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Autos/Benzin
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#121809) Verfasst am: 06.05.2004, 20:15    Titel: Autos/Benzin Antworten mit Zitat

Ich bin ja selber davon betroffen, bekomme aber in meiner Umwelt (durch Bekannte, Fernsehreportagen etc....) immer mehr mit, dass die Kosten für ein Auto in letzter Zeit so explodieren (Anschaffung, Reparatur, Kfz-Steuer, Benzin...), dass immer weniger Leute, die es eigentlich bräuchten, sich ein Auto leisten können. Mit den Augen rollen

Wie seht Ihr das als mehrheitlich betroffene? Mit den Augen rollen Frage
_________________
Autismus macht kein Urlaub.
"Seid unbequem. Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt." (Günter Eich)
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst." (Mahatma Gandhi)
"Soldaten sind Mörder." (Kurt Tucholsky)
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Poldi
Bin Daheim



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 4559
Wohnort: Bavarian Congo

Beitrag(#121815) Verfasst am: 06.05.2004, 20:25    Titel: Re: Autos/Benzin Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Ich bin ja selber davon betroffen, bekomme aber in meiner Umwelt (durch Bekannte, Fernsehreportagen etc....) immer mehr mit, dass die Kosten für ein Auto in letzter Zeit so explodieren (Anschaffung, Reparatur, Kfz-Steuer, Benzin...), dass immer weniger Leute, die es eigentlich bräuchten, sich ein Auto leisten können. Mit den Augen rollen

Wie seht Ihr das als mehrheitlich betroffene? Mit den Augen rollen Frage


Tja, sagen wir´s mal so ... ich bin schon am überlegen, ob ich meinen Job nicht kündige, denn wenn ich z.H. sitze brauch ich kein auto, da würde mir wohl schon bei der Sozialhilfe unterm Strich mehr bleiben, als ich jetzt mit Steuerabzug und KFZ-Kosten habe ...

Und bevor einer fragt : NEIN, es gibt im Umkreis von knapp 10 km keine öffentlichen Verkehrsmittel, und die dortigen machen ihre erste Runde frühestens dann, wenn ich schon fast wieder Feierabend mache, also unbrauchbar. Und wer jetzt mit Fahrrad anfängt, der kann gerne her kommen und das mal versuchen ... um 4 uhr morgens bei -20 Grad auf ungeräumten Straßen zynisches Grinsen zynisches Grinsen
_________________
gG,
Poldi
Doch leider kanns gefählich sein, den Satan in dir zu verstehen.
Jeder Mensch ein Sünderschwein, Oh christliches Vergehen.
Die Trennung zwischen Gut und Bös die wirst du niemals finden
nur leider kanns gefährlich sein das den Pfaffen auf die Nasen zu binden.
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Nav
Gast






Beitrag(#121819) Verfasst am: 06.05.2004, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne schnelle Fortbewegung ist das moderne Leben nicht denkbar. Öffis sind langsam, überteuert, unflexibel und unbequem. Fahrräder sind was für Ökos und sonstige Gutmenschen und zu Fuß zu gehen ist schlicht und ergreifend Zeitverschwendung.

Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.

Und wo das nicht geht oder zu weit ist, da gibts das Flugzeug. zwinkern
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Heike J
ganz entspannt



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26285
Wohnort: Bochum

Beitrag(#121825) Verfasst am: 06.05.2004, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green
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Nav
Gast






Beitrag(#121826) Verfasst am: 06.05.2004, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern

Und wenn die EU die ölfördernden Länder besetzen würde... *träum*
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#121844) Verfasst am: 06.05.2004, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern


Klar. Und noch mehr Natur wegnehmen. Geschockt zynisches Grinsen
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Beitrag(#121861) Verfasst am: 06.05.2004, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern


Klar. Und noch mehr Natur wegnehmen. Geschockt zynisches Grinsen


Siehst Du - da unterscheiden wir uns. zwinkern

Das ist pure Polemik von Dir - so viele Autobahnen kann man gar nicht bauen, daß nicht immer noch mehr als genug "Natur" rumsteht, aber echt! Böse

Außen um Wien 'rum würde ich gleich mal anfangen (um die Tangente zu entlasten) - und dann vor allem alle Autobahnen in Ö auf 8 Spuren (bei uns: 4-spurig genannt) ausbauen und alle Serpentinenstraßen durch Hochleistungstunnel ersetzen.

