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Von Gutmenschen und Political Correctness
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39498

Beitrag(#2243397) Verfasst am: 24.02.2021, 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist mir alles zu abgehoben und allgemein.

Mit Verlaub: Das ist mir doch egal. Der Text richtet sich an studierte Pädagogen. Vor allem ist das überhaupt kein Gegenargument gegen den Inhalt des PDFs.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mir faellt naemlich so rein gar nichts aus meinem selbst erfahrenen Mathunterricht ein, worauf das passen koennte.

Dir fällt nichts aus deinem Matheunterricht ein, wo fehlerhafte oder ungenügende Kommunikation ein Problem bzw. Lernhindernis gewesen sein könnte? Könnte das vielleicht daran liegen, dass der von dir erfahrene Mathematikunterricht jetzt schon eine ganze Weile zurückliegt? Nur so ein Gedanke. Hinzu kommt, dass es ja gerade darum geht, wie solche Zusammenhänge im Alltag oft unentdeckt bleiben, weil die Fehler stattdessen bei den individuellen Schülern gesucht werden. Und dann wäre da ja auch noch das kleine Detail, dass ich irgendwie nicht glaube, dass du in deiner Schulzeit in Deutschland viel Erfahrung mit den Kommunikationsbedingungen in amerikanischen Schulen gemacht haben dürftest, gerade was unterschiedliche Milieus angeht.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Letztlich geht es nicht darum, ob 2+2 nun 4 ist oder auch was anderes sein kann, sondern darum, Kommunikationsbarrieren zu beseitigen, die dem Verständnis der Schüler im Wege stehen, ohne dass sie etwas dafür können. Dass diese Aufgabe dem Lehrer zukommen muss und nicht den Schülern, müsste eigentlich jeder einsehen, dessen Gehirn nicht bereits vollständig von amerikanischkonservativer Hirnwichse zerfressen ist.

Das alles müsste eigentlich einsichtig werden, wenn man das PDF etwas genauer liest, statt es nur zu überfliegen. Es ist zugegebenermaßen kein einfacher Text und ich habe mit einigen Sachen auch meine Probleme, u.A. wird m.E. an einigen Stellen viel zu wenig auf Details eingegangen. Der Text ist auch zugegebenermaßen nicht voraussetzungslos, sondern manche Stellen setzen eine gewisse Vertrautheit z.B. mit Fragen der Didaktik voraus. Auch das mit der Frage nach der Objektivität der Mathematik hätte in dieser Form nicht unbedingt reingemusst, ist zwar an und für sich richtig, bedarf aber eigentlich weiterer Erläuterungen und läd ansonsten (wie bei dir) zu Missverständnissen ein. (Es geht dabei nicht um die Eindeutigkeit einzelner Rechenergebnisse.) Trotzdem ist es nicht so, dass das zur Klärung deiner Frage Nötige nicht im PDF drin stünde. Zumindest die ungefähre Stoßrichtung und Intention dahinter sollte man eigentlich erkennen können, wenn man den Text nicht böswillig liest.


Sollten wir nicht das Personenbezogene weglassen?


Meinst du das mit der Hirnwichse? Das war nicht auf deine Person bezogen. Des amerikanischen Konservatismus bist du doch relativ unverdächtig, und ich bin mir sicher, dass du das einsehen kannst.

Und in dem Rest des von dir Zitierten kam doch überhaupt nichts Personenbezogenes vor? Oder worauf bezieht sich der Vorwurf jetzt? Am Kopf kratzen
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jdf
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Beiträge: 19333

Beitrag(#2243399) Verfasst am: 24.02.2021, 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mir faellt naemlich so rein gar nichts aus meinem selbst erfahrenen Mathunterricht ein, worauf das passen koennte.

Könnte das vllt auch daran liegen, dass du in einer deutschen Schule in Deutschland von einer deutschen Lehrkraft auf deutsch unterrichtet worden bist und in einer deutschen Familie mit Deutsch als Mutter- oder sogar Urgroßmuttersprache aufgewachsen bist? Ist nur so ein Gedanke...

Oder, wie Tarvoc schon vorschlug, vllt hast du es einfach nur vergessen?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sollten wir nicht das Personenbezogene weglassen? Oder habe ich da was falsch in Erinnerung aus den neuen Forenregeln?

Ja, das hast du. Wieder einmal oder immer noch.
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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
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Zuletzt bearbeitet von jdf am 24.02.2021, 00:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39498

Beitrag(#2243400) Verfasst am: 24.02.2021, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sollten wir nicht das Personenbezogene weglassen? Oder habe ich da was falsch in Erinnerung aus den neuen Forenregeln?

Ja, das hast du. Wieder einmal oder immer noch.

Ich bin mir wie gesagt noch nicht mal sicher, auf welche Aussage oder welchen Teil meines Beitrags sich der Vorwurf der Personenbezogenheit überhaupt bezog.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45759
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2243401) Verfasst am: 24.02.2021, 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist mir alles zu abgehoben und allgemein.

