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Von Gutmenschen und Political Correctness
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28768

Beitrag(#2131525) Verfasst am: 18.04.2018, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Nicht nur Kinderliteratur ist ein Produkt. Auch andere kulturelle Erzeugnisse sind den Marktregeln unterworfen. Man könnte die Anpassung an den Zeitgeist auch als Beweis für die Qualität des Produkts verstehen. Es hat kulturelle Moden überlebt. Vermutlich auf mehr als 90% der Produktion trifft das nicht zu.


Das kann man so oder so sehen. Jetzt mal ganz unabhängig von Fragen der political correctness: Einerseits kann man solche Anpassungen damit begründen, dass die Bücher an die Lebensrealität der Kinder angeglichen werden und somit den Kindern den Zugang zur Geschichte und den Protagonisten erleichtern. Anderseits kann man aber auch fragen, ob so eine "Zugangserleichterung" wirklich nötig und sinnvoll ist.

Muss man z.B. eine Geschichte, die in den 60er oder 70er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben wurde und den damaligen Zeitgeist widerspiegelt, wirklich in die Gegenwart verlegen? Für diesen Zweck gibt es doch Bücher, die heute geschrieben werden und nicht extra angepasst werden müssen.

Ich kann mich z.B. daran erinnern, dass ich als Kind mal in einem irgend einem Buch den Ausspruch "Das ist knorke!" gelesen habe. Ich habe das damals nicht verstanden - aber im Gegensatz zum Rest des Buches habe ich das nicht vergessen. Anachronismen müssen nicht zwingend irritierend oder verstörend auf Kinder wirken. Ich finde, sie können auch diesen gewissen Zauber ausmachen, dieses Gefühl für zeitliche Tiefe - man blickt durch einen Text zurück in eine Zeit, in der man selber noch nicht gelebt hat und alles war ganz anders, die Menschen haben anders gesprochen, hatten andere Regeln und Bräuche usw.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23141

Beitrag(#2131527) Verfasst am: 18.04.2018, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Anachronismen müssen nicht zwingend irritierend oder verstörend auf Kinder wirken. Ich finde, sie können auch diesen gewissen Zauber ausmachen, dieses Gefühl für zeitliche Tiefe - man blickt durch einen Text zurück in eine Zeit, in der man selber noch nicht gelebt hat und alles war ganz anders, die Menschen haben anders gesprochen, hatten andere Regeln und Bräuche usw.


Absolut.
_________________
What game shall we play today?
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2131537) Verfasst am: 18.04.2018, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Gerade die Vertreter der Kirchen als moralische Instanzen [...]


Lachen


Genauer gesagt, die Vertreter von Instanzen, die sich gerne als besonders moralisch darstellen oder so gesehen werden möchten, aber schon immer in dieser Rolle versagt haben.


Also z. B. Feministen.

scnr



Wie kannst Du sowas vergleichen?

Schliesslich ist Feminismus Moral auf streng wissenschaftlicher Grundlage! Lachen


Mein liebster Frauendiskriminierer lernt endlich dazu. Wuff! Das gibt 4 von 5 möglichen LilaPudel-Punkten.


"Streng wissenschaftlich" hat man die Anzahl politisch inkorrekten Wörtern im Deutschrap von 2000 - 2015 grafisch dargestellt, spezifisch aufgeschlüsselt für Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit und Rassismus.
https://www.br.de/puls/musik/so-homophob-frauenfeindlich-rassistisch-und-behindertenfeindlich-ist-deutschrap-100.html schrieb:
Zitat:
Der Graph für frauenfeindliche Begriffe (Pussy, Bitsch, Schlampe, Hure, Nutte, Fotze, Ho, Futt, Kurwa, Flittchen, Miststück) ist ähnlich dynamisch.


Wobei ich im Einzelfall den Kontext mit berücksichtigen würde und nicht nur die bloßen Begriffe summieren würde.
In gewissen Kontexten können beispielsweise die Begriffe Miststück oder Nigger durchaus positiv belegt sein.
Die erwähnten Zeilen im Album "Jung, brutal, gutaussehend 3" sind jedoch in keinem Kontext akzeptabel.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 9444
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2131576) Verfasst am: 18.04.2018, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist eine Sache, ob man ein Kunstwerk zensiert, eine zweite, ob man Kunstwerke oder Künstler ehrt.

Daumen hoch!

wolle hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mir das eigentlich hochkarätig besetzte Gremium für den Echo anschaue, hätte die Entscheidung zur Ehrung der Rapper, obwohl bereits als "grenzwertig" erkannt, anders ausfallen müssen.
https://www.stern.de/kultur/musik/wer-sitzt-im-echo-beirat---und-was-sind-seine-aufgaben--7945390.html schrieb:
Zitat:
Derzeit setzt sich der Echo-Beirat aus den folgenden Personen zusammen:

Wolfgang Börnsen, Leiter des Instituts (PKM) für Parlaments-, Kultur- und Medienberatung
Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität der Künste
Klaus-Martin Bresgott, Stellvertreter der Kulturbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Dr. Peter Hasenberg, Geschäftsführer der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Referat Film und medienpolitische Grundsatzfragen im Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz
Ole Oltmann, Musikpädagoge (Gymnasium Schillerschule Hannover, Studienseminar Hannover I, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats
Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats

Fett von mir
Gerade die Vertreter der Kirchen als moralische Instanzen haben hier versagt.


In Rüsselsheim sollte Kollegah auf dem Hessentag seine Kunst darbieten,
schon da wurde über Antisemtismus bei ihm und vor allem seinen Muselfreunden diskutiert.
Sollte daher jedem die Problematik bekannt sein - dies verschärft noch einmal das Versagen.

