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Joe Bidens Taten
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 25587
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2243621) Verfasst am: 26.02.2021, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ist schon geil, wie wenig hier über Biden geredet wird.

Tja. Wahrscheinlich, weil so wenig überraschendes passiert.

Schon traurig, dass Bombardements von irgendwem oder irgendwas einfach Alltag sind...


Ich möchte gerne meien Anmerkung von oben nochmal einbringen.
In dem Eingangsartikel steht doch, dass es sich um einen amerikansichen Gegenschlag nach einem Raketenangriff gehandelt habe. Macht ihr da keinen Unterschied über die Einordnung dieses "Bombardements"?
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21427
Wohnort: All Over The World

Beitrag(#2243622) Verfasst am: 26.02.2021, 17:42    Titel: Re: Joe Bidens Taten Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Schwaches Bild. sehr gut kann das viel besser. Du musst noch sooooo viel lernen. Mit den Augen rollen

Und dieser Beitrag kommt nun, nachdem das geschrieben hast:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Koennen wir dann aber mal zum Thema dieses Threads kommen?

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2243627) Verfasst am: 26.02.2021, 18:05    Titel: Re: Joe Bidens Taten Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich denke mal der Wechsel im Weissen Haus ist einen neuen Thread ueber den neuen Präsidenten wert.


Wer sich der Illusion hingab, dass unter dem neuen Präsidenten alles besser wird im Amiland, der sollte spätestens jetzt mit Ernüchterung feststellen, dass die USA leider immer noch die USA sind. Wenn auch das Trump'sche Chaos und die rüden Beleidigungen der letzten 4 Jahre beendet wurden, reiht sich Biden schon nach wenigen Wochen in die Liste der Kriegsherrn im Weissen Haus ein:


Zitat:
Biden launched airstrikes against Iran-backed militias in Syria to “send a message”
It’s the first known military action of Joe Biden’s presidency.....


https://www.vox.com/2021/2/25/22302197/biden-syria-iran-airstrike-military?fbclid=IwAR1VvQRfnOy03kVurHu18nQKXDbV2HJV8RJ4_kXrj6y04hbYpTpOXXUuvt8


Das kommt fuer mich nicht unerwartet, aber man hat insgeheim vielleicht ja doch gehofft.... Traurig


Na ja.....war business as usual. So wie die meiste Zeit in der bald 250-jährigen Geschichte des Landes.



Warum lässt du eigentlich diese wie ich finde durchaus wichtige Passage aus:
Zitat:
in retaliation for a rocket attack in Iraq last week that injured US troops and killed a Filipino contractor as well as two other recent aggressions.



Fast haette ich übersehen, dass hier auch zum Inhalt gepostet wurde.... Sehr glücklich

Dann muesste man allerdings fairerweise die Raketenstarter fragen, ob sie sich vielleicht auch fuer irgendwas rächen wollten, was ihnen die Amis vorher angetan haben und natuerlich die Amis, ob das, was sie denen angetan haben, auch wieder nur 'ne Racheaktion fuer was anderes war etc.......

Bei solchen Konflikten liegt zumeist eine endlose Kette von "tit for tat" vor und es ist müssig und oft kaum zu ermitteln wer da ursprünglich mal angefangen hat. Ganz wie im FGH. Sehr glücklich

Deshalb beschränkte ich mich darauf die eigentliche Handlung, die ja die erste bekannt gewordene kriegerische Handlung des neuen Präsidenten darstellt, zu erwähnen. Aus meinem Zitat geht ja auch hervor, dass es vor allem darum ging "eine Botschaft zu senden" und ich frage mich schon ob das nicht auch anders als mit kriegerischer Gewalt gegangen waere, zumal der Wechsel im Weissen Haus die Chance beinhaltete den Konflikt nicht weiter zu eskalieren und stattdessen demonstrativ einen friedlicheren Neuanfang zu versuchen.

Dass die Hezbollah-Freaks auch keine Friedensengel sind, ist dabei geschenkt aber zum Kloppen gehoeren halt immer noch zwei und ich glaube man tut sich schwer die Schuld fuer die Gewalt in der Region immer nur einer Seite in die Schuhe zu schieben und gerade die Amis, gleich unter welcher Präsidentschaft, sind wohl hinreichend unverdaechtig an Deeskalation interssiert zu sein.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2243635) Verfasst am: 26.02.2021, 18:39    Titel: Re: Joe Bidens Taten Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei solchen Konflikten liegt zumeist eine endlose Kette von "tit for tat" vor und es ist müssig und oft kaum zu ermitteln wer da ursprünglich mal angefangen hat. Ganz wie im FGH. Sehr glücklich

Das ist richtig. Gerade deswegen ist es aber eine grobe Verfälschung, nur die kriegerischen Handlungen der einen Seite zu kritisieren, wie du es im Ausgangspost tust.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2243636) Verfasst am: 26.02.2021, 18:43    Titel: Re: Joe Bidens Taten Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nein. Inhaltlich fragen kann der Tarvoc doch gar nicht.

