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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38710
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105362) Verfasst am: 23.08.2017, 04:59    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
http://www.huffingtonpost.de/2017/08/20/edeka-hamburg-hafen-vielfalt_n_17791210.html

Coole Aktion. Sehr glücklich

Frage
Ist diese Haltung, keine ausländischen Produkte hier haben zu wollen, überhaupt nennenswert vertreten?

Wer soll sich dadurch angesprochen fühlen?



Es ist schon ganz gut, wenn man die Leute mal mit der Nase darauf stoesst, dass Globalisierung nicht bloss scheisse ist und es ohne internationale Verflechtungen z.B. im Einkaufsregal ganz schoen mau aussieht. Manche Leute brauchen das naemlich, weil sie es anders nicht schnallen.

Aha. Grenzüberschreitenden Warenhandel hat es also vor der Globalisierung nicht gegeben - Oder wie meinst Du das?

Grenzüberschreitenden Warenhandel gab es schon in der Steinzeit.

Was wir Globalisierung nennen, ist tatsächlich für sehr viele scheiße.



Das Hauptproblem mit der Globalisierung ist, dass die Grenzen nur selektiv durchlaessig sind. Fuer Waren und Kapital sind sie praktisch nicht mehr existent aber fuer Menschen werden sie perverserweise immer undurchlaessiger. Dafuer sorgen letztlich Leute wie Du. Die fatale Folge ist, dass sich die Arbeitnehmer der verschiedenen Laender ganz prima gegeneinander ausspielen lassen um Sozial- und Umweltstandards immer weiter abzusenken. Du willst eine gescheite Krankenversicherung und eine ausreichende Rente? Na, Dein Kollege anderswo gibt sich mit der halben Rente und einer unzureichenden Krankenversicherung zufrieden. Die offenen Grenzen garantieren, dass die von ihm produzierten Waren problemlos bei Dir um die Ecke im Regal landen, waehrend die "sicheren" Grenzen gleichzeitig dafuer sorgen, dass er nicht mit den Fuessen ueber die miesen sozialen Bedingungen bei sich zuhause abstimmen kann. Der kann nur waehlen ob er zu scheiss Bedingungen arbeitet oder arbeitslos ist und Dir bleibt auf lange Sicht auch nicht viel anders uebrig als zu denselben scheiss Bedingungen zu malochen oder eben gar nicht. Das ist dein Scheisspiel.
_________________
“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22970
Wohnort: München

Beitrag(#2105370) Verfasst am: 23.08.2017, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
http://www.huffingtonpost.de/2017/08/20/edeka-hamburg-hafen-vielfalt_n_17791210.html

Coole Aktion. Sehr glücklich

Frage
Ist diese Haltung, keine ausländischen Produkte hier haben zu wollen, überhaupt nennenswert vertreten?

Wer soll sich dadurch angesprochen fühlen?



Es ist schon ganz gut, wenn man die Leute mal mit der Nase darauf stoesst, dass Globalisierung nicht bloss scheisse ist und es ohne internationale Verflechtungen z.B. im Einkaufsregal ganz schoen mau aussieht. Manche Leute brauchen das naemlich, weil sie es anders nicht schnallen.

Aha. Grenzüberschreitenden Warenhandel hat es also vor der Globalisierung nicht gegeben - Oder wie meinst Du das?

Grenzüberschreitenden Warenhandel gab es schon in der Steinzeit.

Was wir Globalisierung nennen, ist tatsächlich für sehr viele scheiße.



Das Hauptproblem mit der Globalisierung ist, dass die Grenzen nur selektiv durchlaessig sind. Fuer Waren und Kapital sind sie praktisch nicht mehr existent aber fuer Menschen werden sie perverserweise immer undurchlaessiger. Dafuer sorgen letztlich Leute wie Du. Die fatale Folge ist, dass sich die Arbeitnehmer der verschiedenen Laender ganz prima gegeneinander ausspielen lassen um Sozial- und Umweltstandards immer weiter abzusenken. Du willst eine gescheite Krankenversicherung und eine ausreichende Rente? Na, Dein Kollege anderswo gibt sich mit der halben Rente und einer unzureichenden Krankenversicherung zufrieden. Die offenen Grenzen garantieren, dass die von ihm produzierten Waren problemlos bei Dir um die Ecke im Regal landen, waehrend die "sicheren" Grenzen gleichzeitig dafuer sorgen, dass er nicht mit den Fuessen ueber die miesen sozialen Bedingungen bei sich zuhause abstimmen kann. Der kann nur waehlen ob er zu scheiss Bedingungen arbeitet oder arbeitslos ist und Dir bleibt auf lange Sicht auch nicht viel anders uebrig als zu denselben scheiss Bedingungen zu malochen oder eben gar nicht. Das ist dein Scheisspiel.