Ansonsten wird der Echo nicht nach Qualität verliehen,
sondern vor allem nach verkaufter Masse.


wolle hat folgendes geschrieben:

Westernhagen laut https://www.stern.de/kultur/musik/marius-mueller-westernhagen-gibt-alle-seine-echos-zurueck-7945908.html:
Zitat:
"Es geht im Kern um den Zerfall einer kultivierten Gesellschaft, der zunehmend der innere moralische Kompass abhanden kommt, und dem sehen wir schon viel zu lange zu, ohne genügend Widerstand zu bieten."

Dem kann ich mich nur anschließen.
Lachen

Westernhagen in einem PC-Thread als Pro zu lesen, entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie,
vor allem wenn man weiß,
welche Diskussionen sein Lied
Dicke dereinst auslöste:

Viel Spaß damit:
Marius Müller Westernhagen Dicke Live 1989
Smilie
_________________
Derzeit ohne Untertitel
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10155

Beitrag(#2131607) Verfasst am: 18.04.2018, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist eine Sache, ob man ein Kunstwerk zensiert, eine zweite, ob man Kunstwerke oder Künstler ehrt.

Daumen hoch!
[...]

Blödsinn.
Der Rapper, den ihr hier verteidigt, hat üble Wort"spielereien" über Auschwitzinsassen betrieben.
Eine künstliche Trennung zwischen dem sog. Kunstwerk und dem sog. Künstler dient nur einem Ziel: Das Unsagbare endlich wieder sagbar zu machen.
Herzlichen Glückwunsch, ihr beiden. Ihr baggert unter dem Mäntelchen falsch verstandener künstlerischer Freiheit alle Grenzen zw. historisch gewonnenen Erkenntnissen und dämlichen profitorientierten Provokationen, die einen Scheiß auf die Gefühle Betroffener und ihrer nachfolgenden Generationen geben, eben mal so beiseite.

Zitat:
Na und? Kann nicht jeder sagen und rappen, was er will? Was soll das heißen: Grenzen des Sagbaren? Soll hier etwa für „Sprechverbote“ geworben werden, gegen die sich vor allem rechte Kreise so hingebungsvoll wehren?

Nein, die Rede von Verboten ist eine Erfindung derjenigen, die ständig das angeblich Verbotene reden, wenn sie nicht gerade von Verboten reden. Die „Grenzen des Sagbaren“ ergeben sich aus einer Art Vereinbarung der Gesellschaft darüber, welchen (sprachlichen) Umgang miteinander, speziell mit Minderheiten, Verfolgten und Opfern, sie sich und besonders denjenigen zumuten will, die sich gegen Beleidigungen und Schmähungen am wenigsten wehren können.
...
Der Tabubruch von Kollegah und Farid Bang kann als Teil dieses Kampfes verstanden werden. Und die Zeile mit den Auschwitz-Insassen ist, was Kollegah betrifft, noch gar nicht der gefährlichste Beitrag zur Enttabuisierung des „Unsagbaren“: Längst haben Kenner seiner Texte nachgewiesen, dass er nicht nur mit dem Holocaust zynisch umgeht, sondern auch Anleihen bei aktuellen rechten Verschwörungstheorien nimmt, wenn es etwa um „satanische“, mehr oder weniger deutlich als jüdisch gekennzeichnete Mächte geht.

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/farid-bang-und-kollegah-brechen-von-tabus-ist-die-strategie-a-1488607



Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...) Westernhagen in einem PC-Thread als Pro zu lesen, entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie,
vor allem wenn man weiß,
welche Diskussionen sein Lied
Dicke dereinst auslöste:
[...]


Ja schön wie du mit deinem selbstgerechten Finger auf einen anderen zeigst. Es würde dir natürlich niemals einfallen, ältere FGH-User zu stigmatisieren, nicht wahr?

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Natürlich muss man sich fragen, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die Musik mit solchen Texten nicht nur kaufen, sondern diese glorifizieren und sich selbst damit identifizieren.

Was geht in den Köpfen von Leuten vor, die da glauben, Rap sei Musik?

Na,
wieder zu tief ins Kukidentglas geschaut?
zwinkern

_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 9444
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2131616) Verfasst am: 18.04.2018, 20:47    Titel: Kollegah ist unwürdig PUNKT Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist eine Sache, ob man ein Kunstwerk zensiert, eine zweite, ob man Kunstwerke oder Künstler ehrt.

Daumen hoch!
[...]

Blödsinn.
Der Rapper, den ihr hier verteidigt, hat üble Wort"spielereien" über Auschwitzinsassen betrieben.
Eine künstliche Trennung zwischen dem sog. Kunstwerk und dem sog. Künstler dient nur einem Ziel: Das Unsagbare endlich wieder sagbar zu machen.
Herzlichen Glückwunsch, ihr beiden. Ihr baggert unter dem Mäntelchen falsch verstandener künstlerischer Freiheit alle Grenzen zw. historisch gewonnenen Erkenntnissen und dämlichen profitorientierten Provokationen, die einen Scheiß auf die Gefühle Betroffener und ihrer nachfolgenden Generationen geben, eben mal so beiseite.

Blödsinn.
Weder ich baggere noch glaube ich nicht,
dass Wolle hier baggert.

Gerade mir das vorzuwerfen ist lächerlich,
guck doch einfach mal die Threads an,
die ich zu diesem Thema ins Leben gerufen habe.

Du wirst auch von mir kein einziges Hip-Hop Lied verlinkt finden,
das von diesem Künstler Solo ist. Andere User haben hier schon kritiklos einiges davon abgelassen,
ist aber Dir wohl egal.

Kunstfreiheit gilt universell und unterscheidet uns eben von diktatorischen Regimen.
Diese Kunstfreiheit erfährt dann aber eine Einschränkung durch das GG. Und das ist eben auch gut so. Aber man soll ruhig dem GG zuwider gehende Kunst machen können - und dann kassiert man halt die Strafe dafür.

Ich bin daher durchaus dafür,
das es bei öffentlich-rechtlichen Anstalten wie dem WDR ein Verbot gibt (kam zumindest im DLF als Nachricht), diesen Künstler im Radio zu spielen,
aber er und seine Muselfreunde sollen auch Plattformen haben,
wo wir uns über ihre Einstellungen informieren können,
um sie dann eben anzugreifen.

