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Kernfusion
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Nergal
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11433

Beitrag(#999262) Verfasst am: 13.05.2008, 01:25    Titel: Kernfusion Antworten mit Zitat

Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?
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rk72
gesperrt



Anmeldungsdatum: 09.04.2008
Beiträge: 2462

Beitrag(#999284) Verfasst am: 13.05.2008, 02:13    Titel: Re: Kernfusion Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?


Ich dachte das wird sie seit 50 Jahren?

Oder meinst du die Kalte Fusion?


Zuletzt bearbeitet von rk72 am 13.05.2008, 02:15, insgesamt einmal bearbeitet
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blaue fee
registrierter User



Anmeldungsdatum: 22.10.2007
Beiträge: 276

Beitrag(#999285) Verfasst am: 13.05.2008, 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich persönlich habe in meinem Sprachgebrauch die Floskel "... bis zum Sankt Nimmerleinstag...." durch die Formulierung "...sobald wir die Kernfusion haben..." ersetzt.
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Komodo
Maggots!



Anmeldungsdatum: 27.05.2005
Beiträge: 4588
Wohnort: 2Fort

Beitrag(#999286) Verfasst am: 13.05.2008, 02:24    Titel: Re: Kernfusion Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?
Klar.
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Heizölrückstoßabdämpfung
Hedonist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 17472
Wohnort: Stralsund

Beitrag(#999307) Verfasst am: 13.05.2008, 07:23    Titel: Re: Kernfusion Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?


Naja, ist noch ein langer Weg dorthin. Vielleicht in 50 Jahren oder so, je früher desto besser.
_________________
„Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“ Curt Goetz
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#999347) Verfasst am: 13.05.2008, 10:13    Titel: Re: Kernfusion Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?


`Türlich. In 30- 40 Jahren sollten wir technisch soweit sein.
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Botschafter Kosh
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 26.11.2007
Beiträge: 3972

Beitrag(#999369) Verfasst am: 13.05.2008, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Als Bombe funktioniert sie doch wunderbar, als Energielieferer nur indirekt über die Sonne.

mfg Kosh
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#999420) Verfasst am: 13.05.2008, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

spätestens wenn ITER die in die Anlage gesetzten Erwartungen erfüllt, wissen wir mehr ...

Sollte das nicht der Fall sein, dann dürfte es eher das Ende der ca. 50-jährigen Fusionsforschung einläuten.

Erwin
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Celsus-2006
Unpapst



Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 1617
Wohnort: Süddeutschland

Beitrag(#999444) Verfasst am: 13.05.2008, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich denke auch: Wenn der ITER, der jetzt in Südfrankreich gebaut wird, funktioniert und man ein paar Jahre mit ihm Erfahrungen gesammelt hat, dann muss zunächst noch ein weiterer, größererer Versuchs-Projektor gebaut werden. Erst dann weiß mans. Deshalb werden wohl noch ca. 30 bis 50 Jahre ins Land gehen.
Allerdings wäre ein vorheriger Wechsel zu dezentraler Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien wohl wünschenswerter und zudem viel sicherer machbar.
Gruß
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esme
lebt ohne schützende Gänsefüßchen.



Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 5667

Beitrag(#999448) Verfasst am: 13.05.2008, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt keine prinzipiellen Gründe dagegen und der potentielle Nutzen ist so gross, dass es nicht unvernünftig ist, es weiter zu versuchen. Ich wundere mich mehr, dass Solarzellen noch immer nicht wirtschaftlich genug sind, da haben wir schon lange Erfahrung und können die Vorbilder in der Natur studieren.
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#999648) Verfasst am: 13.05.2008, 20:44    Titel: Re: Kernfusion Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Denkt ihr die Kernfusion wird in absehbarer Zeit wirtschaftlich Nutzbar werden?


Die Kernfusion ist bereits seit Urzeiten wirtschaftlich nutzbar. Der bisher einzige Fusionsreaktor "Sonne" ist auch, dank seines grossen Abstands zur Erde, sehr sicher.

Gruss, Bernie
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Defund the gender police!! Let's Rock
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rap
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 119

Beitrag(#999942) Verfasst am: 14.05.2008, 05:32    Titel: Antworten mit Zitat

Das hier würde schon heute funktionieren aber keiner baut es

http://de.wikipedia.org/wiki/Thermikkraftwerk

Für mich eine der besten Kraftwerkstypen, nur natürlich nicht für Deutschland
Gibt noch mehr dazu zu wissen, hab mich damit beschäftigt.
Die Stromerzeugungskosten wären konkurrenzfähig.

hatte noch eine passende Idee dazu: http://www.energieportal24.de/forum/topic,1069,-aluminium-als-speicher-fuer-elektrische-energie.html

und als Folgethread Traurig http://www.energieportal24.de/forum/topic,1072,-wasserstoff.html


Hier bräuchten wir billige Solarzellen und Energiespeicher.