Doch, kann er. In diesem Fall ist die Frage, wer das tut, was du in deinem Ausgangspost vorausgesetzt hast, vielleicht nicht zum Inhalt, sondern zur Argumentationsweise, aber völlig berechtigt.
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Tarvoc
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Beitrag(#2243637) Verfasst am: 26.02.2021, 18:46    Titel: Re: Joe Bidens Taten Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nein. Inhaltlich fragen kann der Tarvoc doch gar nicht.

Doch, kann er. In diesem Fall ist die Frage, wer das tut, was du in deinem Ausgangspost vorausgesetzt hast, vielleicht nicht zum Inhalt, sondern zur Argumentationsweise, aber völlig berechtigt.

Das ist schon auch zum Inhalt, nämlich in dem Sinne, als der Inhalt eines Textes und sein ideeller Adressat nicht einfach voneinander unabhängig sind. Einfacher formuliert: Die Frage, wer gemeint und damit angesprochen ist, ist eine Frage zum Inhalt.

beachbernies Bemerkung, dass das von mir Zitierte eine gängige Floskel sei, mag zwar richtig sein, aber das macht die Frage nicht irrelevant.
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Bravopunk
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Beitrag(#2243639) Verfasst am: 26.02.2021, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Es lässt sich festhalten, dass Biden kein Obama ist. Bei Obama gab es wirklich welche, die meinten mit ihm an der Macht würde endlich alles gut. Bei Biden hatte ich diese Aufbruchstimmung nirgends gefühlt. War mehr so eine Erlösung von der Qual Trump. Eine Erleichterung, aber keine Hoffnung. Wobei Obama da ja auch maßlos überhyped war. Obama versprach den großen Wandel, der dann recht ernüchternd ausfiel. Biden versprach nur Normalität.
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narr
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Beitrag(#2243653) Verfasst am: 26.02.2021, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
...Obama versprach den großen Wandel, der dann recht ernüchternd ausfiel. Biden versprach nur Normalität.

Wie hätte er das machen sollen? Hatte doch immense Schwierigkeiten Projekte durch zu bekommen.
Dazu fand ich Obamas Autobiografie "Ein verheißenes Land" sehr interessant.
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Skeptiker
"I can't breathe!"



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Beitrag(#2243658) Verfasst am: 26.02.2021, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
...Obama versprach den großen Wandel, der dann recht ernüchternd ausfiel. Biden versprach nur Normalität.

Wie hätte er das machen sollen? Hatte doch immense Schwierigkeiten Projekte durch zu bekommen.
Dazu fand ich Obamas Autobiografie "Ein verheißenes Land" sehr interessant.


Selbst ein radikal linker US-Präsident könnte gegen die bestehenden Machtverhältnisse in den USA nicht viel ausrichten.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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zelig
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Beiträge: 24824

Beitrag(#2243661) Verfasst am: 26.02.2021, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Der Vergleich zwischen den letzen drei Präsidenten, so wie er hier aufgesetzt und diskutiert wird, geht fehl, schon deswegen, weil man nicht ganz zu unrecht behaupten könnte, daß Trump überhaupt keinen neuen Krieg angefangen hat. Verbessert das die Bilanz des halbkriminellen ex-Präsident? Ich finde nicht. Nach meiner Erinnerung hat man von Obama erhofft, daß er das Folterlager Guantanamo schließen würde. Soweit ich weiß, existiert es immer noch. Trotzdem blendet man das beim sympathischen Obama aus. Von Biden kann man noch nicht soviel sagen, aber ich vermute, die letzten Präsdenten stehen sich alle sehr nah in Bezug auf die amerkanische Militärdoktrin- sofern man davon ausgeht, daß Trump sie überhaupt versteht. Es ist eine naive Vorstellung, daß ein sympathischer wirkender Mensch in dieser Position auch eine nette, bzw. schwache Position in dieser Welt einnehmen könnte. Deswegen wäre mein Fazit, ja, die amerikanische Außenpolitik kann man zu Recht kritisieren. Aber man muss auch berücksichtigen, daß man in einer Welt voller Konflikte, nicht nichts tun kann.
Insofern ist bereits der Einstig in das Thema des Threads gescheitert, da es nicht wirklich um Biden geht. Wer die Vereinigten Staaten haßt, findet hier einfach nur eine weitere Möglichkeit die USA zu dissen. Oder hat sich jemand mit dem Konflikt, der der Aufhänger ist, überhaupt damit beschäftigt? Und welche Rolle Biden darin spielt?
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Tarvoc
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Beiträge: 40703

