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Polizeigewalt in Deutschland
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 2174
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2143365) Verfasst am: 18.07.2018, 08:38    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Schieb

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:

[...]
...tausende Eingriffe der Staatsgewalt gehen korrekt, geschmeidig, gesetzeskonform über die Bühne. 3 im Monat gehen daneben.
(...)

Gibts eine Stastik für deine Zahlen?


Kommt da noch was?


Smilie
Klar...es ergeht der Hinweis auf das Lesen deiner regionalen Tageszeitungen, die schreiben dazu was, kann daraus ganz einfach entwickelt werden.


Daraus kann man dann "entwickeln", dass der durch Polizeigewalt Geschädigte selber schuld war.

Weil:

https://www.jetzt.de/politik/rassismus-in-der-polizei-ein-junger-polizist-berichtet

Zitat:
„Die Feinde sind immer die Linken und die Ausländer“
Ein junger Polizist spricht über Rassismus und Korpsgeist in der Polizei.

...
Draußen auf der Straße entstehen immer wieder heikle Situationen und es kommt auch zu Übergriffen durch die Polizei. Schon ganz am Anfang hat ein Kollege zu mir gesagt: ‚Wenn mal was schiefgeht, mach dir keinen Kopf – wir schreiben es gerade.‘ Das war mit das Erste, was ich gelernt habe: Man kann es immer gerade schreiben. Manchmal sind es in so einem Bericht nur Nuancen, die aus einem Geschädigten in Sachen Polizeigewalt einen Beschuldigten in Sachen Widerstand gegen Polizeibeamte machen.




Gödelchen hat folgendes geschrieben:

Blubb


Mehr ist von dir wirklich nicht zu erwarten. Da sollte man sich glatt mal wünschen, dass du ein Opfer von Polizeigewalt wirst, aber sowas wünscht man sich im FGH nicht. Smilie
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11269

Beitrag(#2143395) Verfasst am: 18.07.2018, 13:46    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Schieb

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:

[...]
...tausende Eingriffe der Staatsgewalt gehen korrekt, geschmeidig, gesetzeskonform über die Bühne. 3 im Monat gehen daneben.
(...)

Gibts eine Stastik für deine Zahlen?


Kommt da noch was?


Smilie
Klar...es ergeht der Hinweis auf das Lesen deiner regionalen Tageszeitungen, die schreiben dazu was, kann daraus ganz einfach entwickelt werden.

Wenn man hier im Forum mit Zahlen argumentativ operiert, ist es so üblich, dass man sie belegt.
Wenn sie ganz einfach entwickelt werden wie in diesem Falle von dir, dann nennt man das Falschbehauptung. Oder Lüge, suchs dir aus.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

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and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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Gödelchen
registrierter User



Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 771

Beitrag(#2143415) Verfasst am: 18.07.2018, 16:06    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Schieb

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:

[...]
...tausende Eingriffe der Staatsgewalt gehen korrekt, geschmeidig, gesetzeskonform über die Bühne. 3 im Monat gehen daneben.
(...)

Gibts eine Stastik für deine Zahlen?


Kommt da noch was?


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Klar...es ergeht der Hinweis auf das Lesen deiner regionalen Tageszeitungen, die schreiben dazu was, kann daraus ganz einfach entwickelt werden.

Wenn man hier im Forum mit Zahlen argumentativ operiert, ist es so üblich, dass man sie belegt.
Wenn sie ganz einfach entwickelt werden wie in diesem Falle von dir, dann nennt man das Falschbehauptung. Oder Lüge, suchs dir aus.


Ich suche mir was anderes aus. Du stehst neben dem Leben, das sich mit den zur Verfügung gestellten Infos selber entwickeln kann. Wie man dazu vereinfachend sagt, kannst du zwischen den beiden Begriffen dazu aussuchen .

Schenk dir dein a.h.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37809
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2143421) Verfasst am: 18.07.2018, 17:03    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Schieb

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:

[...]
...tausende Eingriffe der Staatsgewalt gehen korrekt, geschmeidig, gesetzeskonform über die Bühne. 3 im Monat gehen daneben.
(...)

Gibts eine Stastik für deine Zahlen?


Kommt da noch was?


Smilie
Klar...es ergeht der Hinweis auf das Lesen deiner regionalen Tageszeitungen, die schreiben dazu was, kann daraus ganz einfach entwickelt werden.

