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Ihno
Interlektuäler



Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 368

Beitrag(#265719) Verfasst am: 21.02.2005, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.


Aber alles landet in unseren deutschen(!) Mägen! Showdance zwinkern
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"In der Welt der Wissenschaft ist alles perfekt!" (Dexter, Dexters Labor)
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sigi
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Anmeldungsdatum: 16.01.2005
Beiträge: 975

Beitrag(#265746) Verfasst am: 21.02.2005, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik schrieb:
Zitat:
Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass die nationalen Kulturen noch eine lange lebensdauer haben? Sieh dich mal im McDonalds um.

fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.


Interessant, du sprichst von "nationalen Kulturen".
Bei 196 Staaten macht das 196 nationale Kulturen.
Erkläre mir doch bitte einmal den Kulturellen Unterschied -außer Sprache- der Staaten Mitteleuropas?

--
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9840
Wohnort: 75

Beitrag(#265765) Verfasst am: 21.02.2005, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

MarIna
Visionärin


Noch mehr "Visionäre":



Offensichtlich fahren Leute, die sich selbst als "visionär" empfinden, immer mal gerne den Karren vor die Wand.
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"Die einfache Formel: Jesus ist stärker! hilft Menschen, sich aus der Fixierung völlig irrationaler Wertesysteme zu lösen."
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Hans-Peter
registrierter User



Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#265840) Verfasst am: 21.02.2005, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Babyface hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:

Ich sehe viele Deutsche und lese auch hier von welchen, die sagen: ich habe keine Identität, außer der eines Menschen. Oder: ich bin Weltbürger. Und kommen sich dabei auch in keiner Weise lächerlich vor.

Warum sollten sie sich lächerlich vorkommen? Solche Polemik kommt meist von Leuten, wenn ihnen die Argumente knapp werden. In Deinem Fall bin ich mir jedoch ziemlich sicher, das Du überhaupt keine hast, lasse mich aber selbstverständlich jederzeit eines besseren belehren.


Wertes Babyface, wir treffen ja in diesem Forum nun zum ersten Mal aufeinander - vielen Dank für die bereits im 2. Satz gezeigten Freundlichkeit! Winke - Winke

Letztendlich stehen diese Leute nun mal ziemlich allein auf dieser Welt. Denn mit einer solchen Einstellung kann man nur unter der westlichen Wohlstandsglocke existieren.


Babyface hat folgendes geschrieben:
Leider argumentierst Du mit dem "wir" zirkelschlüssig, da Du damit genau den zu erhaltenden Wert (des "deutschen Volkes") voraussetzt, dessen Nützlichkeit und damit Erhaltungswertigkeit Du uns ja erst noch aufzeigen musst.


Absurd.

Welche Form von Rassismus vertrittst Du eigentlich? Ich solle die "Nützlichkeit" und die "Erhaltungswertigkeit" unseres Volkes aufzeigen? Es hat dieselbe "Nützlichkeit" und "Erhaltungswertigkeit" wie bsp. das jüdische Volk auch. Und da es das Volk ist, welchem ich nun einmal angehöre, darf ich mir doch schon Gedanken über seine Entwicklung machen. Und letztendlich sind wir alle Produkte unserer Vorfahren und der von ihnen geschaffenen Welt. Niemand hat sich selber, sozusagen aus sich heraus, geschaffen.

Babyface hat folgendes geschrieben:
Beantworten solltest Du also die Frage: Warum werden _ich_ und diejenigen die mir etwas bedeuten schwere Nachteile oder gar Schäden davonzutragen haben, wenn ich keine völkisch-kulturelle Identität entwickele? Nur wenn es Dir gelingt dies aufzuzeigen, hättest Du hier ein Argument.


Die Sache ist ganz einfach. Ich habe es oben bereits erwähnt. Mit Deiner Einstellung kann man nur in unserer Wohlstandsgesellschaft mit (noch) hoher sozialer Absicherung existieren. Sollten diese Gegebenheiten mal wegbrechen, trägt das Fundament, auf welchem Du stehst, nicht mehr. Womit klar ist, daß es nur unter "Laborbedingungen" und nicht im "Feldversuch" funktioniert. Warum war früher, als die materielle Situation noch schlechter war, die Großfamilie mit mehreren Generationen unter einem Dach die hauptsächliche Lebensform? Warum ist sie es noch immer fast überall auf der Welt? Warum schlossen sich die Menschen zu Städten zusammen und bildeten Staaten? Wo steht der Einzelne, sollte die staatliche Fürsorge und die Wirtschaft mal zusammenbrechen? Wenn Du mir diese Fragen überzeugend beantworten kannst, hättest Du die Möglichkeit, mich von Deiner absurden Logik zu überzeugen! zwinkern
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"Ja! Nach drei Wochen Krieg in Deutschland wußten wir Bescheid: Wären die Mädchen Deutsche gewesen - jeder hätte sie vergewaltigen und danach erschiessen dürfen und es hätte fast als kriegerische Tat gegolten..."
Alexander Solschenizyn, Der Archipel GULAG
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Hans-Peter
registrierter User



Anmeldungsdatum: 16.12.2004
Beiträge: 551

Beitrag(#265848) Verfasst am: 21.02.2005, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass die nationalen Kulturen noch eine lange lebensdauer haben? Sieh dich mal im McDonalds um.


Wenn man nicht versucht, ein entsprechendes Bewußtsein seinen Wurzeln gegenüber zu entwickeln, wird die Kultur in der Tat so enden. Es bedeutet nichts anderes als: egal, wo auf dieser Welt ich mich befinde - überall die gleichen Stahl-Glas-Hochhäuser und die selben Mc Donald's-Läden - am besten mit dem gleichen Menü. Denn dann hat es Mc Donald's einfacher, die Filialen und Franchise-Nehmer zu beliefern und der Profit vergrößert sich rasant!

Wenn das Deine Vorstellung von einer lebenswerten Zukunft ist - meine ist es jedenfalls nicht!

Shadaik hat folgendes geschrieben:
fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.


Die Einteilung: "Joghurt aus der Türkei", "Eis aus Frankreich" usw. mit der Betonung, daß alles anders schmeckt und einer anderen Art der Zubereitung unterliegt existiert ja nur, weíl es eben Unterschiede zwischen Kulturen gibt. Gäbe es sie nicht mehr, wären auch diese Bezeichnungen sinnlos.

