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Der Urknall und die Folgen
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Beitrag(#1742531) Verfasst am: 04.04.2012, 17:55    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:

Viele der Physiker, die dem Urknalll seit Jahrzehnten das Wort reden, haben vielmehr zu verlieren als Geld (das haben sie schon). Viel schlimmer ist der Verlust ihrer Reputation. Deswegen sträuben sie sich mit "Händen und Füßen", gepaart mit Arroganz gegen jeden, der Zweifel hat.

Wolfgang,

es gab mal Scholastiker, die hatten ein Ziel:
"mit Hilfe der natürlichen menschlichen Vernunft und insbesondere der Philosophie des Aristoteles übernatürliche Phänomene der christlichen Offenbarung verstehen"
http://home.allgaeu.org/kschroep/scholastik/scholastik.htm

Die Urknaller haben auch ein Ziel:
mit Hilfe der Mathematik und gegen die natürliche menschliche Vernunft das übernatürliche Phänomen eines endlichen Inhaltes ohne Begrenzung beweisen zu wollen.

Da kann man nix machen, in beiden Fällen spielt der Glaube halt die entscheidende Rolle. Wir beide sind ungläubig, unsre Forumstheoretiker sind gläubig, insofern ist jede Diskussion von Beginn an zum Scheitern verurteilt.
Prost
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Man soll nicht alles glauben, was in Physikbüchern steht.


Zuletzt bearbeitet von uwebus am 04.04.2012, 18:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Tom der Dino
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Anmeldungsdatum: 20.07.2011
Beiträge: 3949

Beitrag(#1742532) Verfasst am: 04.04.2012, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

@Wolfgang

Selbst wenn deine Logik richtig wäre, gehst du von den falschen Prämissen aus. Deine grundlegende Prämisse ist, dass der Urknall nicht stattgefunden hat. Die grundlegenden Prämissen der Physiker sind die Ergebnisse ihrer Experimente. Aus diesen wird logisch geschlussfolgert und dadurch werden Vorhersagen generiert, die wiederum durch Experimente bestätigt werden können oder aber widerlegt werden. Dieses widerlegt ist ein starker Begriff, denn wenn etwas widerlegt wurde ist es in der vorliegenden Form falsch. Es wird somit verworfen.

Experimente zeigten eindeutig, dass:

- die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, sogar wenn sich die Lichtquelle relativ zum Beobachter bewegt.

- die Rotverschiebung kein Ergebnis des Comptoneffektes ist

- etwas existiert, das zur Gravitation beiträgt, aber nicht mit dem vergleichbar ist, was man vorher kannte, die dunkle Materie

etc. etc.

@Vobro
der Mensch hat die Logik nicht gemacht, der Mensch hat sie nur erkannt. (naja nicht jeder)
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Am Anfang war ......das Experiment.
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Vobro
Privatnachdenker



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Beitrag(#1742535) Verfasst am: 04.04.2012, 18:13    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Vobro hat folgendes geschrieben:
Und was, wenn die Natur sich nicht nach menschlicher Logik richtet?

Was genau soll das denn heißen? Soll ich jetzt lieber irrationalerweise annehmen, daß Du mich nach meiner Lieblingsfarbe gefragt hast?

Es behauptet niemand, daß sich die Natur nach dem Menschen richte, sondern menschliche logische Schlüsse werden logischen Kriterien überprüft, und verworfen wie im Falle von Wolfgang Mayer. Daß das funktioniert, liegt letztlich an der (empirisch bestätigten) Regelhaftigkeit der Welt, es geht offensichtlich mit hinreichend rechten Dingen zu. Wäre das nicht so, könnte es übrigens niemanden geben, der das merken würde.

Übrigens sind es verdächtig oft die Vertreter des von Dir zitierten Satzes, die dann selbst mit ganz abstrusen eigenen Theorien oder auch Theologien aufwarten.


Ich meinte nur, was ich immer wieder gesagt habe, daß es der Natur piepegal ist, ob wir die Prozesse, die in ihr Vorgehen, verstehen oder mit unserer menschlichen Logok erklären können, oder nicht. Klar gehe ich davon aus, daß es in der Welt mit rechten Dingen zugeht, was denn sonst.