Wenn man hier im Forum mit Zahlen argumentativ operiert, ist es so üblich, dass man sie belegt.
Wenn sie ganz einfach entwickelt werden wie in diesem Falle von dir, dann nennt man das Falschbehauptung. Oder Lüge, suchs dir aus.


Ich suche mir was anderes aus. Du stehst neben dem Leben, das sich mit den zur Verfügung gestellten Infos selber entwickeln kann. Wie man dazu vereinfachend sagt, kannst du zwischen den beiden Begriffen dazu aussuchen .

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Am Kopf kratzen Also; jemand der ein beleg haben will für irgendwelche Behauptungen "steht neben dem Leben".
Merkwürdige Auffassungen von Diskussionen hast Du aber schon. Mit den Augen rollen
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11269

Beitrag(#2143472) Verfasst am: 18.07.2018, 20:58    Titel: Re: Täter - Opfer Verwechslung kann passieren, wichtiger importierter Antisemiti Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Schieb

schtonk hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:

[...]
...tausende Eingriffe der Staatsgewalt gehen korrekt, geschmeidig, gesetzeskonform über die Bühne. 3 im Monat gehen daneben.
(...)

Gibts eine Stastik für deine Zahlen?


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Wenn man hier im Forum mit Zahlen argumentativ operiert, ist es so üblich, dass man sie belegt.
Wenn sie ganz einfach entwickelt werden wie in diesem Falle von dir, dann nennt man das Falschbehauptung. Oder Lüge, suchs dir aus.


Ich suche mir was anderes aus. Du stehst neben dem Leben, das sich mit den zur Verfügung gestellten Infos selber entwickeln kann. Wie man dazu vereinfachend sagt, kannst du zwischen den beiden Begriffen dazu aussuchen .

Schenk dir dein a.h.


Am Kopf kratzen Also; jemand der ein beleg haben will für irgendwelche Behauptungen "steht neben dem Leben".
Merkwürdige Auffassungen von Diskussionen hast Du aber schon. Mit den Augen rollen

Das übliche Geplapper, um die eigenen Unzulänglichkeiten zu übertünchen.
Darf man nix drauf geben.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 2174
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2144033) Verfasst am: 23.07.2018, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewalt-in-deutschland-taeter-in-uniform.1247.de.html?dram:article_id=420459

Zitat:
Wenn Polizisten in Deutschland Straftaten begehen, werden sie nur sehr selten zur Verantwortung gezogen – begünstigt durch ein System, in dem Gewalt von Polizisten nicht unabhängig untersucht wird. Dafür landen nicht selten die Opfer auf der Anklagebank.


Ausstrahlung: Dienstag, 24.07.2018, 19:15 Uhr (Deutschlandfunk)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42351
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2144121) Verfasst am: 23.07.2018, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewalt-in-deutschland-taeter-in-uniform.1247.de.html?dram:article_id=420459

Zitat:
Wenn Polizisten in Deutschland Straftaten begehen, werden sie nur sehr selten zur Verantwortung gezogen – begünstigt durch ein System, in dem Gewalt von Polizisten nicht unabhängig untersucht wird. Dafür landen nicht selten die Opfer auf der Anklagebank.


Ausstrahlung: Dienstag, 24.07.2018, 19:15 Uhr (Deutschlandfunk)



Ich glaube dieses Phänomen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern überall, wo es Polizei gibt.

Es erklärt sich z.T. auch aus einem gewissen Korpsgeist, der sich in solchen Organisationen quasi automatisch bildet. Polizisten muessen immer damit rechnen, dass sie in Situationen geraten, in denen sie darauf angewiesen sind, dass ihnen ihre Kollegen bedingungslos zu Hilfe eilen und dabei oft ihr eigenes Leben riskieren. Sowas schweisst zusammen! Die negative Begleiterscheinung ist die, dass dieser Zusammenhalt auch bewirken kann, dass sich Polizisten gegenseitig decken, wenn Straftaten durch die Polizei begangen werden. Ersteres zu bewahren und Letzteres zu beseitigen grenzt dabei irgendwo an die Quadratur des Kreises.

