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Von Gutmenschen und Political Correctness
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2186882) Verfasst am: 21.08.2019, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Und wenn in dem Artikel Pakistan genannt wird, aber z.B. Saudi Arabien oder Afghanistan nicht, meinst du da ist es anders? Vielleicht werden da die Frauen nicht nur verprügelt, sondern gleich einen Kopf kürzer gemacht, denn in den Ländern ist der religiöse Fanatismus noch größer als in Pakistan.

... und schwupps, ist das, was du eigentlich begründen wolltest ("Ich behaupte: Der Islam ist schuld, und je "fanatischer" der Islam, desto schlimmer ist's mit der Gewalt gegen Frauen") zum Argument geworden (In Saudi-Arabien ist der Islam noch "fanatischer", also ist's da schlimmer").

Schöne Vorführung eines geschlossenen Weltbilds, dem eine zirkuläre Argumentation völlig ausreicht.

Die andere Frage ist aber, ob er im Fall Saudi Arabiens Unrecht hat. Was sagst denn Du als Fachfrau dazu?
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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uwebus
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Beitrag(#2186885) Verfasst am: 21.08.2019, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Hast oder hattest du eigentlich in Argentinien Verwandte?


Ja, hatte ich und habe ich noch. Aber ich habe mich in Argentinien mit eigenem Geld ernährt und habe durch teilweise Investition dort im Land Mehrwert geschaffen statt dem Staat als Schmarotzer zur Last zu fallen. Da steht ein Haus, das ich mit eigenem Geld und eigener Arbeit errichtet habe und darin lebt jetzt eine 4-köpfige Familie, keine Verwandten.
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uwebus
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Beitrag(#2186886) Verfasst am: 21.08.2019, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
- nein, Ihr mögt einfach keine Dunkelhäutigen bei Euch haben!


nein, step, wir wollen einfach nicht täglich mehr Leute hier haben, die sich vom Sozialstaat durchfüttern lassen ohne sich zu bemühen, hier selbst wirtschaftlich Fuß zu fassen.

Schau dir mal Asiaten an, die sind in wenigen Jahren hier in gut bezahlten Stellungen und zahlen Steuern, dann schau dir die Araber und Afrikaner an, die bilden Clans, häufig kriminelle, nutzen den Sozialstaat aus und lehnen unsre Gesetze ab.

Die Polizei hat keine Probleme mit eingewanderten Asiaten, aber immer mehr Probleme mit Arabern und Schwarzafrikanern. Und die Städte müssen sich zunehmend verschulden, um die Ausgaben für die beiden letztgenannten Gruppen bezahlen zu können.

Wir "Rechten" haben schlicht und einfach was gegen den zunehmenden Zuzug von Parasiten.
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Tarvoc
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Beitrag(#2186887) Verfasst am: 21.08.2019, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Und wenn in dem Artikel Pakistan genannt wird, aber z.B. Saudi Arabien oder Afghanistan nicht, meinst du da ist es anders? Vielleicht werden da die Frauen nicht nur verprügelt, sondern gleich einen Kopf kürzer gemacht, denn in den Ländern ist der religiöse Fanatismus noch größer als in Pakistan.

... und schwupps, ist das, was du eigentlich begründen wolltest ("Ich behaupte: Der Islam ist schuld, und je "fanatischer" der Islam, desto schlimmer ist's mit der Gewalt gegen Frauen") zum Argument geworden (In Saudi-Arabien ist der Islam noch "fanatischer", also ist's da schlimmer").

Schöne Vorführung eines geschlossenen Weltbilds, dem eine zirkuläre Argumentation völlig ausreicht.

Die andere Frage ist aber, ob er im Fall Saudi Arabiens Unrecht hat. Was sagst denn Du als Fachfrau dazu?

Mit den Augen rollen Wie kann man denn mit einer völlig zirkulären Begründungsfigur überhaupt "Recht haben"? Sag mir mal, wie das schon rein logisch überhaupt gehen soll bzw. was das eigentlich heißen soll.
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fwo
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Beitrag(#2186889) Verfasst am: 21.08.2019, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Und wenn in dem Artikel Pakistan genannt wird, aber z.B. Saudi Arabien oder Afghanistan nicht, meinst du da ist es anders? Vielleicht werden da die Frauen nicht nur verprügelt, sondern gleich einen Kopf kürzer gemacht, denn in den Ländern ist der religiöse Fanatismus noch größer als in Pakistan.

