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Polizeigewalt in Deutschland
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38672

Beitrag(#2001860) Verfasst am: 19.05.2015, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Zumal "Einzelfall", und sich "brüsten" gegenüber die Kollegen nicht zusammenpast.

Doch, der sich brüstende Kollege könnte in der Polizei ein Einzelfall sein.


Na ja, wenn er sich damit "brüstet", scheint er ja davon auszugehen, dass sein Verhalten zu mindestens akzeptiert wird.

Da scheint er sich aber doch verschätzt zu haben, weil ihn ja anscheinend Kollegen angezeigt haben.
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"Gibt's denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?"
"Wer nicht genießt, wird ungenießbar"
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34187
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2001861) Verfasst am: 19.05.2015, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Zumal "Einzelfall", und sich "brüsten" gegenüber die Kollegen nicht zusammenpast.

Doch, der sich brüstende Kollege könnte in der Polizei ein Einzelfall sein.


Na ja, wenn er sich damit "brüstet", scheint er ja davon auszugehen, dass sein Verhalten zu mindestens akzeptiert wird.

Eben!
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21549

Beitrag(#2001868) Verfasst am: 19.05.2015, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Zumal "Einzelfall", und sich "brüsten" gegenüber die Kollegen nicht zusammenpast.

Doch, der sich brüstende Kollege könnte in der Polizei ein Einzelfall sein.


Na ja, wenn er sich damit "brüstet", scheint er ja davon auszugehen, dass sein Verhalten zu mindestens akzeptiert wird.

Da scheint er sich aber doch verschätzt zu haben, weil ihn ja anscheinend Kollegen angezeigt haben.


Jo, hat er. Fragt sich halt, wie er zu seiner Einschätzung kam.
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Defätist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#2001874) Verfasst am: 19.05.2015, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Zumal "Einzelfall", und sich "brüsten" gegenüber die Kollegen nicht zusammenpast.

Doch, der sich brüstende Kollege könnte in der Polizei ein Einzelfall sein.


Na ja, wenn er sich damit "brüstet", scheint er ja davon auszugehen, dass sein Verhalten zu mindestens akzeptiert wird.

Eben!

Das hat er halt falsch eingeschätzt. Dies passiert jedem Menschen täglich mehrfach.

Zu so einer Fehleinschätzung kann man sowohl durch bisherige Toleranz ggü. durchgeführtem oder aber nur kolportiertem Verhalten kommen. Es kann aber auch an mangelnder Empathie des Betroffenen liegen, wenn er die Reaktionen seiner Kollegen bisher falsch eingeschätzt hat.

Solches Verhalten, gerade bei speziell dafür geschultem Personal, ist sehr selten anzutreffen. Nun weiß man nichts weiter über die Persönlichkeit des Polizisten oder seiner Kollegen, bekannt ist aber, dass in einem sensibilisierten Bereich (wie dem Referat 25) nicht gerade die Kameraden aus den Einsatzhundertschaften untergebracht werden.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9878

Beitrag(#2001920) Verfasst am: 19.05.2015, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Fall ist nur durch das dumme Verhalten (Posten von Bildern, Prahlerei) des Polizeitäters ans Licht gekommen, sonst hätte die Öffentlichkeit wohl nie davon erfahren.
Wenn man hier von Einzelfall spricht muss man präzisieren: Es ist einer, weil er publik wurde. Inner- und interbehördlich existiert eine Mauer des Schweigens. Polizeiübergriffe sind nicht selten,
ihr Bekanntwerden aber ist es. Die Polizei fordert von ihren Mitgliedern unbedingte "Corporate Identity". Wer ausschert, bekommt massive Probleme - letztlich ein Spiegel der Gesellschaft.

Als Reaktion auf den "Hamburger Kessel" konstituierte sich Mitte der Achziger die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten, aus Sicht der Polizeiführung und der
inneren Behörden ein Zusammenschluss von Nestbeschmutzern. Den Vorsitz führt Thomas Wüppesahl, der selber im Alter von 16 Jahren Polizist wurde und der über reichlich Erfahrung verfügt.

In einem Interview, das vor ca. 5 Jahren geführt wurde, weist er zum einen auf strukturelle Defizite in den internen Bereichen, auch behördenübergreifend, hin. Zum anderen benennt er
kollektive Verhaltensmuster der Polizisten und Polizistinnen, die gewünscht sind und auf die bereits in der Ausbildung hingearbeitet wird.