Dies soll nichts entschuldigen, kann aber erklaeren, weshalb dieses hier zurecht beklagte Phaenomen so schwer zu beseitigen ist.
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Skeptiker
linksunten



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Beiträge: 14820
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2145263) Verfasst am: 01.08.2018, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewalt-in-deutschland-taeter-in-uniform.1247.de.html?dram:article_id=420459

Zitat:
Wenn Polizisten in Deutschland Straftaten begehen, werden sie nur sehr selten zur Verantwortung gezogen – begünstigt durch ein System, in dem Gewalt von Polizisten nicht unabhängig untersucht wird. Dafür landen nicht selten die Opfer auf der Anklagebank.


Ausstrahlung: Dienstag, 24.07.2018, 19:15 Uhr (Deutschlandfunk)



Ich glaube dieses Phänomen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern überall, wo es Polizei gibt.

Es erklärt sich z.T. auch aus einem gewissen Korpsgeist, der sich in solchen Organisationen quasi automatisch bildet. Polizisten muessen immer damit rechnen, dass sie in Situationen geraten, in denen sie darauf angewiesen sind, dass ihnen ihre Kollegen bedingungslos zu Hilfe eilen und dabei oft ihr eigenes Leben riskieren. Sowas schweisst zusammen! Die negative Begleiterscheinung ist die, dass dieser Zusammenhalt auch bewirken kann, dass sich Polizisten gegenseitig decken, wenn Straftaten durch die Polizei begangen werden. Ersteres zu bewahren und Letzteres zu beseitigen grenzt dabei irgendwo an die Quadratur des Kreises.

Dies soll nichts entschuldigen, kann aber erklaeren, weshalb dieses hier zurecht beklagte Phaenomen so schwer zu beseitigen ist.


Nein, es muss folgendes eingerichtet werden:

a) eine professionelle und demokratische Ausbildung und

b) eine unabhängige, transparente und demokratische Kontrolle der Polizei.

Die geschilderten Vorfälle deuten darauf hin, dass beides nicht vorhanden ist, vor allem Letzteres.

Ein Naturgesetz ist so ein Korpsgeist ganz gewiss nicht.
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#2145269) Verfasst am: 01.08.2018, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewalt-in-deutschland-taeter-in-uniform.1247.de.html?dram:article_id=420459

Zitat:
Wenn Polizisten in Deutschland Straftaten begehen, werden sie nur sehr selten zur Verantwortung gezogen – begünstigt durch ein System, in dem Gewalt von Polizisten nicht unabhängig untersucht wird. Dafür landen nicht selten die Opfer auf der Anklagebank.


Ausstrahlung: Dienstag, 24.07.2018, 19:15 Uhr (Deutschlandfunk)



Ich glaube dieses Phänomen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern überall, wo es Polizei gibt.

Es erklärt sich z.T. auch aus einem gewissen Korpsgeist, der sich in solchen Organisationen quasi automatisch bildet. Polizisten muessen immer damit rechnen, dass sie in Situationen geraten, (...)

Dies soll nichts entschuldigen, kann aber erklaeren, weshalb dieses hier zurecht beklagte Phaenomen so schwer zu beseitigen ist.


Nein, es muss folgendes eingerichtet werden:

a) eine professionelle und demokratische Ausbildung und

b) eine unabhängige, transparente und demokratische Kontrolle der Polizei.

Die geschilderten Vorfälle deuten darauf hin, dass beides nicht vorhanden ist, vor allem Letzteres.

Ein Naturgesetz ist so ein Korpsgeist ganz gewiss nicht.


a) liegt bei unserer Polizei vor.

b) da habert es noch an einigen Stellen - weil auch wenn es andere Polizeistationen / -einheiten oder sonstwas sind, die solche Vorfälle untersuchen, so sind diese internen Kontrolleure immer noch Teil des Systems. Hier sind die Stellschrauben.

Ansonsten hat es ja BB schön beschrieben - und 'weltweit' trifft es auch ganz gut.
Schließlich gilt: Wer geht zur Polizei?
Das sind charakterlich nicht die Menschen, die alles mit der Kraft ihrer Argumente meinen regeln zu können und auch nicht die, die bei 'unschönen' Dingen - also strafrelevanten Dingen erst mal den weggucker aktivieren.
Sondern es sind eben diejenigen, die gerne 'Ordnung' haben. Recht und Ordnung eben. Egal in welchem politischen System.
Und ein gewisser Korpsgeist liegt halt dann doch leider in der Natur des Polizisten - wenn er zu mehreren agiert.

