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Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
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Beitrag(#2139486) Verfasst am: 18.06.2018, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Verlöhnerte müssen per Arbeitsvertrag versprechen, immer mehr und noch mehr Fremdvermögen aufzutürmen.


Warum ist es eigentlich so schwer für dich zu kapieren, dass du deine ständigen Wiederholungen in deinem Spezialthread posten sollst? Am Kopf kratzen
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2139487) Verfasst am: 18.06.2018, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Verlöhnerte müssen per Arbeitsvertrag versprechen, immer mehr und noch mehr Fremdvermögen aufzutürmen.


Warum ist es eigentlich so schwer für dich zu kapieren, dass du deine ständigen Wiederholungen in deinem Spezialthread posten sollst? Am Kopf kratzen

Wieso, das ist doch der Zweck des Ismenschrotts.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2139488) Verfasst am: 18.06.2018, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
Verlöhnerte müssen per Arbeitsvertrag versprechen, immer mehr und noch mehr Fremdvermögen aufzutürmen.


Warum ist es eigentlich so schwer für dich zu kapieren, dass du deine ständigen Wiederholungen in deinem Spezialthread posten sollst? Am Kopf kratzen

Wieso, das ist doch der Zweck des Ismenschrotts.


Es hat nichts mit "Ismenschrott" zu tun, wenn du in jedem Thread immer das Gleiche wiederholst.
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2139491) Verfasst am: 18.06.2018, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
...

Es hat nichts mit "Ismenschrott" zu tun, wenn du in jedem Thread immer das Gleiche wiederholst.

Bei den Ismen gehts ja immer um das Gleiche.
Global sieht überall die Vermögensverteilung danach aus.
Immerhin strukturiere ich Abhilfe.
Je eher wir davon weg kommen, desto zügiger gehts ab auf ein weit höheres Zivilisationslevel.
Die Menschen sind dazu intellektuell imstande. Es ist nur nirgendwo politisch gewollt.
Was da in alten Schriften stehen mag, ist Gosse, erkennt nicht den Nutzen der Naturgesetze und unseres Intellekts.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
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Beitrag(#2139492) Verfasst am: 18.06.2018, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

showtime
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
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Beitrag(#2139495) Verfasst am: 18.06.2018, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

2 (recht schöne) auszubildende Bundespolizeimeisteranwärterinnen teilen sich für Monate ein 20 qm Zimmer, kommt eben auf Phoenix.
Was ist das für ein Land hier?
Studieren, promovieren, Villen eignen, Lifestyle von Multimillionären als Allgemeingut.
Damit entfallen auch Verbrechereien psychomental und finanziell Deformierter, auch alkoholisierter Fans, die mit Polizisten in Schach gehalten werden müssen.


Zuletzt bearbeitet von HRQ-Verbrechensopfer am 18.06.2018, 17:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 34853
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Beitrag(#2139496) Verfasst am: 18.06.2018, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hä? Am Kopf kratzen
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
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Beitrag(#2139498) Verfasst am: 18.06.2018, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Hä? Am Kopf kratzen


Willste ´nen Keks? Smilie
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
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Beitrag(#2139502) Verfasst am: 18.06.2018, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
2 (recht schöne) auszubildende Bundespolizeimeisteranwärterinnen teilen sich für Monate ein 20 qm Zimmer, kommt eben auf Phoenix.
Was ist das für ein Land hier?
Studieren, promovieren, Villen eignen, Lifestyle von Multimillionären als Allgemeingut.
Damit entfallen auch Verbrechereien psychomental und finanziell Deformierter, auch alkoholisierter Fans, die mit Polizisten in Schach gehalten werden müssen.