Zitat:
Na und? Kann nicht jeder sagen und rappen, was er will? Was soll das heißen: Grenzen des Sagbaren? Soll hier etwa für „Sprechverbote“ geworben werden, gegen die sich vor allem rechte Kreise so hingebungsvoll wehren?

Nein, die Rede von Verboten ist eine Erfindung derjenigen, die ständig das angeblich Verbotene reden, wenn sie nicht gerade von Verboten reden. Die „Grenzen des Sagbaren“ ergeben sich aus einer Art Vereinbarung der Gesellschaft darüber, welchen (sprachlichen) Umgang miteinander, speziell mit Minderheiten, Verfolgten und Opfern, sie sich und besonders denjenigen zumuten will, die sich gegen Beleidigungen und Schmähungen am wenigsten wehren können.
...
Der Tabubruch von Kollegah und Farid Bang kann als Teil dieses Kampfes verstanden werden. Und die Zeile mit den Auschwitz-Insassen ist, was Kollegah betrifft, noch gar nicht der gefährlichste Beitrag zur Enttabuisierung des „Unsagbaren“: Längst haben Kenner seiner Texte nachgewiesen, dass er nicht nur mit dem Holocaust zynisch umgeht, sondern auch Anleihen bei aktuellen rechten Verschwörungstheorien nimmt, wenn es etwa um „satanische“, mehr oder weniger deutlich als jüdisch gekennzeichnete Mächte geht.

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/farid-bang-und-kollegah-brechen-von-tabus-ist-die-strategie-a-1488607


Mir alles bekannt,
und schon lange,
bevor die FR auf den Meinungszug gesprungen ist.

Aus FFM kommen die muslimischen Antisemiten und VT-ler Celo und Abdi,
und diese dürfen wie ihre "Integration" wie andere Migranten berichten,

https://www.youtube.com/watch?v=mr7QgI4zavo

nett -und schön,
von Deine und meinen Gebühren,
denn diese Reihe Germania, produziert von FUNK,
ist finanziert von:

Zitat:
funk ist ein Gemeinschaftsangebot der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).


Der muslimische VT-ler und Antisemit Haftbefehl aus Offenbach wuchs im Schatten der Frankfurter Rundschau auf.
Und da findet man 2012 noch folgenden Satz von Marcus Staigers:

Zitat:
Schon alleine deswegen sollten seine CDs in jedem ordentlichen Soziologenhaushalt geführt und seine Texte im Deutschunterricht analysiert werden.


http://www.fr.de/kultur/gangster-rap-haftbefehl-ich-mach-dich-offenbach-alter-a-882936

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...) Westernhagen in einem PC-Thread als Pro zu lesen, entbehrt natürlich nicht einer gewissen Ironie,
vor allem wenn man weiß,
welche Diskussionen sein Lied
Dicke dereinst auslöste:
[...]


schtonk hat folgendes geschrieben:


Ja schön wie du mit deinem selbstgerechten Finger auf einen anderen zeigst. Es würde dir natürlich niemals einfallen, ältere FGH-User zu stigmatisieren, nicht wahr?

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Natürlich muss man sich fragen, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die Musik mit solchen Texten nicht nur kaufen, sondern diese glorifizieren und sich selbst damit identifizieren.

Was geht in den Köpfen von Leuten vor, die da glauben, Rap sei Musik?

Na,
wieder zu tief ins Kukidentglas geschaut?
zwinkern


Na und,
Ahriman giftet ständig gegen die Jugend,
da kann man diesem selbstgerechten Alten durchaus mal in die Parade fahren. Von euch Mods macht das ja keiner, Schulterzucken

Ahriman hat folgendes geschrieben:
(...)
Also "jede Woche oder jeden Monat"? Lächerlich: Jeden Tag eins! Oh ja, mich hat man natürlich nie auf irgendeinem Sportplatz gesehen. Entweder kannst du die Muskeln trainieren oder das Hirn. Beides gleichzeitig geht wohl nur auf einem Zimmerfahrrad.
Heute mit eigenem Fernseher und Smartphone wachsen da nur noch Bildungskümmerlinge heran.

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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2131619) Verfasst am: 18.04.2018, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:

Der Rapper, den ihr hier verteidigt, ...

Wenn Du meine Posts noch mal genau liest, wirst Du keine Verteidigung eines Rappers finden, im Gegenteil habe ich die zwei Text-Zeilen der Rapper wiederholt scharf kritisiert.
Auch bei Religionskritik-Wiesbaden kann ich keine Verteidigung der fraglichen Rapper erkennen.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38836
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2131643) Verfasst am: 18.04.2018, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Es ist schon nicht mehr nur hirnverbrannt, die Opfer des Nationalsozialismus zu verhöhnen.
Wer textet:
Zitat:
"Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow"

der betreibt schon Volksverhetzung.
Aber was will man schon von Jury-Mitgliedern erwarten, die einen Gott anbeten, der sich brüstet, fast die gesamte Menschheit in einer Sintflut ertränkt zu haben.
Schamane in Aktion Gute Nacht, ich gehe...




Erbrechen Das ist ja richtig widerlich.

Sowas kriegt heutzutage Preise verlieren? Das ist doch nicht wahr, oder?
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10155

Beitrag(#2131648) Verfasst am: 18.04.2018, 23:42    Titel: Re: Kollegah ist unwürdig PUNKT Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
[...]

Du wirst auch von mir kein einziges Hip-Hop Lied verlinkt finden,
das von diesem Künstler Solo ist. Andere User haben hier schon kritiklos einiges davon abgelassen,
ist aber Dir wohl egal.

