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Sondersteuer für Reiche?
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14587
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2234200) Verfasst am: 16.12.2020, 18:30    Titel: Sondersteuer für Reiche? Antworten mit Zitat

Aus Coronavirus abgetrennt.

Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-angela-merkel-lehnt-vermoegensabgabe-fuer-finanzierung-der-pandemie-kosten-ab-a-3b2b102b-f5a4-477a-a667-8f553ec7314d

Zitat:
Eine große Rolle spielte dabei die Frage, wer die Pandemierechnung bezahlen solle. Die Kanzlerin machte deutlich, dass sie eine finanzielle Belastung von Spitzenverdienern und Wohlhabenden zur Finanzierung der Milliardenkosten für den Kampf gegen die Corona-Pandemie strikt abgelehnt.
»Wir wollen keine Vermögensabgabe«, sagte sie. »Die Kernaufgabe heißt: Wie schaffen wir Wachstum? Denn über Wachstum können wir auch Mehreinnahmen generieren. Das wird die Strategie sein.«

wie überraschend

dabei könnte doch so manch vermögen .z.b. reichtum durch zwangsarbeit usw in der vergangenheit mit einer solchen geste einem guten zweck zugeführt werden,; selbstverständlich nicht an lufthansa oder tui von den quandts z.b.
am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.
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"als ob"
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6384

Beitrag(#2234211) Verfasst am: 16.12.2020, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10599
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2234214) Verfasst am: 16.12.2020, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-angela-merkel-lehnt-vermoegensabgabe-fuer-finanzierung-der-pandemie-kosten-ab-a-3b2b102b-f5a4-477a-a667-8f553ec7314d

Zitat:
Eine große Rolle spielte dabei die Frage, wer die Pandemierechnung bezahlen solle. Die Kanzlerin machte deutlich, dass sie eine finanzielle Belastung von Spitzenverdienern und Wohlhabenden zur Finanzierung der Milliardenkosten für den Kampf gegen die Corona-Pandemie strikt abgelehnt.
»Wir wollen keine Vermögensabgabe«, sagte sie. »Die Kernaufgabe heißt: Wie schaffen wir Wachstum? Denn über Wachstum können wir auch Mehreinnahmen generieren. Das wird die Strategie sein.«

wie überraschend

dabei könnte doch so manch vermögen .z.b. reichtum durch zwangsarbeit usw in der vergangenheit mit einer solchen geste einem guten zweck zugeführt werden,; selbstverständlich nicht an lufthansa oder tui von den quandts z.b.
am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.


Umgekehrt gesehen: für die Zeit nach der Pandemie braucht man Investoren.
Ich persönlich würde ja lieber Leute, wie Schiffmann, Ballwang und all die anderen belangen, die zur Teilnahme an Demonstrationen aufgerufen haben, deren Verbot höchstrichterlich bestätigt worden ist. Brächte zwar nicht all zu viel, aber es wäre ein unmissverständliches Signal, würde man diese Leute nicht nur mit ihrem gesamten Vermögen haften lassen, sondern zugleich auch noch die ganzen Spenden beschlagnahmen, die bekommen haben. Auch mit den "Klagepaten" wird man sich dann auseinander setzen müssen. Ich weiß, dass eine ganze Reihe von Juristen sehr wütend auf diese Leute sind und dass sich mit Sicherheit die Anwaltskammern mit dem Thema befassen werden.
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Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

Ich fordere: JEDEM VOLLPFOSTEN SEIN EIGENES "Mimi-Mimi!"
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14587
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2234215) Verfasst am: 16.12.2020, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?


liegst du gerade auf deiner harten chaiselongue und assoziierst frei herum?
von mir aus....
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"als ob"


Zuletzt bearbeitet von Wilson am 16.12.2020, 19:24, insgesamt einmal bearbeitet
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18494

Beitrag(#2234218) Verfasst am: 16.12.2020, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?

Ah ja, genau. Denn Steuern, die die reichsten Mitglieder der Gesellschaft betreffen, sind natürlich genau so schlimm wie Deportationen. Nee klar. Pillepalle
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10599
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2234220) Verfasst am: 16.12.2020, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?

