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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#4291:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 17.03.2017, 09:13
    —
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Heinrich Fiechtner:

nun ham se ihn doch nicht ausgeschlossen gekriegt.



Zitat:
Der 56-Jährige war vor wenigen Monaten von der Fraktion mit einem Redeverbot im Landtag belegt worden, weil er sich im Plenum für die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge eingesetzt hatte. Die Karte soll Asylbewerbern den direkten Zugang zu einem Arzt ermöglichen. Bisher müssen sie sich zuerst im Sozialamt einen Behandlungsschein holen, bevor sie zum Arzt gehen dürfen.


Schönes Beispiel dafür, wie einige der Herrschaften ticken. Einige würden wohl Flüchtlingen am liebsten komplett ärztliche Behandlungen vorenthalten wollen.

#4292:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 17.03.2017, 12:56
    —
Hertha BSC erwirkt einstweilige Verfügung gegen AfD

#4293:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 18.03.2017, 11:25
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Mit so einer Politik wird halt quer durch alle politische Lager geunktet.

Finde ich auch vollkommen in Ordnung und hat mMn weder mit Erdogan-Bashing noch mit Anbiederung ans rechte Lager zu tun.
Dass von dort Beifall kommt muss man halt aushalten.

Wenn man die Maßnahmen gegen AKP nahe Wahlkampfaktionen in Europa für sich alleingestellt sehen könnte, dann wäre diese Argumentation vielleicht sogar plausibel.
Jedoch im Zusammenhang betrachtet ergibt sich das Bild einer seit mehreren Jahren systematisch gegen Erdogan gerichteten Politik, Publizistik etc. Die zeitlichen Zusammenhänge mit Wahlen in D/NL sind zu offensichtlich um Anbiederung ans rechte Lager als Motiv auszuschließen.

#4294:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 18.03.2017, 20:30
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

Jedoch im Zusammenhang betrachtet ergibt sich das Bild einer seit mehreren Jahren systematisch gegen Erdogan gerichteten Politik, Publizistik etc.


Ein FAZ-Artikel von 2004.

Mit dem Thema sind CDU und CSU 2005 in die Endphase des Wahlkampfs gezogen.

#4295:  Autor: abbahallo BeitragVerfasst am: 18.03.2017, 20:54
    —
In der deutschen Publizistik haben sie damit aber nicht nur Zuspruch geerntet, auch die deutsche Innenpolitik war nicht einhellig Merkels Meinung, noch nicht mal die eigene Partei.
In seinen ersten Regierungsjahren wurde Erdogan ausgesprochen positiv kommentiert, sogar zu Recht für seine Investitionen in die Infrastruktur, seine Kurdenpolitik und seine Wirtschaftspolitik gelobt. Anders wurde das alles erst, als eine linksliberale Kurdenpartei einen überraschend großen Wahlerfolg feiern konnte.

#4296:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 03:22
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

Jedoch im Zusammenhang betrachtet ergibt sich das Bild einer seit mehreren Jahren systematisch gegen Erdogan gerichteten Politik, Publizistik etc. Die zeitlichen Zusammenhänge mit Wahlen in D/NL sind zu offensichtlich um Anbiederung ans rechte Lager als Motiv auszuschließen.

So what, solange er und seine frommen Speichellecker die Steilvorlagen dafür liefern.
Gegen einen zweiten Atatürk, der die Türkei endgültig ins 21. Jahrhundert befördert, hätte man im Westen sicher nichts gehabt. Dummerweise läuft er grade in die entgegengesetzte Richtung.
Wenn er das Referendum gewinnt, wird von Atatürk nur noch übrigbleiben, dass er die Westallierten bei Gallipoli ordentlich verdroschen und später die Griechen aus dem Land gejagt hat.

#4297:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 12:29
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Gegen einen zweiten Atatürk, der die Türkei endgültig ins 21. Jahrhundert befördert, hätte man im Westen sicher nichts gehabt.

Es zeugt von einem merkwürdigen Demokratieverständnis die Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates davon abhängig zu machen, ob der Westen gegen eine gewählte Regierung "etwas hat".
mit Verlaub: eine derartige Einstellung trägt mMn imperialistische Züge


abbahallo hat folgendes geschrieben:
Anders wurde das alles erst, als eine linksliberale Kurdenpartei einen überraschend großen Wahlerfolg feiern konnte.

nicht zu vergessen, daß seit Beginn des Syrien Krieges die kurdischen Milizen vom Westen massiv militärisch aufgerüstet werden.

