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Gewalt in der Bibel - Zitatesammlung
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21252
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2080633) Verfasst am: 28.12.2016, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Menschenopfer ist eine willentliche Tötung von Menschen, zu irgendwelchen, meist kultischen, Zwecken.

Dein Vergleich geht also völlig an fwos Bedeutung des Wortes vorbei. Zumal du dabei auch noch durch die Hintertür den Unfallbeteiligten einen Vorsatz konstruierst, was ich völlig daneben finde.

Pillepalle
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21646
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2080636) Verfasst am: 28.12.2016, 12:56    Titel: Re: Keine Posaunen über Jericho - Hammurabis schielendes Auge Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
...
Man kann kein System aufbauen wo 10x schnellere Maschinen einen Meter neben Kindern herfahren und dann nur von "Unfall" sprechen. Die Maschine ist da etwas "Höheres", wo eine bestimmte Anzahl Mensch als Opfer zwar bedauert aber akzeptiert wird(sonst würde man das System ändern).

Man kann das Wort Menschenopfer natürlich auch in dieser übertragenen Bedeutung benutzen. Muss man aber nicht. Ich habe mich sehr bewusst auf die gezielte Tötungen einzelner Sünder beschränkt, die z.B. das Ziel hatten/haben Missernten zu beenden. Auch ist es ein Unterschied, ob dieser "Gott" sich seine Opfer nach Zufallskriterien wählt und selbst holt, oder ob sie ihm mit oder ohne Zeremonie ausgewählt dargebracht werden.

Dass der Zusammenhang mit dem wütenden Gott auch nicht frei gefaselt ist, erfährst Du z.B. wenn da irgend ein Bischof erklärt, dass die letzten Katastrophen von Hungersnot bis Tsunami z.B. damit zusammenhingen, dass die Schwulen ihr Unwesen immer öffentlicher treiben. (Ich habe gerade keinen Link, weil mich dieses Herrschaften nicht so interessieren, aber derartige Aussagen wurden hier bereits verlinkt.) Also: Auch im Christentum sind ganz konkret bei uns die Menschenopfer noch nicht so lange her, bei der christlich motivierten Gesetzgebung gegen Schwule sollte man auch bei Freiheitsstrafen heute noch davon reden, der Islam kennt Menschenopfer auch heute noch bis zur abgeschlossenen Tötung.

p.s. Ich sehen gerade: Alchemist war da etwas schneller.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2080692) Verfasst am: 28.12.2016, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/micha/5/#1

Zitat:
Micha - Kapitel 5
9 Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich deine Rosse von dir tun und deine Wagen zunichte machen; (Sacharja 9.10)
10 und will die Städte deines Landes ausrotten und alle deine Festen zerbrechen.
11 Und will die Zauberer bei dir ausrotten, daß keine Zeichendeuter bei dir bleiben sollen.
14 Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.


Hier wird ein Kriegsgott verehrt, welcher ganze Städte ausrotten will.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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smallie
Mädchen.



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2671

Beitrag(#2080747) Verfasst am: 29.12.2016, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alles recht simpel. Wohin

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Auslegung machen die Sache nicht einfacher.
Die Auslegung ist abhängig von Zeitgeist, von den Auslegenden, von der Qualität der Übersetzung.

Eigentlich wollte ich zeigen, dass die Auslegung der Bibel bereits ziemlich ausgereizt ist, was die Vermeidung, Verharmlosung und Beschönigung der Texte betrifft.

Eine Auslegung fehlt mir noch: Weil die Bibel von Menschen geschrieben wurde, kann man daraus etwas über Menschen und ihre Gesellschaften lernen.


wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

Das Zitat ist ein bisschen merkwürdig formuliert, gemeint ist, daß die kinderlose Witwe einen Bruder ihres Mannes heiraten soll. Vor dem Hintergrund einer patriarchalen und vielweibrigen Gesellschaft ergibt das Sinn.

Besitz war irgendwann etwas neues in der Menschheitsgeschichte. Jäger-und-Sammler hätten jeden ausgelacht, der gesagt hätte: das sind meine Bäume, das ist mein Land, .... Mit der Landwirtschaft entstand auch der Besitz an Grund und Vieh. Dieser Besitz wurde vom Vater auf den Sohn vererbt; dabei vor allem an den Erstgeborenen, denn es wäre für die Kindeskinder nicht viel übrig geblieben, hätte man Land über Generationen hinweg anteilsmäßig gerecht unter allen Kindern aufgeteilt.

