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Sondersteuer für Reiche?
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 19193

Beitrag(#2234295) Verfasst am: 17.12.2020, 04:49    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Warum sollten allein die "Reichen" zahlen, sie haben die Pandemie ja nicht verursacht.

Weil sie es können.

--------------------------

Die Erbschaftssteuer könnte man im Übrigen mMn gerne abschaffen, wenn man Erbschaften einfach als Einkommen besteuert.
(Eine Vereinfachung des Steuersystems - müsste die FDP nicht dafür sein?)
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39928

Beitrag(#2234297) Verfasst am: 17.12.2020, 05:28    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wie isses bei Dir? Gibt es da eine vielsagende Korrelation der familiären Vermögensverhältnisse mit Deinen Vorstellungen zum Erbschaftsrecht?

Ja aber natürlich gibt es die! Was denkst du denn? Mit den Augen rollen
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2234299) Verfasst am: 17.12.2020, 06:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wie isses bei Dir? Gibt es da eine vielsagende Korrelation der familiären Vermögensverhältnisse mit Deinen Vorstellungen zum Erbschaftsrecht?

Ja aber natürlich gibt es die! Was denkst du denn? Mit den Augen rollen


Das dachte ich mir schon. Ich wollte es Dir aber nicht einfach unterstellen. Smilie
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10631
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2234307) Verfasst am: 17.12.2020, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


Das wuerde ich so pauschal nicht sagen. Das kommt darauf an wie sie geführt wird. Wenn z.B. gefordert wird, dass niemand auch nur irgendwas erben darf, sondern dass der Staat alles hinterlassene Vermögen wegbesteuert, dann steckt da in manchen Fällen in der Tat mehr Neid als sonstwas dahinter.

Wenn dagegen gefordert wird, dass der Staat ueberhaupt kein Recht hat ueberhaupt Erbschaftssteuern zu erheben, auch nicht bei Milliardenvermögen, dann sehe ich das in der Tat als durch Gier motiviert an.

Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht. Warum soll man nicht steuerfrei das Eigenheim seiner Eltern oder die Schreinerei des Vaters erben duerfen? Schliesslich hilft einem das bei der eigenen Existenzsicherung, ohne dass es deshalb schon zu anstrengungslosem Reichtum fuehrt. Andererseits schadet es niemandem, wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt. Der hat deswegen trotzdem schon einen besseren Start als die meisten anderen. Auch wenn man dem Milliardärssohn 99% seines Erbes wegbesteuert, dann bleiben ihm immer noch mindestens 10 Millionen übrig und das ist mehr als genug um eine sichere Existenz luxuriös auszugestalten.


Man könnte ein Erbe auch ganz einfach einkommenssteuerpflichtig machen. Wäre der einfachste Weg.
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Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

Ich fordere: JEDEM VOLLPFOSTEN SEIN EIGENES "Mimi-Mimi!"
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17730
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Beitrag(#2234313) Verfasst am: 17.12.2020, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.


Zuletzt bearbeitet von Ahriman am 17.12.2020, 12:35, insgesamt einmal bearbeitet
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2234369) Verfasst am: 17.12.2020, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.


Das Argument "Dasselbe Geld ist schon einmal besteuert worden" ist ein Scheinargument. Im Prinzip wird "dasselbe Geld" bzw. ein Vermoegensgegenstand andauernd neu versteuert, naemlich immer dann, wenn es den Besitzer wechselt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2234372) Verfasst am: 17.12.2020, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


Das wuerde ich so pauschal nicht sagen. Das kommt darauf an wie sie geführt wird. Wenn z.B. gefordert wird, dass niemand auch nur irgendwas erben darf, sondern dass der Staat alles hinterlassene Vermögen wegbesteuert, dann steckt da in manchen Fällen in der Tat mehr Neid als sonstwas dahinter.

Wenn dagegen gefordert wird, dass der Staat ueberhaupt kein Recht hat ueberhaupt Erbschaftssteuern zu erheben, auch nicht bei Milliardenvermögen, dann sehe ich das in der Tat als durch Gier motiviert an.

Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht. Warum soll man nicht steuerfrei das Eigenheim seiner Eltern oder die Schreinerei des Vaters erben duerfen? Schliesslich hilft einem das bei der eigenen Existenzsicherung, ohne dass es deshalb schon zu anstrengungslosem Reichtum fuehrt. Andererseits schadet es niemandem, wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt. Der hat deswegen trotzdem schon einen besseren Start als die meisten anderen. Auch wenn man dem Milliardärssohn 99% seines Erbes wegbesteuert, dann bleiben ihm immer noch mindestens 10 Millionen übrig und das ist mehr als genug um eine sichere Existenz luxuriös auszugestalten.


Man könnte ein Erbe auch ganz einfach einkommenssteuerpflichtig machen. Wäre der einfachste Weg.


Das waere eine Moeglichkeit.

Nachteil: Man haette Probleme bei den ganz grossen Erbmassen so kräftig zuzulangen, dass man wirksam verhindern kann, dass ganz grosse Vermögen sich verstetigen, weil der maximale Einkommenssteuersatz schlecht auf deutlich ueber 90% angehoben werden kann, so wie ich es fuer den maximalen Erbschaftssteuersatz vorschlage.

Man kann nun sagen, dann heben wir den maximalen Einkommenssteuersatz auf nahe 100% an. Das hielte ich jedoch fuer schädlich, weil es gerade die leistungsfähigsten Menschen demotivieren wuerde ihre maximale Leistung zu bringen. Was sollte denn die grossen Innovateure, z.B. in der Hightech-Industrie, dazu bringen die besten Jahre ihres Leben hauptsächlich mit Tuefteleien in der Garage zuzubringen um Produkte zu entwickeln, die unser aller Leben transformieren, wenn man ihnen am Ende praktisch den ganzen Erlös daraus wieder wegnimmt?. Natuerlich sollen die einen deutlich höheren Einkommenssteuersatz zahlen als andere Leute, wenn sie hinterher Milliarden scheffeln, aber da soll auch deutlich mehr fuer sie uebrigbleiben als bei Leuten, die statt zu tuefteln lieber auf Parties gehen wie z.B. auch ihren Erben. zwinkern


Prinzipiell wuerde ich schon insbesondere grosse Einkommen und Vermögen unterschiedlich behandeln, je nachdem ob sie von jemandem selbst erwirtschaftet wurden oder ob sie jemandem von alleine in den Schoss gefallen sind.
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vrolijke
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Beiträge: 41797
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2234376) Verfasst am: 17.12.2020, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.

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Das Geld, was mir mein Arbeitgeber bezahlt, hat er auch schon mal versteuern müssen. Bei jeden Besitzerwechsel wird Geld versteuert.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 3918
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2234557) Verfasst am: 19.12.2020, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.

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So ist das aber nicht. Die EZB erzeugt gerade hunderte Milliarden neue Euros, für die noch nie Steuern gezahlt wurden. U.a. die Lufthansa wird doch damit gepampert, Steuern zahlen für dieses Geld ohne Gegenwert erst die Beschäftigten, denen mit diesen geschenkten Milliarden die Gehälter gezahlt werden. Und du oder spätestens deine Kinder dürfen dann diese Milliarden wieder abstottern, entweder durch erhöhte Steuern auf Einkommen/Güter oder aber durch Inflation.

Geld vermehrt sich aus dem Nichts, wäre das nicht so, gäb's keine Banken.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2234562) Verfasst am: 19.12.2020, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.

Blödsinn.
Das Geld, was mir mein Arbeitgeber bezahlt, hat er auch schon mal versteuern müssen. Bei jeden Besitzerwechsel wird Geld versteuert.


So ist das aber nicht. Die EZB erzeugt gerade hunderte Milliarden neue Euros, für die noch nie Steuern gezahlt wurden. U.a. die Lufthansa wird doch damit gepampert, Steuern zahlen für dieses Geld ohne Gegenwert erst die Beschäftigten, denen mit diesen geschenkten Milliarden die Gehälter gezahlt werden. Und du oder spätestens deine Kinder dürfen dann diese Milliarden wieder abstottern, entweder durch erhöhte Steuern auf Einkommen/Güter oder aber durch Inflation.