Zitat:
[...]Nein, es fallen solche KollegInnen in Ungnade, die durch eine charakterlich saubere (ggf. auch "kritische") Amtsführung auffallen. Und gegen sie wird dann in einer Weise vorgegangen, als ob die Strafprozessordnung und die Richtlinien des Strafverfahrens nicht existieren würden. Der Fall "Kamiar M." und andere Fälle illustrieren alle diese Merkmale. Wir finden Corpsgeist, Mobbing und die Mauer des Schweigens, wenn die die jeweilige Polizei mit ihrem Mitarbeiter XY ein Problem hat.[...]

und
Zitat:
[...]diese Mauer des Schweigens in der Polizei wird die ganzen Hühnerleiter hoch (= Hierarchien), bis hinein in die Ministerialbürokratien, einschließlich deren Spitzen, also Minister und Staatssekretäre, Staatskanzleien und Ministerpräsidenten, sowie großen Teilen der Parlamentarier gedeckt und sogar gewollt.[...]

http://www.gulli.com/news/12334-kritische-polizisten-ueber-willkuer-und-polizeigewalt-2010-01-26

und
Zitat:
Es gibt nach wie vor ein ausgeprägtes Feindbild in weiten Bereichen der 20 Polizeien die wir in der Bundesrepublik Deutschland haben. Wir wissen aus einschlägigen Studien, dass sich viele Kollegen - sobald sie den "geschützten" Raum der Revierwache verlassen - wie in Feindesland wähnen. Und sich auch so verhalten! Logisch.

http://www.gulli.com/news/12338-kritische-polizisten-beweisunterdrueckung-und-vertuschung-2010-01-26


Übrigens: Noch vor Gründung der BAG erschien ein Buch von Rolf Gössner und Uwe Herzog: Der Apparat. Eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der Polizei, ihrem Selbstverständnis und ihren Strukturen.
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Brudi
registrierter User



Anmeldungsdatum: 20.11.2013
Beiträge: 263

Beitrag(#2002606) Verfasst am: 22.05.2015, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Als wäre der Umgang mit Nicht-Deutschen so neu, und einzelfallartig...

Rassistische Misshandlung im Berliner Polizeigewahrsam
https://www.youtube.com/watch?v=2Gwj2hnk9Bk&list=PLMFRnFegTKSdBTdr36BSSmEWp5DVBfGl_&index=3

Warum starb Oury Jalloh?
https://www.youtube.com/watch?v=F2-D4sRKkBg
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 9878

Beitrag(#2002616) Verfasst am: 22.05.2015, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hannover-bundespolizist-soll-fluechtlinge-misshandelt-haben-a-1034266.html

Ganz üble Sache.

[...]

ich glaube nicht an einen Einzelfall. Ich will damit nicht sagen, dass alle Polzisten so sind, aber man sollte das nicht als Einzelfall verharmlosen


Von einem Einzelfall gehe ich auch nicht aus. Was jetzt aber berichtet wird, stinkt gewaltig nach Vertuschungsversuch:

Zitat:
Der Bundespolizist Torsten S. soll Flüchtlinge in einer Hannoveraner Wache misshandelt haben. Nach Informationen des SPIEGEL baten Vorgesetzte schon vor Monaten um ein Ermittlungsteam. Doch dann geschah offenbar lange nichts.
fett v. mir

Normalerweise müssten die doch sofort in die Pötte kommen und die Sache aufklären.

Zitat:
Der Bundespolizist Torsten S. soll zwei Migranten in Polizeigewahrsam misshandelt und einem Kollegen eine Waffe an den Kopf gehalten haben.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundespolizei-hannover-beamte-wussten-von-missstaenden-a-1035086.html

Da die Polizeidirektion untätig blieb, kann man nur davon ausgehen, dass dort kein Wille zur Aufklärung vorhanden ist.
Wer sich so verhält, fordert den Gedanken, dass dies kein Einzelfall ist, geradezu heraus.
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2009381) Verfasst am: 05.07.2015, 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

http://taz.de/Polizeigewalt-in-Bayern/%215208075/

Zitat:
In einem Dorf in Bayern prügeln Polizisten Punks ins Krankenhaus. Anzeige wollen sie nicht erstatten – aus Angst, als Aussätzige zu gelten.