Beitrag(#2243664) Verfasst am: 26.02.2021, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Der Vergleich zwischen den letzen drei Präsidenten, so wie er hier aufgesetzt und diskutiert wird, geht fehl, schon deswegen, weil man nicht ganz zu unrecht behaupten könnte, daß Trump überhaupt keinen neuen Krieg angefangen hat. Verbessert das die Bilanz des halbkriminellen ex-Präsident? Ich finde nicht. Nach meiner Erinnerung hat man von Obama erhofft, daß er das Folterlager Guantanamo schließen würde. Soweit ich weiß, existiert es immer noch. Trotzdem blendet man das beim sympathischen Obama aus. Von Biden kann man noch nicht soviel sagen, aber ich vermute, die letzten Präsdenten stehen sich alle sehr nah in Bezug auf die amerkanische Militärdoktrin- sofern man davon ausgeht, daß Trump sie überhaupt versteht. Es ist eine naive Vorstellung, daß ein sympathischer wirkender Mensch in dieser Position auch eine nette, bzw. schwache Position in dieser Welt einnehmen könnte. Deswegen wäre mein Fazit, ja, die amerikanische Außenpolitik kann man zu Recht kritisieren. Aber man muss auch berücksichtigen, daß man in einer Welt voller Konflikte, nicht nichts tun kann.
Insofern ist bereits der Einstig in das Thema des Threads gescheitert, da es nicht wirklich um Biden geht. Wer die Vereinigten Staaten haßt, findet hier einfach nur eine weitere Möglichkeit die USA zu dissen. Oder hat sich jemand mit dem Konflikt, der der Aufhänger ist, überhaupt damit beschäftigt? Und welche Rolle Biden darin spielt?

Guter Beitrag, aber die Frage ist natürlich: Warum hast du einen solchen Beitrag nicht schon im Trump-Thread geschrieben? zwinkern

(Falls du das doch hast, betrachte meine Frage als gegenstandslos. Der Thread ist zu lang und ich geh' den jetzt nicht ganz durch.)
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Skeptiker
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Beitrag(#2243668) Verfasst am: 26.02.2021, 22:35    Titel: Biden Seiten! nicht nur eine Seite! Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei solchen Konflikten liegt zumeist eine endlose Kette von "tit for tat" vor und es ist müssig und oft kaum zu ermitteln wer da ursprünglich mal angefangen hat. Ganz wie im FGH. Sehr glücklich

Das ist richtig. Gerade deswegen ist es aber eine grobe Verfälschung, nur die kriegerischen Handlungen der einen Seite zu kritisieren, wie du es im Ausgangspost tust.


Warum auch Analyse wenn es reicht festzustellen, dass einfach nur ein wildes Handgemenge stattfand und niemand weiß, warum?

Irgendwie machen beide Seiten Krieg. Wozu Theorie, wenn Empirie reicht?

So simpel können Weltbilder sein. Schulterzucken
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Beitrag(#2243678) Verfasst am: 26.02.2021, 23:19    Titel: Re: Biden Seiten! nicht nur eine Seite! Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei solchen Konflikten liegt zumeist eine endlose Kette von "tit for tat" vor und es ist müssig und oft kaum zu ermitteln wer da ursprünglich mal angefangen hat. Ganz wie im FGH. Sehr glücklich

Das ist richtig. Gerade deswegen ist es aber eine grobe Verfälschung, nur die kriegerischen Handlungen der einen Seite zu kritisieren, wie du es im Ausgangspost tust.


Warum auch Analyse wenn es reicht festzustellen, dass einfach nur ein wildes Handgemenge stattfand und niemand weiß, warum?

Irgendwie machen beide Seiten Krieg. Wozu Theorie, wenn Empirie reicht?