... und schwupps, ist das, was du eigentlich begründen wolltest ("Ich behaupte: Der Islam ist schuld, und je "fanatischer" der Islam, desto schlimmer ist's mit der Gewalt gegen Frauen") zum Argument geworden (In Saudi-Arabien ist der Islam noch "fanatischer", also ist's da schlimmer").

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Die andere Frage ist aber, ob er im Fall Saudi Arabiens Unrecht hat. Was sagst denn Du als Fachfrau dazu?

Mit den Augen rollen Wie kann man denn mit einer völlig zirkulären Begründungsfigur überhaupt "Recht haben"? Sag mir mal, wie das schon rein logisch überhaupt gehen soll bzw. was das eigentlich heißen soll.

Ich meinte nicht die Begründungsfigur, sondern die Lebensbedingungen der Frauen in Saudi Arabien, zu denen uwebus irgendwie nicht mehr gekommen ist.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2186890) Verfasst am: 21.08.2019, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Und wenn in dem Artikel Pakistan genannt wird, aber z.B. Saudi Arabien oder Afghanistan nicht, meinst du da ist es anders? Vielleicht werden da die Frauen nicht nur verprügelt, sondern gleich einen Kopf kürzer gemacht, denn in den Ländern ist der religiöse Fanatismus noch größer als in Pakistan.

... und schwupps, ist das, was du eigentlich begründen wolltest ("Ich behaupte: Der Islam ist schuld, und je "fanatischer" der Islam, desto schlimmer ist's mit der Gewalt gegen Frauen") zum Argument geworden (In Saudi-Arabien ist der Islam noch "fanatischer", also ist's da schlimmer").

Schöne Vorführung eines geschlossenen Weltbilds, dem eine zirkuläre Argumentation völlig ausreicht.

Die andere Frage ist aber, ob er im Fall Saudi Arabiens Unrecht hat. Was sagst denn Du als Fachfrau dazu?

Wusste nicht, dass ich den Anspruch einer irgendwie gearteten Fachfraulichkeit erhoben hätte.
Ich fand es halt nur bemerkenswert, dass uwebus eine Begründung seiner Behauptung mit seiner Behauptung ausreicht.
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Tarvoc
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Beitrag(#2186892) Verfasst am: 21.08.2019, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich fand es halt nur bemerkenswert, dass uwebus eine Begründung seiner Behauptung mit seiner Behauptung ausreicht.

fwo reicht das ja anscheinend inzwischen auch aus. Schulterzucken
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step
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Beitrag(#2186893) Verfasst am: 21.08.2019, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
... durchfüttern lassen ... zunehmenden Zuzug von Parasiten ...

In Deinem vorherigen beitrag hattest Du nur darüber geschrieben, daß Du Angst vor einer sickernden Flut hast und Dich unter Dunkelhäutigen in der Tram unwohl fühlst. Jetzt kommst Du mit dem Ungeziefer wie der Goebbels.

Glaubst Du wirklich, daß so ein durchnittlicher Syrer, Iraker oder Schwarzafrikaner ein "Parasit" ist und nicht lieber arbeiten würde?

Und an welchen Merkmalen genau erkennt man eigentlich einen Sozialhilfeparasiten?
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fwo
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Beitrag(#2186894) Verfasst am: 21.08.2019, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich fand es halt nur bemerkenswert, dass uwebus eine Begründung seiner Behauptung mit seiner Behauptung ausreicht.

fwo reicht das ja anscheinend inzwischen auch aus. Schulterzucken

Äh? Ich habe gefragt, wie es mit den Fakten aussieht, weil uwebus die nicht mehr gebracht hat.
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uwebus
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Beitrag(#2186896) Verfasst am: 21.08.2019, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Was ergeben sich dann eigentlich für politische Forderungen daraus? Anders aussehende Menschen rausschmeißen?