Mit anderen Worten: die Sippschaft versucht ihre Besitztümer zusammenzuhalten. Würde die kinderlose Witwe sich außerhalb der Sippschaft neu verheiraten, dann wäre erstens der Brautpreis verloren, den die Familie des Bräutigams gezahlt hat, zweitens stellte sich die Frage, wie viel Besitz die Witwe in die neue Ehe mitnimmt.

Die Pflicht zur Schwagerheirat ist eine wirksame Idee - in einer patriarchalen Gesellschaft und für die Sippschaft war sie "gut". Wenn nicht bereits Gott das Gebot erlassen hätte, dann hätte man es erfinden müssen. Pfeifen


Die Geschichte ist damit noch nicht zu Ende.

In der Bibel verursacht Vielweiberei mehr als einmal Probleme, beginnend bei Abraham/Sarah/Hagar. Geschwisterrivalität gibt es bereits Kindern aus monogamen Ehen. Um wie viel größer kann die Rivalität unter Halbgeschwistern sein, sowie unter Müttern, die ihre eigenen Kinder gerne als die Haupterben sehen würden? Siehe: Das Rätsel der monogamen Ehe.

Heutzutage vertreten fast alle jüdischen und christlichen Strömungen die Einehe. Warum denn das? Wo genau in der Bibel wird die Einehe gefordert? Für's AT fällt mir dazu nichts ein. Im NT scheint sie vorausgesetzt zu werden. Korrekt?


Um auf den Punkt zu kommen: die Bibel wird sich nicht aus der Bibel heraus auslegen lassen. Sie ist Menschenwerk - und damit nur vor dem Hintergrund der damaligen Gesellschaft verstehbar. Ha! Welch Schlagzeile: Bibel bestätigt die Thesen der darwinistischen, kulturellen Evolution.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21646
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2080749) Verfasst am: 29.12.2016, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
.....
wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

Das Zitat ist ein bisschen merkwürdig formuliert, gemeint ist, daß die kinderlose Witwe einen Bruder ihres Mannes heiraten soll. Vor dem Hintergrund einer patriarchalen und vielweibrigen Gesellschaft ergibt das Sinn.

Besitz war irgendwann etwas neues in der Menschheitsgeschichte. Jäger-und-Sammler hätten jeden ausgelacht, der gesagt hätte: das sind meine Bäume, das ist mein Land, .... Mit der Landwirtschaft entstand auch der Besitz an Grund und Vieh. Dieser Besitz wurde vom Vater auf den Sohn vererbt; dabei vor allem an den Erstgeborenen, denn es wäre für die Kindeskinder nicht viel übrig geblieben, hätte man Land über Generationen hinweg anteilsmäßig gerecht unter allen Kindern aufgeteilt.

Mit anderen Worten: die Sippschaft versucht ihre Besitztümer zusammenzuhalten. Würde die kinderlose Witwe sich außerhalb der Sippschaft neu verheiraten, dann wäre erstens der Brautpreis verloren, den die Familie des Bräutigams gezahlt hat, zweitens stellte sich die Frage, wie viel Besitz die Witwe in die neue Ehe mitnimmt.

Die Pflicht zur Schwagerheirat ist eine wirksame Idee - in einer patriarchalen Gesellschaft und für die Sippschaft war sie "gut". Wenn nicht bereits Gott das Gebot erlassen hätte, dann hätte man es erfinden müssen. Pfeifen
....

Man kann das auch andersherum sehen: Ich meine, dass es auch in Europa bis in den Norden (oder gar weltweit?) soetwas wie die Pflicht der Schwägerinnenheirat gab. Und dabei könnte es weniger um den Besitz als um die Versorgung der eigenen Gene (in den Kindern des Bruders) gehen. Soziobiologisch würde das also zumindest auch Sinn ergeben.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10771

Beitrag(#2080758) Verfasst am: 29.12.2016, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Heutzutage vertreten fast alle jüdischen und christlichen Strömungen die Einehe. Warum denn das? Wo genau in der Bibel wird die Einehe gefordert? Für's AT fällt mir dazu nichts ein. Im NT scheint sie vorausgesetzt zu werden. Korrekt?

Es geht im NT nicht um körperliche Vereinigung sondern um die spirituelle Vereinigung des zweiten Adam(Jesus) mit der Ekklesia (quasi die zweite Eva, 1 Spirit bestehend aus vielen Gliedern).