Schöne Kabinenpredigt. Ich bin fast ganz bei Dir. Nur. Das ist Deine Marktwirtschaft, je günstiger die Arbeit, desto besser für die Produktion. Grenzsicherung gehört zum Geschäft, allein schon für billige Rohstoffe. Das ist auch dein Spiel, lieber Bernie, nicht nur fwos. Sehr glücklich Lass es Dir mal von Skeptiker erklären, der versteht was davon. Der wird dann was von "Idealismus" schwafeln. zwinkern
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10886

Beitrag(#2105371) Verfasst am: 23.08.2017, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Grenzüberschreitenden Warenhandel gab es schon in der Steinzeit.

Die Handelswege hiessen aber nicht umsonst "Seidenstrasse" oder "Salzstrasse", da wurde etwas gehandelt was es bei einer Seite nicht gab.

Wenn du aber in der Hamburger Gegend Äpfel aus Baden-Württemberg kaufen kannst, und die 'da unten' Äpfel aus deiner Gegend, dann ist das was anderes.

"Grenzüberschreitender Warenhandel" kann heute so billig sein das Importware neben Inlands-Ware im Laden stehen kann.
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1877

Beitrag(#2105373) Verfasst am: 23.08.2017, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/saudi-arabien-14-jaehriger-tanzt-zu-macarena-und-wird-festgenommen-a-1164109.html
Zitat:
Ein 14-jähriger Junge ist in der saudi-arabischen Stadt Dschidda festgenommen worden, weil er auf einer Straßenkreuzung zum Neunzigerjahre-Hit "Macarena" getanzt hat. Das Video der Aktion hatte sich zuvor rasant in den sozialen Netzwerken verbreitet. Dem Jungen wird "anstößiges öffentlichem Verhalten" und eine Behinderung des Verkehrs vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte. Ob er eine Strafe zu befürchten hat, blieb unklar.
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2105375) Verfasst am: 23.08.2017, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Grenzüberschreitenden Warenhandel gab es schon in der Steinzeit.

Die Handelswege hiessen aber nicht umsonst "Seidenstrasse" oder "Salzstrasse", da wurde etwas gehandelt was es bei einer Seite nicht gab.

Wenn du aber in der Hamburger Gegend Äpfel aus Baden-Württemberg kaufen kannst, und die 'da unten' Äpfel aus deiner Gegend, dann ist das was anderes.

"Grenzüberschreitender Warenhandel" kann heute so billig sein das Importware neben Inlands-Ware im Laden stehen kann.

Was Du da ansprichst, ist die Subventionierung des Transports, die dafür sorgt, dass Müllermilch in Schleswig-Holstein Joghurt, also einen Schluck Wasser, verkauft, aus Milch, die in Dänemark gemolken und im Allgäu verarbeitet wurde. Damit schafft Müllermilch im Allgäu 4 Arbeitsplätze in der Milchverarbeitung, vernichtet woanders 20 Arbeitsplätze in der Milchverarbeitung und schafft noch 5 Arbeitsplätze auf der Straße. Die Industrialisierung unser Landwirtschaft mit all ihren Folgen ist u.a. auch eine Folge dieser Transportsubventionierung.

International sorgt diese Transportsubventionierung dafür, dass die Kinder- und Sklavenarbeit aus der dritten Welt, die die Produktion auch noch durch fehlende Umweltauflagen verbilligt, hier nicht nur neben unserer Ware stehen kann, die Händler werden auch noch reich dabei.