Da gibt es eine ganze Bandbreite von Vorschlägen:
- in Zentren sammeln und da festhalten
- zur Abschreckung von korrupten Warlords foltern und vergewaltigen lassen (aka "Fluchtursachen bekämpfen")
- im Mittelmeer ersaufen lassen
- Schießbefehl an der Grenze
- ...


step, was macht Trump z.Zt. in den USA? Er versucht eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, um den Zustrom illegaler Einwanderer zu stoppen. Versuch du mal per Flugzeug in die USA einzureisen, da kommst du nicht so einfach rein wie über europäische Flughäfen zu uns.

Was macht Australien? Sie bringen illegale Einwanderer auf eine Insel und lassen sie nicht ins Land.

Was machen Polen, Ungarn, Tschechen? Sie weigern sich Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Was macht Italien? Sperrt seine Häfen für sog. Flüchtlingsschiffe und nimmt keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr auf.

Warum machen das diese Staaten? Weil sie nicht bereit sind, den in lateinamerikanischen, muslimischen und afrikanischen Ländern ständig erzeugten Bevölkerungsüberschuß aufzunehmen, zu ernähren, mit Wohnungen zu versorgen und sich dazu noch eine Menge Krimineller unter den Migranten ins Land zu holen. Ich habe gerade Nachrichten bei TVE Madrid angeschaut, was da in Barcelona und anderen Städten in Spanien abläuft ist einfach nicht mehr tolerierbar. In Barcelona soll es innerhalb eines Monats 1000 Raubüberfälle geben, bevorzugte Opfer sind Touristen. Und am Strand werden die Touristen der afrikanischen Belästigungen nicht mehr Herr, viele Touristen haben die Schnauze voll und reisen ab. Und eine afrikanische Prostituierte bekommt man schon für 5 €, Geschlechtskrankheiten inbegriffen. Frag mal Fernfahrer, was da an der Grenze Spanien-Frankreich in La Jonquera an den Straßen steht, Hundertschaften schwarzafrikanischer Nutten.

Und wie sieht's denn hier aus? Jede 10 m sitzt ein Bettler in der Innenstadt, organisiert von osteuropäischen Schlepperbanden. In den Discountern Aldi, Lidl, Penny, Norma stehen Security-Leute im Kassenbereich, in den Kaufhäusern ebenfalls. Seit wann ist das so?

Und da sollen wir hier noch "refugees welcome" rufen? Da muß man doch blöd sein, um das noch zu tun.
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uwebus
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Beitrag(#2186897) Verfasst am: 21.08.2019, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Glaubst Du wirklich, daß so ein durchnittlicher Syrer, Iraker oder Schwarzafrikaner ein "Parasit" ist und nicht lieber arbeiten würde?



Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist. Und diese Arbeitslosen beherrschen in der Regel die deutsche Sprache und haben meist auch eine wenn auch einfache berufliche Vorbildung.

Was will denn dann ein Immigrant, der weder die Sprache beherrscht und in vielen Fällen noch nicht einmal eine schulische Vorbildung in seiner eigenen Kultur hat? Das sind Leute, häufig 30 und mehr Jahre alt, die kann man nicht mehr integrieren, selbst wenn sie es wollten. Die Abbrecherquoten in den Deutschkursen sprechen für sich, wobei die geringsten Probleme wohl mit Syrern auftreten. Und die Jungen, vor allem Nordafrikaner (Marokko, Tunesien, Algerien), sind zumindest in Spanien die kriminell am auffälligsten, die wollen sich nicht integrieren.

Ich hab ja nun selbst 8 Jahre in Argentinien gelebt und als erstes die Sprache gelernt. Hier laufen Immigranten rum, die leben schon 10 Jahre in Deutschland und können die Sprache immer noch nicht, obwohl der Staat nun wirklich genügend kostenlose Einrichtungen zur Verfügung stellt, um sie zu erlernen. Handwerker suchen Lehrlinge, die Erfahrungen mit Immigranten sind ernüchternd. Es nützt doch nichts, hier die Situation schönreden zu wollen, die Massenimmigration schadet Deutschland und dies in zunehmendem Maße. Jedes Jahr eine Großstadt mit 200.000 Bewohnern, das ist nicht zu integrieren, das führt zu Parallelgesellschaften.
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Tarvoc
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Beitrag(#2186898) Verfasst am: 21.08.2019, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Äh? Ich habe gefragt, wie es mit den Fakten aussieht, weil uwebus die nicht mehr gebracht hat.