Ansonsten: "Wer also heiratet, handelt gut, und wer nicht heiratet, handelt besser. (1.Ko7)

/Theorie
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Fuxing
grösstenteils harmlos



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 1684
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Beitrag(#2080763) Verfasst am: 29.12.2016, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21646
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2080773) Verfasst am: 29.12.2016, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen

Die 10 Gebote als Aufforderung zur Einehe zu empfinden ist eine heutige Auslegung, die damals ziemlich sicher nicht gemeint war.

Der männliche Seitensprung ist wahrscheinlich nicht der Ehebruch, um den es geht, solange der nicht mit einer verheirateten Frau stattfindet - es handelt sich um eine Regel, die Kuckuckskinder verhindern soll. Die Frau ist nämlich Besitz, was man daran merkt, wie sie im 10. Gebot unter dem übrigen Hausstand aufgezählt wird.

Deshalb ist das Ehebruchverbot auch nicht als Aufforderung zur Einehe zu verstehen. In islamischen Ländern heißt es immer noch, dass Polygamie den Ehebruch verhindert.
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2080784) Verfasst am: 29.12.2016, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Und im NT gibt es eine irgendwie passende Geschichte dazu von Jesus und der Ehebrecherin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_und_die_Ehebrecherin

Stellen, in den Männer wg. Ehebruch gesteinigt werden sollen, sind mir allerdings vollkommen unbekannt Lachen


5. Mose - Kapitel 22 schrieb:
Zitat:
20 Ist's aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden,
21 so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das Böse von dir tun. (1. Mose 34.7)
22 Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun. (3. Mose 20.10)
23 Wenn eine Dirne jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr,
24 so sollt ihr sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und sollst das Böse von dir tun.
25 Wenn aber jemand eine verlobte Dirne auf dem Felde kriegt und ergreift sie und schläft bei ihr, so soll der Mann allein sterben, der bei ihr geschlafen hat,


Also Todsünden im wörtlichen Sinn.
Immerhin ist für eine Verurteilung eine vorhergehende Warnung und die Ertappung in flagranti mit zwei unabhängigen Zeugen erforderlich.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2671

Beitrag(#2080947) Verfasst am: 31.12.2016, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
.....
wolle hat folgendes geschrieben:
Dann kannst du bestimmt den Sinn folgender Verbote der Bibel erklären:
Zitat:
Verbot für eine kinderlose Witwe, einen anderen als den Bruder des Schwagers zu heiraten (5.Mo 25, 5 )

....

Man kann das auch andersherum sehen: Ich meine, dass es auch in Europa bis in den Norden (oder gar weltweit?) soetwas wie die Pflicht der Schwägerinnenheirat gab. Und dabei könnte es weniger um den Besitz als um die Versorgung der eigenen Gene (in den Kindern des Bruders) gehen. Soziobiologisch würde das also zumindest auch Sinn ergeben.

Das ergibt nicht nur Sinn, es ist das bessere, weil allgemeinere Argument.

Zwar greift es nicht für das Zitat von wolle, da ging's um kinderlose Witwen. Ich wette aber einen Fünfer, daß sich auch Beispiele für Witwen mit Kindern finden lassen. Sollte es diese Beispiele nicht geben, müßte ich meine Auslegung nochmal schwer überdenken.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2671

Beitrag(#2080977) Verfasst am: 31.12.2016, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:
Also im AT würde ich aus den 10 Geboten

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

und dem 6. Gebot die Einehe ableiten wollen incl. der Einstufung von Ehebruch als "Todsünde".

Ein paar Stellen weiter heißt es:

Zitat:
Nimmt er sich noch eine andere Frau, darf er sie in Nahrung, Kleidung und Beischlaf nicht benachteiligen.

https://www.bibleserver.com/text/EU/2.Mose21

Mein Eindruck nach kurzem Herumlesen: Einehe im AT? Nichts. Einehe in den Evangelien? Nichts. Erst bei Timotheus taucht die Einehe auf.

Das verursacht mir ein Aha-Erlebnis, weil ich Einehe immer als christliche Forderung verstanden habe. Von der Vielehe bei den Mormonen wußte ich, aber daraus den naheliegenden Schluß zu ziehen: Einehe ist eine spätere Ergänzung - das habe ich nicht geschafft.




Falls das hinkommt, folgen mindestens zwei Punkte:

    - Kritik an der Bibel ist keine gültige Kritik an heutigen Christen, die vielleicht schon ganz andere Dinge leben.

    - Wenn ein Erzkatholik das nächste Mal behauptet, die einzige und unwandelbare Religion zu vertreten, sollte man ihm die Einehe um die Ohren hauen.