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4848

Beitrag(#2105377) Verfasst am: 23.08.2017, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Transport kostet derzeit so gut wie nichts. Ich finde, man sollte am Preis eines Produktes ablesen können, wieviele Kilometer es auf dem Buckel hat.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15974
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2105378) Verfasst am: 23.08.2017, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/saudi-arabien-14-jaehriger-tanzt-zu-macarena-und-wird-festgenommen-a-1164109.html
Zitat:
Ein 14-jähriger Junge ist in der saudi-arabischen Stadt Dschidda festgenommen worden, weil er auf einer Straßenkreuzung zum Neunzigerjahre-Hit "Macarena" getanzt hat. Das Video der Aktion hatte sich zuvor rasant in den sozialen Netzwerken verbreitet. Dem Jungen wird "anstößiges öffentlichem Verhalten" und eine Behinderung des Verkehrs vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte. Ob er eine Strafe zu befürchten hat, blieb unklar.

Wenn es nach diesem kargen Text geht:
Das kann bei uns auch passieren. Verkehrsbehinderung und daraus resultierendes öffentliches Ärgernis ist auch bei uns strafbar. Na ja, verhaften würde man den Buben nicht, aber von der Kreuzung wegschaffen sicher. Und mit 14 ist er doch m.W. grade strafmündig, oder?
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10886

Beitrag(#2105379) Verfasst am: 23.08.2017, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.

Ja, leider.

Aber diese "Arschkarten" wurden auch früher verteilt, nur wurden die zB in Nachbarorten verteilt, heute (auch) in anderen Kontinenten.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10886

Beitrag(#2105380) Verfasst am: 23.08.2017, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Transport kostet derzeit so gut wie nichts.

Wenn selbst beim Discounter Äpfel aus Neuseeland im Regal stehen (noch weiter geht nicht).
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34582
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2105381) Verfasst am: 23.08.2017, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38710
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105427) Verfasst am: 23.08.2017, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
http://www.huffingtonpost.de/2017/08/20/edeka-hamburg-hafen-vielfalt_n_17791210.html

Coole Aktion. Sehr glücklich

Frage
Ist diese Haltung, keine ausländischen Produkte hier haben zu wollen, überhaupt nennenswert vertreten?

Wer soll sich dadurch angesprochen fühlen?



Es ist schon ganz gut, wenn man die Leute mal mit der Nase darauf stoesst, dass Globalisierung nicht bloss scheisse ist und es ohne internationale Verflechtungen z.B. im Einkaufsregal ganz schoen mau aussieht. Manche Leute brauchen das naemlich, weil sie es anders nicht schnallen.

Aha. Grenzüberschreitenden Warenhandel hat es also vor der Globalisierung nicht gegeben - Oder wie meinst Du das?

Grenzüberschreitenden Warenhandel gab es schon in der Steinzeit.

Was wir Globalisierung nennen, ist tatsächlich für sehr viele scheiße.



Das Hauptproblem mit der Globalisierung ist, dass die Grenzen nur selektiv durchlaessig sind. Fuer Waren und Kapital sind sie praktisch nicht mehr existent aber fuer Menschen werden sie perverserweise immer undurchlaessiger. Dafuer sorgen letztlich Leute wie Du. Die fatale Folge ist, dass sich die Arbeitnehmer der verschiedenen Laender ganz prima gegeneinander ausspielen lassen um Sozial- und Umweltstandards immer weiter abzusenken. Du willst eine gescheite Krankenversicherung und eine ausreichende Rente? Na, Dein Kollege anderswo gibt sich mit der halben Rente und einer unzureichenden Krankenversicherung zufrieden. Die offenen Grenzen garantieren, dass die von ihm produzierten Waren problemlos bei Dir um die Ecke im Regal landen, waehrend die "sicheren" Grenzen gleichzeitig dafuer sorgen, dass er nicht mit den Fuessen ueber die miesen sozialen Bedingungen bei sich zuhause abstimmen kann. Der kann nur waehlen ob er zu scheiss Bedingungen arbeitet oder arbeitslos ist und Dir bleibt auf lange Sicht auch nicht viel anders uebrig als zu denselben scheiss Bedingungen zu malochen oder eben gar nicht. Das ist dein Scheisspiel.


Schöne Kabinenpredigt. Ich bin fast ganz bei Dir. Nur. Das ist Deine Marktwirtschaft, je günstiger die Arbeit, desto besser für die Produktion. Grenzsicherung gehört zum Geschäft, allein schon für billige Rohstoffe. Das ist auch dein Spiel, lieber Bernie, nicht nur fwos. Sehr glücklich Lass es Dir mal von Skeptiker erklären, der versteht was davon. Der wird dann was von "Idealismus" schwafeln. zwinkern



Das ist Unsinn, was Du da erzaehlst.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38710
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105428) Verfasst am: 23.08.2017, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".