An was forschen die ganzen teuren Unis eigentlich so Frage
An Deutschlands energetischer Unabhängigkeit?

Wenn Das Öl knapper wird werden Kriege undausweichlich.
Ihr Jungs die Ihr beim Bund wart könnt Euch schon "freuen": bald werdet Ihr viel
Ausland sehen um "unsere" Ressourcen zu "sichern"
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Ahriman
Tattergreis



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17976
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Beitrag(#1003487) Verfasst am: 19.05.2008, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thermikkraftwerk kannte ich schon als Schuljunge: Mein Vater hatte das Buch von Günnter "In hundert Jahren", ich habs mehr als einmal gelesen.
Aber es ist eben nicht so einfach, wie der kleine Fritz rap sich das vorstellt.
Wie wäre es denn mit einem Damm bei Gibraltar? Stand auch in dem Buch. Das Mittelmeer absenken bringt Siedlungsland, und die Wasserkaft am Damm wäre gigantisch.
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rap
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Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 119

Beitrag(#1003512) Verfasst am: 19.05.2008, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist schon so einfach.
Jemand muß es wollen und finanzieren.
(Prof) Jörg Schlaich hat es komplett durchgerechnet. Die Stromerzeugungskosten liegen auf dem Niveau heutiger Verfahren. Hängt ein bißchen von den Zinsen ab. Aber bei weiter steigenden Brennstoffkosten wird es billiger Strom produzieren als konventionelle.
Bei solchen regerativen Kraftwerken fällt leider immer der volle Betrag am Anfang an, nicht nur 25% wie zB bei Kohlekraftwerken und der Rest in Form von Brennstoff in den folgenden 40 Jahren.

"In hundert Jahren" habe ich hier liegen und auch "das Aufwindkraftwerk" von Jörg Schlaich.

Das Ding das sie schon lange in Australien bauen wollen ist für 120 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Wenn es einmal steht braucht es fast keine Unterhaltskosten.

Ein Kraftwerk bei Gibraltar würde die ganze Mittelmeerküste zerstören, die Flora und Fauna im Mittelmeer und anderes.
Ich dachte wir wären aus dieser "Menschen und Natur sind egal"-Denke inzwischen raus.

Diese Gigantomanieprojekte wie Riesenstaudämme haben sich imho ja auch langsam überholt weil die auch vorhergesagten negativen Nebenwirkungen eingetreten sind.
Zb Verschlammung, Unfruchbarkeit des Flusses darunter, Klimaveränderungen etc
Heutzutage gehören auch Risiken wie Gefahr bei Anschlägen dazu...

Ich (was ja nicht unbedingt was heißen muß zwinkern) denke kleineren dezentralen Lösungen gehört die Zukunft hier in Deutschland.
Dann läßt sich die Stromproduktion auch fein regeln und zusammen mit entsprechenden Speichern dem Bedarf anpassen.

Naja unsere Lobbybeherrschte "Regierung" wird wohl nichts weiter intensives unternehmen wie es nötig wäre um energetisch unabhängig zu werden.
Und die Stromkonzerne die in (unserem) Geld baden sind an Fortschritt wohl auch nicht wirklich interessiert.
Außer kleinen Projektchen kenne ich da nichts konkretes.
Es heißt offiziell ja weiterhin Kernkraft (obwohl das Uran auch nicht mehr lange reicht), Gas oder Kohle...

Wir brauchen billige Solarzellen und Energiespeicher zum puffern. Beides muß noch entwickelt werden.

Häuser die keine Energie von außen brauchen gibt es doch auch schon. Bei ein bißchen weiterer Entwicklung wäre die nicht mehr teurer als konventionelle Bauten.
Durch die Zwangslüftung ist die Innenluft im Winter immer frisch und im Sommer sind diese Passivhäuser wegen ihrer guten Isolation kühl.
Man könnte sie auch in Fertigteilbauweise komplett aus Holz bauen.
Falls jemand so eine Firma hat, es gibt da interessante neue Ideen dazu.


PS sind doch ganz knuffig die Aufwindkraftwerke: http://www.enviromission.com.au/SolarTower%20Animation%20Metric.wmv Smilie
Machen keinen Krach, explodieren nicht, sie konzentrieren nur die natürliche Thermik.
Die Jungs in Australien http://www.enviromission.com.au/index.htm sind ja ganz schön unverfroren. Soweit ich weiß hat sich http://www.sbp.de/ von denen getrennt. Leider sind das die Entwickler (Schlaich & Co).
Die sind eins der renomiertesten Ingenieurbüros weltweit und haben auch zB das Olympiastadion in München gebaut.

