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Von Gutmenschen und Political Correctness
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 3271
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2187004) Verfasst am: 22.08.2019, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:


Dass in Deutschland nicht in Radwege investiert wird, liegt wohl nicht daran, dass dafür kein Geld vorhanden wäre, sondern, das Deutschland in erste Linie Autoland ist, und Autofahrer kein mm Straße für Radwege abgeben. Dafür sorgt schon die Autolobby.

Aber Flüchtlinge eignen sich natürlich hervorragend, alles mögliche in den Schuhe zu schieben. Mit den Augen rollen


Also Autofahrer brauchen für mich keinen mm Straße für Radwege abzugeben, da ich Radwege bevorzuge, die nicht parallel zu einer Straße verlaufen und die gibt es in F mehr als hier. In der Stadt fahre ich grundsätzlich kein Fahrrad (die heutigen Nachrichten haben ja gerade veröffentlicht, daß zunehmend mehr Radfahrer durch Autofahrer getötet werden). In Ballungsgebieten sollte man den ÖPNV so ausbauen, daß niemand gezwungen wird, sich mit dem Rad zwischen Autos quetschen zu müssen.

Und zu den Flüchtlingen bzw. zu den durch diese verursachten Kosten: Ich hätte halt lieber vernünftige Badeanstalten, Schulen, ÖPNV und andere Dinge, für die nämlich kein Geld mehr da ist, wie die verschuldeten Gemeinden ja nun zur Genüge beweisen. Geld, auch Steuern, kann man halt nur 1x ausgeben, und 40-50 Milliarden sind je nun kein Pappenstil. Der Staat soll sich auf die anerkannten Flüchtlinge beschränken und den Rest wieder nach Hause schicken. Dann werden etliche Milliarden frei für sinnvollere Investitionen.
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Man soll nicht alles glauben, was in Physikbüchern steht.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37220
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2187006) Verfasst am: 22.08.2019, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
...
Wir "Rechten" haben schlicht und einfach was gegen den zunehmenden Zuzug von Parasiten.

Der von uns gefettete Begriff wertet eine Gruppe Menschen pauschal als (biologische) Schädlinge ab. Diese Ausdrucksweise wird hier nicht geduldet. Du wirst hierfür verwarnt.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2732

Beitrag(#2187077) Verfasst am: 23.08.2019, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.sueddeutsche.de/politik/amazonas-macron-bolsonaro-kolonialismus-1.4573626
Zitat:
Man kann nicht in den Kopf des französischen Präsidenten schauen. Aber man darf vermuten, dass er es eigentlich gut gemeint hat, als er am Donnerstag einen Tweet über seinen Account verbreiten ließ: "Unser Haus brennt. Buchstäblich. Der Regenwald im Amazonas (...) steht in Flammen." Gut gemeint ist aber nicht immer gut gemacht, und das gilt ganz besonders in diesem Fall.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41804
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2187102) Verfasst am: 24.08.2019, 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
https://www.sueddeutsche.de/politik/amazonas-macron-bolsonaro-kolonialismus-1.4573626
Zitat:
Man kann nicht in den Kopf des französischen Präsidenten schauen. Aber man darf vermuten, dass er es eigentlich gut gemeint hat, als er am Donnerstag einen Tweet über seinen Account verbreiten ließ: "Unser Haus brennt. Buchstäblich. Der Regenwald im Amazonas (...) steht in Flammen." Gut gemeint ist aber nicht immer gut gemacht, und das gilt ganz besonders in diesem Fall.


