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Kutschera vs. Ehe für alle
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21663
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2141709) Verfasst am: 06.07.2018, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
....
Und hast du den Artikel auch gelesen? Darin geht es um Pädophile. Homosexualität wird nur einmal erwähnt, in dem Sinne, dass 85% von 82 untersuchten männlichen Pädophilen sexuell auf Jungen orientiert sei. Soll daraus jetzt geschlossen werden, dass alle oder ein großer Teil männlicher Homosexueller pädophil ist, oder was?

Das wäre ja schon mal ein sehr auffälliger Wert.

Wenn man sich das demographische Verhältnis von Hetero zu Nicht-Hetreo ansieht, beträgt das ca 26,6 / 1 (Wikipedia). Nach den von Dir gerade genannten Zahlen ist das Verhältnis von pädophilen Heteros zu schwulen Heteros 1 / 5,7. Das heißt, dass sich die Wahrscheinlichkeit nach diesen Zahlen ungefähr um einen Faktor von 150 unterscheidet.

Das halte ich jetzt für eine sehr grobe Methode und keine Zahl, mit der man argumentieren kann, aber für einen Hinweis, da mal sehr genau nachzuforschen.

Grey hat folgendes geschrieben:
noc

Ich halt´s nicht aus! Gut, dass du in Rente bist.

Dann erzähl uns doch mal statt des smilies , was genau Du daran nicht aushältst.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2141711) Verfasst am: 06.07.2018, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nö. Ex-Zoologen, die von sich in der Mehrzahl reden, erzähl ich nix. Probiers einfach mal mit Selbstgesprächen, da kommt dann immer raus, was du dir gerade wünschst und du kannst dich in deinem Selbstbild weiter bestärkt fühlen. Lachen
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21663
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2141712) Verfasst am: 06.07.2018, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Nö. Ex-Zoologen, die von sich in der Mehrzahl reden, erzähl ich nix. Darfst dich in deinem Selbstbild also weiter bestärkt fühlen. Probiers einfach mal mit Selbstgesprächen, da kommt dann immer raus, was du dir gerade wünschst. Lachen

Mein uns bezog sich nicht auf mich, ich vermute, dass da noch mehr sind, denen das erklärt werden muss.
Aber Du kannst Du mir jemanden anderen nennen, der Deine Schnappatmung erklären kann?
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2141713) Verfasst am: 06.07.2018, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Aber Du kannst Du mir...?


Nein, ich kann du mir leider nicht. Lachen
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 324

Beitrag(#2141714) Verfasst am: 06.07.2018, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Soll daraus jetzt geschlossen werden, dass alle oder ein großer Teil männlicher Homosexueller pädophil ist, oder was?


Die Frage ist, ob der Prozentsatz derjenigen, die pädophile Interessen haben, unter Homosexuellen größer ist als unter Heterosexuellen. Gelegentlich stößt man hier auf Zahlen, aber ich bin da sehr skeptisch. Da die meisten Menschen bei solchen Fragen nicht ehrlich sind und gerade Sexualstraftäter allen Grund zum lügen haben, müssen wir eine befriedigende Beantwortung der Frage wohl warten, bis die Neurowissenschaftler uns Verfahren liefern, das auf eine Weise zu beantworten, die nicht von den Aussagen der Betroffenen abhängig ist.

Es ist in diesem Zusammenhang aber nicht so wichtig. Homo-Ehe samt Adoptionsrecht für Homo-Partner ist eine Einladung an alle Gestörten, egal ob die ansonsten homo- oder heterosexuell sind, sich zusammenzutun, um so an Kinder zu kommen ("staatlich geförderte Pädophilie"). Früher musste die dazu wenigstens noch Priester werden und eine jahrelange Ausbildung durchlaufen...
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 1562
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2141715) Verfasst am: 06.07.2018, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Die Täter von Kindesmissbrauch kommen zum Großteil aus Familie, Verwandtschaft und näherem Bekanntenkreis.


Statistik 101. Die meisten Kinder wachsen bei ihren leiblichen Eltern auf. Deshalb geschehen dort die meisten Verbrechen. Das ist banal.

Man muss die Frage von der anderen Seite angehen:
1) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, das bei den leiblichen Eltern aufwächst, missbraucht zu werden?
2) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, das bei Mutter und Stiefvater aufwächst, missbraucht zu werden?
3) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, das bei Adoptiveltern aufwächst, missbraucht zu werden?
4) Wir groß ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, das bei Homo-Müttern, mit denen es nicht genetisch verwandt ist, missbraucht zu werden?
5) Wir groß ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, das bei Homo-Vätern, mit denen es nicht genetisch verwandt ist, missbraucht zu werden?

