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Brauchen wir Raumfahrt 'mit' Menschen zum Überleben 'der' Menschen jetzt?
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Brauchen wir Raumfahrt 'mit' Menschen zum Überleben 'der' Menschen jetzt?
Nein, erst mal nicht
61%
 61%  [ 36 ]
ja, brauchen wir
38%
 38%  [ 23 ]
Stimmen insgesamt : 59

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MadMagic
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Anmeldungsdatum: 13.06.2017
Beiträge: 137

Beitrag(#2138707) Verfasst am: 13.06.2018, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:

Das Du kein Humanist bist hatte ich vermutet...

Definiere „Humanismus“.

Für eine wasserdichte Definition hab ich heut schon zu viel Bier, aber Humanismus sollte doch was mit dem zu tun haben was uns Sokrates und Seneca vorgelebt haben.

Versuch's lieber in ein paar Tagen noch einmal. In Foren gibt's keine Eile. zwinkern


Was für Unsinn von wegen wasserdicht..., wovor habt ihr eigentlich immer alle Angst?

Menschenfreundlichkeit, das ist jdfls meine Definition.

Damit kann man natürlich anfangen. Stellt sich allerding die Frage, was Menschenfreundlichkeit ist. Freundlich zu allen, die freundlich sind zu mir? Das ist auch meins. Freundlich auch zu denen, die zu mir unfreundlich sind? Meine Sache nicht.

Naja, die bedingungslose Freundlichkeit ist auch nicht gerade meins, aber ich denke dennoch es ist ein sinnvoller Weg wenigstens als erster freundlich zu sein zwinkern

Zitat:
P.S.: Die Menschen allesamt für „pervers“ zu halten, und ihnen (und damit auch sich selbst) möglichst schnelles Aussterben zu wünschen, ist wedet im einen noch im anderen Sinne „menschenfreundlich“.

Da hast Du selbstverständlich Recht damit. Meine Aussage war sehr provokativ, weil viel zu absolut. Ich provoziere nun einmal sehr gerne Schulterzucken

Ich fände es in Wahrheit sehr traurig, wenn unsere Menschenfreunde VOR den perversen Arschlöchern aussterben würden, evtl. sollten die Menschenfreunde dann auch gar nicht aussterben...

Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern
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MadMagic
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Anmeldungsdatum: 13.06.2017
Beiträge: 137

Beitrag(#2138715) Verfasst am: 13.06.2018, 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10836

Beitrag(#2138736) Verfasst am: 13.06.2018, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1075
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2138749) Verfasst am: 13.06.2018, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10836

Beitrag(#2138756) Verfasst am: 13.06.2018, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1075
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2138760) Verfasst am: 13.06.2018, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10836

Beitrag(#2138763) Verfasst am: 13.06.2018, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?

Grundsätzlich halte ich Handlungen die nicht irgendwie von sich aus aus einem Menschen herauskommen für zweifelhaft. Andererseits nutzen Menschen bisweilen ein Umfeld aber auch so wie sie es vorfinden, wer Macht hat dieses Umfeld dem Ziel entsprechend zu gestalten kann einiges bewirken, selbst ohne Einsicht oder Willen von Teilen der Bevölkerung.
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MadMagic
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Beiträge: 137

Beitrag(#2139049) Verfasst am: 16.06.2018, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?

Grundsätzlich halte ich Handlungen die nicht irgendwie von sich aus aus einem Menschen herauskommen für zweifelhaft. Andererseits nutzen Menschen bisweilen ein Umfeld aber auch so wie sie es vorfinden, wer Macht hat dieses Umfeld dem Ziel entsprechend zu gestalten kann einiges bewirken, selbst ohne Einsicht oder Willen von Teilen der Bevölkerung.