Im Hotel Lux hatten sie sich eingerichtet; fühlten sich sicher.
Doch hatten sie die Rechnung ohne den Dentisten vom Ural gemacht.
Die Fahrpreise im Gorki Park sind nur noch für die Eliten erschwinglich.
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2139506) Verfasst am: 18.06.2018, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
2 (recht schöne) auszubildende Bundespolizeimeisteranwärterinnen teilen sich für Monate ein 20 qm Zimmer, kommt eben auf Phoenix.
Was ist das für ein Land hier?
Studieren, promovieren, Villen eignen, Lifestyle von Multimillionären als Allgemeingut.
Damit entfallen auch Verbrechereien psychomental und finanziell Deformierter, auch alkoholisierter Fans, die mit Polizisten in Schach gehalten werden müssen.

Im Hotel Lux hatten sie sich eingerichtet; fühlten sich sicher.
Doch hatten sie die Rechnung ohne den Dentisten vom Ural gemacht.
Die Fahrpreise im Gorki Park sind nur noch für die Eliten erschwinglich.

Wow, kommt darüber ein tv-Beitrag?
Jurassic Park kommt auch bald real. Die erhalten dann super-IQ und kämpfen gegen KI.


Zuletzt bearbeitet von HRQ-Verbrechensopfer am 18.06.2018, 17:55, insgesamt einmal bearbeitet
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2139507) Verfasst am: 18.06.2018, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
HRQ-Verbrechensopfer hat folgendes geschrieben:
2 (recht schöne) auszubildende Bundespolizeimeisteranwärterinnen teilen sich für Monate ein 20 qm Zimmer, kommt eben auf Phoenix.
Was ist das für ein Land hier?
Studieren, promovieren, Villen eignen, Lifestyle von Multimillionären als Allgemeingut.
Damit entfallen auch Verbrechereien psychomental und finanziell Deformierter, auch alkoholisierter Fans, die mit Polizisten in Schach gehalten werden müssen.

Im Hotel Lux hatten sie sich eingerichtet; fühlten sich sicher.
Doch hatten sie die Rechnung ohne den Dentisten vom Ural gemacht.
Die Fahrpreise im Gorki Park sind nur noch für die Eliten erschwinglich.

Wow, kommt darüber ein tv-Beitrag?


Hast du den etwa nicht gesehen? Der lief auf ARTE. Musst besser aufpassen!
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HRQ-Verbrechensopfer
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2139509) Verfasst am: 18.06.2018, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
...

Hast du den etwa nicht gesehen? Der lief auf ARTE. Musst besser aufpassen!

Ist ein Elend mit den vielen AstraChannels. Zeit gäbs ja.
So bis 20 Uhr wirken Phoenix, tagesschau24 und Euronews German magnetisch.
Mundstühle der Politgangs zeigen den Irrenanstaltsplaneten in Reinform.
'Geiselhaft und Masterplan für eine Staatskrise', wow.
Professoren kommentieren das dann auch noch mental inkontinent.
Man ist 'Zaungast am Rande'. 'Ein Ausmaß an Dreistigkeit.' 'Die Toten würden sie bald nachholen.' 'Letzter Ausweg: Anpassung.'
Da wäre man gerne ein Zeitreisender mit einem Ankerzentrum im göttlichen Teil des Universums.

'17 Mio Kolumbianer leben unterhalb der Armutsgrenze.'
In Bogota wurde ich von einer Jugendgang angefallen und mit dem Messer zur Geldherausgabe erpresst.
Danach wurde ich in deutsche Botschaft zum Kaffee eingeladen, die massiv gesichert war.


Zuletzt bearbeitet von HRQ-Verbrechensopfer am 18.06.2018, 19:38, insgesamt 7-mal bearbeitet
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2139510) Verfasst am: 18.06.2018, 17:55    Titel: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
... Gesamtdarstellung der Geschichte des Sozialismus mit angemessenem Umfang (sprich: Nicht deutlich unter, aber auch nicht weit über 1.000 Seiten)?


Kennst du den neuen Koenen? Gibts preiswert hier


Du solltest dir deine Forenfreunde besser aussuchen.