Geld vermehrt sich aus dem Nichts, wäre das nicht so, gäb's keine Banken.



Und in wiefern widerlegt das jetzt vrolijkes Argument?


Oder willst Du ernsthaft vorschlagen, dass Steuern nur auf das von Zentralbanken "neu erzeugte" Geld zu zahlen sind, weil alle anderen Gelder irgendwann schon mal versteuert worden sind? Sehr glücklich
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 3918
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2234565) Verfasst am: 19.12.2020, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?

Das werden staatliche Betriebe. Sie verkommen dann und schreiben rote Zahlen.
Immerhin ist das zu vererbende Vermögen schon mal versteuert worden. Der Erblasser hat schließlich beim Erwerb schon kräftig zahlen müssen.

Blödsinn.
Das Geld, was mir mein Arbeitgeber bezahlt, hat er auch schon mal versteuern müssen. Bei jeden Besitzerwechsel wird Geld versteuert.


So ist das aber nicht. Die EZB erzeugt gerade hunderte Milliarden neue Euros, für die noch nie Steuern gezahlt wurden. U.a. die Lufthansa wird doch damit gepampert, Steuern zahlen für dieses Geld ohne Gegenwert erst die Beschäftigten, denen mit diesen geschenkten Milliarden die Gehälter gezahlt werden. Und du oder spätestens deine Kinder dürfen dann diese Milliarden wieder abstottern, entweder durch erhöhte Steuern auf Einkommen/Güter oder aber durch Inflation.

Geld vermehrt sich aus dem Nichts, wäre das nicht so, gäb's keine Banken.



Und in wiefern widerlegt das jetzt vrolijkes Argument?


Oder willst Du ernsthaft vorschlagen, dass Steuern nur auf das von Zentralbanken "neu erzeugte" Geld zu zahlen sind, weil alle anderen Gelder irgendwann schon mal versteuert worden sind? Sehr glücklich


Da steht bei JEDEM Besitzwechsel wird Geld versteuert.

Die Lufthansa zahlt doch keine Steuern auf das geschenkte Geld. Hier findet doch ein Besitzerwechsel statt EZB (in Wirklichkeit der Steuerzahler)-Lufthansa, der steuerfrei ist. Das sind immerhin ein paar hundert Millionen, wie ich der Presse entnehme. Und das Geld, was von der EZB an die Olivenstaaten geliefert wird, ist auch steuerfrei. Das sind schlicht und einfach Subventionen, die nicht der Steuer unterliegen.
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Pan narrans
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Anmeldungsdatum: 24.08.2020
Beiträge: 88

Beitrag(#2234715) Verfasst am: 20.12.2020, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".


Das stimmt nicht, das linkspopulistische Äquivalent dazu ist „Ausländer rein“ – also sprich eine Politik der offenen Grenzen für alle.

Ansonsten ist es halt eine Frage, wie man das Zustandekommen von überproportional großem Reichtum bewertet. Ist dieser gerecht und legitim, dann ist auch der Reichtum gerecht und legitim und eine Reichensteuer wäre ungerecht und illegitim. (Und Umverteilung und Enteignung wären dann Diebstahl und das Fabulieren davon Neid, wenn man so will).

Allerdings könnte man auch dann über die Sinnhaftigkeit einer freiwilligen Abgabe oder Spende überlegen oder? Aus pragmatischen, solidarischen Gründen, denn das Geld fehlt dort weniger, als wenn es als Investition zur Behebung der Coronaschäden genutzt wird? Als Bitte quasi, nicht als Pflicht? Mit Appell an die Vaterlandsliebe oder Menschenliebe oder so? Vielleicht mit künftigen Steuervergünstigungen oder einer Gedenktafel für die Großzügigkeit oder so etwas?