Erstens ist das kein Künstler, und zweitens ist mir das in der momentanen Dabatte völlig egal, was andere User abgelassen haben, richtig.
Also lenk nicht ab von deiner desolaten Position.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Kunstfreiheit gilt universell und unterscheidet uns eben von diktatorischen Regimen.
Diese Kunstfreiheit erfährt dann aber eine Einschränkung durch das GG. Und das ist eben auch gut so. Aber man soll ruhig dem GG zuwider gehende Kunst machen können - und dann kassiert man halt die Strafe dafür.

Was ein Geplapper. Hast du das Grundgesetz in seiner Funktion überhaupt begriffen?

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)aber er und seine Muselfreunde sollen auch Plattformen haben,
wo wir uns über ihre Einstellungen informieren können,
um sie dann eben anzugreifen.

Meine Fresse. Plattformen für Ärsche jeglicher Provinienz gibt es zuhauf. Und die brauchst du als Informationsbasis? Lächerlich.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Der muslimische VT-ler und Antisemit Haftbefehl aus Offenbach wuchs im Schatten der Frankfurter Rundschau auf.(...)

Unglaublich. Im Schatten der FR wuchs er auf. Diese Zeitung hat dann wohl pädagogisch versagt und antisemitische Tendezen befördert.
Sowas Bescheuertes habe ich lange nicht mehr gelesen Pillepalle

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
...da kann man diesem selbstgerechten Alten durchaus mal in die Parade fahren.

Nur gut, dass du kein bisschen selbstgerecht bist.
Und deine Gerontophobie ist ehrlich gesagt zum Erbrechen
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 2001

Beitrag(#2131651) Verfasst am: 19.04.2018, 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich muß rein technisch die Möglichkeit bestehen, Kunst gegen die im Grundgesetz verankerten Werte zu machen. Eine Vorzensur oder eine Genehmigungsbehörde will kein emanzipatorisch denkender Mensch. Bloß wenn das jemand macht, muß dann auch reagiert werden, auch und gerade rechtlich.
Nützlich sind diese Plattformen für Ärsche schon. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn sich Salafisten durch ihre Klamotten outen. Man weiß dann bei den verschiedenen Provieniezen, mit wem man es zu tun hat. Ich wäre doch nie drauf gekommen, wen die AfD zu ihrem religionspolitischen Sprecher gemacht hat, wenn der sich nicht in einem Interview zu Gedeon geäußert hätte und Gedeon nicht eine Zeit lang sein umfangreiches Machwerk ins Netz gestellt hätte. Nachdem selbst von AfD beauftragte Gutachter den Antisemitismus festgestellt haben, ist es nicht mehr öffentlich.
Ich komme jetzt auch langsam in das passende Alter für Altersdiskriminierung, und finde nicht alles besonders erleuchtet, was Religionskritik-Wiesbaden in diesem Bereich abläßt, aber wirklich übel ist es mir noch nicht aufgestoßen, da ist das Kukidentglas dem Bildungskümmerling wert und die Geschmacklosigkeit des einen die Pauschalisierung des anderen. Bis jetzt halte ich es aus. Da finde ich immer mal wieder sexistische Entgleisungen nerviger, wenn ich sie auch meistens nicht moderieren möchte.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10155

Beitrag(#2131656) Verfasst am: 19.04.2018, 00:45    Titel: Re: Kollegah ist unwürdig PUNKT Antworten mit Zitat

Nachtrag:

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
[...]
Ahriman giftet ständig gegen die Jugend,
da kann man diesem selbstgerechten Alten durchaus mal in die Parade fahren. Von euch Mods macht das ja keiner, Schulterzucken
...

fett v mir

Von uns Mods macht keiner genau was nicht?
Konkretisiere deinen Vorwurf bitte mit klarem Bezug zu den Regeln des Forums.
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abbahallo
Moderator
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 2001

Beitrag(#2131657) Verfasst am: 19.04.2018, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat die Konkretisierung ja mit einem Zitat versucht. Moderierungswürdig finde ich das allerdings auch nicht.
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astarte
Foren-Admin
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38987

Beitrag(#2131665) Verfasst am: 19.04.2018, 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

@Religionskritik-Wiesbaden: falls du Hinweise und Beschwerden über Regelverstöße hast, bitte per PN an ein Teammitglied. Siehe Regel 2.1

Und jetzt kehren bitte die Beteiligten zum Thema zurück.

_________________

"Gibt's denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?"
"Wer nicht genießt, wird ungenießbar"
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16017
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2131741) Verfasst am: 19.04.2018, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hihi.
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2131756) Verfasst am: 19.04.2018, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/kultur/musik/kollegah-und-farid-bang-plattenfirma-setzt-zusammenarbeit-mit-rappern-aus-a-1203840.html schrieb:
Zitat:
BMG-Vorstandschef Masuch nahm die beiden Musiker gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz. "Meine Mitarbeiter und ich stehen mit den Künstlern in Kontakt, und die distanzieren sich klar von jeder Form von Antisemitismus. Das tun wir auch", sagte er laut dem Zeitungsbericht.

Es steht dann jedoch die Frage im Raum, warum man etwas produziert und in Umlauf bringt, wenn man etwas nicht meint, wie man es sagt, und wie man es mit der gesellschaftlichen Verantwortung hält.
Auch die 30 Millionen Konsumenten des verseuchten Musikstückes müssen sich die Frage gefallen lassen, warum man sich solchen Schund anhört.
_________________
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2131765) Verfasst am: 19.04.2018, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich jetzt mal etwas in die Texte der beiden Rapper Kollegah und Farid Bang von dem Album "Jung Brutal Gutaussehend 3" vertieft.
Es fällt nicht leicht, diesen Schund aus dem Album zu lesen, ich habe es auf drei Texte begrenzt.
Die zur Schau getragene Menschenverachtung und Kriminalität ist erbärmlich und niederträchtig.

