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Linksruck in Griechenland
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
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Beitrag(#2011598) Verfasst am: 18.07.2015, 17:56    Titel: Re: Orwell'sche Sprachregelungen Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Soweit zum Thema *Orwell'sche Sprachregelungen* und Euphemismen zur ideologischen Verschleierung des Wirtschaftsimperialismus innerhalb der EU und die Versuche von Varoufakis, diese Ideologien inhaltlich zu re-formulieren und - wie Lenin es ausdrückte - vom Kopf auf die Füße zu stellen ...-! freakteach

Ich denke nicht, dass die Berufung auf den Kopf einer kriminellen russischen Bande, zur Lösung griechischer Staatsschulden beitragen kann.
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Skeptiker
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Beitrag(#2011611) Verfasst am: 18.07.2015, 19:32    Titel: Re: Orwell'sche Sprachregelungen Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Soweit zum Thema *Orwell'sche Sprachregelungen* und Euphemismen zur ideologischen Verschleierung des Wirtschaftsimperialismus innerhalb der EU und die Versuche von Varoufakis, diese Ideologien inhaltlich zu re-formulieren und - wie Lenin es ausdrückte - vom Kopf auf die Füße zu stellen ...-! freakteach

Ich denke nicht, dass die Berufung auf den Kopf einer kriminellen russischen Bande, zur Lösung griechischer Staatsschulden beitragen kann.


Die Rede ist hier in erster Linie von Varoufakis. Er ist derjenige, der die verlogene bürgerliche Austeritätspropaganda auseinander nimmt und als das zeigt, was sie in Wahrheit ist - nämlich ein Instrument zur Verschleierung der Ausbeutung sowie der imperialistischen Dominanz und Herrschaft.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/978365.ein-karthagischer-frieden.html

Übrigens kann man daran auch ganz gut sehen, warum es so wichtig ist, Ziele und Methoden zu trennen und auseinander zu halten.

Lenin hat hier nur das Prinzip ganz treffend beschrieben, nach dem Varoufakis vorgeht. Aber dein Geifer bei der Erwähnung des *Gott-sei-bei-uns* sagt trotzdem eine Menge aus - nämlich über dich und nur über dich ...- zwinkern
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3140
Wohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena

Beitrag(#2011616) Verfasst am: 18.07.2015, 20:01    Titel: Re: Orwell'sche Sprachregelungen Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Soweit zum Thema *Orwell'sche Sprachregelungen* und Euphemismen zur ideologischen Verschleierung des Wirtschaftsimperialismus innerhalb der EU und die Versuche von Varoufakis, diese Ideologien inhaltlich zu re-formulieren und - wie Lenin es ausdrückte - vom Kopf auf die Füße zu stellen ...-! freakteach

Ich denke nicht, dass die Berufung auf den Kopf einer kriminellen russischen Bande, zur Lösung griechischer Staatsschulden beitragen kann.


Die Rede ist hier in erster Linie von Varoufakis. Er ist derjenige, der die verlogene bürgerliche Austeritätspropaganda auseinander nimmt und als das zeigt, was sie in Wahrheit ist - nämlich ein Instrument zur Verschleierung der Ausbeutung sowie der imperialistischen Dominanz und Herrschaft.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/978365.ein-karthagischer-frieden.html

Übrigens kann man daran auch ganz gut sehen, warum es so wichtig ist, Ziele und Methoden zu trennen und auseinander zu halten.

Lenin hat hier nur das Prinzip ganz treffend beschrieben, nach dem Varoufakis vorgeht. Aber dein Geifer bei der Erwähnung des *Gott-sei-bei-uns* sagt trotzdem eine Menge aus - nämlich über dich und nur über dich ...- zwinkern

Würdest du auch die «Erreichung des gemeinsamen, einheitlichen Ziels: der Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer, von den Flöhen – den Gaunern, von den Wanzen – den Reichen» Lenins, für Griechenland empfehlen?
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



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Beitrag(#2011629) Verfasst am: 18.07.2015, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Was waere eigentlich wenn man Griechenland aus dem Euro rausschmeisst und sich Griechenland in der Folge stark an Russland annaehert? Es gibt da durchaus einige kulturelle Gemeinsamkeiten, die eine solche Entwicklung erleichtern koennten.

Richtig! Das waere ein Albtraum fuer die Geostrategen in der NATO. Und Tsipras weiss das natuerlich....


Es steht Jalta auf dem Spiel. Griechenland war das einzige Zugeständnis in Südost-Euroa, das Roosevelt und Chuchill von Stalin bekommen haben. Sie haben es mit Klauen und Zähnen verteidigt - koste es was es wolle. Am Ende hat man es zugelassen, dass das Land von ein paar käuflichen Familienclans regiert wurde - das Kleinere Übel halt. Dass sich die Familien Karamanlis und Papandreou das Land zur Beute machte, das war egal. Jedenfalls so lange, wie es den Euro nicht gab.