Mit Verlaub: Das ist mir doch egal. Der Text richtet sich an studierte Pädagogen. Vor allem ist das überhaupt kein Gegenargument gegen den Inhalt des PDFs.


Ah ja. Das ist Expertenwissen und nicht fuer jedermann gedacht. Aber die Experten sollten dann schon in der Lage sein Nichtexperten den Inhalt verständlich zu erklären. Nur fuer den Fall, dass irgendwann einmal (vielleicht durch ein leak) weniger wissende Eltern das Schriftstück in die Hand kriegen und sich Sorgen machen ob man ihren Kindern wirklich noch Mathematik beibringt im Mathematikunterricht.


Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mir faellt naemlich so rein gar nichts aus meinem selbst erfahrenen Mathunterricht ein, worauf das passen koennte.

Dir fällt nichts aus deinem Matheunterricht ein, wo fehlerhafte oder ungenügende Kommunikation ein Problem bzw. Lernhindernis gewesen sein könnte?


Verständnisprobleme infolge von Kommunikationsswierigkeiten gibt es ueberall in der Schule (und auch sonst ueberall), das ist nichts, was spezifisch nur den Matheunterricht betrifft. Deshalb gehoert das zur nichtfachspezifischen Didaktik wie man damit umgeht.


Tarvoc hat folgendes geschrieben:
...Könnte das vielleicht daran liegen, dass der von dir erfahrene Mathematikunterricht jetzt schon eine ganze Weile zurückliegt? Nur so ein Gedanke.


Der ist mir noch sehr lebhaft in Erinnerung. Sehr glücklich

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
(Hinzu kommt, dass es ja gerade darum geht, wie solche Zusammenhänge oft im Alltag unentdeckt bleiben, weil die Fehler stattdessen bei den individuellen Schülern gesucht werden.)


Was konkret meinst Du mit "solchen Zusammenhaengen"? Und vor allem was hat das mit Rassismus bzw. "white supremacy" zu tun? Das klingt mir alles viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Kannst Du mir nicht vielleicht mal ein praktisches Beispiel aus dem traditionellen Matrheunterricht schildern, in dem Rassismus bzw "white supremacy" im Mathematikunterricht "auftaucht"? ("shows up" im Originaltext) Wenn das naemlich dort nicht "auftaucht", dann braucht man sich auch nicht weiter darueber zu unterhalten wie man es dort "dekonstruiert".

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
......müsste eigentlich jeder einsehen, dessen Gehirn nicht bereits vollständig von amerikanischkonservativer Hirnwichse zerfressen ist.

Das alles müsste eigentlich einsichtig werden, wenn man das PDF etwas genauer liest, statt es nur zu überfliegen. Es ist zugegebenermaßen kein einfacher Text und ich habe mit einigen Sachen auch meine Probleme, u.A. wird m.E. an einigen Stellen viel zu wenig auf Details eingegangen. Der Text ist auch zugegebenermaßen nicht voraussetzungslos, sondern manche Stellen setzen eine gewisse Vertrautheit z.B. mit Fragen der Didaktik voraus. Auch das mit der Frage nach der Objektivität der Mathematik hätte in dieser Form nicht unbedingt reingemusst, ist zwar an und für sich richtig, bedarf aber eigentlich weiterer Erläuterungen und läd ansonsten (wie bei dir) zu Missverständnissen ein. (Es geht dabei nicht um die Eindeutigkeit einzelner Rechenergebnisse.) Trotzdem ist es nicht so, dass das zur Klärung deiner Frage Nötige nicht im PDF drin stünde. Zumindest die ungefähre Stoßrichtung und Intention dahinter sollte man eigentlich erkennen können, wenn man den Text nicht böswillig liest.


Sollten wir nicht das Personenbezogene weglassen?


Meinst du das mit der Hirnwichse? Das war nicht auf deine Person bezogen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das einsehen kannst.
Und in dem Rest des von dir Zitierten kam doch überhaupt nichts Personenbezogenes vor? Oder worauf bezieht sich der Vorwurf jetzt? Am Kopf kratzen



Hirnwixe....nur ueberfliegen....boeswillig....

sowas lese ich dann gar nicht erst weiter. Smilie
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beachbernie
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Beitrag(#2243402) Verfasst am: 24.02.2021, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sollten wir nicht das Personenbezogene weglassen? Oder habe ich da was falsch in Erinnerung aus den neuen Forenregeln?

Ja, das hast du. Wieder einmal oder immer noch.

Ich bin mir wie gesagt noch nicht mal sicher, auf welche Aussage oder welchen Teil meines Beitrags sich der Vorwurf der Personenbezogenheit überhaupt bezog.



Wenn das Gehirn nicht voll mit linker Hirnwixe verschmiert ist, sollte man das recht einfach erkennen koennen. Sehr glücklich


Wird's jetzt vielleicht etwas klarer?


disclaimer: Dieses posting enthaelt Ironie zur Verdeutlichung eines Sachverhaltes.
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jdf
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Beitrag(#2243403) Verfasst am: 24.02.2021, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
disclaimer: Dieses posting enthaelt Ironie zur Verdeutlichung eines Sachverhaltes.