Zitat:
Meines Wissens nach haben die Nazis wirklich sadistische Persönlichkeiten in KZs sogar ziemlich akribisch aussortiert, bzw. Himmler hat dies zumindest anfangs durchzusetzen versucht. Ich denke eher, dass es sich um Personen handelte, die einem strengen moralischen Kodex zu gerecht werden versuchten, und individuell verursachtes Leid diesem Kodex unterordneten. Dieser Kodex gebot eben in anderen Zusammenhängen Tierliebe oder familiäre Fürsorge.

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2139508#2139508
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Samson83
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Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5293

Beitrag(#2139511) Verfasst am: 18.06.2018, 18:01    Titel: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
... Gesamtdarstellung der Geschichte des Sozialismus mit angemessenem Umfang (sprich: Nicht deutlich unter, aber auch nicht weit über 1.000 Seiten)?


Kennst du den neuen Koenen? Gibts preiswert hier


Du solltest dir deine Forenfreunde besser aussuchen.

Zitat:
Meines Wissens nach haben die Nazis wirklich sadistische Persönlichkeiten in KZs sogar ziemlich akribisch aussortiert, bzw. Himmler hat dies zumindest anfangs durchzusetzen versucht. Ich denke eher, dass es sich um Personen handelte, die einem strengen moralischen Kodex zu gerecht werden versuchten, und individuell verursachtes Leid diesem Kodex unterordneten. Dieser Kodex gebot eben in anderen Zusammenhängen Tierliebe oder familiäre Fürsorge.

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2139508#2139508

Darf ich höflich
a) nach der Sinnhaftigkeit dieses Zitats in diesem Zusammenhang fragen?
b) fragen, was an dem zitieren Inhalt falsch/verwerflich ist?
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6123

Beitrag(#2139518) Verfasst am: 18.06.2018, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Du kannst es nicht lassen, Sein und Sollen durcheinander zu schmeißen, nicht wahr? Wir haben Probleme. Wir versuchen sie zu lösen. Wir können gar nicht anders.

Nein, du bist derjenige, der Sein und Sollen durcheinanderschmeißt. Das hier hast du zuletzt geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Schilderung, wie eine zukünftige, selbstredend bessere, Wirtschaftsform aussehen wird, sollte man daher den SF-oder Fantasy-Autoren überlassen.


Das ist eine normative Aussage und keine deskriptive - und zwar pseudo-deduziert aus deiner vorherigen Deskription (ob man diese nun für richtig hält oder nicht). Dir scheint gar nicht klar zu sein, dass vernünftiges Problemlösen Antizipation erfordert. Schon die Entwicklung sehr simpler Reformkonzepte wie etwa des bedingungslosen Grundeinkommens oder sonstiger wirtschafts- und sozialpolitischer Reformkonzepte ist immer auch die Antizipation einer zukünftigen bzw. hoffentlich zukünftig möglichen, (geringfügig) anderen Wirtschaftsform. Und ohne die Entwicklung antizipierender Konzepte und die Reflektion darauf, wie sie sich wirtschaftlich und gesellschaftlich auswirken, können wir überhaupt nicht gestaltend auf die Gesellschaft einwirken und dementsprechend ergo auch ihre Probleme nicht lösen. Willst du das allen Ernstes den SF-und Fantasy-Autoren überlassen? Du hast gerade selbst gesagt, dass wir alle gar nicht anders können, als uns am Problemlösungsprozess zu beteiligen. Die Antizipation den SF-Autoren zu überlassen ginge also gar nicht.

Kurzum: Du widersprichst dir selbst.


So etwas wie Humor ist dir fremd, oder? Vielleicht solltest du mich komplett zitieren, und nicht nur einen Satz.