Erst wenn man es von der Seite angeht, zeigen sich die Unterschiede. Und dass die Zahlen unter der Kategorie 5 nicht noch höher sind, liegt auch an den gesellschaftlichen "Vorurteilen", die dafür sorgen, dass solchen Menschen sehr selten Kinder zugeteilt bekommen - alleine können sie da ja nicht schaffen, mangels biologischer Vorrichtung dafür. Der rigide Selektionsprozess führt dazu, dass "Unfälle" nicht allzu häufig vorkommen. Das wird dann als Erfolg verkauft und soll als Basis dafür dienen, eben jene Selektionskriterien abzuschaffen.... Lachen


Manchmal muss man einfach eine Verwarnung in kauf nehmen. Darum: Arschloch!


bravo
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2141716) Verfasst am: 06.07.2018, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Homo-Ehe samt Adoptionsrecht für Homo-Partner ist eine Einladung an alle Gestörten, egal ob die ansonsten homo- oder heterosexuell sind, sich zusammenzutun, um so an Kinder zu kommen ("staatlich geförderte Pädophilie").


Logisch. Gestörte aller Länder vereinigt euch zur Homo-Ehe. Das Frischfleisch wartet. noc
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141717) Verfasst am: 06.07.2018, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Es ist in diesem Zusammenhang aber nicht so wichtig. Homo-Ehe samt Adoptionsrecht für Homo-Partner ist eine Einladung an alle Gestörten, egal ob die ansonsten homo- oder heterosexuell sind, sich zusammenzutun, um so an Kinder zu kommen ("staatlich geförderte Pädophilie").


Kramer hat folgendes geschrieben:
Arschloch!

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smallie
Mädchen.



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2671

Beitrag(#2141736) Verfasst am: 06.07.2018, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Ich habe sie mir noch nicht angesehen, aber zitiert werden folgende Artikel:
1.) Lopez, R. O., Klein, B. (Eds.) (2016) Jephthah’s Children. The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting. 2. Ed. Wilberforce Publications Ltd., London.

(2.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Understanding the Sexual Betrayal of Boys and Men: The Trauma of Sexual Abuse. Routledge, Abingdon.

(3.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Healing Sexually Betrayed Men and Boys: Treatment for Sexual Abuse, Assault, and Trauma. Routledge, Abingdon.

(4.) Sapolsky, R. M. (2017) Behave. The Biology of Humans at Our Best and Worst. Penguin Books, New York.

vrolijke hat leider nach Gründen gesucht, sie nicht zu suchen, als dass er nach ihnen gesucht hätte. Werde ich am Wochenende mal machen.

Die anderen Autoren kenne ich nicht, aber auf Sapolsky gebe ich was. Hab' ihn hier schon mal zitiert mit den Worten: Ein rangniedriger Primat ist kein gesunder Primat. Würde mich schwer wundern, wenn sich bei ihm etwas finden ließe, daß die kath.net-Fraktion für sich nutzen könnte,

Ein fast 800-seitiges Buch ist allerdings keine besonders genau Quellenangabe.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9860

Beitrag(#2141756) Verfasst am: 07.07.2018, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Die Täter von Kindesmissbrauch kommen zum Großteil aus Familie, Verwandtschaft und näherem Bekanntenkreis.


Statistik 101. Die meisten Kinder wachsen bei ihren leiblichen Eltern auf. Deshalb geschehen dort die meisten Verbrechen. Das ist banal.

Man muss die Frage von der anderen Seite angehen:
1) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit ...

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass du... ?
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38655

Beitrag(#2141767) Verfasst am: 07.07.2018, 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
.....
Es ist in diesem Zusammenhang aber nicht so wichtig. Homo-Ehe samt Adoptionsrecht für Homo-Partner ist eine Einladung an alle Gestörten, egal ob die ansonsten homo- oder heterosexuell sind, sich zusammenzutun, um so an Kinder zu kommen ("staatlich geförderte Pädophilie"). Früher musste die dazu wenigstens noch Priester werden und eine jahrelange Ausbildung durchlaufen...

Wegen der diskriminierenden Unterstellung, eine wesentliche Anzahl homosexueller Ehepaare hätten nur die Absicht Kinder zu missbrauchen, erfolgt eine weitere strenge Verwarnung. Angesichts der Tatsache, dass derartige Vorfälle bei Lila Einhorn schon öfter und in letzter Zeit gehäuft vorkamen, berät das Team über weitergehende Maßnahmen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141769) Verfasst am: 07.07.2018, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist schon etwas älter, aber wurde hier noch verlinkt:

Psiram - Ulrich Kutschera: ein Mann sieht rosa

Zitat:
Fazit:

Kutscheras Ankündigung „biowissenschaftlicher Fakten“ ist zu einem beträchtlichen Teil ein Etikettenschwindel. Seine Argumentation lässt dafür umso mehr gesellschaftspolitische Vorverständnisse erkennen, und selbst um deren Faktenlage ist es nicht gut bestellt. Dort, wo er biologische Anknüpfungspunkte tatsächlich aufgreift, ist kaum erkennbar, wie sie seine Folgerungen und Positionen stützen sollen. Wer tatsächlich auf ein naturwissenschaftlich hergeleitetes und schlüssig zu Ende gedachtes Argument wartete, muss sich weiter gedulden. Dafür ist die Debatte nun um einige neue Kampfbegriffe erweitert, von der Bevölkerung als Fortpflanzungsgemeinschaft bis zum Stiefvatereffekt.