Zitat:
Eines Nachts Ende Mai verprügeln hier zwei Polizisten eine Gruppe Punks. Drei der Jungs werden im Krankenhaus landen, einer muss notoperiert werden. Seitdem rechnen sie jeden Morgen auf dem Weg zum Briefkasten damit, dass darin eine Anzeige liegt, wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und versuchter Gefangenenbefreiung. Sie trauen sich bisher nicht, einen Anwalt zu nehmen und juristisch gegen die Beamten vorzugehen.


Unfassbar.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2009413) Verfasst am: 05.07.2015, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

WTF?! Böse

Was geht denn schon wieder ab hier? Traurig
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"Wer jetzt kein Bier bestellet, bestellt sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"


Dunno What Went Wrong 6_9

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22669
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Beitrag(#2142607) Verfasst am: 12.07.2018, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Einfach mal auf die Fresse hauen - auch wenn’s der Falsche ist und auch noch das eigentliche Opfer...

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-antisemitischer-angriff-polizei-attackiert-den-falschen-a-1218030.html
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unquest
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Beitrag(#2142655) Verfasst am: 12.07.2018, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Einfach mal auf die Fresse hauen - auch wenn’s der Falsche ist und auch noch das eigentliche Opfer...

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-antisemitischer-angriff-polizei-attackiert-den-falschen-a-1218030.html

Kann passieren....
Aber interessieren würde mich, ob die Straftat unter "Rechtsextremismus" abgelegt wird, zumal der Täter Deutscher war.

Bekommt man als in Deutschland geborener Palästinenser eigentlich seinen Flüchtlingsstatus automatisch anerkannt? Lachen
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2142831) Verfasst am: 14.07.2018, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-geschlagener-juedischer-professor-wirft-polizei-luegen-vor-a-1218428.html

Zitat:
Das Opfer eines antisemitischen Angriffs in Bonn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei in der Stadt. In einem Brief an die Deutsche Presse-Agentur und andere Medien, der auch dem SPIEGEL vorliegt, beschuldigt Professor Jitzchak Jochanan Melamed die Bonner Polizei, Lügen über den Vorfall zu verbreiten. Diese sollten die Brutalität und Ineffizienz der Einsatzkräfte verdecken.
(...)
Der Professor schreibt zudem, auf der Wache sei ihm auch gedroht worden, wenn er sich offiziell beschwere, werde man sagen, er habe sich der Festnahme widersetzt.


Bekannte Polizeitaktik.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
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Beitrag(#2142837) Verfasst am: 14.07.2018, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-geschlagener-juedischer-professor-wirft-polizei-luegen-vor-a-1218428.html

Zitat:
Das Opfer eines antisemitischen Angriffs in Bonn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei in der Stadt. In einem Brief an die Deutsche Presse-Agentur und andere Medien, der auch dem SPIEGEL vorliegt, beschuldigt Professor Jitzchak Jochanan Melamed die Bonner Polizei, Lügen über den Vorfall zu verbreiten. Diese sollten die Brutalität und Ineffizienz der Einsatzkräfte verdecken.
(...)
Der Professor schreibt zudem, auf der Wache sei ihm auch gedroht worden, wenn er sich offiziell beschwere, werde man sagen, er habe sich der Festnahme widersetzt.


Bekannte Polizeitaktik.


Ein Hoch auf die deutsche Polizei, die Durchsetzer der deutschen Demokratie! paint noc
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
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Beitrag(#2142868) Verfasst am: 14.07.2018, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Es erinnert mich etwas an den Fall Oury Jalloh, der nicht so viel "Glück" hatte wie der Professor.
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=36268
Dabei hat es auch nicht viel genutzt, dass "aus Neutralitätsgründen" ein anderes Polizei-Präsidium die Ermittlungen übernimmt.
So etwas verläuft erfahrungsgemäß im Sand, bis "Gras über die Sache gewachsen" ist und die Ermittlung eingestellt wird.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1014
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2142902) Verfasst am: 14.07.2018, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Dabei hat es auch nicht viel genutzt, dass "aus Neutralitätsgründen" ein anderes Polizei-Präsidium die Ermittlungen übernimmt.


