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Rechtsradikalismus - Alltag in Deutschland
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23356

Beitrag(#2158919) Verfasst am: 04.12.2018, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Unglaublich, oder?

Unglaublich wäre, wenn bei derzeit 175.000 nicht vollstreckten Haftbefehlen keine Rechtsextreme darunter wären.


Dann schauen wir mal genauer hin.

Zitat:
Ein großer Teil dieser offenen Haftbefehle wurde für vergleichsweise geringe Taten ausgestellt. Immer dann, wenn beispielsweise ein Schwarzfahrer seine Strafe nicht bezahlen kann, können Gerichte ersatzweise Haft erlassen. Erscheint der- oder diejenige dann nicht zum vom Gericht festgelegten Hafttermin, wird die Person zur Fahndung ausgeschrieben. Der Fall wird in der Statistik als offener Haftbefehl vermerkt.
...
Der Anteil dieser Ersatzfreiheitsstrafen an allen ausgestellten Haftbefehlen lässt sich nur schätzen. Die Bundesregierung gibt nicht an, wie viele Haftbefehle jedes Jahr verhängt werden. Doch gilt es als realistisch, dass 80 Prozent aller Haftbefehle wegen solch geringer Delikte ausgestellt werden. Interessant ist daher nicht allein die Gesamtzahl, sondern vor allem einzelne Teile der Statistik.
...
Ein Bundespolizist sagt, die Zahl an Ermittlungen im Bereich Grenzschleusung habe stark zugenommen.
...
Aus anderen, namentlich nicht genannt werden wollenden Sicherheitskreisen heißt es, unter anderem auch der G20-Gipfel 2017 sei für diesen Anstieg mitverantwortlich.
...
Mit einem ähnlichen Effekt lässt sich wohl auch ein weiterer Anstieg erklären, der bei der sogenannten politisch motivierten Kriminalität (PMK). Es ist der einzige Bereich, für den die Bundesregierung genauer aufschlüsselt, warum ein Haftbefehl verhängt wurde. Hier zeigt sich einerseits, dass keineswegs nur eher harmlose Verdächtige und Verurteilte auf der Flucht sind. Allein im Zusammenhang mit politischer Kriminalität werden 18 mutmaßliche Mörder gesucht.
...


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/polizei-offene-haftbefehle-kriminalitaet-statistik

Da finde ich jetzt die knapp 500 flüchtigen Rechtsextremen nicht so ganz irrelevant.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2158922) Verfasst am: 04.12.2018, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Unglaublich, oder?

Unglaublich wäre, wenn bei derzeit 175.000 nicht vollstreckten Haftbefehlen keine Rechtsextreme darunter wären.


Dann schauen wir mal genauer hin.

Zitat:
Ein großer Teil dieser offenen Haftbefehle wurde für vergleichsweise geringe Taten ausgestellt. Immer dann, wenn beispielsweise ein Schwarzfahrer seine Strafe nicht bezahlen kann, können Gerichte ersatzweise Haft erlassen. Erscheint der- oder diejenige dann nicht zum vom Gericht festgelegten Hafttermin, wird die Person zur Fahndung ausgeschrieben. Der Fall wird in der Statistik als offener Haftbefehl vermerkt.
...
Der Anteil dieser Ersatzfreiheitsstrafen an allen ausgestellten Haftbefehlen lässt sich nur schätzen. Die Bundesregierung gibt nicht an, wie viele Haftbefehle jedes Jahr verhängt werden. Doch gilt es als realistisch, dass 80 Prozent aller Haftbefehle wegen solch geringer Delikte ausgestellt werden. Interessant ist daher nicht allein die Gesamtzahl, sondern vor allem einzelne Teile der Statistik.
...
Ein Bundespolizist sagt, die Zahl an Ermittlungen im Bereich Grenzschleusung habe stark zugenommen.
...
Aus anderen, namentlich nicht genannt werden wollenden Sicherheitskreisen heißt es, unter anderem auch der G20-Gipfel 2017 sei für diesen Anstieg mitverantwortlich.
...
Mit einem ähnlichen Effekt lässt sich wohl auch ein weiterer Anstieg erklären, der bei der sogenannten politisch motivierten Kriminalität (PMK). Es ist der einzige Bereich, für den die Bundesregierung genauer aufschlüsselt, warum ein Haftbefehl verhängt wurde. Hier zeigt sich einerseits, dass keineswegs nur eher harmlose Verdächtige und Verurteilte auf der Flucht sind. Allein im Zusammenhang mit politischer Kriminalität werden 18 mutmaßliche Mörder gesucht.
...