Ich tippe auf diesen Satz:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wird's jetzt vielleicht etwas klarer?

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Tarvoc
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Beiträge: 39498

Beitrag(#2243404) Verfasst am: 24.02.2021, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist mir alles zu abgehoben und allgemein.

Mit Verlaub: Das ist mir doch egal. Der Text richtet sich an studierte Pädagogen. Vor allem ist das überhaupt kein Gegenargument gegen den Inhalt des PDFs.

Ah ja. Das ist Expertenwissen und nicht fuer jedermann gedacht. Aber die Experten sollten dann schon in der Lage sein Nichtexperten den Inhalt verständlich zu erklären.

beachbernie, es handelt sich um Arbeitsmaterial für Lehrer. Es besteht in der Tat keine Notwendigkeit oder Verpflichtung für diesen Text, sich auch für dich ohne weiteres verständlich zu machen.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Was konkret meinst Du mit "solchen Zusammenhaengen"?

Die, von denen ich in meinem Beitrag lang und breit geredet habe. Schöner hättest du übrigens gar nicht demonstrieren können, dass du hier nicht bona fide diskutierst und dein Interesse an Erklärungen geheuchelt ist.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hirnwixe....nur ueberfliegen....boeswillig....

sowas lese ich dann gar nicht erst weiter. Smilie

Oh nein, der Tarvoc hat böse Wörter benutzt! Lachen Keiner der betreffenden Sätze bezieht sich spezifisch auf dich als Person, also was interessiert dich das?
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beachbernie
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Beitrag(#2243406) Verfasst am: 24.02.2021, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mir faellt naemlich so rein gar nichts aus meinem selbst erfahrenen Mathunterricht ein, worauf das passen koennte.

Könnte das vllt auch daran liegen, dass du in einer deutschen Schule in Deutschland von einer deutschen Lehrkraft auf deutsch unterrichtet worden bist und in einer deutschen Familie mit Deutsch als Mutter- oder sogar Urgroßmuttersprache aufgewachsen bist? Ist nur so ein Gedanke...


In meiner Grundschulklasse befanden sich 2 Spanier als nichtdeutsche Muttersprachler sowie ein Italiener.

In meiner Gymnasiumsklasse ein gebürtiger Holländer und ein gebürtiger Jugoslawe.

Auffallend war dabei, dass die gerade im Matheunterricht am wenigsten durch ihren Status als Nichtmuttersprachler gehandicapt waren, weil gewissermassen die Mathematik fuer uns alle eine Fremdsprache war. Unterschiede in der Auffassungsgabe waren demgegenueber vor allem in Deutsch und geisteswissenschaftlichen Fächern festzustellen, weil denen dort öfters Nuancen verborgen blieben, die wir anderen viel leichter erfassen konnten.

Daher: Ja, Unterschiede in der Sprachkompetenz sollten im Schulunterricht allgemein berücksichtigt werden, aber gerade in der Mathematik sind die am wenigsten wichtig. Mathematik ist sogar ein Fach, in dem sich Menschen, die ausserhalb der Mathematik ueberhaupt keine Sprache gemeinsam sprechen, noch am ehesten fachlich miteinander verständigen koennen.


Selbst aufgewachsen bin ich uebrigens in der pfälzischen Sprache, die ich als meine eigentliche Muttersprache betrachte. Ich glaube aber nicht, dass das in Mathe fuer mich ein Problem war. Das waere eine gar zu bequeme faule Ausrede fuer mein Versagen in der schulischen Mathematik. Sehr glücklich




jdf hat folgendes geschrieben:
Oder, wie Tarvoc schon vorschlug, vllt hast du es einfach nur vergessen?


Nein. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen Matheunterricht. Wie sieht es denn bei Dir aus? Kannst Du Dich an ein Beispiel aus Deiner Schulzeit erinnern, bei dem Rassismus oder "white supremacy" speziell im Mathematikunterricht "aufgetaucht" waere?

Wenn dem Problem sogar ganze Schriften gewidmet werden, dann muesste es doch eigentlich eher häufig anzutreffen sein.
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beachbernie
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Beitrag(#2243407) Verfasst am: 24.02.2021, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tarvoc

Winken
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Tarvoc
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Beitrag(#2243409) Verfasst am: 24.02.2021, 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ob du überhaupt beurteilen kannst, wie viel oder wenig selbst die Spanier und Italiener in deiner eigenen Klasse "gehandicapped" waren, halte ich übrigens für mehr als fraglich.
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jdf
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Beitrag(#2243410) Verfasst am: 24.02.2021, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Verständnisprobleme infolge von Kommunikationsswierigkeiten gibt es ueberall in der Schule (und auch sonst ueberall), das ist nichts, was spezifisch nur den Matheunterricht betrifft. Deshalb gehoert das zur nichtfachspezifischen Didaktik wie man damit umgeht.