Ob das strikte Denken in der zweiwertigen Logik von "entweder-oder" wirklich auf die Natur zutrifft, das war ja die Frage. Zumindest gibt es doch immer wieder Zwischenzustände, oder Phasen der Entwicklung, wo noch gar nicht klar definiert ist, was einmal am Ende dabei heraus kommt. Ein gutes Beispiel ist auch der Hermaphroditismus, heute meistens Intersexualität genannt, wo nicht eindeutig festgelegt werden kann, ob weiblich und männlich. Das ist ein Beispiel aus der Biologie, ein zweites ist die strenge Unterscheidung zwischen Mensch und Tier, die läßt sich nicht eindeutig in entweder oder definieren.

Wie sieht es mit der Physik aus? Gibt es z.B. eine Doppelnatur von Welle und Teilchen?


Zuletzt bearbeitet von Vobro am 04.04.2012, 18:20, insgesamt einmal bearbeitet
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#1742537) Verfasst am: 04.04.2012, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wolfgang Mayer hat folgendes geschrieben:
Die Logik lehrt uns, dass es nur ein ENTWEDER ODER und niemals ein SOWOHL ALS AUCH geben kann.

Quatsch. Ich kann morgen Mittag sowohl Fleischklößchen als auch Gulasch zu meinen Kartoffeln essen. Es ist beides da.
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Tom der Dino
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Anmeldungsdatum: 20.07.2011
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Beitrag(#1742538) Verfasst am: 04.04.2012, 18:18    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Urknaller haben auch ein Ziel:
mit Hilfe der Mathematik und gegen die natürliche menschliche Vernunft das übernatürliche Phänomen eines endlichen Inhaltes ohne Begrenzung beweisen zu wollen.

Da kann man nix machen, in beiden Fällen spielt der Glaube halt die entscheidende Rolle. Wir beiden sind ungläubig, unsre Forumstheoretiker sind gläubig, insofern ist jede Diskussion von Beginn an zum Scheitern verurteilt.


Genau, der Glaube. Und das Problem, dass Dinge der Intuition widersprechen können. Ein nettes Beispiel, das Möbiusband. Normalerweise haben Papierstreifen 2 Seiten - Möbiusbänder, oh Wunder, nicht. Diese haben nur eine Seite. Da fehlt auch eine Begrenzung, oder? Und es ist gar nicht so verrückt.
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step
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Beitrag(#1742542) Verfasst am: 04.04.2012, 18:42    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Vobro hat folgendes geschrieben:
Wie sieht es mit der Physik aus? Gibt es z.B. eine Doppelnatur von Welle und Teilchen?

Ja, beides sind Aspekte desselben Quantenfeldes. Und das zeigt doch sehr schön, daß wir Physiker sehr offen sind auch gegenüber Modellen, die keine Entsprechung im Alltag haben, wenn die Experimente uns das nahelegen.

Dieselben Leute, die der Physik hier Dogmatik und Engstirnigkeit vorwerfen, hetzen gleichzeitig gegen alle etwas exotischeren physikalischen Modelle, die sie nicht verstehen: Dimensionen ohne Einbettung, Raumzeit, geschlossene Topologien, Welle/Teilchen, Licht, das anders als wir Menschen nicht müde wird, Spin bei dem sich nichts dreht, Vergangenheit, relative Gleichzeitigkeit usw. usf.
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uwebus
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Beitrag(#1742573) Verfasst am: 04.04.2012, 21:07    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Tom der Dino hat folgendes geschrieben:
Normalerweise haben Papierstreifen 2 Seiten - Möbiusbänder, oh Wunder, nicht. Diese haben nur eine Seite. Da fehlt auch eine Begrenzung, oder? Und es ist gar nicht so verrückt.

???? Ein Möbiusband hat zwei Seiten, schneid ein Loch rein, dann siehst du es. Nur weil du innen gegen außen um 180 ° verdrehst bleibt das Band trotzdem 2-seitig.
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step
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Beitrag(#1742575) Verfasst am: 04.04.2012, 21:17    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Möbiusband hat zwei Seiten ...

Dann färbe die doch mal unterschiedlich ein!

