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Zu viele Katzen?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2083095) Verfasst am: 20.01.2017, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Ich kenne das auch so. Es wäre aber ganz nett, wenn wir da einen handfesten beleg für bringen könnten.
Wir werden sonst nicht geglaubt hier.
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Dibbuk
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Anmeldungsdatum: 17.01.2017
Beiträge: 3

Beitrag(#2083096) Verfasst am: 21.01.2017, 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.
=/= <=> zwinkern
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083097) Verfasst am: 21.01.2017, 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Ich kenne das auch so. Es wäre aber ganz nett, wenn wir da einen handfesten beleg für bringen könnten.
Wir werden sonst nicht geglaubt hier.
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.

Ich bin auch ganz gespannt. Es ist herrlicher Unsinn. Für sowas bin ich immer zu haben.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4835

Beitrag(#2083111) Verfasst am: 21.01.2017, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
dass die Hauptverluste nicht bei der normalen Jagd auf adulte Tiere entstehen, nur darauf bezieht sich Dein Zitat, sondern beim Ausplündern der Nester bzw, beim Einsammeln der frischflüggen Jungen, die das erste Mal das Nest verlassen haben und sich noch sehr unbeholfen bewegen. Deshalb wird allgemein die Empfehlung ausgesprochen, Katzen während der gesamten Brutzeit mit einem absoluten Ausgehverbot zu belegen. Da halten sich leider nicht allzuviele daran.

Würd' ich auch nicht machen.
Wegen ein paar degenerierter Piepmätze 3 Monate "Guantanamo" für Freigänger: ich glaub' es hackt.

Nachbar's Kater, der hier seinen Zweitwohnsitz aufgeschlagen hat, erwischt pro Saison vielleicht 2 oder 3 kleinere Flattermänner, Spatzen oder Rotschwänzchen, davon gibt's hier genug.
Meine Lieblingsfeinde, Amseln oder gar Stare, waren leider noch nicht dabei.
Auch keine Jungvögel, denn die Zeitspanne, während derer sie Angriffen ausgesetzt sind, ist relativ kurz. Die hüpfen kurz aus dem Nest und hast Du's nicht gesehen sind sie über alle Berge.
Muss ja auch, sonst wären die längst ausgestorben.
Zum Nesterplündern sind die vollgefressenen Miezen auch viel zu faul (oder zu doof).
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083114) Verfasst am: 21.01.2017, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
dass die Hauptverluste nicht bei der normalen Jagd auf adulte Tiere entstehen, nur darauf bezieht sich Dein Zitat, sondern beim Ausplündern der Nester bzw, beim Einsammeln der frischflüggen Jungen, die das erste Mal das Nest verlassen haben und sich noch sehr unbeholfen bewegen. Deshalb wird allgemein die Empfehlung ausgesprochen, Katzen während der gesamten Brutzeit mit einem absoluten Ausgehverbot zu belegen. Da halten sich leider nicht allzuviele daran.

Würd' ich auch nicht machen.
Wegen ein paar degenerierter Piepmätze 3 Monate "Guantanamo" für Freigänger: ich glaub' es hackt.
....

Ja, so sind sie, die Menschen.
Der eine sagt, freifliegende Vögel seien Futter.
Und der andere sagt, freilaufende Katzen seien Dünger.
Aber schön ist doch, dass alles schließlich seine Verwendung findet.
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fwo
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Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083115) Verfasst am: 21.01.2017, 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.

Nicht nur das, ein gewisser vrolijke hatte auch noch drunter geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....Steht doch mehr oder weniger, was ich geschrieben hatte.....

Aber da hatte er sich wohl nichts bei gedacht.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083117) Verfasst am: 21.01.2017, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Dialog zweier Mäuse, die vor einer erschöpft eingeschlafenen, halb verhungerten Katze stehen:
"Sieh mal, das ist unsere Schuld. Gott hat uns doch die Aufgabe gegeben, als Futter zu dienen."
"Ja. Lass uns was tun."
"Ja. Pimpern für die Katz."
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10377
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2083123) Verfasst am: 21.01.2017, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Ich kenne das auch so. Es wäre aber ganz nett, wenn wir da einen handfesten beleg für bringen könnten.
Wir werden sonst nicht geglaubt hier.
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.


Gibt hier zum Beispiel einen Artikel in der Wikipedia zur Fortpflanzungsstrategie (inkl. weiterführender Literatur.

Feldmäuse, Wildkaninchen aber auch manche Singvogelarten und Amphibien und Fische sind typische r-Strategen. Es geht darum, möglichst viele Nachkommen zu produzieren. Eine große Brutpflege, wie bei den K-Strategen (dazu gehören der Mensch, aber z.B. auch Greifvögel, Eulen) findet bei den r-Strategen nicht statt.