Wobei sich der Faschist Bolsonaro besser zurückhalten sollte mit Kolonialismusvorwuerfen, trampelt er doch vorzugsweise selber in quasikolonialherrschaftlicher Ueberheblichkeit auf den Rechten der indigenen Bevoelkerung Brasiliens herum. Das alleine reicht schon aus um die Zerstörung des Amazonasregenwaldes, mindestens geduldet von einem korrupten rechtspopulistischen Regime, nicht als innenbrasilianische Angelegenheit zu betrachten. Was dort geschieht kann auch als Voelkermord an der indigenen Bevölkerung angesehen werden und dies macht es zu einer Angelegenheit der internationalen Staatengemeinschaft. Insofern kann man dem Macron zwar Ungeschicklichkeit attestieren, weil er hier ohne Not dem Faschisten Bolsonaro eine Steilvorlage gibt, in der Sache hat er allerdings recht, schon wegen der globalen Folgen der angerichteten Zerstörungen.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30245

Beitrag(#2187104) Verfasst am: 24.08.2019, 07:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich vermute mal, dass Macron da den medialen Schulterschluss mit "Fridays for Future" gesucht hat. "Unser Haus brennt" ist ein oft gebrauchter Slogan auf den Freitagsdemos und gehört neben "Ich will, dass ihr in Panik geratet" zu den bekannten Zitaten von Greta Thunberg - wenn ich mich richtig erinnere, stammt es auch aus der gleichen Rede.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22352
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2187263) Verfasst am: 25.08.2019, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, daß wir in Deutschland viele Arbeitslose haben, die gern arbeiten würden, aber keine Arbeit mehr finden, weil keine da ist.

Aha, erst ist es in der Tram zu dunkel (rassistisch), dann sind sie zu faul zum Arbeiten (rassistisch und falsch), jetzt ist keine Arbeit da (auch falsch, s.u.).

Vielleicht mal ein paar Fakten:
- Flüchtlinge / Asyslbewerber dürfen nicht arbeiten, auch wenn sie wollen und könnten
- ca. jeder 3. arbeitssuchende Hartz-IV Empfänger in D ist Ausländer
- ohne Berufsausbildung sind 50% bei deutschen arbeitssuchenden H-IV, 85% bei ausländischen

Korrekt wäre also etwa Folgendes: "Hauptproblem bei Arbeitslosigkeit ist die fehlende Ausbildung. Bei Migranten der ersten Generation ist das Problem nochmal stärker ausgeprägt."

Da D dafür bekannt ist, die soziale Stellung besonders hartnäckig zu vererben, sollte man - sowohl bei bildungsfernen deutschen wie ausländischen Familien - besonders viel Hirn und Geld in die Bildung derer Kinder investieren. Ich fände es falsch, Leute aus der Tram / dem Land zu werfen oder ersaufen / erschießen zu lassen, nur weil sie keine Ausbildung haben und daher Sozialhilfe kosten.


....
Man darf sich doch fragen, für was man Steuern zahlen möchte, für das eigene Land oder zur Unterstützung von zunehmend mehr Wirtschaftsflüchtlingen. Ich ziehe es vor, daß meine Steuern in Deutschland investiert werden und nicht in Heerscharen zugereister Wirtschaftsflüchtlinge. Da das hier leider nicht der Fall ist, kaufe ich all meine Lebensmittel in F und tanke dort auch, so daß zumindest die MWSt nach F fließt, weil ich dort sehe, daß sie besser investiert wird als hier, was sich u.a. am Zustand der Radwege und Landstraßen und an besseren Badeanstalten bemerkbar macht.



Wie dumm uwes Geschreibsel ist, sieht man auch an dem Schwachsinn. Denn uwes Paradies, bezüglich Einwanderung, Flüchtlinge und seinem Lieblingsfeindbild „Nordafrikaner“, Frankreich dürfte dem Vergleich mit der Realität kaum standhalten
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22352
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2187264) Verfasst am: 25.08.2019, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Und darum, dass das weder dazu führt, dass der Anteil der hinter Gittern sitzenden bei den Journalisten trotz dieser freien Blasenwahl nicht höher ist, als der Anteil der übrigen Bevölkerung und darum, dass der Anteil an gewaltsam zu Tode gekommen bei den Journalisten nicht höher ist als bei der übrigen Bevölkerung.