Dann ginge auch wirtschaftlich was weiter!
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#121862) Verfasst am: 06.05.2004, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wünschte, Job und Wohnung lägen nah beinander. Dann könnte ich mir die Kohle und die Zeit für's Auto sparen. Ich begreife nicht, was daran so toll sein soll, dass die Orte, die ich regelmäßig aufsuchen muss, immer weiter voneinander entfernt sind. Zum Glück gibt es das Internet, das mir eine Menge sinnloser Bewegung erspart.
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Beitrag(#121868) Verfasst am: 06.05.2004, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Ich wünschte, Job und Wohnung lägen nah beinander. Dann könnte ich mir die Kohle und die Zeit für's Auto sparen. Ich begreife nicht, was daran so toll sein soll, dass die Orte, die ich regelmäßig aufsuchen muss, immer weiter voneinander entfernt sind. Zum Glück gibt es das Internet, das mir eine Menge sinnloser Bewegung erspart.


Da weiß ich auch eine Geschichte.

Ich wohne UND arbeite in Wien - nur ein paar 100 Meter voneinander entfernt, aber leider durch die Donau getrennt.

Zu Fuß würde ich ca. 3 Stunden unterwegs sein, mit den öffentlichen "Verkehrsmitteln" im besten Fall 45 Minuten (zzgl. 10 Minuten Fußweg zur Bushaltestelle und mit 3x umsteigen) und mit dem Auto schaffe ich es, wenn nicht zuviele Hutfahrer, Muttis und sonstige Idioten unterwegs sind, in knapp 15 Minuten.
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#121872) Verfasst am: 06.05.2004, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern


Klar. Und noch mehr Natur wegnehmen. Geschockt zynisches Grinsen


Siehst Du - da unterscheiden wir uns. zwinkern



Nach wie vor. zwinkern

Nav hat folgendes geschrieben:

Das ist pure Polemik von Dir - so viele Autobahnen kann man gar nicht bauen, daß nicht immer noch mehr als genug "Natur" rumsteht, aber echt! Böse


Nein, das ist keine Polemik sondern leider Realität.
Der Mensch ist dabei, sich selber seine Zukunft zu zerstören - alleine in nichtmal 30 Jahren wird es soweit sein, und es gibt die "grüne Lunge der Erde", die tropischen Regenwälder in Brasilien nicht mehr.
Ich zumindest will nicht mehr Benzol einatmen, als unbedingt nötig. zynisches Grinsen
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Nordseekrabbe
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
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Beitrag(#121876) Verfasst am: 06.05.2004, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:

Zu Fuß würde ich ca. 3 Stunden unterwegs sein


Wie lange brauchst Du denn sonst so zu Fuss für einige hundert meter? zwinkern
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Beitrag(#121877) Verfasst am: 06.05.2004, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern


Klar. Und noch mehr Natur wegnehmen. Geschockt zynisches Grinsen


Siehst Du - da unterscheiden wir uns. zwinkern



Nach wie vor. zwinkern

Nav hat folgendes geschrieben:

Das ist pure Polemik von Dir - so viele Autobahnen kann man gar nicht bauen, daß nicht immer noch mehr als genug "Natur" rumsteht, aber echt! Böse


Nein, das ist keine Polemik sondern leider Realität.
Der Mensch ist dabei, sich selber seine Zukunft zu zerstören - alleine in nichtmal 30 Jahren wird es soweit sein, und es gibt die "grüne Lunge der Erde", die tropischen Regenwälder in Brasilien nicht mehr.
Ich zumindest will nicht mehr Benzol einatmen, als unbedingt nötig. zynisches Grinsen


Das mit dem Benzol hört sich eh auf, wenn wir alle mit Brennstoffzellen unterwegs sind.