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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2085925) Verfasst am: 13.02.2017, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/psalm/83/#1 schrieb:

Psalm - Kapitel 83

Zitat:
17 Mache ihr Angesicht voll Schande, daß sie nach deinem Namen fragen müssen, o HERR.
18 Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;
19 so werden sie erkennen, daß du mit deinem Namen heißest HERR allein und der Höchste in aller Welt. (Hosea 12.6)

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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2122517) Verfasst am: 21.01.2018, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
Die Bibel ist grausam und menschenverachtend
Der Gott der Bibel ist Antihumanist. Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16); er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f) und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21); ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12); akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11); fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21) und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21); er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63); homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16), erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4703

Beitrag(#2122619) Verfasst am: 21.01.2018, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34144
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2122621) Verfasst am: 21.01.2018, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.

Berufen sich aber auf den Gott daraus.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2122668) Verfasst am: 22.01.2018, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.sapereaudepls.de/2017/08/05/die-dunklen-seiten-der-bibel/ schrieb:
Zitat:
... dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11), ...

Es folgen viele weitere Beispiele für Gewalt in der Bibel.

Was soll dieser Müll?
Zur Zeit Mose gab es keine Christen.

Biste so daneben oder willste uns für dumm verkaufen? Es gab schon damals Menschen, die andere Götter hatten. Und darum mußten sie sterben.
Das haben die Christen nur mit Freuden übernommen und die Rechtfertigung in der Bibel gefunden.
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 363

Beitrag(#2122682) Verfasst am: 22.01.2018, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11)


Ne, das lese ich jetzt nicht so:

Zitat:
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist,...


hier steht mal nichts von Mutter

Zitat:
dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen!


Es ist also nicht nur ein anderer Glaube erforderlich, sondern auch npch ein Versuch, dich von diesen Glauben zu überzeugen, also eine Missionierung.

Zitat:
Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt.


Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2122687) Verfasst am: 22.01.2018, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11)


Ne, das lese ich jetzt nicht so:

Zitat:
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist,...


hier steht mal nichts von Mutter

Zitat:
dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen!


Es ist also nicht nur ein anderer Glaube erforderlich, sondern auch npch ein Versuch, dich von diesen Glauben zu überzeugen, also eine Missionierung.

Zitat:
Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt.


Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.


Bei 5. Mose 13, 7-11 ist die Mutter explizit noch nicht dabei, dafür darf ein paar Zeilen weiter dann eine ganze Stadt platt gemacht werden, womit die Mutter dann implizit mit dabei sein dürfte:
Zitat:
13 Wenn du hörst von irgend einer Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, darin zu wohnen, daß man sagt: 14 Es sind etliche heillose Leute ausgegangen unter dir und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Laßt uns gehen und andern Göttern dienen! - die ihr nicht kennt - 15 so sollst du sie fleißig suchen, forschen und fragen. Und so sich findet die Wahrheit, daß es gewiß also ist, daß der Greuel unter euch geschehen ist, 16 so sollst du die Bürger derselben Stadt schlagen mit des Schwertes Schärfe und sie verbannen mit allem, was darin ist, und ihr Vieh mit der Schärfe des Schwerts. (4. Mose 21.2)


Also
Tokio hat 38 Millionen Einwohner
Jakarta hat 32 Millionen Einwohner
Delhi hat 26 Millionen Einwohner
Manila hat 24 Millionen Einwohner
Seoul hat 24 Millionen Einwohner
Karatschi hat 23 Millionen Einwohner
Shanghai hat 23 Millionen Einwohner
Mumbai hat 23 Millionen Einwohner
New York hat 21 Millionen Einwohner

Da finden sich immer etliche heillos verführerische Leute, so dass man die Einwohner gemäß der Bibel enthaupten darf und ihre Haustiere und das restliche Zeug verbrennen darf.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4703

Beitrag(#2122697) Verfasst am: 22.01.2018, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.
Wenn man schon mit dem Christentum hadern möchte, dann mit den Jesu Nachfolgern,
die sich alles mögliche aus dem Hintern gezogen haben.
Dem Christentum geht's da nicht besser als dem Marxismus.
Oder steht bei Opi Marx was von Gulag, Mauer und Stacheldraht?
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4703

Beitrag(#2122699) Verfasst am: 22.01.2018, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Biste so daneben oder willste uns für dumm verkaufen?

Das Kompliment gebe ich gerne zurück.
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Es gab schon damals Menschen, die andere Götter hatten. Und darum mußten sie sterben.
Das haben die Christen nur mit Freuden übernommen und die Rechtfertigung in der Bibel gefunden.