Yup. Das sehe ich auch so. Vor allem wollen viele Jobs im eigenen Land, hohe Loehne und Sozialstandards und dazu natuerlich noch Hemden fuer 5 Euro das Stueck und auch sonst alles so billig wie man das von Importen aus der 3.Welt gewohnt ist. Bloss laesst sich das nicht alles gleichzeitig haben.
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22970
Wohnort: München

Beitrag(#2105450) Verfasst am: 24.08.2017, 01:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".


Yup. Das sehe ich auch so. Vor allem wollen viele Jobs im eigenen Land, hohe Loehne und Sozialstandards und dazu natuerlich noch Hemden fuer 5 Euro das Stueck und auch sonst alles so billig wie man das von Importen aus der 3.Welt gewohnt ist. Bloss laesst sich das nicht alles gleichzeitig haben.


Aber das ist doch das große Versprechen der Marktwirtschaft Weinen Alles andere ist DDR...
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38710
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2105454) Verfasst am: 24.08.2017, 01:20    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".


Yup. Das sehe ich auch so. Vor allem wollen viele Jobs im eigenen Land, hohe Loehne und Sozialstandards und dazu natuerlich noch Hemden fuer 5 Euro das Stueck und auch sonst alles so billig wie man das von Importen aus der 3.Welt gewohnt ist. Bloss laesst sich das nicht alles gleichzeitig haben.


Aber das ist doch das große Versprechen der Marktwirtschaft Weinen Alles andere ist DDR...



Naja....versprechen tun alle immer alles. Die Marktwirtschaft, die Planwirtschaft, die Kapitalisten, die Kommunisten.


Aber zumindest eines muessen wir der Marktwirtschaft zugute halten. Die haelt wenigstens ein paar von ihren Versprechen. Deswegen lebe ich auch lieber im kapitalistischen Kanada und nicht im sozialistischen Venezuela. zwinkern

Ich weiss ja nicht wie Du das siehst. Sehr glücklich
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22970
Wohnort: München

Beitrag(#2105457) Verfasst am: 24.08.2017, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".


Yup. Das sehe ich auch so. Vor allem wollen viele Jobs im eigenen Land, hohe Loehne und Sozialstandards und dazu natuerlich noch Hemden fuer 5 Euro das Stueck und auch sonst alles so billig wie man das von Importen aus der 3.Welt gewohnt ist. Bloss laesst sich das nicht alles gleichzeitig haben.


Aber das ist doch das große Versprechen der Marktwirtschaft Weinen Alles andere ist DDR...



Naja....versprechen tun alle immer alles. Die Marktwirtschaft, die Planwirtschaft, die Kapitalisten, die Kommunisten.


Aber zumindest eines muessen wir der Marktwirtschaft zugute halten. Die haelt wenigstens ein paar von ihren Versprechen. Deswegen lebe ich auch lieber im kapitalistischen Kanada und nicht im sozialistischen Venezuela. zwinkern

Ich weiss ja nicht wie Du das siehst. Sehr glücklich


Weil du im kapitalistischen Kanada lebst, müssen andere im sozialistischen Venezuela leben. zwinkern Ich verstehe deshalb, dass du lieber in Kanada lebst. Würde ich auch tun. Oder im kapitalistischen Deutschland. Ist im Sinne des Selbsterhalts sinnvoll.

Edit: Jedenfalls gilt das, wenn Prinzipien wirken, wie sie z.B. aktuell Lessenich mit dem Begriff der Externalisierungsgesellschaft beschreibt. http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturjournal/stephan-lessenich-neben-uns-die-sintflut-100.html
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9983
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2105472) Verfasst am: 24.08.2017, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Dass wir uns nicht missverstehen: Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können. Aber wir sollten sie so steuern, dass weniger Arschkarten dabei verteilt werden. Im Moment sind es viel zu viele.


Ich denke, die meisten in Westeuropa wissen* nicht, was eine richtige Arschkarte ist.

* Lese: "wollen nicht wissen".


