten finden, können wir uns schon zum Skat treffen.

Bei der Gelegenheit könnten wir auch darüber philosophieren, warum Du die Gravitation und die Materie quantisieren willst. Es besteht doch gar kein Grund dafür. Hingegen hat es sicherlich einen Grund, warum man den Aufenthaltsort eines Elementarteilchens nur mit Wahrscheinlichkeiten angeben und man diese Teilchen nicht exakt abgrenzen kann. Aus meiner Sicht sind Elementarteilchen Felder der Raumzeit. Zumal de Broglie schon 1929 den Physiknobelpreis dafür erhalten hat, dass erkannte, dass alle Teilchen einen Wellencharakter aufweisen.

So wie das Gravitationsfeld sich nicht digitalisieren lässt, lässt sich das Feld eines Elementarteilchens auch nicht exakt abgrenzen und quantisieren. Die Übergänge sind fließend. Was ist so schlimm daran? Es gibt schließlich noch viele Dinge, die man nicht quantisieren kann. Bei der Zahl Pi oder bei der Liebe versucht es doch auch keiner. Die Quadratur des Kreises hat man bis heute nicht gefunden. Beim Schall hat man es mit der Quantisierung bzw. Digitalisierung versucht. Doch es ist halt nur ein Versuch. Bei einer CD muss man dazu die Zwischentöne einer analogen Schallplatte rausnehmen. Die CD bzw. mp3-Datei ist eine Quantisierung der Informationen des Schalls. Damit kann man gut arbeiten und es reicht für den Hausgebrauch. Dennoch ist Schall nicht digital bzw. keiner würde auf die Idee kommen, alle Informationen der Elementarteilchen der Schallträger, z.B. Luft, in ein Rechenmodell zu drücken, um damit zu arbeiten.

Lass die Welt in Teilen analog. Dann hast Du auch Zeit, ein Buch zu schreiben. So viel Mühe macht das übrigens mit dem Buch nicht. Auf meiner Homepage baut sich meine Theorie von Kapitel zu Kapitel auf. Somit musste ich eigentlich meine Homepage nur noch formatieren und mal Korrektur lesen. Warum habe ich mir die Arbeit gemacht? Nun, es gibt viele Leute die mit digitalen Texten nichts anfangen können. Die müssen einen Text anfassen können. Warum auch immer. Ich werde es nicht verstehen. Die Welt ist aber wie sie ist. Von daher habe ich meine Theorie als Buch veröffentlicht. Außerdem fällt es den Menschen in Deutschland immer noch schwer, Bücher zu verbrennen. Und seien sie noch so schlecht. Von daher die Hoffnung, dass meine Bücher aufgehoben werden oder an „Freunde“ weggegeben werden. Das Internet vergisst relativ schnell. Bücher sind da langlebiger.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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uwebus
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Beitrag(#2209050) Verfasst am: 14.04.2020, 20:41    Titel: Re: aus Nachdenker werden Vordenker Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Hallo Uwe,
hallo Forum,

na ja, da sind wir ja schon zwei die daran glauben, dass Materie eine Verdichtung der Raumzeit ist und damit das Gegenteil von Gravitation. Wenn wir jetzt noch einen Dritten finden, können wir uns schon zum Skat treffen.


Wer den Monismus als Grundlage seines Weltverständnisses versteht, der ist automatisch Dritter bis X-ter in unsrer Runde, denn der Monismus läßt gar keine andere Lösung zu als Materie und Vakuum auf dieselbe Basis zurückzuführen. Philosophen nennen das Zeugs "Sein als solches", mein Lieblingskandidat taufte es apeiron.

Und zur Quantisierung: Gelten die Erhaltungssätze, dann muß notwendigerweise jeder Materie ein gleicher Anteil Vakuum gegenüberstehen, sonst stimmte das Prinzip actio=reactio nicht mehr und ich meine, letzteres ist auch Grundlage jedes modernen Physikverständnisses.

Leute wie unser Urknallpapst Prof. Lesch scheinen da anderer Auffassung zu sein, denn nach dem Urknallmodell dehnt sich unser Laden ja ständig beschleunigt aus, damit ist mehr actio als reactio im Universum, was jedoch den Erhaltungssätzen widerspricht.

Letztendlich ist es aber egal, was da jemand für ein Weltverständnis entwickelt, solange er damit nicht andere zu beherrschen versucht. Die eigentliche Gefahr kommt aus der Ecke Religion, weil letztere letztendlich ein Herrschaftsmittel ist und der Unterdrückung und Ausbeutung dient. Den werten Prof. Lesch und dessen follower kann man tolerieren, auch wenn er 'ne Menge an Steuermitteln verbrät, den Pope of Rome allerdings muß man sehr kritisch nehmen, denn der verarscht die Menschen zu deren Schaden.

Wo ist das Elend am größten und wo sind die Religionen am stärksten? Dort, wo die Menschen mehr Kinder haben als sie ernähren können, Armut durch Kinderreichtum treibt den Pfaffen die Schäfchen zu. Gilt genauso für den Islam und die fernöstlichen Religionen. Und aus welcher Ecke werden Geburtenkontrolle und Verhütung/Abtreibung bekämpft? Genau!
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209137) Verfasst am: 15.04.2020, 18:35    Titel: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar?

uwebus hat folgendes geschrieben:
Und zur Quantisierung: Gelten die Erhaltungssätze, dann muß notwendigerweise jeder Materie ein gleicher Anteil Vakuum gegenüberstehen, sonst stimmte das Prinzip actio=reactio nicht mehr und ich meine, letzteres ist auch Grundlage jedes modernen Physikverständnisses.


Hallo Uwe,
hallo Forum,

ok. Wie definierst Du jedoch das Vakuum? Ist ein Vakuum ein absolut leerer Raum? Wenn der Raum absolut leer ist, ist es dann überhaupt noch Raum? Stelle Dir die Welt vor dem „Urknall“, „Urfurz“ oder was auch immer vor. Das absolute Vakuum. Hier ist nichts. Doch wie will ich den Raum vermessen? Unser bekannter Raum hat 3 Längenangaben. Wenn ich keinerlei Bezugspunkt habe, wie will ich dann dem Raum seine 3 Längen definieren? Ein absolut leerer Raum hat absolut keinen Bezugspunkt. Daher kann er nicht vermessen werden. Und ohne Länge, Breite, Höhe gibt es keinen Raum. Wenn es keinen absolut leeren Raum gibt, gibt es demzufolge auch kein absolutes Vakuum. Wie definiert man also ein Vakuum? Ein Vakuum muss immer mehrere Bezugspunkte beinhalten. Wenn es die beinhaltet, ist es kein Vakuum. Ein Dilemma.

Selbst wenn es leer ist und Du die Umgebung als Referenzpunkt nimmst, musst Du zur Vermessung des Vakuums etwas hindurch schicken, damit Du weißt, wie groß das Vakuum ist. Sei es nur ein Photon Deines Lasermessgeräts. Schon ist das Vakuum nicht mehr leer und somit kein Vakuum. Ein Dilemma.