#4298:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 13:39
    —
Vollidioten:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/afd-extremismus-kongress-pazderski/komplettansicht

#4299:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 14:46
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Vollidioten:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/afd-extremismus-kongress-pazderski/komplettansicht


Der Ockenfels:

Zitat:
Der Trierer Theologieprofessor Wolfgang Ockenfels, vom Moderator als "national-katholisch" vorgestellt, wurde für seine Aussage beklatscht, es sei ja "eine grauenhafte Zumutung, den Koran zu lesen". Auf die Kritik katholischer Würdenträger an der AfD angesprochen, riet er, man möge solche Bischöfe künftig doch als "Herr Hohlkopf" anreden.


Ockenfels ist noch ein Stück weiter gegangen - er hat die Kreuzzüge als "Defensivmaßnahme" bezeichnet...

#4300:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 19.03.2017, 18:20
    —
Mal wieder Wahlmanipulationen bei der AfD...

Zitat:

Die AfD bestätigte auf FOCUS-Online-Anfrage die versuchte Wahlfälschung. Der betroffene Wahlgang sei wiederholt worden und habe einen hinteren Listenplatz betroffen. Wann genau der Betrugsversuch stattgefunden habe, wisse man nicht mehr.

Die versuchte Fälschung von Wahlen wird damit zur Gewohnheit in der Berliner AfD. Denn bereits auf dem Landesparteitag im Januar 2016, bei dem von Storch und Georg Pazderski den liberaleren Landeschef Günter Brinker entmachteten, gab es massive Manipulationen.
Quelle


Und ich dachte, es wären doch die Anderen, die Wahlen fälschen und manipulieren? noc

#4301:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 18:34
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Vollidioten

Der Artikel arbeitet schlecht durchdachte widersprüchliche Positionen schön heraus. Der Hauptwiderspruch wird aber schön unterschlagen, weil da unsere Pfarrersregierung selbst mit drinhängt.

Und zwar: daß eine rechtskonservative Partei den mehrheitlich rechtskonservativen Islam zum Hauptfeind erklärt. Das real vom Linksliberalismus durchsetzte Christentum wird auf der anderen Seite zum Leitbild erhoben.
Unsere Nomenklatura hängt da voll mit drin: Toleranz gegenüber dem Islam wird zwar geheuchelt. Sobald sich jedoch real existierende Türken für eine real existierende islamorientierte Partei (AKP) stark machen, hagelt es Reiseempfehlungen zur Heimkehr seitens der selbsternannten "Demokraten"

#4302:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 19:25
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

Unsere Nomenklatura hängt da voll mit drin: Toleranz gegenüber dem Islam wird zwar geheuchelt. Sobald sich jedoch real existierende Türken für eine real existierende islamorientierte Partei (AKP) stark machen, hagelt es Reiseempfehlungen zur Heimkehr seitens der selbsternannten "Demokraten"


Das Problem der AKP ist nicht ihre Islamorientiertheit, das Problem ist ihr Verhältnis zur Demokratie.

#4303:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 20:52
    —
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
....

Das Problem der AKP ist nicht ihre Islamorientiertheit, das Problem ist ihr Verhältnis zur Demokratie.

Ich würde nicht ausschließen, dass das zusammenhängt.

#4304:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 11:08
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
....

Das Problem der AKP ist nicht ihre Islamorientiertheit, das Problem ist ihr Verhältnis zur Demokratie.

Ich würde nicht ausschließen, dass das zusammenhängt.

Grundsätzlich erwartet man halt, dass eine christliche Partei näher an den Lehren von Thomas Jefferson dran ist, als eine islamische. Muss aber nicht immer genau so kommen.

Im Fall AKP Regierung kommt aber auch hinzu, dass diese seit geraumer Zeit seitens des Westens propagandistisch und militärisch unter Druck gesetzt wird. Mit der offiziellen Begründung demokratische Kräfte in der Türkei, Syrien etc. stützen zu wollen. Da wird eher das Gegenteil erreicht, nicht auszuschließen, dass genau das gewollt ist.