So simpel können Weltbilder sein. Schulterzucken

Verstehe ich das richtig: Ich kritisiere BB dafür, dass er nur die Kriegshandlung einer Seite des Konflikts überhaupt benennt. Und dafür, dass ich meine, dass man zumindest beide Seiten nennen sollte, kritisierst du meine Aussage als zu simpel?
Lachen
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Skeptiker
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Beitrag(#2243682) Verfasst am: 26.02.2021, 23:34    Titel: Re: Biden Seiten! nicht nur eine Seite! Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei solchen Konflikten liegt zumeist eine endlose Kette von "tit for tat" vor und es ist müssig und oft kaum zu ermitteln wer da ursprünglich mal angefangen hat. Ganz wie im FGH. Sehr glücklich

Das ist richtig. Gerade deswegen ist es aber eine grobe Verfälschung, nur die kriegerischen Handlungen der einen Seite zu kritisieren, wie du es im Ausgangspost tust.


Warum auch Analyse wenn es reicht festzustellen, dass einfach nur ein wildes Handgemenge stattfand und niemand weiß, warum?

Irgendwie machen beide Seiten Krieg. Wozu Theorie, wenn Empirie reicht?

So simpel können Weltbilder sein. Schulterzucken

Verstehe ich das richtig: Ich kritisiere BB dafür, dass er nur die Kriegshandlung einer Seite des Konflikts überhaupt benennt. Und dafür, dass ich meine, dass man zumindest beide Seiten nennen sollte, kritisierst du meine Aussage als zu simpel?
Lachen


Iwo. Du bist eben nach allen Seiten offen.

Bleib so, wie du bist.
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Skeptiker
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Beitrag(#2243684) Verfasst am: 26.02.2021, 23:36    Titel: Re: Biden Seiten! nicht nur eine Seite! Antworten mit Zitat

Bidens erster Luftangriff - oder: einmal ist immer das erste Mal.

Z.B.:

Meine erste Banane.

Mein erstes Baby.

Mein erster Schultag.

Meine erste Freundin.

Mein erstes Toffeefee.
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 19606

Beitrag(#2243686) Verfasst am: 26.02.2021, 23:45    Titel: Re: Biden Seiten! nicht nur eine Seite! Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Bidens erster Luftangriff - oder: einmal ist immer das erste Mal.

Z.B.:

Meine erste Banane.

Mein erstes Baby.

Mein erster Schultag.

Meine erste Freundin.

Mein erstes Toffeefee.

OK, wenn das das Niveau des Beitrags sein sollte ...
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15504
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2244650) Verfasst am: 11.03.2021, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Woche sind zwei wichtige Gesetze dran, die - zumindest von den Liberalen - auch überwiegend positiv bewertet werden, nämlich ein Wahlrechtsgesetz, das viele Einschränkungen beseitigen würde, und ein 1.9-Billionen-Corona-Hilfspaket mit so einigen Goodies, das z.B. erst einmal bewirken soll, daß die 20% Ärmsten der Gesellschaft rechnerisch 20% und mehr Einkommen bekommen und die Zahl der Kinder, die in Armut leben, halbiert wird, eine Million Pensionen sichert, den Ureinwohnern 30 Milliarden für ihre Belange gibt, es Millionen USAnern erleichtert, an eine Krankenversicherung zu kommen etc. ("...COVID-19 Relief Bill..."; "2021 Poverty Projections: Assessing Four American Rescue Plan Policies").

(Es ist natürlich klar, daß es mehr als eine einmalige Corona-Hilfe braucht, um die Leute dauerhaft aus der Armut zu holen. Wenn man andererseits die Beträge sieht, die da lockergemacht werden, heißt das dann nicht, daß eigentlich Gesellschaften das auch schaffen würden, auch Armut usw. zu beseitigen, wenn ein genügend großer Teil der Bevölkerung sich das zum Ziel setzt?)

Ein Abgeordneter aus Utah, "natürlich" Republikaner, hat das Wahlrechtsgesetz schon einmal in Bausch und Bogen verdammt, es sei wohl "vom Teufel höchstpersönlich geschrieben". Er meine damit, zum Beispiel Bürger, die anderweitig Kontakt mit Ämtern haben, dann auch gleich automatisch als Wähler zu registrieren oder zu verlangen, daß der Zuschnitt von Wahlkreisen nicht mehr länger nach Parteiinteressen erfolgen dürfe, das sei ja wohl als "Machtergreifung der Demokraten" anzusehen. Während gleichzeitig die Republikaner in einem Großteil der Staaten Hunderte Gesetzesvorhaben eingereicht haben, praktisch alle mit dem Ziel, das Wahlrecht einzuschränken oder die Wahl zu erschweren ("Sen. Mike Lee says massive voting rights bill was ‘written by the devil himself’).