Woher weißt Du eigentlich, dass der Raum in diesem Bereich leer ist? Ist er leer, weil nichts rauskommt. Dann wäre mein Portemonnaie auch öfters ein Vakuum. Also musst Du nachsehen, ob das Vakuum leer ist. Licht an und mit der Taschenlampe ins Portemonnaie geleuchtet. Doch schon sind wieder die Photonen der Taschenlampe drin und das Vakuum ist wieder nicht leer. Wie kann ich nachweisen, dass ein Vakuum tatsächlich absolut leer ist, bzw. dass es überhaupt existiert? Noch ein Dilemma.

Wie ist es mit der Zeit im Vakuum? Da das Vakuum absolut leer wäre, kann man darin keine Zeit messen. Dazu müsste ich ja was in das Vakuum hinein bringen. Dann wäre es kein Vakuum mehr. Demnach würde in einem Vakuum keine Zeit existieren bzw. die Zeit zum Erliegen kommen. Ohne Zeit kann aber auch nichts existieren. Die Welt würde in einem Vakuum zusammenbrechen, bzw. würde das Vakuum nicht mehr zu unserer Welt bzw. zu unserem Universum gehören. In unserem Universum gibt es also kein Vakuum.

Auch ist die Länge, in unserem Verständnis, über die Strecke definiert, die das Licht in einer bestimmten Zeit zurücklegt. Ohne Zeit geht das nicht und das Vakuum hat demnach keine Länge. Keine Länge, kein Raum.

Wenn es trotz der vorgenannten Punkte dennoch ein Vakuum geben sollte, kann dann eine Gravitationswelle durch dieses Vakuum hindurchlaufen? Es gibt darin weder Zeit noch Raum. Eine Gravitationswelle ist jedoch nur eine Veränderung der Raumzeit. Demzufolge können nicht mal Gravitationsunterschiede bzw. -wellen durch ein Vakuum transportiert werden.

Dann noch schnell ein paar Überlegungen zur Quantisierung der Gravitation. Laut Einstein entsteht durch Dichteunterschiede in der Raumzeit die Gravitation. Gut, die Welt spricht nicht von Dichte sonder Krümmung. Ist das Gleiche und auch egal. Die Krümmung kann man nur erkennen, wenn man das 3-dimensionale Modell der Gravistation 2-dimensional vereinfacht und einen Raumtrichter zeichnet. Ist aber auch wirklich egal. Zurück zum Thema. Also, Gravitation entsteht durch einen Dichteunterschied in der Raumzeit. Die Raumzeit setzt sich aus den Komponenten Raum und Zeit zusammen. Man kann weder den Raum noch die Zeit Quantisieren. Zeit läuft nicht Ruckweise, auch wenn der Sekundenzeiger meiner Uhr mir etwas anderes zeigt. Auch die Länge ist unendlich oft teilbar und somit nicht quantisierbar. Wenn Raum und Zeit nicht quantisierbar ist, wie soll dann die Raumzeit quantisierbar sein? Forscher die nach der Quantisierung der Gravitation bzw. nach dem Teilchen der Gravitation, nach dem Graviton, suchen, verschwenden unsere Steuergelder und ihre wertvolle Lebenszeit.

Wie man das alles umgehen kann, steht auf meiner Web-Seite unter https://jaguste.lima-city.de/ oder auch in Buchform unter https://www.amazon.de/Das-Wesen-Raums-Bernd-Jaguste-ebook/dp/B00MSUX3CW

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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uwebus
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Beitrag(#2209214) Verfasst am: 16.04.2020, 21:17    Titel: Re: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar?

uwebus hat folgendes geschrieben:
Und zur Quantisierung: Gelten die Erhaltungssätze, dann muß notwendigerweise jeder Materie ein gleicher Anteil Vakuum gegenüberstehen, sonst stimmte das Prinzip actio=reactio nicht mehr und ich meine, letzteres ist auch Grundlage jedes modernen Physikverständnisses.


Hallo Uwe,
hallo Forum,

ok. Wie definierst Du jedoch das Vakuum? Ist ein Vakuum ein absolut leerer Raum? Wenn der Raum absolut leer ist, ist es dann überhaupt noch Raum?

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Bernd, das habe ich nun seit über 10 Jahren meinen Kritikern in diversen Foren zu erklären versucht.

Vakuum hat ein meßbares Volumen. Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, also ist das Vakuum eine physische Entität, es besteht aus etwas.

Und geht man vom Monismus aus, dann bestehen Vakuum und Materie aus dem gleichen Zeugs, damit kann ich ein Feldmodell konstruieren mit einem hyperbolischen Verlauf.

Da eine endliche Menge dieses Zeugs, wie man es auch immer taufen möchte, nur endliche Werte einnehmen kann, ergibt sich für ein Feld immer eine Abweichung von einer mathematischen Hyperbel, es ergeben sich weder die Werte Null noch Unendlich.

Auf einen Hyperbelabschnitt > 0 und < oo angewandt schwankt dieser um einen Gleichgewichtspunkt in xg, mal ist das Integral zwischen > 0 bis xg größer, mal das Integral zwischen xg und <oo.

Die Oberfläche von Materie ist dieser Punkt xg, wobei es kein mathematischer Punkt ist, sondern ein berechenbares Stück der Achse x.

Ausgehend von empirischen Meßdaten der Physik kann man so ein Atom in etwa größenmäßig bestimmen, was ich in meiner HP auf Seite 17 für ein H-Atom vorgeführt habe (in weiteren Berechnungen für nahezu alle Atome des Periodensystems mit Abweichungen < 10% mit nur wenigen Ausnahmen).

Ich hatte ursprünglich nicht damit gerechnet, dabei auf einen derartigen Widerstand bei Physikern zu stoßen, denen die Quantisierung des Vakuums bis heute am Arsch vorbei zu gehen scheint, weil sie mit der Relativitätstheorie Einsteins und dessen undefiniertem Raumzeitbegriff verheiratet sind.

Deshalb hat die zeitgenössische Physik bis heute nicht die geringste Idee, was das Vakuum eigentlich physisch ist, sie schwadroniert rein mathematisch und das hat sich nun mal in den Unis der Welt eingebürgert genauso wie die monotheistischen Religionen, die ja auch Studienfächer sind, wobei ich mich immer wieder frage, was Religion eigentlich mit Wissenschaft zu tun hat.

Ich will es nicht ganz so krass ausdrücken, aber die Zeugen Jehovas und die Jünger Einsteins stehen sich gedanklich doch sehr nahe, beide glauben an Gedrucktes, ohne es zu hinterfragen.
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joh
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Beitrag(#2209305) Verfasst am: 17.04.2020, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gravitation bereitet der Wissenschaft immer noch Kopfzerbrechen.