Irgendwer muss aber die Briten in den letzten Wochen an ihre Verantwortung erinnert haben. Nicht umsonst kam eine empörte Zurückweisung aus London, sich finanziell zu beteiligen...
Ich bin ja der Meinung, dass man die Briten nicht so billig davon kommen lassen sollte - die britischen Regierungen tragen durch ihre Interventionspolitik 1944-1949, dem Militärputsch 1967 und dem Sturz der Generale 1974, als diese im Westen in Ungnade gefallen sind, eine erhebliche Mitverantwortung.
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Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2011657) Verfasst am: 19.07.2015, 12:15    Titel: Re: Orwell'sche Sprachregelungen Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Soweit zum Thema *Orwell'sche Sprachregelungen* und Euphemismen zur ideologischen Verschleierung des Wirtschaftsimperialismus innerhalb der EU und die Versuche von Varoufakis, diese Ideologien inhaltlich zu re-formulieren und - wie Lenin es ausdrückte - vom Kopf auf die Füße zu stellen ...-! freakteach

Ich denke nicht, dass die Berufung auf den Kopf einer kriminellen russischen Bande, zur Lösung griechischer Staatsschulden beitragen kann.


Die Rede ist hier in erster Linie von Varoufakis. Er ist derjenige, der die verlogene bürgerliche Austeritätspropaganda auseinander nimmt und als das zeigt, was sie in Wahrheit ist - nämlich ein Instrument zur Verschleierung der Ausbeutung sowie der imperialistischen Dominanz und Herrschaft.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/978365.ein-karthagischer-frieden.html

Übrigens kann man daran auch ganz gut sehen, warum es so wichtig ist, Ziele und Methoden zu trennen und auseinander zu halten.

Lenin hat hier nur das Prinzip ganz treffend beschrieben, nach dem Varoufakis vorgeht. Aber dein Geifer bei der Erwähnung des *Gott-sei-bei-uns* sagt trotzdem eine Menge aus - nämlich über dich und nur über dich ...- zwinkern


Würdest du auch die «Erreichung des gemeinsamen, einheitlichen Ziels: der Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer, von den Flöhen – den Gaunern, von den Wanzen – den Reichen» Lenins, für Griechenland empfehlen?


Ich empfehle gar nichts. Ich rede außerdem inhaltlich nur von Varoufakis und hatte dazu ein Bonmot von Lenin zitiert. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wenn du auf Varoufakis Übersetzungen eingehen möchtest, dann tue das. Wenn du über Lenin sprechen möchtest, mache einen neuen thread dazu auf. Das ist doch ganz einfach ...- Schulterzucken
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schtonk
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Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9937

Beitrag(#2011820) Verfasst am: 19.07.2015, 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wegweisende Beiträge nach Lenin, der menschenverachtende Bolschewist verschoben.
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Mad Magic
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Beiträge: 2172

Beitrag(#2011968) Verfasst am: 21.07.2015, 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Was waere eigentlich wenn man Griechenland aus dem Euro rausschmeisst und sich Griechenland in der Folge stark an Russland annaehert? Es gibt da durchaus einige kulturelle Gemeinsamkeiten, die eine solche Entwicklung erleichtern koennten.

Richtig! Das waere ein Albtraum fuer die Geostrategen in der NATO. Und Tsipras weiss das natuerlich....


Es steht Jalta auf dem Spiel. Griechenland war das einzige Zugeständnis in Südost-Euroa, das Roosevelt und Chuchill von Stalin bekommen haben. Sie haben es mit Klauen und Zähnen verteidigt - koste es was es wolle. Am Ende hat man es zugelassen, dass das Land von ein paar käuflichen Familienclans regiert wurde - das Kleinere Übel halt. Dass sich die Familien Karamanlis und Papandreou das Land zur Beute machte, das war egal. Jedenfalls so lange, wie es den Euro nicht gab.

Offensichtlich kann man sich dort jetzt auch ein paar Inseln kaufen, wenn man das nötige Kleingeld wie Warren Buffet oder so hat...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-wie-funktioniert-der-verkauf-der-inseln-a-1044469.html

Kreta hätte ich mir vielleicht gekauft, weil ich's schön finde, o.k. bißchen sehr groß und es liegt glaub ned auf Öl/Gas-Vorkommen... Mr. Green
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Skeptiker
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Beitrag(#2012627) Verfasst am: 25.07.2015, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
»Angela Merkel und Wolfgang Schäuble haben durch die erpressten Gipfel-Vereinbarungen die Demokratie in Griechenland abgeschafft. Das griechische Parlament wurde zur Vollstreckungsbehörde für eine ökonomisch und sozial gescheiterte Kürzungspolitik degradiert.«

Sahra Wagenknecht
http://www.neues-deutschland.de/artikel/979086.athen-will-stromnetzbetreiber-nicht-verkaufen.html


Sehr treffend formuliert.
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Beitrag(#2012897) Verfasst am: 27.07.2015, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

In Griechenland haben auch viele Tiere unter dem Austeritätsdiktat des europäischen Zentralkapitals zu leiden:

Zitat:
Viele hungrige Mäuler und immer mehr Streuner

Krise in Griechenland setzt auch den Tieren zu


»Ich muss die Bank zurückrufen«, sagt Zoo-Gründer Jean-Jacques Lesueur, während eines Rundgangs. Was sonst eine simple Bestellung ist, wird durch die Kapitalverkehrskontrollen kompliziert: Seit 29. Juni muss jede Auslandsüberweisung von einer Regierungskommission abgesegnet werden. »Niemand kann mir sagen, ob das eine Woche braucht oder zwei«, seufzt der Mittsiebziger. Darüber hinaus verlangen Lieferanten inzwischen meist Vorkasse.