Ah ja, genau. Denn Steuern, die die reichsten Mitglieder der Gesellschaft betreffen, sind natürlich genau so schlimm wie Deportationen. Nee klar. Pillepalle


Nein, da hat Don Martin durchaus recht.
Ich würde die finanzstarken Leute eher animieren, in der Zeit nach der Pandemie zu investieren, mitzuhelfen, die sozialen Folgen abzufedern etc.. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen: nach der Pandemie geht es nicht darum, einfach weiter zu machen, es geht um Wiederaufbau. Und dass das so ist, haben wir den Schwurblern und den Höcke-AfDlern zu verdanken.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 42680

Beitrag(#2234222) Verfasst am: 16.12.2020, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-angela-merkel-lehnt-vermoegensabgabe-fuer-finanzierung-der-pandemie-kosten-ab-a-3b2b102b-f5a4-477a-a667-8f553ec7314d

Zitat:
Eine große Rolle spielte dabei die Frage, wer die Pandemierechnung bezahlen solle. Die Kanzlerin machte deutlich, dass sie eine finanzielle Belastung von Spitzenverdienern und Wohlhabenden zur Finanzierung der Milliardenkosten für den Kampf gegen die Corona-Pandemie strikt abgelehnt.
»Wir wollen keine Vermögensabgabe«, sagte sie. »Die Kernaufgabe heißt: Wie schaffen wir Wachstum? Denn über Wachstum können wir auch Mehreinnahmen generieren. Das wird die Strategie sein.«

wie überraschend

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Umgekehrt gesehen: für die Zeit nach der Pandemie braucht man Investoren.
...

Ach gottchen, da bleibt genug zum Investieren, um die muss man sich glaube ich keine argen Sorgen machen, die da betroffen wären.
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astarte
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Beiträge: 42680

Beitrag(#2234224) Verfasst am: 16.12.2020, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Nein, da hat Don Martin durchaus recht.
Ich würde die finanzstarken Leute eher animieren, in der Zeit nach der Pandemie zu investieren, mitzuhelfen, die sozialen Folgen abzufedern etc.. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. ....

Ähm. Wäre das nicht genau das der Sinn einer oben genannten Vermögensabgabe?
Oder denkst du, das würde freiwillig wesentlich passieren?
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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2234225) Verfasst am: 16.12.2020, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?

Ah ja, genau. Denn Steuern, die die reichsten Mitglieder der Gesellschaft betreffen, sind natürlich genau so schlimm wie Deportationen. Nee klar. Pillepalle


Nein, da hat Don Martin durchaus recht.
Ich würde die finanzstarken Leute eher animieren, in der Zeit nach der Pandemie zu investieren, mitzuhelfen, die sozialen Folgen abzufedern etc.. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen: nach der Pandemie geht es nicht darum, einfach weiter zu machen, es geht um Wiederaufbau. Und dass das so ist, haben wir den Schwurblern und den Höcke-AfDlern zu verdanken.


Du meinst solche Investoren wie Amazon? Soll die Gesellschaft mit solchen Investoren einen Zusammenhalt üben?

Normalerweise setzt Zusammenhalt ungefähr gleiche oder ähnliche Interessen voraus ...-
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18494

Beitrag(#2234226) Verfasst am: 16.12.2020, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-angela-merkel-lehnt-vermoegensabgabe-fuer-finanzierung-der-pandemie-kosten-ab-a-3b2b102b-f5a4-477a-a667-8f553ec7314d

Zitat:
Eine große Rolle spielte dabei die Frage, wer die Pandemierechnung bezahlen solle. Die Kanzlerin machte deutlich, dass sie eine finanzielle Belastung von Spitzenverdienern und Wohlhabenden zur Finanzierung der Milliardenkosten für den Kampf gegen die Corona-Pandemie strikt abgelehnt.
»Wir wollen keine Vermögensabgabe«, sagte sie. »Die Kernaufgabe heißt: Wie schaffen wir Wachstum? Denn über Wachstum können wir auch Mehreinnahmen generieren. Das wird die Strategie sein.«

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Umgekehrt gesehen: für die Zeit nach der Pandemie braucht man Investoren.
...

Ach gottchen, da bleibt genug zum Investieren, um die muss man sich glaube ich keine argen Sorgen machen, die da betroffen wären.

Und investieren werden reiche Leute idR genau dann, wenn sie erwarten, damit etwas zu verdienen - egal, ob sie vorher Steueren zahlen mussten oder nicht.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6384

Beitrag(#2234236) Verfasst am: 16.12.2020, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Merkel lehnt Vermögensabgabe für Finanzierung der Pandemiekosten ab

Reichensteuer etc sind das linkspopulistische Äquivalent zu "Ausländer raus".
Wilson hat folgendes geschrieben:

am besten man zieht einen ethikrat hinzu. die zusammensetzung wäre zu diskutieren.