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/polizei-offene-haftbefehle-kriminalitaet-statistik

Da finde ich jetzt die knapp 500 flüchtigen Rechtsextremen nicht so ganz irrelevant.

Danke für die Aufhellung.
Aber rechte Relativierer legen halt gerne den Schonwaschgang ein. Das Übliche.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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unquest
Enteignet Augstein!



Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3283
Wohnort: Câmara de Lobos, Madeira

Beitrag(#2158925) Verfasst am: 04.12.2018, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Unglaublich, oder?

Unglaublich wäre, wenn bei derzeit 175.000 nicht vollstreckten Haftbefehlen keine Rechtsextreme darunter wären.


Dann schauen wir mal genauer hin.

Zitat:
Ein großer Teil dieser offenen Haftbefehle wurde für vergleichsweise geringe Taten ausgestellt. Immer dann, wenn beispielsweise ein Schwarzfahrer seine Strafe nicht bezahlen kann, können Gerichte ersatzweise Haft erlassen. Erscheint der- oder diejenige dann nicht zum vom Gericht festgelegten Hafttermin, wird die Person zur Fahndung ausgeschrieben. Der Fall wird in der Statistik als offener Haftbefehl vermerkt.
...
Der Anteil dieser Ersatzfreiheitsstrafen an allen ausgestellten Haftbefehlen lässt sich nur schätzen. Die Bundesregierung gibt nicht an, wie viele Haftbefehle jedes Jahr verhängt werden. Doch gilt es als realistisch, dass 80 Prozent aller Haftbefehle wegen solch geringer Delikte ausgestellt werden. Interessant ist daher nicht allein die Gesamtzahl, sondern vor allem einzelne Teile der Statistik.
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Ein Bundespolizist sagt, die Zahl an Ermittlungen im Bereich Grenzschleusung habe stark zugenommen.
...
Aus anderen, namentlich nicht genannt werden wollenden Sicherheitskreisen heißt es, unter anderem auch der G20-Gipfel 2017 sei für diesen Anstieg mitverantwortlich.
...
Mit einem ähnlichen Effekt lässt sich wohl auch ein weiterer Anstieg erklären, der bei der sogenannten politisch motivierten Kriminalität (PMK). Es ist der einzige Bereich, für den die Bundesregierung genauer aufschlüsselt, warum ein Haftbefehl verhängt wurde. Hier zeigt sich einerseits, dass keineswegs nur eher harmlose Verdächtige und Verurteilte auf der Flucht sind. Allein im Zusammenhang mit politischer Kriminalität werden 18 mutmaßliche Mörder gesucht.
...


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/polizei-offene-haftbefehle-kriminalitaet-statistik

Da finde ich jetzt die knapp 500 flüchtigen Rechtsextremen nicht so ganz irrelevant.

Habe ich geschrieben, dass ich die Straftaten irrelevant finde? Nein! Also lasse solche Verdrehung der Worte und Unterstellung.
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2158927) Verfasst am: 04.12.2018, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2132

Beitrag(#2158931) Verfasst am: 04.12.2018, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc


Versteh ich nicht. Wer hat das getan?
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2158934) Verfasst am: 04.12.2018, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc


Versteh ich nicht. Wer hat das getan?

Natürlich niemand. Implizitissimus lässt grüßen Sehr glücklich
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Samson83
Kleinfingerfan



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5988

Beitrag(#2158935) Verfasst am: 04.12.2018, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc
es sind meines Wissens ca 200, also inner Tat weniger.
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2158936) Verfasst am: 04.12.2018, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc
es sind meines Wissens ca 200, also inner Tat weniger.