Sowas ist gar nicht nötig, wenn ein Journalist außerhalb der vorgegebenen Blase berichtet kann er sich einen anderen Job suchen, oder -wenn freier Mitarbeiter- bekommt keine Aufträge mehr. E-r-l-e-d-i-g-t.

Auch eine [Zeitung,..] -wenn sie nicht in eine Außenseiter-Ecke abgeschoben werden will- probiert die allgemeine Blase nicht zu verlassen, ansonsten könnte die Auflage einbrechen.

Wenn die Blasen von oben definiert wären und mit Druck durch gesetzt würden hättest Du Recht - etwas ähnliches gab es früher tatsächlich in in für unsere Verhältnisse sehr starkem Maße bei der Bild.

Aber das lag an einem Verleger Axel Springer mit sehr hart definiertem Weltbild, das er auch in seinen Redaktionen durchgesetzt hat - und im Prinzip ist das auch zulässig, Zeitungen gehören zu den sogenannten Tendenzbetrieben.

Aber auch da gilt in erster Linie die journalistische Sorgfaltspflicht und nicht eine Vorgabe des Verlegers, die einer Zensur gleichkäme. Wir haben zwar durch den Rückgang des Verkaufs gedruckter Medien mit einer Konzentration innerhalb der Verlage zu kämpfen, aber die verlagsspezifischen "Blasen" unterscheiden sich immer noch genug, dass jemand, der in dem einen Verlag wegen Richtungsschwierigkeiten rausfliegt, einen anderen finden kann, der zu ihm passt - das ist der Vorteil wenn die Blasen nicht vom Staat diktiert werden. zwinkern

Diese Landschaft ist auch der Hintergrund dafür, dass die eigentliche Blase normalerweise gar nicht vom Verlag diefiniert ist, sondern über die Redakteure, die sich in diesem Verlag getroffen haben. Wobei immer noch die journalistische Sorgfaltspflicht die höchste Priorität hat.

Womit ich bei unserer Presse etwas hadere, das sind bestimmte Filter, die zeitgeistgetrieben sind. aber das ist ein anderes Thema, das gegenüber staatlich verordneten Filtern, wie wir sie z.B. in Russland erkennen können, Pipifax sind.

Ein Freund von mir ist gerade nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückgekehrt und hat hier versucht, an seine frühere Arbeit als Spitzen-Journalist anzuknüpfen. Das hat ein bisschen gedauert, weil aufgrund der Qualifikation klar war, dass der nicht für ein Praktikumsgehalt arbeiten würde, aber, weshalb ich das erzähle: Nach seiner politischen Meinung wurde er nicht gefragt. Was man sich angesehen hat, war, was er vorher gemacht hat. Die wichtigsten Fähigkeiten, auf die man achtet, sind die zur Recherche und die sprachlichen Fähigkeiten - er hat auch wieder einen Job, fühlt sich wohl in der Redaktion und hat Freude an der Freiheit, die er da genießt, und an der Achtung, die man ihm da entgegenbringt.

Aber die Traumzeiten des Zeitungsjournalismus sind sowieso und auch für ihn vorbei: Weder hat er heute noch seinen Vielflieger -VIP-Status in der ersten Klasse, noch kommt um 10:00 ein Wagen durch die Redaktion, von dem man nach Wunsch Kaffee, Tee und auch belegte Brötchen oder ein Ei bekommt - als Aufmerksamkeit des Verlages. (In dieser Zeit habe ich selbst zwei Jahre bei diesem Verlag gearbeitet - nicht in der Redaktion, sondern in der EDV - und kenne diesen Luxus aus eigener Anschauung - einschließlich der erstaunten Augen im Büro, als ich für eine Fahrt von Hamburg nach Berlin die Bahn genommen habe, statt zu fliegen.)