Worauf willst Du eigentlich hinaus? "Deutsche, kauft deutsche Bananen!" - mit solchen abgegriffenen "Gutmenschen-Schenkelklopfern" willst Du uns hier doch wohl nicht kommen, oder?
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Alexander Solschenizyn, Der Archipel GULAG
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#265851) Verfasst am: 21.02.2005, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Kossuth hat folgendes geschrieben:

Danke, dass du den passenden Artikel gefunden hast.

Ich habe grundsätzlich Nichts gegen Denkmäler. Ich will aber eben das Irrationale an der übertriebenen Antifa-Haltung damit illustrieren, dass es auf der einen Seite strengste Alarmbereitschaft herrscht, während gegenüber der extremen Linke die Tore weitgehend geöffnet sind.

Das wolltest du vielleicht illustrieren, ist der aber mitnichten gelungen. Die Gedenktafel ist nur ein Hinweis darauf, dass Stalin mal da gewohnt hat. Das ist ein interessantes Detail Wiener Geschichte. Willst du jetzt alle Gedenktafeln über historische Persönlichkeiten vernichten? Stalin ist lange nicht der einzige Antidemokratische Verbrecher, dessen Konterfei auf irgendwelchen Denkmälern in Wien zu finden ist.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#265853) Verfasst am: 21.02.2005, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Türkisch ist eine interessante und einfache Sprache.
(@ wanderer: ja, türkisch ist mit mongolisch verwandt)

Ja, aber nur die Grammatik ist ob ihrer fixen Wortstellung einfach. Wurde mW in Esperanto übernommen. Der Teufel steckt im Detail der Morphologie, wegen ihrer komplexen Suffixfolgen und der Vokalübereinstimmung.

Shadaik hat folgendes geschrieben:

Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass die nationalen Kulturen noch eine lange lebensdauer haben? Sieh dich mal im McDonalds um.

fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.

Schon wieder ist beim Thema Kultur vom Essen die Rede. Sind wir etwa jetzt türkischer, weil wir Döner essen? Aber die Griechen essen den auch und zwar unter anderer Bezeichnung. Also was jetzt? Sind wir japanischer wegen dem Sushi?

Ich habe andernorts mal aus dem Stehgreif dazu geschrieben, was mir über die deutsche bzw. österreichischer Kultur so einfällt. Zu leugnen, dass sie existiert oder sie an Nationalspeisen festzumachen, ergibt wenig Sinn.
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Hm, vielleicht ist das typisch deutsch von mir, mit der Nationalität auf Kriegsfuß zu stehen Am Kopf kratzen

Ja und ob das so ist. Selbst die Nationalisten schimpfen immer über den aktuellen Status Quo. Das taten sie schon vor 100 und vor 150 Jahren.

Es gibt da ein netten Vergleich, den ich mal gehört habe. Ein amerikanischer Vorgesetzter verpackt seine Kritik (das Fleisch) in einer Schicht von Lob (das Brot). Beim Deutschen ist es nur Fleisch. Beim Japaner nur Brot.
Deutsche sind direkt. Sie verlieren keine unnötigen Worte über das, was sie ohnehin in Ordnung finden, sondern kritisieren, was ihnen nicht passt. Dafür können sie Kritik an sich selbst auch wegstecken. Wenn der Deutsche etwas bestellt, dann sagt er ganz einfach was er haben will.
(Der Österreicher auch) Der Ami verpackt das in endlose Höflichkeitsfloskeln. Wenn ein Produkt mit 3€ angeschrieben ist, dann geht der Deutsche davon aus, dass damit auch 3€ gemeint sind und diese nicht verhandelbar sind. In anderen Kulturen ist Handeln Pflicht.
Die Deutsche Püntklichkeit ist nicht nur so ein Sprichwort. In manchen Kulturen macht man sich einen groben Zeitraum aus, zu dem man sich treffen will. Der Deutsche wird bei fünf Minuten Verspätung nervös.
Deutsche eignen sich weiters weder als Humoristen, noch als Schauspieler. Deutsche Filme sind wahrscheinlich zu realistisch. Realismus ist fad. Die Kabarettisten spotten meist über Politiker oder irgendwelche wichtige Persönlichkeiten bzw. Gruppen. Sie sagen aber selten was, was sie nicht meinen, anders z.B. als amerikanische Stand-Ups (John Pinette, George Carlin), die eine extrem brutale Sprache verwenden.
Österreichische Kabarettisten ziehen sich besonders gerne selber durch den Kakao. Das ähnelt dem Humor der jüdischen Standups in den USA sehr.

Was mir auch besonders an Österreichern auffällt, ist dass wir selten etwas loben oder hervorheben, sondern vielmehr Kritik negieren. "nicht schlecht", "nicht blöd....." usw.

Deutsche und Österreicher singen nicht gerne spontan und schon gar nicht in derÖffentlichkeit.

Die Deutschen gehören zudem zu den Völkern, die die Aufklärung hinter sich haben. Sie vertrauen also ihrem eigenen Urteilsvermögen und verwenden dieses auch. Holger Apfel ist halt zu anderen Schlussfolgerungen gekommen, als du.

Deutsche ziehen ab einem gewissen Alter von zu Hause aus. Die wenigen, die das nicht machen, sind Muttersöhnchen und Aussenseiter. In Italien ist das nicht so. In manchen Kulturen hättest du damit sogar deine Familie verraten.

Und ja, das alles und vieles mehr hast du wahrscheinlich mit Holger Apfel gemein und auch mit Hamburger Autonomen. Die Deutschen Autonomen sind typisch deutsch in dem, was sie machen.
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AdvocatusDiaboli
Bekennender Volksverräter



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#265856) Verfasst am: 21.02.2005, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ihno hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.


Aber alles landet in unseren deutschen(!) Mägen! Showdance zwinkern


Und die Schokolade aus dem Inkareich nicht zu vergessen.

McDonalds stellt seine Würger aus deutschem Fleisch, Gemüse und Getreide her. Und die Franchise-Nehmer sind ebenso deutsch. Die anderen Produkte wurden aus anderen Kulturen entlehnt, werden aber nicht mehr als solche empfunden und allesamt in Deutschland hergestellt.