Gewöhnlich gibt es für sowas eine Abteilung für interne Ermittlungen. Aber was kann die machen, wenn es keine neutralen Zeugen eines Vorfalls gibt?
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AdvocatusDiaboli
Formulierschwein



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22669
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Beitrag(#2143009) Verfasst am: 15.07.2018, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das Polizeiopfer Yitzak Melamed im Interview

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article214842575/Antisemitismus-Opfer-ueber-Polizei-Abscheuliches-Verhalten.html

Zitat:

Was denken Sie zwei Tage nach dem Vorfall über Deutschland?

Melamed: Ganz sicher habt ihr ein Pro­blem mit dem Antisemitismus, aber ihr habt auch ein Problem mit brutaler Polizeigewalt.

(...)
Was beschäftigt Sie am meisten?

Melamed: Die Art und Weise, wie die Polizei den Fall kolportierte, verstört mich sehr. Der Vorfall mit dem jungen Mann, der mich beschimpfte, das war natürlich schlimm. Aber nichts im Vergleich mit der Gewalt, die von den Polizisten ausging. Sie können es mit der Polizei von Baltimore aufnehmen, die für ihren Rassismus bekannt ist. Schicken Sie ein paar von den Deutschen her, die können der Polizei hier sogar noch etwas beibringen.

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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2350

Beitrag(#2143023) Verfasst am: 15.07.2018, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Das Polizeiopfer Yitzak Melamed im Interview

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article214842575/Antisemitismus-Opfer-ueber-Polizei-Abscheuliches-Verhalten.html

Zitat:

Was denken Sie zwei Tage nach dem Vorfall über Deutschland?

Melamed: Ganz sicher habt ihr ein Pro­blem mit dem Antisemitismus, aber ihr habt auch ein Problem mit brutaler Polizeigewalt.

(...)
Was beschäftigt Sie am meisten?

Melamed: Die Art und Weise, wie die Polizei den Fall kolportierte, verstört mich sehr. Der Vorfall mit dem jungen Mann, der mich beschimpfte, das war natürlich schlimm. Aber nichts im Vergleich mit der Gewalt, die von den Polizisten ausging. Sie können es mit der Polizei von Baltimore aufnehmen, die für ihren Rassismus bekannt ist. Schicken Sie ein paar von den Deutschen her, die können der Polizei hier sogar noch etwas beibringen.

Ich denke, die Polizei in den USA ist noch schlimmer.
Ganz zu schweigen von anderen Ecken in der Welt.
https://de.sputniknews.com/panorama/20180625321303991-gesamte-polizei-verhaftet/ schrieb:
Zitat:
Alle Mitarbeiter der Polizei der mexikanischen Stadt Ocampo im Bundesstaat Guanajuato sind wegen des Verdachts auf Beteiligung an der Ermordung des kandidierenden Bürgermeisters verhaftet worden.

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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 2001

Beitrag(#2143029) Verfasst am: 15.07.2018, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Der Unterschied wird schon an der langen Latte der Honoratioren, die sich entschuldigen wollten, deutlich. Nun war es zwar ein unschuldiges und besonders peinliches Opfer, aber polizeiliches Fehlverhalten wird jedenfalls in NRW durchaus nicht folgenlos untersucht.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9385
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2143065) Verfasst am: 15.07.2018, 20:35    Titel: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemitismus Antworten mit Zitat

auch in Hessen nicht.

Erstaunlich,
das nun keiner über einen weiteren Vorfall eines importierten Antisemitismus diskutieren und sprechen möchte,
sondern diesen Fall als ein Beispiel für Polizeigewalt.

Das ist er aber nur bedingt - denn nach wie vor gehe ich von einem Versehen aus.

Aus dem Link von Addi:

Zitat:
Melamed: Er wurde ärgerlich und riss mir die Kippa runter, die ich aufhob. Er sagte: „In Deutschland kannst du keine Kippa tragen.“ Mehrmals riss er mir dann die Kippa wieder runter und schubste mich. An diesem Punkt rief meine Kollegin nach Hilfe, und Passanten riefen die Polizei. Er schubste mich wieder, lief dann auf die Wiese, kam zurück, und dann versuchte ich ihn zu treten, um mich zu wehren. Ich traf sein Bein, und er lief wieder weg, drehte ein paar Runden um den Rasen. Mehrmals ging das hin und her. Ich fragte mich schon, wo die Polizei bleibt. Nach 20 Minuten kam sie endlich.


nun kommen also die Polizisten an die Wiese,
und ich bezweifle dass sie von Augenzeugen eine genaue Täter - Opfer Beschreibung bekamen.