5 von den Dingern würden ein Kernkraftwerk ersetzen und auf der Website http://de.wikipedia.org/wiki/Thermikkraftwerk ist ja auch die Idee erwähnt langfristig den Kamin durch einen gesteuerten Tornado zu ersetzen. Genial Smilie dann kann man sich auch noch den teuren Kamin sparen. Da fehlt aber noch ziemlich viel Entwicklung.... http://vortexengine.ca/index.shtml

Die Aufwindkraftwerke produzieren auch noch nachts ca 40% des Tagesstroms (eingelegte Wasserschläuche als Wärmespeicher) und folgen damit ganz gut dem Bedarf.

Mit den 10 Milliarden € die gerade in das neue Fusionsexperiment gesteckt werden könnte man wohl die halbe Forschung für regenerativen Lösungen unserer Probleme bezahlen.
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Entropie
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Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 184

Beitrag(#1003728) Verfasst am: 19.05.2008, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

rap hat folgendes geschrieben:

Mit den 10 Milliarden € die gerade in das neue Fusionsexperiment gesteckt werden könnte man wohl die halbe Forschung für regenerativen Lösungen unserer Probleme bezahlen.


Ich denke die Zukunft liegt in der Fusionsenergie, die an sich ja kaum erschöpflich ist.
Bei geeignetem Aufbau der Brennkammer fällt nur wenig und auch nur kurzzeitg strahlender Abfall an.
Die ca. 50 - 70 bzw 100. Jahre bis zu Serienreife ist der Energiebedarf wohl nicht über regenerative Energien zu decken (wenigstens nichts Nachts bei Flaute Lachen ).

Momentan würde das sinnvollerweise auf neue Kohle und Atomkraftwerke rauslaufen, ein Kugelhaufenreaktor hätte auch was.
Aber das ist ja leider nur schwer an den Mann zu bringen, wo Kohle und Kerne so böse sind Mit den Augen rollen .
_________________
q.e.d.
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rap
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Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 119

Beitrag(#1003815) Verfasst am: 19.05.2008, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Auf jeden Fall wird die Kernfusion (falls sie überhaupt funktioniert, cold fusion wäre besser zwinkern Lachen ...) sehr teuer werden und damit elitär und keine Lösung für arme Länder.

Und was sie für Nachteile hat kann man imho heute noch nicht abschätzen.
Die Kernenergie war ja auch mal das non plus ultra.
Aber selbst heute gibt es ja noch Leute die das glauben.
Daß es vermutlich viel mehr kostet zB den Müll für 100.000 Generationen von der Biosphäre abzuschließen als sie jemals damit verdient haben rechnet ja keiner..... obwohl man das ja leicht berechnen könnte...
Aber diese Leute könen ja gerne ihnen Vorgarten als Endlager anbieten.

Ich kann mich noch an (mein ich) "der Fall Oppenheimer" erinnern wo der erste Mensch direkt an Radioaktität gestorben ist .
Er hat eine Plutoniumhalbkugel mit der Hand weggeschlagen um eine Kettenreaktion bei einem Versuchsfehler zu verhindern.
Danach ist er praktisch versaftet und inner halb von ein paar Tagen gestorben.

Man kann natürlich sagen Radioaktivität ist kein Problem aber man würde trotzdem daran sterben.

Ich will in dem Zusammenhang auch nicht extra darauf hinweisen daß Plutonium in der freien Natur praktisch nicht vorkommt (höhere Weisheit?, das Zeug ist auch giftig ohne Ende) und wir Zauberlehrlinge unbedingt sowas schaffen müssen was wir dann schwer wieder loswerden.
Wär doch interessant wie man mehr Menschen umbringen könnte: indem man 6 kg pulverförmig über einer Großstadt verteilt oder als Atombombe darauf abwirft.
Ist doch (nicht) witzig: erst schaffen wir das Zeug mit riesigem Geldeinsatz (für Atomwaffen) und dann werden wir es nicht mehr los.
Chemiekampfstoffe kann man wenigstens verbrennen (kostet nur 1000 mal mehr als die Herstellung zwinkern) aber Plutonium kann man nicht zerstören.
Man muß es von der Biosphäre abschotten und verhindern daß einer eine Atombombe draus baut....

Ich hätte da (hoffentlich! bin nicht besser) schon länger keinen Bock mehr auf neue Experimente...

Ich kann an den Aufwindkraftwerken keinen echten Fehler finden "außer" daß man damit keine Panzer und Kampfflugzeuge betreiben kann.

Sie würde dort gebaut werde wo nicht viel los ist, in heißen Gegenden, also eher armen Länder, und so auch einen gewissen Wohlstandsausgleich schaffen.

Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

Ich muß immer lachen wenn ich was von einer Wasserstoffwirtschaft oder von Solarzellen im All lese.
Das! hat mit Glauben zu tun.
Daß man einfach ausrechnen kann daß das Quatsch ist stört wohl keinen.
Ich persönlich habs noch nicht nachgerechnet aber ich würde jede Wette eingehen daß Solarzellen auch in 100 Jahren nicht die Energie zurückspeisen die es gebraucht hat um sie in eine (geostationäre) Umlaufbahen zu schießen.

Aber da das alle so schön bunt gedruckt irgendwo steht muß es ja stimmen.

Ich denke wir brauchen Energiespeicher zum Zwischenspeichern von zB Solarenergie. Hatte da mal einen Thread angekurbelt, ist aber nicht weitergegangen. http://www.energieportal24.de/forum/topic,7270,-sammelthread-fuer-el-energiespeicherung-ideen.html
Dann genug Solarzellen die billiger als Dachpfannen sind. Warum nicht. Sollte reichen.
Wär doch mal eine schöne Forschungsaufgabe für unsere teuren Unis.
Vielleicht haben wir ja auch noch den technischen Stolz unsere Geräte von Energieverschwendung auf Verbrauch zu trimmen, dann wirds viel einfacher.



Nochmal zur Fusion: Beachbernie hat es oben doch schon auf den Punkt gebracht.
Fusion technisch perfekt umgesetzt und sicher.
Wir sollten nicht zu stolz sein diesen Reaktor auch technisch (zB Solarzellen) anzuzapfen.
Bisher ermöglicht er uns überhaupt das Leben hier, Essen, Wärme, gute Laune etc und alles ganz umsonst Smilie
Praktisch ist eigentlich alles außer Geothermie und Kernenergie Solarenergie. Auch die fossilen Brennstoffe.

Wußtet Ihr übrigens daß die Kernenergie den schlechtesten Wirkungsgrad der thermischen Kraftwerke hat?
72% der erzeugten Wärme im Gigawattbereich werden nur dazu benutzt um vorbeifließende Flüsse und anderes aufzuheizen.
Was natürklich darunter leidet....
Und wenn man den Müll wiederaufbereitet kriegt man noch mehr Müll usw.....

Ich habe eine Idee für ein Spiegelsystem für normale Solarzellen die die Stromerzeugungskosten halbieren würde.
Wüßte nicht daß das schon jemand benutzen würde.
Die normalen Solarzellen können nämllich bis zum vierfachen der Beleuchtungsstärke in Strom umsetzen. Bei entsprechender (passiver) Kühlung. Wenn man also die Beleuchtungsstärke durch preiswerte Spiegel erhöht sinken die Kosten.
Wäre natürlich nur was für große Solarfelder und nichts für Hausdächer.
Die Leiterbahnen auf den Panels müßten verstärkt werden um die höhere Strommenge ohne große Verluste zu übertragen.
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Entropie
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Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 184

Beitrag(#1003934) Verfasst am: 20.05.2008, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Dir ist schon klar, dass man auf absehbare Zeit den Grundlastbedarf nicht durch regenerative Energien decken kann ?
_________________
q.e.d.
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Lichtbringer
registrierter User



Anmeldungsdatum: 21.10.2007
Beiträge: 59
Wohnort: Kiel

Beitrag(#1003965) Verfasst am: 20.05.2008, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mal ein paar Fakten, bevor wir weitermachen:

1) Kernfusion setzt keine Radioaktivität frei
Bei der Fusion von Tritium und Deuterium wird zwar ein Neutron freigesetzt, doch dieses wird sofort wieder verwendet, um neues Tritium aus Lithium zu gewinnen. Ein Fusionsreaktor muss also notwendigerweise keine Radioaktivität freisetzen, damit ihm nicht der Brennstoff ausgeht. Der einzige Fusionsreaktor, der strahlt, ist einer, der nicht funktionier. Und ich kann dir, rap, garantieren, dass niemand nicht funktionierende Kraftwerke bauen wird.

2) Kernfusion produziert keinen Abfall.
Das einzige Abfallprodukt des Fusionsprozesses ist Helium. Das ist vollkommen ungefährlich. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass man früher auch CO2 für ungefährlich hielt. Es gibt sehr viel bessere Gründe, Helium für ungefährlich zu halten, als es beim CO2 der Fall war.
Erstens ist Helium ein Edelgas, das überhaupt keine chemischen Reaktionen eingeht. Zweitens ist Helium so leicht, dass die Erdschwerkraft es nicht halten kann. Das diffundiert einfach in der Weltraum hinaus. Und Helium am Jupiter wird wohl kaum schlimmer Folgen für uns haben.