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Es hat schon Leute gegeben, die auf Beatles-Schallplatten (Du bist alt genug, um zu wissen, was das ist) Mordaufrufe gehört haben wollen und entsprechend ausgerastet sind.
Geben wird jetzt den Beatles, der Schallplatte oder gleich der ganzen Popmusik die Schuld?
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28696

Beitrag(#2122700) Verfasst am: 22.01.2018, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Geben wird jetzt den Beatles, der Schallplatte oder gleich der ganzen Popmusik die Schuld?


Kommt darauf an, welchen Song Du meinst. Die Helter-Skelter-Story ist Quatsch, aber "Run for your life" ist tatsächlich creepy.
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vrolijke
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Moderator



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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2122701) Verfasst am: 22.01.2018, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Für Christen gibt es dafür eben keine Rechtfertigung in der Bibel, weil Jesus (das ist der Religionsstifter, nicht Moses), nie zur Gewalt aufgerufen hat.

Der eigentlicher Religionsstifter ist ja wohl Paulus.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2122702) Verfasst am: 22.01.2018, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.
Wenn man schon mit dem Christentum hadern möchte, dann mit den Jesu Nachfolgern,
die sich alles mögliche aus dem Hintern gezogen haben.
Dem Christentum geht's da nicht besser als dem Marxismus.
Oder steht bei Opi Marx was von Gulag, Mauer und Stacheldraht?



Das ist Deine Auslegung der christlichen heiligen Schrift, die nicht von allen Christen geteilt wird.
_________________
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2349

Beitrag(#2122709) Verfasst am: 23.01.2018, 00:31    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38078
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2122713) Verfasst am: 23.01.2018, 05:19    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 363

Beitrag(#2122714) Verfasst am: 23.01.2018, 07:41    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Bei dieser Argumentation eines Christen genügt im Allgemeinen ein Hinweis auf die zehn Gebote, die ja im alten Testament stehen, um eine gewisse Sprachlosigkeit zu erzeugen.

Kat
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Lebensnebel
Gieraffe



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1709

Beitrag(#2122715) Verfasst am: 23.01.2018, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
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Beitrag(#2122718) Verfasst am: 23.01.2018, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.die-bibel.de/bibeln/leitfaden-bibellese/ist-die-bibel-noch-aktuell/eine-bibel-zwei-testamente/
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kann-man-das-alte-testament-einfach-streichen-13558589-p3.html
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2122721) Verfasst am: 23.01.2018, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.



Das sieht jeder Christ anders, genauso wie jeder Christ das AT anders interpretieren kann. Ergo: Alles Auslegungssache!
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Lebensnebel
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Beitrag(#2122722) Verfasst am: 23.01.2018, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:

Sorry, wenn Du hier eine Zitatsammlung machst, was ich auch für sehr sinnvoll halte, dann sollte die Sammlung auch inhaltlich korrekt sein. Ich habe keine Lust, mich damit bei einer Diskussion mit Christen zu blamieren.

Das tust Du sowieso, wenn Du auf solche alten Kamellen herumreitest.
Zum drölf-plus-xten Male: das AT ist für Christen lediglich als Jesus-Prequel relevant.
Was sie zu tun und zu glauben haben, steht im NT.


Wie ich bereits hier geschrieben habe,
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1996478#1996478
erkennt Jesus das ganze AT als gültig an (Matthäus 5, 17-19).

Auch Religionswissenschaftler erkennen die Gültigkeit des AT voll an.
Siehe http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2000058#2000058


Auch dies sind nur alternative Auslegungen, die nicht von allen Christen geteilt werden.


Wenn man Christen beurteilt, so sollte man dies nicht anhand ihrer "heiligen Schrift", sondern anhand der Auslegung dieser "heiligen Schrift", der sie selber anhaengen, tun.

Fuer die anderen grossen Schriftreligionen gilt das Gleiche. Diese Bücher sind zu in sich widerspruechlich um sie selbst zur Grundlage von Wertrurteilen ueber einzelne Gläubige zu machen.


Hier geht es gar nicht um die Beurteilungen von einzelnen Christen, sondern um die Frage ob das AT Gültigkeit für Christen besitzt.



Das sieht jeder Christ anders, genauso wie jeder Christ das AT anders interpretieren kann. Ergo: Alles Auslegungssache!


Wieso enden hier immer alle Diskussionen um religiöse Fragen mit der Feststellung: "Etwas Genaues kann man nicht sagen." ?
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