Code:
https://genius.com/albums/Kollegah-and-farid-bang/Jung-brutal-gutaussehend-3
schrieb unter den "Lyrics" Links:

Zitat:
Sturmmaske auf
Nur noch Biter, nur noch Fotzen, nur noch Krüppel im Business...
[Menschenverachtung]

Zitat:
Ave Maria
Dein Chick ist 'ne Broke-Ass-Bitch, denn ich fick' sie, bis ihr Steißbein bricht...
[Propagierung einer Vergewaltigung]
Zitat:
Wir komm'n und dann heißt es Attentat, Massengrab...
[Propagierung eines Amoklaufs]
Zitat:
Umwickel' den Basey mit Stacheldraht...
[Propagierung von Gewalt]
Zitat:
Massaker, mach Platz für die zwei...
[Propagierung eines Massakers]
Zitat:
Keiner darf Laas dissen? Okay, dann ramm' ich ihm Butterflys rein
[Propagierung eines Mordversuchs]
Zitat:
Bitch, ich fülle sein'n Kopf mit Blei per Kalash wie im Columbine-Massaker
[Propagierung eines Massakers]
Zitat:
Lass' mit fourty-five im Anschlag Schüsse regnen wie in Schützengräben...
[Propagierung eines Massakers]
Zitat:
Renn weg, bevor sich Bullets in dein'n Schädel bohr'n...
[Propagierung eines Mordes]
Zitat:
Sprich dein Ave Maria, Ave Maria
Letztes Gebet, bevor dich die Kalash massakriert...
[Propagierung eines Mordes]
Zitat:
Wenn ich auf Bodyguards schieß' (schieß')...
[Propagierung von Morden]
Zitat:
Das hier fickt Mütter, du gehst drauf, Ehrenwort
[Propagierung eines Mordes]

Zitat:
0815
Diese Syrer vergewaltigen dein Mädel, Bitch...
[Propagierung von Ausländerfeidlichkeit]
Zitat:
Mach' dein Bahnhofsghetto zu Charlie Hebdo...
[Propagierung eines Massakers]
Zitat:
Ich tick' Rauschgift in Massen,...
[Propagierung von Rauschgifthandel]
Zitat:
Wenn Farid bei dir einläuft mit Pumpgun...
[Propagierung von Gewalt]
Zitat:
Fuck mich ab und ich ficke deine schwangere Frau (ah)
[Propagierung einer Vergewaltigung]
Zitat:
Danach fick' ich deine Ma, die Flüchtlingsschlampe...
[Propagierung einer Vergewaltigung, Menschenverachtung]
Zitat:
Fuck mich ab und ich stopfe dir 'ne Pumpgun ins Maul..
. [Propagierung von Gewalt]
Zitat:
Sieh, wie der Boss-Cock deine Tochter zur Frau macht
[Propagierung einer Vergewaltigung]
In Clips, die sie in zwei Jahren erst offiziell schau'n darf... [Propagierung einer Vergewaltigung einer Minderjährigen]
Zitat:
Und Jennifer Rostock schwingt nach 'ner Schelle den Kochtopf
[Frauenfeindlichkeit]
Zitat:
Bringt dann die Säcke zum Kompost und blowt den prächtigen Boss-Cock...
[Frauenfeindlichkeit]

Den Rest der Geistes-Fürze tue ich mir nicht an.
Man erkennt sofort, welches Geistes Kind die Rapper sind.
Letztlich muss man mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass eine ganze Reihe von Personen versagt haben: Die Rapper, die Plattenfirma, die sogenannte Ethik Kommission des Echo, das Management des Senders Vox und letztlich die Konsumenten, die für den Album-Schund auch noch 50 € zahlen.

Wobei ich meine Kritik an der Ethik Kommission des Echo etwas relativieren muss:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/kirche-war-fuer-ausschluss-von-kollegah-15546948.html schrieb:
Zitat:
Die katholische Kirche habe die Preisverleihung an die Rapper als unmöglich erachtet. Auf dem Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ würden neben der viel diskutierten Verhöhnung von Holocaustopfern auch die Attentate auf den Pariser Nachtclub Bataclan und den Berliner Weihnachtsmarkt sowie der Fall des „Treppenschubsers“ in Berlin verharmlost und somit die Opfer verhöhnt.


Also einzig die katholische Vertreterin (und einzige Frau des Gremiums) Uta Losem hat gegen die sechs anderen Jury-Mitglieder gestimmt.

Kurzum: wer der Bestialität eine große Bühne bietet und Ehre zuteil werden lässt, dessen Preis ist wertlos, eine Schande, mausetot.
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Critic
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Beitrag(#2131772) Verfasst am: 19.04.2018, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Geschockt

(Zur Einordnung: Gerade liefen bei mir im Radio Chorstücke von Karol Szymanowski. Und ich will die o.g. Lieder hier auch nicht verteidigen, dafür finde ich die auch zu schlecht.)


(1) Bei meinem Beitrag, der das Zitat mit den "Bildungskümmerlingen" bewirkt hat, ging es natürlich um die Frage, ob man planen kann oder sollte, sich zumindest noch ein Mindestmaß an kultureller Bildung angedeihen zu lassen, und daß einem das leider so selten gelingt.

(Im übrigen bin ich aber auch relativ zufrieden damit, Sport nicht einmal als Zuschauer zu konsumieren.)

Man kann Ahrimans Einlassung aber auch als lustig oder als parallel zu einer Kritik lesen, die seinerzeit in antiken Griechenland gegen die Schriftlichkeit vorgebracht wurde: Wenn die Leute jetzt alle anfingen, sich alles aufzuschreiben, würde ja ihr Gedächtnis verkümmern. Und als im 18.Jahrhundert die Alphabetisierung der Bevölkerung so langsam zunahm, ängstigten sich ja so Einige über die negativen Auswirkungen der "Lesesucht". Aber wie wir sehen können, ist das Abendland ja noch da und wir kommunizieren hier auch noch schriftlich. Und manchmal kommen sogar um vier Uhr MEZ noch halbwegs gerade Sätze zustande Lachen. Es sind halt eine Kulturtechnik und ein Medium mehr, und bis dato wurden Medien ja nicht komplett verdrängt - es ist ja nicht wie im Übergang zum Mittelalter, als Schriftlichkeit und Bildung in Europa für Jahrhunderte zusammenschnurrten -, sie mußten aber sehr wohl eine neue Rolle für sich finden.