Bemerkenswert, wie du dich mit Didaktik auskennst. Nur war bereits deine Einleitung zu diesem Thema falsch:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die "Antirassisten" entdecken die Mathematik:

Denn es sind nicht die "Antirassisten", die die Mathematik entdecken, sondern es ist genau anders herum: Es sind Mathematiker und Pädagogen, die sich mit Antirassismus befassen:



Schon dein Eingangsbeitrag war also von einem Missverstehen wahlweise aus Schlampigkeit oder aus Absicht geprägt, so dass man den Eindruck gewinnen mag, dass eines deiner Hobbies ist, durchs Netz zu ziehen, um Sachen zu finden mit denen du dich über Antirassismus- oder Genderthemen lustig machen kannst. Auch mir liegt es daher inzwischen fern, dir vorzuwerfen, dass du bona fide diskutieren würdest.
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Zuletzt bearbeitet von jdf am 24.02.2021, 01:36, insgesamt einmal bearbeitet
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jdf
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Beitrag(#2243411) Verfasst am: 24.02.2021, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Könnte das vllt auch daran liegen, dass du in einer deutschen Schule in Deutschland von einer deutschen Lehrkraft auf deutsch unterrichtet worden bist und in einer deutschen Familie mit Deutsch als Mutter- oder sogar Urgroßmuttersprache aufgewachsen bist? Ist nur so ein Gedanke...

In meiner Grundschulklasse befanden sich 2 Spanier als nichtdeutsche Muttersprachler sowie ein Italiener.

In meiner Gymnasiumsklasse ein gebürtiger Holländer und ein gebürtiger Jugoslawe.

Ist dir aufgefallen, dass ich von dir und deinem Erleben geschrieben habe?
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jdf
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Beitrag(#2243412) Verfasst am: 24.02.2021, 01:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ja, das denke ich auch schon eine ganze Weile.
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beachbernie
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Beitrag(#2243414) Verfasst am: 24.02.2021, 01:43    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Könnte das vllt auch daran liegen, dass du in einer deutschen Schule in Deutschland von einer deutschen Lehrkraft auf deutsch unterrichtet worden bist und in einer deutschen Familie mit Deutsch als Mutter- oder sogar Urgroßmuttersprache aufgewachsen bist? Ist nur so ein Gedanke...

In meiner Grundschulklasse befanden sich 2 Spanier als nichtdeutsche Muttersprachler sowie ein Italiener.

In meiner Gymnasiumsklasse ein gebürtiger Holländer und ein gebürtiger Jugoslawe.

Ist dir aufgefallen, dass ich von dir und deinem Erleben geschrieben habe?



Von meinem eigenen persoenlichen Erleben habe ich auch geschrieben. Hochscrollen musst Du allerdings schon selber, wenn Dich das interessiert. Das kannst Du nachlesen.

Im weiteren Sinne gehoert das allerdings auch zu meinem Erleben dazu. Das waren meine Klassenkameraden und die habe ich nicht nur beobachtet, sondern wir haben uns auch gegenseitig ueber unser Erleben ausgetauscht. (Ueber Rassismus und "white supremacy" im Matheunterricht hat allerdings keiner dieser Mitschüler je geklagt und ich wüsste zu gerne wo das eigentlich herkommt, dass das so thematisiert wird)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2243415) Verfasst am: 24.02.2021, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ja, das denke ich auch schon eine ganze Weile.


Deshalb frage ich ja Euch ob ihr mir vielleicht ein Beispiel anführen könnt, wo Rassismus bzw. "white supremacy" speziell im Matheunterricht "auftaucht wie es dieser Pädagogentext einfach so behauptet.

Und hast Du da vielleicht irgendwas anzubieten? Aus Deiner eigener Erfahrung? Ein belegtes Erlebnis anderer Leute? Ein einziges Beispiel wuerde mir da zunaechst schon mal reichen.

Wenn ich naemlich einfach so irgendwelche Dinge ohne jeden Beleg glauben wuerde, dann muesste ich auch an Gott glauben oder die Homöopathie. zwinkern


Tarvoc hat uebrigens in dem posting, dem Du zugestimmt hast, gelogen.
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Tarvoc
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Beiträge: 39498

Beitrag(#2243416) Verfasst am: 24.02.2021, 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat uebrigens in dem posting, dem Du zugestimmt hast, gelogen.

...wa?
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24866

Beitrag(#2243417) Verfasst am: 24.02.2021, 05:51    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich finde es immer schön, wenn sich jemand so intensiv und durchdacht mit Fachdidaktiken diverser Fächer beschäftigt und damit systematisch die Grundlagen und Prinzipien bestimmter fachdidaktischer Ideen beschreibt und ihre Auswirkungen auf die Praxis untersucht und diskutiert. Leider kann ich mich dabei nicht genau so dicht ausdrücken.


