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Klage gegen erste New Yorker Schule für Homosexuelle

 
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L.I.E.
registrierter User



Anmeldungsdatum: 27.07.2003
Beiträge: 39

Beitrag(#12470) Verfasst am: 15.08.2003, 23:09    Titel: Klage gegen erste New Yorker Schule für Homosexuelle Antworten mit Zitat

http://www.kath.net/detail.php?id=5766

Ich finde die Klage ungerechtfertigt und die Schule eine gute Idee. Naja, wenigstens gibt es auch noch vernüftige Politiker wie Bloomberg in den USA...
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Rebecca E.
Gast






Beitrag(#12472) Verfasst am: 15.08.2003, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

@L.I.E.

Da gibt es nur eine Lösung!

Laßt einige Quotenheteros mit in die Schule. Sehr glücklich

Lachen
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#12477) Verfasst am: 15.08.2003, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Falscher Ansatz:

Nicht-Heterosexuelle oder Transgender sind nichts besonderes. Eine spezielle Schule impliziert aber einen solchen Status.
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Christian
Wieder (unregelmäßig) da!



Anmeldungsdatum: 18.07.2003
Beiträge: 221
Wohnort: Knittelfeld (Österreich)

Beitrag(#12556) Verfasst am: 16.08.2003, 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
Falscher Ansatz:

Nicht-Heterosexuelle oder Transgender sind nichts besonderes. Eine spezielle Schule impliziert aber einen solchen Status.

Stimmt.

Die Kaths sind in dieser Hinsicht aber gegen alles. Eine Integration (weils ja ganz normal ist) lehnen diese Spinner genauso ab. Die meinen doch tatsächlich, die einzigen beiden Möglichkeiten für Homosexuelle sind Keuschheit oder "Umerziehung". Was für ein menschenverachtender Käse.

zornig zornig zornig
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Rebecca E.
Gast






Beitrag(#12558) Verfasst am: 16.08.2003, 07:28    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich allerdings nicht verstehe ist, was hat der Transsexualismus da zu suchen? Am Kopf kratzen

Mit den Augen rollen
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L.I.E.
registrierter User



Anmeldungsdatum: 27.07.2003
Beiträge: 39

Beitrag(#12609) Verfasst am: 16.08.2003, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich finde die Schule eine gute Einrichtung. Immerhin werden die "sexuellen Minderheiten" an anderen Schulen oft diskriminiert - "besonderer" Status - hin oder her.
Man könnte auf die Schule ja auch tolerante Heteros schicken...
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#12616) Verfasst am: 16.08.2003, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

L.I.E. hat folgendes geschrieben:
Naja, ich finde die Schule eine gute Einrichtung. Immerhin werden die "sexuellen Minderheiten" an anderen Schulen oft diskriminiert - "besonderer" Status - hin oder her.
Man könnte auf die Schule ja auch tolerante Heteros schicken...


Ich sehe da ein ähnliches Problem wie bei Mädchenschulen, die nur eingerichtet werden, um ihnen die Scheu vor Naturwissenschaften zu nehmen. Sicherlich kann es sinnvoll sein, die eine oder andere Stunde temporär auszugliedern, wenn massive Probleme auftreten. Generell trennen würde ich aber nicht.

Alternativ sollte man - auf das Thread-Thema bezogen - innerhalb verschiedener Fächer verstärkt auf diese Thematik eingehen. Z. B. in Biologie, Sexualkunde, Sozialwissenschaft etc.
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15509
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#12693) Verfasst am: 16.08.2003, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

An einer Uni in den Staaten trieben "Apostel gegen die Rassentrennung" ihren Tick sogar so weit, daß sie, da Afroamerikaner unter den Studenten unterrepräsentiert seien, für diese ein eigenes Jahrbuch wollten.