Ein Möbiusband ist eine sog. nichtorientierbare Fläche.

wikipedia hat folgendes geschrieben:
Ein Möbiusband ... ist eine zweidimensionale Struktur in der Topologie, die nur eine Kante und eine Fläche hat. Sie ist nicht orientierbar, das heißt, man kann nicht zwischen unten und oben oder zwischen innen und außen unterscheiden.


Aber ich weiß schon, was Du jetzt schreibst ...
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pera
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Beitrag(#1742576) Verfasst am: 04.04.2012, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte eine Umfrage veranstalten: Wie viele Flächen hat ein Möbiusband? (1,2,andere Antwort)
Und sei es auch nur um uwe zu bestätigen, dass er der einzige ist ,der mit einem überlegenen Intellekt gesegnet einsam gegen die falschen Vorstellungen in der Welt zu kämpfen in der Lage ist.
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step
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Beitrag(#1742578) Verfasst am: 04.04.2012, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre uwebus Mathematiker, könnte er sich allerdings herausreden: Lokal ist das Möbiusband nämlich tatschlich zweiseitig (es gibt zwei Normalenvektoren), global allerdings einseitig. Und insgesamt natürlich einflächig.
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Alchemist
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Beitrag(#1742592) Verfasst am: 04.04.2012, 23:29    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Tom der Dino hat folgendes geschrieben:
Normalerweise haben Papierstreifen 2 Seiten - Möbiusbänder, oh Wunder, nicht. Diese haben nur eine Seite. Da fehlt auch eine Begrenzung, oder? Und es ist gar nicht so verrückt.

???? Ein Möbiusband hat zwei Seiten, schneid ein Loch rein, dann siehst du es. Nur weil du innen gegen außen um 180 ° verdrehst bleibt das Band trotzdem 2-seitig.


Nein!!
Geschockt

Unfassbar....
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Kival
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Beitrag(#1742604) Verfasst am: 05.04.2012, 01:24    Titel: Antworten mit Zitat

pera hat folgendes geschrieben:
Man sollte eine Umfrage veranstalten: Wie viele Flächen hat ein Möbiusband? (1,2,andere Antwort)
Und sei es auch nur um uwe zu bestätigen, dass er der einzige ist ,der mit einem überlegenen Intellekt gesegnet einsam gegen die falschen Vorstellungen in der Welt zu kämpfen in der Lage ist.


Die meisten würden sagen, keine Ahnung. zwinkern
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uwebus
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Beitrag(#1742615) Verfasst am: 05.04.2012, 07:04    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Dann färbe die doch mal unterschiedlich ein!

Eben, genau das mache ich, eine Seite schwarz, die andere Seite weiß. Und dann klebe ich die Enden um 180° versetzt zusammen. Jetzt bewege ich mich von schwarz nach weiß, durchlaufe weiß und komme dann über eine Grenze weiß-schwarz, d.h. ich überquere 2x die Grenze, muß also 2x die Bandlänge durchlaufen, um wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Ich muß 2x "die Seite" wechseln. Was habe ich gemacht? Ich habe die Übergänge rollstuhlgerecht gemacht, nichts weiter.
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step
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Beitrag(#1742627) Verfasst am: 05.04.2012, 08:56    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Dann färbe die doch mal unterschiedlich ein!
Eben, genau das mache ich, eine Seite schwarz, die andere Seite weiß. Und dann klebe ich die Enden um 180° versetzt zusammen. ...

Ein Möbiusband hat überhaupt keine Klebenaht (es ist nicht zusammengeklebt), in Deiner Argumentation ist das Kleben aber von zentraler Bedeutung. Du hast mit Deiner Methode zwar am Ende zwei Farben, aber nur eine Fläche, also eine zweifarbig eingefärbte Fläche.
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Alchemist
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Beitrag(#1742628) Verfasst am: 05.04.2012, 08:59    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Dann färbe die doch mal unterschiedlich ein!
Eben, genau das mache ich, eine Seite schwarz, die andere Seite weiß. Und dann klebe ich die Enden um 180° versetzt zusammen. ...

Ein Möbiusband hat überhaupt keine Klebenaht (es ist nicht zusammengeklebt), in Deiner Argumentation ist das Kleben aber von zentraler Bedeutung. Du hast mit Deiner Methode zwar am Ende zwei Farben, aber nur eine Fläche, also eine zweifarbig eingefärbte Fläche.