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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38655

Beitrag(#2141772) Verfasst am: 07.07.2018, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:


Manchmal muss man einfach eine Verwarnung in kauf nehmen. Darum: Arschloch!


bravo

Kramer hat folgendes geschrieben:
Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Es ist in diesem Zusammenhang aber nicht so wichtig. Homo-Ehe samt Adoptionsrecht für Homo-Partner ist eine Einladung an alle Gestörten, egal ob die ansonsten homo- oder heterosexuell sind, sich zusammenzutun, um so an Kinder zu kommen ("staatlich geförderte Pädophilie").


Kramer hat folgendes geschrieben:
Arschloch!

Für das Anschließen an die Beleidigung wird luc, und für die Wiederholung wird Kramer ermahnt! Als User hier muss man in der Lage sein, sich auf Bewertung der Beiträge zu beschränken, und Beleidigungen der Person zu unterlassen!
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38655

Beitrag(#2141784) Verfasst am: 07.07.2018, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kommentare zu Moderationen nur hier: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2141780#2141780
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 324

Beitrag(#2141796) Verfasst am: 07.07.2018, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich stehe zu meinem Wort. Und ich meine es genauso, wie ich es gesagt habe. (Was ihr unterstellt und hineinlest, ist natürlich eure Sache.)

Das Priesteramt war etwa mit zahlreichen Vorzügen ausgestattet, die auf Gestörte anziehend wirkte: Hohes moralisches Ansehen und Autorität, die Ehelosigkeit - damals ein gutes Indiz für gestörte Sexualität - weckt kein Verdacht, leichter Zugang zu Kindern (Messdiener,usw.). Natürlich strömten zahlreiche Gestörte in die Priesterseminare, die Folgen sind bekannt.

Jetzt soll eine neue gesellschaftliche Institution geschaffen werden, Homoehe samt Adoption, die nach außen ähnliche Vorzüge aufweist: Zugang zu Kindern, die Ehelosigkeit wird neu verpackt, gar zur "Ehe" verklärt und die moralische Abschirmung ist ebenfalls gegeben. Zwar hat der Homo"ehe"partner nicht die gleiche moralische Autorität wie der Priester, aber meine Verwarnung zeigt ja, dass das öffentliche Aussprechen des naheliegenden Verdachtes von der neuen Zivilreligion moralisch ähnlich sanktioniert wird wie früher Kritik am Priester.

Und da soll man glauben, dass Gestörte dieses neue Biotop nicht dankend annehmen werden? Das ist doch alles viel zu blauäugig. So sehr, dass es mir schwerfällt, eure Empörung irgendwie einzuordnen, inhaltlich wie emotional. Tabus fallen nicht vom Himmel, sie erfüllen wichtige Funktionen. Aber hier wird der Schutz von Kindern, der durch besonders viele, tief verankerte Tabus aufrechterhalten wird, plötzlich sekundär und stattdessen soll die Glorifizierung sexueller Minderheiten durch Tabus abgesichert werden und Vorrang haben.

Ich akzeptieren, dass manche Tabus hier Vorrang haben und eine inhaltliche Diskussion unmöglich ist. Aber vielleicht könnt ihr einem Autisten wie mir ja zum Abschluss auf der Metaebene erklären, was hier psychologisch vor sich geht, dass man eine solche Gewichtung als normal empfindet.

Ja, richtig bemerkt. Mit der Wiederholung des bereits ermahnten Gedankenverbrechens liefere ich euch den Anlass, mich zu sperren, frei Haus; ihr such ja gerade danach. ¡hasta siempre! Winken
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141805) Verfasst am: 07.07.2018, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Und da soll man glauben, dass Gestörte dieses neue Biotop nicht dankend annehmen werden?


So wie Gestörte das Internet als Biotop für die ungestörte Verbreitung ihrer kranken Gedanken für sich entdeckt haben? Nun, die Lösung besteht sicher nicht darin, das Internet zu verbieten.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 20743
Wohnort: Germering

Beitrag(#2141806) Verfasst am: 07.07.2018, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
... neue gesellschaftliche Institution geschaffen werden, Homoehe samt Adoption, die nach außen ähnliche Vorzüge aufweist: Zugang zu Kindern ... Und da soll man glauben, dass Gestörte dieses neue Biotop nicht dankend annehmen werden?