Die Gravitation ist nichts weiteres als die Wirkung der elektrischen Kraft in Richtung Dipolzentrums.

Ladungstrennung erzeugt elektrische Energie

Ladungstrennung wird durch die Bewegung von Ladungsträgern durch quer zur Bewegungsrichtung liegende Magnetfelder erzeugt. Sowohl in der Fortbewegung als auch in der Rotationsbewegung.

Die elektrische Energie beinhaltet die elektrische Kraft und die beinhaltet das Bestreben zum Ladungsausgleich bzw. erzeugt wiederum kinetische Energie

Die elektrische Kraft ist die der Lorentzkraft entgegenwirkende Kraft bis zum vollständigen Ladungsausgleich

Damit ist in Worten der Hall-Effekt beschrieben

Auf der Wirkebene funktioniert die Natur elektromagnetisch

Auf der Beschreibungsebene verwendet die Wissenschaft unvollständige Beschreibungsmethoden und Theorien.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209374) Verfasst am: 18.04.2020, 11:00    Titel: Re: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,
hallo Forum,

wenn ich es richtig verstanden habe, beruht Deine Theorie auf dem Ansatz, dass die Menge der Materie im Universum durch die Menge des Vakuums ausgeglichen wird. Ein Pfeiler Deiner Theorie beruht also auf dem Begriff des Vakuums. Auf meine einfache Frage, wie Du das Vakuum definierst, kommst Du mit einer Textpassage, die Du wahrscheinlich schon hundert Mal veröffentlicht hast. Die Antwort auf meine Frage bleibst Du aber schuldig. Daher noch mal: Wie definierst Du ein Vakuum?

uwebus hat folgendes geschrieben:

Vakuum hat ein meßbares Volumen. Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, also ist das Vakuum eine physische Entität, es besteht aus etwas.


Das kann es ja nicht sein. Mein Portemonnaie hat auch ein messbares Volumen. Enthält es also doch ein Vakuum?

Ich habe mal bei Wikipedia nach „Vakuum“ geschaut. Die Definition ist nicht einfach bzw. nicht möglich. Wie ich schon erläutert habe, kann ein Vakuum nicht absolut leer sein, da in ihm nichts ist, womit man seine Längen und die Zeit messen kann. Ein absoluter leerer Raum wäre also kein Raum und würde demnach nicht zu unserem Universum gehören. Raum benötigt daher immer irgend einen Unterschied in seinem Innersten. Sei es nur, dass die Zeit an einer Stelle anders läuft, als an einer anderen Stelle. Da Einstein die Lichtgeschwindigkeit als konstant angesetzt hat, würden sich über die variable Zeit und die konstante Lichtgeschwindigkeit die Längen in diesem Raum ändern. Somit hätte der Raum eine unterschiedliche Dichte. Egal ob nun die Lichtgeschwindigkeit, die Zeit oder die Länge in einem Raum als konstant definiert wird, ohne einen Unterschied gibt es keinen Raum. Es bedarf also immer eines gewissen Grades an Chaos, damit Raum existiert. Ohne Chaos kein Raum, ohne Raum kein Chaos. Daher heißt das Buch der Langfassung meiner Raumwellentheorie auch „Raum und Chaos - Der Stoff des Lebens“. Aber keine Angst. Das wird hier keine Werbeveranstaltung für meine Bücher. Auf meiner Homepage steht das Gleiche und die ist kostenlos.

In dem Zusammenhang noch mal zurück zu den Schwarzen Löchern. Ich gehe, wider meiner Überzeugung, nachfolgend davon aus, dass es diese gibt. Laut Einstein dauert es für einen externen Beobachter unendlich lange, dass etwas den Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs überschreitet. (Somit ist es unmöglich, dass von 2 verschmelzenden Schwarzen Löchern Gravitationswellen gemessen werden. Das nur am Rande.) Wenn man jedoch als Reisender sich in Richtung Schwarzes Loch begibt, wird man den Ereignishorizont in seiner Eigenzeit nicht mitbekommen. (Außer, dass das umgebende Universum in einem unendlich starken Energieblitz aufleuchtet. Was an sich schon die Existenz von Schwarzen Löchern widerlegt.) Der Reisende bewegt sich also immer weiter in Richtung des Massezentrums. Wir kennen alle diese Illustration mit den Raumtrichter. Die Raumzeit des Reisenden wird hier ins Unendliche gekrümmt/gedehnt. Irgendwann wird die Dehnung so stark, dass es keinen Unterschied mehr in der Dichte der Raumzeit gibt. Wie eingangs erwähnt, kann Raum jedoch nur existieren, wenn es in ihm Unterschiede bzw. Chaos gibt. Ein völlig gleichmäßiger Raum hört auf zu existieren. Das Schwarze Loch würde sich mit zunehmender Kompression also selbst zerstören. Keine Ahnung was dann passiert. Vielleicht entspannt sich das umgebende gekrümmte Gravitationsfeld schlagartig und fliegt in einer gigantischen Explosion auseinander. Vielleicht ist das die Ursache der Gamma Ray Bursts, die wir im Universum aller paar Tage beobachten können.

Egal, es kann keine unendlich flache und keine unendlich stark gekrümmte Raumzeit geben. In diesen beiden Extremformen gibt es keine Unterschiede mehr in der Raumzeit und die Raumzeit hört auf zu existieren. Das absolute Nichts bzw. das absolute Vakuum kann mit unserem Universum nicht interagieren. Somit existiert in unserem Universum kein absolutes Nichts bzw. kein absolutes Vakuum. Es gehört einfach nicht zu unserer Welt.

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Beitrag(#2209381) Verfasst am: 18.04.2020, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

joh hat folgendes geschrieben:
Die Gravitation bereitet der Wissenschaft immer noch Kopfzerbrechen.

Die Gravitation ist nichts weiteres als die Wirkung der elektrischen Kraft in Richtung Dipolzentrums.

Ladungstrennung erzeugt elektrische Energie

Ladungstrennung wird durch die Bewegung von Ladungsträgern durch quer zur Bewegungsrichtung liegende Magnetfelder erzeugt. Sowohl in der Fortbewegung als auch in der Rotationsbewegung.

Die elektrische Energie beinhaltet die elektrische Kraft und die beinhaltet das Bestreben zum Ladungsausgleich bzw. erzeugt wiederum kinetische Energie

Die elektrische Kraft ist die der Lorentzkraft entgegenwirkende Kraft bis zum vollständigen Ladungsausgleich

Damit ist in Worten der Hall-Effekt beschrieben

Auf der Wirkebene funktioniert die Natur elektromagnetisch

Auf der Beschreibungsebene verwendet die Wissenschaft unvollständige Beschreibungsmethoden und Theorien.