Oder ist das auch schon zu „kommunistisch“ gedacht?
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In Wahrheit bin ich gar kein echter Schimpanse! Political Compass: Economic Left/Right: -7.75 Social Libertarian/Authoritarian: -5.08

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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17730
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Beitrag(#2234717) Verfasst am: 20.12.2020, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:

Die Lufthansa zahlt doch keine Steuern auf das geschenkte Geld. Hier findet doch ein Besitzerwechsel statt EZB (in Wirklichkeit der Steuerzahler)-Lufthansa, der steuerfrei ist. Das sind immerhin ein paar hundert Millionen, wie ich der Presse entnehme. Und das Geld, was von der EZB an die Olivenstaaten geliefert wird, ist auch steuerfrei. Das sind schlicht und einfach Subventionen, die nicht der Steuer unterliegen.

Das ist anders: Von dem Geld, daß die Lufthansa kriegt sind die Steuern schon abgezogen. Mit den Augen rollen
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Tarvoc
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Beiträge: 39928

Beitrag(#2234744) Verfasst am: 20.12.2020, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".

Der Unterschied ist, dass Rechtspopulismus wirklich niemand braucht, Linkspopulismus hingegen wir alle. Cool
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beachbernie
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Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2234759) Verfasst am: 20.12.2020, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".

Der Unterschied ist, dass Rechtspopulismus wirklich niemand braucht, Linkspopulismus hingegen wir alle. Cool



....spricht der Linkspopulist.


Zitat:
Populismus......


....von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen..


https://www.duden.de/rechtschreibung/Populismus


Egal ob links oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch. zwinkern
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39928

Beitrag(#2234760) Verfasst am: 20.12.2020, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Egal ob links oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch. zwinkern

Sagt der neoliberale Populist.
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sünnerklaas
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Beiträge: 10631
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Beitrag(#2234773) Verfasst am: 20.12.2020, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


Das wuerde ich so pauschal nicht sagen. Das kommt darauf an wie sie geführt wird. Wenn z.B. gefordert wird, dass niemand auch nur irgendwas erben darf, sondern dass der Staat alles hinterlassene Vermögen wegbesteuert, dann steckt da in manchen Fällen in der Tat mehr Neid als sonstwas dahinter.

Wenn dagegen gefordert wird, dass der Staat ueberhaupt kein Recht hat ueberhaupt Erbschaftssteuern zu erheben, auch nicht bei Milliardenvermögen, dann sehe ich das in der Tat als durch Gier motiviert an.

Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht. Warum soll man nicht steuerfrei das Eigenheim seiner Eltern oder die Schreinerei des Vaters erben duerfen? Schliesslich hilft einem das bei der eigenen Existenzsicherung, ohne dass es deshalb schon zu anstrengungslosem Reichtum fuehrt. Andererseits schadet es niemandem, wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt. Der hat deswegen trotzdem schon einen besseren Start als die meisten anderen. Auch wenn man dem Milliardärssohn 99% seines Erbes wegbesteuert, dann bleiben ihm immer noch mindestens 10 Millionen übrig und das ist mehr als genug um eine sichere Existenz luxuriös auszugestalten.


Man könnte ein Erbe auch ganz einfach einkommenssteuerpflichtig machen. Wäre der einfachste Weg.


Das waere eine Moeglichkeit.

Nachteil: Man haette Probleme bei den ganz grossen Erbmassen so kräftig zuzulangen, dass man wirksam verhindern kann, dass ganz grosse Vermögen sich verstetigen, weil der maximale Einkommenssteuersatz schlecht auf deutlich ueber 90% angehoben werden kann, so wie ich es fuer den maximalen Erbschaftssteuersatz vorschlage.