Wohin Deiner Ansicht nach irgendwelche "Gestörten" strömen, ist kein Argument gegen den Kinderwunsch Homosexueller. Strömen die "Gestörten" auch in andere "Biotope", in denen sie Zugang zu Kindern haben? Lehrer, Trainer ...? Sollte man diese "gesellschaftlichen Institutionen" demgemäß auch abschaffen?
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141828) Verfasst am: 07.07.2018, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Aus "Diskussionen über Einzelfallentscheidungen des Teams III" zurück geholt:

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Einhorn geht dabei davon aus, dass der Anteil an Pädophilen in der Institution Schwulenehe erheblich höher ist als unter den Schwulen.


Ich halte das für Blödsinn. Wenn ein Pädophiler sich über die Partnerschaft mit einem anderen Erwachsenen Zugriff auf Kinder verschaffen möchte, dann ist die Methode "Humbert Humbert" wesentlich unkomplizierter und erfolgversprechender, als der mühsame Weg über die Adoptionsbehörde.

Auch da kann ich Dir nicht ohne Zahlenmaterial widersprechen, sondern kann nur darauf verweisen, dass Dir dieses Material auch fehlt. Du vermutest da genauso wie Einhorn.
Aber warum antwortest Du das nicht im Thread, sondern befürwortest hier implizit, dass diese Diskussion über den Umweg eines absichtlichen? Missverständnisses der Einhornschen Formulierung nicht stattfindet?


Zu:
Zitat:
Aber warum antwortest Du das nicht im Thread, (...)?


Weil ich faul bin und es bequemer ist, einfach auf einen Beitrag zu antworten, anstatt threadübergreifend zu zitieren. Aber hiermit sollte das ja behoben sein.

Zu:
Zitat:
Auch da kann ich Dir nicht ohne Zahlenmaterial widersprechen, sondern kann nur darauf verweisen, dass Dir dieses Material auch fehlt.


Dazu verweise ich erneut auf Ulrich Kutschera: ein Mann sieht rosa.

Zitat:
Der von Kutschera angeführte „Stiefvater-Effekt“ kann allerdings ein beachtliches Argument sein, denn tatsächlich weisen kriminologische Untersuchungen darauf hin, dass von Stiefvätern ein deutlich höheres Missbrauchsrisiko ausgeht als von leiblichen Vätern (vergl. Peters/Bongerts: Sexualstraftaten an Kindern – Wer sind die Täter, in NK 2010, 45, 46). Die Daten sind allerdings nicht nach homo- oder heterosexueller Orientierung der Täter aufgeschlüsselt, sie stammen notwendigerweise vollständig aus Familien mit heterosexuell verkehrenden Eltern- bzw. Stiefelternteilen, denn andere gab es zur Zeit der zitierten Untersuchung nicht. Selbst die klassische Ehe und Familie scheint zur Unterbindung eines „Stiefvater-Effekts“ also wenig geeignet.

Interessant ist außerdem, dass als hauptsächliche Triebfeder des Inzest-Täters zwei Aspekte diskutiert werden, nämlich

    dass das Kind, auf Grund fehlender sexueller Befriedigung des Täters mit seiner Partnerin, als Ersatz für die unbefriedigten sexuellen Bedürfnisse des Täters dient;
    die Suggestion gegenüber jüngeren Kindern, das Missbrauchsverhalten stelle quasi den Normalfall väterlicher Annäherungsformen dar (Peters/Bongerts aaO. S. 48) – ein einfacher Zugangsweg zum leicht erreichbaren Opfer.

Weder das eine noch das andere hat einen spezifisch homoerotischen Bezug.


Im übrigen sollte ein wenig gesunder Menschenverstand ausreichen, um zu erkennen, dass es wesentlich unkomplizierter und 'ungefährlicher' ist, sich als Pädophiler sein Opfer 'auf freier Wildbahn' zu suchen, anstatt den umständlichen Weg über eine gleichgeschlechtliche Eheschliessung und die Adoptionsbehörde zu gehen. Ich kenne mich mit Adoptionen nicht aus, aber ich vermute mal, dass der Vorgang nicht mit dem Einzug des Kindes in den Haushalt der neuen Eltern abgeschlossen ist und dass es da eine Nachbetreuung gibt, bei der auch überprüft wird, ob die Adoption wirklich dem Kindeswohl dient. Pädophile Täter gehen dabei ein weitaus grösseres Risiko ein, erwischt zu werden, als solche, die sich an eine alleinerziehende Mutter heran machen, um an deren Kinder zu kommen. Bei der Adoptionsmethode lädt man ja aussenstehende Überwacher geradezu ein, während man bei der Lolita-Methode völlig ausserhalb des Radars staatlicher Behörden operieren kann.
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Lamarck
Radikaler Konstruktivist



Anmeldungsdatum: 28.03.2004
Beiträge: 2141
Wohnort: Frankfurt am Main

Beitrag(#2141830) Verfasst am: 07.07.2018, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi fwo!

fwo hat folgendes geschrieben:

Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Die Gefahr für Kinder geht also viel eher von leiblichen Eltern aus, als von Adoptiveltern.