Das ist in etwa meine Vorstellung. Aber es bleibt eine Frage: Ein H-Atom ist ein Dipol Proton-Elektron. Das Elektron befindet sich in einem oszillierenden Abstand x vom Proton, also findet der Ladungsausgleich in einem Abstand x statt oberhalb der "Teilchen"abmessungen von Proton und Elektron.

Das bedeutet, das elektromagnetische Feld des Protons und das des Elektrons haben eine zweigeteilte Wirkung, im Nahbereich wirken sie abstoßend, im größeren Abstand gravitierend.

Dies kann man technisch in Form eines hyperbolischen Feldverlaufs darstellen und so die Gravitation als elektromagnetische Wechselwirkung berechenbar machen, allerdings nur unter der Bedingung, daß die Feldgröße der jeweiligen Masse eines "Teilchens" proportional zu dieser Masse ist.

Damit besteht das Universum aus endlichen elektromagnetischen Feldern und wird so berechenbar. Das ist eine grundlegende Abweichung von der Relativitätstheorie und deren Überbegriff Raumzeit.

Zu klären bleibt nun noch der Begriff "Ladung". Wann ist ein Teilchen positiv, wann negativ? Und hier meine Erklärung: Erfüllt ein Feld den Energie- und Impulserhaltungssatz, dann hat es 4 Möglichkeiten der Bewegung: Oszillation in radialer Richtung und Drehimpuls in tangentialer Richtung, wobei ein räumliches Gebilde mit den Dimensionen x,y,z nur links- oder rechtsrum drehen kann. Die Ladung entspricht damit dem sog. Spin eines Teilchens, zwei gleichdrehende Felder stoßen sich automatisch ab, was auch mein Verdrängungsmodell beweist, wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ungleich B, denn bei Berührung gleichdrehender Felder entsteht ein Gegenimpuls (Fahrradreifen auf Fahrbahn), es entsteht Abstoßung.

Nur entgegengesetzt drehende Felder können sich vereinen (typisch Zahnradgetriebe).

Hier werden natürlich Physiker wieder auf die Barrikaden gehen und mir den Begriff Idiot um die Ohren schlagen, aber sei es drum, lieber Praktiker als Traumtänzer.
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Zuletzt bearbeitet von uwebus am 18.04.2020, 13:20, insgesamt einmal bearbeitet
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uwebus
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Beitrag(#2209382) Verfasst am: 18.04.2020, 12:20    Titel: Re: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Hallo Uwe,
hallo Forum,

wenn ich es richtig verstanden habe, beruht Deine Theorie auf dem Ansatz, dass die Menge der Materie im Universum durch die Menge des Vakuums ausgeglichen wird. Ein Pfeiler Deiner Theorie beruht also auf dem Begriff des Vakuums. Auf meine einfache Frage, wie Du das Vakuum definierst, kommst Du mit einer Textpassage, die Du wahrscheinlich schon hundert Mal veröffentlicht hast. Die Antwort auf meine Frage bleibst Du aber schuldig. Daher noch mal: Wie definierst Du ein Vakuum?

uwebus hat folgendes geschrieben:

Vakuum hat ein meßbares Volumen. Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, also ist das Vakuum eine physische Entität, es besteht aus etwas.


Das kann es ja nicht sein. Mein Portemonnaie hat auch ein messbares Volumen. Enthält es also doch ein Vakuum?

Ich habe mal bei Wikipedia nach „Vakuum“ geschaut.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Bernd, mein Modell beruht auf dem Monismus, damit sind Vakuum und dein Portemonnaie aus dem gleichen Zeugs, nehmen wir hierfür mal den physikalischen Begriff Energie. Dein Portemonnaie trägt entsprechend seines Gewichtes zur gravitierenden Wirkung der Erde bei, man kann Portemonnaie und gravitierende Wirkung nicht trennen, wie das üblicherweise leider noch in der Physik gemacht wird. Dein Portemonnaie hat ein elektromagnetisches Feld, welches in das der Erde integriert ist.

Und WIKIPEDIA kannst du vergessen, da wird Übereinstimmung mit physikalischen Theorien angestrebt, und da es noch keine Vakuum-Theorie gibt, findest du dazu auch keine Einträge.

Deshalb befinden wir uns doch hier in diesem Forum, um mal selbst zu denken statt Lehrbuchinhalte wiederzukäuen.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209390) Verfasst am: 18.04.2020, 13:30    Titel: Re: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Hallo joh,
hallo Forum,

was ist Elektromagnetismus? Du willst daraus eine Welt erschaffen. Doch wie definierst Du ihn? Letztendlich hat de Broglie erkannt, dass alle Teilchen einen Wellencharakter aufweisen. Und Planck hat erkannt, dass die Energie eines Teilchens nur von seiner Wellenlänge abhängt. Demnach sind alle Teilchen elektromagnetische Wellen. Soweit so gut.

Doch, wenn ich hier frage, was Elektromagnetismus und was Vakuum ist, muss ich mich natürlich auch fragen lassen, was Raumzeit ist. Raum und Zeit sind mathematische Begriffe welche nur durch Differenzen entstehen. Nur wenn sich was ändert oder wenn es Unterschiede gibt, also Chaos vorhanden ist, gibt es Raum und Zeit. Mit diesen 3 mathematischen Begriffen, Raum, Zeit und Chaos, baue ich mir mein Universum zusammen. Materie ist demnach eine Verdichtung des Raumzeitfeldes. Gravitation eine Verdünnung des Raumzeitfeldes. Mehr braucht man nicht, um ein Universum zu schaffen.

Was mich daran stört, ist die Tatsache, dass unser Universum dann nur auf reine Mathematik beruht. Raum, Zeit und Chaos sind reine mathematische Begriffe. Daraus soll unsere Welt bestehen? Alle Mathematiker werden sich natürlich freuen. Doch was ist die Ursache der Dichteunterschiede in der Raumzeit? Vielleicht ist die Raumzeit ja nur eine Welle des göttlichen Gedankens? Was wir Raumzeit nennen, wäre dann eine Gedankenwellen Gottes. Was bedeuten würde, dass das Universum nicht die Schöpfung Gottes ist, sondern Gott höchstselbst. Die Wellen der Raumzeit, die wir da draußen als unser Universum bezeichnen, wäre dann Gottes Gedankenwelt.

Na toll. Jetzt habe ich das Universum davon befreit, dass es kein reines mathematisches Gebilde ist, jetzt ist es Gottes Gedankenwelt. Da sollte ich noch mal darüber nachdenken.

