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Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 36405
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2156834) Verfasst am: 09.11.2018, 06:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mach's mal etwas deutlicher, damit wirklich jeder sieht, worum es hier geht:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wofür ist ein Verhalten typisch, wenn jemand vermeidet einen direkt anzusprechen und sich stattdessen lieber an jemand anders anhängt um seine Sticheleien gegen einen loszuwerden? Wenn er also nur noch "ueber Bande spielt"?


https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2133362#2133362
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2145704#2145704
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2152507#2152507
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2145691#2145691
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2154625#2154625

Genau das Verhalten, das du mir hier ankreidest, legst du selbst immer wieder an den Tag, und zwar bereits seit Monaten - und nicht nur hier in PuG, sondern auch im Clubraum und in Spiel, Spaß und Unterhaltung, und z.T. in Threads, an denen ich vorher kaum oder gar nicht beteiligt war. Du spielst mit deinen Sticheleien schon lange über wirklich alle Bande. Aber na gut, beachbernie... da du offensichtlich extensive Erfahrung mit dieser Art von Verhalten hast, kannst du uns ja sicher darüber aufklären, wofür das typisch ist.

Ebenso kannst du uns sicher darüber aufklären, wofür es typisch ist, wenn jemand mit zweierlei Maß misst.
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The only thing that trickles down is the rain.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36128
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2158587) Verfasst am: 01.12.2018, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Wie seht ihr die hohe Zustimmung in der chinesischen Gesellschaft das so viele individuelle Daten gesammelt und in der Praxis zur "Sozialkontrolle" angewandt werden sollen?


Viele haben das noch nicht verstanden, was da passiert. Viele sind aber auch verunsichert und intuitiv der wohl richtigen Ansicht, dass eine offene Ablehnung des Sozialscores den Sozialscore zukünftig schon mal absenkt.

Für die herrschenden Klassen in China ist das auch eine Methode, Kosten zu senken. Kosten für Polizei, Gefängnisse. Kosten wegen Streikausfällen. Sozialkosten und Produktionskosten, weil wegen familiärer Unterstützungsleistungen der Mehrwert in der Bevölkerung lediglich umverteilt wird, so dass sich das Kapital theoretisch Lohnkosten und der Staat Sozialausgaben sparen kann.

Kommunismus soll eigentlich zu einer Gesellschaft führen, in der die Menschen die Institutionen kontrollieren und - falls diese untauglich sind - Institutionen abzuschaffen und ggf. in diskussionsdemokratischer Weise neu zu entwickeln.

Hier läuft es umgekehrt, wie in allen bürgerlichen Staaten: Die Institutionen kontrollieren die Menschen usw.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Daten werden bei uns auch gesammelt, in GB stehen absurd viele Kameras(in Salisbury fehlen wohl noch welche) die den öffentlichen Raum erfassen, in einem Land werden solche 'Datensammler' als Datenkrake oder Stasi bezeichnet und in einem anderen nicht.


Alle imperialistischen Staaten haben ihre Methoden der zunehmend totaleren Bevölkerungsüberwachung und -kontrolle. Die USA mit ihrem Gefängnissystem, die BRD mit ihrer Zusammenschaltung diverser Personendatenbanken (Schufa, Gesundheitsdaten, Polizeidaten, usf.), Spanien mit seiner faschistoiden Justiz ... - man braucht hier - denke ich mal - all diese Beispiel nicht aufzuzählen.

Lustig ist nur, wenn dann so Leute um die Ecke kommen und dir diesbezüglich von *offenen Gesellschaften* erzählen ...-

Dazu hätte ich auch eine "lustige" Frage:
Zitat:
Hier läuft es umgekehrt, wie in allen bürgerlichen Staaten: Die Institutionen kontrollieren die Menschen usw.
Wie funktioniert es dann in "kommunistische Staaten"? Oder besser wie soll es da funktionieren? Die bisherigen kommunistische Staaten waren wohl nie "echt" kommunistisch.
Die Kontrolle übt doch immer eine Institution aus. Wie man es auch dreht und wendet, oder nennen mag wie man will.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14254
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2158595) Verfasst am: 01.12.2018, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Wie seht ihr die hohe Zustimmung in der chinesischen Gesellschaft das so viele individuelle Daten gesammelt und in der Praxis zur "Sozialkontrolle" angewandt werden sollen?