Bei mir kommt diese Lehre von innendrin, was sicherlich total subjektiv ist Mr. Green
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vrolijke
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Beitrag(#2143659) Verfasst am: 19.07.2018, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Die nächsten Tage kann man die ISS wieder mal sehen. Und zwar zu eine einigermaßen passable Zeit.
Heute Abend um 23.02 Uhr. Ca 1.5 Stunden später, um 00.39 Uhr. Morgen Abend bereits um 22.11 Uhr.
Jeweils von Ost nach West. Die sichtbare Phase beträgt immer so um die 6 Minuten.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Beitrag(#2143664) Verfasst am: 19.07.2018, 22:23    Titel: Viel Geld, wenig Erkenntnis Antworten mit Zitat

Passender Kommentar von Patrick Illinger, promovierter Physiker, zur aktuellen Mission von Gerst und Co und dem entsprechenden Hype um diese / diesen:

Zitat:
Viel Geld, wenig Erkenntnis
Überirdisches Unterfangen

Die Begeisterung um den deutschen "Astro-Alex" Alexander Gerst ist verständlich. Aber die Wahrheit ist: Die Kosten für bemannte Missionen sind irrwitzig. Astronauten fliegen ins All, weil es begeistert, weil es stolz macht. Das Geld wäre besser anzulegen.

(...)

Der Zustand unseres Planeten, das Rätsel, wie einst Leben entstand, die Suche nach möglichen Rohstoffen im All und die Frage, ob es außerirdische Organismen gibt - all das hat nichts mit bemannter Raumfahrt zu tun.

(...)

Für das Geld, das alleine die Internationale Raumstation kostet, könnte man Dutzende robotische Missionen zu anderen Planeten unternehmen und Dutzende Satelliten zur Erkundung unseres eigenen Planeten in den Orbit schießen. Sicher, ein Radarsatellit, der die Eiskappen der Erde durchleuchtet oder den Regenwald überwacht, versprüht nicht einmal ansatzweise die Faszination eines bemannten Raumflugs. Für den Fortbestand der Menschheit sind solche Missionen indes wichtiger als eine Handvoll Frauen und Männer, die durch eine orbitale Containeranlage schweben und mit Schulklassen telefonieren.

(...)

fett teilweise von mir

Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/raumfahrt-ueberirdisches-unterfangen-1.4002699
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Beitrag(#2143691) Verfasst am: 20.07.2018, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Andererseits die "menschliche Natur":

Es ersetzt auch nichts den eigenen Augenschein. Was kann ein Bild des Taj Mahal oder des römischen Kolosseums oder des Grand Canyon vermitteln, und was fehlt?

Das Bild, das eine Robotersonde uns vom Mars liefern kann, ist irgendwo immer eingeschränkt: Es entspricht nicht zu 100% dem, was ein Mensch dort sehen würde. Und wenn der Roboter nicht das passende Werkzeug dabeihat, kann man sich auch nicht ansehen, wie der Stein im Inneren aussieht oder was unter ihm liegt. Ein Mensch kann den Stein aufheben, ihn umdrehen, mit seinem Hämmerchen ein Stück abschlagen, ihn einsammeln, im Basislager untersuchen bzw. für eine spätere Untersuchung kapseln und zurück mit zur Erde nehmen et cetera. Das kann natürlich ein Roboter theoretisch auch - wenn man daran gedacht hat, das passende Werkzeug mitzubringen. Wenn nicht, better luck bei der nächsten Mission in zehn Jahren.

Eine Mission, die auch nur einen Menschen auf den Mars brächte, wäre ungleich teurer und aufwendiger. Allerdings könnte die- oder derjenige sich womöglich binnen ein paar Wochen so viele Orte ansehen und dabei Entfernungen zurücklegen, für die die Forschungsrover mehrere Jahre gebraucht haben, und kann ja auch Reparaturen durchführen (mit Panzerband Lachen, mit Ersatzteilen, mit Teilen aus dem 3D-Drucker, ...) oder bis zu einem gewissen Grad improvisieren.

Und ein Bild (aber auch das Fehlen eines solchen) erweckt womöglich einen gewissen Antrieb: Man will ein Bild davon haben, aber nicht nur. Sondern man will da auch hin und dort selbst stehen.

Gut, wenn ich Fotos sehe, daß da Leute etwa auf die Antenne auf irgendeinem Wolkenkratzer geklettert sind und dort hängend ein Selfie geschossen haben mit 500 Metern Luft unter sich, denke ich auch: Lieber nicht. Aber wenn nicht mich, dann wird es genug Andere geben, die diese Erfahrung auch erleben wollen.