Bei allen Macken unsere Journalismus von Zeitgeist bis zu Relotius oder dem Mangel an guten Chefredateuren: Es ist der Himmel gegenüber einem staatlich gelenkten Jounalismus mit Desinformations-Bots wie Dir.


Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11687

Beitrag(#2187265) Verfasst am: 25.08.2019, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken
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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2187269) Verfasst am: 25.08.2019, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken


Ich würde das auch tendenziell als Selbstgespräch einordnen.

Inhaltlich sagt der Post von fwo ja auch nur, dass alles Paletti sei mit der christlich-westlichen Journaille, und ein alter Bekannter steuert zusätzlich noch einen spannenden Schwank aus irgendeiner seiner Redaktionserfahrungen bei. Cool
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Wilson
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Beitrag(#2187270) Verfasst am: 25.08.2019, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken


Ich würde das auch tendenziell als Selbstgespräch einordnen.

Inhaltlich sagt der Post von fwo ja auch nur, dass alles Paletti sei mit der christlich-westlichen Journaille, und ein alter Bekannter steuert zusätzlich noch einen spannenden Schwank aus irgendeiner seiner Redaktionserfahrungen bei. Cool


https://www.heise.de/tp/features/Journalismus-unter-Druck-Studie-beleuchtet-Probleme-in-den-Medien-3370331.html
Umfrage zeigt Einschränkungen in der Berichterstattungsfreiheit


https://de.ejo-online.eu/redaktion-oekonomie/medienokonomie/journalistische-unabhaengigkeit
Zitat:
«Gelenkte Informationen», «Einheitsbrei», «Erschöpfung» – die Medienkritik verschärft sich und warnt vor den Auswirkungen massiver Einsparungen in Schweizer Redaktionen. Alarmierende Entwicklungen im Journalismus sind hinlänglich bekannt, doch solide Daten sind Mangelware. Eine Studie der Universität Freiburg (Schweiz) zeigt anhand der Aussagen von über 1.000 Schweizer Medienschaffenden auf, wie sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert haben und die Berichterstattungsfreiheit eingeschränkt wird.

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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Beitrag(#2187272) Verfasst am: 25.08.2019, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:


Wie dumm uwes Geschreibsel ist, sieht man auch an dem Schwachsinn. Denn uwes Paradies, bezüglich Einwanderung, Flüchtlinge und seinem Lieblingsfeindbild „Nordafrikaner“, Frankreich dürfte dem Vergleich mit der Realität kaum standhalten


Alchemist, uwes Geschreibsel hin oder her, die Radwege sind nun mal im benachbarten Lothringen besser als im Saarland und die Badeanstalten auch. Dazu gibt es dort die sog. villes fleuris, ein Genuß beim Durchfahren, statt Dreck neben den Straßen nahezu das ganze Jahr über Blumenschmuck. Google einfach mal unter villes et villages fleuris. Warum können die Gemeinden in F Leute beschäftigen, die diesen Blumenschmuck pflegen, während bei uns Verkehrsinseln und Seitenstreifen häufig mit Abfall drapiert sind?

Auch viele Franzosen schmeißen ihren Dreck aus dem Auto, aber er wird anscheinend öfter wieder weggemacht, das hat was mit der Beschäftigung von Mitarbeitern zu tun, für die bei uns scheinbar kein Geld da ist, denn Arbeitslose haben wir ja genug. Und vielleicht auch etwas mit der besseren Erziehung in Frankreich, die Leute sind höflicher und rücksichtsvoller als bei uns, was ich merke, wenn ich gelegentlich auch Strecken auf Straßen fahren muß und überholt werde. Das mag alles in Südfrankreich oder im Großraum Paris anders sein, aber ich vergleiche halt das Saarland mit Lothringen und da ist letzteres ohne Zweifel Sieger.
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11687

Beitrag(#2187274) Verfasst am: 25.08.2019, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken


Ich würde das auch tendenziell als Selbstgespräch einordnen.