Viele haben das noch nicht verstanden, was da passiert. Viele sind aber auch verunsichert und intuitiv der wohl richtigen Ansicht, dass eine offene Ablehnung des Sozialscores den Sozialscore zukünftig schon mal absenkt.

Für die herrschenden Klassen in China ist das auch eine Methode, Kosten zu senken. Kosten für Polizei, Gefängnisse. Kosten wegen Streikausfällen. Sozialkosten und Produktionskosten, weil wegen familiärer Unterstützungsleistungen der Mehrwert in der Bevölkerung lediglich umverteilt wird, so dass sich das Kapital theoretisch Lohnkosten und der Staat Sozialausgaben sparen kann.

Kommunismus soll eigentlich zu einer Gesellschaft führen, in der die Menschen die Institutionen kontrollieren und - falls diese untauglich sind - Institutionen abzuschaffen und ggf. in diskussionsdemokratischer Weise neu zu entwickeln.

Hier läuft es umgekehrt, wie in allen bürgerlichen Staaten: Die Institutionen kontrollieren die Menschen usw.

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Daten werden bei uns auch gesammelt, in GB stehen absurd viele Kameras(in Salisbury fehlen wohl noch welche) die den öffentlichen Raum erfassen, in einem Land werden solche 'Datensammler' als Datenkrake oder Stasi bezeichnet und in einem anderen nicht.


Alle imperialistischen Staaten haben ihre Methoden der zunehmend totaleren Bevölkerungsüberwachung und -kontrolle. Die USA mit ihrem Gefängnissystem, die BRD mit ihrer Zusammenschaltung diverser Personendatenbanken (Schufa, Gesundheitsdaten, Polizeidaten, usf.), Spanien mit seiner faschistoiden Justiz ... - man braucht hier - denke ich mal - all diese Beispiel nicht aufzuzählen.

Lustig ist nur, wenn dann so Leute um die Ecke kommen und dir diesbezüglich von *offenen Gesellschaften* erzählen ...-

Dazu hätte ich auch eine "lustige" Frage:
Zitat:
Hier läuft es umgekehrt, wie in allen bürgerlichen Staaten: Die Institutionen kontrollieren die Menschen usw.
Wie funktioniert es dann in "kommunistische Staaten"? Oder besser wie soll es da funktionieren? Die bisherigen kommunistische Staaten waren wohl nie "echt" kommunistisch.


Ein Staat schwebt ja immer über den Menschen und übt Kontrolle und Gewalt aus. Je nachdem, welche Gruppen und Klassen der Bevölkerung den Staat beherrschen, herrschen dadurch ebendiese Gruppen und Klassen über den Rest der Bevölkerung. Das ist in bürgerlichen Staaten nicht anders als in sozialistischen. So ist der Sozialismus die Diktatur der arbeitenden Klassen für deren Klasseninteressen.

Sofern die Bedingungen es zulassen, vernünftige Institutionen zu schaffen, die einfach nur demokratische Mittel für menschliche Zwecke in der Hand der Menschen sind, wird man einen abstrakten Staat nicht mehr brauchen.

Es heisst in der marxistischen Theorie, dass dann der Staat bzw. die alten Institutionen "absterben" können - zugunsten demokratischer und von allen kontrollierbarer Institutionen (Organisationsmethoden z.B.)

Insofern ist der Ausdruck "kommunistischer Staat" ein Widerspruch in sich selbst.

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die Kontrolle übt doch immer eine Institution aus. Wie man es auch dreht und wendet, oder nennen mag wie man will.


Keineswegs immer. Das muss nicht so sein.