Also ich halte diese Fachdidaktik hier fuer viel zu wenig durchdacht. Hier wird zuviel Wert darauf gelegt Rassismus und white supremacy im Mathematikunterricht zu dekonstruieren, sodass sehr leicht die mindestens genauso wichtige Aufgabe der Dekonstruktion der toxischen Maskulinitaet im Mathematikunterricht auf der Strecke bleibt. Ich finde das Ganze gehoert noch einmal im Lichte neuester Erkenntnisse der Genderforschung überarbeitet.


Genderforschung ist übrigens ein guter Hinweis, um dieses Konzept zu verstehen, was nicht explizit mit Rassismus zu tun hat. Dahinter steht ein kulturelles und soziales Problem.

Mädchen schneiden in Mathematik schlechter ab, nicht wegen ihrer kognitiver Fähigkeiten, sondern weil es ihnen an Motivation und Zutrauen bei sich selbst und durch die Lehrer fehlt.

Für die USA kommt ein ethnischer Faktor erschwerend hinzu, den es in Deutschland nicht so ausgeprägt gibt: Schwarzen und auch Latinos fehlt es eher an Vorbildern, Zugang und Motivation in Mathematik, das als explizit „weißes“ Lernfach angesehen wird, da es wie die Naturwissenschaften für die Lebenswelt eines großen Teiles dieser „Ethnien“ noch fremder erscheint als sprachliche Fächer. Was auch, aber nicht nur mit den sozialen und ökonomischen Problemen dieser Gruppen zu tun hat. Lernen und schulischer Erfolg ohne die Hilfe und Unterstützung der Familie oder der Peer Group ist schwieriger. Das Ansehen von Wissenschaft ist in diesen Gruppen nicht so wie bei Weißen oder Asiaten. Für Asiaten hat Lernen einen höheren Stellenwert, hier ist auch der Druck und der Wunsch der Familie da, sich zu bilden. So sind Asiaten sogar besser als „Weiße“ in Mathematik.

Für Schwarze und Latinos müssen deshalb andere Ansätze in der Fachdidaktik gefunden werden, um die krassen Unterschiede soweit möglich in der Schule auszugleichen, durch mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für die schulische, private und kulturelle Situation von Schwarzen und Latinos.
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Ist es Satire? Ist es Ironie? Ist es geistreich? Oder ist es nur geistesgestört?

In jedem Fall: Es ist Addi!
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Bravopunk
Sugoi Dekai :D



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Beiträge: 28956
Wohnort: Woanders

Beitrag(#2243420) Verfasst am: 24.02.2021, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

In meinen ersten vier benoteten Schuljahren lag mein Notendurchschnitt in Mathe bei einer 4,25, also in der Tendenz zur 5. Gut zu wissen, dass das alles nur an Rassismus lag und nicht daran, dass ich selbst Schwierigkeiten damit hatte das Konzept von Zahlen und die Relevanz von Mathematik in meinem Leben zu begreifen.

Nieder mit den Weißen. Böse
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime

"Los! Los! Los!"
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15713
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2243421) Verfasst am: 24.02.2021, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich finde es immer schön, wenn sich jemand so intensiv und durchdacht mit Fachdidaktiken diverser Fächer beschäftigt und damit systematisch die Grundlagen und Prinzipien bestimmter fachdidaktischer Ideen beschreibt und ihre Auswirkungen auf die Praxis untersucht und diskutiert. Leider kann ich mich dabei nicht genau so dicht ausdrücken.


Also ich halte diese Fachdidaktik hier fuer viel zu wenig durchdacht. Hier wird zuviel Wert darauf gelegt Rassismus und white supremacy im Mathematikunterricht zu dekonstruieren, sodass sehr leicht die mindestens genauso wichtige Aufgabe der Dekonstruktion der toxischen Maskulinitaet im Mathematikunterricht auf der Strecke bleibt. Ich finde das Ganze gehoert noch einmal im Lichte neuester Erkenntnisse der Genderforschung überarbeitet.


Genderforschung ist übrigens ein guter Hinweis, um dieses Konzept zu verstehen, was nicht explizit mit Rassismus zu tun hat. Dahinter steht ein kulturelles und soziales Problem.

Mädchen schneiden in Mathematik schlechter ab, nicht wegen ihrer kognitiver Fähigkeiten, sondern weil es ihnen an Motivation und Zutrauen bei sich selbst und durch die Lehrer fehlt.


Das ist im Durchschnitt so, ja. Die Tendenzen dürften allerdings so sein, dass sich das Zutrauen der Mädchen in sich selbst in den letzten Jahrzehnten gesteigert hat. Aber das ist nur eine Vermutung. Denn ich habe gelesen, dass der Anteil weiblicher Studenten an den MINT-Fächern kontinuierlich wächst.