(2) Charlie Chaplin ("Der große Diktator") hat sich z.B. fragen lassen müssen, ob man über Hitler lachen dürfe. Er hat allerdings später auch gesagt haben, wenn er zu dem Zeitpunkt das gewußt hätte, was später offenkundig wurde, hätte er den Film nicht gedreht (Link).

Ähnliches ist auch Ernst Lubitsch ("Sein oder Nichtsein") passiert (Link). Heute werden beide Filme indessen als sehr gut angesehen, auch als ein Versuch, mit Menschlichkeit gegen das Barbarentum anzukommen. Allerdings auch mit der Anmerkung, daß, wäre zur Entstehungszeit all das bekannt gewesen, das da im Nazireich vollzogen wurde, diese Filme so nicht entstanden wären.

Eigentlich sollte es ja heutzutage kein Wissensdefizit mehr geben, die NS-Zeit wird ja in den Schulen und in Dokus und Filmen so intensiv behandelt Am Kopf kratzen.



(3) Geschmäcker sind natürlich verschieden: Das sind natürlich oft gefühlsmäßige Wertungen (die Einteilung etwa in E- und U-Musik, oder etwa eine Ablehnung von Jazz, weil man Drums grundsätzlich mit Gewalt assoziiert oder so etwas).

Aber es ist auch niemand dazu gezwungen, sich Rap anzuhören. Daß es jetzt sovlel Kritik gibt, verweist natürlich auch darauf, daß - wenn wir als Kunst jetzt mal alles bezeichnen, das jemand als solche ansehen kann - Kunst auch in moralischen Bezügen steht. Was legal ist, kann immer noch aus Gründen moralische Kategorien berühren - und diese Überschreitung kann mit einem Hintergedanken erfolgen oder auch nicht.

Kunst hat das Problem oft, an einem "Das-tut-man-nicht" zu rühren, auch gängige Moralvorstellungen zu verletzen: Es gibt in dem Zusammenhang ein "Das-tut-man-nicht", weil man sagt, das KZ-System steht für millionenfaches Leid und Tod, man kann damit nicht so umgehen.

Nehmen wir an, daß etwa die Theaterleute aus Konstanz darüber nachgedacht haben, was sie damit aussagen wollen, als sie Interessierte einluden, sie könnten sich Taboris Stück kostenlos ansehen, wenn sie im Saal eine Hakenkreuzbinde trügen. Sie wollten damit ja irgendetwas aufzeigen. (Sie sind allerdings, auch nicht so weit gegangen, sondern haben nur ein paar kontingentierte Plätze für "Hakenkreuzträger" vorgesehen. Hätten sie das offen gelassen, hätten womöglich die weitaus Meisten dann doch lieber bezahlt, weil ihnen in einem Raum mit lauter Hakenkreuzen dann doch unwohl gewesen wäre Am Kopf kratzen?)

Aber wollten die Rapper zum Nachdenken animieren, oder haben sie nicht vielmehr gezeigt, daß sie gar keinen richtigen Bezug mehr zu der Thematik haben? Eine blöde Textzeile muß ja nicht schon einem harten Antisemitismus entstammen, sie kann "halb-wissend" (also man weiß zwar, daß da was war, kann das aber nicht mehr einordnen bzw. hat ein falsches Bild davon) oder furchtbar ignorant (weil man weiß, was da passierte, aber man hat den Spruch einfach mal mitgenommen, vielleicht auch, um zu provozieren, aber um des Provozierens willen) sein.


Aber vielleicht gehört das auch zum Rap dazu, daß man möglichst heftig provoziert Am Kopf kratzen? (Wenn die präsentierten Zeilen aus Titeln dieser Rapper stammen: Die Skala der Aufreger scheint durchaus nach oben erweiterbar zu sein.) Wenn jemand wirklich so durch seine Welt gehen würde, gäbe es ansonsten ganz schnell Probleme. Dann wäre aber zumindest diese "Aufmerksamkeitsökonomie" zu kritisieren, die zu erfordern scheint, daß man immer noch eins draufsetzt: Man kann mit "isch f.ck deine Tochter, isch f.ck deine Mutter" offenbar nicht mehr so richtig aufregen.
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Bravopunk
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Beitrag(#2131783) Verfasst am: 20.04.2018, 04:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, es ging fast ausschließlich um Provokation. So ist halt Rap. (Früher hatte das mal der Punk gemacht.)

Und, siehe da: Es hat geklappt. Mit den Augen rollen

Kann man aber auch positiv sehen: So bleibt das Thema im Umlauf. Gerade bei so traumatischen und katastrophalen Ereignissen wie dem Holocaust ist eine ständige Debatte darüber, wenn vielleicht auch erschöpfend und nervig, wohl für eine angemessene Verarbeitung davon notwendig. Ignorante, antisemitische, menschenverachtende und leugnende Auswürfe bleiben dabei leider nicht aus. Solange die Wahrheit sich dabei in den meisten Köpfen jedoch am Ende noch immer bahnbricht, läuft das aber unter Kollateralschaden. Schulterzucken
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Kaguya-hime
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Kramer
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Beitrag(#2131787) Verfasst am: 20.04.2018, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, es ging fast ausschließlich um Provokation. So ist halt Rap. (Früher hatte das mal der Punk gemacht.)


Und ganz früher der Blues.