Wie sieht ein deutscher Magen aus? Sauerkrautrobust? Übermässig dehnfähig? Magenraum im Osten? zwinkern

Ich sehe nicht den Untergang der deutschen Kultur voraus. Allerdings wird es eine Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen geben, das ist doch nicht zu verwünschen. Der Schutz der deutschen Kultur sollte nicht durch Protektion sondern durch Innovationen gesichert werden, wenn man ihn den braucht.
Anscheinend haben die Anhänger der deutschen Kultur nicht viel Vertrauen in sie. Kein Wunder, es sind nicht gerade die kulturell besonders Begabten, die die deutsche Kultur bedingungslos verteidigen wollen.
Während des 3.Reiches war die deutsche Kultur der Emigranten erfolgreicher und qualitativ hochwertiger als alles was von deutschen Nationalisten ausging.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 20405
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Beitrag(#265860) Verfasst am: 21.02.2005, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Sind wir japanischer wegen dem Sushi?



Nein, so geht das nicht! freakteach
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Effô Tisetti
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Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9840
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Beitrag(#266096) Verfasst am: 22.02.2005, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

So machen wir das auf Schalke:

Pressemitteilung vom 22.02.2005

Schalke 04 grenzt Rechtsextreme aus seinem Vereinsleben und der Arena aus

Der FC Schalke 04 setzt gemäß seiner Vereinssatzung ein weiteres deutliches Zeichen gegen ausländerfeindliche und rassistische Gesinnung. Der Vorstand hat vor dem Hintergrund eines aktuellen Falles entschieden, dass eine Mitgliedschaft in der NPD, bei den Republikanern (REP) oder Parteien mit gleichen oder ähnlichen politischen Zielen unvereinbar ist mit einer Mitgliedschaft beim FC Schalke 04.

Denn in den Paragrafen 2 („Zweck und Aufgabe des Vereins“) und 4.4 („Ende der Mitgliedschaft“) der königsblauen Vereinssatzung heißt es
unmissverständlich: „Die soziale Integration ausländischer Mitbürger soll gefördert werden“ sowie „Der Ausschluss aus dem Verein kann u.a. erfolgen ... bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins, insbesondere durch Kundgabe rassistischer oder ausländerfeindlicher Gesinnung“. Eine Mitgliedschaft in einer der genannten Parteien hat demnach den sofortigen Vereinsausschluss bzw. die Verweigerung der Aufnahme zur Folge. „Diese rechtsextremen Parteien sollen wissen, dass sie auf Schalke nicht willkommen sind und wir alles Mögliche tun werden, um sie bewusst aus dem Vereinsleben auszugrenzen“, erklärt Schalkes Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Peter Peters.

In diesem Zusammenhang wird der Verein in den nächsten Heimspielen Aktionen gegen vereinzelte Neonazis in der Arena AufSchalke starten, die durch das Tragen einschlägiger Symbole auf sich aufmerksam gemacht haben. „Wir haben entsprechende Hinweise aus unserer Fanszene und von der Polizei bekommen und werden der Sache mit großem Ernst nachgehen. Denn unsere Arena haben wir bislang von diesen politischen Gruppierungen weitestgehend freigehalten und das soll auch in Zukunft so bleiben. Wir nutzen hierbei konsequent unser Hausrecht“, so Peters. Gegen Zuschauer, die entsprechend auffällig sind, wird der FC Schalke 04 ein Hausverbot aussprechen. Wenn es sich bei der Überprüfung sogar um Vereinsmitglieder handelt, werden diese ausgeschlossen.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 20405
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#266098) Verfasst am: 22.02.2005, 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Daumen hoch!
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narziss
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21939

Beitrag(#266102) Verfasst am: 22.02.2005, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wie sieht das bei anderen Vereinen aus?

Und: wie konsequent hält man sich in der Realität an diese Zielsetzungen?
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#266161) Verfasst am: 22.02.2005, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
Wie sieht das bei anderen Vereinen aus?

Und: wie konsequent hält man sich in der Realität an diese Zielsetzungen?


In Hannover gibt es in Zusammenarbeit mit der hiesigen Universität, Fachbereich Sport/Erziehungswissenschaften seit Jahren ein Fanprojekt. Ich würde es als Außenstehender durchaus als erfolgreich bezeichnen. Ich bin zwar sehr selten im Stadion, aber mein ganz subjektiver Eindruck ist, dass sich durchaus was getan hat. Man wird als Langhaariger (der ich nicht mehr bin) nicht schon auf der Anfahrt von rechts angepöbelt; dämliche Sprechchöre bleiben auch aus. Das wird sicher auch noch mehr Gründe haben als nur die Arbeit der Fans; z. B. ist es in Hannover ja so, dass die beliebten Spieler überwiegend Ausländer aus Osteuropa sind und es andere pädagogische Maßnahmen wie "Mitternachtsfußball" gibt.
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sigi
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Anmeldungsdatum: 16.01.2005
Beiträge: 975

Beitrag(#266162) Verfasst am: 22.02.2005, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker schrieb:
Zitat:
Der FC Schalke 04 setzt gemäß seiner Vereinssatzung ein weiteres deutliches Zeichen gegen ausländerfeindliche und rassistische Gesinnung. Der Vorstand hat vor dem Hintergrund eines aktuellen Falles entschieden, dass eine Mitgliedschaft in der NPD, bei den Republikanern (REP) oder Parteien mit gleichen oder ähnlichen politischen Zielen unvereinbar ist mit einer Mitgliedschaft beim FC Schalke 04.