Inhaltlich sagt der Post von fwo ja auch nur, dass alles Paletti sei mit der christlich-westlichen Journaille, und ein alter Bekannter steuert zusätzlich noch einen spannenden Schwank aus irgendeiner seiner Redaktionserfahrungen bei. Cool

Nach "etwas hadere" oder "Macken" sehe ich kaum wieso ich da noch bei diesem Thema drauf eingehen sollte.
Für mich hat sich nach Ukraine und Syrien-Berichterstattung einiges geändert. Spätestens seitdem stecken MSM in der allgemeinen Blase fest, nicht blasen-gerecht zu berichten geht in Richtung Selbstzerstörung oder vielleicht noch Vertrieb über Kopp-Verlag etc.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2187275) Verfasst am: 25.08.2019, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken


Ich würde das auch tendenziell als Selbstgespräch einordnen.

Inhaltlich sagt der Post von fwo ja auch nur, dass alles Paletti sei mit der christlich-westlichen Journaille, und ein alter Bekannter steuert zusätzlich noch einen spannenden Schwank aus irgendeiner seiner Redaktionserfahrungen bei. Cool

Nach "etwas hadere" oder "Macken" sehe ich kaum wieso ich da noch bei diesem Thema drauf eingehen sollte.
Für mich hat sich nach Ukraine und Syrien-Berichterstattung einiges geändert. Spätestens seitdem stecken MSM in der allgemeinen Blase fest, nicht blasen-gerecht zu berichten geht in Richtung Selbstzerstörung oder vielleicht noch Vertrieb über Kopp-Verlag etc.


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#2187279) Verfasst am: 25.08.2019, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Wie dumm uwes Geschreibsel ist, sieht man auch an dem Schwachsinn. Denn uwes Paradies, bezüglich Einwanderung, Flüchtlinge und seinem Lieblingsfeindbild „Nordafrikaner“, Frankreich dürfte dem Vergleich mit der Realität kaum standhalten


Alchemist, uwes Geschreibsel hin oder her, die Radwege sind nun mal im benachbarten Lothringen besser als im Saarland und die Badeanstalten auch. Dazu gibt es dort die sog. villes fleuris, ein Genuß beim Durchfahren, statt Dreck neben den Straßen nahezu das ganze Jahr über Blumenschmuck. Google einfach mal unter villes et villages fleuris. Warum können die Gemeinden in F Leute beschäftigen, die diesen Blumenschmuck pflegen, während bei uns Verkehrsinseln und Seitenstreifen häufig mit Abfall drapiert sind?

Auch viele Franzosen schmeißen ihren Dreck aus dem Auto, aber er wird anscheinend öfter wieder weggemacht, das hat was mit der Beschäftigung von Mitarbeitern zu tun, für die bei uns scheinbar kein Geld da ist, denn Arbeitslose haben wir ja genug. Und vielleicht auch etwas mit der besseren Erziehung in Frankreich, die Leute sind höflicher und rücksichtsvoller als bei uns, was ich merke, wenn ich gelegentlich auch Strecken auf Straßen fahren muß und überholt werde. Das mag alles in Südfrankreich oder im Großraum Paris anders sein, aber ich vergleiche halt das Saarland mit Lothringen und da ist letzteres ohne Zweifel Sieger.


Das wird ja immer dümmer. Deine isolierte Sich auf deine Unmittelbare Umgebung überträgst du auf beide Länder insgesamt, sagst im Nebensatz aber dennoch, dass es anders sein könnte. Pillepalle
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uwebus
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Beitrag(#2187328) Verfasst am: 26.08.2019, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:


Das wird ja immer dümmer. Deine isolierte Sich auf deine Unmittelbare Umgebung überträgst du auf beide Länder insgesamt, sagst im Nebensatz aber dennoch, dass es anders sein könnte. Pillepalle