Die Republikaner sagen ziemlich offen, daß sie auch gegen dieses Gesetz sind, weil wenn alle wählen dürften, sie ja nicht mehr gewinnen könnten. Und deswegen versuchen sie überall dort, wo sie das politisch können, möglichst Vielen, die wahrscheinlich die andere Partei wählen würden, das Wahlrecht abzuerkennen oder die Wahl möglichst zu erschweren. Und sie sagen es auch relativ offen, daß ihre politische Taktik darin bestehe, möglichst viele von Bidens Vorhaben zu torpedieren und dann in den Wahlkampf zu gehen mit der Behauptung, "die Anderen kriegen ja nichts gebacken, deshalb müßt ihr uns wählen". Was mich ziemlich frappiert, ist diese Unverblümtheit.

(Einerseits könnte man natürlich sagen, wenn man derselben Logik folgt wie beim Gerrymandering, wo ja Manche erreichen wollen, daß es einigermaßen fair zugeht und eine Partei grundsätzlich ungefähr soviele Abgeordnete stellen sollte wie ihr rechnerisch nach dem staatenweiten Ergebnis zusteht, dann wäre das tatsächlich "den Republikanern gegenüber unfair" freakteach. Die müßten sich ja dann verändern und anfangen, Themen zu besprechen, die auch einer Mehrheit nützen würden. Andererseits, was für eine Partei, die ganz offen sagt, daß sie das gar nicht kann, sondern eigentlich nur mit Tricks an der Macht bleiben kann...)
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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sehr gut
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Beiträge: 13983

Beitrag(#2244674) Verfasst am: 11.03.2021, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Die Republikaner sagen ziemlich offen, daß sie auch gegen dieses Gesetz sind, weil wenn alle wählen dürften, sie ja nicht mehr gewinnen könnten. Und deswegen versuchen sie überall dort, wo sie das politisch können, möglichst Vielen, die wahrscheinlich die andere Partei wählen würden, das Wahlrecht abzuerkennen oder die Wahl möglichst zu erschweren.

Gibt es sowas bei uns nicht? Welche Parteien wollen denn zB das Wahlrecht ab 16 einführen? Die Parteien die davon profitieren könnten?
In Hessen wurde von rot-grün das Wahlalter auf 16 gesenkt, als schwarz-gelb übernahm wurde das wieder kassiert.

Oder die 5%-Hürde, also kaum noch möglich für neue Parteien. Und wieviele Wähler verlieren die <5%-Parteien weil die deshalb nicht gewählt werden?!
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DonMartin
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Beiträge: 6817

Beitrag(#2244676) Verfasst am: 11.03.2021, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:

Gibt es sowas bei uns nicht? Welche Parteien wollen denn zB das Wahlrecht ab 16 einführen? Die Parteien die davon profitieren könnten?
In Hessen wurde von rot-grün das Wahlalter auf 16 gesenkt, als schwarz-gelb übernahm wurde das wieder kassiert.

Da hat RG sich wohl verrechnet. Haben wohl "Hessen-Abitur" gemacht zynisches Grinsen
Immerhin ist damit der weiteren Infantilisierung der Politik erstmal Einhalt geboten.
sehr gut hat folgendes geschrieben:

Oder die 5%-Hürde, also kaum noch möglich für neue Parteien. Und wieviele Wähler verlieren die <5%-Parteien weil die deshalb nicht gewählt werden?!

Nicht, wenn neue Parteien Themen besetzten, die mehr als 5% der Wähler interessieren.
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Beitrag(#2244680) Verfasst am: 11.03.2021, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Immerhin ist damit der weiteren Infantilisierung der Politik erstmal Einhalt geboten.

Ich empfehle dir, das Wort "Infantilisierung" nachzuschlagen, damit du es in Zukunft so, wie im Deutschen üblich, verwenden kannst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Infantilismus#Kultur-,_Sozial-_und_Politikwissenschaften
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6817

Beitrag(#2244683) Verfasst am: 11.03.2021, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Immerhin ist damit der weiteren Infantilisierung der Politik erstmal Einhalt geboten.

Ich empfehle dir, das Wort "Infantilisierung" nachzuschlagen, damit du es in Zukunft so, wie im Deutschen üblich, verwenden kannst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Infantilismus#Kultur-,_Sozial-_und_Politikwissenschaften

Zitat:
Ein anderer Aspekt der Infantilisierung sei die feste kulturelle Verankerung der erlernten Hilflosigkeit in den Strukturen des Wohlfahrtsstaates der letzten Jahrzehnte. Der „Nanny-Staat“[17] – so die Kritik von konservativer Seite – verwandele den Menschen in ein realitätsfernes, fremdbestimmtes Kindheitswesen, das in der Traumwelt einer großen „Villa Kunterbunt“ lebe. Pascal Bruckner beschreibt[18] den Zusammenhang von Infantilismus und Selbstviktimisierung moderner Gesellschaften: Das Individuum sei bis zum Äußersten auf seine Unabhängigkeit bedacht, beanspruche aber zugleich Fürsorge und Hilfe und schaue neid- und angstvoll auf andere; es verbinde die Doppelgestalt des Dissidenten und des Kleinkindes miteinander.

passt doch.
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jdf
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Beitrag(#2244687) Verfasst am: 11.03.2021, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Immerhin ist damit der weiteren Infantilisierung der Politik erstmal Einhalt geboten.