Da widerspricht Kutschera und holt auch dazu eine Veröffentlichung zum Thema Missbrauch durch homosexuelle Eltern aus der Tasche.

Ich kenne diese Veröffentlichung nicht, wundere mich aber, dass sie nicht Thema ist. Indirekt bestätigst Du mit dieser Nicht-Thematisierung übrigens Kutschera, der behauptet, es handele sich um ein gesellschaftliches Tabu.


Mmh, "Veröffentlichung" ist auch nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Schaue doch mal nach, was genau da im DÄ steht. Da brauchst Du auch die Restliteratur nicht zu konsultieren.


BTW: Kutschera hat für einen Pflanzenphysiologen erstaunliche Fähigkeiten in Prozentrechnung. Und die Tabu-Nicht-Thematisierung ist selbstverständlich ein dicker Strohmann ...




Cheers,

Lamarck
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„Nothing in Biology makes sense, except in the light of evolution.” (Theodosius Dobzhansky)

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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38655

Beitrag(#2141836) Verfasst am: 07.07.2018, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:

Aha. Dann melde dich am besten nochmal, sobald du sie dir angesehen hast, Herr Zoologe. Oder Ex. Und das Lesen von steps Beitrag kann auch nichts schaden.

Grey hat folgendes geschrieben:
noc

Ich halt´s nicht aus! Gut, dass du in Rente bist.

Grey hat folgendes geschrieben:
Nö. Ex-Zoologen, die von sich in der Mehrzahl reden, erzähl ich nix. Probiers einfach mal mit Selbstgesprächen, da kommt dann immer raus, was du dir gerade wünschst und du kannst dich in deinem Selbstbild weiter bestärkt fühlen. Lachen

Grey hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Aber Du kannst Du mir...?


Nein, ich kann du mir leider nicht. Lachen

@Grey: äußere Dich mehr zur Sache und nicht so häufig zur Person.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2141843) Verfasst am: 07.07.2018, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Lamarck hat folgendes geschrieben:
Schaue doch mal nach, was genau da im DÄ steht.


Hmmm... Zusammengefasst steht da: Schwule Männer stellen wegen ihrer angeblichen Promiskuität eine Gefahr für in ihrem Haushalt lebende Kinder dar.

Hat Kutschera nicht in einem (leider nicht mehr auffindbaren) Artikel in der Huffington Post Donald Trump genau dafür gelobt? Kinder mit wechselnden Partnerinnen als evolutionäres Erfolgsrezept des Alphamännchens Trump. Allerdings passt es ins Bild, dass Kutschera ausgerechnet den Narzissten Trump als evolutionäres Erfolgsmodell beschreibt.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2142136) Verfasst am: 09.07.2018, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Die Gefahr für Kinder geht also viel eher von leiblichen Eltern aus, als von Adoptiveltern.

Da widerspricht Kutschera und holt auch dazu eine Veröffentlichung zum Thema Missbrauch durch homosexuelle Eltern aus der Tasche.

Aha? Dass Homosexuelle öfter Täter bei Missbrauch von Kindern sind, als Heterosexuelle, wird mW häufig - besonderes männlichen Homosexuellen - unterstellt, aber nicht nachgewiesen. Gibts da Neuigkeiten, die müssten aber doch belegbar sein.

Ich habe sie mir noch nicht angesehen, aber zitiert werden folgende Artikel:
1.) Lopez, R. O., Klein, B. (Eds.) (2016) Jephthah’s Children. The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting. 2. Ed. Wilberforce Publications Ltd., London.

(2.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Understanding the Sexual Betrayal of Boys and Men: The Trauma of Sexual Abuse. Routledge, Abingdon.

(3.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Healing Sexually Betrayed Men and Boys: Treatment for Sexual Abuse, Assault, and Trauma. Routledge, Abingdon.

(4.) Sapolsky, R. M. (2017) Behave. The Biology of Humans at Our Best and Worst. Penguin Books, New York.

vrolijke hat leider nach Gründen gesucht, sie nicht zu suchen, als dass er nach ihnen gesucht hätte. Werde ich am Wochenende mal machen.