Das wird dann lustig - mir wird zwar das Schalten fehlen, aber vielleicht gibts dann ja was anderes für die rechte Hand zu tun. zwinkern
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#121878) Verfasst am: 06.05.2004, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Heike Jackler hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Es gibt daher nur ein einziges wirklich brauchbares Fortbewegungsmittel:

Das Auto.


Wenn alle dieser Meinung wären, wäre das so genannte Fortbewegungsmittel allerdings ein Stausteh-Mittel. Mr. Green


Da gibt es ein gutes Mittel dagegen:

Mehr Geld für den Straßenausbau. zwinkern


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Nach wie vor. zwinkern

Nav hat folgendes geschrieben:

Das ist pure Polemik von Dir - so viele Autobahnen kann man gar nicht bauen, daß nicht immer noch mehr als genug "Natur" rumsteht, aber echt! Böse


Nein, das ist keine Polemik sondern leider Realität.
Der Mensch ist dabei, sich selber seine Zukunft zu zerstören - alleine in nichtmal 30 Jahren wird es soweit sein, und es gibt die "grüne Lunge der Erde", die tropischen Regenwälder in Brasilien nicht mehr.
Ich zumindest will nicht mehr Benzol einatmen, als unbedingt nötig. zynisches Grinsen


Das mit dem Benzol hört sich eh auf, wenn wir alle mit Brennstoffzellen unterwegs sind.

Das wird dann lustig - mir wird zwar das Schalten fehlen, aber vielleicht gibts dann ja was anderes für die rechte Hand zu tun. zwinkern


Das mit Sicherheit und es befindet sich zwischen den Beinen... Lachen Lachen Lachen
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Nav
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Beitrag(#121879) Verfasst am: 06.05.2004, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:

Zu Fuß würde ich ca. 3 Stunden unterwegs sein


Wie lange brauchst Du denn sonst so zu Fuss für einige hundert meter? zwinkern


Soviel ich weiß schafft der Mensch, wenn er normal schnell geht, ca. 4 km in der Stunde - die Luftlinie würde ich wohl in ein paar Minuten zu Fuß zurücklegen können.

Aber da ist mir leider die Donau im Weg (die ich aber auf keinen Fall missen möchte!). zwinkern
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narziss
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21939

Beitrag(#121882) Verfasst am: 06.05.2004, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:


Das mit Sicherheit und es befindet sich zwischen den Beinen... Lachen Lachen Lachen


Zwischen wessen Beinen? zynisches Grinsen
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Nordseekrabbe
linker Autist



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 31152
Wohnort: Dresden

Beitrag(#121885) Verfasst am: 06.05.2004, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:


Das mit Sicherheit und es befindet sich zwischen den Beinen... Lachen Lachen Lachen


Zwischen wessen Beinen? zynisches Grinsen


Navs. zwinkern
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#121886) Verfasst am: 06.05.2004, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Ich wünschte, Job und Wohnung lägen nah beinander. Dann könnte ich mir die Kohle und die Zeit für's Auto sparen. Ich begreife nicht, was daran so toll sein soll, dass die Orte, die ich regelmäßig aufsuchen muss, immer weiter voneinander entfernt sind. Zum Glück gibt es das Internet, das mir eine Menge sinnloser Bewegung erspart.


Da weiß ich auch eine Geschichte.

Ich wohne UND arbeite in Wien - nur ein paar 100 Meter voneinander entfernt, aber leider durch die Donau getrennt.

Zu Fuß würde ich ca. 3 Stunden unterwegs sein, mit den öffentlichen "Verkehrsmitteln" im besten Fall 45 Minuten (zzgl. 10 Minuten Fußweg zur Bushaltestelle und mit 3x umsteigen) und mit dem Auto schaffe ich es, wenn nicht zuviele Hutfahrer, Muttis und sonstige Idioten unterwegs sind, in knapp 15 Minuten.