Und noch ein Gedanke als "advocatus diaboli"(?!):

Schließlich wüßte ich auch von keiner Grenze, die nicht irgendein Mensch irgendwann geknackt hätte: Menschen steigen seit einigen Jahrhunderten auf Berge, nicht so soweit, um irgendwo anders hinkommen zu können, sondern weil sie da sind. Und, naja, wozu fliegen, wenn man doch zu Fuß oder mit dem Schiff überall hinkommt? Oder wozu war es gut, überhaupt ins All zu fliegen oder zum Mond?

Es hat ungefähr ein Menschenleben von der Zeit gedauert, da Elektrizität nur eine akademische Spielerei war bis ganze Städte elektrisch illuminiert wurden; oder von der Zeit, da das schnellste Fortbewegungsmittel das Pferd war, bis zum Motorflug. Die meisten Leute waren sicher mit dem bis dato Gebotenen zufrieden. Aber diese Leute ja nicht, sie haben experimentiert und sich zum Teil dabei alle Knochen gebrochen, aber irgendwann sind sie dann herumgeflogen, und ein paar Jahrzehnte später flogen jedes Jahr Millionen Menschen durch die Weltgeschichte.

Und einer der Apollo-Ingenieure erzählte, sein Vater habe erst mit 14 Jahren das erste Mal ein Auto gesehen. Und seit 45 Jahren krebsen die Menschen nun nur im Erdorbit herum. Das muß mindestens den Mondfahrern wie ein Rückschritt vorkommen. Also irgendwann demnächst wird der Fortschritt dann auch dort kommen - ja er muß: Nicht unbedingt, weil es "ökonomisch" oder immer "intelligent" (siehe die halsbrecherischen Selfies) oder im strengeren Sinne "notwendig" wäre.
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2143775) Verfasst am: 20.07.2018, 20:01    Titel: Wider den bekörperten Marsmissionswahnsinn Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
(…)

Das Bild, das eine Robotersonde uns vom Mars liefern kann, ist irgendwo immer eingeschränkt: Es entspricht nicht zu 100% dem, was ein Mensch dort sehen würde.

umgekehrt ist dies der Fall,
der Mensch, eingehüllt in seinem Schutzanzug und unter schwersten Bedingungen mit Sauerstoffgeräten beatmet dürft deutlich „eingeschränkter“ sehen.
Während eine Robotersonde problemlos jahrelang meist 24h ihren Dienst 7 Tage die Woche verrichtet,
wird ein Mensch dort nur ein paar Stunden arbeiten können, um sich dann wieder einen Tag zu erholen.
Ich vergleiche mal die Belastung mit Bohrinseltauchern mit denen von Marsarbeitern.
https://info.arte.tv/de/entschaedigung-fuer-tiefseetaucher

Hier noch ein Bild von der aktuellen Curiosity Mission:


Quelle von dieser Seite – im Übrigen musste der Rover gerade einen schweren Sandsturm überstehen.
https://mars.jpl.nasa.gov/msl/mission/overview/

Critic hat folgendes geschrieben:

Und wenn der Roboter nicht das passende Werkzeug dabeihat, kann man sich auch nicht ansehen, wie der Stein im Inneren aussieht oder was unter ihm liegt. Ein Mensch kann den Stein aufheben, ihn umdrehen, mit seinem Hämmerchen ein Stück abschlagen, ihn einsammeln, im Basislager untersuchen bzw. für eine spätere Untersuchung kapseln und zurück mit zur Erde nehmen et cetera. Das kann natürlich ein Roboter theoretisch auch - wenn man daran gedacht hat, das passende Werkzeug mitzubringen. Wenn nicht, better luck bei der nächsten Mission in zehn Jahren.

All das kann Curiosity auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Science_Laboratory#Roboterarm_und_Probengewinnung
nur halt eben jetzt schon! und nicht erst in 10 Jahren.
Zumindest arbeit sie kontinuierlicher und effizienter als jeder Mensch – als ein ganzes Menschenteam.
Im Übrigen. Was passiert eigentlich, wenn die erst bekörperte Marsmission scheitert und die Kosmonauten ihren Tod bei der Mission finden?
Wenn es Amerikaner sind – gibt es erst Mal wieder eine 15 Jährige Pause – hingegen bei Sonden und Robotern sitzen schon die nächsten Generationen in den Startlöchern.