Das Wochenende ist vorbei. Bist Du fündig geworden?
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Beitrag(#2142163) Verfasst am: 09.07.2018, 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Die Gefahr für Kinder geht also viel eher von leiblichen Eltern aus, als von Adoptiveltern.

Da widerspricht Kutschera und holt auch dazu eine Veröffentlichung zum Thema Missbrauch durch homosexuelle Eltern aus der Tasche.

Aha? Dass Homosexuelle öfter Täter bei Missbrauch von Kindern sind, als Heterosexuelle, wird mW häufig - besonderes männlichen Homosexuellen - unterstellt, aber nicht nachgewiesen. Gibts da Neuigkeiten, die müssten aber doch belegbar sein.

Ich habe sie mir noch nicht angesehen, aber zitiert werden folgende Artikel:
1.) Lopez, R. O., Klein, B. (Eds.) (2016) Jephthah’s Children. The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting. 2. Ed. Wilberforce Publications Ltd., London.

(2.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Understanding the Sexual Betrayal of Boys and Men: The Trauma of Sexual Abuse. Routledge, Abingdon.

(3.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Healing Sexually Betrayed Men and Boys: Treatment for Sexual Abuse, Assault, and Trauma. Routledge, Abingdon.

(4.) Sapolsky, R. M. (2017) Behave. The Biology of Humans at Our Best and Worst. Penguin Books, New York.

vrolijke hat leider nach Gründen gesucht, sie nicht zu suchen, als dass er nach ihnen gesucht hätte. Werde ich am Wochenende mal machen.


Das Wochenende ist vorbei. Bist Du fündig geworden?


Wer nicht sucht, findet auch nicht.

Zum Thema. Meiner Ansicht nach ist Kutschera selbst homosexuell und kommt damit nicht klar. Deshalb muss er seinen inneren Konflikt auf ein äußeres Feindbild projizieren. Ist ja nicht unüblich. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb dieses Thema ihn schon ewig so sehr beschäftigt.
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unquest
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Beitrag(#2142171) Verfasst am: 09.07.2018, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Meiner Ansicht nach ist Kutschera selbst homosexuell und kommt damit nicht klar. Deshalb muss er seinen inneren Konflikt auf ein äußeres Feindbild projizieren. Ist ja nicht unüblich. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb dieses Thema ihn schon ewig so sehr beschäftigt.

Nein. Mit dieser psychoanalytischen Unterstellung willst du einfach nur recht haben. Denn sagt Kutschera ja hast du recht und sagt er nein bestätigt dies als Reaktion die Abwehr seiner Homosexualität. Lachen
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Kramer
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Beitrag(#2142179) Verfasst am: 09.07.2018, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Meiner Ansicht nach ist Kutschera selbst homosexuell und kommt damit nicht klar. Deshalb muss er seinen inneren Konflikt auf ein äußeres Feindbild projizieren. Ist ja nicht unüblich. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb dieses Thema ihn schon ewig so sehr beschäftigt.


Ich halte es für wahrscheinlicher, dass Kutschera über seinen Biologismus in der homophoben Ecke gelandet ist. Am Anfang stand seine Überzeugung, dass die Biologie die alles erklärende Wissenschaft ist, ohne die nichts einen Sinn ergibt. Seine Überhöhung der Biologie führte dann zur Abwertung anderer Wissenschaften, speziell der Kulturwissenschaften - und da findet ja auch hauptsächlich die Beschäftigung mit Genderfragen und Homosexualität statt.
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luc
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Beitrag(#2142182) Verfasst am: 09.07.2018, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Oft sind die Homophoben, eben Menschen, die Probleme mit ihrer eigenen Sexualität haben. Ein Heterosexueller, der sich gut in seiner Haut fühlt, hat keine Interesse daran, Kreuzzüge gegen Homosexuelle zu unternehmen. Warum auch! Manchmal wird Homophobie unter den Deckmantel der Religion, der Moral und sogar der Wissenschaft propagiert, aber es ist nicht nur ein gesellschaftliches Problem sondern auch oft ein rein persönliches.
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fwo
leider wieder manchmal da



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Beitrag(#2142183) Verfasst am: 09.07.2018, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Die Gefahr für Kinder geht also viel eher von leiblichen Eltern aus, als von Adoptiveltern.

Da widerspricht Kutschera und holt auch dazu eine Veröffentlichung zum Thema Missbrauch durch homosexuelle Eltern aus der Tasche.

Aha? Dass Homosexuelle öfter Täter bei Missbrauch von Kindern sind, als Heterosexuelle, wird mW häufig - besonderes männlichen Homosexuellen - unterstellt, aber nicht nachgewiesen. Gibts da Neuigkeiten, die müssten aber doch belegbar sein.

Ich habe sie mir noch nicht angesehen, aber zitiert werden folgende Artikel:
1.) Lopez, R. O., Klein, B. (Eds.) (2016) Jephthah’s Children. The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting. 2. Ed. Wilberforce Publications Ltd., London.