Eines tröstet mich jedoch. Wenn wir die Gedankenwelt eines Überwesens sind, dann ist dieses Wesen wenigstens kein in sich selbst verliebtes kleines cholerisches Kind mit roter Haut und weißen Haaren, welches in einen großen weißen Haus die Geschicke einer großen Übernation regiert. Dafür ist das Universum viel zu strukturiert. Glück gehabt.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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uwebus
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Beitrag(#2209421) Verfasst am: 18.04.2020, 17:46    Titel: Re: Gibt es Vakuum? Ist die Gravitation quantisierbar? Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Hallo joh,
hallo Forum,

was ist Elektromagnetismus? Du willst daraus eine Welt erschaffen. Doch wie definierst Du ihn? Letztendlich hat de Broglie erkannt, dass alle Teilchen einen Wellencharakter aufweisen. Und Planck hat erkannt, dass die Energie eines Teilchens nur von seiner Wellenlänge abhängt. Demnach sind alle Teilchen elektromagnetische Wellen. Soweit so gut.

Doch, wenn ich hier frage, was Elektromagnetismus und was Vakuum ist, muss ich mich natürlich auch fragen lassen, was Raumzeit ist. Raum und Zeit sind mathematische Begriffe welche nur durch Differenzen entstehen. Nur wenn sich was ändert oder wenn es Unterschiede gibt, also Chaos vorhanden ist, gibt es Raum und Zeit. Mit diesen 3 mathematischen Begriffen, Raum, Zeit und Chaos, baue ich mir mein Universum zusammen. Materie ist demnach eine Verdichtung des Raumzeitfeldes. Gravitation eine Verdünnung des Raumzeitfeldes. Mehr braucht man nicht, um ein Universum zu schaffen.

Was mich daran stört, ist die Tatsache, dass unser Universum dann nur auf reine Mathematik beruht. Raum, Zeit und Chaos sind reine mathematische Begriffe. Daraus soll unsere Welt bestehen? Alle Mathematiker werden sich natürlich freuen. Doch was ist die Ursache der Dichteunterschiede in der Raumzeit? Vielleicht ist die Raumzeit ja nur eine Welle des göttlichen Gedankens? Was wir Raumzeit nennen, wäre dann eine Gedankenwellen Gottes. Was bedeuten würde, dass das Universum nicht die Schöpfung Gottes ist, sondern Gott höchstselbst. Die Wellen der Raumzeit, die wir da draußen als unser Universum bezeichnen, wäre dann Gottes Gedankenwelt.

Na toll. Jetzt habe ich das Universum davon befreit, dass es kein reines mathematisches Gebilde ist, jetzt ist es Gottes Gedankenwelt. Da sollte ich noch mal darüber nachdenken.

Eines tröstet mich jedoch. Wenn wir die Gedankenwelt eines Überwesens sind, dann ist dieses Wesen wenigstens kein in sich selbst verliebtes kleines cholerisches Kind mit roter Haut und weißen Haaren, welches in einen großen weißen Haus die Geschicke einer großen Übernation regiert. Dafür ist das Universum viel zu strukturiert. Glück gehabt.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Bernd,

man muß sich davon verabschieden das Universum begründen zu können, das geht nicht, man kann es nur zur Kenntnis nehmen und versuchen es zu beschreiben.

Selbst wenn es einen Gott gäbe könnte der sich nicht selbst begründen, man muß einfach anerkennen, daß es zum Sein als solchem keine denkbare Alternative gibt, das hatte schon ein alter Philosoph namens Parmenides erkannt.

Gehen wir wieder vom Monismus aus, dann ist eine Selbstwahrnehmung technisch nur möglich durch Quantisierung dieses Seins als solchem, also in mindestens zwei Entitäten, ICH und Nicht-ICH. Das erzähl mal einem Pfaffen, daß die Idee eines Allwissenden technischer Unsinn ist, Selbst-Bewußtwerdung und Erkenntnis gehen nur durch Teilung. Und ist dieses Sein als solches alternativlos, dann ist es als ewig und unendlich anzunehmen, damit erfolgt die Quantisierung in endliche Teile, weil man Unendlich nicht durch eine Zahl teilen kann.

Wir können also das Sein als solches nicht als Gesamtheit erkennen, sondern nur in Bereichen, zu denen wir Zugang haben. Demokrit hatte ja das Atom erfunden, also ein Quantum dieses Seins, Heraklit hatte das Prinzip der Wechselwirkung (Gegensätze) erkannt und Aristoteles hatte die Urfassung der Erhaltungssätze zu Papier gebracht. Max Planck hatte dann mit dem Wirkungsquantum h ein demokritsches Atom gemessen und ein gewisser Anaximander hatte wohl am Strand von Milet in der Sonne gelegen und mangels Mädchen über die Welt sinniert und war auf die Idee des Monismus (apeiron) gekommen.

Also die Idee eines dynamischen quantisierten Universums ist uralt, was bisher fehlt ist die Berechnung eines solchen Quantums, was mir m.E. gelungen zu sein scheint.

Und zur Zeit: Zeit als solche gibt es nicht, Zeit gibt es nur in Form von Delta-t, also als Maßstab für eine Veränderung. Deshalb ist der Begriff RaumZeit technischer Unsinn, Raum ist die Summe elektromagnetischer Felder, also Energie, Zeit ist ein willkürlich gewählter Maßstab einer in etwa konstanten Veränderung. Da ein EM-Feld (sphärisch betrachtet) nicht linear verläuft, sondern hyperbolisch, und Wechselwirkung immer zwischen A und B stattfindet, verändert sich die Wechselwirkung mit der Lage sowie der Geschwindigkeit von Feld A im Feld B (B>A), der Zeitmaßstab wird damit relativ, worauf das GPS-System beruht.

Ich weiß jetzt nicht, wo die Urknaller ihre Idee her haben, aber von einem Beginn von Raum und Zeit zu schwadronieren bedeutet creatio ex nihilo, das schaffte selbst ein Gott nicht, denn der müßte ja selbst erstmal da sein, ehe er beginnen könnte zu arbeiten. Und damit ist der Urknall halt eben nur ein Knall, den gewisse Leute im Kopf haben, man kann es auch als Sprung in der Schüssel bezeichnen.

Freunde macht man sich damit nicht, aber die brauche ich zum Glück auch nicht, weil meine Pension ein Rechtsanspruch ist und kein Gnadengeschenk.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209480) Verfasst am: 19.04.2020, 09:42    Titel: Das Universum als Gottes Gedankenwelt Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

ich reihe mich mal in die lange Kette der Menschen ein, die den Ursprung des Universums ergründen wollen und davon nicht ablassen. Nach dem Sinn des Universums muss man ja nicht mehr forschen. Der Sinn des Universums hat Douglas Adams schon mit 42 definiert. Das passt gut und man muss es nicht mehr hinterfragen.