Critic hat folgendes geschrieben:

Eine Mission, die auch nur einen Menschen auf den Mars brächte, wäre ungleich teurer und aufwendiger. Allerdings könnte die- oder derjenige sich womöglich binnen ein paar Wochen so viele Orte ansehen und dabei Entfernungen zurücklegen, für die die Forschungsrover mehrere Jahre gebraucht haben, und kann ja auch Reparaturen durchführen (mit Panzerband Lachen, mit Ersatzteilen, mit Teilen aus dem 3D-Drucker, ...) oder bis zu einem gewissen Grad improvisieren.

Sinnvoller ist es, Reparaturroboter zu bauen, und diese dann zur Unterstützung von den auf dem Mars arbeitenden Maschinen zu entsenden. (...)

Critic hat folgendes geschrieben:

Gut, wenn ich Fotos sehe, daß da Leute etwa auf die Antenne auf irgendeinem Wolkenkratzer geklettert sind und dort hängend ein Selfie geschossen haben mit 500 Metern Luft unter sich, denke ich auch: Lieber nicht.

Aber wenn nicht mich, dann wird es genug Andere geben, die diese Erfahrung auch erleben wollen.

Klar, bei den Menschen finden sich Freiwillige für alles. Aber nur weil es das gibt, müssen die übrigen Milliarden Menschen kräftig malochen, damit ein paar ‚Freiwillige‘ ihre Fotomomente bekommen – und bei eventueller Rückkehr auf Gasttour durch die Schulen unserer Republik touren.
Aber mit eigentlicher Wissenschaft hat dies nur sehr wenig und am Rande zu tun.

Critic hat folgendes geschrieben:

[Fortschritte der Menschheit durch Elektrifizierung und Motorisierung – beginnend mit kleinen Veränderungen und endend in breiter Akzeptanz und weitverbreiteter Anwendung]


a) sicherlich nicht zum Wohle des Planeten – oder anders gesprochen, der Natur.
b) diese sogenannten Errungenschaften des wissenschaftlichen Pioniergeistes wurden nur selten mit erheblichen Steuermitteln aus dem Allgemeingut finanziert, sondern vor allem
Es ist eine große Lüge, wenn immer behauptet wird, dass sowas wie die Marsmission ein ‚Menschheitstraum‘ ist. Es ist ein ethnozentristischer Traum, der wohl nur in unseren hochtechnologie Ländern ein größeres Bett hat. Den meisten Menschen geht dieser ‚Traum‘ so ziemlich am Allerwertesten vorbei – haben sie doch dringendere Fragen. Und diese Fragen gilt es für mich eher zu beantworten, als die Frage,
wie wir einen Humanoiden auf den ‚roten‘ Planeten bekommen.

Übergroßes Bild durch ein kleineres identisches ersetzt. vrolijke
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
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Beitrag(#2143777) Verfasst am: 20.07.2018, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ausflüge ins Sonnensystem bedingen ein weit höheres Zivilisationslevel.
Es wird durch diese elende Verlöhnerung verhindert.
Bevor Menschen das All genießen können, von dorther die Energie unseres Sterns abschöpfen und unseren Planeten zur Luxusoase einer unsterblichen Spezies machen.
Bis dahin kann Robotik im All alles erledigen, was uns auf dieses level liftet.
Die heutige Technik ist demgegenüber steinzeitlich.
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Beitrag(#2143815) Verfasst am: 21.07.2018, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ein bißchen kann ich HRQ da sogar beipflichten:

Es wird ja auch der sogenannte "Apollo-Effekt" beschrieben. Will heißen, daß die Aussicht, beispielsweise binnen zehn Jahren einen Menschen auf den Mond zu bringen, eine ganze Generation junger Menschen beflügelt hat, sich mit Ingenieurswissenschaften zu beschäftigen, weil sie hofften, da auch mitarbeiten zu können.

Natürlich gibt es tausend solcher Visionen, die man haben kann, und bei denen das Geld zeitnah erstmal besser eingesetzt wäre: Beseitigung des Hungers, Ausrottung tödlicher Krankheiten, fließend Wasser und Strom für alle, Schulen und Krankenhäuser in erreichbarer Nähe jedes Dorfs et cetera.