Wie gut und friedlich unsere Polizei ist - bestätigen übrigens unsere Flüchtlinge - denn von diesen höre ich eigentlich ausschließlich nur ein positives Feedback - ganz anders als die Polizei in ihren Ländern.

Wir sollten also in die Bewertung der Polizei nicht ausschließlich außerordentliche Ereignisse wie den G20 Gipfel in Hamburg einbeziehen, sondern auch schauen, wie wir die Polizeigewalt im Alltag erleben,
und ob wir ihre Präsenz als bedrohlich und einschüchternd wahrnehmen. Und beides kann ich für mich zumindest verneinen. Insbesondere wenn man schon längere Zeit im Ausland gelebt hat - weiß man, was man an der zurückhaltenden Art unserer Polizisten hat.

Und im Zweifelsfall sind für so ein Theater wie G20 vor allem politische Verantwortliche zunächst zu Fall zu bringen - also verantwortliche Innenminister, etc.
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Tarvoc
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Beitrag(#2145271) Verfasst am: 01.08.2018, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nach der Revolution wird sowieso neu rekrutiert. Cool
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schtonk
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Beitrag(#2145273) Verfasst am: 01.08.2018, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
[...]
...
Schließlich gilt: Wer geht zur Polizei?
Das sind charakterlich nicht die Menschen, die alles mit der Kraft ihrer Argumente meinen regeln zu können und auch nicht die, die bei 'unschönen' Dingen - also strafrelevanten Dingen erst mal den weggucker aktivieren.
(...)
Wie gut und friedlich unsere Polizei ist - bestätigen übrigens unsere Flüchtlinge - denn von diesen höre ich eigentlich ausschließlich nur ein positives Feedback - ganz anders als die Polizei in ihren Ländern.
...

Also du meinst, Polizisten, die den Weggucker aktivieren, haben eine professionelle und demokratische Ausbildung durchlaufen?
Du unterstellst ihnen ja selbst charakterliche Defizite, meinst aber im gleichen Atemzug, irgendwas von gut und friedlich daherbeten zu müssen.

Was möchtest du eigentlich ausdrücken?
Dass der Polizist an sich charakterlich defizitär, aber freundlich und lieb ist? Sehr glücklich

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...) Insbesondere wenn man schon längere Zeit im Ausland gelebt hat - weiß man, was man an der zurückhaltenden Art unserer Polizisten hat.(...)


Klar, es ist schön, wenn hier in D die Polizisten keine Schwulen verprügeln wie z.B. in Russland. Aber doch selbstverständlich, da verbietet sich jeder Massstab.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
... Und im Zweifelsfall sind für so ein Theater wie G20 vor allem politische Verantwortliche zunächst zu Fall zu bringen - also verantwortliche Innenminister, etc.

Der G20-Polizeieinsatz war ein Theater? Niedlich. Quasi moderne KnüppelundMaulschellen-Kunst...

Und lass uns bei Gelegenheit wissen, wie du politisch Verantwortliche zu Fall zu bringen gedenkst.
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Beitrag(#2145320) Verfasst am: 02.08.2018, 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Nach der Revolution wird sowieso neu rekrutiert. Cool


Smilie
dann musst Du aber nach 5 Jahren neu rekrutieren,
oder wieder Revolution machen,
also immer schön durch Revolution die Staatsbediensteten austauschen.
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Beitrag(#2145321) Verfasst am: 02.08.2018, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
[...]
...
Schließlich gilt: Wer geht zur Polizei?
Das sind charakterlich nicht die Menschen, die alles mit der Kraft ihrer Argumente meinen regeln zu können und auch nicht die, die bei 'unschönen' Dingen - also strafrelevanten Dingen erst mal den weggucker aktivieren.
(...)
(...)
...

Also du meinst, Polizisten, die den Weggucker aktivieren, haben eine professionelle und demokratische Ausbildung durchlaufen?
(...)

Mit "Weggucker" sind hier nicht die Polizisten gemeint,
sondern eben diejenigen, die 'nicht' Polizisten werden wollen.
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Beitrag(#2145324) Verfasst am: 02.08.2018, 10:20    Titel: G20 und der schwarze Block Antworten mit Zitat

Zur Gewalt des Schwarzen Blockes auf dem G20 Gipfel in Hamburg gibt es eine umfangreiche Dokumentation - 45min:

Die schwarze Gewalt
https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-schwarze-Gewalt/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=52810804

Zitat:
Während des G20-Gipfels in Hamburg hat eine Gruppe von Linksextremisten innerhalb weniger Minuten schwere Zerstörungen angerichtet. Der Zug der Gewalttäter war minutiös geplant. Die Doku begleitet die Ermittlungsarbeiten seit Juli 2017.