Gutes Beispiel. Ist doch idiotisch eingerichtet, dass du für ein paar hundert Meter 15 Minuten mit dem Auto unterwegs sein musst.
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Nav
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Beitrag(#121889) Verfasst am: 06.05.2004, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Ich wünschte, Job und Wohnung lägen nah beinander. Dann könnte ich mir die Kohle und die Zeit für's Auto sparen. Ich begreife nicht, was daran so toll sein soll, dass die Orte, die ich regelmäßig aufsuchen muss, immer weiter voneinander entfernt sind. Zum Glück gibt es das Internet, das mir eine Menge sinnloser Bewegung erspart.


Da weiß ich auch eine Geschichte.

Ich wohne UND arbeite in Wien - nur ein paar 100 Meter voneinander entfernt, aber leider durch die Donau getrennt.

Zu Fuß würde ich ca. 3 Stunden unterwegs sein, mit den öffentlichen "Verkehrsmitteln" im besten Fall 45 Minuten (zzgl. 10 Minuten Fußweg zur Bushaltestelle und mit 3x umsteigen) und mit dem Auto schaffe ich es, wenn nicht zuviele Hutfahrer, Muttis und sonstige Idioten unterwegs sind, in knapp 15 Minuten.


Gutes Beispiel. Ist doch idiotisch eingerichtet, dass du für ein paar hundert Meter 15 Minuten mit dem Auto unterwegs sein musst.


Auf der Straße sind es mehrere Kilometer, weil man ja nicht überall Brücken bauen kann.

Es ist aber schon ein bisserl pervers, daß ich fast raus muß aus Wien, um auf der Straße zu wenden und dann wieder rein muß auf der GLEICHEN Straße, nur eben auf einer anderen Abzweigung.

Solltest Du mal nach Wien kommen, sags mir - dann zeige ich Dir das Ganze.

Noch schlimmer ists aber mit den Öffis.

Zum einen 10 Minuten Fußweg zur Haltestelle, dann Straßenbahn, dann U - Bahn und dann wieder Straßenbahn.

Das ist noch schlechter gelöst, vor allem, weil man da "mit der Kirche ums Kreuz" fahren muß.
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#121892) Verfasst am: 06.05.2004, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Unter einer Bedingung könnte ich mich doch noch mit dem Auto anfreunden. Sicher habt ihr mal Minority Report gesehen. (Meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für einen Film, dem man mit den letzten 20 Minuten so richtig verpfuscht hat. Das regt mich immer am meisten auf, wenn man eine Geschichte, die so gut begonnen hat, so dermaßen versaut.) Jedenfalls gibt es da Autos, die von selbst fahren, und zwar bis zur Haustür, selbst wenn die im 20. Stock liegt. Da könnte ich während der Fahrt was sinnvolles machen.
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Nav
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Beitrag(#121893) Verfasst am: 06.05.2004, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Unter einer Bedingung könnte ich mich doch noch mit dem Auto anfreunden. Sicher habt ihr mal Minority Report gesehen. (Meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für einen Film, dem man mit den letzten 20 Minuten so richtig verpfuscht hat. Das regt mich immer am meisten auf, wenn man eine Geschichte, die so gut begonnen hat, so dermaßen versaut.) Jedenfalls gibt es da Autos, die von selbst fahren, und zwar bis zur Haustür, selbst wenn die im 20. Stock liegt. Da könnte ich während der Fahrt was sinnvolles machen.


Wäre wirklich geil, ja. Cool

Dann will ich aber auch flächendeckende W-LAN - Internetzugänge, um mir die Fahrt zu verkürzen.

Aber mit 15 Minuten in die Arbeit ist dann auch nix, weil das Ding sich sicher an alle Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, bei jeder gelben Ampel stehen bleibt und auch auf der Bundesstraße nur links überholt. Cool
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Wygotsky
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Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#121894) Verfasst am: 06.05.2004, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Auf der Straße sind es mehrere Kilometer, weil man ja nicht überall Brücken bauen kann.

