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Journalismussterben
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15756

Beitrag(#2160452) Verfasst am: 22.12.2018, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
- Abdullah fand am 20. Juli 2015 die 1000 Euro auf der Straße.
- Er brachte das Geld zur Polizei.
- Er lehnte einen Finderlohn ab.
- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

Wie blöd für dich.
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13933
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2160457) Verfasst am: 22.12.2018, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Wenn Betrug durch die Umwelt in Form von Preisen für fiktiven, linksgefälligen Gesinnungsjournalismus belohnt wird - warum sollte man aufhören?

Nun, irgendwie kann man mitbekommen, dass die Belohnung gerade ein Ende gefunden hat. Und zwar aus dem "linksgefälligen Gesinnungsjournalismus", ich würde ja einfach sagen: Journalismus, selbst heraus, nicht durch eine Entdeckung von außen.

Bei den nun wirklich gesinnugsmäßig bestimmten, rechten Hetz- und Lügenmedien ist das anders. Da werden auch zehnmal aufgedeckte Lügen nicht nur nicht korrigiert, sondern fröhlich immer wiederholt.

Was nicht heißen soll, dass der Journalismus sich nicht gründlich selbst hinterfragen sollte, aber doch deine Pauschal-Aburteilung etwas relativiert - und als sehr rechtsgefällige zeigt.


Ja, da hast du Recht:

Die Aufregung um Claas Relotius ist Heuchelei
Solange das Narrativ stimmt, ist Recherche entbehrlich

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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13933
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2160458) Verfasst am: 22.12.2018, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:

"Verkitschung der Wirklichkeit" trifft es doch ganz gut.

Nur daß die Wirklichkeit solche Geschichten nur selten hergibt. Wenn aber ein Geschäftsmodell auf solchen Geschichten beruht, dann ist es nicht mehr allein individuelles Versagen (das bleibt es sicherlich), sondern ein systemisches.

Ok, aber selten heißt ja nicht "nie".
Ich habe "Kalblütig" von Truman Capote zweimal gelesen, auch den Film gesehen.
Die Handlung basiert auf realen Vorkommnissen. Gespenstisch, irreal, verrückt. Und trotzdem Wirklichkeit.

Unglaublich, aber wahr. Ich will damit sagen, dass es abseits aller Geschäftsmodelle, wie du sagst, (ich stelle den Begriff nicht prinzipiell in Abrede), es auch realitästsorientierte Reportagen gibt, die in Druckform ihre Berechtigung haben. (Siehe z.B. Wallraff oder Engelmann).

"Systemisch" klingt ein wenig lügenpressemässig. Aber bei der "BLÖD" etc. mag man das gelten lassen Smilie


Also, wir haben doch erst vor kurzem gelernt, das "BILD" nicht der einzige Pickel auf dem Arsch der deutschen Kapitalmedienlandschaft ist, oder? zwinkern
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unquest
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Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3226
Wohnort: Câmara de Lobos, Madeira

Beitrag(#2160485) Verfasst am: 22.12.2018, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
- Abdullah fand am 20. Juli 2015 die 1000 Euro auf der Straße.
- Er brachte das Geld zur Polizei.
- Er lehnte einen Finderlohn ab.
- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

Wie blöd für dich.

Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 35000
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2160487) Verfasst am: 22.12.2018, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
- Abdullah fand am 20. Juli 2015 die 1000 Euro auf der Straße.
- Er brachte das Geld zur Polizei.
- Er lehnte einen Finderlohn ab.
- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

Wie blöd für dich.

Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.

Standst Du schon mal in einer Zeitung als ehrlich und selbstlos?
Muß ich noch dahinter schreiben, dass nicht jeder der nicht in eine Zeitung als ehrlich und selbstlos steht, automatisch als unehrlich und egoistisch zu betrachten ist?
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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AdvocatusDiaboli
...hat Angst vor dem Echokammerjäger



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23106
Wohnort: München

Beitrag(#2160488) Verfasst am: 22.12.2018, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
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Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.