Bei den K-Strategen geht es bei der Fortpflanzungsstrategie überwiegend darum, überlebensfähigen Nachwuchs zu produzieren - also Nachwuchs, der auch das Adult-Stadium erreicht. Und da gilt: je besser die Versorgung mit Nahrung ist, desto mehr Nachwuchs erreicht das Erwachsenen-Stadium.
_________________
"Bullshit ist eine dritte Kategorie zwischen Wahrheit und Lüge" (Harry Frankfurt)

Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 662

Beitrag(#2083127) Verfasst am: 21.01.2017, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Klar sind Katzen für Vögel und Kleinsäuger gefährlich... aber... die die nur in der Wohnung sind sind schon mal kein Problem und die, die zwar Freigänger sind aber ein festes Zuhause haben fangen idR nur sporadisch was. Meine Katzen haben vielleicht 1-2 Vögel, in der Regel junge pro Saison gefangen ab einem bestimmten Alter gar keine mehr, zumal ich meine Bäume mit Manschetten gesichert hatte. Außerdem halte ich meine Katzen nachts sowieso drin, in den frühen Morgenstunden während der Brutzeit haben sie also gar keine Möglichkeit.


Als hauptsächliches Problem sehe ich die Verwilderten Katzen, die müssen sich ja davon ernähren. Und da ist es in Gebieten die keine Beutegreifer hatten, wie z.B. Australien am schlimmsten. Aber da sind es nicht nur die Katzen, sondern auch Ratten und eine andere Situation

Besteuern ist ja einfach gesagt. Wie soll das passieren? Das wäre ein immenser verwaltungstechnischer Aufwand, der wahrscheinlich mehr kosten würde als raus käme. Und 'tötet den Rest' - da würde auch reichen zu kastrieren.
Einfacher wäre ein Kennzeichnungspflicht (inkl. Kastration) für alle Freigänger mit Familie und Programme für verwilderte Katzen. Dann würde sich das Problem mit der Zeit lösen.

Und dass es mit den Singvoegeln so schlecht geht nur auf die Katzen zu schieben ist ja schon reichlich eindimensional gedacht, ist das gleiche wie die Leute die den Rückgang der Weidevögel alleinig dem Fuchs in die Schuhe schieben. skeptisch
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2083130) Verfasst am: 21.01.2017, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Ich kenne das auch so. Es wäre aber ganz nett, wenn wir da einen handfesten beleg für bringen könnten.
Wir werden sonst nicht geglaubt hier.
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.


Gibt hier zum Beispiel einen Artikel in der Wikipedia zur Fortpflanzungsstrategie (inkl. weiterführender Literatur.

Feldmäuse, Wildkaninchen aber auch manche Singvogelarten und Amphibien und Fische sind typische r-Strategen. Es geht darum, möglichst viele Nachkommen zu produzieren. Eine große Brutpflege, wie bei den K-Strategen (dazu gehören der Mensch, aber z.B. auch Greifvögel, Eulen) findet bei den r-Strategen nicht statt.

Bei den K-Strategen geht es bei der Fortpflanzungsstrategie überwiegend darum, überlebensfähigen Nachwuchs zu produzieren - also Nachwuchs, der auch das Adult-Stadium erreicht. Und da gilt: je besser die Versorgung mit Nahrung ist, desto mehr Nachwuchs erreicht das Erwachsenen-Stadium.

@ sünnerklaas
Wenn Du meinst, sich kurz mal eben in alles einlesen zu können, kann es ja geben, musst Du aber schon gründlicher lesen.

Typische r-Strategen sind Bakterien oder Schwämme, im 2. Absatz werden als Beispiel für Vertebraten Frösche angegeben. Das hätte Dich eigentlich stutzig machen können. Säuger sind nie r-Strategen, sie haben immer relativ hohe Investitionen: Sie tragen ihre Jungen aus und säugen sie bis zu einem bestimmten Stadium - vergleich das mal mit einem Frosch, oder, um einen anderen Vertebraten mit sehr kleinen Eiern (= geringer Investition) und sehr hoher Eierzahl zu nennen, einem Flussneunauge. Die Eier werden abgestoßen und gut ist.

Vögel sind schon aufgrund der Eigröße nicht als r-Strategen zu sehen, Singvögel schon gar nicht, das sind nämlich keine Nestflüchter, die werden noch eine ganze Weile gefüttert, bis sie nur aus dem Nest kommen - und danach auch noch eine Weile.

Wie Du siehst, gibt es ein Kontinuum von r(min) nach k(max), aber r-Strategen haben wir hier bei diesem Thema keine, auch wenn k Unterschiede zwischen den beteiligten Arten hat. Aus Deinem Link:
Zitat:
Zu den Organismen, die man als K-Strategen bezeichnet, gehören viele Säugetiere wie Bären, Biber, Wale, Elefanten, Primaten (auch der Mensch ist ein ausgeprägter K-Stratege) und Vögel.

Einige Mäuse, z.B. die Feldmaus, kann man innerhalb der Säuger tatsächlich als relative r-Strategen bezeichnen, aber hier geht es um Katzen und Vögel.

Zurück zu
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...

Was er meint, ist ja, wenn da wenig sind, machen die extra viele Kinder, um das auszugleichen.

Für diese Aussage, zu der Du immerhin geschrieben hast
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Und das ist richtig. ...
hast Du damit leider keinen Beleg gebracht.