Es ist aber schon ein bisserl pervers, daß ich fast raus muß aus Wien, um auf der Straße zu wenden und dann wieder rein muß auf der GLEICHEN Straße, nur eben auf einer anderen Abzweigung.

Solltest Du mal nach Wien kommen, sags mir - dann zeige ich Dir das Ganze.

Noch schlimmer ists aber mit den Öffis.

Zum einen 10 Minuten Fußweg zur Haltestelle, dann Straßenbahn, dann U - Bahn und dann wieder Straßenbahn.

Das ist noch schlechter gelöst, vor allem, weil man da "mit der Kirche ums Kreuz" fahren muß.


Was du brauchst, ist ein Boot. Boot fahren macht sogar Spaß.
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Nav
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Beitrag(#121895) Verfasst am: 06.05.2004, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Auf der Straße sind es mehrere Kilometer, weil man ja nicht überall Brücken bauen kann.

Es ist aber schon ein bisserl pervers, daß ich fast raus muß aus Wien, um auf der Straße zu wenden und dann wieder rein muß auf der GLEICHEN Straße, nur eben auf einer anderen Abzweigung.

Solltest Du mal nach Wien kommen, sags mir - dann zeige ich Dir das Ganze.

Noch schlimmer ists aber mit den Öffis.

Zum einen 10 Minuten Fußweg zur Haltestelle, dann Straßenbahn, dann U - Bahn und dann wieder Straßenbahn.

Das ist noch schlechter gelöst, vor allem, weil man da "mit der Kirche ums Kreuz" fahren muß.


Was du brauchst, ist ein Boot. Boot fahren macht sogar Spaß.


Du wirst lachen - das wäre gar nicht mal so blöd. Cool
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Wygotsky
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Anmeldungsdatum: 25.01.2004
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Beitrag(#121896) Verfasst am: 06.05.2004, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Unter einer Bedingung könnte ich mich doch noch mit dem Auto anfreunden. Sicher habt ihr mal Minority Report gesehen. (Meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für einen Film, dem man mit den letzten 20 Minuten so richtig verpfuscht hat. Das regt mich immer am meisten auf, wenn man eine Geschichte, die so gut begonnen hat, so dermaßen versaut.) Jedenfalls gibt es da Autos, die von selbst fahren, und zwar bis zur Haustür, selbst wenn die im 20. Stock liegt. Da könnte ich während der Fahrt was sinnvolles machen.


Wäre wirklich geil, ja. Cool

Dann will ich aber auch flächendeckende W-LAN - Internetzugänge, um mir die Fahrt zu verkürzen.

Aber mit 15 Minuten in die Arbeit ist dann auch nix, weil das Ding sich sicher an alle Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, bei jeder gelben Ampel stehen bleibt und auch auf der Bundesstraße nur links überholt. Cool


Na da käm ich drauf klar. Und wenn's 30 Minuten dauern würde. In der Zeit könnte ich lesen, im Internet surfen, telefonieren, mir die Haare föhnen. Könnte ich viel erledigen in der Zeit, was ich dann zu Hause nicht mehr machen brauch.
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Nav
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Beitrag(#121899) Verfasst am: 06.05.2004, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Unter einer Bedingung könnte ich mich doch noch mit dem Auto anfreunden. Sicher habt ihr mal Minority Report gesehen. (Meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für einen Film, dem man mit den letzten 20 Minuten so richtig verpfuscht hat. Das regt mich immer am meisten auf, wenn man eine Geschichte, die so gut begonnen hat, so dermaßen versaut.) Jedenfalls gibt es da Autos, die von selbst fahren, und zwar bis zur Haustür, selbst wenn die im 20. Stock liegt. Da könnte ich während der Fahrt was sinnvolles machen.


Wäre wirklich geil, ja. Cool

Dann will ich aber auch flächendeckende W-LAN - Internetzugänge, um mir die Fahrt zu verkürzen.