Ich schaue mal in die Zukunft:
Der Verfassungsschutz teilt den Vereinen die Namen der sogenannten Rassisten und Ausländerfeinde mit. Diese werden dann aus den Vereinen ausgeschloßen und der Stadienzutritt verwehrt. Vor den Stadientoren hocken dann selbsternannte Gutmenschen und beschnüffeln die Fans ob ihrer korrekten Gesinnung, bzw. nach Auffälligkeiten wie Glatze oder einen nervösen rechten Arm. In der Praxis sieht das dann so aus, dass ein Deutscher, afrikanischer oder türkischer Herkunft, alle Deutschaussehnden provozierend begrabscht und mit ausländischen Flüchen versieht um eine "verdächtige" Reaktion zu entlocken.
Da dies alles nicht so funktioniert, beschließen die Gutmenschenparteien die Kenntlichmachung dieser ewig gestrigen, mittels der Buchstaben NS. Eine lebhafte Diskussion unter den Gutmenschen entbrannte dann, ob die Kenntlichmachung auf der Kleidung ausreicht oder ob Tätowiert werden muß, ebenso wurde über einen Genetischen Fingerabdruck in Form eines Hakenkreuzes im Ausweis nachgedacht, schließlich sollen in den Arenen nur "geistig reine" sitzen.
Wenn auch diese humanen Maßnahmen nicht ausreichen, wird ernsthaft erwogen, Druck gemäß den Menschenrechten auf die Arbeitgeber auszuüben. Es kann doch nicht sein, dass eine Firma durch die Entlohnung eines sogenannten Rechten, diesen, dessen politische Einstellung, seinen Mitgliedsbeitrag für die Partei und den Eintitt für ein Fußballspiel in dem nur auserwählte sitzen dürfen, finanziert, was ja auch dem internationalen Ansehen Deutschlands schaden würde.
Ein oberster selbsterannter Gutmensch machte dann den Vorschlag, nicht die Symptome, sondern die Ursachen zu bekämpfen und hier müße der Staat bereits bei der Entstehung des Lebens Grenzen setzen - einem Rechten dürften demnach keine Kinder zugestanden werden, da die Gefahr besteht, er könne seine Kinder mit rechtem Gedankengut infiltrieren. Als Präventivmaßnahme, um den Anfängen zu wehren, wurde vorgeschlagen, Deutsche, deren Vater oder Großvater im 2.Wk gedient hatten und die mindestens das EK 2 bekamen, auf humane Weise zu sterilisieren. Von einer neugegründeten "Human-globalfeministischen-antifaschistischen" "mein Bauch gehört der korrekten Gesinnung"-Bewegung wurde vorgeschlagen, generell "unwerte" Gedanken bereits im Mutterleib zu eleminieren.
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Babyface
Weltmeister



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11236

Beitrag(#266163) Verfasst am: 22.02.2005, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
Babyface hat folgendes geschrieben:
Hans-Peter hat folgendes geschrieben:

Ich sehe viele Deutsche und lese auch hier von welchen, die sagen: ich habe keine Identität, außer der eines Menschen. Oder: ich bin Weltbürger. Und kommen sich dabei auch in keiner Weise lächerlich vor.

Warum sollten sie sich lächerlich vorkommen? Solche Polemik kommt meist von Leuten, wenn ihnen die Argumente knapp werden. In Deinem Fall bin ich mir jedoch ziemlich sicher, das Du überhaupt keine hast, lasse mich aber selbstverständlich jederzeit eines besseren belehren.


Wertes Babyface, wir treffen ja in diesem Forum nun zum ersten Mal aufeinander - vielen Dank für die bereits im 2. Satz gezeigten Freundlichkeit! Winke - Winke

Och Gottchen, wenn Dir eine freundlichere Formulierung einfällt, dass Hans-Peter keine Argumente hat, nur her damit.

Zitat:
Letztendlich stehen diese Leute nun mal ziemlich allein auf dieser Welt. Denn mit einer solchen Einstellung kann man nur unter der westlichen Wohlstandsglocke existieren.

Wenn Du meinst. (war das freundlicher? zwinkern )

Zitat:
Babyface hat folgendes geschrieben:
Leider argumentierst Du mit dem "wir" zirkelschlüssig, da Du damit genau den zu erhaltenden Wert (des "deutschen Volkes") voraussetzt, dessen Nützlichkeit und damit Erhaltungswertigkeit Du uns ja erst noch aufzeigen musst.


Absurd.

Welche Form von Rassismus vertrittst Du eigentlich? Ich solle die "Nützlichkeit" und die "Erhaltungswertigkeit" unseres Volkes aufzeigen? Es hat dieselbe "Nützlichkeit" und "Erhaltungswertigkeit" wie bsp. das jüdische Volk auch. Und da es das Volk ist, welchem ich nun einmal angehöre, darf ich mir doch schon Gedanken über seine Entwicklung machen. Und letztendlich sind wir alle Produkte unserer Vorfahren und der von ihnen geschaffenen Welt. Niemand hat sich selber, sozusagen aus sich heraus, geschaffen.

Offensichtlich haben wir ein Verständigungsproblem. Deshalb versuche ich Dir meinen Standpunkt genauer darzulegen: Es gibt einerseits Menschen, unter ihnen vermutlich Du, die großen Wert auf die Erhaltung von Reinheit und zahlenmäßiger Dominanz des „deutschen Volkes“ und seiner Kultur legen. Ich hingegen bin der Ansicht, dass es nicht verwerflich ist, wenn sich Hans-Peter et al. weniger fleißig vermehren als Menschen anderer Abstammung, oder wenn zunehmend Menschen verschiedener Herkunft zusammen Kinder in D zeugen. Denn ich gehöre nicht zu denjenigen, welche die Erhaltungswertigkeit des „deutschen Volkes“ postulieren und daher konsequenterweise fordern müssen, eine aus völlig legitimen Verhaltensweisen resultierende demographische Entwicklung notfalls gewaltsam zu unterdrücken. Einen entsprechenden Erhaltungswert messe ich jedoch der Gemeinschaft derer bei, unter denen ein Konsens über die Gültigkeit gewisser ethischer Grundwerte und Grundrechte besteht, die auch ich vertrete. Wertegemeinschaften können einen hervorragenden Schutz ihrer Mitglieder vor unerwünschten Verhaltensweisen bieten, weil sie genau diesbezüglich optimierte Interessensgemeinschaften darstellen. Abstammung ist selbstverständlich weder ein relevantes Einschluss- noch Ausschlusskriterium für die Zugehörigkeit zu der Wertegemeinschaft, der ich mich zugehörig fühle, denn sie ist kein brauchbarer Indikator für Gesinnung (z.b. der Gesinnung von Massenmördern). Weder muss ich eine völkische Identität aufbauen, um den Schutz einer Wertegemeinschaft zu genießen, noch ist völkische Identität notwendig, um eine Wertegemeinschaft zu bilden.

Hans-Peter hat folgendes geschrieben:
Babyface hat folgendes geschrieben:
Ich kann verstehen, dass sich Menschen, deren Selbstverständnis (und Selbstbewusstsein) an einer völkisch-kulturellen Identität klebt, von Menschen, die keinen Wert darauf legen, mit denen im selben Boot zu rudern und das Boot deshalb nicht so recht vorankommt, bedroht fühlen. Schliesslich kann das Bedürfnis, Befriedigung aus einer solchen Identität zu ziehen nur dann effektiv gestillt werden, wenn diejenigen mitspielen, mit denen man sich auf diese Weise verbunden fühlt. Nur warum sollten die das tun, wenn sie das Bedürfnis nach einer völkischen Identität nicht teilen? Sollen sie eine andere (Deine) Identität entwicklen, nur damit es Dir besser geht, damit Du Dich in einem großen Rudel sicher und geborgen fühlst? Das wäre aber eine ziemlich egoistische Anspruchshaltung und damit Dein Problem, findest Du nicht? Wenn Du diese Erwartung nicht hegst, müsstest Du also schon versuchen zu zeigen, welche Vorteile ich hätte, wenn ich zu Dir und deinen Gesinnungsgenossen ins Boot steige, und nicht nur, welche positiven Auswirkung dies auf die Befindlichkeiten von Hans Peter et al. hätte.