Man kann nun sagen, dann heben wir den maximalen Einkommenssteuersatz auf nahe 100% an. Das hielte ich jedoch fuer schädlich, weil es gerade die leistungsfähigsten Menschen demotivieren wuerde ihre maximale Leistung zu bringen. Was sollte denn die grossen Innovateure, z.B. in der Hightech-Industrie, dazu bringen die besten Jahre ihres Leben hauptsächlich mit Tuefteleien in der Garage zuzubringen um Produkte zu entwickeln, die unser aller Leben transformieren, wenn man ihnen am Ende praktisch den ganzen Erlös daraus wieder wegnimmt?. Natuerlich sollen die einen deutlich höheren Einkommenssteuersatz zahlen als andere Leute, wenn sie hinterher Milliarden scheffeln, aber da soll auch deutlich mehr fuer sie uebrigbleiben als bei Leuten, die statt zu tuefteln lieber auf Parties gehen wie z.B. auch ihren Erben. zwinkern


Prinzipiell wuerde ich schon insbesondere grosse Einkommen und Vermögen unterschiedlich behandeln, je nachdem ob sie von jemandem selbst erwirtschaftet wurden oder ob sie jemandem von alleine in den Schoss gefallen sind.


Es geht ja auch um die Frage, inwiefern man eine Versteuerung politisch vermitteln kann. Erbschaften einkommensteuerpflichtig zu machen dürfte die größte Akzeptanz haben. Rein rechtlich gesehen ist ein Erbe schon jetzt ein Einkommen, es dann auch steuerrechtlich so zu behandeln, wäre nicht rechtswidrig. Im Gegenteil: es wäre eine Gleichbehandlung. Gleichzeitig hätte man keine Neiddebatte.
Ob jemand dann, wie das Gros der Großerben, solide mit dem Erbe umgeht - oder es verjubelt, haben wir nicht zu bewerten. Was jemand mit seinem Vermögen macht, steht ihm frei.
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uwebus
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Beitrag(#2234856) Verfasst am: 21.12.2020, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:



Egal ob links oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch. zwinkern


Da fehlt noch ein Wort:

Egal ob links, GRÜN oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch.
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Beitrag(#2234857) Verfasst am: 21.12.2020, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:



Egal ob links oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch. zwinkern


Da fehlt noch ein Wort:

Egal ob links, GRÜN oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch.


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DonMartin
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Beiträge: 6660

Beitrag(#2234870) Verfasst am: 21.12.2020, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".

Der Unterschied ist, dass Rechtspopulismus wirklich niemand braucht, Linkspopulismus hingegen wir alle. Cool

Also ich brauche mit Sicherheit weder Reichen- noch Erbschafts- noch sonst eine Neidsteuer.
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2234881) Verfasst am: 21.12.2020, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".

Der Unterschied ist, dass Rechtspopulismus wirklich niemand braucht, Linkspopulismus hingegen wir alle. Cool

Also ich brauche mit Sicherheit weder Reichen- noch Erbschafts- noch sonst eine Neidsteuer.


Was brauchst du denn? Maoam?
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In jedem Fall: Es ist Addi!
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Beitrag(#2234919) Verfasst am: 21.12.2020, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".

Der Unterschied ist, dass Rechtspopulismus wirklich niemand braucht, Linkspopulismus hingegen wir alle. Cool

Also ich brauche mit Sicherheit weder Reichen- noch Erbschafts- noch sonst eine Neidsteuer.

Äh ... ja .... wenn man über gerechte Steuern debattiert, ist das natürlich immer "Neid". Gähn.
Plump, DM, sehr plump.
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Tarvoc
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Beitrag(#2234938) Verfasst am: 21.12.2020, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Plump, DM, sehr plump.

Meinst du? Für seine Verhältnisse ist das nahezu elegant. freakteach
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beachbernie
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Beitrag(#2234949) Verfasst am: 21.12.2020, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Egal ob links oder rechts. Sowas brauchen wir ungefaehr so dringend wie Warzen am Arsch. zwinkern

Sagt der neoliberale Populist.


Populisten erkennt man daran, dass sie ihrem Publikum nach dem Maule schwätzen um sich bei diesem anzubiedern.


Du kannst mir ja viel nachsagen, aber gerade das tue ich nicht. Deshalb trollst Du mir ja auch staendig hinterher. Sehr glücklich
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Tarvoc
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Beitrag(#2234975) Verfasst am: 22.12.2020, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Populisten erkennt man daran, dass sie ihrem Publikum nach dem Maule schwätzen um sich bei diesem anzubiedern. Du kannst mir ja viel nachsagen, aber gerade das tue ich nicht.