Aber mit 15 Minuten in die Arbeit ist dann auch nix, weil das Ding sich sicher an alle Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, bei jeder gelben Ampel stehen bleibt und auch auf der Bundesstraße nur links überholt. Cool


Na da käm ich drauf klar. Und wenn's 30 Minuten dauern würde. In der Zeit könnte ich lesen, im Internet surfen, telefonieren, mir die Haare föhnen. Könnte ich viel erledigen in der Zeit, was ich dann zu Hause nicht mehr machen brauch.


So gesehen...

Irgendwie finde ich Dein Modell bisher wirklich am besten.
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#121906) Verfasst am: 06.05.2004, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Seit mich der idiotisch organisierte Arbeitsmarkt zwingt, ein Auto zu haben, habe ich angefangen, mich für Audio-Books zu interessieren. Zwar lese ich lieber selbst, weil mir der auditive Kanal zu langsam ist, aber immerhin ist die Fahrzeit so nicht völlig sinnlos vergeudet.
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Sokrateer
souverän



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Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#121921) Verfasst am: 06.05.2004, 22:09    Titel: Re: Autos/Benzin Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Ich bin ja selber davon betroffen, bekomme aber in meiner Umwelt (durch Bekannte, Fernsehreportagen etc....) immer mehr mit, dass die Kosten für ein Auto in letzter Zeit so explodieren (Anschaffung, Reparatur, Kfz-Steuer, Benzin...), dass immer weniger Leute, die es eigentlich bräuchten, sich ein Auto leisten können. Mit den Augen rollen

Wie seht Ihr das als mehrheitlich betroffene? Mit den Augen rollen Frage

Ich bin nicht betroffen.

Das Gemecker um die Benzinpreise könnt ihr euch sparen. Die Ölproduktion ist seit dem Jahr 2000 nicht mehr angestiegen, befindet sich vermutlich auf einem Plateu und wird fortan abfallen. Weiters kaufen die Chinesen jetzt auch Autos. Ist zwar nur die kleine obere Mittelschicht, aber eine Minderheit von 1,3 Milliarden sind auch zig Millionen. Kurzum der Individualverkehr wird zurückgehen. Die Benzinpreise werden solange steigen, bis das Eingetreten ist.

Die staatlich geförderte Zersiedelungspolitik der letzten Jahrzehnte wird uns schwer treffen. Pendler wurden gefördert, um ein Abwandern aus den Orten zu verhindern, in denen es, auf Grund von Effizienzsteigerungen in der Landwirtschaft, keine Arbeit mehr gab. Das hat das Problem aber verschlimmert. Die Ortskerne der Dörfer zerbröselten, da jeder das Auto benutzt, um im Supermarkt auf der grünen Wiese einzukaufen, statt beim Dorfgreisler. Weiters zogen immer mehr, immer weiter aufs Land, wo die Grundstückspreise besonders niedrig waren. Das Häuschen im Grünen für den Lebensabend wird dann zum Albtraum, wenn man nicht mehr Autofahren kann. Für meine entlegen wohnende Großtante war der Weg vom Supermarkt und zurück eine Tortur.

Es wird unweigerlich wieder zu mehr Urbanisierung und Strukturierung kommen. Ich würde mir längerfristig als Geldanlage Energie und Immobilien in Stadtnähe ansehen.