Aber das setzt voraus, dass Institutionen sich durch menschliche Einflussnahme auch regelmäßig verändern und an die menschlichen Bedürfnisse regelmäßig anpassen.

Flexible Institutionen, die sich immer wieder erneuern.

Das ist heute vielleicht im kleinen Maßstab möglich, aber ohne Wirkung auf das Ganze.
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Tarvoc
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Beiträge: 36405
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Beitrag(#2158599) Verfasst am: 01.12.2018, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

...aber nicht zu flexibel, weil du sonst bei jeder negativen Entwicklung sofort eine Kaskadenreaktion bekommst, die das ganze System gefährdet. Pfeifen
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vrolijke
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Beitrag(#2160467) Verfasst am: 22.12.2018, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mal hierher gezogen.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

[...]

Was genau ist "demokratische Kontrolle der Bevölkerung"? Wer kontrolliert hier wen?

Gute Fage. Dieser Terminus ist völlig abstrus.

"Demokratisch" und "Kontrolle" sind so logisch miteinander verknüpft wie "Freiheit" und "Stasi".
Ein bezeichnender Einblick in die politische Gedankenwelt eines Trotzkisten.


Trotzkisten sehen dich an. zynisches Grinsen

Gemeint ist selbstverständlich: "demokratische Kontrolle durch die Bevölkerung".

Die deutsche Grammatik ist da zum Teil ein wenig zweideutig und wohl zu schwierig für so jemanden wie dich. zwinkern


Mir ist noch nicht klar, wie die "demokratische Kontrolle" funktionieren soll.
In eine parlamentarische Demokratie kann jeder sich zur Wahl aufstellen. Ich habe da keine Zahlen, aber wie viel Promille (ist es überhaupt in den Promillebereich?) der Gesamtbevölkerung stellen sich für eine Wahl zur Verfügung?
Warum sollten es für die "Kontrolle der Medien" nennenswert mehr sein?
Einfach mal so im Raum gestellt.
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Skeptiker
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Beiträge: 14254
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2160489) Verfasst am: 22.12.2018, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Mal hierher gezogen.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

[...]

Was genau ist "demokratische Kontrolle der Bevölkerung"? Wer kontrolliert hier wen?

Gute Fage. Dieser Terminus ist völlig abstrus.

"Demokratisch" und "Kontrolle" sind so logisch miteinander verknüpft wie "Freiheit" und "Stasi".
Ein bezeichnender Einblick in die politische Gedankenwelt eines Trotzkisten.


Trotzkisten sehen dich an. zynisches Grinsen

Gemeint ist selbstverständlich: "demokratische Kontrolle durch die Bevölkerung".

Die deutsche Grammatik ist da zum Teil ein wenig zweideutig und wohl zu schwierig für so jemanden wie dich. zwinkern


Mir ist noch nicht klar, wie die "demokratische Kontrolle" funktionieren soll.
In eine parlamentarische Demokratie kann jeder sich zur Wahl aufstellen. Ich habe da keine Zahlen, aber wie viel Promille (ist es überhaupt in den Promillebereich?) der Gesamtbevölkerung stellen sich für eine Wahl zur Verfügung?
Warum sollten es für die "Kontrolle der Medien" nennenswert mehr sein?
Einfach mal so im Raum gestellt.


Von Kommunismus würde ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden, das würde viel zu weit führen.

Im Kommunismus wären die Kapitalinteressen ja auch nicht mehr vorhanden, somit entfiele die Kontrolle derselben.

Die Satiresendung "Die Anstalt" und auch andere herrschaftskritische Beiträge in den Medien sind aber beim Publikum sehr beliebt, weil die Mehrheit keine Lust darauf hat, Informationen zu bekommen, die - wie Merkel sagt - zur "marktkonformen Demokratie" passen, also zu den Interessen der Banken & Konzerne.