Auch innerhalb der Linken gibt es Kritiker am Vorgehen des Schwarzen Blockes,
nur,
diese Kritiker stellen sich diesen Krawallradikalen nicht entgegen,
verhaften diese nicht (was sie ja auch nicht dürfen, zwinkern,
oder liefern auch sonst irgendwie groß sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Täter.

Insofern muss es unsere Polizei tun.
Schulterzucken
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Beitrag(#2145327) Verfasst am: 02.08.2018, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Nach der Revolution wird sowieso neu rekrutiert. Cool

Smilie dann musst Du aber nach 5 Jahren neu rekrutieren,

Nein. Alle paar Wochen. zwinkern
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schtonk
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Beiträge: 11269

Beitrag(#2145487) Verfasst am: 02.08.2018, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
[...]
...
Schließlich gilt: Wer geht zur Polizei?
Das sind charakterlich nicht die Menschen, die alles mit der Kraft ihrer Argumente meinen regeln zu können und auch nicht die, die bei 'unschönen' Dingen - also strafrelevanten Dingen erst mal den weggucker aktivieren.
(...)
(...)
...

Also du meinst, Polizisten, die den Weggucker aktivieren, haben eine professionelle und demokratische Ausbildung durchlaufen?
(...)

Mit "Weggucker" sind hier nicht die Polizisten gemeint,
sondern eben diejenigen, die 'nicht' Polizisten werden wollen.

Ach so. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, dass ich diesen Beruf nicht gewählt habe?
Und du bist demnach ein tapferer Hingucker in Polizeiuniform? Sehr glücklich
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beachbernie
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Beitrag(#2145496) Verfasst am: 02.08.2018, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewalt-in-deutschland-taeter-in-uniform.1247.de.html?dram:article_id=420459

Zitat:
Wenn Polizisten in Deutschland Straftaten begehen, werden sie nur sehr selten zur Verantwortung gezogen – begünstigt durch ein System, in dem Gewalt von Polizisten nicht unabhängig untersucht wird. Dafür landen nicht selten die Opfer auf der Anklagebank.


Ausstrahlung: Dienstag, 24.07.2018, 19:15 Uhr (Deutschlandfunk)



Ich glaube dieses Phänomen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern überall, wo es Polizei gibt.

Es erklärt sich z.T. auch aus einem gewissen Korpsgeist, der sich in solchen Organisationen quasi automatisch bildet. Polizisten muessen immer damit rechnen, dass sie in Situationen geraten, (...)

Dies soll nichts entschuldigen, kann aber erklaeren, weshalb dieses hier zurecht beklagte Phaenomen so schwer zu beseitigen ist.


Nein, es muss folgendes eingerichtet werden:

a) eine professionelle und demokratische Ausbildung und

b) eine unabhängige, transparente und demokratische Kontrolle der Polizei.

Die geschilderten Vorfälle deuten darauf hin, dass beides nicht vorhanden ist, vor allem Letzteres.

Ein Naturgesetz ist so ein Korpsgeist ganz gewiss nicht.


a) liegt bei unserer Polizei vor.

b) da habert es noch an einigen Stellen - weil auch wenn es andere Polizeistationen / -einheiten oder sonstwas sind, die solche Vorfälle untersuchen, so sind diese internen Kontrolleure immer noch Teil des Systems. Hier sind die Stellschrauben.

Ansonsten hat es ja BB schön beschrieben - und 'weltweit' trifft es auch ganz gut.
Schließlich gilt: Wer geht zur Polizei?
Das sind charakterlich nicht die Menschen, die alles mit der Kraft ihrer Argumente meinen regeln zu können und auch nicht die, die bei 'unschönen' Dingen - also strafrelevanten Dingen erst mal den weggucker aktivieren.
Sondern es sind eben diejenigen, die gerne 'Ordnung' haben. Recht und Ordnung eben. Egal in welchem politischen System.
Und ein gewisser Korpsgeist liegt halt dann doch leider in der Natur des Polizisten - wenn er zu mehreren agiert.