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Für die USA kommt ein ethnischer Faktor erschwerend hinzu, den es in Deutschland nicht so ausgeprägt gibt: Schwarzen und auch Latinos fehlt es eher an Vorbildern, Zugang und Motivation in Mathematik, das als explizit „weißes“ Lernfach angesehen wird, da es wie die Naturwissenschaften für die Lebenswelt eines großen Teiles dieser „Ethnien“ noch fremder erscheint als sprachliche Fächer. Was auch, aber nicht nur mit den sozialen und ökonomischen Problemen dieser Gruppen zu tun hat. Lernen und schulischer Erfolg ohne die Hilfe und Unterstützung der Familie oder der Peer Group ist schwieriger. Das Ansehen von Wissenschaft ist in diesen Gruppen nicht so wie bei Weißen oder Asiaten. Für Asiaten hat Lernen einen höheren Stellenwert, hier ist auch der Druck und der Wunsch der Familie da, sich zu bilden. So sind Asiaten sogar besser als „Weiße“ in Mathematik.

Für Schwarze und Latinos müssen deshalb andere Ansätze in der Fachdidaktik gefunden werden, um die krassen Unterschiede soweit möglich in der Schule auszugleichen, durch mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für die schulische, private und kulturelle Situation von Schwarzen und Latinos.


Diese Ungleichheiten muss man in den Schulen der USA angehen, keine Frage. Aber das wird nicht reichen. Denn die Ursachen der Ungleichheiten liegen in vielen gesellschaftlichen Bereichen außerhalb der Schule, also z.B. familiäre Hintergründe, finanzielle Unterschiede und so.

Anders gesagt: sozioökonomische Differenzen beziehen sich nicht nur auf Bildung allein, sondern auch auf die Berufe der Eltern, deren sozialer Status und das Wohnumfeld etwa.

Nun ist aber sozusagen sozioökonomische Ungleichheit Teil der DNA des Kapitalismus. daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn irgendwann jede Art der Diskriminierung beseitigt ist.

Das Machtgefälle zwischen Arbeit und Kapital wird aber ständig aus dem Blick genommen, wenn man sich in einer Weise mit den Ungleichheiten zwischen verschiedenen Proletariergruppen beschäftigt ohne gleichzeitig die soziale Frage in den Blick zu nehmen. Beides - Diskriminierungen und soziale Frage - gehören so eng zusammen, dass man das Eine ohne das Andere überhaupt nicht verstehen kann. Das ist die Problematik an den kleinbürgerlichen Konzepten der Antidiskriminierung, dass sie die soziale Frage immer abspalten, so als könne man erst das eine, dann das andere lösen oder beides getrennt voneinander. Das aber geht nicht.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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jdf hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ja, das denke ich auch schon eine ganze Weile.


Deshalb frage ich ja Euch ob ihr mir vielleicht ein Beispiel anführen könnt, wo Rassismus bzw. "white supremacy" speziell im Matheunterricht "auftaucht wie es dieser Pädagogentext einfach so behauptet.


Na ja, es gibt ja auch die These von Alice Schwarzer und anderen konservativen Feminstinnen, dass die gängige Wissenschaft eine männliche Wissenschaft sei.

Die Begründungen dafür erinnern sehr an die Thesen von Querdenkern und ähnlichen Teilen der Bevölkerung.
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Bravopunk
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Beitrag(#2243424) Verfasst am: 24.02.2021, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ja, das denke ich auch schon eine ganze Weile.


Deshalb frage ich ja Euch ob ihr mir vielleicht ein Beispiel anführen könnt, wo Rassismus bzw. "white supremacy" speziell im Matheunterricht "auftaucht wie es dieser Pädagogentext einfach so behauptet.


Na ja, es gibt ja auch die These von Alice Schwarzer und anderen konservativen Feminstinnen, dass die gängige Wissenschaft eine männliche Wissenschaft sei.

Die Begründungen dafür erinnern sehr an die Thesen von Querdenkern und ähnlichen Teilen der Bevölkerung.


Weil der ganze Kram stark an Verschwörungstheorien erinnert? Am Kopf kratzen Guter Punkt.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2243429) Verfasst am: 24.02.2021, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte übrigens mal auf etwas hinweisen:

BB bringt hier aus einem ca. 80-seitigen fachdidaktischen Arbeitsmaterial für Lehrer, das Teil einer fünfbändigen Reihe ist, genau ein Zitat, und zwar genau das eine Zitat, das gerade in der rechten Szene der USA (und überschwappend auch hier), skandalisiert wird. Schon bezüglich dieses einen Zitats kolportiert er genau dieselben Missverständnisse (freundlich ausgedrückt), die auch dort zur Diskreditierung dieses Materials gebraucht werden, zB dass angeblich "mehrere Lösungen" richtig sein sollten, wo es mathematisch tatsächlich nur eine gibt. Inhaltlich beschäftigt hat er sich mit dem Konzept, wiederum genau wie die rechte Szene, erkennbar genau überhaupt nicht.

Und jetzt sollen ihm andere Leute - die mutmaßlich auch nicht wirklich in der mathematischen Fachdidaktik drin sind - all das, was er angeschleppt hat, ohne sich auch nur fünf Minuten damit gedanklich zu beschäftigen, mal bitte gründlich erklären. Klar, genau so läuft eine sachliche Diskussion ...