Vor allem färbt er ja kein Möbiusband ein, sondern ein ganz ordinäres Band.

Das war mal wieder nix uwe...
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Silberling
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Beitrag(#1742672) Verfasst am: 05.04.2012, 11:32    Titel: Noch mal zur Lichtgeschwindigkeit Antworten mit Zitat

Wenn der Beweis der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit seit vielen Jahrzehnten nun Bestand hat, dann beweist das einzig, dass diese Konstanz im logischen Werdegang der Realität Bestand haben konnte, weil sich das Umfeld entsprechend entwickelt hat, um diese Konstanz über diesen Zeitraum aufrecht erhalten zu können. Es ist aber kein Beweis dafür, dass diese Konstanz beibehalten werden kann, wenn sich das Umfeld entsprechend ändert und der logische Werdegang der Realität unter Beibehaltung der Konstanz nicht mehr logisch fortführen lässt. Die Realität ist ein logischer Fluss von energetischen Gegebenheiten, die als wahrnehmbare Bilder bewusst interpretiert werden.

http://www.gold-dna.de/updatejan.html#j14

Gruß Silberling
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Mit nur 4 Begriffen lässt sich das Universum aufspannen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
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Reaktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
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Alchemist
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Beitrag(#1742676) Verfasst am: 05.04.2012, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Och nein, bitte Nicht!! Mit den Augen rollen
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Toasti
allseitig mit Möbiusbutter bestrichen



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Beitrag(#1742680) Verfasst am: 05.04.2012, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr glücklich

ich find's ein bischen lustig

@Alchemist : locker bleiben , hehe
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step
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Beitrag(#1742703) Verfasst am: 05.04.2012, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Soviel kritische Masse hatten wir AFAIR noch nie in einem Thread versammelt.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Beitrag(#1742713) Verfasst am: 05.04.2012, 14:58    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Ein Möbiusband hat überhaupt keine Klebenaht (es ist nicht zusammengeklebt), in Deiner Argumentation ist das Kleben aber von zentraler Bedeutung. Du hast mit Deiner Methode zwar am Ende zwei Farben, aber nur eine Fläche, also eine zweifarbig eingefärbte Fläche.

Ein Möbiusband interessiert mich nur, wenn ich es aus einem Papierstreifen herstellen kann. Und ist das Papier 2-farbig, dann bewege ich mich über die beiden Farben, also über beide Seiten des Papiers, ich muß also 2x180° Drehung quer zur Bewegungsrichtung hinter mich bringen, um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukommen. Schneid dir doch einfach mal einen Papierstreifen zurecht und probier es aus.
Stehe ich zu Beginn meiner Runde am Übergang schwarz-weiß (Füße unten) und bewege mich auf der weißen Seite, stehe ich nach einer Bandlänge mit den Füßen nach oben unter meiner Ausgangsposition, nach einer weiteren Bandlänge wieder in Ausgangsposition. Das Band hat weiterhin eine schwarze und eine weiße Seite in jedem Punkt, lediglich der Übergang ist um 180° gedreht. Meinetwegen kannst du den Übergang über die gesamte Bandlänge verteilen, dann hast du auf beiden Bandseiten 2 verschiedenfarbige Dreiecke, aber die jeweils gegenüberliegenden Punkte des Bandes weisen trotzdem unterschiedliche Farben auf. Es gibt keine Bänder, die nur eine Seite haben. Das Möbiusband, als physischer Ring mit Drall hergestellt, hat ein Innen und ein Außen, und wenn du es abläufst, läufst du insgesamt eine Innenrunde und eine Außenrunde, ohne allerdings eine Stufe überwinden zu müssen. Das ist wie eine dreidimensionale Behindertenrampe.

Was ihr mathematisch macht interessiert mich nicht, solange ihr es nicht am Modell zeigen könnt.
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#1742719) Verfasst am: 05.04.2012, 15:18    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:

Ein Möbiusband hat überhaupt keine Klebenaht (es ist nicht zusammengeklebt), in Deiner Argumentation ist das Kleben aber von zentraler Bedeutung. Du hast mit Deiner Methode zwar am Ende zwei Farben, aber nur eine Fläche, also eine zweifarbig eingefärbte Fläche.