Ich empfehle dir, das Wort "Infantilisierung" nachzuschlagen, damit du es in Zukunft so, wie im Deutschen üblich, verwenden kannst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Infantilismus#Kultur-,_Sozial-_und_Politikwissenschaften

Zitat:
Ein anderer Aspekt der Infantilisierung sei die feste kulturelle Verankerung der erlernten Hilflosigkeit in den Strukturen des Wohlfahrtsstaates der letzten Jahrzehnte. Der „Nanny-Staat“[17] – so die Kritik von konservativer Seite – verwandele den Menschen in ein realitätsfernes, fremdbestimmtes Kindheitswesen, das in der Traumwelt einer großen „Villa Kunterbunt“ lebe. Pascal Bruckner beschreibt[18] den Zusammenhang von Infantilismus und Selbstviktimisierung moderner Gesellschaften: Das Individuum sei bis zum Äußersten auf seine Unabhängigkeit bedacht, beanspruche aber zugleich Fürsorge und Hilfe und schaue neid- und angstvoll auf andere; es verbinde die Doppelgestalt des Dissidenten und des Kleinkindes miteinander.

passt doch.

Noe. Das Beschriebene hat im Gegensatz zur von dir kritisierten Absenkung des Wahlalters nichts mit dem Alter der jew Personen zu tun.
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Beitrag(#2244691) Verfasst am: 11.03.2021, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Immerhin ist damit der weiteren Infantilisierung der Politik erstmal Einhalt geboten.

Ich empfehle dir, das Wort "Infantilisierung" nachzuschlagen, damit du es in Zukunft so, wie im Deutschen üblich, verwenden kannst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Infantilismus#Kultur-,_Sozial-_und_Politikwissenschaften

Zitat:
Ein anderer Aspekt der Infantilisierung sei die feste kulturelle Verankerung der erlernten Hilflosigkeit in den Strukturen des Wohlfahrtsstaates der letzten Jahrzehnte. Der „Nanny-Staat“[17] – so die Kritik von konservativer Seite – verwandele den Menschen in ein realitätsfernes, fremdbestimmtes Kindheitswesen, das in der Traumwelt einer großen „Villa Kunterbunt“ lebe. Pascal Bruckner beschreibt[18] den Zusammenhang von Infantilismus und Selbstviktimisierung moderner Gesellschaften: Das Individuum sei bis zum Äußersten auf seine Unabhängigkeit bedacht, beanspruche aber zugleich Fürsorge und Hilfe und schaue neid- und angstvoll auf andere; es verbinde die Doppelgestalt des Dissidenten und des Kleinkindes miteinander.

passt doch.

Die Beschreibung hat mit dem Wahlrechtsalter überhaupt keinen Zusammenhang.
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Beitrag(#2244694) Verfasst am: 11.03.2021, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

Oder die 5%-Hürde, also kaum noch möglich für neue Parteien. Und wieviele Wähler verlieren die <5%-Parteien weil die deshalb nicht gewählt werden?!

Nicht, wenn neue Parteien Themen besetzten, die mehr als 5% der Wähler interessieren.

Die Partei(en) müssen in Wochen vor der Wahl in Umfragen vor der Wahl >=5% liegen, damit Wähler die diese Themen für wesentlich halten diese Partei(en) auch wählen. Kaum realistisch, zumal etablierte Parteien bei einem so Wähler-bringenden Thema auch reingrätschen könnten.

Und wenn man dann noch fordert das diese Parteien nicht nur zu ihrem Kernthema sondern zu allem ein Parteiprogramm stellen sollen wird es noch weniger realistisch(siehe Piraten).
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Beitrag(#2244703) Verfasst am: 11.03.2021, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Und wenn man dann noch fordert das diese Parteien nicht nur zu ihrem Kernthema sondern zu allem ein Parteiprogramm stellen sollen wird es noch weniger realistisch(siehe Piraten).

Die Piraten sind irgendwie ein mittelgutes Beispiel, denn die haben es doch mehrfach in Parlamente geschafft.