Yup. Das sehe ich auch so. Vor allem wollen viele Jobs im eigenen Land, hohe Loehne und Sozialstandards und dazu natuerlich noch Hemden fuer 5 Euro das Stueck und auch sonst alles so billig wie man das von Importen aus der 3.Welt gewohnt ist. Bloss laesst sich das nicht alles gleichzeitig haben.


Aber das ist doch das große Versprechen der Marktwirtschaft Weinen Alles andere ist DDR...



Naja....versprechen tun alle immer alles. Die Marktwirtschaft, die Planwirtschaft, die Kapitalisten, die Kommunisten.


Aber zumindest eines muessen wir der Marktwirtschaft zugute halten. Die haelt wenigstens ein paar von ihren Versprechen. Deswegen lebe ich auch lieber im kapitalistischen Kanada und nicht im sozialistischen Venezuela. zwinkern

Ich weiss ja nicht wie Du das siehst. Sehr glücklich


Weil du im kapitalistischen Kanada lebst, müssen andere im sozialistischen Venezuela leben. zwinkern Ich verstehe deshalb, dass du lieber in Kanada lebst. Würde ich auch tun. Oder im kapitalistischen Deutschland. Ist im Sinne des Selbsterhalts sinnvoll.

Edit: Jedenfalls gilt das, wenn Prinzipien wirken, wie sie z.B. aktuell Lessenich mit dem Begriff der Externalisierungsgesellschaft beschreibt. http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturjournal/stephan-lessenich-neben-uns-die-sintflut-100.html


wen juckts?

samson?
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2105477) Verfasst am: 24.08.2017, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
....
Edit: Jedenfalls gilt das, wenn Prinzipien wirken, wie sie z.B. aktuell Lessenich mit dem Begriff der Externalisierungsgesellschaft beschreibt. http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturjournal/stephan-lessenich-neben-uns-die-sintflut-100.html

Schöner Link, und HInweis auf ein weiteres Buch, das ich nicht zu lesen brauche, weil da jemand bei mir offene Türen einrennt.

Bis auf einen Nebensatz:
Zitat:
... mit dem Effekt, dass diejenigen, die einen besonders großen ökologischen Fußabdruck haben, selbst in der scheinbar intakteren Umwelt leben. ...


scheinbar ist einen Einfügung von mir. Unser heimischer Umweltschutz ist im Wesentlichen ein ästhetischer, und ich gehen davon aus, dass uns das demnächst gewaltig auf die Füße fällt. Der rasante und sich beschleunigende Rückgang der Insektenpopulationen, den wir seit vielen Jahren erleben, zeigt, dass wir die Pufferungskapazitäten unserer Umwelt für unser Verhalten überschritten haben. Ich halte es für fraglich, dass das umkehrbar ist.
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 2001

Beitrag(#2105481) Verfasst am: 24.08.2017, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nach den Erfahrungen, die es mit der Renaturierung von Industriebrachen, Abraum- und sogar Müll-Halden aus den 50ger und 60ger Jahren gibt, geht das bei Insekten aufgrund deren Vermehrungsraten sogar besser, als von den Biologen, die solches im Ruhrgebiet erforschen, erwartet. Hier gibt es allerdings auch den Sonderfall, dass es zwar in den Städten selbst und an ihren Rändern intensiv wirtschaftende Agrarbetriebe gibt, aber eben wie Inseln, nicht flächendeckend.
Andererseits reichen schon von Insekten bevölkerte Inseln aus, um biologisch tote Räume wieder zu bevölkern.
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21959
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2105488) Verfasst am: 24.08.2017, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Nach den Erfahrungen, die es mit der Renaturierung von Industriebrachen, Abraum- und sogar Müll-Halden aus den 50ger und 60ger Jahren gibt, geht das bei Insekten aufgrund deren Vermehrungsraten sogar besser, als von den Biologen, die solches im Ruhrgebiet erforschen, erwartet. Hier gibt es allerdings auch den Sonderfall, dass es zwar in den Städten selbst und an ihren Rändern intensiv wirtschaftende Agrarbetriebe gibt, aber eben wie Inseln, nicht flächendeckend.
Andererseits reichen schon von Insekten bevölkerte Inseln aus, um biologisch tote Räume wieder zu bevölkern.

Ich halte das für ein Pfeifen im Walde.