Lachen Fair enough, aber warum fragst du dann tillich, wenn sich die Frage eigentlich an uwebus richtet?
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beitrag(#2186899) Verfasst am: 21.08.2019, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, aber das ist einfach eine Aneinandereihung von Vorurteilen und anderem Bullshit, praktisch ohne sachliche Unterfütterung. Mit so einer Flut von "Es ist alle so furchtbar" praktisch ohne Zusammenhang kann man sich nicht auseinandersetzen.

Ist doch symptomatisch, dass fwo lieber andere Leute nach den Fakten zu uwebus' Behauptungen fragt als ihn selbst. Warum auch immer fwo das für eine gute Idee hält, schon in seiner Äußerung unlogischem Blödsinn nachträglich eine Unterfütterung angedeihen zu lassen, statt ihn als solchen stehen zu lassen. Wenn auch diesmal nicht durch eine gutwilligste Uminterpretation, sondern durch Arbeitsaufträge an andere.
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Kramer
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Beiträge: 30245

Beitrag(#2186904) Verfasst am: 21.08.2019, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm... also hier merke ich nichts von den Umständen, die Uwe da beschreibt. Kann es sein, dass sämtliche Migranten vor seiner Haustür gelandet sind? Es war ja angeblich Angela Merkel, die die rein gelassen hat. Und die Frau ist Physikerin. Hmm...
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step
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Beitrag(#2186927) Verfasst am: 22.08.2019, 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).

Vielleicht mal ein paar Fakten:
- Flüchtlinge / Asyslbewerber dürfen nicht arbeiten, auch wenn sie wollen und könnten
- ca. jeder 3. arbeitssuchende Hartz-IV Empfänger in D ist Ausländer
- ohne Berufsausbildung sind 50% bei deutschen arbeitssuchenden H-IV, 85% bei ausländischen

Korrekt wäre also etwa Folgendes: "Hauptproblem bei Arbeitslosigkeit ist die fehlende Ausbildung. Bei Migranten der ersten Generation ist das Problem nochmal stärker ausgeprägt."

Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren. Ich fände es falsch, Leute aus der Tram / dem Land zu werfen oder ersaufen / erschießen zu lassen, nur weil sie keine Ausbildung haben und daher Sozialhilfe kosten.
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Tarvoc
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Beitrag(#2186929) Verfasst am: 22.08.2019, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren.

Wenn D dafür bekannt ist, müsste man womöglich sogar noch tiefer und großflächiger in die Sozialstruktur D's eingreifen. Eine Ausbildung garantiert ja heute schon lange keinen Job mehr...
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step
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Beitrag(#2186932) Verfasst am: 22.08.2019, 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren.
Wenn D dafür bekannt ist, müsste man womöglich sogar noch tiefer und großflächiger in die Sozialstruktur D's eingreifen.

Ja natürlich, z.B. bei Themen wie Vermögen/Erbschaft, Wohnungsmarkt u.ä..

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Eine Ausbildung garantiert ja heute schon lange keinen Job mehr...

Nicht jede Ausbildung zumindest. In der Gegenwart Deutschlands ist es momentan wohl eher noch so, daß der "Bodensatz" an Langzeitarbeitslosigkeit tatsächlich sich gegenseitig verstärkende Ursachen in Bildung, Sozialem, bestimmten Krankheiten, Suchtproblemen hat, und dem offene Stellen entgegenstehen, die (oft mangels Ausbildung) nicht besetzt werden können.
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Alchemist
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Beitrag(#2186934) Verfasst am: 22.08.2019, 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).


Das große Paradoxon der Rechten:
Die Ausländer liegen uns nur auf der Tasche UND nehmen uns die Arbeitsplätze weg.

noc
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Tarvoc
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Beitrag(#2186936) Verfasst am: 22.08.2019, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).