Du wirst auch keinen bringen können, weil das schlicht Blödsinn ist. Selbst wenn die Singvögel r-Strategen wären, sie sind es aber in keiner Weise, wäre das kein Beleg für vrolijkes Aussage, denn auch bei denen gibt es diese behauptete umgekehrte Proportionalität zwischen aktueller Dichte und Nachkommenzahl nicht.

Was Du allenfalls hättest bringen können, wäre, zu betrachten, was passiert, wenn man die unabhängige Variable Futtermenge konstant hält, aber die Bestandsdichte verringert: Dann habe ich als Folge tatsächlich einen höhere Futtermenge pro Brutpaar und davon abhängig dann wieder ein größeres Gelege zu erwarten. Das ist immer noch nicht wirklich ein Beispiel für vrolijkes Behauptung, aber man könne wenigstens versuchen, es so zu interpretieren.

Aber dazu wäre es nötig gewesen, selbst in diesen Zusammenhängen zu denken - in der Literatur wirst Du das nicht finden, im Internet schon gar nicht.
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vrolijke
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Beitrag(#2083132) Verfasst am: 21.01.2017, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Zurück zu
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...

Was er meint, ist ja, wenn da wenig sind, machen die extra viele Kinder, um das auszugleichen.

Für diese Aussage, zu der Du immerhin geschrieben hast
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Und das ist richtig. ...
hast Du damit leider keinen Beleg gebracht.

Ich fürchte, da war wirklich der Wunsch Vater des Gedankens.
Es ist umgekehrt häufiger nachgewiesen. Viele Beutetiere = viele Raubtiere.
Wenn das Nahrungsangebot groß genug ist, kann es auch Räuber genug geben.
Für die von mir erst gebrachte Behauptung, gibt es keinen Nachweis. (bin Froh, wenn es doch jemand bringt) skeptisch Dumm gelufe.

Kleine "dumme Gedanke" am Rande.
Ich dachte immer, wenn Amsel ihre Nester so "leicht Katzenzugänglich" bauen, machen die das aus "Familienplanungsgründe". zwinkern
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sünnerklaas
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Beitrag(#2083133) Verfasst am: 21.01.2017, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...


Und das ist richtig. Bestimmte Tierarten haben quasi die Aufgabe, Futter für andere zu sein. Dazu gehören die Mäuse, aber auch einige Vogelarten. Die Verluste werden durch die Zahl der Bruten und Würfe ausgeglichen.
Die Maus müsste bei der Vielzahl ihrer Fressfeinde längst ausgerottet sein. Ist sie aber nicht.

Ich kenne das auch so. Es wäre aber ganz nett, wenn wir da einen handfesten beleg für bringen könnten.
Wir werden sonst nicht geglaubt hier.
In den Artikel der hier aufgeführt wurde, ist der umgekehrte Zustand (viel Futter - viel Nachwuchs) aufgeführt.


Gibt hier zum Beispiel einen Artikel in der Wikipedia zur Fortpflanzungsstrategie (inkl. weiterführender Literatur.

Feldmäuse, Wildkaninchen aber auch manche Singvogelarten und Amphibien und Fische sind typische r-Strategen. Es geht darum, möglichst viele Nachkommen zu produzieren. Eine große Brutpflege, wie bei den K-Strategen (dazu gehören der Mensch, aber z.B. auch Greifvögel, Eulen) findet bei den r-Strategen nicht statt.

Bei den K-Strategen geht es bei der Fortpflanzungsstrategie überwiegend darum, überlebensfähigen Nachwuchs zu produzieren - also Nachwuchs, der auch das Adult-Stadium erreicht. Und da gilt: je besser die Versorgung mit Nahrung ist, desto mehr Nachwuchs erreicht das Erwachsenen-Stadium.

@ sünnerklaas
Wenn Du meinst, sich kurz mal eben in alles einlesen zu können, kann es ja geben, musst Du aber schon gründlicher lesen.

Typische r-Strategen sind Bakterien oder Schwämme, im 2. Absatz werden als Beispiel für Vertebraten Frösche angegeben. Das hätte Dich eigentlich stutzig machen können. Säuger sind nie r-Strategen, sie haben immer relativ hohe Investitionen: Sie tragen ihre Jungen aus und säugen sie bis zu einem bestimmten Stadium - vergleich das mal mit einem Frosch, oder, um einen anderen Vertebraten mit sehr kleinen Eiern (= geringer Investition) und sehr hoher Eierzahl zu nennen, einem Flussneunauge. Die Eier werden abgestoßen und gut ist.

Vögel sind schon aufgrund der Eigröße nicht als r-Strategen zu sehen, Singvögel schon gar nicht, das sind nämlich keine Nestflüchter, die werden noch eine ganze Weile gefüttert, bis sie nur aus dem Nest kommen - und danach auch noch eine Weile.

Wie Du siehst, gibt es ein Kontinuum von r(min) nach k(max), aber r-Strategen haben wir hier bei diesem Thema keine, auch wenn k Unterschiede zwischen den beteiligten Arten hat. Aus Deinem Link:
Zitat:
Zu den Organismen, die man als K-Strategen bezeichnet, gehören viele Säugetiere wie Bären, Biber, Wale, Elefanten, Primaten (auch der Mensch ist ein ausgeprägter K-Stratege) und Vögel.