3 Wölfe und 1 Schaf stimmen darüber ab, was es zum Abendessen gibt?

Ah ja, genau. Denn Steuern, die die reichsten Mitglieder der Gesellschaft betreffen, sind natürlich genau so schlimm wie Deportationen. Nee klar. Pillepalle

Beides befriedigt emotionale Bedürfnisse (Neid etc.), die finanziellen Vorteile sind zumindest bei ersterem eher bescheiden.
Warum sollten allein die "Reichen" zahlen, sie haben die Pandemie ja nicht verursacht.
Wenn man schon jemanden abkassieren will, dann die Profiteure des zu erwartenden Laden-, Kino- und Theatersterbens. Also Amazon, Netflix & Co. Die sitzen aber in Amiland und zahlen hier kaum Steuern,
wenn überhaupt.
Gegen einen Corona-Soli auf alle Einkommen wäre hingegen wenig einzuwenden.
Zumal der klassische Soli ja sowieso wegfällt, wimre.
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astarte
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Beitrag(#2234244) Verfasst am: 16.12.2020, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.
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vrolijke
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Beitrag(#2234245) Verfasst am: 16.12.2020, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


So ist es!

Ich frage mich da immer: "was kann man mit 36 Million, was man mit 35 Million nicht kann?"
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Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
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Beitrag(#2234254) Verfasst am: 16.12.2020, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


Das wuerde ich so pauschal nicht sagen. Das kommt darauf an wie sie geführt wird. Wenn z.B. gefordert wird, dass niemand auch nur irgendwas erben darf, sondern dass der Staat alles hinterlassene Vermögen wegbesteuert, dann steckt da in manchen Fällen in der Tat mehr Neid als sonstwas dahinter.

Wenn dagegen gefordert wird, dass der Staat ueberhaupt kein Recht hat ueberhaupt Erbschaftssteuern zu erheben, auch nicht bei Milliardenvermögen, dann sehe ich das in der Tat als durch Gier motiviert an.

Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht. Warum soll man nicht steuerfrei das Eigenheim seiner Eltern oder die Schreinerei des Vaters erben duerfen? Schliesslich hilft einem das bei der eigenen Existenzsicherung, ohne dass es deshalb schon zu anstrengungslosem Reichtum fuehrt. Andererseits schadet es niemandem, wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt. Der hat deswegen trotzdem schon einen besseren Start als die meisten anderen. Auch wenn man dem Milliardärssohn 99% seines Erbes wegbesteuert, dann bleiben ihm immer noch mindestens 10 Millionen übrig und das ist mehr als genug um eine sichere Existenz luxuriös auszugestalten.
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beachbernie
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Beitrag(#2234255) Verfasst am: 16.12.2020, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


So ist es!

Ich frage mich da immer: "was kann man mit 36 Million, was man mit 35 Million nicht kann?"



Auf alle Zahlen (ausser der 0) beim Roulette 1 Million setzen. Sehr glücklich
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astarte
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Beitrag(#2234256) Verfasst am: 16.12.2020, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte noch: muss ich hinschreiben, dass es natürlich nicht um Oma ihr klein Häuschen geht?

Ich dachte nee, ist doch kein Thema.

Da hab ich mich wohl getäuscht.
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beachbernie
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Beitrag(#2234257) Verfasst am: 16.12.2020, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Ich dachte noch: muss ich hinschreiben, dass es natürlich nicht um Oma ihr klein Häuschen geht?

Ich dachte nee, ist doch kein Thema.

Da hab ich mich wohl getäuscht.


So selbstverstaendlich ist das nicht bei solchen Diskussionen. Es gibt schon Leute, die meinen es waere aus Gründen der Gerechtigkeit angebracht grundsaetzlich alle hinterlassenen Vermögensgegenstände zu 100% wegzubesteuern, weil eben nicht jeder was erbt und manche voellig leer ausgehen.
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beachbernie
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Beitrag(#2234258) Verfasst am: 16.12.2020, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Aber hier geht es eigentlich sowieso um was anderes. Um eine Vermögensabgabe zu Lebzeiten dessen, dem das Vermögen gehoert.