Das große Paradoxon der Rechten:
Die Ausländer liegen uns nur auf der Tasche UND nehmen uns die Arbeitsplätze weg.

noc

Das Paradox erklärt sich ganz einfach aus der heterogenen Klassenbasis der Rechten. Man hat einen Spruch für die eine Klientel und den anderen für die andere, und als Populist interessiert man sich sowieso einen Dreck dafür, ob man sich nun damit widerspricht oder nicht.
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Prinz Ipienreiter



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Beiträge: 16803

Beitrag(#2186956) Verfasst am: 22.08.2019, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
In der Gegenwart Deutschlands ist es momentan wohl eher noch so, daß der "Bodensatz" an Langzeitarbeitslosigkeit tatsächlich sich gegenseitig verstärkende Ursachen in Bildung, Sozialem, bestimmten Krankheiten, Suchtproblemen hat, und dem offene Stellen entgegenstehen, die (oft mangels Ausbildung) nicht besetzt werden können.

Und bei vielen Zuwanderern besteht tatsächlich eine erhebliche Gefahr, dass sie in eine Situation mit diesen sich verstärkenden Ursachen hineingeraten: sie sind in aller Regel sozial schlecht gestellt (finanziell, aber auch bezüglich kulturellen und sozialen Kapitals), viele haben keine hier anerkannten Abschlüsse, und wenn sie keine Chancen bekommen und in erzwungenem Nichtstun verharren, besteht auch die Gefahr, dass sie in Suchtproblematiken und Krankheiten wie Depressionen u.ä. hineingeraten.

Genauso besteht aber die Chance, dass das nicht passiert, wenn man Bildung und Arbeit zugänglich macht. Viele, gerade junge Menschen sind nämlich erst mal hochmotiviert, in Deutschland durch Arbeit etwas zu erreichen - wenn es denn möglich ist.

Schön für die Rechten: Man muss den Leuten nur diese Möglichkeiten verweigern, mit dem "Argument" von deren angeblicher Integrationsunwilligkeit oder weil die ja bald wieder gehen sollen, und hat eine wunderbar sich selbst erfüllende Prophezeiung. Beispielhaft vorgeführt mit den geduldeten Libanesen.
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Lebensnebel
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Beiträge: 2732

Beitrag(#2186957) Verfasst am: 22.08.2019, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Schön für die Rechten: Man muss den Leuten nur diese Möglichkeiten verweigern, mit dem "Argument" von deren angeblicher Integrationsunwilligkeit oder weil die ja bald wieder gehen sollen, und hat eine wunderbar sich selbst erfüllende Prophezeiung. Beispielhaft vorgeführt mit den geduldeten Libanesen.


Und die leben alle unter "rechten Regierungen"?
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Beitrag(#2186958) Verfasst am: 22.08.2019, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
... viele haben keine hier anerkannten Abschlüsse, ....

Es wird noch zu viel anerkannt. Mein Sohn (Ingstudium, 4.Semester) hatte gerade in seiner Mathe-Übungsgruppe einen Araber (genaue Herkunft habe ich nicht gefragt) mit Bachelor, dessen Schwierigkeiten in der "Mathematik" relativ basal beginnen - mit der Bruchrechnung. Der will hier den Master machen, und mein Sohn fragt sich, wie.

Das hat mich schwer an einen ägyptischen Doktoranden in der Biologie erinnert, der sein Diplom in Kairo gemacht hatte, aber mit einem deutschen DR. glänzen sollte, weil der Vater einen bestimmten Platz in einer Institutsleitung vorgesehen hatte. Hat dann mit Hilfe einiger Mitstudenten und dem guten Willen der Profs auch geklappt ....

Sieht so aus, als sollten wir zur verbesserten Anpassung an das internationale Niveau noch eine Studienreform machen, um den Standard noch weiter zu senken.
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Beitrag(#2186960) Verfasst am: 22.08.2019, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
In der Gegenwart Deutschlands ist es momentan wohl eher noch so, daß der "Bodensatz" an Langzeitarbeitslosigkeit tatsächlich sich gegenseitig verstärkende Ursachen in Bildung, Sozialem, bestimmten Krankheiten, Suchtproblemen hat, und dem offene Stellen entgegenstehen, die (oft mangels Ausbildung) nicht besetzt werden können.