Dein "Wissen" beziehst du woher?
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23356

Beitrag(#2158938) Verfasst am: 04.12.2018, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Habe ich geschrieben, dass ich die Straftaten irrelevant finde? Nein! Also lasse solche Verdrehung der Worte und Unterstellung.


Huch, das war nicht meine Absicht. Sorry wenn das so rüberkam.
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Samson83
Kleinfingerfan



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5988

Beitrag(#2158940) Verfasst am: 04.12.2018, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc
es sind meines Wissens ca 200, also inner Tat weniger.

Dein "Wissen" beziehst du woher?
NStZ (neue Zeitschrift für Strafrecht). Such ich wegen Unlust nich raus.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2158941) Verfasst am: 04.12.2018, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:

[...]
Aber "unglaublich" sind die knapp 500 eben dennoch nicht.

Ach so. Eher normal, wenn man diese freilaufenden gesuchte Rechtsextreme den massenhaft gesuchten Linksextremen gegenüberstellt noc
es sind meines Wissens ca 200, also inner Tat weniger.

Dein "Wissen" beziehst du woher?
NStZ (neue Zeitschrift für Strafrecht). Such ich wegen Unlust nich raus.

Also untauglich.

Edith:
Habe dort in der SuFu mal "Rechtsextreme", "Haftbefehl", "flüchtig" in verschiedenen Kombinationen eingegeben. Null Treffer.
Warum lügst du?
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Zuletzt bearbeitet von schtonk am 04.12.2018, 22:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Samson83
Kleinfingerfan



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 5988

Beitrag(#2158942) Verfasst am: 04.12.2018, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Unbestritten .
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23356

Beitrag(#2159817) Verfasst am: 15.12.2018, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen fünf Frankfurter Polizeibeamte wegen rechtsextremer Umtriebe. Dabei geht es nicht nur um Volksverhetzung, sondern um eine Morddrohung gegen ein Kleinkind. Die Bundespolizeigewerkschaft spricht von „einem wirklich schlimmen Fall.“


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/schwerwiegender-verdacht-gegen-frankfurter-polizisten-15943126.html

Geschockt
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hainer
frustrierter User



Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 2537

Beitrag(#2159825) Verfasst am: 15.12.2018, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Keine Angst, Rainer Wendt wird sich nicht dazu äussern.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23356

Beitrag(#2159990) Verfasst am: 17.12.2018, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Seit Samstag ist klar, dass es nicht mehr ausschließlich um das Hin- und Herschicken von Hakenkreuzen, Hitler-Bildern und Beleidigungen von Ausländern und Behinderten geht, was schon für sich genommen unerträglich ist. Sondern es geht um eine konkrete Drohung gegen eine Anwältin und ihre Tochter. Und zwar in einem Duktus, bei dem man sich fragt, wie viel Hass jemand in sich haben muss, um Sätze wie „Dann werden wir sie schlachten“ zu äußern.
...
In jedem Fall aber zeugt dieses Drohschreiben von so großer Verachtung gegenüber Ausländern und – weil Seda Basay-Yildiz auch als Strafverteidigerin angegriffen worden ist – auch gegenüber dem Rechtsstaat, dass es jeden aufrütteln muss, der immer noch nicht verstanden hat, dass rechtsextreme Strömungen inzwischen tief in der Gesellschaft wurzeln.
...
Vor allem aber muss gefragt werden, warum das Opfer in diesem Fall so allein gelassen worden ist. Das Polizeipräsidium konnte bisher nicht schlüssig erklären, warum Seda Basay-Yildiz nicht persönlich darüber informiert wurde, dass ihr Fall in die Polizei selber führt.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/rechtsradikales-netzwerk-innerhalb-der-frankfurter-polizei-15945283.html
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1597
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2160002) Verfasst am: 17.12.2018, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Seit Samstag ist klar, dass es nicht mehr ausschließlich um das Hin- und Herschicken von Hakenkreuzen, Hitler-Bildern und Beleidigungen von Ausländern und Behinderten geht, was schon für sich genommen unerträglich ist. Sondern es geht um eine konkrete Drohung gegen eine Anwältin und ihre Tochter. Und zwar in einem Duktus, bei dem man sich fragt, wie viel Hass jemand in sich haben muss, um Sätze wie „Dann werden wir sie schlachten“ zu äußern.
...
In jedem Fall aber zeugt dieses Drohschreiben von so großer Verachtung gegenüber Ausländern und – weil Seda Basay-Yildiz auch als Strafverteidigerin angegriffen worden ist – auch gegenüber dem Rechtsstaat, dass es jeden aufrütteln muss, der immer noch nicht verstanden hat, dass rechtsextreme Strömungen inzwischen tief in der Gesellschaft wurzeln.
...
Vor allem aber muss gefragt werden, warum das Opfer in diesem Fall so allein gelassen worden ist. Das Polizeipräsidium konnte bisher nicht schlüssig erklären, warum Seda Basay-Yildiz nicht persönlich darüber informiert wurde, dass ihr Fall in die Polizei selber führt.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/rechtsradikales-netzwerk-innerhalb-der-frankfurter-polizei-15945283.html