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Tarvoc
Wir reden von unterschiedlichen Dingen und damit zwingend an einander vorbei. Marx ist für mich ein historisches Thema. Politische Philosophie ist dagegen mein Thema nicht. Du magst dir über zukünftige Wirtschaftformen Gedanken machen; ich halte das für Kaffeesatzleserei. Die heutige Ökonomie, ganz egal welcher politischen Couleur, ist ja noch nicht einmal in der Lage, die heutige Entwicklung der Wirtschaft zu erklären. Alle Prognosen auf diesem Gebiet haben sich als Makulatur erwiesen. Schilderung, wie eine zukünftige, selbstredend bessere, Wirtschaftsform aussehen wird, sollte man daher den SF-oder Fantasy-Autoren überlassen. Bitte versteh mich nicht falsch, du magst tun, was du willst, nur eine Debatte zwischen uns hat keinen Gegenstand und damit auch keinen Sinn.


Ja, es wird überall prognostiziert, das Klima in 30 Jahren, die Wirtschaft in 50, usw. aber die Zahl der benötigten Grundschullehrer in 5 Jahren bekommt man nicht zusammen. Es ist ganz offensichtlich, daß ein Bedarf an Prognosen besteht, und sie werden auch erstellt, und sie haben auch einen gewissen Unterhaltungswert, aber es hat nicht den Eindruck, daß die der Wissenschaften zuverlässiger sind als die der Unterhaltungs-Autoren. Daher mein Rat.

Aber es kommt noch etwas hinzu. Komplexe System wie zB Wetter oder Klima reagieren nicht auf unsere Prognosen. Menschliche Entwicklungsprozesse sind da ganz anders, und demzufolge auch soziale Prognosen, denn die Objekte solcher Prognosen sind Subjekte, die lesen können, mit der prognostizierten Zukunft vielleicht nicht einverstanden sind, und alles unternehmen werden, ihr Eintreffen zu vereiteln, oder sich auch nur gegenüber ihren Konkurrenten eine Vorteil zu verschaffen. Das Prognostizieren einer sozialen Entwicklung verändert also die Voraussetzungen für ihr Eintreffen. Die Prognose macht sich durch ihre bloße Veröffentlichung zur Makulatur.

Oder um Yuval Harari zu zitieren: „Wir können wissen, wie die Wirtschaft in der Vergangenheit funktionierte - aber wir haben keine Ahnung, wie sie gegenwärtig funktioniert, von der Zukunft ganz zu schweigen. […] Das ist das Paradox historischen Wissens. Wissen, das Verhalten nicht verändert, ist nutzlos, aber Wissen, das Verhalten verändert, verliert rasch seine Relevanz. Je mehr Daten wir haben und je besser wir die Geschichte verstehen, desto schneller ändert die Geschichte ihren Lauf und desto schneller veraltet unser Wissen.“ (Homo Deus, S. 83f)

Prognosen sind also maximal Diskussionen darüber, was eintreten könnte, wohl wissend, daß es ziemlich sicher anders kommt. Daher habe ich auch geschrieben, daß es bei unserem Handeln eher darum geht, heute bestehende Probleme zu lösen, denn die sehen wir (wohl wissend, daß wir dadurch neue, noch unbekannte erzeugen). Eine noch nicht existierende Zukunft zu schaffen, ist der Versuch, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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Skeptiker
linksunten



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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2139523) Verfasst am: 18.06.2018, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Oder um Yuval Harari zu zitieren: „Wir können wissen, wie die Wirtschaft in der Vergangenheit funktionierte - aber wir haben keine Ahnung, wie sie gegenwärtig funktioniert, von der Zukunft ganz zu schweigen. […] Das ist das Paradox historischen Wissens. Wissen, das Verhalten nicht verändert, ist nutzlos, aber Wissen, das Verhalten verändert, verliert rasch seine Relevanz. Je mehr Daten wir haben und je besser wir die Geschichte verstehen, desto schneller ändert die Geschichte ihren Lauf und desto schneller veraltet unser Wissen.“ (Homo Deus, S. 83f)


Woher nimmt Harari diese Ansicht, wie begründet er, dass "wir" heute "keine Ahnung" (!?) haben, wie "die Wirtschaft" gegenwärtig "funktioniert"?