Und bei vielen Zuwanderern besteht tatsächlich eine erhebliche Gefahr, dass sie in eine Situation mit diesen sich verstärkenden Ursachen hineingeraten: sie sind in aller Regel sozial schlecht gestellt (finanziell, aber auch bezüglich kulturellen und sozialen Kapitals), viele haben keine hier anerkannten Abschlüsse, und wenn sie keine Chancen bekommen und in erzwungenem Nichtstun verharren, besteht auch die Gefahr, dass sie in Suchtproblematiken und Krankheiten wie Depressionen u.ä. hineingeraten.

Genauso besteht aber die Chance, dass das nicht passiert, wenn man Bildung und Arbeit zugänglich macht. Viele, gerade junge Menschen sind nämlich erst mal hochmotiviert, in Deutschland durch Arbeit etwas zu erreichen - wenn es denn möglich ist.

Schön für die Rechten: Man muss den Leuten nur diese Möglichkeiten verweigern, mit dem "Argument" von deren angeblicher Integrationsunwilligkeit oder weil die ja bald wieder gehen sollen, und hat eine wunderbar sich selbst erfüllende Prophezeiung. Beispielhaft vorgeführt mit den geduldeten Libanesen.

Die Nachrichten haben wir hier schon mehrfach verlinkt, deshalb frage ich direkt:
Wie erklärst Du Dir, dass die Skandinavier - kannst die Schweden, aber auch die Dänen nehmen - von Beginn an viel mehr in "ihre" Flüchtlinge investiert und trotzdem ähnlich Erfahrungen gemacht haben?

Es waren die Langzeitstatistiken über den Integrationserfolg, die sie die Reißleine haben ziehen lassen.
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Wilson
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Beitrag(#2186983) Verfasst am: 22.08.2019, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
In der Gegenwart Deutschlands ist es momentan wohl eher noch so, daß der "Bodensatz" an Langzeitarbeitslosigkeit tatsächlich sich gegenseitig verstärkende Ursachen in Bildung, Sozialem, bestimmten Krankheiten, Suchtproblemen hat, und dem offene Stellen entgegenstehen, die (oft mangels Ausbildung) nicht besetzt werden können.

Und bei vielen Zuwanderern besteht tatsächlich eine erhebliche Gefahr, dass sie in eine Situation mit diesen sich verstärkenden Ursachen hineingeraten: sie sind in aller Regel sozial schlecht gestellt (finanziell, aber auch bezüglich kulturellen und sozialen Kapitals), viele haben keine hier anerkannten Abschlüsse, und wenn sie keine Chancen bekommen und in erzwungenem Nichtstun verharren, besteht auch die Gefahr, dass sie in Suchtproblematiken und Krankheiten wie Depressionen u.ä. hineingeraten.

Genauso besteht aber die Chance, dass das nicht passiert, wenn man Bildung und Arbeit zugänglich macht. Viele, gerade junge Menschen sind nämlich erst mal hochmotiviert, in Deutschland durch Arbeit etwas zu erreichen - wenn es denn möglich ist.

Schön für die Rechten: Man muss den Leuten nur diese Möglichkeiten verweigern, mit dem "Argument" von deren angeblicher Integrationsunwilligkeit oder weil die ja bald wieder gehen sollen, und hat eine wunderbar sich selbst erfüllende Prophezeiung. Beispielhaft vorgeführt mit den geduldeten Libanesen.

Die Nachrichten haben wir hier schon mehrfach verlinkt, deshalb frage ich direkt:
Wie erklärst Du Dir, dass die Skandinavier - kannst die Schweden, aber auch die Dänen nehmen - von Beginn an viel mehr in "ihre" Flüchtlinge investiert und trotzdem ähnlich Erfahrungen gemacht haben?

Es waren die Langzeitstatistiken über den Integrationserfolg, die sie die Reißleine haben ziehen lassen.



https://www.nzz.ch/international/schwedens-zerplatzter-integrations-traum-ld.1362803

Zementierte Segregation
Zitat:
Schweden hat es über Jahrzehnte verpasst, seine explizit humanitär ausgerichtete Migrationspolitik mit effizienten Mechanismen der Integration der Zuwanderer zu unterlegen. Im Gegenteil hat eine Kombination von Faktoren dazu beigetragen, Segregation sogar zu zementieren. Dabei geht es um Eigenheiten der Gesellschaft an sich (siehe Zusatztext), aber auch Charakteristiken etwa des Wohnungs- und Arbeitsmarktes, wo Outsider auf Kosten von Insidern grundsätzlich benachteiligt sind.