Einige Mäuse, z.B. die Feldmaus, kann man innerhalb der Säuger tatsächlich als relative r-Strategen bezeichnen, aber hier geht es um Katzen und Vögel.

Zurück zu
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...

Was er meint, ist ja, wenn da wenig sind, machen die extra viele Kinder, um das auszugleichen.

Für diese Aussage, zu der Du immerhin geschrieben hast
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Und das ist richtig. ...
hast Du damit leider keinen Beleg gebracht.

Du wirst auch keinen bringen können, weil das schlicht Blödsinn ist. Selbst wenn die Singvögel r-Strategen wären, sie sind es aber in keiner Weise, wäre das kein Beleg für vrolijkes Aussage, denn auch bei denen gibt es diese behauptete umgekehrte Proportionalität zwischen aktueller Dichte und Nachkommenzahl nicht.

Was Du allenfalls hättest bringen können, wäre, zu betrachten, was passiert, wenn man die unabhängige Variable Futtermenge konstant hält, aber die Bestandsdichte verringert: Dann habe ich als Folge tatsächlich einen höhere Futtermenge pro Brutpaar und davon abhängig dann wieder ein größeres Gelege zu erwarten. Das ist immer noch nicht wirklich ein Beispiel für vrolijkes Behauptung, aber man könne wenigstens versuchen, es so zu interpretieren.

Aber dazu wäre es nötig gewesen, selbst in diesen Zusammenhängen zu denken - in der Literatur wirst Du das nicht finden, im Internet schon gar nicht.


Du hast den Wikipedia-Artikel nicht gelesen:

Hier - letzter Absatz in dem Abschnitt:

wikipedia hat folgendes geschrieben:
Lebewesen mit typischer r-Strategie sind die meisten Mikroorganismen (Bsp. Bakterien) sowie kleine Formen höher entwickelter Organismen (Kleinkrebse, Blattläuse, Blaumeisen, Sperlinge, Mäuse),


Mäuse sind klassische R-Strategen. Der Nachwuchs bei Feldmäusen ist bereits gut zwei Wochen nach der Geburt geschlechtsreif und reproduktionsfähig.
Das müssen Feldmäuse übrigens auch sein - schon bei einer längeren Regenperiode ertrinkt ein erheblicher Teil des Bestandes in den Erdlöchern, in denen sie leben. Auch solche Verluste müssen ausgeglichen werden - und zwar sehr schnell, weil es eben auch noch reichlich tierische Feinde gibt.

Das Beispiel Nestflüchter zieht übrigens nicht - Rebhühner sind z.B. Nestflüchter, die Küken können sogar sehr schnell nach dem Schlupf fliegen - trotzdem haben sie hohe Verluste.
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Zuletzt bearbeitet von sünnerklaas am 21.01.2017, 15:37, insgesamt einmal bearbeitet
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sünnerklaas
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Beitrag(#2083134) Verfasst am: 21.01.2017, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

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vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Auch die Zahl des Nachwuchses passt sich der Dezimierung an.
...

Was er meint, ist ja, wenn da wenig sind, machen die extra viele Kinder, um das auszugleichen.

Für diese Aussage, zu der Du immerhin geschrieben hast
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Und das ist richtig. ...
hast Du damit leider keinen Beleg gebracht.

Ich fürchte, da war wirklich der Wunsch Vater des Gedankens.
Es ist umgekehrt häufiger nachgewiesen. Viele Beutetiere = viele Raubtiere.
Wenn das Nahrungsangebot groß genug ist, kann es auch Räuber genug geben.
Für die von mir erst gebrachte Behauptung, gibt es keinen Nachweis. (bin Froh, wenn es doch jemand bringt) skeptisch Dumm gelufe.

Kleine "dumme Gedanke" am Rande.
Ich dachte immer, wenn Amsel ihre Nester so "leicht Katzenzugänglich" bauen, machen die das aus "Familienplanungsgründe". zwinkern


Ein Beleg für Greifvögel - z.B. beim Schelladler kommt das hier vor und ist wissenschaftlich auch nachgewiesen:

Zitat:
Die Altvögel beeinflussen den Wettstreit zwischen den Jungvögeln, bei dem es häufig um Leben oder Tod geht, in keiner Weise: Weder greifen sie beim Ringen um Nahrung beschwichtigend ein, noch sorgen sie für eine gerechte Verteilung des Futters. Was uns hart erscheinen mag, macht biologisch durchaus Sinn: In Zeiten des Futterüberflusses können jeweils zwei Junge aufwachsen. Bei eher knappem Nahrungsangebot kommt immerhin ein kräftiges Junges auf; dies ist besser als zwei Kümmerlinge.
Quelle


Dadurch wird sichergestellt, dass zumindest ein Minimum des Nachwuchses Geschlechtsreife erlangt. In Jahren mit guter Nahrungsversorgung kommen alle Jungtiere durch, in Jahren mit schlechter Nahrungsversorgung zumindest eines.
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Beitrag(#2083135) Verfasst am: 21.01.2017, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
....
Ein Beleg für Greifvögel - z.B. beim Schelladler kommt das hier vor und ist wissenschaftlich auch nachgewiesen:

Zitat:
Die Altvögel beeinflussen den Wettstreit zwischen den Jungvögeln, bei dem es häufig um Leben oder Tod geht, in keiner Weise: Weder greifen sie beim Ringen um Nahrung beschwichtigend ein, noch sorgen sie für eine gerechte Verteilung des Futters. Was uns hart erscheinen mag, macht biologisch durchaus Sinn: In Zeiten des Futterüberflusses können jeweils zwei Junge aufwachsen. Bei eher knappem Nahrungsangebot kommt immerhin ein kräftiges Junges auf; dies ist besser als zwei Kümmerlinge.
Quelle


Dadurch wird sichergestellt, dass zumindest ein Minimum des Nachwuchses Geschlechtsreife erlangt. In Jahren mit guter Nahrungsversorgung kommen alle Jungtiere durch, in Jahren mit schlechter Nahrungsversorgung zumindest eines.

@ sünnerklaas
Was möchtest Du denn damit jetzt belegen?

Du hast ein Beispiel für die Abhängigkeit der Anzahl der aufgezogenen Jungen von der Menge der zur Verfügung stehenden Nahrung gebracht. Das ist das, von dem ich hier die ganze Zeit schreibe und das Gegenteil zu vrolijkes inzwischen zurückgenommener Aussage.
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Beitrag(#2083141) Verfasst am: 21.01.2017, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
...
Du hast den Wikipedia-Artikel nicht gelesen:

Hier - letzter Absatz in dem Abschnitt:

wikipedia hat folgendes geschrieben:
Lebewesen mit typischer r-Strategie sind die meisten Mikroorganismen (Bsp. Bakterien) sowie kleine Formen höher entwickelter Organismen (Kleinkrebse, Blattläuse, Blaumeisen, Sperlinge, Mäuse),

Die Mäuse kann man trotz der vergleichsweise hohen Investitionen tatsächlich als relative r-Strategen sehen, im Vergleich zu höheren k-Strategen selbstvertändlich auch Blaumeisen, Sperlinge, aber sie deshalb als typische r-Strategen zu bezeichnen ist bei Vögeln schon deshalb dummes Zeug, weil Du für alle Arten eine Anpassung der Gelegegröße an die Futtersituation hast - bei typischen r-Strategen hast Du die nicht oder nur sehr viel schwächer.
Vergleiche hierzu die grundsätzliche Definition am Anfang des Artikels.:
Zitat:
r-Strategen sind demnach Arten, die bei der Fortpflanzung eine hohe Reproduktionsrate (r) aufweisen (z. B. der Grasfrosch mit hunderten sich selbst überlassenen Eiern) und dabei vorhandene Ressourcen über die vorhandene Kapazität hinaus nutzen, während K-Strategen mit der Anzahl ihrer Individuen an ihrer Kapazitätsgrenze (K; carrying capacity) bleiben und so für eine geringere Zahl von Nachkommen mit dafür höheren Überlebenschancen sorgen (z. B. der Mensch mit oft nur einem einzelnen, über viele Jahre betreuten Nachkommen). Dabei geht es um die grundlegende Frage, wie begrenzte Ressourcen an Energie und Stoffen einer Generation für die nächste Generation verfügbar gemacht werden.

Ein absolutes Maß für die Ausprägung der konkreten Strategie einer Art gibt es jedoch nicht, unterschiedliche Arten müssen immer in Relation zueinander betrachtet werden, da die Übergänge fließend sind.

Wie gesagt: Du wirst um die Niederungen des eigenen Denkens nicht darum herumkommen, weil auch in Wikipedia-Artikeln Fehler sind.

Eine Meise aufgrund ihrer schnellen Reaktion auf sich ändernde Nahrungsverhältnisse zum r-Strategen zu erklären, bedeutet diesen Anfangsabsatz in seinen Implikationen nicht verstanden zu haben, was manchmal leider auch Autoren passiert. Das wesentliche am r-Strategen ist eine nicht direkt kontrollierte, hohe Fortpflanzungsrate, die dementsprechend ohne äußere Regulation zu einer Übernutzung der Resourcen und damit auch zu der für r-Strategen typischen zyklischen Populationsdynamik führt, die im Artikel nicht einmal erwähnt wird. (An der Stelle hätte dann auch ein Verweis auf Multi-Spezies-Modelle wie das Lotka-Volterra-Modell kommen können, wenn der Artikel etwas vollständiger wäre. Aber ein einzelner Wikipediaartikel ersetzt kein Lehrbuch.)

Aber um nocheinmal auf den wesentlichen Punkt zurückzukommen:
Das wesentliche am r-Strategen ist eine nicht direkt kontrollierte, hohe Fortpflanzungsrate. Auch ein echter r-Stratege ist kein Beleg für eine Fortpflanzungsrate die umgekehrt proportional von der Dichte kontrolliert wird, und dafür wolltest Du einen Beleg bringen. Wo bleibt der?
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vrolijke
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Beitrag(#2083157) Verfasst am: 21.01.2017, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von vrolijke am 21.01.2017, 21:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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schtonk
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Beitrag(#2083158) Verfasst am: 21.01.2017, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich bin dafür, dass wir darüber einen neuen Thread aufmachen. Hat jemand eine gute Idee für den Titel?