Bei der Polizei definiert man Rechtsstaat eben anders. noc
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16293
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Beitrag(#2160036) Verfasst am: 18.12.2018, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Versetzt euch doch mal in die Polizisten: Sie haben Pistolen, Knüppel, Wasserwerfer, Tränengas. Sie sind kampfsportgestählt und trainiert. Ruckzuck könnten sie mit all diesem fremden Pack aufräumen - und man läßt sie nicht. Das muß doch schrecklich frustrieren!
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1597
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2160046) Verfasst am: 18.12.2018, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.

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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23422
Wohnort: München

Beitrag(#2160076) Verfasst am: 19.12.2018, 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.



Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen. Ich glaube, noch nie wurde irgendeiner Polizei auf der Welt vorgeworfen, auf dem "linken" Auge blind zu sein. Lachen
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2160077) Verfasst am: 19.12.2018, 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.



Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen.(...)

Ich auch. Aber es ist zum Heulen.
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 39593
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2160081) Verfasst am: 19.12.2018, 02:49    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.



Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen. Ich glaube, noch nie wurde irgendeiner Polizei auf der Welt vorgeworfen, auf dem "linken" Auge blind zu sein. Lachen


Klar werfen Rechte der Polizei gerne vor "auf dem linken Auge blind zu sein". Dieser Vorwurf muss aber nicht unbedingt begründet sein.
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AdvocatusDiaboli
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Wohnort: München

Beitrag(#2160082) Verfasst am: 19.12.2018, 02:57    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
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Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen.(...)

Ich auch. Aber es ist zum Heulen.


Es war ein zynischen Lachen. :/
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10501

Beitrag(#2160083) Verfasst am: 19.12.2018, 02:59    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.



Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen.(...)

Ich auch. Aber es ist zum Heulen.


Es war ein zynischen Lachen. :/

Weiß ich.
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Beitrag(#2160110) Verfasst am: 19.12.2018, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
https://www.tagesschau.de/inland/polizeinetzwerk-101.html

Zitat:
Bei der hessischen Polizei gibt es offenbar weitere rechtsextreme Verdachtsfälle. Laut Medienberichten wird auch außerhalb von Frankfurt ermittelt.
...
Das rechtsextreme Netzwerk innerhalb der hessischen Polizei könnte größer sein als bisher bekannt. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurden nicht nur in Frankfurt Büros von Polizisten durchsucht, sondern auch in einer Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Laut dem Bericht werden außerdem weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien polizeiintern geprüft.
...
Der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, geht davon aus, dass es sich bei den Vorgängen in Frankfurt nicht um einen Einzelfall handelt.



Zitat:
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" davor, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. "Unsere Polizei ist auf dem rechten Auge ebenso wenig blind wie auf dem linken", sagte er.


Hier musste ich laut lachen.(...)

Ich auch. Aber es ist zum Heulen.


Es war ein zynischen Lachen. :/

Weiß ich.


In den Nachrichten hört man schon seit Tagen, dass der CDU/CSUler davor warnt, die Polizei unter "Generalverdacht" zu stellen. Da wurde aber noch nie erwähnt, dass der Professor für Polizeiwissenschaften an der Akademie der Polizei Hamburg, Rafael Behr, davon ausgeht, dass es sich bei den Vorgängen nicht um einen Einzelfall handelt.
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