Oder ist das auch nur so ein Aphorismus a la Nietzsche - als esoterische und nicht belegte Weisheit für Eingeweihte?
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
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Beitrag(#2139546) Verfasst am: 18.06.2018, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Woher nimmt Harari diese Ansicht, wie begründet er, dass "wir" heute "keine Ahnung" (!?) haben, wie "die Wirtschaft" gegenwärtig "funktioniert"?


Er kennt Marxisten und verallgemeinert ungerechtigt. Sehr glücklich
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Tarvoc
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Beitrag(#2145256) Verfasst am: 01.08.2018, 16:47    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Aus Heimat hierher verschoben.

Myron hat folgendes geschrieben:
Eine Gesellschaft, deren Mitglieder nichts weiter verbindet als der juristische Umstand, dass sie dieselbe Staatsangehörigkeit besitzen, ist keine gelebte Gemeinschaft.

Deshalb wäre mein Vorschlag, die Mitglieder durch Gemeineigentum an den Produktionsmitteln zu einer Gemeinschaft zu machen.

Das wäre dann nämlich wirklich gelebte Gemeinschaft und nicht nur kapitalistische Konkurrenz unter dem Deckmäntelichen irgendeines ideologischen Gemeinschaftsideals, das sofort Risse bekommt, sobald die nächste Wirtschaftskrise kommt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38095
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2145304) Verfasst am: 02.08.2018, 04:37    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Eine Gesellschaft, deren Mitglieder nichts weiter verbindet als der juristische Umstand, dass sie dieselbe Staatsangehörigkeit besitzen, ist keine gelebte Gemeinschaft.

Deshalb wäre mein Vorschlag, die Mitglieder durch Gemeineigentum an den Produktionsmitteln zu einer Gemeinschaft zu machen.

Das wäre dann nämlich wirklich gelebte Gemeinschaft und nicht nur kapitalistische Konkurrenz unter dem Deckmäntelichen irgendeines ideologischen Gemeinschaftsideals, das sofort Risse bekommt, sobald die nächste Wirtschaftskrise kommt.


Jo, so wie in der sowjetischen Kolchose, wo oft alles verlottert ist, weil sich niemand mehr persönlich fuer irgendwas verantwortlich fühlte.

Ist leider alles nicht so einfach wie es uns Deine Ideologie vorgaukeln will.
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Ahriman
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Beitrag(#2145325) Verfasst am: 02.08.2018, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gemeineigentum an den Produktionsmitteln

Jawoll. Volkseigene Betriebe. Haben wir ja in der DDR gesehen, was dabei rauskommt.
VEB: Gehört dem Volk, mir nicht.
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Tarvoc
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2145326) Verfasst am: 02.08.2018, 11:33    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Eine Gesellschaft, deren Mitglieder nichts weiter verbindet als der juristische Umstand, dass sie dieselbe Staatsangehörigkeit besitzen, ist keine gelebte Gemeinschaft.

Deshalb wäre mein Vorschlag, die Mitglieder durch Gemeineigentum an den Produktionsmitteln zu einer Gemeinschaft zu machen.

Das wäre dann nämlich wirklich gelebte Gemeinschaft und nicht nur kapitalistische Konkurrenz unter dem Deckmäntelichen irgendeines ideologischen Gemeinschaftsideals, das sofort Risse bekommt, sobald die nächste Wirtschaftskrise kommt.


Jo, so wie in der sowjetischen Kolchose, wo oft alles verlottert ist, weil sich niemand mehr persönlich fuer irgendwas verantwortlich fühlte.