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uwebus
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Beitrag(#2186987) Verfasst am: 22.08.2019, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).

Vielleicht mal ein paar Fakten:
- Flüchtlinge / Asyslbewerber dürfen nicht arbeiten, auch wenn sie wollen und könnten
- ca. jeder 3. arbeitssuchende Hartz-IV Empfänger in D ist Ausländer
- ohne Berufsausbildung sind 50% bei deutschen arbeitssuchenden H-IV, 85% bei ausländischen

Korrekt wäre also etwa Folgendes: "Hauptproblem bei Arbeitslosigkeit ist die fehlende Ausbildung. Bei Migranten der ersten Generation ist das Problem nochmal stärker ausgeprägt."

Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren. Ich fände es falsch, Leute aus der Tram / dem Land zu werfen oder ersaufen / erschießen zu lassen, nur weil sie keine Ausbildung haben und daher Sozialhilfe kosten.


step, nach Berechnungen verschiedener Leute, die sich mit den Kosten der Immigration beschäftigt haben, belaufen sich die Gesamtkosten pro Jahr zwischen 40 und 50 Milliarden Euro, das ist mehr, als wir in unsre Verteidigung investieren.

Gemeinden müssen sich zunehmend verschulden, um diese Kosten bezahlen können, es werden damit die Grundsteuern erhöht, das Saarland ist eines der Länder, die in den vergangenen Jahren am häufigsten die Grundsteuern angehoben haben.

Saarbrücken ist eine der am höchsten verschuldeten Gemeinden Deutschlands, die Folge sind u.a. fehlende Infrastruktur, geschlossene Bäder, defekte Schulen. Ich habe heute wieder eine meiner Radtouren gemacht, 15 km Saarland und 95 km Frankreich. Obwohl F angeblich wirtschaftlich schlechter dasteht als D, sind die Radwege in F wesentlich besser als die in D, dazu haben die Gemeinden in F in Grenznähe hervorragende Schwimmbäder. Hier können mittlerweile viele Kinder nicht mehr schwimmen, in F gehört der Schwimmunterricht zur schulichen Ausbildung, ich sehe die Knirpse regelmäßig, wenn sie schwimmen lernen müssen. Und zumindest von außen sind die französischen Schulen in einem besseren Zustand als hier.

Man darf sich doch fragen, für was man Steuern zahlen möchte, für das eigene Land oder zur Unterstützung von zunehmend mehr Wirtschaftsflüchtlingen. Ich ziehe es vor, daß meine Steuern in Deutschland investiert werden und nicht in Heerscharen zugereister Wirtschaftsflüchtlinge. Da das hier leider nicht der Fall ist, kaufe ich all meine Lebensmittel in F und tanke dort auch, so daß zumindest die MWSt nach F fließt, weil ich dort sehe, daß sie besser investiert wird als hier, was sich u.a. am Zustand der Radwege und Landstraßen und an besseren Badeanstalten bemerkbar macht.
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vrolijke
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Beitrag(#2186989) Verfasst am: 22.08.2019, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).

Vielleicht mal ein paar Fakten:
- Flüchtlinge / Asyslbewerber dürfen nicht arbeiten, auch wenn sie wollen und könnten
- ca. jeder 3. arbeitssuchende Hartz-IV Empfänger in D ist Ausländer
- ohne Berufsausbildung sind 50% bei deutschen arbeitssuchenden H-IV, 85% bei ausländischen

Korrekt wäre also etwa Folgendes: "Hauptproblem bei Arbeitslosigkeit ist die fehlende Ausbildung. Bei Migranten der ersten Generation ist das Problem nochmal stärker ausgeprägt."

Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren. Ich fände es falsch, Leute aus der Tram / dem Land zu werfen oder ersaufen / erschießen zu lassen, nur weil sie keine Ausbildung haben und daher Sozialhilfe kosten.


step, nach Berechnungen verschiedener Leute, die sich mit den Kosten der Immigration beschäftigt haben, belaufen sich die Gesamtkosten pro Jahr zwischen 40 und 50 Milliarden Euro, das ist mehr, als wir in unsre Verteidigung investieren.