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was walkin' side by side;
I'm goin' to beat my woman
until I get satisfied."
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Kramer
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Beitrag(#2131795) Verfasst am: 20.04.2018, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

Aber vielleicht gehört das auch zum Rap dazu, daß man möglichst heftig provoziert Am Kopf kratzen? (Wenn die präsentierten Zeilen aus Titeln dieser Rapper stammen: Die Skala der Aufreger scheint durchaus nach oben erweiterbar zu sein.) Wenn jemand wirklich so durch seine Welt gehen würde, gäbe es ansonsten ganz schnell Probleme. Dann wäre aber zumindest diese "Aufmerksamkeitsökonomie" zu kritisieren, die zu erfordern scheint, daß man immer noch eins draufsetzt: Man kann mit "isch f.ck deine Tochter, isch f.ck deine Mutter" offenbar nicht mehr so richtig aufregen.


Eigentlich ist diese Entwicklung ja logisch. Die Provokation gehörte bisher immer zur Jugendkultur. Viele Songs, die heute im Oldie-Radio als Rockklassiker gespielt werden, waren früher auch Aufreger.

Nur funktioniert heute die Provokation nach altem Muster nicht mehr. Früher hat man Spitzen gegen das spiessige Establishment ausgeteilt und konnte sich relativ sicher sein, dass diejenigen, die sich aufregen, auch diejenigen sind, die es (nach eigener Ansicht) verdient haben. Das waren ja meist irgendwelche Kirchenvertreter, die sich über vermeintlich satanische Botschaften aufgeregt haben. Oder besorgte Eltern, die sexuelle Anspielungen ganz fürchterlich fanden.

Aber was früher als Provokation galt, ist heute nur noch schmückendes Beiwerk. Man kann die eigenen Eltern nicht mehr mit satanischen Versen von Black Sabbath oder AC/DC schocken, oder mit lasziven Songs von Madonna und Prince. Das Zeugs läuft ja auf jeder Ü-30 bis Ü-50 Party.

Wer heute noch provozieren will, der muss in Bereiche vordringen, wo noch kein Künstler vorher gewesen ist. Wer provoziert, will, dass jemand aufschreit und sich getroffen zeigt. Nachdem das Feld der Möglichkeiten, noch im politisch erlaubten Rahmen zu provozieren abgegrast ist, geht es jetzt quasi ans Eingemachte.

Vielleicht hat eine Jugendkultur, die ihre Grenzen ausloten will, in so einer Situation gar keine andere Wahl. Alle anderen Grenzen sind schon nieder gerissen, alle anderen Möglichkeiten zur Provokation längst verpufft. Die Jugend will sich ihren Platz in der Welt erkämpfen, aber sie stösst nirgendwo auf Widerstand. Sie hat in der Elterngeneration keinen echten Gegner mehr, gegen den sie sich mit einer eigenen Kultur behaupten muss.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2131810) Verfasst am: 20.04.2018, 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, es ging fast ausschließlich um Provokation. So ist halt Rap. (Früher hatte das mal der Punk gemacht.)

Ich denke nicht, dass es bei diesem Battle-Rap um Provokation an der älteren Generation geht.
Es geht um das Übertrumpfen eines beliebig gewählten Kontrahenten.
Dabei geht es um Verunglimpfung, Beleidigung, Status, Macht, Sieg oder Niederlage.
Dafür werden eigenes Geld, Status-Symbole (teure Marken-Uhren, teure Autos, teure Kleidung, körperliche Fitness) als Belege aufgeführt.
Das wiederum ist keine Kritik am Kapitalismus, sondern unterstreicht nur dessen Attitüden.
Allenfalls könnte man es als Kritik am Idealismus werten, also an den Werten der 68er Revolution, am Streben nach Frieden, Gerechtigkeit, Einheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Es ist einfach nur eine aggressive, Testosteron-schwangere hau-drauf Strategie der Eskalation.
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Ahriman
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Beitrag(#2131817) Verfasst am: 20.04.2018, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Aber es ist auch niemand dazu gezwungen, sich Rap anzuhören.

Oh doch. Ich zum Beispiel. Und ich wette, viele viele Menschen in den wimmelnden Ameisenhaufen, die wir Großstadt nennen, werden dazu gezwungen.
Du hast wohl nie in einem Mehrfamilienhaus gewohnt? Ein weiteres kaum erwähntes Merkmal jener Menschen, die diese "Kunstform" lieben, ist Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.
Durch die Wand hindurch hört Rap sich an wie eine Stampfmaschine, die Morsezeichen sendet.
Die chromatische Tonleiter hat zwölf Töne. Der Rapper braucht nur einen.
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Kramer
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Beitrag(#2131822) Verfasst am: 20.04.2018, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:

Die chromatische Tonleiter hat zwölf Töne. Der Rapper braucht nur einen.


Den Rapper möchte ich sehen. Das wäre wahrlich genial.
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luc
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Beitrag(#2131824) Verfasst am: 20.04.2018, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe nichts gegen Political Correctness. Ich habe nichts gegen Correctness überhaupt. Man kann Probleme erörtern, ohne rassistisch, homophob, frauenfeindlich zu sein. Um was geht es eigentlich? Dass man die Sau auf Kosten anderer rauslassen darf?
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2131828) Verfasst am: 20.04.2018, 12:03    Titel: Ruffkid für Ahriman - Haltung bewahren - Haltung zeigen Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
(...)Oh doch. Ich zum Beispiel. Und ich wette, viele viele Menschen in den wimmelnden Ameisenhaufen, die wir Großstadt nennen, werden dazu gezwungen.
Du hast wohl nie in einem Mehrfamilienhaus gewohnt? Ein weiteres kaum erwähntes Merkmal jener Menschen, die diese "Kunstform" lieben, ist Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.
Durch die Wand hindurch hört Rap sich an wie eine Stampfmaschine, die Morsezeichen sendet. (...)


Ich würde jetzt mal sagen,
das war in den Großstädten in den Kaninchenbauten schon immer so. Und in der Regel regt dies die auf,
die nicht mehr selbst 'kanickeln' oder sich ihre Müdigkeit 9 to 5 holen.

Was Du also hier beschreibst - kannst Du copy und paste zur Beschreibung vorheriger Auseinandersetzungen um Musik finden.