Quatsch. Pillepalle Wo hast du das nun wieder her? Lass mich raten: Du hast im Interwebz ein paar Bildchen gesehen und das für bare Münze genommen. Kleiner Tipp: Es gibt in Russland Kolchosbetriebe, die sich bis heute auf dem freien Markt halten und trotzdem Arbeiterkollektive geblieben sind - und das obwohl auf sie neben ökonomischem auch politischer Druck ausgeübt wird. Wie machen die das nur, wenn dort "alles verlottert ist"?
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vrolijke
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Beitrag(#2145328) Verfasst am: 02.08.2018, 11:42    Titel: Re: :-) Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Myron hat folgendes geschrieben:
Eine Gesellschaft, deren Mitglieder nichts weiter verbindet als der juristische Umstand, dass sie dieselbe Staatsangehörigkeit besitzen, ist keine gelebte Gemeinschaft.

Deshalb wäre mein Vorschlag, die Mitglieder durch Gemeineigentum an den Produktionsmitteln zu einer Gemeinschaft zu machen.

Das wäre dann nämlich wirklich gelebte Gemeinschaft und nicht nur kapitalistische Konkurrenz unter dem Deckmäntelichen irgendeines ideologischen Gemeinschaftsideals, das sofort Risse bekommt, sobald die nächste Wirtschaftskrise kommt.


Jo, so wie in der sowjetischen Kolchose, wo oft alles verlottert ist, weil sich niemand mehr persönlich fuer irgendwas verantwortlich fühlte.


Quatsch. Pillepalle Wo hast du das nun wieder her?


Son Quatsch ist das gar nicht.
Lass Dir doch mal erzählen von Leute, die in der ehemalige DDR einen Kleinbetrieb oder einen Job mit Verantwortung hatten.
Bei den anderen muß man zwischen den Zeilen hören. "Wenn kein Material da war, haben wir uns einfach hingesetzt und geschwetzt".
Sich um irgend etwas anderes zu kümmern, oder sonstiges zu unternehmen, auf die Idee kam (so gut wie) niemand.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Wohnort: Bonn

Beitrag(#2145329) Verfasst am: 02.08.2018, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Erzählt wird bekanntlich 'ne Menge. Dass in der DDR das Gemeineigentum ein Witz war, weiß jeder - was sich u.A. schon daraus erklärt, dass es von außen aufgezwungen war. Beachbernie hatte von russischen Kolchosen gesprochen. Und auf die bezogen ist das zumindest in dieser Pauschalität einfach Unsinn. Die Sowjetunion hätte sich sonst wohl kaum in Rekordzeit industrialisieren und nach dem 2. Weltkrieg vierzig Jahre lang als Weltmacht halten können. Und dabei ist das sowjetische Modell noch nicht mal das, was mir vorschwebt, aber okay.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38095
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2145350) Verfasst am: 02.08.2018, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Erzählt wird bekanntlich 'ne Menge. Dass in der DDR das Gemeineigentum ein Witz war, weiß jeder - was sich u.A. schon daraus erklärt, dass es von außen aufgezwungen war. Beachbernie hatte von russischen Kolchosen gesprochen. Und auf die bezogen ist das zumindest in dieser Pauschalität einfach Unsinn. Die Sowjetunion hätte sich sonst wohl kaum in Rekordzeit industrialisieren und nach dem 2. Weltkrieg vierzig Jahre lang als Weltmacht halten können. Und dabei ist das sowjetische Modell noch nicht mal das, was mir vorschwebt, aber okay.



Ich sprach von "oft" und "oft" heisst nicht "immer". Ist also nix mit Pauschalitaet. Es mag ja sein, dass es auch ein paar Kolchosen gab, die funktioniert haben und vielleicht sogar immer noch funktionieren.