Und auch die NASA und ihre Zulieferer waren womöglich nie so groß, daß sie alle ausgebildeten Ingenieure, Mathematiker, Techniker etc. beschäftigt haben. Viele von ihnen werden sich nachher mit Straßen, Brücken oder Wasserleitungen beschäftigt haben. Aber ob jetzt diese Visionen soviele Menschen angezogen hätten, sich mit den entsprechenden Gebieten zu beschäftigen?


Und ein weiterer Punkt ist eben die "Natur des Menschen": Da würden natürlich die USAner einwenden, wo wären sie jetzt, wenn seinerzeit die Spanier eine Robotersonde über den Atlantik geschippert hätten, um sich die Gegebenheiten auf der anderen Seite dann mal anzusehen, und nie selbst rübergefahren wären...

Aber man sieht ja, es liegt in der Natur des Menschen, Hindernisse auch überwinden zu wollen und auch darauf hinzuarbeiten, das zu tun. Er findet sich damit nicht ab, sondern will auch über das Meer, weil er wissen will, was auf der anderen Seite liegt, und er will eben auch die Haptik und die sinnliche Erfahrung.

Und angenommen, so eine Robotersonde hätte dann ins Hauptquartier in Madrid übermittelt, daß dort Unmengen von Gold im Berg liegen - die Menschen, denen der Besitz von Gold ein Wert ist, wollen das haben, ihnen reicht es nicht, daß es irgendwo liegt, sie wollen das haben und nehmen dann auch manche Strapaze auf sich, dort hinzukommen.

(Und man überlege mal, auf dem Mars würden tatsächlich Bodenschätze entdeckt, die auszugraben sich lohnte (soviel wie es kostet, ein Kilo Nutzlast dorthin zu schießen, müßten die ja dann mindestens so wertvoll sein wie Gold), dann würde es dort womöglich binnen zehn Jahren aussehen wie in Bitterfeld anno 1980. Das hat insofern nicht nur positive Effekte, natürlich wären der Welt dann auch einige schwere Verbrechen erspart geblieben.)
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Beitrag(#2143830) Verfasst am: 21.07.2018, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
(...)

"Apollo-Effekt" (...)


wir leben heute nicht mehr in den 60er und 70er Jahren. Wir haben nun schon seit Jahrzehnten Menschen in Raumstationen (u.a. Mir und ISS), welchen Effekt hat dass denn nun auf die Ingenieurewissenschaften?

Astronauten / Kosmonauten sind eigentlich keine Stars mehr - sie sind triviale Arbeiter und Medienpuppen und werden auch als solche benutzt. Das wirkt vielleicht noch auf naive Schülerchen - wenn ein Gerst bebildert seinen Fotoporn in Klassenräumen zeigt,

aber auf Erwachsene eher nicht.

Treffend dazu die legendäre Szene,
wenn Howard (BBT) auf dem Flughafen ankommt, und er denkt, das er etwas besonderes sei.

https://www.youtube.com/watch?v=nl46n6KPnLQ

Critic hat folgendes geschrieben:

Und ein weiterer Punkt ist eben die "Natur des Menschen": Da würden natürlich die USAner einwenden, wo wären sie jetzt, wenn seinerzeit die Spanier eine Robotersonde über den Atlantik geschippert hätten, um sich die Gegebenheiten auf der anderen Seite dann mal anzusehen, und nie selbst rübergefahren wären...

(...) sinnliche Erfahrung.

Und angenommen, so eine Robotersonde hätte dann ins Hauptquartier in Madrid übermittelt, daß dort Unmengen von Gold im Berg liegen - die Menschen, denen der Besitz von Gold ein Wert ist, wollen das haben, ihnen reicht es nicht, daß es irgendwo liegt, sie wollen das haben und nehmen dann auch manche Strapaze auf sich, dort hinzukommen.


1. Die Spanier und die Finanziers haben nicht eine ganze Flotte losgeschickt, sondern vorsichtig erst ein Mal ein paar Schiffe.
2. Heute - im Jahr 14XX - würde man 'natürlich' zuerst Sonden schicken, ehe man eine so gefährliche Überfahrt ins Ungewisse sendet. Aber im damaligen Heute hatten sie keine Sonden - also machten es ein paar Seefahrer.
3. Gold ist relativ irrelevant. Die Menschen wären auch aus anderen Gründen gekommen.
a) Man hoffte, die Route des Gewürzhandels zum einen zeitlich zu verkürzen,
und
b) man so weniger Zwischenhändler hat - die Reise direkter und weniger gefahrvoll ist. --> mehr Profit.
4. und wenn die Sonde übermittelte, dort gäbe es kein Gold, sondern nur Menschen - dann würden sich statt der spanischen Plünderer halt Missionare auf den Weg machen, um auch die letzten Menschen zu wahren Christen zu machen.
Schulterzucken
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Beiträge: 14480
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2143912) Verfasst am: 22.07.2018, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
(...)