Das ist selbstredend absurd. Aber woher kommt eigentlich der Wunsch nach einer eigenen Schule für LGBTs, wenn nicht daher, daß andere deren Veranlagungen nicht akzeptieren können und sie dafür angreifen. Kinder machen das i.a. nicht von sich aus, sondern weil ihnen "Werturteile" eingeimpft wurden. Von wem? Eltern mit Berührungsängsten und Vorurteilen, Pfaffen (sehr religiöses Land da), oder wenn sie sich dafür interessieren, die Mehrheit der republikanischen Partei und auch die Führung der Army. ("In our army we kill our fags" ist ein in der Hinsicht richtungweisendes Zitat eines Soldaten, der einen schwulen Kameraden bedroht hatte.)
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#12700) Verfasst am: 16.08.2003, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Kinder machen das i.a. nicht von sich aus, sondern weil ihnen "Werturteile" eingeimpft wurden.


Absolut richtig!

Zitat:
Von wem? Eltern mit Berührungsängsten und Vorurteilen,...


Ich sehe die Gefahr von Berührungsängsten und Vorurteilen gerade in einer Getthoisierung. Schulen für Mädchen, Schulen für Jungen, Viertel für Katholiken und Protestanten (Nordirland lässt grüßen), Schulen für Behinderte und "Normale", getrennte Schulen für Homosexuelle und Heterosexuelle.

Die Gesellschaft ist nun mal bunt. Gerade auch Schulen oder Kindergärten sollten mit dieser Tatsache arbeiten.
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Claudia
Simmeringer Nachteule



Anmeldungsdatum: 28.07.2003
Beiträge: 421
Wohnort: Wien

Beitrag(#12746) Verfasst am: 17.08.2003, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
Die Gesellschaft ist nun mal bunt. Gerade auch Schulen oder Kindergärten sollten mit dieser Tatsache arbeiten.


Eben. Bunt heißt aber, dass es unterschiedliche Ansichten gibt, die durchaus aufeinanderprallen können. Dann kommt es eben zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf die eine oder andere Partei schon einmal negative Erfahrungen mit Beschimpfungen oder Verleumdungen machen wird.

Na und? Die Verarbeitung von negativen Gefühlen gehört zum Leben. Wer's rechtzeitig lernt, wird sich im Leben viel besser zurechtfinden als ein wohlbehütetes Muttersöhnchen, das beim ersten Anschiss durch seinen Vorgesetzten in Depressionen verfällt, weil die Welt doch so böse ist.

Also ich halte diese Ansätze, bestimmte Gruppen in Ghettos zusammenzufassen, damit sie nicht mit der bösen Welt da draußen konfrontiert werden, nicht nur für dumm, sondern für gesellschaftlich gefährlich. Wenn ich "es darf mir nicht weh tun" zur obersten Maxime erhebe, dann landen wir bei der Spaßgesellschaft, die wir ohnehin schon in Ansätzen haben, wo jeder nur mehr macht, was ihm gerade angenehm ist. Themen, die schmerzhafte Gefühle hervorrufen könnten, wie Hunger in der Welt, Arbeitslosigkeit, etc. werden dann beiseite geschoben, weil sie leider den Spaß verderben.

Mir ist schon klar, dass die Konservativen solche Entwicklungen fördern, denn die sehen ihre Untertanen, ähh, Mitbürger, ja am liebsten im Zustand klagloser Demut, aber den Unfug mit getrennten Klassen für Mädchen betreiben ja auch SPD/Ö-lerinnen mit einer gewissen Hingabe. Mich wundert's nicht, weil ich den Feminismus sowieso für ein der übelsten bourgeoisen Degenerationserscheinungen halte, aber es sollte zu denken geben, wenn Politikerinnen, die sich fortschrittlich nennen, bei Maßnahmen landen, die sonst nur in strikt patriarchalen Organisationen üblich sind...
_________________
Wenn man vor die Masse tritt und von den hohen Zielen und Aufgaben spricht, die Masse jedoch sieht, wie nach allen Seiten die Mittel verschleudert werden, so wird sie kein Vertrauen haben und ganz richtig sagen: „Arzt, heile dich selbst". - F. E. Dzierzynski
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