RKW erfindet immer so tolle Titel. Die sind unantastbar Sehr glücklich
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Beitrag(#2083196) Verfasst am: 22.01.2017, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich bin dafür, dass wir darüber einen neuen Thread aufmachen. Hat jemand eine gute Idee für den Titel?

RKW erfindet immer so tolle Titel. Die sind unantastbar Sehr glücklich


Smilie ,
ich geb mir zumindest Mühe,
habe jetzt auch mal am Titel entschlackt - also Minus besteuern und töten,
alles weitere ergibt sich ja dann im Thread, Smilie
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2083200) Verfasst am: 22.01.2017, 11:50    Titel: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

Der Threadeingangs von mir verlinkte FAS-Artikel hatte auch eine lustige Leserdiskussion zur Folge - gar nicht mal so schlecht - auch jenseits von Hund vs. Katze -
die Kommentarfunktion wurde aber dann bald wieder geschlossen - und die Freizeitkommentaristen wieder auf Trump, AFD, Gabriel, Merkel und Flüchtlinge entlassen. Schade eigentlich.

Hier mal ein älterer Artikel aus dem Focus, Jahr 2013:

http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/artenschutz/killer-mit-samtpfoten-katzenhalter-sollen-vogelschutz-steuer-zahlen_aid_971447.html

Darin fordert der Volgelfreund:

Zitat:
Eine Steuer für Katzenhalter von etwa 30 Euro jährlich könnte das Problem lösen, glaubt der Vogelforscher: „Damit würde sich die Zahl um mindestens die Hälfte reduzieren.“ Katzen ohne Steuermarke könnten nach Bertholds Plänen kastriert und ins Tierheim gebracht werden.


Ich halte 30 Euro für zu wenig,
300 Euro wäre wohl angemessen, wenn man die Masse an Katzen in den Griff bekommen will, und das heißt auch reduzieren.
Bei 300 Euro überlegt man sich halt doch eher mehrmals, ob man Katzen haben möchte.

http://www.fr-online.de/rhein-main/ueberfuellte-tierheime-wenn-die-katzen-sich-stapeln,1472796,21149140.html

In diesem Artikel erfährt man zu Tierheimen:

Zitat:
Die Zuschüsse, die das Heim von Städten und Gemeinden in Form einer Umlage pro Einwohner erhält, reichten nicht für Behandlung, Futter und Streu der Tiere, sagt Gries, (...)


Es wäre doch nur fair,
wenn statt 'jedem' Einwohner zunächst die Haustierhalter zur Kasse über Steuern gebeten werden, oder?

300 Euro, damit sich der bürokratische Aufwand auch ein bisschen lohnt für den Staat - dieser kann dann das Geld zweckgebunden in Vogelschutzprojekte stecken.

Vogelschutzgebiete sind mit Jägern zu schützen. Insbesondere in Brut und Schlupfzeiten heißt es Feuerfrei!

Katzen sollten nicht nur mit Steuermarke versehen werden,
sondern auch mit einem Glöckchen (außer Nutzkatzen auf Bauernhöfen und anderen landwirtschaftlich relevanten Betrieben - also vielleicht auch in Bäckereien).

Es gibt keine überbelegten Tierheime, sondern lediglich eine Tötungshemmnis bei diesen.
Tiere, die nach einer bestimmten Karenz nicht vermittelt werden können,
müssen halt getötet werden, Schulterzucken
vielleicht nach 3 Wochen?

Mich würde interessieren,
ob die FGH - Stubentigerlobby auch darauf achtet:

Zitat:
Jeder Katzenbesitzer kann aber seinem Haustier zum Schutz der Vögel ein Glöckchen um den Hals hängen. Und in der Brutzeit von Mitte Mai bis Mitte Juli sollte man die Katze in den Morgenstunden im Haus behalten, denn dann bekommen die frisch geschlüpften Vogelküken Flugunterricht.

Quelle:
http://www.zeit.de/2013/12/Stimmts-Katzen-Voegel

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:


oder


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DonMartin
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Beitrag(#2083203) Verfasst am: 22.01.2017, 12:29    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.
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fwo
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Beitrag(#2083205) Verfasst am: 22.01.2017, 12:34    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.
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Quéribus
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Beitrag(#2083209) Verfasst am: 22.01.2017, 13:38    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:


....

Katzen sollten nicht nur mit Steuermarke versehen werden,
sondern auch mit einem Glöckchen (außer Nutzkatzen auf Bauernhöfen und anderen landwirtschaftlich relevanten Betrieben - also vielleicht auch in Bäckereien).

.....


Mich würde interessieren,
ob die FGH - Stubentigerlobby auch darauf achtet:

Zitat:
Jeder Katzenbesitzer kann aber seinem Haustier zum Schutz der Vögel ein Glöckchen um den Hals hängen . Und in der Brutzeit von Mitte Mai bis Mitte Juli sollte man die Katze in den Morgenstunden im Haus behalten, denn dann bekommen die frisch geschlüpften Vogelküken Flugunterricht.