Und dann sehen sie halt einen Mann vor einem Mann wegrennen.

Ist der, der vor dem Mann wegläuft nun Opfer oder Täter? Da die Polizisten gerufen wurden, um einen Mann vor einem anderen Mann zu schützen - griffen sie sich halt den Verfolger heraus.
Schulterzucken

Weil sie nicht wussten - wie der Mann vielleicht tickt - überwältigen sie diesen erst mal mit 4 Mann. Soweit ist auch dies normal.
Schließlich gilt es mögliche Messerangriffe auszuschließen.
Sonst geht es einem wie dem Polizisten in Hessen, der von einem Psycho erstochen wurde:

https://www.hessenschau.de/panorama/polizist-am-herborner-bahnhof-erstochen,herborn-104.html

Einzig die angeblichen Schläge - was auch vielleicht zu Boden drücken des Gesichtes sein kann - also das 'Opfer' versucht immer den Kopf zu heben und der Polizist drückt diesen halt unten. Und dies wiederholt sich dann so oft, dass das Opfer das Gefühl hat, er würde 30 mal ins Gesicht geschlagen werden.
In einer solchen Situation der polizeilichen Übermacht empfiehlt sich die Castorgemäße Passivität - also die Duldungsstarre bis zum Abtransport auf das Revier.

Sollte es sich aber tatsächlich um absichtlich ausgeführte Schläge ohne Grund gehalten haben - dann wird es natürlich für den Polizisten Konsequenzen haben.

Es ist ja nicht das erste Mal, das eine normale polizeiliche Maßnahme als 'Polizeigewalt' diffamiert wird.
Zuletzt gab es den Versuch einer Alarmdiskussion im Deutschrapmilieu.
Da gab es die Razzia gegen die 187er Straßenbande in Hamburg:

https://www.youtube.com/watch?v=LPz_yNO8X9I

und Oliver Marquart von Hip-Hop.de brachte dazu dann einen seiner üblichen peinlichen Artikel:
https://rap.de/news/127949-verdacht-auf-drogen-und-waffenhandel-razzia-bei-der-187-strassenbande/

Zitat:
Drogenhandel? Ernsthaft jetzt? Anscheinend kennt die Polizei Hamburg Instagram nicht. Nur so lässt sich erklären, warum die Beamten der Hansestadt heute morgen einen SEK-Einsatz bei den Jungs von der 187 Strassenbande für nötig hielten – genauer bei Maxwell.

Doch von vorne: Gegen sechs Uhr morgens sollen Polizisten eine Wohnungstür aufgebrochen haben. Das berichtet die Hamburger „Morgenpost“. Die Beamten vermuten, dass Maxwell dort lebt.
(...)
Gerade, als die Polizei sich wieder zurückziehen will, soll dann ein schwarzer Mercedes vorgefahren sein. Einer der Insassen: Maxwell. Mit gezückten Schusswaffen und Sturmhaube auf dem Kopf nehmen die Beamten ihn fest.
(...)


Doch was sollte sie bei den Rappern mit dem Vorstrafenregister der 187er Bande anders machen?
Einer Band, die offen mit vermeintlichen Schnellfeuerwaffenbesitz prahlt.

Ergänzend sei noch auf folgendes hingewiesen:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen/wegen-beleidigung-hoehere-strafe-in-herborn-14417636.html
_________________
Derzeit ohne Untertitel
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4719

Beitrag(#2143083) Verfasst am: 15.07.2018, 22:14    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
auch in Hessen nicht.

Erstaunlich,
das nun keiner über einen weiteren Vorfall eines importierten Antisemitismus diskutieren und sprechen möchte,
sondern diesen Fall als ein Beispiel für Polizeigewalt.

Nicht erstaunlich. Wir sind hier schliesslich im FGH.
Mich wundert nur, dass hier noch keiner neue Lichterketten für den "Kampf gegen Rechts" gefordert hat.
Der Pali war ja nur ein "verwirrter Einzeltäter".
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2143090) Verfasst am: 15.07.2018, 22:43    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
auch in Hessen nicht.

Erstaunlich,
das nun keiner über einen weiteren Vorfall eines importierten Antisemitismus diskutieren und sprechen möchte,
sondern diesen Fall als ein Beispiel für Polizeigewalt.