Gemeinden müssen sich zunehmend verschulden, um diese Kosten bezahlen können, es werden damit die Grundsteuern erhöht, das Saarland ist eines der Länder, die in den vergangenen Jahren am häufigsten die Grundsteuern angehoben haben.

Saarbrücken ist eine der am höchsten verschuldeten Gemeinden Deutschlands, die Folge sind u.a. fehlende Infrastruktur, geschlossene Bäder, defekte Schulen. Ich habe heute wieder eine meiner Radtouren gemacht, 15 km Saarland und 95 km Frankreich. Obwohl F angeblich wirtschaftlich schlechter dasteht als D, sind die Radwege in F wesentlich besser als die in D, dazu haben die Gemeinden in F in Grenznähe hervorragende Schwimmbäder. Hier können mittlerweile viele Kinder nicht mehr schwimmen, in F gehört der Schwimmunterricht zur schulichen Ausbildung, ich sehe die Knirpse regelmäßig, wenn sie schwimmen lernen müssen. Und zumindest von außen sind die französischen Schulen in einem besseren Zustand als hier.

Man darf sich doch fragen, für was man Steuern zahlen möchte, für das eigene Land oder zur Unterstützung von zunehmend mehr Wirtschaftsflüchtlingen. Ich ziehe es vor, daß meine Steuern in Deutschland investiert werden und nicht in Heerscharen zugereister Wirtschaftsflüchtlinge. Da das hier leider nicht der Fall ist, kaufe ich all meine Lebensmittel in F und tanke dort auch, so daß zumindest die MWSt nach F fließt, weil ich dort sehe, daß sie besser investiert wird als hier, was sich u.a. am Zustand der Radwege und Landstraßen und an besseren Badeanstalten bemerkbar macht.


Dass in Deutschland nicht in Radwege investiert wird, liegt wohl nicht daran, dass dafür kein Geld vorhanden wäre, sondern, das Deutschland in erste Linie Autoland ist, und Autofahrer kein mm Straße für Radwege abgeben. Dafür sorgt schon die Autolobby.

Aber Flüchtlinge eignen sich natürlich hervorragend, alles mögliche in den Schuhe zu schieben. Mit den Augen rollen
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Wilson
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Beitrag(#2186991) Verfasst am: 22.08.2019, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

die fahnder hat man doch für verrückt erklärt

https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%E4re#Rezeption


Link klickbar gemacht. vrolijke
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Beitrag(#2186993) Verfasst am: 22.08.2019, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Dass in Deutschland nicht in Radwege investiert wird, liegt wohl nicht daran, dass dafür kein Geld vorhanden wäre, sondern, das Deutschland in erste Linie Autoland ist, und Autofahrer kein mm Straße für Radwege abgeben. Dafür sorgt schon die Autolobby. ...

Dass dafür kein Geld da ist, liegt nicht an der Autolobby, sondern daran, dass jede Regierung dadurch glänzen will, dass erstens Kredite zurückgezahlt werden und zweitens jede Regierung stolz darauf ist, dafür nicht die Steuern zu erhöhen. Unser gesamtes Straßensystem sieht inzwischen fast so aus wie das der DDR zur Wende, weil diese Politik nicht möglich ist, ohne an der Substanz zu sparen.

Für den Rest brauchen wir auch keine Autolobby - Verkehrsplaner haben schlichtweg keine Ahnung vom Radfahren - zumindest war das früher so - und die meisten Radwege waren schon früher eher Radfahrverhinderungswege als Radwege.
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fwo
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Beitrag(#2186995) Verfasst am: 22.08.2019, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
die fahnder hat man doch für verrückt erklärt

https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%E4re#Rezeption


Link klickbar gemacht. vrolijke

Der sie für verrückt erklärt hat, ist bekannt. Das man muss man für den benutzen, der sie hat für verrückt erklären lassen. Rein zufällig war es aber in der Amtszeit unseres brutalstmöglichen Aufklärers Koch.
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vrolijke
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Beitrag(#2186997) Verfasst am: 22.08.2019, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Radfahrdiskussion habe ich da hingeschoben.
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