Quelle:
http://www.zeit.de/2013/12/Stimmts-Katzen-Voegel

.....



(Hervorhebung von mir)

Sorry, aber das Glöckerl um den Hals der Katze, grenzt, angesichts des hochempfindlichen Gehörs dieser Tiere, dann schon wieder an Misshandlung. Böse

Kommt in etwas auf dasselbe heraus, wenn du dir ne Kuhglocke um den Hals hängst. zynisches Grinsen

Versuch's mal, macht bestimmt Spass und die Leute, die dir aus dem Weg gehen wollen, werden so auch rechtzeitig aufmerksam gemacht... Auf den Arm nehmen

Nun mal ernsthaft, ausser in unmittelbarer Nähe von "echten" Vogelschutzgebieten (da kann man dafür plädieren, die Stubentiger zu bestimten Tageszeiten im Haus zu behalten) ist so etwas einfach unsinnig, aber die Glocke ist absoluter no-go, egal wo.
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DonMartin
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Beitrag(#2083211) Verfasst am: 22.01.2017, 13:46    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.

Wenn ich so einen erwische und herausbekomme, wo sein Haus wohnt ...
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fwo
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Beitrag(#2083213) Verfasst am: 22.01.2017, 14:29    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.

Wenn ich so einen erwische und herausbekomme, wo sein Haus wohnt ...

Nur dass wir uns da richtig missverstehen: Auch wenn ich ein Freund der chinesischen Küche bin und Dachhase einen Versuch durchaus wert wäre, plädiere ich hier nicht für private Aktionen.

Aber eine entsprechende Gesetzgebung würde ich sofort unterstützen.
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vrolijke
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Beitrag(#2083214) Verfasst am: 22.01.2017, 14:33    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ich halte 30 Euro für zu wenig,
300 Euro wäre wohl angemessen, wenn man die Masse an Katzen in den Griff bekommen will, und das heißt auch reduzieren.
Bei 300 Euro überlegt man sich halt doch eher mehrmals, ob man Katzen haben möchte.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Und andere Quark


Nur mal so der nachfrage:

Welche Vögel sind denn durch Katzen in Deutschland vom Aussterben bedroht, oder sind bereits ausgestorben, um solch rigorose Maßnahmen zu rechtfertigen?

Ich finde Vögel schön, und kann Katzen nicht leiden, reicht da nicht.

Edit: In dieser Liste stehen kaum Vögel, die auf der "Speisekarte" von Katzen vorkommen.
Wie meistens der Fall, ist der Entzug des Lebensraums, die Hauptursache des Artensterbens.
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beachbernie
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Beitrag(#2083215) Verfasst am: 22.01.2017, 15:00    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.


Dass sich bestimmte Schadtiere staerker vermehren, wenn man bestimmte Raubtiere aus dem Oekosystem entfernt, gehoert auch zur Natur. zwinkern
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fwo
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Beitrag(#2083218) Verfasst am: 22.01.2017, 15:04    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ich halte 30 Euro für zu wenig,
300 Euro wäre wohl angemessen, wenn man die Masse an Katzen in den Griff bekommen will, und das heißt auch reduzieren.
Bei 300 Euro überlegt man sich halt doch eher mehrmals, ob man Katzen haben möchte.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Und andere Quark


Nur mal so der nachfrage:

Welche Vögel sind denn durch Katzen in Deutschland vom Aussterben bedroht, oder sind bereits ausgestorben, um solch rigorose Maßnahmen zu rechtfertigen?

Ich finde Vögel schön, und kann Katzen nicht leiden, reicht da nicht.

Edit: In dieser Liste stehen kaum Vögel, die auf der "Speisekarte" von Katzen vorkommen.
Wie meistens der Fall, ist der Entzug des Lebensraums, die Hauptursache des Artensterbens.

Wenn auf dieser Liste kaum Vögel stehe, die auf der "Speisekarte" von Katzen vorkommen, kann man es doch genauso machen wie bei den Jägern: Da sich gezeigt hat, dass die nicht in der Lage sind, zwischen bedrohten und häufigen Greifen zu unterscheiden, hat man die Greife komplett aus der Jagd herausgenommen.

Auf der anderen Seite: Wenn Du mit dem Luftgewehr auf Spatzenjagd gehst, völlig egal ob der Spatz wie in Hamburg auf der roten Liste steht oder nicht, ist das ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz. Dass es normalerweise nicht verfolgt wird, ist eine Sache, aber wo ist der rechtliche Unterschied ob du die Spatzen selbst abknallst oder ob es ein Gegenstand aus Deinem Besitz ist, der die Spatzen tötet?

Das freie Laufenlassen von Katzen ist im Grunde genommen ein illegale Form der Jagdausübung auf ganzjährig geschützte Tiere.

EDIT
p.s. Komischerweise stellt es anscheinend kein Problem dar, dass man Hunde, die beim Wildern erwischt, abschießt.
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Zuletzt bearbeitet von fwo am 22.01.2017, 15:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#2083219) Verfasst am: 22.01.2017, 15:26    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.