Und da sollte man schon an möglichen Folgen denken, insbesondere wenn zu kräftig zugelangt wird. Das Geld der Reichen liegt naemlich nicht einfach so in 'nem Geldspeicher wie bei Dagobert Duck und wartet darauf, dass wer was damit anstellt. Das Geld ist in aller Regel als Produktionskapital investiert und wenn in groesserem Umfang Investitionskapital liquidiert werden muss um eine Vermögenssteuer bezahlen zu koennen, dann kann sowas ganz ungeahnte Folgen fuer den Wirtschaftskreislauf und die Finanzmärkte haben.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2234259) Verfasst am: 16.12.2020, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Aber hier geht es eigentlich sowieso um was anderes. Um eine Vermögensabgabe zu Lebzeiten dessen, dem das Vermögen gehoert.


Und da sollte man schon an möglichen Folgen denken, insbesondere wenn zu kräftig zugelangt wird. Das Geld der Reichen liegt naemlich nicht einfach so in 'nem Geldspeicher wie bei Dagobert Duck und wartet darauf, dass wer was damit anstellt. Das Geld ist in aller Regel als Produktionskapital investiert und wenn in groesserem Umfang Investitionskapital liquidiert werden muss um eine Vermögenssteuer bezahlen zu koennen, dann kann sowas ganz ungeahnte Folgen fuer den Wirtschaftskreislauf und die Finanzmärkte haben.


Das ist ein anderes Argument. Das lasse ich gelten.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
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Beitrag(#2234260) Verfasst am: 16.12.2020, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?
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Kramer
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Beitrag(#2234261) Verfasst am: 16.12.2020, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich da immer: "was kann man mit 36 Million, was man mit 35 Million nicht kann?"


Sich auf die 37. Million freuen.
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DonMartin
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Beiträge: 6384

Beitrag(#2234264) Verfasst am: 16.12.2020, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Neulich irgendwo gehört:

Die Debatte um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer ist keine Neiddebatte.

Sie ist eine Gier- Debatte.

Stimmt.


So ist es!

Ich frage mich da immer: "was kann man mit 36 Million, was man mit 35 Million nicht kann?"

Da Du keine 36 Mio hast, ist die Angelegenheit rein hypothetisch.
Wenn Du 36 Mio hättest, würde Dir garantiert was einfallen.
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Wilson
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Beitrag(#2234265) Verfasst am: 16.12.2020, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Aber hier geht es eigentlich sowieso um was anderes. Um eine Vermögensabgabe zu Lebzeiten dessen, dem das Vermögen gehoert.


Und da sollte man schon an möglichen Folgen denken, insbesondere wenn zu kräftig zugelangt wird. Das Geld der Reichen liegt naemlich nicht einfach so in 'nem Geldspeicher wie bei Dagobert Duck und wartet darauf, dass wer was damit anstellt. Das Geld ist in aller Regel als Produktionskapital investiert und wenn in groesserem Umfang Investitionskapital liquidiert werden muss um eine Vermögenssteuer bezahlen zu koennen, dann kann sowas ganz ungeahnte Folgen fuer den Wirtschaftskreislauf und die Finanzmärkte haben.

die platte hat doch einen sprung.
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beachbernie
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Beitrag(#2234270) Verfasst am: 16.12.2020, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Aber hier geht es eigentlich sowieso um was anderes. Um eine Vermögensabgabe zu Lebzeiten dessen, dem das Vermögen gehoert.


Und da sollte man schon an möglichen Folgen denken, insbesondere wenn zu kräftig zugelangt wird. Das Geld der Reichen liegt naemlich nicht einfach so in 'nem Geldspeicher wie bei Dagobert Duck und wartet darauf, dass wer was damit anstellt. Das Geld ist in aller Regel als Produktionskapital investiert und wenn in groesserem Umfang Investitionskapital liquidiert werden muss um eine Vermögenssteuer bezahlen zu koennen, dann kann sowas ganz ungeahnte Folgen fuer den Wirtschaftskreislauf und die Finanzmärkte haben.

die platte hat doch einen sprung.


Gut, dass Dir das selbst jetzt auch auffällt. Ich wollte Dir schon länger mal vorschlagen Deine Platte zu wechseln. Smilie
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beachbernie
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Beitrag(#2234272) Verfasst am: 16.12.2020, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?


Die werden dann an andere Fabrikanten oder Aktionäre verkauft, damit vom Erlös die Erbschaftssteuer bezahlt werden kann.

Dem Staat wuerde ich die nicht geben wollen. Der kann Unternehmer nicht so furchtbar gut.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
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Beitrag(#2234273) Verfasst am: 16.12.2020, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?