Selbstverständlich könnte es anderswo anders sein, lebte ich in Berlin, würde ich als Vergleich Paris heranziehen, wobei ich annehme, daß auch hier F Sieger bliebe. Aber es gibt eben auch generelle Unterschiede, die landesweit gelten, z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzungen, in F auf einspurigen Landstraßen 80 km/h mit stolzen Bußgeldern bei Überschreitung, in D 100 km/h mit lächerlich geringen Bußgeldern bei Überschreitung. Und auf Autobahnen in F 130 und teilweise 110 km/h, in D kann auf vielen Strecken beliebig schnell gefahren werden. Das macht sich sowohl im Verkehrsfluß als auch in der Verkehrsdisziplin bemerkbar, wenn ich Autobahn SB-Metz-Nancy fahre, überholen mich dort keine Idioten, die meinen 200 km/h fahren zu müssen, besuche ich meinen Sohn nahe Kaiserslautern, liefern sich BMW und Mercedes Rennen auf den Stecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.

Alchemist, lassen wir es, aus meiner Sicht sind die Franzosen in Bezug auf Kultur auf einem höheren Niveau als die Deutschen.
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Beitrag(#2187330) Verfasst am: 26.08.2019, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:


Das wird ja immer dümmer. Deine isolierte Sich auf deine Unmittelbare Umgebung überträgst du auf beide Länder insgesamt, sagst im Nebensatz aber dennoch, dass es anders sein könnte. Pillepalle


Selbstverständlich könnte es anderswo anders sein, lebte ich in Berlin, würde ich als Vergleich Paris heranziehen, wobei ich annehme, daß auch hier F Sieger bliebe. Aber es gibt eben auch generelle Unterschiede, die landesweit gelten, z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzungen, in F auf einspurigen Landstraßen 80 km/h mit stolzen Bußgeldern bei Überschreitung, in D 100 km/h mit lächerlich geringen Bußgeldern bei Überschreitung. Und auf Autobahnen in F 130 und teilweise 110 km/h, in D kann auf vielen Strecken beliebig schnell gefahren werden. Das macht sich sowohl im Verkehrsfluß als auch in der Verkehrsdisziplin bemerkbar, wenn ich Autobahn SB-Metz-Nancy fahre, überholen mich dort keine Idioten, die meinen 200 km/h fahren zu müssen, besuche ich meinen Sohn nahe Kaiserslautern, liefern sich BMW und Mercedes Rennen auf den Stecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.





uwebus hat folgendes geschrieben:

Alchemist, lassen wir es, aus meiner Sicht sind die Franzosen in Bezug auf Kultur auf einem höheren Niveau als die Deutschen.

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Zuletzt bearbeitet von Alchemist am 26.08.2019, 16:12, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 24129
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Beitrag(#2187331) Verfasst am: 26.08.2019, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
....aus meiner Sicht sind die Franzosen in Bezug auf Kultur auf einem höheren Niveau als die Deutschen.

In Sachen Wein, Käse und Damenunterwäsche kann ich Dir sofort zustimmen.

Aber alle anderen Dinge sind doch sehr Geschmacksache und deshalb sehr schwer zu verallgemeinern.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
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Beitrag(#2187355) Verfasst am: 26.08.2019, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
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Schade, dass auf diesen bemerkenswerten Beitrag (wieder mal) keine Antwort kam.

Nach dem letzten Satz bin ich nicht davon ausgegangen das eine Antwort gewollt ist Schulterzucken


Ich würde das auch tendenziell als Selbstgespräch einordnen.

Inhaltlich sagt der Post von fwo ja auch nur, dass alles Paletti sei mit der christlich-westlichen Journaille, und ein alter Bekannter steuert zusätzlich noch einen spannenden Schwank aus irgendeiner seiner Redaktionserfahrungen bei. Cool



Sehe ich auch so. Das war als Kür im Einzelwettbewerb gedacht und nicht als Aufforderung zum Paarlauf. zwinkern
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