Dass sich bestimmte Schadtiere staerker vermehren, wenn man bestimmte Raubtiere aus dem Oekosystem entfernt, gehoert auch zur Natur. zwinkern

Stimmt, Du Biologe. Aber welche freie Nische ist das, die durch durch freilaufenden Hauskatzen gefüllt werden müsste und dann unbesetzt ist, wenn man die Hauskatzen entfernt?

Und da Du als Biologe etwas von Multispeziesmodellen der Populationsdynamik gehört hast, weißt Du auch, dass es da normalerweise die Beute ist, die den Beutegreifer reguliert und nicht umgekehrt. Wenn wir also die Katzen aus den Ortschaften und Ortschaftsumgebungen rausnehmen, bekommen wir da genau die Populationsdichte an kleinen Beutegreifern, die von der Beute auch getragen wird und damit eine erheblich geringere Dichte als wir sie jetzt mit Katzen haben, deren Bestand eben nicht von der Beute kontrolliert, sondern mit Whiskas und Shiva künstlich hochgehalten wird.
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Beitrag(#2083223) Verfasst am: 22.01.2017, 15:56    Titel: Re: Katzensteuer 300 Euro Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

wir haben die Wahl,
den Täter frei rumlaufen lassen:

Quark.
Das ist Natur. Ein Vogel, der sich von einer Katze greifen lässt, ist selber schuld.

Stimmt.
Und diese Natur würde ich gerne um Katzen fangende Menschen erweitern. Dann werden die Katzen auch selbst schuld sein.


Dass sich bestimmte Schadtiere staerker vermehren, wenn man bestimmte Raubtiere aus dem Oekosystem entfernt, gehoert auch zur Natur. zwinkern

Stimmt, Du Biologe. Aber welche freie Nische ist das, die durch durch freilaufenden Hauskatzen gefüllt werden müsste und dann unbesetzt ist, wenn man die Hauskatzen entfernt?

Und da Du als Biologe etwas von Multispeziesmodellen der Populationsdynamik gehört hast, weißt Du auch, dass es da normalerweise die Beute ist, die den Beutegreifer reguliert und nicht umgekehrt. Wenn wir also die Katzen aus den Ortschaften und Ortschaftsumgebungen rausnehmen, bekommen wir da genau die Populationsdichte an kleinen Beutegreifern, die von der Beute auch getragen wird und damit eine erheblich geringere Dichte als wir sie jetzt mit Katzen haben, deren Bestand eben nicht von der Beute kontrolliert, sondern mit Whiskas und Shiva künstlich hochgehalten wird.



Ich bezweifle, dass je eine Vogelart durch Katzen ausgerottet wurde (von Sonderfaellen wie endemische Arten auf kleinen Inseln, auf denen es vor der Einfuehrung von Hauskatzen keine natuerlichen Fressfeinde der betreffenden Arten gab, einmal abgesehen)

Da hat der Mensch schon erheblich mehr auf dem Gewissen.


Aber klar, wenn in einer Region alle Feuchtgebiete verschwunden sind und eine Hauskatze mit dem letzten Exemplar einer feuchtgebietbewohnenden Vogelart im Maul gesichtet wird, dann ist die Katze am Aussterben schuld. Sehr glücklich


Hauskatzen sind schon seit vielen Jahrhunderten fester Bestandteil der Fauna Mitteleuropas und haben in dieser Zeit enorme Mengen menschlicher Nahrung vor der Vernichtung durch Voratsschaedlinge bewahrt. Ist schon komisch, dass den weitaus groessten Teil dieser Zeit nur sehr sehr sehr wenige Vogelarten dem "Artenkiller Katze" zum Opfer gefallen sind und wir erst in historisch allerjuengster Zeit ein Massenausterben aller moeglichen Arten erleben, auch solcher, die gar nicht auf dem Speiseplan von Hauskatzen stehen.

Wer Vogelarten schuetzen will, der sollte sich vor allem auf Biotopschutz konzentrieren. Der "Kampf gegen den Killer Katze" ist vor allem eine Ersatzhandlung und geht meilenweit an den eigentlichen Problemen des Artenschutzes vorbei. Nur in ein paar wenigen Sonderfaellen macht der Schutz mancher Vogelarten regional eng begrenzt auch eine Ausschaltung des Fressfeindes Katze notwendig.

Mir scheint dieser Katzenkrieg genauso kurz und unoekologisch gedacht wie das Lamento vieler Jaeger Woelfe wuerden den Bestand an jagdbaren Wild bedrohen und muessten deshalb bekaempft werden oder die Klage mancher Fischer Robben wuerden Speisefische zu stark dezimieren. Oekologie ist nun mal etwas komplizierter als solche monokausaler Kurzschluesse.
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Marcellinus
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Beitrag(#2083224) Verfasst am: 22.01.2017, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

So isses! Haben Katzen unser Land zubetoniert, die Wälder gerodet, die letzten Büsche und Hecken beseitigt und den verbleibenden Rest an Landschaft mit Pestiziden und Gülle vollgekippt? Wohl nicht! Ihr versucht einen unerwünschten Zusammenhang durch einen erwünschten zu ersetzen. Wenn ihr nach den eigentlichen Schuldigen für das Artensterben sucht, nicht nur der Vögel, dann schaut einfach in den Spiegel!
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