Das ist er aber nur bedingt - denn nach wie vor gehe ich von einem Versehen aus.

Aus dem Link von Addi:

Zitat:
Melamed: Er wurde ärgerlich und riss mir die Kippa runter, die ich aufhob. Er sagte: „In Deutschland kannst du keine Kippa tragen.“ Mehrmals riss er mir dann die Kippa wieder runter und schubste mich. An diesem Punkt rief meine Kollegin nach Hilfe, und Passanten riefen die Polizei. Er schubste mich wieder, lief dann auf die Wiese, kam zurück, und dann versuchte ich ihn zu treten, um mich zu wehren. Ich traf sein Bein, und er lief wieder weg, drehte ein paar Runden um den Rasen. Mehrmals ging das hin und her. Ich fragte mich schon, wo die Polizei bleibt. Nach 20 Minuten kam sie endlich.


nun kommen also die Polizisten an die Wiese,
und ich bezweifle dass sie von Augenzeugen eine genaue Täter - Opfer Beschreibung bekamen.

Und dann sehen sie halt einen Mann vor einem Mann wegrennen.

Ist der, der vor dem Mann wegläuft nun Opfer oder Täter? Da die Polizisten gerufen wurden, um einen Mann vor einem anderen Mann zu schützen - griffen sie sich halt den Verfolger heraus.
Schulterzucken

Weil sie nicht wussten - wie der Mann vielleicht tickt - überwältigen sie diesen erst mal mit 4 Mann. Soweit ist auch dies normal.
Schließlich gilt es mögliche Messerangriffe auszuschließen.
Sonst geht es einem wie dem Polizisten in Hessen, der von einem Psycho erstochen wurde:

https://www.hessenschau.de/panorama/polizist-am-herborner-bahnhof-erstochen,herborn-104.html

Einzig die angeblichen Schläge - was auch vielleicht zu Boden drücken des Gesichtes sein kann - also das 'Opfer' versucht immer den Kopf zu heben und der Polizist drückt diesen halt unten. Und dies wiederholt sich dann so oft, dass das Opfer das Gefühl hat, er würde 30 mal ins Gesicht geschlagen werden.
In einer solchen Situation der polizeilichen Übermacht empfiehlt sich die Castorgemäße Passivität - also die Duldungsstarre bis zum Abtransport auf das Revier.

Sollte es sich aber tatsächlich um absichtlich ausgeführte Schläge ohne Grund gehalten haben - dann wird es natürlich für den Polizisten Konsequenzen haben.

Es ist ja nicht das erste Mal, das eine normale polizeiliche Maßnahme als 'Polizeigewalt' diffamiert wird.
Zuletzt gab es den Versuch einer Alarmdiskussion im Deutschrapmilieu.
Da gab es die Razzia gegen die 187er Straßenbande in Hamburg:

https://www.youtube.com/watch?v=LPz_yNO8X9I

und Oliver Marquart von Hip-Hop.de brachte dazu dann einen seiner üblichen peinlichen Artikel:
https://rap.de/news/127949-verdacht-auf-drogen-und-waffenhandel-razzia-bei-der-187-strassenbande/

Zitat:
Drogenhandel? Ernsthaft jetzt? Anscheinend kennt die Polizei Hamburg Instagram nicht. Nur so lässt sich erklären, warum die Beamten der Hansestadt heute morgen einen SEK-Einsatz bei den Jungs von der 187 Strassenbande für nötig hielten – genauer bei Maxwell.

Doch von vorne: Gegen sechs Uhr morgens sollen Polizisten eine Wohnungstür aufgebrochen haben. Das berichtet die Hamburger „Morgenpost“. Die Beamten vermuten, dass Maxwell dort lebt.
(...)
Gerade, als die Polizei sich wieder zurückziehen will, soll dann ein schwarzer Mercedes vorgefahren sein. Einer der Insassen: Maxwell. Mit gezückten Schusswaffen und Sturmhaube auf dem Kopf nehmen die Beamten ihn fest.
(...)


Doch was sollte sie bei den Rappern mit dem Vorstrafenregister der 187er Bande anders machen?
Einer Band, die offen mit vermeintlichen Schnellfeuerwaffenbesitz prahlt.