Wie gut und friedlich unsere Polizei ist - bestätigen übrigens unsere Flüchtlinge - denn von diesen höre ich eigentlich ausschließlich nur ein positives Feedback - ganz anders als die Polizei in ihren Ländern.

Wir sollten also in die Bewertung der Polizei nicht ausschließlich außerordentliche Ereignisse wie den G20 Gipfel in Hamburg einbeziehen, sondern auch schauen, wie wir die Polizeigewalt im Alltag erleben,
und ob wir ihre Präsenz als bedrohlich und einschüchternd wahrnehmen. Und beides kann ich für mich zumindest verneinen. Insbesondere wenn man schon längere Zeit im Ausland gelebt hat - weiß man, was man an der zurückhaltenden Art unserer Polizisten hat.

Und im Zweifelsfall sind für so ein Theater wie G20 vor allem politische Verantwortliche zunächst zu Fall zu bringen - also verantwortliche Innenminister, etc.



Du scheinst nicht viele Polizisten zu kennen.

Klar wirkt dieser Beruf stark anziehend auf Menschen, die man lieber nicht in einer Polizeiuniform sehen will, Powertripper, die es geniessen in Uniform und mit einer dicken Wumme im Halfter einschüchternd auf ihre Mitmenschen zu wirken und es ist zumindest in unseren recht zivilisierten Laendern ein Ziel des recht rigiden Auswahlverfahrens solche Kandidaten auszusortieren, was allerdings nicht unbedingt immer so gelingt wie man sich das wünschen wuerde. Deshalb gibt es überall auch cops, fuer die die Bezeichnung "Bullenschwein" schon irgendwo passt.

Meine Erfahrung frueher in Deutschland (wo ich durch eine engen politischen Freund bei den Gruenen, der Kripobeamter war, auch etliche seiner Kollegen kennenlernte) sowie heute in meinem Job in Kanada ist die, dass der Typ "Bullenschwein" nicht allzu weit im Polizeialltag verbreitet ist. Vorwiegend sind Polizisten Menschen, denen es vor allem darum geht ihren Mitmenschen zu helfen und sie vor Unrecht zu schuetzen. Ich erlebe ständig wie unsere Polizisten hier von ihrer Klientel beleidigt und manchmal auch geschlagen und angespuckt werden, ohne dass sie dafuer Vergeltung üben. Sie wenden dabei gerade soviel Gewalt an wie nötig ist um einen Randalierer in einer Zelle ruhigzustellen und ich habe in meinen bisherigen 3 Jahren noch keinen Vorfall erlebt, den man auch nur in der Nähe von Machtmissbrauch durch die Polizei ansiedeln koennte, wobei ich mir sehr sicher bin, dass es sowas auch bei unserer RCMP gibt, es scheint bloss so selten zu sein, dass es in meinem Arbeitsalltag bisher noch nicht vorkam. Ein paar Postkarten an der Wand im Revier von dankbaren Reisenden, die auf Haida Gwaii in eine Notlage gerieten, weil ihnen ihr Geld und ihre Papiere gestohlen wurden oder sie ihren Rucksack beim letzten "Abenteuer" verloren hatten und denen von unseren cops dienstlich und/oder privat geholfen wurde, sagen auch Einiges darueber aus wie die cops hier so drauf sind.

Als ich noch in Deutschland war lernte ich ueber meinen Polizistenfreund uebrigens auch zwei Beamte kennen, die damals an der Startbahn West als Bereitschaftsbullen auf der anderen Seite standen und es war sehr aufschlussreich mit denen Erfahrungen aus der damaligen Zeit auszutauschen. Dabei wurde naemlich sehr schnell klar, dass hinter der Schilderwand der Polizeikette längst nicht nur der Typ "Bullenschwein" stand, sondern dass die Bullen damals von der Politik missbraucht wurden. Die wurden im Grunde genommen genauso verarscht wie wir. Das war vielen als jungen Bereitschaftsbullen nur nicht gleich bewusst, die Erkenntnis darueber setzte erst mit zeitlichem Abstand ein. Und zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass mich mehr mit diesen Polizeibeamten verband als uns trennte, trotz der damaligen Gegnerschaft bei Demos. Dies nur mal als persönlicher Einschub.
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Alchemist
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Beitrag(#2147913) Verfasst am: 22.08.2018, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Auf einer Pegidademo in Dresden beschwert sich ein Demonstrant über filmende Journalisten und die Polizei hält diese daraufhin fast eine Stunde fest. Mit den Augen rollen