Der Zoo greift hauptsächlich auf Gemüse und Fleisch örtlicher Lieferanten zurück, doch muss er für 80.000 Euro zusätzlich Nahrung importieren. Ohne dieses Futter würde es für manche Arten zu »einer Frage von Leben und Tod«: Für die sechs Delfine des Athener Zoos etwa müssen mehrere Tonnen gefrorener Fisch importiert werden - sonst sind die Tiere in rund zehn Tagen auf Diät. Die Säuger brauchen bestimmten Fisch, den man vor der Küste Griechenlands nicht findet, die beiden riesigen Ameisenbären des Zoos Würmer und ein Pulver, das die Termiten ihres natürlichen Lebensraumes ersetzt.


http://www.neues-deutschland.de/artikel/979211.viele-hungrige-maeuler-und-immer-mehr-streuner.html


Man könnte auch sagen, dass Griechenland selbst an die Leine des deutschen Kapitals genommen worden ist:



Hund mit international lesbarem OXI-Shirt
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2016473) Verfasst am: 20.08.2015, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

BBC-world meldet gerade, dass Ministerpraesident Tsipras zurueckgetreten ist und Neuwahlen fuer Ende September angesetzt hat.

Damit zieht er die Konsequenzen aus der Quasispaltung seiner Partei. Ein Teil der Abgeordneten seiner Partei verweigerte die Zustimmung zum neuen Deal mit der EU und er konnte die Zustimmung im Parlament nur sichern, weil Teile der Opposition mit "Ja" gestimmt hatten.

Es gibt Spekulationen, dass sich die Rebellen in Tsipras Partei auch vormal von dieser trennen und mit einer eigenen Liste antreten wollen, was natuerlich in Anbetracht der kurzen Zeit bis zur Neuwahl nicht einfach sein duerfte.
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Beiträge: 6255

Beitrag(#2021409) Verfasst am: 21.09.2015, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

sodele, Tsipras hat erfolgreich nach Volkeswillen sein mandat erneuert und auch die rechtspopulisten sind wieder drin. die rechtspopulisten hielten zuletzt das verteidigungsministerium, das einzige ministerium, das keine Kürzungen erfahren musste und in der Regierungszeit noch kräftig neue waffen nachgekauft hat...
ich weiss nicht, was sich dadurch jetzt in der greichischen politk verbessert hat, aber ich warte gespannt auf die nächsten Wahlen, dann wohl schon im Oktober...
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Beitrag(#2116905) Verfasst am: 06.12.2017, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel dieses threads müsste inzwischen heissen: "Rechtsruck in Griechenland", wie heute selbst die politischen Nachzügler begriffen haben sollten.

Auf TP ist ein recht guter Artikel zum Rechtsruck der Griechisch-Sozialdemokratischen Partei Syriza erschienen:

Zitat:
Alexis Tsipras: Vom Revolutionär zum Konservativen


Dabei hat mir z.B. folgender Kommentar sehr gut gefallen:

Zitat:
Wenn Tsipras das mitmacht, statt immerhin mit einem Rücktritt ein Signal zu geben, dann scheint er doch auch die Funktion eines Staatschefs zu wollen, oder?

Und das ist auch keine Aussage über "die Linken" , denn von - anscheinend aus etwas härterem und konsequenterem Holz geschnitzten - griechischen Kommunisten habe ich von Beginn an sehr Skeptisches über Syriza gehört, als hier noch alle sehr euphorisch über den Wahlsieg waren (innerhalb griechenlandsolidarischer linker Leute).

In einem armen Land reichen weiche linke Reformkräfte anscheinend nicht aus (Resilienz zeigten nur die portugiesischen Linken) und der Widerstand braucht wohl härterer Kaliber - oder muss langsam eben auch in Deutschland losgehen, wo die Linke brach liegt, bzw. sich durch eine bourgois gendernde & antideutsche Pseudolinke aus dem Konzept bringen lässt.


Quelle


Die "bourgois gendernde & antideutsche Pseudolinke" ist ein internationales Phänomen, welches den Rechten und der Kapitalherrschaft direkt in die Hände spielt.

Und Syriza mit ihrem Rechtsruck zeigt einmal mehr, dass die europäische Sozialdemokratie endgültig im Hintern der Bourgeoisie angekommen ist, nicht nur in Deutschland, wo Chulz und Merkel auf dem 50er-Jahre-Sofa den Zungenkuss üben.
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