Ergänzend sei noch auf folgendes hingewiesen:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen/wegen-beleidigung-hoehere-strafe-in-herborn-14417636.html



Das wird doch schon so diskutiert und zwar in dem Thread, wo das auch hingehört:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=36179&postdays=0&postorder=asc&&start=0


In diesem Thread geht's um Polizeigewalt und unter diesem Aspekt kann man den Vorfall eben auch sehen. Wo ist da jetzt Dein Problem? Schulterzucken
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Alchemist
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Beitrag(#2143093) Verfasst am: 15.07.2018, 22:51    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
auch in Hessen nicht.

Erstaunlich,
das nun keiner über einen weiteren Vorfall eines importierten Antisemitismus diskutieren und sprechen möchte,
sondern diesen Fall als ein Beispiel für Polizeigewalt.

Nicht erstaunlich. Wir sind hier schliesslich im FGH.
Mich wundert nur, dass hier noch keiner neue Lichterketten für den "Kampf gegen Rechts" gefordert hat.
Der Pali war ja nur ein "verwirrter Einzeltäter".


Das war eine schöne Zeit bisher, denn
3 Monate hast du uns mit deinem Mist in Ruhe gelassen. Mit den Augen rollen
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wolle
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Beitrag(#2143097) Verfasst am: 15.07.2018, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Einen mit 1,5 Promille Betrunkenen kann man ohne weiteres mit einem Schlagstock abwehren, wenn man nur 5 Minuten pro Tag trainiert.
Dazu braucht es keine Schusswaffe.
Aber dazu sind viele unserer Beamten wohl nicht in der Lage.
Mit einer Schutzweste müsste auch die gefährlichsten Stiche abzuhalten sein.
Sich dann auch noch zu zweit mit einem Klappmesser von einem Besoffenen töten/ schwer verletzen zu lassen, wenn man eine Schusswaffe dabei hat, grenzt schon an Unfähigkeit.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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DonMartin
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Beitrag(#2143101) Verfasst am: 15.07.2018, 23:36    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

In diesem Thread geht's um Polizeigewalt und unter diesem Aspekt kann man den Vorfall eben auch sehen. Wo ist da jetzt Dein Problem? Schulterzucken

Dass über den "grossen weissen Elefanten" elegant hinweggesehen wird.
Ohne den Antisemiten mit Nahost-Hintergrund hätte es den Polizeieinsatz überhaupt nicht gegeben.
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beachbernie
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Beitrag(#2143107) Verfasst am: 16.07.2018, 00:41    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

In diesem Thread geht's um Polizeigewalt und unter diesem Aspekt kann man den Vorfall eben auch sehen. Wo ist da jetzt Dein Problem? Schulterzucken

Dass über den "grossen weissen Elefanten" elegant hinweggesehen wird.
Ohne den Antisemiten mit Nahost-Hintergrund hätte es den Polizeieinsatz überhaupt nicht gegeben.


Ich sagte ja bereits, Dein "grosser weisser Elefant" wird bereits in dem Thread diskutiert, wo er thematisch hingehört und damit auch Leute wie Du den finden koennen habe ich den gleich verlinkt.

Oder willst Du erreichen, dass sich alle Threads nur noch mit Deinem Lieblingsthema befassen?
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Beitrag(#2143111) Verfasst am: 16.07.2018, 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-geschlagener-juedischer-professor-wirft-polizei-luegen-vor-a-1218428.html

Zitat:
Das Opfer eines antisemitischen Angriffs in Bonn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei in der Stadt. In einem Brief an die Deutsche Presse-Agentur und andere Medien, der auch dem SPIEGEL vorliegt, beschuldigt Professor Jitzchak Jochanan Melamed die Bonner Polizei, Lügen über den Vorfall zu verbreiten. Diese sollten die Brutalität und Ineffizienz der Einsatzkräfte verdecken.
(...)
Der Professor schreibt zudem, auf der Wache sei ihm auch gedroht worden, wenn er sich offiziell beschwere, werde man sagen, er habe sich der Festnahme widersetzt.


Bekannte Polizeitaktik.


Zitat:
Einer der Beamten habe ihm gesagt, er sei von ihm an der Hand berührt worden, und erst als Reaktion darauf seien die Beamten gegen ihn vorgegangen.


Wenn "an der Hand berühren" jetzt schon reicht, um "Widerstand zu leisten"/von der Polizei vermöbelt zu werden...