(keine Antwort)


Zitat:

Babyface hat folgendes geschrieben:
Beantworten solltest Du also die Frage: Warum werden _ich_ und diejenigen die mir etwas bedeuten schwere Nachteile oder gar Schäden davonzutragen haben, wenn ich keine völkisch-kulturelle Identität entwickele? Nur wenn es Dir gelingt dies aufzuzeigen, hättest Du hier ein Argument.

[...]
Wenn Du mir diese Fragen überzeugend beantworten kannst, hättest Du die Möglichkeit, mich von Deiner absurden Logik zu überzeugen! zwinkern

Siehe oben. Mein Punkt war, dass ja Du ein Problem hast und, wenn Du es lösen willst, möglichst viele Menschen wie mich überzeugen musst, dass es nicht nur das Problem von Hans-Peter et al. ist. Warum also werden _ich_ und diejenigen die mir etwas bedeuten schwere Nachteile oder gar Schäden davonzutragen haben, wenn ich keine völkisch-kulturelle Identität aufbaue?
_________________
posted by Babyface
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#266171) Verfasst am: 22.02.2005, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

sigi hat folgendes geschrieben:
Schalker schrieb:
Zitat:
Der FC Schalke 04 setzt gemäß seiner Vereinssatzung ein weiteres deutliches Zeichen gegen ausländerfeindliche und rassistische Gesinnung. Der Vorstand hat vor dem Hintergrund eines aktuellen Falles entschieden, dass eine Mitgliedschaft in der NPD, bei den Republikanern (REP) oder Parteien mit gleichen oder ähnlichen politischen Zielen unvereinbar ist mit einer Mitgliedschaft beim FC Schalke 04.


Ich schaue mal in die Zukunft:
Der Verfassungsschutz teilt den Vereinen die Namen der sogenannten Rassisten und Ausländerfeinde mit. Diese werden dann aus den Vereinen ausgeschloßen und der Stadienzutritt verwehrt. Vor den Stadientoren hocken dann selbsternannte Gutmenschen und beschnüffeln die Fans ob ihrer korrekten Gesinnung, bzw. nach Auffälligkeiten wie Glatze oder einen nervösen rechten Arm. In der Praxis sieht das dann so aus, dass ein Deutscher, afrikanischer oder türkischer Herkunft, alle Deutschaussehnden provozierend begrabscht und mit ausländischen Flüchen versieht um eine "verdächtige" Reaktion zu entlocken.
Da dies alles nicht so funktioniert, beschließen die Gutmenschenparteien die Kenntlichmachung dieser ewig gestrigen, mittels der Buchstaben NS. Eine lebhafte Diskussion unter den Gutmenschen entbrannte dann, ob die Kenntlichmachung auf der Kleidung ausreicht oder ob Tätowiert werden muß, ebenso wurde über einen Genetischen Fingerabdruck in Form eines Hakenkreuzes im Ausweis nachgedacht, schließlich sollen in den Arenen nur "geistig reine" sitzen.
Wenn auch diese humanen Maßnahmen nicht ausreichen, wird ernsthaft erwogen, Druck gemäß den Menschenrechten auf die Arbeitgeber auszuüben. Es kann doch nicht sein, dass eine Firma durch die Entlohnung eines sogenannten Rechten, diesen, dessen politische Einstellung, seinen Mitgliedsbeitrag für die Partei und den Eintitt für ein Fußballspiel in dem nur auserwählte sitzen dürfen, finanziert, was ja auch dem internationalen Ansehen Deutschlands schaden würde.
Ein oberster selbsterannter Gutmensch machte dann den Vorschlag, nicht die Symptome, sondern die Ursachen zu bekämpfen und hier müße der Staat bereits bei der Entstehung des Lebens Grenzen setzen - einem Rechten dürften demnach keine Kinder zugestanden werden, da die Gefahr besteht, er könne seine Kinder mit rechtem Gedankengut infiltrieren. Als Präventivmaßnahme, um den Anfängen zu wehren, wurde vorgeschlagen, Deutsche, deren Vater oder Großvater im 2.Wk gedient hatten und die mindestens das EK 2 bekamen, auf humane Weise zu sterilisieren. Von einer neugegründeten "Human-globalfeministischen-antifaschistischen" "mein Bauch gehört der korrekten Gesinnung"-Bewegung wurde vorgeschlagen, generell "unwerte" Gedanken bereits im Mutterleib zu eleminieren.


Du musst nicht immer von Dir auf andere schliessen. Ist sehr bemerkenswert (nein: sogar "merk"-würdig"!) , welche krrrrrrranken Phantasien Du hier entwickelst (obwohl Du sie ja nicht selbst entwickelt hast, Du hast sie ja nur von deinen Vorbildern zitiert).
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sigi
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Anmeldungsdatum: 16.01.2005
Beiträge: 975

Beitrag(#266182) Verfasst am: 22.02.2005, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman schrieb:
Zitat:
sigi hat folgendes geschrieben:
Schalker schrieb:Zitat:
Der FC Schalke 04 setzt gemäß seiner Vereinssatzung ein weiteres deutliches Zeichen gegen ausländerfeindliche und rassistische Gesinnung. Der Vorstand hat vor dem Hintergrund eines aktuellen Falles entschieden, dass eine Mitgliedschaft in der NPD, bei den Republikanern (REP) oder Parteien mit gleichen oder ähnlichen politischen Zielen unvereinbar ist mit einer Mitgliedschaft beim FC Schalke 04.