Ein Möbiusband interessiert mich nur, wenn ich es aus einem Papierstreifen herstellen kann. Und ist das Papier 2-farbig, dann bewege ich mich über die beiden Farben, also über beide Seiten des Papiers, ich muß also 2x180° Drehung quer zur Bewegungsrichtung hinter mich bringen, um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukommen. Schneid dir doch einfach mal einen Papierstreifen zurecht und probier es aus.
Stehe ich zu Beginn meiner Runde am Übergang schwarz-weiß (Füße unten) und bewege mich auf der weißen Seite, stehe ich nach einer Bandlänge mit den Füßen nach oben unter meiner Ausgangsposition, nach einer weiteren Bandlänge wieder in Ausgangsposition. Das Band hat weiterhin eine schwarze und eine weiße Seite in jedem Punkt, lediglich der Übergang ist um 180° gedreht. Meinetwegen kannst du den Übergang über die gesamte Bandlänge verteilen, dann hast du auf beiden Bandseiten 2 verschiedenfarbige Dreiecke, aber die jeweils gegenüberliegenden Punkte des Bandes weisen trotzdem unterschiedliche Farben auf. Es gibt keine Bänder, die nur eine Seite haben. Das Möbiusband, als physischer Ring mit Drall hergestellt, hat ein Innen und ein Außen, und wenn du es abläufst, läufst du insgesamt eine Innenrunde und eine Außenrunde, ohne allerdings eine Stufe überwinden zu müssen. Das ist wie eine dreidimensionale Behindertenrampe.

Was ihr mathematisch macht interessiert mich nicht, solange ihr es nicht am Modell zeigen könnt.


Meine Güte wir reden hier doch noch nicth mal über Mathematik, aber du verstehst offensichtlich so was simples nicht wie "Eine Seite" und "Zwei Seiten".
Argh


Bastel es doch mal so uwe:
Nimm einen weißen Streifen Papier und bastel daraus ein Möbiusband. Und dann versuch mal zwei verschiedene Seiten verschiedenfarbig anzumalen. Das geht nicht! Mit den Augen rollen
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Myron
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Beitrag(#1742720) Verfasst am: 05.04.2012, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

"Scheue Dich ja nicht davor, Unsinn zu reden! Nur musst Du auf Deinen Unsinn lauschen."

(Wittgenstein, Ludwig. Vermischte Bemerkungen. Hrsg. v. Georg Henrik von Wright u. Heikki Nyman. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1977. S. 110)
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Vobro
Privatnachdenker



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Beitrag(#1742722) Verfasst am: 05.04.2012, 15:31    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:

Ein Möbiusband hat überhaupt keine Klebenaht (es ist nicht zusammengeklebt), in Deiner Argumentation ist das Kleben aber von zentraler Bedeutung. Du hast mit Deiner Methode zwar am Ende zwei Farben, aber nur eine Fläche, also eine zweifarbig eingefärbte Fläche.

Ein Möbiusband interessiert mich nur, wenn ich es aus einem Papierstreifen herstellen kann. Und ist das Papier 2-farbig, dann bewege ich mich über die beiden Farben, also über beide Seiten des Papiers, ich muß also 2x180° Drehung quer zur Bewegungsrichtung hinter mich bringen, um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukommen. Schneid dir doch einfach mal einen Papierstreifen zurecht und probier es aus.
Stehe ich zu Beginn meiner Runde am Übergang schwarz-weiß (Füße unten) und bewege mich auf der weißen Seite, stehe ich nach einer Bandlänge mit den Füßen nach oben unter meiner Ausgangsposition, nach einer weiteren Bandlänge wieder in Ausgangsposition. Das Band hat weiterhin eine schwarze und eine weiße Seite in jedem Punkt, lediglich der Übergang ist um 180° gedreht. Meinetwegen kannst du den Übergang über die gesamte Bandlänge verteilen, dann hast du auf beiden Bandseiten 2 verschiedenfarbige Dreiecke, aber die jeweils gegenüberliegenden Punkte des Bandes weisen trotzdem unterschiedliche Farben auf. Es gibt keine Bänder, die nur eine Seite haben. Das Möbiusband, als physischer Ring mit Drall hergestellt, hat ein Innen und ein Außen, und wenn du es abläufst, läufst du insgesamt eine Innenrunde und eine Außenrunde, ohne allerdings eine Stufe überwinden zu müssen. Das ist wie eine dreidimensionale Behindertenrampe.