3) Kernfusion vernichtet Abfall.
Wenn wir die Kernfusion einmal haben werden, steht uns eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung. Deshlab wird es dann keinen chemischen Risikomüll mehr geben. Einfach in einen Bottich damit und Strom durchjagen, bis der Risikomüll in seine Elemente elektrolysiert ist. Kostet viel Energie, aber die wird dann ja kein Problem mehr sein.

4) Kernfusion ist die grünste Energiequelle, die nach heutigem Stand der Technik denkbar ist.
Nicht nur kann man damit Müll zerstören, ohne selber Abfall zu erzeugen, ein Fusionskraftwerk braucht viel weniger Platz als Nutzflächen zur Biospritherstellung oder riesige Solarfarmen oder Aufwindkraftwerke. Daher steht mehr ungenutze Fläche zur Verfügung, die man beispielsweise zur Wiederaufforstung nutzen könnte.

5) Ein Fusionskraftwerk ist auch nicht gefährlicher als Kohle. oder Gaskraftwerke.
In einem Fusionsreaktor ist das Fusionsgas extrem dünn und man muss es gerade zwingen, zu fusionieren. Wenn irgendwas schiefgeht wird nur wenig potentiell gefährliches Material freigesetzt und außerhalb der Zwänge des Reaktor hört die Fusion einfach auf. Das Gas wäre immer noch hochenergetisch, könnte aber höchstens das Kraftwerk zerstören, ohne das Umfeld zu gefährden. Die dabei freigesetzten Mengen das radioaktiven Tritiums wären winzig. Außerdem ist Tritium ein Isotop des Wasserstoffs. Als solches reagiert es einfach mit Suaerstoff zu Wasser und wird durch das Wetter über den ganzen Planeten verteilt. Es kann sich nirgendwo anreichern, was ja die eigentliche Gefahr bei der Freisetzung radioaktiver Stoffe ist.


Noch irgendwelche Fragen?
_________________
Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte,
die im Dunkeln sieht man nicht.
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d3mon
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 137

Beitrag(#1003977) Verfasst am: 20.05.2008, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lichtbringer hat folgendes geschrieben:
Noch irgendwelche Fragen?
Was genau hindert uns daran, das ganze praktisch einzusetzten?
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Wraith
diskordianischer Papst



Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 3189
Wohnort: Regensburg

Beitrag(#1003982) Verfasst am: 20.05.2008, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

d3mon hat folgendes geschrieben:
Lichtbringer hat folgendes geschrieben:
Noch irgendwelche Fragen?
Was genau hindert uns daran, das ganze praktisch einzusetzten?


Lichtbringer hat folgendes geschrieben:

In einem Fusionsreaktor ist das Fusionsgas extrem dünn und man muss es gerade zwingen, zu fusionieren.


Kernfusion erfordert sehr hohe Dichte und Temperatur. Leider führen hohe Dichte und hohe Temperatur zu extrem hohem Druck. Den beizubehalten ist ziemlich schwierig, dazu kommen noch eine ganze Anzahl weiterer Probleme.
_________________
"Das ganze Problem ignorieren. Wenn man so tut, als ob es nicht existiert, glaubt es das vielleicht auch."
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rap
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Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 119

Beitrag(#1003988) Verfasst am: 20.05.2008, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

@ Entropie: warum nicht, wenn man alle Quellen zusammennimmt.
Gibt derer viele, einige sind auch Grundlastfähig für die anderen braucht man Speicher.

Spontan fallen mit ein zu grundlastfähig: Wasserkraft, Biogas, Hackschnitzel, Mix Solar/Wind mit guten Vorhersagen und Koordination.
Alles andere muß zwischengespeichert werden was imho nur ein Forschungsproblem ist.
Was auch ein Problem an sich ist wenn es nicht angegangen wird.
Viele kleine Dinge tuns und das ist der Unterschied zu den heutigen zentralen Riesenlösungen.

Wo man auch die riesigen Abwärmemengen vor Ort nicht nutzen kann.
Kleine dezentrale Menge Wärme schon eher.

Übrigens gibt es die Möglichkeit Grundlast oder vielmehr belastungsabhängig Strom zu erzeugen indem man viele kleine Quellen zentral steuert.
Kleines Beispiel (schon nichtregerantiv): Gas/Pellet etc BHKW (vielleicht auch mal mit Stirlingmotor?) wird vom Stromhändler ein- und ausgeschaltet.
Man bekommt vertraglich zugesichert einmal am Tag einen für seinen Wärmebedarf ausreichenden Wärmespeicher gefüllt. Der Stromhändler/Koordinator schaltet das BHKW ein wenn er Strom braucht.
Wenn da 100.000nde kleine Quellen dranhängen kann er schätzungsweise den Strombedarf ziemlich genau bedarfsgerecht erzeugen. Dann fallen auch die teuren zentralen Spitzenlastkraftwerke weg.
Es gibt viele kleine Lösungen, alle zusammen sollten es schaffen können.
Wozu gibt es denn Computer wenn nicht für so eine Koordination?
Ist eine Gemeischaftssache. Vielleicht liegt darin auch das Problem, Gemeinschaft was ist das?