#4305:  Autor: Antidogmatiker BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 13:17
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Unsere Nomenklatura hängt da voll mit drin: Toleranz gegenüber dem Islam wird zwar geheuchelt. Sobald sich jedoch real existierende Türken für eine real existierende islamorientierte Partei (AKP) stark machen, hagelt es Reiseempfehlungen zur Heimkehr seitens der selbsternannten "Demokraten"

Also bitte. Wenn die Toleranz gegenüber dem Islam nur geheuchelt wäre, würden die Eliten* nicht jede Islamkritik tabuisieren (weswegen ich glaube, dass deren Verhältnis zum Islam in etwa so ist wie das von Kaiser Konstantin zum Christentum: Sie würden wohl, wenn sie könnten, am liebsten die ihnen zu fortschrittliche westliche Kultur durch diesen ersetzen, da sie damit ihre Herrschaft besser rechtfertigen könnten). Die Kritik an der AKP kommt wahrscheinlich nur, weil die Eliten etwas anderes nicht mehr rechtfertigen könnten. Aus demselben Grund gibt es auch nicht mehr als die genannte Tabuisierung der Islamkritik.

Das soll natürlich nicht heißen, das jeder Islamkritiker gut wäre. Die Afd ist mir da definitiv zu rechts.

Edit: *Ich meine damit die politischen und wirtschaftlichen Eliten

#4306:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 18:25
    —
Antidogmatiker hat folgendes geschrieben:
Also bitte. Wenn die Toleranz gegenüber dem Islam nur geheuchelt wäre, würden die Eliten* nicht jede Islamkritik tabuisieren [...]

Edit: *Ich meine damit die politischen und wirtschaftlichen Eliten

Dass es Leute gibt, die Islamkritik teilweise oder gänzlich tabuisieren, ist geschenkt. Dass manche davon zu irgendeiner Elite gehören und ihren Einfluss entsprechend spielen lassen, ist gut möglich. Dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten in ihrer Gesamtheit Islamkritik tabuisieren, ist Unsinn. Das ist einfach empirisch falsch.

#4307:  Autor: fwoWohnort: nicht fest BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 19:40
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Antidogmatiker hat folgendes geschrieben:
Also bitte. Wenn die Toleranz gegenüber dem Islam nur geheuchelt wäre, würden die Eliten* nicht jede Islamkritik tabuisieren [...]

Edit: *Ich meine damit die politischen und wirtschaftlichen Eliten

Dass es Leute gibt, die Islamkritik teilweise oder gänzlich tabuisieren, ist geschenkt. Dass manche davon zu irgendeiner Elite gehören und ihren Einfluss entsprechend spielen lassen, ist gut möglich. Dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten in ihrer Gesamtheit Islamkritik tabuisieren, ist Unsinn. Das ist einfach empirisch falsch.

Aber erst neuerdings. Da hat es seit dem berühmten Kölner Silvester eine Bewegung in unserer veröffentlichten Meinung gegeben. Dazu brauchst Du Dir nur anzusehen, wer z.B. Meinungen eines Bassam Tibi oder eines Mouhanad Khorchide zur Mehrheit der europäischen oder deutschen Muslime gedruckt hat, das war höchstens die FAZ, alle anderen haben die doch nur als islamophob mit ganz spitzen Fingern angefasst. Und das sind beides selbst Muslime. Eine Meinung wie die beiden sie, zwar totgeschwiegen, aber äußern durften, von einem europäischen Christen oder Atheisten geäußert, war dann Islamophobie und Xenophobie pur. Einen derartigen Umschwung kannst Du auch hier im Forum finden, und ich würde mich nicht wundern, wenn ich ihn sogar mit Äußerungen von Dir belegen könnte, wenn ich mir etwas Mühe gäbe.

#4308:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 19:53
    —
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.

#4309:  Autor: unquestWohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 21:21
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.

Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Das Problem des Extremismus wird jedenfalls nicht gelöst, wenn man behauptet, dass es nicht zum Islam gehört.

#4310:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 21:23
    —
unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.

Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Das Problem des Extremismus wird jedenfalls nicht gelöst, wenn man behauptet, dass es nicht zum Islam gehört.


#4311:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 21:31
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.


Sehe ich ähnlich.
Z.B. ist die Kritik an muslimischen Männern die ihre "Ehre" an die weiblichen Familienmitglieder delegieren
seit Jahrzehnten Dauerthema. Ich kann mich auch nicht erinnern dass diese Art Kritik ernsthaft breit
angeriffen oder totgeschwiegen wurde.
Bassam Tibi ist übrigens sehr oft im TV aufgetreten, von totschweigen kann da auch keine Rede sein.