Lachen Bei mir versuchst du dich vielleicht nicht anzubiedern. Aber das tut Trump auch nicht.
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beachbernie
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Beitrag(#2234989) Verfasst am: 22.12.2020, 04:51    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Populisten erkennt man daran, dass sie ihrem Publikum nach dem Maule schwätzen um sich bei diesem anzubiedern. Du kannst mir ja viel nachsagen, aber gerade das tue ich nicht.

Lachen Bei mir versuchst du dich vielleicht nicht anzubiedern. Aber das tut Trump auch nicht.



Sich an jemand anzubiedern, der rein gar nichts zu bieten hat, was mir irgendwie nützlich sein kann, waere auch irgendwo wenig sinnstiftend.

An wen biedere ich mich denn sonst so an?
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Tarvoc
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Beitrag(#2234991) Verfasst am: 22.12.2020, 05:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
An wen biedere ich mich denn sonst so an?

Ich erinnere dich bei der nächsten Gelegenheit an diese Frage.

Wobei "Anbiedern" eigentlich sowieso nicht zu den zentralen Kriterien von Populismus gehört. https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus
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beachbernie
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Beitrag(#2234997) Verfasst am: 22.12.2020, 05:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
An wen biedere ich mich denn sonst so an?

Ich erinnere dich bei der nächsten Gelegenheit an diese Frage.



Gib doch zu, dass Du deshalb keine Antwort weisst, weil Du mal wieder dummes Zeug geschwaetzt hast! Lachen
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Tarvoc
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Beitrag(#2234999) Verfasst am: 22.12.2020, 05:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zu der Frage, an wen du dich wohl anbiederst: Ein nur relativ selten aktiver User war erst vor kurzem nach der Lektüre einiger deiner Beiträge dem Eindruck verfallen, du seist politisch rechts einzuordnen. Ich (of all people!) musste ihn erst darauf hinweisen, dass das nicht deinen wirklichen Ansichten entspricht, und ihm ein Beispiel dafür bringen. Denk mal drüber nach. (Das ist aber wirklich nur ein Beispiel. Tatsächlich biederst du dich nicht nur in eine Richtung an, sondern in mehrere Richtungen.)

Aber davon abgesehen: Wen kümmert's? "Anbiedern" gehört wie gesagt sowieso nicht zu den entscheidenden Kriterien für Populismus. Der von mir verlinkte Wikipedia-Artikel nennt schon die tatsächlich relevanten Merkmale.

Zitat:
Dem Begriff Populismus (von lateinisch populus ‚Volk‘) werden von Sozialwissenschaftlern mehrere Attribute zugeordnet. Charakteristisch ist eine mit politischen Absichten verbundene, auf Volksstimmungen gerichtete Themenwahl und Rhetorik. Dabei geht es einerseits um die Erzeugung bestimmter Stimmungen, andererseits um die Ausnutzung und Verstärkung vorhandener Stimmungslagen zu eigenen politischen Zwecken. Oft zeigt sich Populismus auch in einem spezifischen Politikstil und dient als Strategie zum Machterwerb. Nur gelegentlich erscheint er in der Forschung auch als Bestandteil einzelner Ideologien.


Zitat:
Oft thematisieren Populisten einen Gegensatz zwischen „Volk“ und „Elite“ und nehmen dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen. So geht Populismus häufig mit der Ablehnung von Machteliten und Institutionen einher, mit Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, der Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), und auf die „Stimme des Volkes“. In der politischen Auseinandersetzung setzen Populisten oft auf Polarisierung, Personalisierung, Moralisierung und Argumente ad populum oder ad hominem.


(Hervorhebungen von mir)

...Ja okay, das mit dem scheinbar unpolitischen Auftreten passt bei dir nicht. Aber der Rest passt schon. Insbesondere das Gefettete.
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Tarvoc
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Beitrag(#2235003) Verfasst am: 22.12.2020, 06:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt wo ich mir die Merkmale nochmal genauer durchlese... ich nehm' alles zurück, wir brauchen doch keinen Linkspopulismus.
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