Allein schon die Vorstellung von Solarzellen die billiger sind als Dachschindeln.
Wenn nach und nach alle Dächer damit gedeckt würden und genügend große Speicher zur Verfügung stünden würde vermutlich alleine das schon reichen.

Dazu kommt noch das riesige Potential der Einsparungmöglichkeiten.
Sparen heißt ja nicht Armut sondern Unabhängigkeit, jedenfalls Abhängigkeit von Quellen die uns nicht langfristig töten oder die Putin abstellen kann wenn er mal schlecht geschlafen hat.
Oder Quellen die dann unsere Bundeswehr irgendwo auf dem Planeten "verteidigen" muß damit hier der Normalverbraucher keine Revolution anzettelt weil er glaubt daß man ohne Strom nicht leben kann.... wie abhängig wir inzwischen von der Technik sind....

Allein die Aufwindkraftwerke zusammen mit meiner Aluminiumidee könnten theoretisch imho den ganzen Planeten mit Solarstrom versorgen. Wenn man denn wollte.

Man muß ja auch bedenken daß eine menschliche Arbeitsstunde in Stromform gerade mal 1 Cent kostet (Büromensch 50 Watt Leistung, 1kWh 20 Stunden Arbeit, 20 Cent Kosten, 5-10€ wert? zumindest hier in Europa zwinkern). Das sind die Kosten aber nicht der Wert.
Wenn man den Wert der Energie sieht ist sie viel! zu billig.

So kann das nicht klappen.

Wenn sich jeder über den Wert der Energie klar ist und die Verschwendung aufhört (50% Einsparung sollten erstmal kein großes Problem sein) kann man imho problemlos unseren Energiebedarf verantwortlich decken.

Dsa Hauptproblem ist die Geistlosigkeit und die Unkenntnis die von Regierung und Wirschaft auch noch in selbstzerstörerischer Weise gefördert sird (Wachstum, Wachstum).
Ich kann mich noch gut an Helmut Kohl erinnern wie er Wachstum wollte. Ich dachte nur wenn er noch weiter wächst platzt er oder stirbt einen anderen unguten Tod. Starkes Übergewicht ist ein großes Gesundheitsrisiko.

Was für ein Wahnsinn. Materielle Unzufriedenheit als Wirtschafts"system".
Und dann sagen wenn hier die Rohstoffe nicht reichen gehen wir einfach ins All.
Wer redet so einen Müll. Haben die was genommen? Treckies?


Zum Fusionsreaktor nocch. Wenn ich das richtig sehe ist das praktisch eine Dampfmaschiene (immerhin schon Turbine zwinkern) mit Fusionswärmequelle.
Wie es da mit dem Wirkungsgrad aussieht weiß wohl auch noch keiner.
Wie gesagt Flüsse aufzuheizen halte ich für unverantwortlich.

Ist irgendwie auch nicht so elegant daß es mich vom Hocker reißt.
Noch nicht mal ein MHD-Generator oder sowas..... skeptisch
Wir sind immer noch im Dampfzeitalter mit allen Begrenzungen....?

Da der Wirkungsgrad mit der 3. Potenz steigt ist die Frage mit welcher Temperatur die Energie ausgekoppelt werden kann.
Schon beim Kernreaktor ist die obere Temperatur das Problem weil sie das Druckgefäß thermisch nicht höher belasten können. Soll ja auch noch wirschaftlich bleiben. Zu exotische Werkstoffe scheiden da aus.
Die geringe Dampftemperatur sorgt kja auch für den schlechten Wirkungsgrad von 28%. Ein Gud hat 60.
Ob das beim Fusionsreaktor angesichts der doch deutlich komplexeren Technik besser wird ist die Frage.
Aber vielleicht wollen die Steuerzahler ja ein neues technisches totes Prestigeobjekt á la Transrapid.
Die Steuern sind ja noch nicht hoch genug....



Mein Bruder hat ein Passivhaus gebaut und hat keinerlei Probleme.
Nur weil einige Leute glauben daß das nicht geht heißt es ja nicht daß es nicht geht.
Dem ist egal wie die Brennstoffpreise sind oder ob sie alle sind.