Ich schaue mal in die Zukunft:
Der Verfassungsschutz teilt den Vereinen die Namen der sogenannten Rassisten und Ausländerfeinde mit. Diese werden dann aus den Vereinen ausgeschloßen und der Stadienzutritt verwehrt. Vor den Stadientoren hocken dann selbsternannte Gutmenschen und beschnüffeln die Fans ob ihrer korrekten Gesinnung, bzw. nach Auffälligkeiten wie Glatze oder einen nervösen rechten Arm. In der Praxis sieht das dann so aus, dass ein Deutscher, afrikanischer oder türkischer Herkunft, alle Deutschaussehnden provozierend begrabscht und mit ausländischen Flüchen versieht um eine "verdächtige" Reaktion zu entlocken.
Da dies alles nicht so funktioniert, beschließen die Gutmenschenparteien die Kenntlichmachung dieser ewig gestrigen, mittels der Buchstaben NS. Eine lebhafte Diskussion unter den Gutmenschen entbrannte dann, ob die Kenntlichmachung auf der Kleidung ausreicht oder ob Tätowiert werden muß, ebenso wurde über einen Genetischen Fingerabdruck in Form eines Hakenkreuzes im Ausweis nachgedacht, schließlich sollen in den Arenen nur "geistig reine" sitzen.
Wenn auch diese humanen Maßnahmen nicht ausreichen, wird ernsthaft erwogen, Druck gemäß den Menschenrechten auf die Arbeitgeber auszuüben. Es kann doch nicht sein, dass eine Firma durch die Entlohnung eines sogenannten Rechten, diesen, dessen politische Einstellung, seinen Mitgliedsbeitrag für die Partei und den Eintitt für ein Fußballspiel in dem nur auserwählte sitzen dürfen, finanziert, was ja auch dem internationalen Ansehen Deutschlands schaden würde.
Ein oberster selbsterannter Gutmensch machte dann den Vorschlag, nicht die Symptome, sondern die Ursachen zu bekämpfen und hier müße der Staat bereits bei der Entstehung des Lebens Grenzen setzen - einem Rechten dürften demnach keine Kinder zugestanden werden, da die Gefahr besteht, er könne seine Kinder mit rechtem Gedankengut infiltrieren. Als Präventivmaßnahme, um den Anfängen zu wehren, wurde vorgeschlagen, Deutsche, deren Vater oder Großvater im 2.Wk gedient hatten und die mindestens das EK 2 bekamen, auf humane Weise zu sterilisieren. Von einer neugegründeten "Human-globalfeministischen-antifaschistischen" "mein Bauch gehört der korrekten Gesinnung"-Bewegung wurde vorgeschlagen, generell "unwerte" Gedanken bereits im Mutterleib zu eleminieren
Zitat:
Du musst nicht immer von Dir auf andere schliessen. Ist sehr bemerkenswert (nein: sogar "merk"-würdig"!) , welche krrrrrrranken Phantasien Du hier entwickelst (obwohl Du sie ja nicht selbst entwickelt hast, Du hast sie ja nur von deinen Vorbildern zitiert).


Na hör mal, habe ich den Vorschlag gemacht zwischen Guter und schlechter Gesinnung zu unterscheiden? Dass den ach so bösen Rechten der Arbeitsplatz genommen werden sollte, darüber wurde doch schon öffentlich diskutiert und über den Entzug von Kindern ebenso (Frank Rennicke). Ach ja, nicht zu vergessen der Fühererscheinentzug - sozial abstrafen, so hieß es glaube ich.
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Evilbert
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Beitrag(#266183) Verfasst am: 22.02.2005, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ja über Rennicke wurde diskutiert. Vor Gericht. Und er wurde zu recht verknastet. Und nun?
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Shadaik
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Beitrag(#266188) Verfasst am: 22.02.2005, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:

Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass die nationalen Kulturen noch eine lange lebensdauer haben? Sieh dich mal im McDonalds um.

fritten aus Belgien, Hamburger aus Amerika, Jogurt aus der Türkei, Eis aus Frankreich, Panierter Fisch aus England - Das ist die Zukunft der Kultur.

Schon wieder ist beim Thema Kultur vom Essen die Rede. Sind wir etwa jetzt türkischer, weil wir Döner essen? Aber die Griechen essen den auch und zwar unter anderer Bezeichnung. Also was jetzt? Sind wir japanischer wegen dem Sushi?

Zu einem gewissen Grade, ja.

Das Essen allerdings war ein vergleich, kein Beispiel.
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Zuletzt bearbeitet von Shadaik am 22.02.2005, 18:50, insgesamt einmal bearbeitet
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sigi
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Beitrag(#266189) Verfasst am: 22.02.2005, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Noseman schrieb:
Zitat:
Ja über Rennicke wurde diskutiert. Vor Gericht. Und er wurde zu recht verknastet. Und nun?


Mit deinem Rechtsbewußtsein müßte die ganze Welt die USA stürmen und diesen Oberkriegstreiber und Obervolksverhetzer G.W.Bush gefangennehmen und aburteilen.
Ob Rennicke zu Recht verurteilt wurde, kann st Du doch gar nicht bemessen.

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Shadaik
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Beitrag(#266191) Verfasst am: 22.02.2005, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Noch einmal reflektietr nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil: Die Kultur ist sicher, aus folgenden gründen:

1. es gibt keine deutsche Kultur, nur eine bairische, sächsische, berlinerisch, niederrheinische, ruhrgebietlerische, nordische etc. pp.
2. das zeigt: Kultur ist nicht von dem politischen Überbau, sondern von Sprache, bereits bestehender kultureller Matrix und anderen lokalen beidngungen abhängig.
3. somit hat die angehörigkeit zu einer bestimmten nation keinen oder keinen relevanten einfluss auf die kultur als solche.

Außerdem: Was Kultur ist, bestimmen immer noch die Konsumenten. Und nicht die Politiker oder sonstige dahergelaufene Oberlehrer.
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nocquae
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Beitrag(#266193) Verfasst am: 22.02.2005, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
1. es gibt keine deutsche Kultur, nur eine bairische, sächsische, berlinerisch, niederrheinische, ruhrgebietlerische, nordische etc. pp.
2. das zeigt: Kultur ist nicht von dem politischen Überbau, sondern von Sprache, bereits bestehender kultureller Matrix und anderen lokalen beidngungen abhängig.
3. somit hat die angehörigkeit zu einer bestimmten nation keinen oder keinen relevanten einfluss auf die kultur als solche.