Zu meinem gestrigen Schreiben möchte ich aber noch gern eine kleine Ergänzung bringen. Ich hatte ausgeführt, dass, aus meiner Sicht, Materie eine Verdichtung der Raumzeit und Gravitation eine entgegengesetzte Verdünnung der Raumzeit ist. Damit kann man alle Materie- und Energieformen ableiten. Um jedoch Raum und Zeit entstehen zu lassen, wird ein erster kleiner Unterschied im grenzenlosen Nichts benötigt. Dieser erste kleine Unterschied könnte eine Gedankenwelle Gottes gewesen sein. Dieser erste Unterschied verwirbelte das angrenzende Nichts und breitete sich aus. Raum und Zeit wurden unaufhaltsam größer. Es gab ja immer mehr Bezugspunkte, mit welchen man Raum und Zeit messen konnte. Das Universum wäre demnach Gottes Gedanken, welche sich in der Verwirbelung der Raumzeit manifestieren. Jede Raumzeitwelle bzw. jedes Materie- und Energieteilchen wäre dann ein Gedanke Gottes. Wir bräuchten nicht mehr nach Gott suchen, wir wären selber ein Teil Gottes.

So weit, so gut. Ein großer Vorteil dieser Idee ist, dass man die Herkunft Gottes damit begründen könnte. Man müsste demnach nicht fragen, wer oder was Gott geschaffen hat. Mit der ersten kleinen Fluktuation der Raumzeit im grenzenlosen Nichts hat sich Gott selbst erschaffen. Das Universum ist demnach Gott.

So, dass war mein Wort zum Sonntag. Alle, die einen Gott brauchen, können damit vielleicht etwas anfangen. Mein nächstes Thema wird wieder weltlicher.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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uwebus
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Beitrag(#2209504) Verfasst am: 19.04.2020, 11:42    Titel: Re: Das Universum als Gottes Gedankenwelt Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Mit der ersten kleinen Fluktuation der Raumzeit im grenzenlosen Nichts hat sich Gott selbst erschaffen. Das Universum ist demnach Gott.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Puhhh! Anbetung des lila Einhorns

Du verwendest hier 3 Begriffe

Fluktuation der RaumZeit

grenzenloses Nichts

Gott


Was soll man damit technisch anfangen? Das ist eher etwas für einen esoterischen Zirkel. Wer das Universum technisch zu beschreiben sucht kann doch mit derartigen Ausdrücken nichts anfangen.

Ich bin Ingenieur und beschränke mich auf das, was man empirisch-experimentell überprüfen kann. Deshalb fängt bei mir die Esoterik schon dort an, wo jemand meint, Zeit sei ein physisches Objekt und man könne sie mit einem physischen Objekt Raum kombinieren.

Nochmals ganz konkret:
Wissenschaft soll Wissen erzeugen. Wissen ist nur das, was man wiederholbar experimentell vorführen kann. Damit ist eine evidente Erkenntnis nur möglich mittels wiederholbarer Experimente.

Was sich dem Experiment verweigert gehört in die Gebiete Glauben, Religion und Esoterik.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209525) Verfasst am: 19.04.2020, 17:08    Titel: Re: Das Universum als Gottes Gedankenwelt Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Mit der ersten kleinen Fluktuation der Raumzeit im grenzenlosen Nichts hat sich Gott selbst erschaffen. Das Universum ist demnach Gott.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


Puhhh! Anbetung des lila Einhorns

Du verwendest hier 3 Begriffe

Fluktuation der RaumZeit

grenzenloses Nichts

Gott


Was soll man damit technisch anfangen? Das ist eher etwas für einen esoterischen Zirkel. Wer das Universum technisch zu beschreiben sucht kann doch mit derartigen Ausdrücken nichts anfangen.

Ich bin Ingenieur und beschränke mich auf das, was man empirisch-experimentell überprüfen kann. Deshalb fängt bei mir die Esoterik schon dort an, wo jemand meint, Zeit sei ein physisches Objekt und man könne sie mit einem physischen Objekt Raum kombinieren.

Nochmals ganz konkret:
Wissenschaft soll Wissen erzeugen. Wissen ist nur das, was man wiederholbar experimentell vorführen kann. Damit ist eine evidente Erkenntnis nur möglich mittels wiederholbarer Experimente.

Was sich dem Experiment verweigert gehört in die Gebiete Glauben, Religion und Esoterik.


Hallo Uwe,
hallo Forum,

gerade weil ich Ingenieur bin, komme ich an der Frage zu Gott nicht vorbei. Ich brauche Gott nicht für meine Theorie. Doch ich kann die Existenz Gottes auch nicht widerlegen. Also muss ich mich damit befassen. Das ist ingenieurmäßiges Denken. Denke in alle Richtungen und sei für alles offen. Schließe nichts aus, nur weil es dir missfällt. Schließlich ist das hier das Freigeisterhaus.

Dann sind da noch die ca. 4 Mrd. Menschen auf dieser Welt, die an einen Gott glauben. Wer bin ich, dass ich sage, die haben alle keine Ahnung? Das wäre einfach überheblich und das versuche ich zu vermeiden, wenn es mir auch zugegebener Maßen nicht gut gelingt.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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CnndrBrbr
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Beitrag(#2209596) Verfasst am: 20.04.2020, 15:06    Titel: Re: Das Universum als Gottes Gedankenwelt Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
So weit, so gut. Ein großer Vorteil dieser Idee ist, dass man die Herkunft Gottes damit begründen könnte. Man müsste demnach nicht fragen, wer oder was Gott geschaffen hat.
Und der große Nachteil der Idee ist, daß sie sinnlos ist. Es gibt keinen Bedarf, "Gott" zu erklären.

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
gerade weil ich Ingenieur bin, komme ich an der Frage zu Gott nicht vorbei.
Ich habe noch nie einen Grund für diese Behauptung gesehen.

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Doch ich kann die Existenz Gottes auch nicht widerlegen. Also muss ich mich damit befassen.
Nein. Falls eine Hypothese wenigstens interessant ist, KANN man sich damit befassen, aber ohne Aussicht auf Ergebnisse MUSS man gar nichts. Ich finde, es scheitert schon an ersterem.

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Dann sind da noch die ca. 4 Mrd. Menschen auf dieser Welt, die an einen Gott glauben. Wer bin ich, dass ich sage, die haben alle keine Ahnung?
Vielleicht der erste, der die Frage stellt, ohne die eine Beschäftigung mit dem Wort (was bedeutet es überhaupt?) gar nicht möglich ist:
Was wissen wir über "Gott"?
Ich komme auf nicht viel mehr als: Gar nichts.
Da kann ich "Gott" genausogut "Spunk" nennen. Es ist nicht mehr als ein sinnloser Begriff.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209629) Verfasst am: 20.04.2020, 18:07    Titel: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

die Mehrheit der Menschen glaubt an mindestens einen Gott. Und, dass ist nicht der Gott des Geldes. Ich hoffe, dass alle die hier Gott als Spunk oder Blödsinn oder wie auch immer bezeichnen, wissen, dass sie damit automatisch die Mehrheit der Menschheit für blöd erklären und selber denken, dass sie was Besseres sind. Kann man machen. Ist mir auch egal. Ich glaube nicht an Gott.