Ein Auto brauchen nur diejenigen, die auf der grünen Wiese wohnen. Und das müssen letztlich nur Bauern.
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
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Beitrag(#121924) Verfasst am: 06.05.2004, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Mir würde es Spaß machen, auf der grünen Wiese zu wohnen. Geschäfte und Kultureinrichtungen in der Nähe, bräuchte ich nicht, wenn man über's Internet noch Lebensmittel einkaufen könnte. Im Grunde ist es doch ein Anachronismus, dass 100 Leute mit dem Auto zu einem zentral gelegenen Supermarkt fahren müssen, um sich einen Liter Milch zu kaufen. Das könnte der Supermarkt im Laufe des Tages mit einem Auto bequem erledigen. Die Transportkosten, die der Kunde zahlen müsste, kämen sicher nicht so teuer wie ein eigenes Auto. Bleibt nur das Problem der Arbeit. Meine Arbeitsstelle wird am sinnvollsten überall dort eingerichtet, wo Leute mit Kindern wohnen. Das könnte auch auf dem Land sein. Andere Jobs erfordern es leider noch immer, dass man sich täglich gemeinsam an einer Arbeitsstelle aufhält. Auch hier müsste es doch eigentlich möglich sein, mit Vernetzung die physische Anwesenheit am Arbeitsplatz zumindest teilweise überflüssig zu machen. Noch ein Beispiel: Studium. Unsere deutsche Fernuniversität bietet leider nur ein sehr eingeschränktes Studienangebot. Andere Länder sind da sehr viel weiter. Da ist Fernstudium eine sehr ernstzunehmende Alternative zum Präsenzstudium. Das war mir schon 93 unbegreiflich, wieso hunderte von Leuten durch die ganze Stadt hetzen mussten, um rechtzeitig in eine überfüllte Vorlesung zu gelangen. So was von überflüssig.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
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Beitrag(#121929) Verfasst am: 06.05.2004, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Mir würde es Spaß machen, auf der grünen Wiese zu wohnen. Geschäfte und Kultureinrichtungen in der Nähe, bräuchte ich nicht, wenn man über's Internet noch Lebensmittel einkaufen könnte. Im Grunde ist es doch ein Anachronismus, dass 100 Leute mit dem Auto zu einem zentral gelegenen Supermarkt fahren müssen, um sich einen Liter Milch zu kaufen. Das könnte der Supermarkt im Laufe des Tages mit einem Auto bequem erledigen. Die Transportkosten, die der Kunde zahlen müsste, kämen sicher nicht so teuer wie ein eigenes Auto.

Die Kosten des Benzins sind aber der einschränkende Faktor. Ein Push-System könnte effizienter, als ein Pull-System sein. Aber auch das ist nicht sicher. Das funktioniert nur, wenn der Händler an mehr Kunden in einem Aufwasch vorbeikommen kann, als der Kunde an Händlern. Ein Verteilersystem hat aber weitere Nachteile. Diese wären Latenz und am allerwichtigsten die Macht am Steuer zu sitzen. Das Bedürfnis unbedingt mit einem Auto zu fahren ist hochgradig irrational, aber einer der Hauptmotivation für Besitz und Verwendung eines Autos. Es behaupten zwar alle sie würden ja nur deshalb Autofahren, weil das unbedingt nötig sei, aber damit lügen sich 99% ins Hemd. Ich hab mal auf einem Dorffest einem interessanten Gespräch zweier ~19 Jähriger gelauscht. Der eine erzählte von einem Kumpel, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt war. Darauf eröffnete der sichtlich betroffene andere, dass er in diesem Fall sich sofort das Leben nehmen würde, da er ja dann nicht mehr Auto fahren könne! Geschockt
Das trifft die Situation aber sehr gut. Über ein rationales Verteiler-System als Ersatz für den Individualverkehr brauchen wir gar nicht zu diskutieren, da der Individualverkehr Selbstzweck ist.
Du vergißt übrigens gesellschaftliche Aktivitäten. Da besteht am Land immer mangelnde Auswahl zwischen Dorfdisko, Dorfschenke, Feuerwehrball und Schützenverein. zwinkern
Wenn ich kein Kino mit spanischen Filmen finde, bin ich unglücklich und sowas gibt's halt nur in der Stadt.
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Nav
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Beitrag(#121933) Verfasst am: 06.05.2004, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich lebe auch total gerne hier in Wien, auf meiner schönen Insel. Ich liebe es...
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Ralf Rudolfy
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#121969) Verfasst am: 07.05.2004, 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Ohne schnelle Fortbewegung ist das moderne Leben nicht denkbar. Öffis sind langsam, überteuert, unflexibel und unbequem. Fahrräder sind was für Ökos und sonstige Gutmenschen und zu Fuß zu gehen ist schlicht und ergreifend Zeitverschwendung.

Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl...
_________________
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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