Außerdem: Was Kultur ist, bestimmen immer noch die Konsumenten. Und nicht die Politiker oder sonstige dahergelaufene Oberlehrer.
Vollkommene Zustimmung.
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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, als viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht.
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sigi
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Beitrag(#266199) Verfasst am: 22.02.2005, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik schrieb:
Zitat:
Noch einmal reflektietr nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil: Die Kultur ist sicher, aus folgenden gründen:

1. es gibt keine deutsche Kultur, nur eine bairische, sächsische, berlinerisch, niederrheinische, ruhrgebietlerische, nordische etc. pp.
2. das zeigt: Kultur ist nicht von dem politischen Überbau, sondern von Sprache, bereits bestehender kultureller Matrix und anderen lokalen beidngungen abhängig.
3. somit hat die angehörigkeit zu einer bestimmten nation keinen oder keinen relevanten einfluss auf die kultur als solche.


Jetzt machst du Kulturen schon am Dialekt fest. Eine wirklich sehr persönliche Auslegung von der Kultur.
Hat nicht jede Gemeinde oder Stadt oder besser Familie nicht schon eine eigenständige Kultur?? Dann gibt es noch die Bierkultur die Fußballkultur .... und natürlich die Gutmenschenkultur
Ich glaube du verrennst dich.
Erkläre mir dann einaml, basierend auf deiner Auslegung, den "Kampf der Kulturen", - siehe in den Medien breitgetretenes Thema zum Krieg USA:Irak - Christentum:Islam
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sigi
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Beitrag(#266201) Verfasst am: 22.02.2005, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik schrieb:
Zitat:
Außerdem: Was Kultur ist, bestimmen immer noch die Konsumenten. Und nicht die Politiker oder sonstige dahergelaufene Oberlehrer.


Aha, wie Bierkultur??
Also was der Konsument, der durch Werbung trainierte Konsumtrottel kauft oder wozu er zu kaufen genötigt wird, ist das Kultur??
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Dominik
...



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Beitrag(#266358) Verfasst am: 23.02.2005, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Kultur ist, denk ich mir jetzt mal so aus, die Summe der Rituale, Strategien und Eigenheiten einer Bevölkerung. Sprache gehört dazu. Die wird in deutschen Großstädten weniger. Tänze und Rituale
Maibaum aufstellen. Die haben TV und Nintendo verdrängen können. Aussehen (Blaue Augen, blond, hünenhaft, käsig,... um's mal überspitzt zu formulieren, ihr wisst schon was gemeint ist, Ariertypen wie Gröfaz einer war zynisches Grinsen ) zähle ich auch dazu, obwohl's wohl woanders hin gehört. Essen. Do samma guat, Bier hat die Welt blitzartig erobert. Und der Hamburger ist nur kurz im Exil gewesen, der passt zu unserem Kulturkreis immernoch besser als Mehrschweinchen aus südamerikas Alpen (Obwohls geschmacklich durchaus eine empfehlenswerte Alternative ist, das mein ich jetzt mal nicht ironisch).

Wenn wir uns bemühen zu verstehen, warum in mancher Hinsicht tatsächlich eine Kulturkrise in Deutschland herrscht, dann glaube ich gibt es eine Reihe Gründe, die man diskutieren könnte. Aber vielleicht treffe ich den Kern des Problems besser wenn ich von einer "Patriotismuskrise", in dem Sinn als dass sich viele Deutsche hart damit tun "Stolz auf Deutschland" zu sein oder zu fühlen.
Ich denke, um den Jubilar Einstein zu bemühen, dass "Patriotismus und Nationalismus die zwei Seiten der gleichen Medallie" sind. Ohne zu werten. Es sind Begriffe die emotional gegensätzlich besetzt sind, die das gleiche beschreiben. Ähnlich verhält es sich mit den Begriffen "Stolz" und "Würde". Das hängt nunmal eng zusammen.

Die Patriotismuskrise in Deutschland hätte es ohne Auschwitz nicht gegeben. Das ist meine Überzeugung. Natürlich ist es nicht gerechtfertigt Deutschland auf Auschwitz zu reduzieren. Ursache und Wirkung liegen, wie so oft, weit auseinander (Siehe Deutschlands opposition zum Irak-Krieg; wirtschaftliche Interessen und Angst vor der Übermacht USA die Ursache, Friedensengel in der Wirkung (jaja, zu vereinfacht, ich weiß)).

Tatsache aber ist: die Wirkung von Auschwitz auf den Patriotismus der Deutschen ist Fakt. Weil als Konsequenz die Deutschen
Ich sehen mich auch in eine bessere Welt, tun wir mal so es hätte sie gegeben so dass die Vergangenheitsform verwendung findet. Eine Welt in der Mädchen noch treu waren, und nicht nach 3 Wochen den nächsten Flirt begonnen haben. Eine Welt in der es noch Zusammenhalt gab. Eine Welt in der ich noch an etwas glauben konnte und dafür kämpfen konnte. Sinnkrise.
Das ist nichts neues. Das ist sogar etwas "Urdeutsches", geradezu "teutsch", "germanisch". Zweifler waren wir immer schon. Denker einerseits, vielleicht 9%. Die Mehrheit Hooligans. Wobei die germanischen Hooligans immerhin ihre Frauen, nach Tazitus, vorbildlich in Ehre hielten, sich ihnen unterwarfen (einige allerdings haben sie auch jungfräulich verbrannt, nach massenvergewaltigung des Stammes. Andere Zeiten, andere Sitten). Die Geschichte der Kimber ist hochgradig moralisch, mit Ehrenkodex der bis zum kollektiven Selbstmord der Frauen ging, als die Schlacht verlohren war. Das nenne ich Keusch! Dahin sehen ich mich auch manchmal zurück, wenn ich nach dem 2 Mal onanieren vor meinem PC/TV langsam ermüde. Und manchmal überkommt es mich und ich denke beim ANblick dicker Menschen an harte, ehrliche Arbeit in Minen und auf dem Feld, und sehe mich selbst im Spiegel und mein kümmerliches Selbst und sehne mich nach Arbeit, Männerarbeit, Schwielen an den Händen und Muskeln die durch Arbeit, Männerarbeit gewachsen sind, nicht durch peinliches Stemmen Guseisenbescheibter Hanteln.
Ja manchmal überkommt mich sowas. Dann reisse ich mich zusammen und packe an! Und nach ca. 10 Minuten gehts mir wieder einigermasen normal und ich kann mit ruhigem Gewissen den TV anmachen...