Die werden dann an andere Fabrikanten oder Aktionäre verkauft, damit vom Erlös die Erbschaftssteuer bezahlt werden kann.

Das heisst aber, dass die ungefähr so reich sein müssten, wie der, dem man per Steuer sein Vermögen abknöpfen möchte. Womit das ganze etwas absurd wird.
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beachbernie
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Beitrag(#2234281) Verfasst am: 17.12.2020, 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?


Die werden dann an andere Fabrikanten oder Aktionäre verkauft, damit vom Erlös die Erbschaftssteuer bezahlt werden kann.

Das heisst aber, dass die ungefähr so reich sein müssten, wie der, dem man per Steuer sein Vermögen abknöpfen möchte. Womit das ganze etwas absurd wird.


wieso absurd? Wieso sollen Tausende von Aktionären, die zusammenlegen, gemeinsam nicht genauso reich sein koennen wie ein gerade verstorbener Fabrikant?

aber reite nicht zu sehr auf den "Fabriken" rum. Mir geht es um das Prinzip der Vermeidung von Akkumulation und Verfestigung von allergrößten Vermögen. Sowas ist naemlich schädlich fuer die Gesellschaft und kann zu neuen Formen von Feudalismus fuehren. Außerdem bringt es solche missratenen Gestalten wie Donald Trump und seine Sippschaft hervor.

Von irgendwas muss ein Erbe schliesslich seine Erbschaftssteuer entrichten. Der Staat will da in aller Regel Bares sehen.
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Tarvoc
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Beitrag(#2234288) Verfasst am: 17.12.2020, 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht.

Lass mich raten. Der Freibetrag, der dir dabei vorschwebt, entspricht zufälligerweise genau deinem eigenen Vermögen bzw. liegt zur Sicherheit ein klein wenig darüber. Hab' ich da richtig geraten?
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Tarvoc
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Beitrag(#2234289) Verfasst am: 17.12.2020, 02:25    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wenn er von den 25 Fabriken des Vaters 23 oder 24 weggenommen kriegt.

Wer bekommt dann die 23 oder 24 Fabriken?


Die werden dann an andere Fabrikanten oder Aktionäre verkauft, damit vom Erlös die Erbschaftssteuer bezahlt werden kann.

Das heisst aber, dass die ungefähr so reich sein müssten, wie der, dem man per Steuer sein Vermögen abknöpfen möchte. Womit das ganze etwas absurd wird.

Hier hat beachbernie mal Recht, dass man die Fabriken ja nicht zwingend im Ganzen verkaufen muss, sondern genauso gut z.B. Anteile etwa in Form von Aktien verkaufen könntr. Das meiste große Eigentum an Produktivkräften hat heute sowieso schon diese Form.
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beachbernie
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Beitrag(#2234294) Verfasst am: 17.12.2020, 03:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich selbst halte sehr hohe Erbschaftssteuern bei hohen Freibtraegen fuer gerecht.

Lass mich raten. Der Freibetrag, der dir dabei vorschwebt, entspricht zufälligerweise genau deinem eigenen Vermögen bzw. liegt zur Sicherheit ein klein wenig darüber. Hab' ich da richtig geraten?



Nein. Mein eigenes Vermögen liegt deutlich darunter. Das eigentlich fuer mich entscheidendere Vermögen meiner Eltern liegt inzwischen deutlich ueber dem, was mir so vorschwebt und ich werde nach geltendem Erbrecht sowohl in D als auch in CAN ein stattliches Suemmchen an Erbschaftssteuern berappen muessen, falls meine Eltern vor mir das Zeitliche segnen sollten und ich habe ueberhaupt kein Problem damit. Da wird schon genug fuer mich übrig bleiben und wenn meine Eltern mich überleben sollten und ich ueberhaupt nix mehr erbe, dann isses mir auch recht.

Nach meinen Vorstellungen sollte der Freibetrag so bemessen sein, dass Erben allein aus dem Ertrag ihres Erbes ihr Existenzminimum bestreiten koennen, also allein durch ihr Erbe gegen soziale Not abgesichert sind. Alles was darueberhinausgeht sollte mit steiler Progression progressiv bis in den hohen 90ger Bereich hinein besteuert werden. Meine eigenen Vermögensverhältnisse und die meiner Eltern spielen dabei keine Rolle. Warum auch?

Wie isses bei Dir? Gibt es da eine vielsagende Korrelation der familiären Vermögensverhältnisse mit Deinen Vorstellungen zum Erbschaftsrecht?
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