"Apollo-Effekt" (...)


wir leben heute nicht mehr in den 60er und 70er Jahren. Wir haben nun schon seit Jahrzehnten Menschen in Raumstationen (u.a. Mir und ISS), welchen Effekt hat dass denn nun auf die Ingenieurewissenschaften?

Astronauten / Kosmonauten sind eigentlich keine Stars mehr - sie sind triviale Arbeiter und Medienpuppen und werden auch als solche benutzt. Das wirkt vielleicht noch auf naive Schülerchen - wenn ein Gerst bebildert seinen Fotoporn in Klassenräumen zeigt,

aber auf Erwachsene eher nicht.

Treffend dazu die legendäre Szene,
wenn Howard (BBT) auf dem Flughafen ankommt, und er denkt, das er etwas besonderes sei.


Einerseits hat sich das damals relativ schnell verflüchtigt: Schon beim zweiten oder dritten Mondflug hatte es ja wütende Anrufe bei einem Fernsehsender gegeben, warum jetzt schon wieder so eine doofe Weltraumsendung gezeigt werde, sie hätten sich doch so auf die nächste Folge von "I love Lucy" gefreut - dabei war das schon die x-te Wiederholung...

Andererseits haben sich ja Tausende Erwachsene selbst für von vornherein völlig illusorische Projekte wie dieses "Mars-Big-Brother" gemeldet, weil sie gehofft haben, sie würden - wohlgemerkt, ohne daß es eine Möglichkeit gäbe, sie zurückzuholen - zum Mars geschossen.

R-W hat folgendes geschrieben:
...und wenn die Sonde übermittelte, dort gäbe es kein Gold, sondern nur Menschen - dann würden sich statt der spanischen Plünderer halt Missionare auf den Weg machen, um auch die letzten Menschen zu wahren Christen zu machen.


Also wäre doch eine Vision dabei, die die Leute irgendwie wohlig umhüllt und ihnen als erstrebenswertes Ziel erscheint: Ausrottung des Hungers, weltweite Abschaffung der Todesstrafe, Ende aller Kriege ... wow.

Nun beschäftigen sich wie gesagt die meisten MINT-Leute mit eher profanen Dingen, weiß nicht, Sterbetafeln berechnen, Abwassersysteme dimensionieren, eine neue Anhängerkupplung entwickeln o.ä.. Aber wenn Du fragst, warum die Leute denn MINT-Fächer studiert haben, antworten sie dann, sie fanden Kläranlagen oder Zinseszinsrechnung oder Anhängerkupplungen so spannend? Mag sein, aber in der Regel war da doch etwas, das zumindest für sie großartig und faszinierend war.
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Ahriman
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Beitrag(#2143930) Verfasst am: 22.07.2018, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mag sein, aber in der Regel war da doch etwas, das zumindest für sie großartig und faszinierend war.

Die Bezahlung?
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DonMartin
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Beitrag(#2143932) Verfasst am: 22.07.2018, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mag sein, aber in der Regel war da doch etwas, das zumindest für sie großartig und faszinierend war.

Die Bezahlung?

Bei MINTlern? Nee, bestimmt nicht. Wenn man Geld im Sinne hat, dann macht man irgendwas mit Wirtschaft (oder Jura).
Ich jedenfalls habe mir bei Studienbeginn keine Gedanken um's kuenftige Gehalt gemacht.
(eher wollte ich wissen, ob's den Hyperraum vielleicht doch gibt und wie man ggf Transitionen berechnet zwinkern )

Auch wenn das derzeitige Mars-Gedoens etwas nervt: man soll die Pull-Wirkung von Weltraum-Zeux nicht unterschaetzen.
Eine meiner Kolleginnen (aelteres Semester) zB hatte sich in den 1980ern auf eine Space-Mission beworben.
Sie macht zwar jetzt bodenstaendigeres, ist aber der Wissenschaft erhalten geblieben.
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#2143935) Verfasst am: 22.07.2018, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(eher wollte ich wissen, ob's den Hyperraum vielleicht doch gibt und wie man ggf Transitionen berechnet