Ob sich nun 50 Millionen, 1 Million oder ein paar hundert Menschen zur Wahl stellen, würde ja im übrigen gar nichts ändern, weil ohnehin nur eine bestimmte Zahl gewählt werden kann und zudem der Filter der Parteien dafür sorgt, dass die Kandidaten ausreichend "marktkonform" angezogen und frisiert sind. Cool

Würde man eine Demokratie der Bevölkerung wollen, dann bräuchte man ganz andere Institutionen der Mitwirkung und Kontrolle. Und diese gibt es nicht.

Deshalb habe ich auf mehrfaches Nachfragen von beachbernie vorgeschlagen, einen wissenschaftlichen und fachlichen Medienbeirat für alle Medien in Deutschland (und vielleicht der EU) einzurichten. Dabei könnten auch einfache Vertreter der "normalen Bevölkerung" mit dabei sein.

Ich sehe die Kausalität im übrigen genau andersrum wie du:

Wenn es vernünftige Institutionen der Mitwirkung und Mitgestaltung geben würde, würden sich die Menschen mehrheitlich engagieren, weil sie wissen würden, dass sie unmittelbar etwas bewirken könnten.

Zu verlangen, dass Menschen sich engagieren, ohne die Möglichkeit zu haben, etwas zu bewirken, ist unfair.

Und wenn ich dann auch noch lese, dass die Gelbwesten - die sich ja nun wirklich ins Zeug legen! - für ihr Engagement auch noch als Asis beschimpft werden, dann weiß ich auch nicht mehr, was das gemeine Kleinbürgertum denn eigentlich will.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40365
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2160500) Verfasst am: 22.12.2018, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

....Würde man eine Demokratie der Bevölkerung wollen, dann bräuchte man ganz andere Institutionen der Mitwirkung und Kontrolle. Und diese gibt es nicht....



Was fuer eine Demokratie gibt's denn sonst noch, die hier in Frage käme?
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 5132

Beitrag(#2165424) Verfasst am: 01.02.2019, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Im "kommunistischen" China entdeckt man den Marxismus:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/china-studentenproteste-provozieren-die-machthaber-a-1250586.html
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14254
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2165432) Verfasst am: 01.02.2019, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Im "kommunistischen" China entdeckt man den Marxismus:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/china-studentenproteste-provozieren-die-machthaber-a-1250586.html


Die Voraussetzungen in China für einen ultramodernen Sozialismus sind heute gegeben - was die starke Rennaissance des Marxismus mit erklärt - aber mittlerweile haben sich starke Interessenverbände des Kapitals in Partei und Staat eingenistet und dominieren diese Institutionen, ähnlich wie hier im Westen.

Es war ein Fehler, Kapitalisten den Zutritt zur Partei zu erlauben.

Nun hat man den Salat.
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Tarvoc
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Beiträge: 36405
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Beitrag(#2165438) Verfasst am: 01.02.2019, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...Würde man eine Demokratie der Bevölkerung wollen, dann bräuchte man ganz andere Institutionen der Mitwirkung und Kontrolle. Und diese gibt es nicht....

Was fuer eine Demokratie gibt's denn sonst noch, die hier in Frage käme?

http://www.demokratiezentrum.org/themen/demokratiemodelle/elitendemokratie.html
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 36128
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Beitrag(#2166754) Verfasst am: 12.02.2019, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Vielleicht sollte man Besuche von Gedenkstätten zum Terror des DDR-Regimes auch verpflichtend machen für Menschen,
die schon lange im Westen ausgeschult sind,
und die einen ideologisch - ja - ostalgisch-westlich verklärenden Blick auf ein Land und eine Zeit haben,
der sie immer schön stramm Links wählen lässt,
Böse


Kommunistisch oder demokratisch-Kapitalistisch spielt für das endgültige ziel der Diktatoren keine Rolle. Beides kann man beseitigen.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23564

Beitrag(#2175572) Verfasst am: 22.04.2019, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hat jemand die Kommunismus vs Glück - Diskussion mit Zizek und Peterson mitbekommen?
Ich bin heute beim Putzen bis zum Ende des Eingangsstatments von Zizek gekommen.
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