(2.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Understanding the Sexual Betrayal of Boys and Men: The Trauma of Sexual Abuse. Routledge, Abingdon.

(3.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Healing Sexually Betrayed Men and Boys: Treatment for Sexual Abuse, Assault, and Trauma. Routledge, Abingdon.

(4.) Sapolsky, R. M. (2017) Behave. The Biology of Humans at Our Best and Worst. Penguin Books, New York.

vrolijke hat leider nach Gründen gesucht, sie nicht zu suchen, als dass er nach ihnen gesucht hätte. Werde ich am Wochenende mal machen.


Das Wochenende ist vorbei. Bist Du fündig geworden?

Ja.
Bei R.O. Lopez und B. Klein brauchte man eigentlich nicht nachzusehen, weil es sich hier um eine Monographie handelt, die haben nur Schadensfälle gesammelt. Also etwas für Empathen, die sich gerne echauffieren, aber nichts, was irgendwie zu einer Risikobewertung taugt. Da kann man höchstens noch stirnrunzelnd feststellen, dass Kutschera bei diesem Thema die Stellung Lopez' als Professor erwähnt, ohne dazuzusagen, dass es sich um einen Anglisten handelt. Lopez kommt von der christlichen Seite und ist selbst eines der Opfer, die er beschreibt. Das sagt aber nichts über die Richtigkeit seiner Fallbeschreibungen - nur sind diese eben nicht mehr als anekdotisch..

Gartner ist Therapeut und hat sich sehr früh auf die Behandlung sexuell missbrauchter Jungen spezialisiert, als Adoptionen durch Schwule noch kein Thema waren. Er gilt als die Autorität auf diesem Gebiet. Zu den beiden neuen Büchern steht nicht viel im Internet, seine älteren Bücher werden durchweg als herausragend besprochen, sei es von Betroffenen oder von Therapeuten. Weder bei ihm selbst noch bei denen, die sich zu ihm geäußert haben, habe ich irgendwelche religiösen, politischen oder gar schwulenfeindliche Tendenzen gefunden. Er betont, dass die sexuelle Ausrichtung, die dem betroffenen Jungen zum Zeitpunkt des Übergriffs selbst nicht bekannt ist, unwesentlich für die vom Übergriff ausgehende Irritation in der Entwicklung ist.

Allerdings wird auch Gartner bis auf die allgemeine Feststellung, dass Missbrauch grausam sei, nicht mit irgendwelchen Fakten zitiert, die auf anderes hinzielen als pure Emotion.

Komischerweise wird das von keinem seiner Kritiker hier festgestellt, sondern sie gehen einfach davon aus, dass das nichts taugen kann, worauf Kutschera sich beruft. Um den wissenschaftlich dünnen Gehalt seines Interviews festzustellen, brauch ich aber seine Quellen nicht in Frage zustellen, es reicht, zu zeigen, dass er nicht wissenschaftlich sondern rein emotional argumentiert.

Warum macht ihr das eigentlich nicht?
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Kramer
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Beitrag(#2142186) Verfasst am: 09.07.2018, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Bei R.O. Lopez und B. Klein brauchte man eigentlich nicht nachzusehen, weil es sich hier um eine Monographie handelt, die haben nur Schadensfälle gesammelt. Also etwas für Empathen, die sich gerne echauffieren, aber nichts, was irgendwie zu einer Risikobewertung taugt. Da kann man höchstens noch stirnrunzelnd feststellen, dass Kutschera bei diesem Thema die Stellung Lopez' als Professor erwähnt, ohne dazuzusagen, dass es sich um einen Anglisten handelt. Lopez kommt von der christlichen Seite und ist selbst eines der Opfer, die er beschreibt. Das sagt aber nichts über die Richtigkeit seiner Fallbeschreibungen - nur sind diese eben nicht mehr als anekdotisch..


Soweit war ich auch schon. Aber ist immer wieder schön, es nochmal wortreich von Dir erklärt zu bekommen.

fwo hat folgendes geschrieben:

Warum macht ihr das eigentlich nicht?


Warum machen wir was nicht?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2142187) Verfasst am: 09.07.2018, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Die Gefahr für Kinder geht also viel eher von leiblichen Eltern aus, als von Adoptiveltern.

Da widerspricht Kutschera und holt auch dazu eine Veröffentlichung zum Thema Missbrauch durch homosexuelle Eltern aus der Tasche.

Aha? Dass Homosexuelle öfter Täter bei Missbrauch von Kindern sind, als Heterosexuelle, wird mW häufig - besonderes männlichen Homosexuellen - unterstellt, aber nicht nachgewiesen. Gibts da Neuigkeiten, die müssten aber doch belegbar sein.