Es muß ja doch irgendwo eine Verhältnismäßigkeit bestehen. Daß das denkbar undifferenziert ist, haben schon Einige kritisiert, als die entsprechende Gesetzesänderung diskutiert wurde: Wenn jemand von Polizisten in den Schwitzkasten genommen werde, die ihm dabei die Luft abdrücken, und daraufhin versuche, sich Luft zu verschaffen, dann sei das eben keine "Widerstandshandlung", und müsse man demjenigen nicht "mit dem Schlagstock die Muskeln lockern", wie es es dann schonmal hieß.
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Beitrag(#2143114) Verfasst am: 16.07.2018, 06:21    Titel: Teamarbeit rettet Leben Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Einen mit 1,5 Promille Betrunkenen kann man ohne weiteres mit einem Schlagstock abwehren, wenn man nur 5 Minuten pro Tag trainiert.
Dazu braucht es keine Schusswaffe.
Aber dazu sind viele unserer Beamten wohl nicht in der Lage.
Mit einer Schutzweste müsste auch die gefährlichsten Stiche abzuhalten sein.
Sich dann auch noch zu zweit mit einem Klappmesser von einem Besoffenen töten/ schwer verletzen zu lassen, wenn man eine Schusswaffe dabei hat, grenzt schon an Unfähigkeit.


wenn Unklarheiten bestehen,
dann fackelt unsere Polizei auch mit den Schusswaffen nicht lange:

https://www.hessenschau.de/panorama/polizisten-feuerten-25-mal-auf-messerangreifer,moerfelden-schuesse-100.html
Zitat:

Polizisten feuerten 25 Mal auf Messerangreifer

Insgesamt 25 Schüsse haben Polizisten am vergangenen Samstag in Mörfelden (Groß-Gerau) auf einen 19-Jährigen abgegeben. Acht davon trafen - eine Kugel durchschlug den Oberkörper und tötete den Mann.



ansonsten,
es gilt auch kleine Messerverletzungen möglichst zu vermeiden,
insofern wird dann halt schnell und mit mehreren Personen gleichzeitig reagiert.
Und zur Not eben auch direkt mit der Waffe.

Wenn man also weiß, wie die Polizei reagieren könnte,
dann verhält man sich auch als Opfer anders und lässt vielleicht von der Verfolgung des Täters ab.
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Beitrag(#2143115) Verfasst am: 16.07.2018, 06:54    Titel: Polizei in NRW warnt vor immer mehr Messer-Attacken Antworten mit Zitat

Zitat:
Polizei in NRW warnt vor immer mehr Messer-Attacken


https://www.nrz.de/politik/polizei-in-nrw-warnt-vor-immer-mehr-messer-attacken-id213731789.html
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DonMartin
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Beitrag(#2143119) Verfasst am: 16.07.2018, 07:29    Titel: Re: Teamarbeit rettet Leben Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:


https://www.hessenschau.de/panorama/polizisten-feuerten-25-mal-auf-messerangreifer,moerfelden-schuesse-100.html
Zitat:

Polizisten feuerten 25 Mal auf Messerangreifer

Insgesamt 25 Schüsse haben Polizisten am vergangenen Samstag in Mörfelden (Groß-Gerau) auf einen 19-Jährigen abgegeben. Acht davon trafen - eine Kugel durchschlug den Oberkörper und tötete den Mann.


Mir scheint, die hessische Polizei sollte dringend an ihrer Schiessausbildung arbeiten.
2/3 daneben geschossen (Kollateralschaden ?) und volle acht Treffer um den Mann aus dem Verkehr zu ziehen.
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DonMartin
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Beitrag(#2143120) Verfasst am: 16.07.2018, 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Mit einer Schutzweste müsste auch die gefährlichsten Stiche abzuhalten sein.
Sich dann auch noch zu zweit mit einem Klappmesser von einem Besoffenen töten/ schwer verletzen zu lassen, wenn man eine Schusswaffe dabei hat, grenzt schon an Unfähigkeit.

Bist Du Nahkämpfer? Ich auch nicht, kann mir aber lebhaft vorstellen, dass es für das Herausfummeln
einer Pistole ein bisschen spät ist, wenn einem jemand mit Messer auf Armlänge oder weniger gegenübersteht.
Eine Weste schützt auch nicht gegen Stiche in den Hals oder Arm oder Bein,
auch danach kann man tot oder kampfunfähig sein.
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