Nicht zuletzt hat die grassierende Islamophobie ihre Grundlage auch in der zu 80-90% in negativem Zusammenhang
stattfindenden Berichterstattung über den Islam. Irgendwas halbwegs normales oder gar positives
aus der islamischen Welt kommt ja in den Medien kaum vor.
Wenns was ohne Gewalt ist dann hat die OPEC den Ölpreis erhöht zwinkern

#4312:  Autor: SkeptikerWohnort: Lovetown BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 21:36
    —
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.


Sehe ich ähnlich.
Z.B. ist die Kritik an muslimischen Männern die ihre "Ehre" an die weiblichen Familienmitglieder delegieren
seit Jahrzehnten Dauerthema. Ich kann mich auch nicht erinnern dass diese Art Kritik ernsthaft breit
angeriffen oder totgeschwiegen wurde.
Bassam Tibi ist übrigens sehr oft im TV aufgetreten, von totschweigen kann da auch keine Rede sein.

Nicht zuletzt hat die grassierende Islamophobie ihre Grundlage auch in der zu 80-90% in negativem Zusammenhang
stattfindenden Berichterstattung über den Islam. Irgendwas halbwegs normales oder gar positives
aus der islamischen Welt kommt ja in den Medien kaum vor.
Wenns was ohne Gewalt ist dann hat die OPEC den Ölpreis erhöht zwinkern


Yupp, der Islam wird vorwiegend benutzt zur Ablenkung von den diversen Sauereien der hiesigen Politik. *Der Islam* hat u.a. auch Sündenbockfunktion ...-

#4313:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 21:44
    —
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.


Sehe ich ähnlich.
Z.B. ist die Kritik an muslimischen Männern die ihre "Ehre" an die weiblichen Familienmitglieder delegieren
seit Jahrzehnten Dauerthema. Ich kann mich auch nicht erinnern dass diese Art Kritik ernsthaft breit
angeriffen oder totgeschwiegen wurde.
Bassam Tibi ist übrigens sehr oft im TV aufgetreten, von totschweigen kann da auch keine Rede sein.

Nicht zuletzt hat die grassierende Islamophobie ihre Grundlage auch in der zu 80-90% in negativem Zusammenhang
stattfindenden Berichterstattung über den Islam. Irgendwas halbwegs normales oder gar positives
aus der islamischen Welt kommt ja in den Medien kaum vor.
Wenns was ohne Gewalt ist dann hat die OPEC den Ölpreis erhöht zwinkern


Und das schreiben Leute, die am Christentum, in welcher Ausprägung auch immer, kein gutes Haar lassen. Ihr seid schon witzig.

#4314:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 22:42
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Und das schreiben Leute, die am Christentum, in welcher Ausprägung auch immer, kein gutes Haar lassen. Ihr seid schon witzig.

Inwieweit ist es jetzt ein Widerspruch, das Christentum zu kritisieren und zu sagen, dass Bassam Tibi Medienpräsenz hat und die Medien islamische Weltgegenden überwiegend negativ darstellen? noc

For the record: Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass Diskordianerpapsts Einstellung zum Islam insgesamt mindestens ein ganzes Stück zu unkritisch ist. Aber trotzdem, zumindest in dem Zitat war kein direkter Widerspruch.

#4315:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 23:23
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Und das schreiben Leute, die am Christentum, in welcher Ausprägung auch immer, kein gutes Haar lassen. Ihr seid schon witzig.

Inwieweit ist es jetzt ein Widerspruch, das Christentum zu kritisieren und zu sagen, dass Bassam Tibi Medienpräsenz hat und die Medien islamische Weltgegenden überwiegend negativ darstellen? noc

For the record: Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass Diskordianerpapsts Einstellung zum Islam insgesamt mindestens ein ganzes Stück zu unkritisch ist. Aber trotzdem, zumindest in dem Zitat war kein direkter Widerspruch.


Weil an zwei Religionen, aus welchen Gründen auch immer, unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden? Aber das weißt du ja selbst.

#4316:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 23:46
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Und das schreiben Leute, die am Christentum, in welcher Ausprägung auch immer, kein gutes Haar lassen. Ihr seid schon witzig.

Inwieweit ist es jetzt ein Widerspruch, das Christentum zu kritisieren und zu sagen, dass Bassam Tibi Medienpräsenz hat und die Medien islamische Weltgegenden überwiegend negativ darstellen? noc

For the record: Ich bin allerdings auch der Ansicht, dass Diskordianerpapsts Einstellung zum Islam insgesamt mindestens ein ganzes Stück zu unkritisch ist. Aber trotzdem, zumindest in dem Zitat war kein direkter Widerspruch.