Ja, das dürfte spannend sein, wenn es mal zu interstellaren Raumfahrt käme. Hier im Sonnensystem gehts ja noch problemelos, da funktionieren Kepler und Newton noch ausreichend. Aber draußen? Die Sterne bewegen sich doch alle, wie macht man da eine Standortbestimmung, nach welchen "Landmarken"? Und wir gucken doch nach allen Seiten in die Vergangenheit. Da kommst du vielleicht bei einem Zielstern an und der ist gar nicht mehr da. Kommt mir vor wie ein Seefahrer, der sich an den herumschwimmenden Plastikflaschen orientieren soll.
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DonMartin
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Beitrag(#2143938) Verfasst am: 22.07.2018, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
(eher wollte ich wissen, ob's den Hyperraum vielleicht doch gibt und wie man ggf Transitionen berechnet

Ja, das dürfte spannend sein, wenn es mal zu interstellaren Raumfahrt käme. Hier im Sonnensystem gehts ja noch problemelos, da funktionieren Kepler und Newton noch ausreichend. Aber draußen?

Auch da funktionieren Kepler und Newton zwinkern
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Die Sterne bewegen sich doch alle, wie macht man da eine Standortbestimmung, nach welchen "Landmarken"? Und wir gucken doch nach allen Seiten in die Vergangenheit. Da kommst du vielleicht bei einem Zielstern an und der ist gar nicht mehr da. Kommt mir vor wie ein Seefahrer, der sich an den herumschwimmenden Plastikflaschen orientieren soll.

Zumindest im "erdnahen" Raum, also ein paar hundert Lichtjahre weit, sind Positionen und Relativbewegungen weitgehend bekannt.
Wenn man nur hundert LJ transitiert, dann koennte man kleinere Abweichungen also durch Abgleich des erwarteten vom tatsaechlich beobachteten Sternhimmel korrigieren.
Die A-Karte haette man natuerlich bei einer vollkommen misslungenen Transition.
Aber das waere ja in der irdischen Seefahrt der vor-GPS-Aera nicht anders, wenn ein Sturm einen an eine unbekannte Kueste verschlaegt.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2146558) Verfasst am: 11.08.2018, 13:54    Titel: Aliase von Gerst Antworten mit Zitat

Zitat:
(...)Herr Gerst.

Gerst: Ach, nennen Sie mich ruhig Astro-Alex!

TITANIC: (...)Herr Aggro-Alex. (...)

Gerst: (...)

TITANIC: (...) Angeber-Alex (...)

Gerst: (...)
TITANIC: (...) Sackfloh-Alex (...)

Gerst: (...)
TITANIC: (...) Asterix-Alex (...)

Gerst: (...)

TITANIC: (...) Asi-Alex (...)

Gerst: (...)

TITANIC: Vielen Dank für das Gespräch, Arschgesicht-Alex.



http://www.titanic-magazin.de/news/exklusiv-und-all-inclusive-interview-mit-astro-plage-alexander-gerst-9869/
Lachen
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DonMartin
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Beitrag(#2146561) Verfasst am: 11.08.2018, 14:12    Titel: Re: Aliase von Gerst Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Zitat:
(...)Herr Gerst.


Container-Alex täte auch passen.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

http://www.titanic-magazin.de/news/exklusiv-und-all-inclusive-interview-mit-astro-plage-alexander-gerst-9869/
Lachen

Also irgendwie hab ich den anders in Erinnerung.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2146562) Verfasst am: 11.08.2018, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

die haben ein Bild von dem Sänger Unheilig genommen,
auch der Graf genannt,
zwinkern
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Beitrag(#2148531) Verfasst am: 27.08.2018, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat





Diese beiden Bilder hat Alexander Gerst gerade auf Flickr hochgeladen.

Bildunterschrift:

Zitat:
Die beiden sagen zwar immer, es sei nix, aber irgendetwas sagt mir, dass einer der beiden nach nunmehr 80 Tagen im Weltraum etwas Heimweh hat.

_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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