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen und diese mangelnde Produktivitaet hatte ihre Gründe, z.B. mangelnde persönliche Verantwortung und mit gemeinschaftlicher Verantwortung klappt das nun mal oft nicht.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5293

Beitrag(#2145351) Verfasst am: 02.08.2018, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Erzählt wird bekanntlich 'ne Menge. Dass in der DDR das Gemeineigentum ein Witz war, weiß jeder - was sich u.A. schon daraus erklärt, dass es von außen aufgezwungen war. Beachbernie hatte von russischen Kolchosen gesprochen. Und auf die bezogen ist das zumindest in dieser Pauschalität einfach Unsinn. Die Sowjetunion hätte sich sonst wohl kaum in Rekordzeit industrialisieren und nach dem 2. Weltkrieg vierzig Jahre lang als Weltmacht halten können. Und dabei ist das sowjetische Modell noch nicht mal das, was mir vorschwebt, aber okay.



Ich sprach von "oft" und "oft" heisst nicht "immer". Ist also nix mit Pauschalitaet. Es mag ja sein, dass es auch ein paar Kolchosen gab, die funktioniert haben und vielleicht sogar immer noch funktionieren.

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen und diese mangelnde Produktivitaet hatte ihre Gründe, z.B. mangelnde persönliche Verantwortung und mit gemeinschaftlicher Verantwortung klappt das nun mal oft nicht.
Und ein aufgezwungener, überbordender Rüstungsstreit..
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beachbernie
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Beitrag(#2145352) Verfasst am: 02.08.2018, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Erzählt wird bekanntlich 'ne Menge. Dass in der DDR das Gemeineigentum ein Witz war, weiß jeder - was sich u.A. schon daraus erklärt, dass es von außen aufgezwungen war. Beachbernie hatte von russischen Kolchosen gesprochen. Und auf die bezogen ist das zumindest in dieser Pauschalität einfach Unsinn. Die Sowjetunion hätte sich sonst wohl kaum in Rekordzeit industrialisieren und nach dem 2. Weltkrieg vierzig Jahre lang als Weltmacht halten können. Und dabei ist das sowjetische Modell noch nicht mal das, was mir vorschwebt, aber okay.



Ich sprach von "oft" und "oft" heisst nicht "immer". Ist also nix mit Pauschalitaet. Es mag ja sein, dass es auch ein paar Kolchosen gab, die funktioniert haben und vielleicht sogar immer noch funktionieren.

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen und diese mangelnde Produktivitaet hatte ihre Gründe, z.B. mangelnde persönliche Verantwortung und mit gemeinschaftlicher Verantwortung klappt das nun mal oft nicht.
Und ein aufgezwungener, überbordender Rüstungsstreit..



.....den der Block mit dem produktiveren Wirtschaftssystem letztendlich gewonnen hat.
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Tarvoc
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Beitrag(#2145356) Verfasst am: 02.08.2018, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen

Bestreite ich ebenfalls. Bzw. im besten Falle ist das eine lächerliche Übersimplifikation. Schon der Begriff "eingehen" ist keine adäquate Beschreibung dessen, was sich zum Ende der Sowjetunion hin zutrug. Im Übrigen fanden in Russland im Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sehr viel drastischere Produktionseinbrüche statt als in dem Jahrzehnt davor. Mal abgesehen davon, dass du gar nicht nach den Ursachen der Produktionseinbrüche fragst.
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beachbernie
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Beitrag(#2145359) Verfasst am: 02.08.2018, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen

Bestreite ich ebenfalls. Bzw. im besten Falle ist das eine lächerliche Übersimplifikation. Schon der Begriff "eingehen" ist keine adäquate Beschreibung dessen, was sich zum Ende der Sowjetunion hin zutrug. Im Übrigen fanden in Russland im Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sehr viel drastischere Produktionseinbrüche statt als in dem Jahrzehnt davor. Mal abgesehen davon, dass du gar nicht nach den Ursachen der Produktionseinbrüche fragst.



Ich brauche nicht nach den Ursachen zu fragen, weil ich die Antwort schon kenne: unproduktive Wirtschaftsweise.