Wir können da zwei teilweise ein Wiederbesiedlung entdecken, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese "toten Räume" eben keine kleinen Inseln sind, sondern immer größere Areale, so dass wir hier nicht einfach von zufälligen Auslöschungen im Sinne eines Inseleffektes ausgehen können.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4848

Beitrag(#2105533) Verfasst am: 25.08.2017, 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/antares-forscher-schiessen-schaerfstes-bild-eines-sterns-a-1164424.html
Geile Sache das.
Und ein weiteres Beispiel dafür,
warum man Sprüchen wie "die Wissenschaft wird nie $UNMOEGLICHES können" grundsätzlich misstrauen sollte.
Ich habe jedenfalls noch gelernt, dass man Sterne nie wird "flächig" beobachten können.
Dieses "Dogma" liegt jetzt in der Tonne bei den andern Dogmen.
zB dass man nie extrasolare Planeten wird beobachten können,
nie Atome wird "sehen" können,
dass die Grenze der Lichtmikroskopie durch die Wellenlänge vorgegeben ist,
dass man Säugetiere nie wird klonen können usw usf.
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Schlumpf
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Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2572

Beitrag(#2105569) Verfasst am: 25.08.2017, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hauptsache, man kann die Mary sehn, wenn sie erscheint.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2380

Beitrag(#2105589) Verfasst am: 25.08.2017, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hepatitis E Infektionen in Deutschland nehmen signifikant zu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_E schrieb:

Zitat:
Jahr gemeldete Fallzahlen
2005 54[11]
2006 51[12]
2007 73[13]
2008 104[14]
2009 108[15]
2010 221[16]
2011 238[17]
2012 338[18]
2013 442[18]
2014 661[19]
2015 1264[20]
2016 1983[21]


Zitat:
Die Übertragung ist durch Genuss von nicht durchgekochtem Fleisch (Hausschwein, Wildschwein oder Hirsch)[22], per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion fäkal-oral von infizierten Personen, und in vielen Ländern über das Wasser möglich.

_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 388

Beitrag(#2106604) Verfasst am: 08.09.2017, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Zitat:
beziehungsweise Schmierinfektion fäkal-oral von infizierten Personen, und in vielen Ländern über das Wasser möglich.

Anallingus?

Konfessionslose arbeiten, um den faulen Moslems und Christen das Hartz IV zu finanzieren:
http://www.focus.de/finanzen/videos/analyse-des-iw-koeln-so-fleissig-sind-christen-und-muslime-doch-eine-gruppe-haengt-sie-alle-ab_id_7560513.html
Noch unproduktiver sind die Anhänger "sonstige Religionen". Leider ist nicht aufgeschlüsselt, wer denn primär darunter fällt. Buddhisten? Jesiden? Hare-Krishna?
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 388

Beitrag(#2106649) Verfasst am: 08.09.2017, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.theguardian.com/technology/2017/sep/07/new-artificial-intelligence-can-tell-whether-youre-gay-or-straight-from-a-photograph
Das mit dem Gaydar ist real. Und natürlich sind Computer noch besser darin, Homosexuelle anhand des Aussehens zu outen, als Menschen.
Ich will mir nicht vorstellen, was passiert wenn Länder wie Saudi-Barbarien oder Tschetschenien solche Technologie einsetzen. Und wenn das so einfach an der Physiognomie ablesbar ist, klappt es vielleicht auch bald bei Ungeborenen. Dann kann man Homosexuelle abtreiben oder "impfen", um die Entwicklung zu stoppen zynisches Grinsen
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2106655) Verfasst am: 08.09.2017, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
https://www.theguardian.com/technology/2017/sep/07/new-artificial-intelligence-can-tell-whether-youre-gay-or-straight-from-a-photograph
Das mit dem Gaydar ist real. Und natürlich sind Computer noch besser darin, Homosexuelle anhand des Aussehens zu outen, als Menschen.
Ich will mir nicht vorstellen, was passiert wenn Länder wie Saudi-Barbarien oder Tschetschenien solche Technologie einsetzen. Und wenn das so einfach an der Physiognomie ablesbar ist, klappt es vielleicht auch bald bei Ungeborenen. Dann kann man Homosexuelle abtreiben oder "impfen", um die Entwicklung zu stoppen zynisches Grinsen

Das letzte ist sehr unwahrscheinlich, weil selbst Säuglinge im Gesicht mit diesen Mitteln nicht nach dem Geschlecht zu unterscheiden sind*** vom vorgeburtlichen Zustand sollte man da erst gar nicht reden. Außerdem sieht es so aus, als gäbe es da bestimmte Phasen, nach denen nichts mehr zu "korrigieren" ist. Dann wäre es viel einfacher, nur das Hormongleichgewicht der Mutter zu überwachen und zu korrigieren, wenn es aus dem Ruder läuft.