--------------------------

Vielen Dank an die, die sachlich etwas beigetragen haben; aber, mit Verlaub, auf so eine von vornherein unehrliche, böswillige Debatte habe ich keinen Bock.

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Dass unser Obermarxist auch hinsichtlich Mathematik und Naturwissenschaft sein durch und durch idealistisches Bild von der Sache beiträgt, ist ein amüsanter Nebenaspekt.
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Tarvoc
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Beiträge: 39498

Beitrag(#2243431) Verfasst am: 24.02.2021, 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Diese Ungleichheiten muss man in den Schulen der USA angehen, keine Frage. Aber das wird nicht reichen.

Behauptet auch glaube ich keiner, dass das reicht.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2243432) Verfasst am: 24.02.2021, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
In meinen ersten vier benoteten Schuljahren lag mein Notendurchschnitt in Mathe bei einer 4,25, also in der Tendenz zur 5. Gut zu wissen, dass das alles nur an Rassismus lag und nicht daran, dass ich selbst Schwierigkeiten damit hatte das Konzept von Zahlen und die Relevanz von Mathematik in meinem Leben zu begreifen.

Nieder mit den Weißen. Böse


Thema ebenfalls verfehlt noc
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Skeptiker
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Beitrag(#2243433) Verfasst am: 24.02.2021, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich möchte übrigens mal auf etwas hinweisen:

BB bringt hier aus einem ca. 80-seitigen fachdidaktischen Arbeitsmaterial für Lehrer, das Teil einer fünfbändigen Reihe ist, genau ein Zitat, und zwar genau das eine Zitat, das gerade in der rechten Szene der USA (und überschwappend auch hier), skandalisiert wird. Schon bezüglich dieses einen Zitats kolportiert er genau dieselben Missverständnisse (freundlich ausgedrückt), die auch dort zur Diskreditierung dieses Materials gebraucht werden, zB dass angeblich "mehrere Lösungen" richtig sein sollten, wo es mathematisch tatsächlich nur eine gibt. Inhaltlich beschäftigt hat er sich mit dem Konzept, wiederum genau wie die rechte Szene, erkennbar genau überhaupt nicht.

Und jetzt sollen ihm andere Leute - die mutmaßlich auch nicht wirklich in der mathematischen Fachdidaktik drin sind - all das, was er angeschleppt hat, ohne sich auch nur fünf Minuten damit gedanklich zu beschäftigen, mal bitte gründlich erklären. Klar, genau so läuft eine sachliche Diskussion ...

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Vielen Dank an die, die sachlich etwas beigetragen haben; aber, mit Verlaub, auf so eine von vornherein unehrliche, böswillige Debatte habe ich keinen Bock.

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Dass unser Obermarxist auch hinsichtlich Mathematik und Naturwissenschaft sein durch und durch idealistisches Bild von der Sache beiträgt, ist ein amüsanter Nebenaspekt.


So so. Der Marxismus mit seiner Dialektik zwischen Sein und Bewusstsein ist idealistisch und deine kleinbürgerliche Loslösung des Denkens von den materiellen Verhältnissen ist dann wohl antiidealistisch, wie. Also wenn etwas amüsant ist, dann dieses Auf-den-Kopf-Stellen der Realität durch einen Theologen.
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18742

Beitrag(#2243435) Verfasst am: 24.02.2021, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Dass unser Obermarxist auch hinsichtlich Mathematik und Naturwissenschaft sein durch und durch idealistisches Bild von der Sache beiträgt, ist ein amüsanter Nebenaspekt.

So so. Der Marxismus mit seiner Dialektik zwischen Sein und Bewusstsein ist idealistisch [...]

Nein, denn du bist nicht der Marxismus.
Du hast eben so getan, als würde Wissenschaft unabhängig von den materiellen Verhältnissen (hier: Geschlechterverhältnissen) existieren.

Quote gerichtet. vrolijke
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Kramer
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Beiträge: 30865

Beitrag(#2243436) Verfasst am: 24.02.2021, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
In meinen ersten vier benoteten Schuljahren lag mein Notendurchschnitt in Mathe bei einer 4,25, also in der Tendenz zur 5. Gut zu wissen, dass das alles nur an Rassismus lag und nicht daran, dass ich selbst Schwierigkeiten damit hatte das Konzept von Zahlen und die Relevanz von Mathematik in meinem Leben zu begreifen.

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Wer hat denn hier die thematische Vorherrschaft?
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jdf
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Beiträge: 19333

Beitrag(#2243437) Verfasst am: 24.02.2021, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Könnte das vllt auch daran liegen, dass du in einer deutschen Schule in Deutschland von einer deutschen Lehrkraft auf deutsch unterrichtet worden bist und in einer deutschen Familie mit Deutsch als Mutter- oder sogar Urgroßmuttersprache aufgewachsen bist? Ist nur so ein Gedanke...