Ich habe sie mir noch nicht angesehen, aber zitiert werden folgende Artikel:
1.) Lopez, R. O., Klein, B. (Eds.) (2016) Jephthah’s Children. The Innocent Casualties of Same-Sex Parenting. 2. Ed. Wilberforce Publications Ltd., London.

(2.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Understanding the Sexual Betrayal of Boys and Men: The Trauma of Sexual Abuse. Routledge, Abingdon.

(3.) Gartner, R. B. (Ed.) (2018) Healing Sexually Betrayed Men and Boys: Treatment for Sexual Abuse, Assault, and Trauma. Routledge, Abingdon.

(4.) Sapolsky, R. M. (2017) Behave. The Biology of Humans at Our Best and Worst. Penguin Books, New York.

vrolijke hat leider nach Gründen gesucht, sie nicht zu suchen, als dass er nach ihnen gesucht hätte. Werde ich am Wochenende mal machen.


Das Wochenende ist vorbei. Bist Du fündig geworden?

Ja.
Bei R.O. Lopez und B. Klein brauchte man eigentlich nicht nachzusehen, weil es sich hier um eine Monographie handelt, die haben nur Schadensfälle gesammelt. Also etwas für Empathen, die sich gerne echauffieren, aber nichts, was irgendwie zu einer Risikobewertung taugt. Da kann man höchstens noch stirnrunzelnd feststellen, dass Kutschera bei diesem Thema die Stellung Lopez' als Professor erwähnt, ohne dazuzusagen, dass es sich um einen Anglisten handelt. Lopez kommt von der christlichen Seite und ist selbst eines der Opfer, die er beschreibt. Das sagt aber nichts über die Richtigkeit seiner Fallbeschreibungen - nur sind diese eben nicht mehr als anekdotisch..

Gartner ist Therapeut und hat sich sehr früh auf die Behandlung sexuell missbrauchter Jungen spezialisiert, als Adoptionen durch Schwule noch kein Thema waren. Er gilt als die Autorität auf diesem Gebiet. Zu den beiden neuen Büchern steht nicht viel im Internet, seine älteren Bücher werden durchweg als herausragend besprochen, sei es von Betroffenen oder von Therapeuten. Weder bei ihm selbst noch bei denen, die sich zu ihm geäußert haben, habe ich irgendwelche religiösen, politischen oder gar schwulenfeindliche Tendenzen gefunden. Er betont, dass die sexuelle Ausrichtung, die dem betroffenen Jungen zum Zeitpunkt des Übergriffs selbst nicht bekannt ist, unwesentlich für die vom Übergriff ausgehende Irritation in der Entwicklung ist.

Allerdings wird auch Gartner bis auf die allgemeine Feststellung, dass Missbrauch grausam sei, nicht mit irgendwelchen Fakten zitiert, die auf anderes hinzielen als pure Emotion.

Komischerweise wird das von keinem seiner Kritiker hier festgestellt, sondern sie gehen einfach davon aus, dass das nichts taugen kann, worauf Kutschera sich beruft. Um den wissenschaftlich dünnen Gehalt seines Interviews festzustellen, brauch ich aber seine Quellen nicht in Frage zustellen, es reicht, zu zeigen, dass er nicht wissenschaftlich sondern rein emotional argumentiert.

Warum macht ihr das eigentlich nicht?


Hervohebungen von mir.

Am Kopf kratzen
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fwo
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Beitrag(#2142193) Verfasst am: 09.07.2018, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
....

Warum machen wir was nicht?

Feststellen, dass er in diesem Interwiew in keiner Weise wissenschaftlich argumentiert. Er nennt zwar Veröffentlichungen, aber seine Zitate daraus sind in keiner Weise geeignet, wirklich etwas über das Risiko zu sagen.

Wobei Gartner sich theoretisch durchaus zu diesem Risiko äußern könnte, aber er wird damit nicht zitiert.

In diesem Interview benutzt Kutschera seine Quellen nur zur Erzeugung von Emotionen: Er spricht nicht vom Riskio eines Missbrauchs, sondern davon, wie schlimm Missbrauch ist. Um hier sinnvoll entscheiden zu können, brauche ich aber ein Risiko-Angabe.
wenn Du schon fettest, dann die wesentliche Aussage:
fwo hat folgendes geschrieben:
....
Komischerweise wird das von keinem seiner Kritiker hier festgestellt, sondern sie gehen einfach davon aus, dass das nichts taugen kann, worauf Kutschera sich beruft. Um den wissenschaftlich dünnen Gehalt seines Interviews festzustellen, brauch ich aber seine Quellen nicht in Frage zustellen, es reicht, zu zeigen, dass er nicht wissenschaftlich sondern rein emotional argumentiert.
....

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