Um die Sowjetunion zu retten haette man dort rechtzeitig Reformen in Richtung Marktwirtschaft durchführen muessen. Dies hat man unterlassen und dafuer die Quittung erhalten. Als mit Gorbatschow ein potentieller Reformer an die Macht kam war es bereits zu spät. Dem blieb nur noch den ideologischen Konkurs zu verwalten. Die Trümmer dieses vollständigen Zusammenbruchs sind in Russland bis heute noch nicht ganz weggeräumt. Das wird Generationen dauern bis da wieder frisches Grün sprossen kann.

Im Gegensatz dazu hat die Volksrepublik China nach Maos Tod mit den wirtschaftsideologischen Dogmen gebrochen und seine Wirtschaft reformiert.

Deshalb existiert die Volksrepublik China heute noch und die Sowjetunion nicht. Smilie
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Tarvoc
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Beitrag(#2145363) Verfasst am: 02.08.2018, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen

Bestreite ich ebenfalls. Bzw. im besten Falle ist das eine lächerliche Übersimplifikation. Schon der Begriff "eingehen" ist keine adäquate Beschreibung dessen, was sich zum Ende der Sowjetunion hin zutrug. Im Übrigen fanden in Russland im Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sehr viel drastischere Produktionseinbrüche statt als in dem Jahrzehnt davor. Mal abgesehen davon, dass du gar nicht nach den Ursachen der Produktionseinbrüche fragst.



Ich brauche nicht nach den Ursachen zu fragen, weil ich die Antwort schon kenne: unproduktive Wirtschaftsweise.

Um die Sowjetunion zu retten haette man dort rechtzeitig Reformen in Richtung Marktwirtschaft durchführen muessen. Dies hat man unterlassen und dafuer die Quittung erhalten. Als mit Gorbatschow ein potentieller Reformer an die Macht kam war es bereits zu spät.


Grundfalsch. Die Produktionseinbrüche in der Sowjetunion begannen überhaupt erst mit Gorbatschows Reformen.
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beachbernie
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Beitrag(#2145368) Verfasst am: 02.08.2018, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Bloss insgesamt ist die Sowjetunion an zu geringer Produktivität eingegangen

Bestreite ich ebenfalls. Bzw. im besten Falle ist das eine lächerliche Übersimplifikation. Schon der Begriff "eingehen" ist keine adäquate Beschreibung dessen, was sich zum Ende der Sowjetunion hin zutrug. Im Übrigen fanden in Russland im Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sehr viel drastischere Produktionseinbrüche statt als in dem Jahrzehnt davor. Mal abgesehen davon, dass du gar nicht nach den Ursachen der Produktionseinbrüche fragst.



Ich brauche nicht nach den Ursachen zu fragen, weil ich die Antwort schon kenne: unproduktive Wirtschaftsweise.

Um die Sowjetunion zu retten haette man dort rechtzeitig Reformen in Richtung Marktwirtschaft durchführen muessen. Dies hat man unterlassen und dafuer die Quittung erhalten. Als mit Gorbatschow ein potentieller Reformer an die Macht kam war es bereits zu spät.


Grundfalsch. Die Produktionseinbrüche in der Sowjetunion begannen überhaupt erst mit Gorbatschows Reformen.


Gorbatschow übernahm einen morschen Laden, der nach Breschnews langer von Reformunfähigkeit geprägter Regierungszeit nicht mehr zu retten war. Auf die diversen Pausenclowns, die zwischen Breschnew und Gorbatschow kamen, braucht man nicht weiter einzugehen.

Ein solch grundlegender Zusammenbruch wie ihn die Sowjetunion erlebt hat, entwickelt sich nicht in wenigen Jahren, da kumulieren sich die Versäumnisse von Jahrzehnten.

Alles auf Gorbatschow zu schieben ist ein ziemlich erbärmlicher Versuch von Seminarmarxisten ihr tolles Theoriengebaeude gegen die garstige oekonomische Realitaet zu verteidigen und ich finde das irgendwie putzig.
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