*** Es handelt sich um neuronale Netze. Die Maschine bekommt also keine Regeln, nach denen sie zu entscheiden hat, sondern bekommt Informationen und macht sich die Regeln selbst. Um diese Maschine auf Säuglinge anwenden zu können, müsstest Du also Bilder von Säuglingen verfüttern und dazusagen, ob sie schwul sind oder nicht. Aber woher willst Du das wissen?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2106658) Verfasst am: 08.09.2017, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Manche Leute koennen einem nur noch leid tun. Z.B. die Bewohner der kleinen karibischen Insel Barbuda, von der ich bisher noch nie etwas gehoert hatte. Nicht nur, dass Barbuda gerade erst von "Irma", einem der staerksten Hurricanes, die es seit Menschengenken gab, voll getroffen und praktisch vollstaendig plattgemacht wurde (ca.90% aller Gebaeude zerstoert!), jetzt steht mit "Jose" bereits der naechste, fast genauso starke Hurricane vor der Tuer und es steht zu befuerchten, dass es erneut ein direkter Treffer fuer Barbuda wird. (Quelle: BBC-world).

Man kann da bloss die Daumen druecken, dass es diesmal nicht ganz so schlimm kommt fuer die Bewohner der Insel.
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
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Beitrag(#2108545) Verfasst am: 28.09.2017, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade von diesem Appell einer IS-Frau an Merkel gelesen und musste dann spontan an den NSU-Thread hier denken: http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-09/nadja-ramadan-angela-merkel-islamischer-staat-syrien-videobotschaft

Ich bin gespannt, was mit der Frau passiert, falls sie irgendwann wieder deutschen Boden betritt. Ich gehe davon aus, dass keine lebenslängliche Haftstrafe gefordert wird. Wahrscheinlich gibt es den üblichen Frauen-Bonus obendrauf und sie wird als naives Opfer ihrer männlichen Verführer nahezu reingewaschen werden. Eine IS-Braut ist etwas ganz anderes als eine NSU-Braut.
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 388

Beitrag(#2108547) Verfasst am: 28.09.2017, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-09/nadja-ramadan-angela-merkel-islamischer-staat-syrien-videobotschaft


Die IS-Braut wurde übrigens als Kind von ihrem Vater, einem Libanesen, entführt: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9092616.html Interessantes Leben.
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zelig
Kultürlich



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Beiträge: 23083

Beitrag(#2108548) Verfasst am: 28.09.2017, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Ich habe gerade von diesem Appell einer IS-Frau an Merkel gelesen und musste dann spontan an den NSU-Thread hier denken: http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-09/nadja-ramadan-angela-merkel-islamischer-staat-syrien-videobotschaft

Ich bin gespannt, was mit der Frau passiert, falls sie irgendwann wieder deutschen Boden betritt. Ich gehe davon aus, dass keine lebenslängliche Haftstrafe gefordert wird. Wahrscheinlich gibt es den üblichen Frauen-Bonus obendrauf und sie wird als naives Opfer ihrer männlichen Verführer nahezu reingewaschen werden. Eine IS-Braut ist etwas ganz anderes als eine NSU-Braut.


Spekulativer Unsinn um eine rechtsradikale Mörderin zu verharmlosen?
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What game shall we play today?
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 388

Beitrag(#2108553) Verfasst am: 28.09.2017, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Spekulativer Unsinn

Ich habe vorher gegoogelt. Ich konnte keinen IS-Heimkehrer ausfindig machen, der wegen Mordes angeklagt wurde, sofern man ihm nicht eine direkte Beteiligung an einer Tat nachweisen konnte. Selbst wenn sie zugeben haben, dass sie extra zum Töten nach Syrien gegangen sind, reicht es nicht für eine Anklage wegen Mordes.

Zitat:
rechtsradikale Mörderin zu verharmlosen?


Alternative Interpretation: Aufschrei gegen die Verharmlosung islamistischer Terror-Unterstützer.
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