Was ihr mathematisch macht interessiert mich nicht, solange ihr es nicht am Modell zeigen könnt.


Meine Güte wir reden hier doch noch nicth mal über Mathematik, aber du verstehst offensichtlich so was simples nicht wie "Eine Seite" und "Zwei Seiten".
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Bastel es doch mal so uwe:
Nimm einen weißen Streifen Papier und bastel daraus ein Möbiusband. Und dann versuch mal zwei verschiedene Seiten verschiedenfarbig anzumalen. Das geht nicht! Mit den Augen rollen
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uwebus
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Beitrag(#1742727) Verfasst am: 05.04.2012, 15:57    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:

Bastel es doch mal so uwe:
Nimm einen weißen Streifen Papier und bastel daraus ein Möbiusband. Und dann versuch mal zwei verschiedene Seiten verschiedenfarbig anzumalen. Das geht nicht! Mit den Augen rollen
EINE SEITE!

Basteln wir mal: Ein weißer Streifen Papier wird um 180° verdrallt zu einem Möbiusband zusammengeklebt. So, und nun klebst du einen Knopf oben auf das Band und drehst von dort aus eine Runde, dann bist du auf der Unterseite des Bandes genau unter dem Knopf angekommen, also hast du die Seite gewechselt. Denn zwischen dem Knopf und deinem jetzigen Aufenthaltsort liegt der Papierstreifen. Und nun drehst du nochmal eine Runde und kommst wieder von der Unterseite des Bandes zum Knopf zurück., also hast du wieder die Seite gewechselt. Denn du hast dich ja bei jeder Runde um 180° quer zur Bandrichtung gedreht, das ist der Gund des Seitenwechsels. Oder meinst du, Knopf und Unterseite des Knopfes ist dieselbe Seite des Bandes?
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Beitrag(#1742729) Verfasst am: 05.04.2012, 16:08    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:

Bastel es doch mal so uwe:
Nimm einen weißen Streifen Papier und bastel daraus ein Möbiusband. Und dann versuch mal zwei verschiedene Seiten verschiedenfarbig anzumalen. Das geht nicht! Mit den Augen rollen
EINE SEITE!

Basteln wir mal: Ein weißer Streifen Papier wird um 180° verdrallt zu einem Möbiusband zusammengeklebt. So, und nun klebst du einen Knopf oben auf das Band und drehst von dort aus eine Runde, dann bist du auf der Unterseite des Bandes genau unter dem Knopf angekommen, also hast du die Seite gewechselt. Denn zwischen dem Knopf und deinem jetzigen Aufenthaltsort liegt der Papierstreifen. Und nun drehst du nochmal eine Runde und kommst wieder von der Unterseite des Bandes zum Knopf zurück., also hast du wieder die Seite gewechselt. Denn du hast dich ja bei jeder Runde um 180° quer zur Bandrichtung gedreht, das ist der Gund des Seitenwechsels. Oder meinst du, Knopf und Unterseite des Knopfes ist dieselbe Seite des Bandes?


Kannst du wirklich nicht auf Fragen antworten?
Ich meine ist es dir einfach nicht möglich oder bist du wirklich so ignorant, dass ALLE anderen Unrecht haben und du bist der einzige Mensch, der den Durchblick hat???

Soll ich es dir nochmal aufschreiben?
Bitte sehr:
Bastel dir ein Möbius aus einem länglichen Stück Papier. Nimm ein DIN A4 Blatt, falte es und zwirbel es dann einmal.
So, nun hast du ein weißes Möbiusband! Jetzt möchte ich von dir wissen, wie du eine Seite farbig malen willst und "die andere Seite" nicht.
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Tom der Dino
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Beitrag(#1742732) Verfasst am: 05.04.2012, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir schon gedacht, dass soetwas passiert. Das Möbiusband ist nun das einfachste Beispiel das mir einfiel. Trotzdem wird es nicht verstanden. Allerdings wird es dadurch auch unterhaltsamer Sehr glücklich.

Uwe, ist eine kleine blinde Ameise in der Lage zu erkennen, auf "welcher Seite" des Möbiusbandes sie sich gerade befindet?