Und jetzt diese Meldung:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zdf-bei-pegida-demo-festgesetzt-poebelnder-demonstrant-ist-lka-mitarbeiter-a-1224477.html


Willkommen in Sachsen....
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schtonk
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Beitrag(#2147925) Verfasst am: 22.08.2018, 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Auf einer Pegidademo in Dresden beschwert sich ein Demonstrant über filmende Journalisten und die Polizei hält diese daraufhin fast eine Stunde fest. Mit den Augen rollen

Und jetzt diese Meldung:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zdf-bei-pegida-demo-festgesetzt-poebelnder-demonstrant-ist-lka-mitarbeiter-a-1224477.html


Willkommen in Sachsen....

Der Mann war also ein Tarifbeschäftigter des LKA paint
Das ist kein sächsisches Spezifikum.
Das ist deutsche Kontinuität.
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schtonk
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Beitrag(#2183617) Verfasst am: 13.07.2019, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Exekutive und Judikative Hand in Hand:

Zitat:
Nach zwei Freisprüchen: Polizei-Opfer soll wieder vor Gericht
...
Sowohl vom Amts- als auch vom Landgericht Köln wurde der 28-jährige Markus Keller (Name geändert) vom Vorwurf freigesprochen, am Rande des CSD 2016 Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und sie beleidigt zu haben. Er war laut Gerichtsurteil von der Polizei selbst geschlagen und verletzt worden.
...
Der um Fassung ringende Richter am Landgericht entschuldigte sich sogar bei dem Angeklagten. Er schäme sich für diesen Staat, der einen Menschen so behandele. Schon die Amtsrichterin hatte das Verhalten der Polizisten als unangemessen bezeichnet. Die Staatsanwaltschaft Köln lässt dennoch nicht locker.
...
Dass der 28-Jährige in zwei Instanzen freigesprochen wurde, verdankt er einer Kölner Polizeischülerin. Sie stand daneben, als ihr Ausbilder Keller zu Boden warf und zuschlug. Das bezeugte sie auch vor Gericht.
...
Kurz nach dem Vorfall fiel sie durch die letzte Prüfung an der Polizeihochschule und verlor dadurch ihren Job. Ihr Prüfer war jener Polizist, der Keller geschlagen hatte.


https://www1.wdr.de/nachrichten/revision-urteil-polizeigewalt-csd-100.html?utm_source=pocket-newtab

fett von mir

Trau, schau, wem.
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swifty
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Beitrag(#2183619) Verfasst am: 13.07.2019, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...
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schtonk
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Beitrag(#2183620) Verfasst am: 13.07.2019, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.
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swifty
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Beitrag(#2183621) Verfasst am: 13.07.2019, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen
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schtonk
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Beitrag(#2183622) Verfasst am: 13.07.2019, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen

Wir reden nicht von Fällen, sondern von einem Fall. Was nicht ausschließt, das Ähnliches schon mal vorgekommen ist. Das wäre aber zu beweisen. Man darf jedoch vermuten.

Man darf aber auch vermuten, dass es Ausbilder in Person von Prüfern gibt, die korrekt handeln.
Ob sie in der Mehrzahl sind...? Darauf würde ich wiederum keine Wette eingehen.
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fwo
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Beitrag(#2183623) Verfasst am: 13.07.2019, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen

Wir reden nicht von Fällen, sondern von einem Fall. Was nicht ausschließt, das Ähnliches schon mal vorgekommen ist. Das wäre aber zu beweisen. Man darf jedoch vermuten.

Man darf aber auch vermuten, dass es Ausbilder in Person von Prüfern gibt, die korrekt handeln.
Ob sie in der Mehrzahl sind...? Darauf würde ich wiederum keine Wette eingehen.

Man darf aber auch vermuten, dass in diesem speziellen Fall das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, nachdem das ganze jetzt an die große Glocke gehängt wurde. Ich schätze, dass sich dieser Prüfer mit dieser Prüfung keinen sehr großen Gefallen getan hat.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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swifty
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Beitrag(#2183624) Verfasst am: 13.07.2019, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen

Wir reden nicht von Fällen, sondern von einem Fall. Was nicht ausschließt, das Ähnliches schon mal vorgekommen ist. Das wäre aber zu beweisen. Man darf jedoch vermuten.