Nachfolgend mal ein Gegenentwurf zum religiösen Gott oder zum Gott des Urknalls. So wie ihr die Existenz des religiösen Gott nicht widerlegen könnt, so wird es Euch auch nicht bei meiner nachfolgenden Weltentstehungstheorie gelingen. Ich sage es lieber gleich vorher. Auch daran glaube ich nicht. Dennoch ist es eine Möglichkeit, wie unsere Welt beschaffen sein könnte. Ich bin halt Ingenieur. Ich kann nicht anders, als in alle Richtungen zu denken. Viel Spaß beim Nachdenken.

Ein völlig anderes Weltmodell (von Bernd Jaguste):

Stell dir vor, du bist kein Mensch sondern nur ein Programm in einem Computernetzwerk. Die Sinneseindrücke die du von außen wahrnimmst, werden dir nur von deiner Hardware vorgegaukelt. Kennen wir ja aus den Film Matrix. Nun kommunizierst du über das Netzwerk mit gleichartigen Programmen. Diese beeinflussen sich gegenseitig. D.h., wenn ein anderes Programm denkt, es haut dir ein paar auf die Nase, dann spürst du Schmerzen (einige Entwickler waren da umsichtig und haben so etwas durch eine Routine ausgeschlossen; andere Programme sind wiederum schlampiger programmiert). Alles was du siehst, hat Rückkopplung auf dein Programm und auf das Programm der anderen. Es ist also ein selbstlernendes, sehr intelligentes Netzwerk. So weit so gut.

Wofür wurde nun so ein Programm geschaffen? Ganz einfach, den göttlichen Programmierern plagte die Langeweile. Also haben sie ein Spiel erfunden. Wer mitspielen will, braucht einen vernetzten Rechner und das Programm. Gewinner ist derjenige, dessen Rechner zuerst ein vorgegebenes Weltmodell enträtselt. Wobei dies nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben muss. Jede Spielrunde ein neues Weltmodell. Da in einer harmonischen Welt nur wenig Bewegung drin ist, werden spielbelebende Komponenten eingespeist. Hier wären zu nennen: Pest, Krieg, Steuer, Tod, und, und, und. Wie in jedem Netzwerk, so gibt es auch hier Computerviren wie Grippe, Aids und viele mehr. Hierdurch fallen regelmäßig viele Programme aus. Es gewinnt halt nur der Beste. Uns und das uns umgebende Universum gibt es also gar nicht. Wir sind nur zum Zeitvertreib von höheren Wesen erschaffen worden. Quasi ein göttliches Tamagotchi. Ich bin ja gespannt, wer diesmal die Spielrunde gewinnt. Hoffentlich dauert es noch eine Weile. Wenn der Gewinner feststeht, werden die Rechner nämlich neu gebootet und ein neues Weltmodell wird eingespielt. Wer will da behaupten, das Urknallmodell sei die einzige Möglichkeit die Welt um uns herum zu erklären?

Anmerkung:
Ich möchte ausdrücklich erklären, dass ich die Opfer von Gewalt, Krieg oder Krankheit durch dieses Weltmodell nicht diffamieren möchte. Es ist jedoch ein mögliches Weltmodell. Ich hoffe nur, ich bin somit nicht der Gewinner der Runde, denn dann schalten sie uns gleich ab. Also, wenn wir demnächst wieder etwas voneinander hören, entspricht diese Modell nicht der aktuellen Vorgabe der Götter.


Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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CnndrBrbr
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Beitrag(#2209639) Verfasst am: 20.04.2020, 19:31    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
die Mehrheit der Menschen glaubt an mindestens einen Gott. Und, dass ist nicht der Gott des Geldes.
Der zweite Satz ist der eigentlich Pfiffigere, denn er deutet darauf hin, daß der erste Satz kein beschriebenes Objekt hat: Es gibt keinen Hinweis darauf, daß die 4e+09 Götter, die von Menschen geglaubt werden, etwas gemeinsam haben, und zwar erst recht keine übereinstimmende Beschreibung.
Und solange es die nicht gibt, können wir nichts darüber sagen.

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
So wie ihr die Existenz des religiösen Gott nicht widerlegen könnt...
Ja.
Hypothesen können widerlegt werden.
Etwas, wozu es keine übereinstimmende Beschreibung und damit keine Hypothese gibt, nicht.

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Stell dir vor, du bist kein Mensch sondern nur ein Programm in einem Computernetzwerk. Die Sinneseindrücke die du von außen wahrnimmst, werden dir nur von deiner Hardware vorgegaukelt. Kennen wir ja aus den Film Matrix.
Ja, Matrix. Descartes hat genau das erwägt, und gesagt, daß das einzige was wir aus der Beobachtung, daß wir wahrnehmen (was falsch sein kann), fühlen (was auch falsch sein kann) und denken, schließen können, ist daß wir existieren.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2209769) Verfasst am: 21.04.2020, 19:10    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Hallo CnndrBrbr,
hallo Forum,

soweit ok. Was nicht genau definiert wird, kann man auch nicht widerlegen. Da gehe ich mit.

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Ja, Matrix. Descartes hat genau das erwägt, und gesagt, daß das einzige was wir aus der Beobachtung, daß wir wahrnehmen (was falsch sein kann), fühlen (was auch falsch sein kann) und denken, schließen können, ist daß wir existieren.


Descartes kannte noch keinen Computer. In meiner Weltversion von gestern bist Du nur ein Computerprogramm. Du beobachtest, Du fühlst, Du denkst. Doch existierst Du? Existiert ein Computerprogramm? Schließlich bestehst Du nur aus ein paar Atomen, welche in einem Speicherbaustein in eine bestimmte Richtung gedreht wurden. Die Atome sind beliebig austauschbar. Die Richtung auch. Wichtig ist es nur, dass die Ausrichtung einiger Atome in dieser Welt in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Du könntest aber auch nur Löcher in einer Dateikarte sein, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Die älteren erinnern sich vielleicht noch an diese Lochkarten. Existiert also ein Computerprogramm, nur weil es beobachtet, fühlt und denkt? Existierst Du wirklich? Wenn ich meinen Laptop zuklappe, bist Du weg.

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
Klapp
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CnndrBrbr
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Beitrag(#2209773) Verfasst am: 21.04.2020, 19:21    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Wenn ich meinen Laptop zuklappe, bist Du weg.
Existieren heißt nicht für immer.
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uwebus
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Beitrag(#2209893) Verfasst am: 22.04.2020, 17:53    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
In meiner Weltversion von gestern bist Du nur ein Computerprogramm.


Jetzt wird es wirklich absurd. Wenn dir ein Hund in die Wade beißt, ist der dann auch ein Computerprogramm?

Ein Ratschlag, Bernd, halte dich ans Experiment und überlaß das Geschichtenschreiben denen, die davon was verstehen, Hauff, Grimm, Anderson, Multiversenautoren und Raumzeitkrümmern.
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Tarvoc
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Beitrag(#2210101) Verfasst am: 24.04.2020, 09:06    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Doch existierst Du? Existiert ein Computerprogramm? Schließlich bestehst Du nur aus ein paar Atomen, welche in einem Speicherbaustein in eine bestimmte Richtung gedreht wurden. 