Ich meine nein,
und bin damit nicht allein.
(das reimt sich)

Eine Seite eines Papierbandes lässt sich von einer anderen unterscheiden, wenn beide vollständig von Kanten begrenzt und durch Kanten voneinander abgegrenzt sind. Genauso sind die Kanten durch Seiten voneinander abgegrenzt. Ein Papierstreifen der zusammengeklebt wurde, ohne dass er ein Möbiusband bildet, hat 2 Seiten und auch 2 Kanten. Ein Möbiusband hat nur eine Seite und auch nur eine Kante.

Deine Argumentation enthält eine Konvention. Du gehst davon aus, dass "eine Seite" deiner Definition genau halb so lang ist wie die tatsächliche Seite des Möbiusbandes. Insofern sagst du nix anderes als "Ein Möbiusband hat genau 2 halbe Seiten."
Warum also hört "eine Seite (deiner Def.)" nach der Hälfte der tatsächlichen Seite auf? Warum nicht schon nach 5% der tatsächlichen Seite?
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uwebus
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Beitrag(#1742776) Verfasst am: 05.04.2012, 18:39    Titel: Re: Der Urknall und die Folgen Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:

Soll ich es dir nochmal aufschreiben?
Bitte sehr:
Bastel dir ein Möbius aus einem länglichen Stück Papier. Nimm ein DIN A4 Blatt, falte es und zwirbel es dann einmal.
So, nun hast du ein weißes Möbiusband! Jetzt möchte ich von dir wissen, wie du eine Seite farbig malen willst und "die andere Seite" nicht.

Ich hab es dir schon einmal gesagt: Näh einen Knopf auf das Band, der Knopf sitzt auf der einen, die Fäden, die den Knopf halten, auf der anderen Seite, es sei denn, bei Physikerhemden sind die Hemdknöpfe anders angenäht als bei meinen Hemden. Also hat das Band zwei Seiten, der Übergang findet während der Umdrehung um 180° statt. Nun kannst du den Farbwechsel schlagartig durchführen wie in meinem ersten Beispiel an step genannt oder im Laufe der 180°-Verdrehung, wie in meinem zweiten Beitrag an step geschildert. Aber ein Band hat nun mal zwei Seiten, solange man einen Knopf daran annähen kann.
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uwebus
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Beitrag(#1742781) Verfasst am: 05.04.2012, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Tom der Dino hat folgendes geschrieben:

Deine Argumentation enthält eine Konvention. Du gehst davon aus, dass "eine Seite" deiner Definition genau halb so lang ist wie die tatsächliche Seite des Möbiusbandes. Insofern sagst du nix anderes als "Ein Möbiusband hat genau 2 halbe Seiten."
Warum also hört "eine Seite (deiner Def.)" nach der Hälfte der tatsächlichen Seite auf? Warum nicht schon nach 5% der tatsächlichen Seite?

Tom,
mir ist es wirklich zu blöd, hier Theorie zu betreiben. Ein "Möbiusband" ist ein Streifen Stoff der Länge L und der Breite B, der einmal um 180° gedreht und dann zusammengefügt wird. Dazu brauche ich keine Mathematik. Und jetzt nähe ich einen Knopf auf das Band so wie einen Hemdenknopf, damit kann ich die Seiten unterscheiden, Knopfseite-Rückseite, wobei Knopfseite-Rückseite seitenverkehrt verbunden werden. Also sind beide Seitenflächen gleich groß, da es sich um einen Stoffstreifen handelt.

Ich hab manchmal den Eindruck, daß Physiker Probleme sehen, wo es überhaupt keine gibt. Mach doch einfach ein Experiment: steck deinen Gürtel seitenverkehrt in die Gürtelschnalle, dann hast du einen Möbiusgürtel und niemand wird abstreiten, daß der Gürtel zwei Seiten hat.
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Alchemist
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Beitrag(#1742782) Verfasst am: 05.04.2012, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Uwe, glaubst du wirklich, dass ALLE anderen Unrecht haben und du der einzige, der den Durchblick hat?

Jetzt mal ernsthaft....
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Tom der Dino
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Beitrag(#1742784) Verfasst am: 05.04.2012, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist nun mit der Ameise?
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