Viel Spaß aber nun mit jemanden,
der zu seinem Sprechgesang die Gitarrenriffs einer etablierten amerikanischen Gitarrenband verwendet,

R.U.F.F.K.I.D.D. - The Return of Terror

https://www.youtube.com/watch?v=h6rI1jZ9CWQ

Meine Nachbarn kennen das natürlich schon,
kennen aber aber auch Karol Szymnowskis Król Roger, Blind Guaridan, Onkelz, Lemur, Fatoni und die Stabat Maters etablierter Künstler.

Und nein Kollegah und Farid Bang laufen bei mir nicht

Ansonsten ist hier bisher wirklich nur wolle bemüht,
sich ernsthaft mit dem Problem auseinanderzusetzen.
Wir sind nämlich nun beim Stichwort Battlerap - und nein - auch wenn es darum geht, gibt es tatsächlich Grenzen,
und es wäre Aufgabe von Journalisten, dies bei einer Debatte zu erklären,
ansonsten machen diese und ihre Medien in der Szene lächerlich.

Wer sich also auf die Suche macht -findet hierzu Einlassungen im Netz - frohe Suche schon mal. Die Diskussionen dazu haben schon einige Zeit auf dem Buckel,
an den Grenzen operierte beispielsweise schon Hollywood Hank,
also los - nur zu - und guckt mal was da so alles schon diskutiert wurde.

Rap als Resozialisierung von assigen Menschen wurde ja lange von den Burschuis unserer Zeit gefeiert. Oder Anders, Böhmermann gibt Rooz ein Interview, Olli Schulz sammelt die Alben von Kollegah.
Nicht war - und Offenbachergangster wie Haftbefehl wurden ja lange salonfähig eben von jener Burschuikaste im Establishment etabliert.

In Zeiten,
in denen sich öffentlich-rechtliche Anstalten gebührenfinanziert verpornt an die Jugend über Formate wie funk heranpirschen,
sind sie nicht besser und eben genauso dreckig stumpf wie die privaten von Bento und Co.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2131835) Verfasst am: 20.04.2018, 12:58    Titel: Antilopen Gang - Enkeltrick Antworten mit Zitat

Dabei hilft gerade Hip-Hop den in den
Menschenfabriken
isoliert lebenden Alten,
aber wer nicht hören

Antilopen Gang - Enkeltrick

https://www.youtube.com/watch?v=rkSWWWQMZBg

will,

der landet halt arm,
im Heim.
zwinkern
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Beitrag(#2131836) Verfasst am: 20.04.2018, 13:18    Titel: Re: Antilopen Gang - Enkeltrick Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Dabei hilft gerade Hip-Hop den in den
Menschenfabriken
isoliert lebenden Alten,
aber wer nicht hören

Antilopen Gang - Enkeltrick

https://www.youtube.com/watch?v=rkSWWWQMZBg

will,

der landet halt arm,
im Heim.
zwinkern


Ohne die Antilopen Gang hätte wohl nie ein Senior vom Enkeltrick erfahren. zwinkern
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Beitrag(#2131878) Verfasst am: 20.04.2018, 18:36    Titel: Re: Ruffkid für Ahriman - Haltung bewahren - Haltung zeigen Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
(...)Oh doch. Ich zum Beispiel. Und ich wette, viele viele Menschen in den wimmelnden Ameisenhaufen, die wir Großstadt nennen, werden dazu gezwungen.
Du hast wohl nie in einem Mehrfamilienhaus gewohnt? Ein weiteres kaum erwähntes Merkmal jener Menschen, die diese "Kunstform" lieben, ist Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.
Durch die Wand hindurch hört Rap sich an wie eine Stampfmaschine, die Morsezeichen sendet. (...)


Ich würde jetzt mal sagen,
das war in den Großstädten in den Kaninchenbauten schon immer so.


Zumindest in soweit: Ich habe noch nie anders gewohnt. Insofern weiß ich, daß man auch mit anderen Genres das Haus beschallen kann.
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Beitrag(#2131929) Verfasst am: 20.04.2018, 21:01    Titel: Re: Ruffkid für Ahriman - Haltung bewahren - Haltung zeigen Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
(...)Oh doch. Ich zum Beispiel. Und ich wette, viele viele Menschen in den wimmelnden Ameisenhaufen, die wir Großstadt nennen, werden dazu gezwungen.
Du hast wohl nie in einem Mehrfamilienhaus gewohnt? Ein weiteres kaum erwähntes Merkmal jener Menschen, die diese "Kunstform" lieben, ist Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.
Durch die Wand hindurch hört Rap sich an wie eine Stampfmaschine, die Morsezeichen sendet. (...)


Ich würde jetzt mal sagen,
das war in den Großstädten in den Kaninchenbauten schon immer so.


Zumindest in soweit: Ich habe noch nie anders gewohnt. Insofern weiß ich, daß man auch mit anderen Genres das Haus beschallen kann.


Seine Mit-Bewohner mit lärmender Musik zu malträtieren, ist auch nicht politisch korrekt.
Je nach den lokalen Vorschriften, Lautstärke und Uhrzeit ist es sogar justiziabel.
Übrigens gibt es für Smartphones auch eine kostenlose App für die Dezibel-Messung.
Die kann Anhaltspunkte dafür liefern, ob ein Gutachten sich lohnt.
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Beitrag(#2131931) Verfasst am: 20.04.2018, 21:06    Titel: Re: Ruffkid für Ahriman - Haltung bewahren - Haltung zeigen Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Übrigens gibt es für Smartphones auch eine kostenlose App für die Dezibel-Messung. Die kann Anhaltspunkte dafür liefern, ob ein Gutachten sich lohnt.


Hab´ ich nicht, brauch´ ich nicht, will ich nicht. Bin auch ohne Phone smart. Bei Ruhestörung wird die Polizei gerufen, wenn der Nachbar nicht einsichtig ist. So geht das.
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