Wir sind eine verweichlichte, dekadente Gesellschaft mit allen perversen Zerfallserscheiunungen. Aber daran sind nicht Ausländer schuld sondern wir selber. Wenn unsere Kultur den Bach runter geht, liegt es daran, dass keiner an ihr Gefallen findet. Volxtänze statt "Wetten dass..?"! Aber Volxtänze muß man erst mal lernen. Und da sind wir eben zu bequem. Ausserdem hab ich keine Bedenken was die Zukunft der "deutschen Kultur" angeht. Die Zukunft gehört dem Marxismus. Und Marx war verdammt deutsch.
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Shadaik
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Beitrag(#266439) Verfasst am: 23.02.2005, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

sigi hat folgendes geschrieben:
Shadaik schrieb:
Zitat:
Außerdem: Was Kultur ist, bestimmen immer noch die Konsumenten. Und nicht die Politiker oder sonstige dahergelaufene Oberlehrer.


Aha, wie Bierkultur??
Also was der Konsument, der durch Werbung trainierte Konsumtrottel kauft oder wozu er zu kaufen genötigt wird, ist das Kultur??

Das Ergebnis von Konsum ist die Kultur, ja.

Konsumieren aber kann man auch kulturelle Werte und Kunst, nicht nur kapitalistische Erzeugnisse sind konsumierbar. Wobei allerdings Kölsch zum Beispiel ein bedeutender Bestandteil der Kölner Kultur ist.
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Zuletzt bearbeitet von Shadaik am 23.02.2005, 11:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Shadaik
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Beitrag(#266441) Verfasst am: 23.02.2005, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

sigi hat folgendes geschrieben:
Shadaik schrieb:
Zitat:
Noch einmal reflektietr nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil: Die Kultur ist sicher, aus folgenden gründen:

1. es gibt keine deutsche Kultur, nur eine bairische, sächsische, berlinerisch, niederrheinische, ruhrgebietlerische, nordische etc. pp.
2. das zeigt: Kultur ist nicht von dem politischen Überbau, sondern von Sprache, bereits bestehender kultureller Matrix und anderen lokalen beidngungen abhängig.
3. somit hat die angehörigkeit zu einer bestimmten nation keinen oder keinen relevanten einfluss auf die kultur als solche.


Jetzt machst du Kulturen schon am Dialekt fest. Eine wirklich sehr persönliche Auslegung von der Kultur.

Das ist ein merkmal unter vielen.

Zitat:
Hat nicht jede Gemeinde oder Stadt oder besser Familie nicht schon eine eigenständige Kultur?? Dann gibt es noch die Bierkultur die Fußballkultur .... und natürlich die Gutmenschenkultur

Du beginnst, in die richtige Richtung zu denken. Kultur ist ein persönliches, kein Gemeingut. Gemeingut ist nur die grundlegende kulturelle Matrix.

Zitat:
Erkläre mir dann einaml, basierend auf deiner Auslegung, den "Kampf der Kulturen", - siehe in den Medien breitgetretenes Thema zum Krieg USA:Irak - Christentum:Islam

Das ist einfach: Christentum und Islam sind nicht zwei Kulturen, sondern hunderte, die sich grob in zwei Gruppen einteilen lassen - jene der christlich geprägten und der muslimisch geprägten Kulturen.

Aber erklär du mir mal, wie dieser Kulturbegriff, den du hier zitiert hast, mit einer "deutschen Kultur" zusammenpasst?
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Beitrag(#266448) Verfasst am: 23.02.2005, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:

Aber erklär du mir mal, wie dieser Kulturbegriff, den du hier zitiert hast, mit einer "deutschen Kultur" zusammenpasst?


Deutsche Kultur ist für Rechte natürlich nicht die deutsche Kultur in ihrer Gesamtheit. Viele Richtungen der Kultur, besonders in der Kunst, werden als entartet und undeutsch gebrandmarkt und gebrandfackelt. Dadurch, dass sie ihre Vorstellung von deutscher Kultur hochhalten, nehmen sie der vielfältigen und gerade nicht einheitlichen deutschen Kultur ihre kühnsten Errungenschaften weg.
Goethe, Kant, Schiller, Böll, Tucholsky... ähem, was bliebe noch übrig von der deutschen Kultur, wenn die Rechten konsequent wären?
Mögen sigi und Konsorten mir das erklären oder für immer schweigen.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#266452) Verfasst am: 23.02.2005, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

sigi hat folgendes geschrieben:

Na hör mal, habe ich den Vorschlag gemacht zwischen Guter und schlechter Gesinnung zu unterscheiden?


Hast du die Auszüge aus der Vereinssatzung nicht gelesen? Der FC Schalke 04 ist ein privater Verein, dem darüber hinaus das Stadion gehört. Anders als bei Vereinen, die in städtischen Stadien spielen, kann der FC Schalke hier uneingeschränkt sein Hausrecht ausüben - was er im Gegensatz zu anderen Vereinen auch tut. Die Satzung ist in einem demokratischen Prozess inkl. Antirassismus-Paragraph von der Mitgliederversammlung beschlossen worden. Der gesunde Menschenverstand sagt einem bereits, dass es nicht ok wäre, wenn 20 Neo-Nazis über 61.000 Menschen mit NPD-Fahnen, Nazi-Symbolen und Gesten nerven bzw. den Spaß am Fußball versauen. Darüberhinaus fühlt die überwiegende Mehrzahl der Schalke-Fans das Bedürfnis, die eigenen Spieler (Asamoah, Ailton usw.) vor rassistischen Beschimpfungen, wie es jüngst erst wieder in Berlin durch Hertha-Fans geschah, zu schützen.
Dass dir das nicht gefällt, war schon klar. Letztlich sind und bleiben Nazis die Verlierer in gesellschaftlichen Machtspielchen, auf dass sie nie wieder zur Gefahr werden. Dazu leisten wir auf Schalke unseren bescheidenen Beitrag.
Schalke 04 war ein klassischer Einwandererklub: Polnische Spielernamen wie Kuzorra, Szepan und co. zeugen davon. Schalke galt in seinen Anfängen als "Polackenklub". Dieser Tradition ist man sich auf Schalke sehr wohl bewusst und zieht die entsprechenden Konsequenzen. Des Weiteren hat man hier zusammen mit Historikern die NS-Zeit, in der Schalke 6 seiner 7 Meisterschaften gewann, auf Schalke aufgearbeitet. Wer die Geschichte des Klubs und seine daraus erwachsende Verantwortung nicht zur Kenntnis nehmen will, kann kein "Schalker" sein und daher auch kein Mitglied.
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Shadaik
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Beitrag(#266454) Verfasst am: 23.02.2005, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dominik: Eine Kultur kann nicht den Bach runter gehen. Sie kann sich nur umformen. Was rauskommt, ist eine andere Kultur.
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