In meiner Grundschulklasse befanden sich 2 Spanier als nichtdeutsche Muttersprachler sowie ein Italiener.

In meiner Gymnasiumsklasse ein gebürtiger Holländer und ein gebürtiger Jugoslawe.

Ist dir aufgefallen, dass ich von dir und deinem Erleben geschrieben habe?

Von meinem eigenen persoenlichen Erleben habe ich auch geschrieben. Hochscrollen musst Du allerdings schon selber, wenn Dich das interessiert. Das kannst Du nachlesen.

Meinst du damit dein Kokettieren, dass Hochdeutsch nicht deine Muttersprache sei?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Selbst aufgewachsen bin ich uebrigens in der pfälzischen Sprache, die ich als meine eigentliche Muttersprache betrachte. Ich glaube aber nicht, dass das in Mathe fuer mich ein Problem war. Das waere eine gar zu bequeme faule Ausrede fuer mein Versagen in der schulischen Mathematik. Sehr glücklich

Das muss wirklich eine harte Erfahrung gewesen sein, in der Pfalz unter Pfälzern nur pfälzisch zu sprechen. Also die Sprache in der Bundespolitiker pfälzischer Herkunft verfallen, wenn sie sich bei Wahlkampfveranstaltungen in pfälzischen Weinzelten dem Volke anbiedern wollen.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wie sieht es denn bei Dir aus? Kannst Du Dich an ein Beispiel aus Deiner Schulzeit erinnern, bei dem Rassismus oder "white supremacy" speziell im Mathematikunterricht "aufgetaucht" waere?

Wenn dem Problem sogar ganze Schriften gewidmet werden, dann muesste es doch eigentlich eher häufig anzutreffen sein.

Zehn kleine Negerlein in der 1. Klasse und jede Menge anderer Kinder- und Abzählreime.

Peter und Sabine. Alle Identifikationsfiguren mindestens in der Primarstufe waren deutsch und weiß. Andere Ethnien tauchten lediglich als exotisches Beiwerk bzw "das Andere" auf. Ja, auch im Mathematikunterricht.

EDIT: Und noch was gefunden:

Zitat:
Migrantenkinder: Schlechtere Noten bei gleicher Leistung

Migrantenkinder werden laut einer Studie in Mathe schlechter benotet, obwohl sie in Tests die gleichen Leistungen erzielen wie ihre Mitschüler. Das haben Forscher vom Lehrstuhl Pädagogische Psychologie der Uni Mannheim herausgefunden
.

https://www.fr.de/ratgeber/migrantenkinder-schlechtere-noten-gleicher-leistung-11028456.html

In Mathe, BB, in Mathe. Wo doch eigentlich 2 + 2 immer 4 sein soll.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Im weiteren Sinne gehoert das allerdings auch zu meinem Erleben dazu.

Oh ja, du weißt natürlich alles relevante über das Erleben und Empfinden deiner Mitschüler.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
(Ueber Rassismus und "white supremacy" im Matheunterricht hat allerdings keiner dieser Mitschüler je geklagt und ich wüsste zu gerne wo das eigentlich herkommt, dass das so thematisiert wird)

Und über sexualisierte Gewalt hat auch niemand geklagt. Deine Argumentation ist so widerlich und egozentrisch, dass ich kotzen will.



Aber wenigstens zeigst du schön, wie sehr man diesen Beitrag ernst nehmen sollte:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schon klar. Alles, was du nicht irgendwie auf deine eigenen Privaterfahrungen und dein eigenes Verständnis von ihnen zurückführen kannst, existiert einfach nicht. Mit den Augen rollen

Ja, das denke ich auch schon eine ganze Weile.

[...]
Tarvoc hat uebrigens in dem posting, dem Du zugestimmt hast, gelogen.

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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
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Zuletzt bearbeitet von jdf am 24.02.2021, 13:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Beitrag(#2243438) Verfasst am: 24.02.2021, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Also weil beachbernies drei bis vier ausländischen Mitschüler von vor mindestens vier Jahrzehnten nie mit ihm über Rassismus gesprochen haben, gibt's das an Schulen nicht, auch nicht an amerikanischen.

...Brilliant! Absolut unbestreitbar. Also gut Leute, wir sind widerlegt, packen wir zusammen und gehen wir nach hause.
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Skeptiker
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Beitrag(#2243439) Verfasst am: 24.02.2021, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Dass unser Obermarxist auch hinsichtlich Mathematik und Naturwissenschaft sein durch und durch idealistisches Bild von der Sache beiträgt, ist ein amüsanter Nebenaspekt.

So so. Der Marxismus mit seiner Dialektik zwischen Sein und Bewusstsein ist idealistisch [...]

Nein, denn du bist nicht der Marxismus.
Du hast eben so getan, als würde Wissenschaft unabhängig von den materiellen Verhältnissen (hier: Geschlechterverhältnissen) existieren.

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Und was sagt der Marxismus zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Geschlechterverhältnis?
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