Bei 200qm (einer meiner 3 an dem Haus Kritikpunkte, zum menschenfreundlichen Ökogedanken gehört auch eien gewisse materielle Bescheidenheit) Nutzfläche im Haus braucht er im worst case (wen im Winter die Sonne lange nicht scheint) maximal 1,5 m^3 Holz um seine Wärmespeicher wieder aufzuladen.
Da er neben dem Wald wohnt nicht unbedingt ein Problem. Wäre es auch sonst nicht.

Ich persönlich habe vor 8 Jahren ausgerechnet daß ich jeden Tag 20 Stunden Fahrrad strampeln müßte um den Strom für menen Kühlschrank und den Warmwasserboiler in der Küche zu erzeugen.
Ohne! Warmwasserabnahme, nur die Vorhaltung.
Ich hab dann gedacht das würde ich nicht machen und beides abgeschaltet.
Ich lebe immer noch.

Man muß eben überlegen was einem wieviel wert ist. Welche Kosten man bereit ist zu zahlen (Kriege, Katastrophen, Auflösung der Gesellschaft aus verschiedenen Gründen).

Wäre doch schade hier überbequem zu wohnen, vom vielen Sitzen (Motoren erledigen unsere Arbeit, ineffizient) schon Rückenschmerzen und einen dicken Bauch zu bekommen und dann schließlich bei einem Auslandseinsatz mit unseren Jungs umzukommen.
Wäre die Frage ob der Wahnsinn der hier herrscht (wenn man Vergleiche hat) das wert ist.
Wenn das alles glücklich machen würde müßten die Deutschen alle den ganzen Tag strahlen vor Freude.
Ist mir noch nicht so aufgefallen.

Ich denke man könnte es schaffen und viel Arbeitsplätze mit der enwickelten Technik hier schaffen.
Weltweit wird umweltfreundliche Energietechnik gebraucht.
Das hat Zukunft und wäre ein starker Wirtschaftmotor.
Wäre doch mal ne Abwechslung was positives zu exportieren, nicht nur Klimakiller.


Zuletzt bearbeitet von rap am 20.05.2008, 12:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Telliamed
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1003998) Verfasst am: 20.05.2008, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wohl 1987 hatte man Erich Honecker eingeredet, dass ein Projekt mit der "kalten Kernfusion" in Trassendorf bei Dresden zum Erfolg geführt habe.

Der Himmel schien voller Nationalpreise zu hängen. Das "Neue Deutschland" war in einer Woche voll mit Artikeln über die Kernfusion. Leute, die als Spezialisten galten, hielten sich allerdings eher zurück und kratzten sich die Köpfe. Am Kopf kratzen

Wenig später ging ein Gerücht durchs Land, dass es mit dieser neuen Möglichkeit der Energiegewinnung wohl noch nicht so weit her wäre. Einige lachten.

Dieses Ereignis hat nicht wenig dazu beigetragen, die Erkenntnis zu vermitteln: wie leicht kann dem alt gewordenen Herrscher etwas eingeredet werden! Dem kann man ja noch was ganz anderes einreden! Und schon war man weniger zum Lachen aufgelegt.

Aber inzwischen sind ja über zwanzig Jahre ins Land gegangen ...
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Komodo
Maggots!



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Beitrag(#1004002) Verfasst am: 20.05.2008, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

rap hat folgendes geschrieben:
Wie es da mit dem Wirkungsgrad aussieht weiß wohl auch noch keiner.
Das kann man errechnen, ist also bekannt...
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rap
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Beitrag(#1004005) Verfasst am: 20.05.2008, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn´s in der

@ Komodo: bekannt heißt konkret wieviel?
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Entropie
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Beitrag(#1004009) Verfasst am: 20.05.2008, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

rap hat folgendes geschrieben:
Wenn´s in der

@ Komodo: bekannt heißt konkret wieviel?


Im Prinzip ist das egal, sobald das Ding mehr Energie produziert als es braucht ist eine unerschöpfliche Energiequelle erschaffen, über Kraft-Wärme Kopplung ist dann auch der Wirkungsgrad egal.

Ob nun 10% oder 50% von nahezu unendlich ist egal.
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q.e.d.
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Komodo
Maggots!



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Beitrag(#1004018) Verfasst am: 20.05.2008, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

rap hat folgendes geschrieben:
Wenn´s in der

@ Komodo: bekannt heißt konkret wieviel?
Nun, ich sagte nicht, dass mir das bekannt wäre. Ich würde es aber auch gerne wissen. zwinkern

Der Wirkungsgrad ist aber höher als bei jedem Verbrennungskraftwerk, da Kernfusion effizienter ist als Verbrennung.