Und natürlich möchte ich als Wähler wissen, was eine Partei nicht unbedingt zu allen, aber doch zu den meisten Politikfeldern zu sagen hat. Ich kaufe doch nicht für den Großteil der Politikfelder die Katze im Sack.
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Beitrag(#2244706) Verfasst am: 11.03.2021, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Und wenn man dann noch fordert das diese Parteien nicht nur zu ihrem Kernthema sondern zu allem ein Parteiprogramm stellen sollen wird es noch weniger realistisch(siehe Piraten).

Die Piraten sind irgendwie ein mittelgutes Beispiel, denn die haben es doch mehrfach in Parlamente geschafft.

Die Piraten sind für mich ein Beispiel wie man sich an Themen, um die es gar nicht ging, abseits der alleinigen Themen, zerreissen kann.

Wenn du in einen Sportverein eintreten willst, und das davon abhängig machst das die gegen Tempolimits sind, gegen Tiertransporte, für die 3. Startbahn am Flughafen, und gegen vegetarisches Schulessen sind, dann werden die gemeinsamen Nenner immer kleiner. Es geht um Sport, das ist euer gemeinsamer Nenner, das andere ist -solange nicht gegen Gesetze verstossend- nicht ihr damned business.

Von den Piraten erwartete ich Programme ausschliesslich rund um Datenschutz&Co, und ausschliesslich den Fokus auf die diesbezüglichen Posten.

Zitat:
Und natürlich möchte ich als Wähler wissen, was eine Partei nicht unbedingt zu allen, aber doch zu den meisten Politikfeldern zu sagen hat. Ich kaufe doch nicht für den Großteil der Politikfelder die Katze im Sack.

..geltende Gesetze
..Koalitionen mit den großen Parteien, außer dem eigenen kleinen Bereich gibt der Koalitionspartner die Richtung, weil es nur um unsere Kernthemen geht, diese umzusetzen.
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Beitrag(#2244708) Verfasst am: 11.03.2021, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Wenn du in einen Sportverein eintreten willst, und das davon abhängig machst das die gegen Tempolimits sind, gegen Tiertransporte, für die 3. Startbahn am Flughafen, und gegen vegetarisches Schulessen sind, dann werden die gemeinsamen Nenner immer kleiner. Es geht um Sport, das ist euer gemeinsamer Nenner, das andere ist -solange nicht gegen Gesetze verstossend- nicht ihr damned business.

Ein Verein und eine Partei haben aber nun mal unterschiedliche Aufgaben und Funktionen; deswegen ist der Vergleich einfach unpassend. Ein Verein muss sich nicht mit Themen befassen, die abseits seines Spezialgebietes liegen. Parlamentarier müssen das aber sehr wohl. Wenn ein entsprechendes Thema im Parlament zur Debatte und zur Abstimmung steht, ist es einfach ihre Aufgabe, sich dazu irgendwie zu verhalten. Und wie sie sich verhalten, hat dann auch Folgen; und zwar auch, wenn sie schweigen und sich enthalten - dann überlassen sie das Thema halt der Mehrheit der anderen Parteien.

Deswegen:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Die Piraten sind für mich ein Beispiel wie man sich an Themen, um die es gar nicht ging, abseits der alleinigen Themen, zerreissen kann.

Eine solche Entwicklung ist mE praktisch unvermeidbar, wenn eine Partei meint, sich auf ein Thema beschränken zu können. Sie wird dann nämlich im Parlament eben doch mit anderen Themen konfrontiert und die Parlamentarier müssen darüber abstimmen. Und wenn sie dann erst merken, dass sie unterschiedliche Positionen haben, zerreißt sie's halt. Da wäre es doch besser, zumindest die größeren Politikfelder zumindest halbwegs vorher zu klären.

-----

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Und natürlich möchte ich als Wähler wissen, was eine Partei nicht unbedingt zu allen, aber doch zu den meisten Politikfeldern zu sagen hat. Ich kaufe doch nicht für den Großteil der Politikfelder die Katze im Sack.

..geltende Gesetze
..Koalitionen mit den großen Parteien, außer dem eigenen kleinen Bereich gibt der Koalitionspartner die Richtung, weil es nur um unsere Kernthemen geht, diese umzusetzen.

Könntest du noch mal in ganzen Sätzen formulieren, was du damit sagen willst?
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Beitrag(#2244710) Verfasst am: 11.03.2021, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und wie sie sich verhalten, hat dann auch Folgen; und zwar auch, wenn sie schweigen und sich enthalten - dann überlassen sie das Thema halt der Mehrheit der anderen Parteien.