Man darf aber auch vermuten, dass es Ausbilder in Person von Prüfern gibt, die korrekt handeln.
Ob sie in der Mehrzahl sind...? Darauf würde ich wiederum keine Wette eingehen.

Es ist grundsätzlich ein fehleranfälliges System.
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schtonk
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Beitrag(#2183625) Verfasst am: 13.07.2019, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen

Wir reden nicht von Fällen, sondern von einem Fall. Was nicht ausschließt, das Ähnliches schon mal vorgekommen ist. Das wäre aber zu beweisen. Man darf jedoch vermuten.

Man darf aber auch vermuten, dass es Ausbilder in Person von Prüfern gibt, die korrekt handeln.
Ob sie in der Mehrzahl sind...? Darauf würde ich wiederum keine Wette eingehen.

Es ist grundsätzlich ein fehleranfälliges System.

Das stimmt allerdings.
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schtonk
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Beitrag(#2183626) Verfasst am: 13.07.2019, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Wenn bei denen Ausbilder und Prüfer die selbe Person sind, dann wundert mich gar nichts mehr...

Dagegen spricht nichts, solange allles korrekt gehandhabt wird.

Genau solche Fälle sprechen dagegen... Mit den Augen rollen

Wir reden nicht von Fällen, sondern von einem Fall. Was nicht ausschließt, das Ähnliches schon mal vorgekommen ist. Das wäre aber zu beweisen. Man darf jedoch vermuten.

Man darf aber auch vermuten, dass es Ausbilder in Person von Prüfern gibt, die korrekt handeln.
Ob sie in der Mehrzahl sind...? Darauf würde ich wiederum keine Wette eingehen.

(...)nachdem das ganze jetzt an die große Glocke gehängt wurde.

"An die große Glocke hängen" heißt ja im Allgemeinen, dass man viel Wind um gar nix macht.
Na herzlichen Glückwunsch zu deiner staatsbürgerlichen Haltung.

fwo hat folgendes geschrieben:
(...)Ich schätze, dass sich dieser Prüfer mit dieser Prüfung keinen sehr großen Gefallen getan hat.


Du hast das Kernproblem mal wieder erfasst Argh
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2183627) Verfasst am: 13.07.2019, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Dass Ausbilder auch pruefen bzw. umgekehrt, ist eigentlich eine sinnvolle Sache, egal in welchem Bereich. Wenn allerdings ein Pruefer jemanden prueft, den er selber ausgebildet hat, dann entsteht ein Interessenkonflikt, weil wenn dem zu Pruefenden attestiert wird, dass er so richtig scheisse baut, dann faellt das nun mal auch zu einem gewissen Teil auf seinen Ausbilder zurueck.

Ein Interessenkonflikt liegt natuerlich auch in jenem konkreten Fall vor, weil der Pruefling als Zeuge gegen seinen Pruefer ausgesagt hat. Waere der Mann Richter anstatt Pruefer waere er von Rechts wegen wegen Befangenheit abzulehnen. Das ist uebrigens voellig unabhaengig davon ob es vorher ein Ausbildungsverhaeltnis zwischen den beiden Beteiligten gab. Die Tatsache, dass es eine solche Aussage vor Gericht gab sollte eigentlich reichen um hier einen anderen Pruefer zu waehlen.
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11269

Beitrag(#2183628) Verfasst am: 14.07.2019, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
[...]...dieser Prüfer mit dieser Prüfung ...


beachbernie hat folgendes geschrieben:
...Wenn allerdings ein Pruefer jemanden prueft, ...



Komisch, dass ihr das Elementare nicht erfasst, auch wenn die Sache mit dem Prüfer nicht unerheblich ist:

(Aus meinem Link):

Zitat:
Laut Urteil war der 28-Jährige aber nicht der Täter, sondern das Opfer. Statt nach den Schlägen einen Krankenwagen zu rufen, nahmen die Polizisten Keller in Gewahrsam und ohne richterlichen Beschluss Blut ab. Mitten in der Nacht setzten sie ihn in Unterwäsche vor die Hintertür des Polizeipräsidiums. Seine Kleidung war unerklärlicherweise klatschnass.


Sowohl Amts- als auch Langericht bescheinigten dem Betroffenen, Opfer und nicht Täter gewesen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft jedoch verweigert sich den Fakten und geriert sich als Büttel der Polizei.

Das ist der Skandal.
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