Weil an zwei Religionen, aus welchen Gründen auch immer, unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden? Aber das weißt du ja selbst.


Nochmal:

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Inwieweit ist es jetzt ein Widerspruch, das Christentum zu kritisieren und zu sagen, dass Bassam Tibi Medienpräsenz hat und die Medien islamische Weltgegenden überwiegend negativ darstellen? noc


Dass Diskordianerpapst an Christentum und Islam zwei verschiedene Maßstäbe anlegt, vermute ich auch. Aber nicht in dem, was du zitiert hast. Bzw. zumindest hättest du das näher auszuführen.

#4317:  Autor: Commander VimesWohnort: Ankh-Morpork BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 23:47
    —
unquest hat folgendes geschrieben:

Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Das Problem des Extremismus wird jedenfalls nicht gelöst, wenn man behauptet, dass es nicht zum Islam gehört.


Es gibt extremistische Muslime = Extremismus gehört zum Islam

Es gibt Muslime in Deutschland = Der Islam gehört trotzdem nicht zu Deutschland

Am Kopf kratzen
... finde den Fehler...

#4318:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 23:52
    —
Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Das Problem des Extremismus wird jedenfalls nicht gelöst, wenn man behauptet, dass es nicht zum Islam gehört.


Es gibt extremistische Muslime = Extremismus gehört zum Islam

Es gibt Muslime in Deutschland = Der Islam gehört trotzdem nicht zu Deutschland

Am Kopf kratzen
... finde den Fehler...


Ich würde vermuten, unquest kann sich Deutschland ohne Islam vorstellen, aber nicht Islam ohne Extremisten. Ist aber nur eine Vermutung.

#4319:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.03.2017, 00:48
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Eine Kritik, die nicht pauschal von "dem Islam" spricht, der so und so böse sei, sondern die differenziert kritisiert, konnte man immer schon ganz problemlos äußern. Nur haben dazu die meisten in der Öffentlichkeit wahrgenommenen sog. "Islamkritiker" gar keine Lust, im Gegensatz zu zB dem genannten Khorchide. Wer pauschal diffamiert statt differenziert zu kritisieren, kriegt aber natürlich Gegenwind - zu Recht.


Sehe ich ähnlich.
Z.B. ist die Kritik an muslimischen Männern die ihre "Ehre" an die weiblichen Familienmitglieder delegieren
seit Jahrzehnten Dauerthema. Ich kann mich auch nicht erinnern dass diese Art Kritik ernsthaft breit
angeriffen oder totgeschwiegen wurde.
Bassam Tibi ist übrigens sehr oft im TV aufgetreten, von totschweigen kann da auch keine Rede sein.

Nicht zuletzt hat die grassierende Islamophobie ihre Grundlage auch in der zu 80-90% in negativem Zusammenhang
stattfindenden Berichterstattung über den Islam. Irgendwas halbwegs normales oder gar positives
aus der islamischen Welt kommt ja in den Medien kaum vor.
Wenns was ohne Gewalt ist dann hat die OPEC den Ölpreis erhöht zwinkern


Und das schreiben Leute, die am Christentum, in welcher Ausprägung auch immer, kein gutes Haar lassen. Ihr seid schon witzig.


Ja, vor allem dieser tillich ist ein ganz übler Christenbasher.

#4320:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 22.03.2017, 01:06
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Weil an zwei Religionen, aus welchen Gründen auch immer, unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden? Aber das weißt du ja selbst.


Das sehe ich nicht so. Den Islam zu kritisieren ist derzeit etwas problematisch, weil man da zu leicht Zustimmung aus der falschen Ecke erhält bzw. in diese Ecke gestellt werden kann.

Ein anderer Grund ist die politische Komponente der Religionskritik. Das wesentliche Ziel atheistischer und laizistischer Verbände ist nicht die Abschaffung oder das Verbot von Religionen, sondern die strikte Trennung von Staat und Kirche/Religion und die Abschaffung religiöser Privilegien. Und in diesem Umfeld ist der Islam nicht das eigentliche Problem. Wenn der Islam bei uns zuviel Einfluss erhält, dann über die Brücke der Privilegien der christlichen Kirchen - im Sinne der Gleichbehandlung.

Darum ist Kritik am Christentum und an den Privilegien der Kirche immer auch eine Kritik an einem zu grossen Einfluss des Islams auf unsere Gesellschaft.



Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte


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