Was hat Existenz mit Zusammensetzung zu tun? Was nicht existiert, das besteht aus überhaupt nichts. Nur Existierendes besteht!
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From what I've tasted of desire, I hold with those who favor fire.
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2210241) Verfasst am: 25.04.2020, 16:58    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
In meiner Weltversion von gestern bist Du nur ein Computerprogramm.


Jetzt wird es wirklich absurd. Wenn dir ein Hund in die Wade beißt, ist der dann auch ein Computerprogramm?


Ja, es könnte sein, dass der Hund nur eine Simulation in einem Rechenmodell ist, der mich davon abbringen soll, daran zu glauben, dass ich nur ein Computerprogramm bin. Ich konnte noch nicht das Gegenteil beweisen. Kannst Du es?
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Bernd Jaguste
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Beitrag(#2210243) Verfasst am: 25.04.2020, 17:04    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Doch existierst Du? Existiert ein Computerprogramm? Schließlich bestehst Du nur aus ein paar Atomen, welche in einem Speicherbaustein in eine bestimmte Richtung gedreht wurden. 

Was hat Existenz mit Zusammensetzung zu tun? Was nicht existiert, das besteht aus überhaupt nichts. Nur Existierendes besteht!


Nur Existierendes besteht? Existiert ein Computerprogramm? Es besteht ja aus nichts. Wenn Du nur ein Computerprogramm bist, das automatisch auf meine Schreiben reagiert, existierst Du dann? Wie kannst Du beweisen, dass Du wirklich existierst und nicht nur ein Programm in einem Programm bist, was Dir vorspielt, dass Du existierst? Schau, ich schalte jetzt den Bildschirm aus und schon ist Deine Existenz beendet. Zumindest für meine heutige Programmierumgebung.
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Beitrag(#2210355) Verfasst am: 26.04.2020, 13:49    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Hallo Forum,

wolltet Ihr mir nicht beweisen, dass Ihr überhaupt existiert? Nun muss ich weiterhin davon ausgehen, dass Ihr nur Teil meines Computerprogramms seid, welches mir vorgaukelt, dass die Welt da draußen real ist. Selbst wenn Ihr mir ein paar auf die Nase haut, habt Ihr damit nichts bewiesen. Der Schmerz ist nur ein äußeres Signal, welches mein Programmablauf beeinflussen soll. Und, letztendlich ist es ja auch nichts anderes, wenn es mich tatsächlich als Mensch geben sollte. Der Schlag auf die Nase wird von meinen äußeren Sensoren als elektrisches Signal an mein Gehirn, also an meinen Hauptrechner, weitergeleitet und dort elektrisch verarbeitet. Er ist kein Beweis dafür, dass es Euch tatsächlich gibt.

Und da ist der Punkt, an dem ich Uwebus Recht gebe. Wir können die Weltentstehung nicht abschließend beweisen. Selbst wenn uns eines fernen Tages eine Theorie einfällt, die die Welt um uns perfekt und widerspruchsfrei beschreibt und wir damit alles berechnen können. Wir müssten gleichzeitig jede erdenkliche alternative Idee widerlegen. Die Idee mit Gott und mit meinem Rechenprogramm werden wir nicht widerlegen können. Von daher sind diese beiden Weltentstehungstheorien auch möglich. Wir können auch nicht ausschließen, dass irgendwann jemanden eine andere nicht widerlegbare Theorie einfällt. Von daher können wir uns nie sicher sein, dass unsere perfekte Welttheorie wirklich die richtige ist. Wir können den Ursprung unserer Welt nicht beweisen. Wir können nur Theorien basteln, die die Wirklichkeit möglichst gut widerspiegeln. Die Urknalltheorie gehört da nicht dazu. Die versagt ja schon im Ansatz. Demnach ist das Universum ca. 13,8 Mrd. Jahre alt und wir können Galaxien in einer Entfernung von über 13 Mrd. Lichtjahren sehen. Wie sollen die dorthin gekommen sein?

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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Kramer
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Beitrag(#2210356) Verfasst am: 26.04.2020, 14:02    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Hallo Forum,

wolltet Ihr mir nicht beweisen, dass Ihr überhaupt existiert?


Warum sollten wir? Du beweist es doch selber:

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


An wen sendest Du die Grüsse, wenn ausser Dir keiner existiert?
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Bernd Jaguste
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Anmeldungsdatum: 11.01.2006
Beiträge: 306
Wohnort: Berlin

Beitrag(#2210358) Verfasst am: 26.04.2020, 14:45    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Hallo Forum,

wolltet Ihr mir nicht beweisen, dass Ihr überhaupt existiert?


Warum sollten wir? Du beweist es doch selber:


Wieder so ein äußerer Reiz auf mein Rechenmodell, der mir beweisen soll, dass es eine Welt da draußen gibt. Nur weil mein Hauptrechner mir vorgaukelt, dass ich auf einen Bildschirm schaue und da ein Text steht, ist es doch kein Beweis, dass ich ein Mensch bin und wirklich auf einen Bildschirm schaue. Das ist nicht anders, als dass Du mir auf die Nase haust. Das beweist gar nichts.

Kramer hat folgendes geschrieben:

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste


An wen sendest Du die Grüsse, wenn ausser Dir keiner existiert?

Die äußeren Eindrücke, die meinem Rechenmodell vorgaukeln, die Welt da draußen existiert wirklich, sind so gut, dass ich glaube, dass die Welt da draußen existiert. Kannst Du mal sehen, wie perfide dieses Modell ist zwinkern

Viele Grüße sendet
Bernd Jaguste
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30651

Beitrag(#2210361) Verfasst am: 26.04.2020, 14:56    Titel: Re: nur so zur Entspannung: Ein völlig anderes Weltmodell Antworten mit Zitat

Bernd Jaguste hat folgendes geschrieben:
Die äußeren Eindrücke, die meinem Rechenmodell vorgaukeln, die Welt da draußen existiert wirklich, sind so gut, dass ich glaube, dass die Welt da draußen existiert. Kannst Du mal sehen, wie perfide dieses Modell ist zwinkern


Das Problem mit Deinem Modell ist, dass Du niemanden davon überzeugen kannst. Selbst wenn jemand grundsätzlich Gefallen an Deiner Idee findet, wird er nicht zu der Überzeugung kommen, dass er nur Teil der für Dich inszenierten Simulation ist. Er wird (und muss zwangsweise) denken, dass Du Teil der für ihn inszenierten Simulation bist. Denn das Leben Deiner Rezipienten geht ja aus deren subjektiver Sicht weiter, wenn Du Deinen Rechner ausschaltest.

Um mich zu überzeugen, müsstest Du eigentlich beweisen, dass Du nicht existierst.
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