Zuletzt bearbeitet von Komodo am 20.05.2008, 13:08, insgesamt einmal bearbeitet
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DeHerg
nun schon länger Ranglos



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Beitrag(#1004020) Verfasst am: 20.05.2008, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

@rap:was willst du nur immer mit deinen Aufwindkraftwerken?Hattest du nicht von Dezentralen Lösungen gesprochen?Außerdem ist bei denen so weit ich mich erinnere der Wirkungsgrad unter 10km höhe ziemlich mies.

Die hier http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenw%C3%A4rmekraftwerk#Paraboloidkraftwerke
oder die http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenw%C3%A4rmekraftwerk#Parabolrinnenkraftwerke
sind da doch viel effektiver
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"Leistung muss sich wieder lohnen"<--purer Sozialismus
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rap
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Beitrag(#1004046) Verfasst am: 20.05.2008, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Der Wirkungsgrad ist doch wurscht wenn die Kosten stimmen. Die Energiequelle ist doch umsonst.

Bei den fosslien Brennstoffen kann man nocht nicht mal diesen Wirkungsgradgedanken! anwenden....

Und die Dinger sind nicht dezentral, erzeugen aber auch keine Abwärme oder anderes was Probleme macht.

Sind ja auch nicht für hier geeignet.

Gibt aber imho genug Gegenden wo man ein paar 10.000 von denen hinbauen kann. Nicht schön aber nützlich.
Wenn man die Energie effizienter einsetzen würde würde sich die Anzahl der benötigten Kraftwerke in überschaubaren Grenzen halten.
Immer noch besser als alles was wir jetzt haben.
Macht keine Krach, explodiert nicht, auch wenn´s einen Terroranschlag gibt (dürfte sowas kaum jucken und ein kleines Loch irgendwo kann man wieder schießen etc.

@ Entropie: den Flüssen die die konzentrierte Abwärme aufnehmen müssen ist das nicht egal.
Aber sieht im Moment ja auch noch nicht so aus als ob das was in absehbarer Zukunft was werden würde. Die Kosten dürften auch gigantisch sein.
Ich würde in der Zwischenzeit was anderes planen, dann sind sie vielleicht auch überflüssig.

Solarzellen haben auch was. Man baut sie einmal aufs Dach und hat dann 20 Jahre Ruhe.
Kein Lärm, keine Inspekktionen, keine Wartung. Einfach vergessen Cool und jeden Monat einen Check kassieren.


Zuletzt bearbeitet von rap am 20.05.2008, 13:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Wraith
diskordianischer Papst



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Wohnort: Regensburg

Beitrag(#1004051) Verfasst am: 20.05.2008, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

rap hat folgendes geschrieben:
Der Wirkungsgrad ist doch wurscht wenn die Kosten stimmen. Die Energiequelle ist doch umsonst.

Bei den fosslien Brennstoffen kann man nocht nicht mal diesen Wirkungsgradgedanken! anwenden....

Und die Dinger sind nicht dezentral, erzeugen aber auch keine Abwärme oder anderes was Probleme macht.

Sind ja auch nicht für hier geeignet.

Die Energiequelle ist umsonst?

Erstmal das Kraftwerk bauen, das kostet ne Menge Kohle. Und dann unterhalten, die Dinger sind riesig, da muss wahrscheinlich ständig repariert werden, damit sie konstant Leistung geben.
_________________
"Das ganze Problem ignorieren. Wenn man so tut, als ob es nicht existiert, glaubt es das vielleicht auch."
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rap
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Beitrag(#1004055) Verfasst am: 20.05.2008, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll denn da kaputt gehen?

Bewegliche Teile sind nur die Turbinen/Lager.
Bei vernünftiger Auslegung sollten die prima halten.
Sind doch auch bei andere Kraftwerken kein Problem, die Lager.

Ich kann mir im Moment nichts vorstellen, außer Solarzellen, was ähnlich unproblematisch sein könnte....

Und wie gesagt wenn de Kosten stimmen.... die Sonne ist umsonst.

Hageln sollte es allerdings nicht zwinkern gibt aber genug Gegenden dafür. Und Versicherungen...

Laut Schlaich stimmen die Kosten jetzt schon.
Kann man ja alles nachrechnen.

Die Dinger bestehen zum großen Teil aus Sand (Glas, Beton), dem Materila auf das sie vermutlch gebaut werden. Diese Materialien können die Herstellerländer also selbst produzieren.

Ist alles ein Rechenexempel.

Ich kann ja mal in meinem Buch gucken was sowas kosten soll.
Baubar ist es jedenfalls. Schlaich&Co sind Experten für Betonbauten.
Im Innern sind sowas wie eine Fahrradnaben mit Speichen. Die hält den Kamin in Form.
Der Beton ist oben 30cm stark.


Zuletzt bearbeitet von rap am 20.05.2008, 13:31, insgesamt einmal bearbeitet
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