Und? Wenn es um ein Themengebiet geht wo man endlich Änderungen/Ergebnisse sehen will, dann fokussiert man (nur) sich darauf.
Der Wähler muß nur vorher wissen das es einem nur um dieses Gebiet geht. Wenn die eigene Partei mit wenig Stimmen in die Koalition geht muß sie Kröten schlucken, mehr Zugeständnisse an die große Partei(Koalitionsdisziplin,..), ansonsten weniger Zugeständnisse, bestimmt der Wähler. Und Kompromisse gehören zu Koalitionen irgendwie dazu, wenn man mehrere Punkte im Parteiprogramm hat müssen einige evtl abgehakt werden.

Zitat:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Und natürlich möchte ich als Wähler wissen, was eine Partei nicht unbedingt zu allen, aber doch zu den meisten Politikfeldern zu sagen hat. Ich kaufe doch nicht für den Großteil der Politikfelder die Katze im Sack.

..geltende Gesetze
..Koalitionen mit den großen Parteien, außer dem eigenen kleinen Bereich gibt der Koalitionspartner die Richtung, weil es nur um unsere Kernthemen geht, diese umzusetzen.

Könntest du noch mal in ganzen Sätzen formulieren, was du damit sagen willst?

Fokussierung auf einen Themenbereich, der große Koalitionspartner bestimmt die anderen Bereiche.
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Beitrag(#2244713) Verfasst am: 11.03.2021, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und wie sie sich verhalten, hat dann auch Folgen; und zwar auch, wenn sie schweigen und sich enthalten - dann überlassen sie das Thema halt der Mehrheit der anderen Parteien.

Und? Wenn es um ein Themengebiet geht wo man endlich Änderungen/Ergebnisse sehen will, dann fokussiert man (nur) sich darauf.
Der Wähler muß nur vorher wissen das es einem nur um dieses Gebiet geht.

Das kann man ja auch machen: Die Partei kann ja versuchen, die Leute davon zu überzeugen, dass ihr eines Thema so wichtig sei, dass alles andere im Vergleich damit vernachlässigbar sei und man deswegen kein vollständiges Programm aufstellt. Und dann entscheiden eben die Wählenden, ob sie eine solche Partei wählen wollen oder nicht. Meine Entscheidung ist da ziemlich klar, dass nicht, und die der meisten anderen Wählenden anscheinend auch.

Du hattest ja oben beklagt, dass neue Parteien geringe Chancen hätten, "wenn man dann noch fordert, dass diese Parteien nicht nur zu ihrem Kernthema, sondern zu allem ein Parteiprogramm stellen sollen". Ja nun - die, die das fordern, sind dann doch die Wählenden, die die Parteien eben nicht wählen, wenn sie diese Forderung nicht erfüllt. Ich sehe nicht, inweifern es ein Problem sein soll, wenn Wählende eine Partei nicht wählen, deren Programm sie für unzurecihend halten.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Wenn die eigene Partei mit wenig Stimmen in die Koalition geht muß sie Kröten schlucken, mehr Zugeständnisse an die große Partei(Koalitionsdisziplin,..), ansonsten weniger Zugeständnisse, bestimmt der Wähler. Und Kompromisse gehören zu Koalitionen irgendwie dazu, wenn man mehrere Punkte im Parteiprogramm hat müssen einige evtl abgehakt werden.

Ja. Dass Parteien in Koalitionen Kompromisse eingehen müssen, ist aber eine bloße Banalität (genauso wie die meisten Wählenden bei der Wahl einen Kompromiss schließen müssen). Für mich als Wähler ist es aber wichtig, ob die Partei einen Punkt evtl. einem Kompromiss opfert, für den sie vielleicht etwas anderes errreicht, oder ob sie zu einem Punkt gar keine Meinung hat und dieser Punkt dem Zufall des Koalitionspartners überlassen wird.

Wählende, die den einen Punkt der Partei für überragend wichtig halten, können letzteres ja OK finden. Das scheinen nur nicht besonders viele zu sein.
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AdvocatusDiaboli
Wäre so gerne Weltraumkommandant



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Beitrag(#2245578) Verfasst am: 20.03.2021, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Stumbling Joe. In den USA ist ein Alter Sack dreimal hingefallen.

Das gibt einen Spaß und Spekulationen. Ob er über ein Mikrofon gestolpert ist?
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Ist es Satire? Ist es Ironie? Ist es geistreich? Oder ist es nur geistesgestört?

In jedem Fall: Es ist Addi!
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