Ich brauche diese positiven Kuschelnachrichten über Flüchtlinge nicht. Ich bin grundsätzlich für die Aufnahme von Flüchtlingen. Obwohl ich weiß, dass es darunter Idioten, Faschos, Arschlöcher gibt. Ich bin nicht naiv. Das muss man hinnehmen, denn auch die haben ein Recht auf Unversehrtheit. Aber, mei, ich bin auch hier gerne im FGH, obwohl es Arschlöcher, Faschos und Idioten gibt. Und die dürfen hier auch fröhlich posten.
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Wilson
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Beiträge: 10262
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2160493) Verfasst am: 22.12.2018, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
- Abdullah fand am 20. Juli 2015 die 1000 Euro auf der Straße.
- Er brachte das Geld zur Polizei.
- Er lehnte einen Finderlohn ab.
- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

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Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.


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unquest
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Wohnort: Câmara de Lobos, Madeira

Beitrag(#2160497) Verfasst am: 22.12.2018, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
... Ich bin grundsätzlich für die Aufnahme von Flüchtlingen...

Pegida auch

Zitat:
PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!


Auf den Arm nehmen
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AdvocatusDiaboli
...hat Angst vor dem Echokammerjäger



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23106
Wohnort: München

Beitrag(#2160498) Verfasst am: 22.12.2018, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
... Ich bin grundsätzlich für die Aufnahme von Flüchtlingen...

Pegida auch

Zitat:
PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!


Auf den Arm nehmen


Das ist ja toll, was deine Organisation will. Nur wollt Ihr die nach ner gewissen Zeit wieder loswerden. Meinetwegen dürfen die sogar bleiben.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15756

Beitrag(#2160502) Verfasst am: 22.12.2018, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
Ja, der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
- Abdullah fand am 20. Juli 2015 die 1000 Euro auf der Straße.
- Er brachte das Geld zur Polizei.
- Er lehnte einen Finderlohn ab.
- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

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Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.

Ei da guck. Wenn eine solche Nachricht in den Verdacht gerät, erfunden zu sein, weil ein anderweitig betrügerisch arbeitender Journalist darüber geschreben hat, ist das nicht nur der Erwähnung wert, sondern du empfindest auch klammheimliche Freude und stimmst die rechtsextremistische "Lügenpresse"-Parole an.

Wenn sich herausstellt, dass sie doch stimmt, ist's auf einmal völlig egal. Ja, Fakten sind schon extrem wichtig, wenn sie dir in den Kram passen.
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Zuletzt bearbeitet von tillich (epigonal) am 22.12.2018, 20:24, insgesamt einmal bearbeitet
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beiträge: 15756

Beitrag(#2160503) Verfasst am: 22.12.2018, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Zitat:
PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!

Nun ja, freundlich gedacht, ist Pegida dann wohl inkonsistent.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2160505) Verfasst am: 22.12.2018, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Zitat:
PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!

Nun ja, freundlich gedacht, ist Pegida dann wohl inkonsistent.


Die sind nur fuer "die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten" solange keine konkreten Fluechtlinge vor der Tür stehen.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21488
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2160568) Verfasst am: 23.12.2018, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Somit hat die "linke Lügenpresse" auch ein Gesicht; ich kann eine klammheimliche Freude nicht verhehlen.
Eine Meldung und ihre Geschichte liest sich gleich etwas anders. Sehr glücklich

Nur dass diese Geschichte von Relotius vielleicht im zeitlichen Ablauf der Fluchtgeschichte und des Fundes dramatisiert wurde, im Kern aber offenbar stimmt. Mehrere andere Medien hatten aufgrund einer Polizeimeldung (der Vorfall ist auch aktenkundig) bereits vor Relotius berichtet - die ganze, regelmäßige Kolumne heißt ja nicht umsonst "Eine Meldung und ihre Geschichte".
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Folgende Tatsachen sind jedoch gesichert:
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- Die Beamten fanden das so beeindruckend, dass sie es per Pressemitteilung öffentlich machten.

Wie blöd für dich.

Nö. Was wissen wir jetzt? Dass einer von 1 Millionen Flüchtlingen ehrlich und selbstlos ist. Toll! Ganz grosses Kino.

Ei da guck. Wenn eine solche Nachricht in den Verdacht gerät, erfunden zu sein, weil ein anderweitig betrügerisch arbeitender Journalist darüber geschreben hat, ist das nicht nur der Erwähnung wert, sondern du empfindest auch klammheimliche Freude und stimmst die rechtsextremistische "Lügenpresse"-Parole an.

Wenn sich herausstellt, dass sie doch stimmt, ist's auf einmal völlig egal. Ja, Fakten sind schon extrem wichtig, wenn sie dir in den Kram passen.


Das übliche Narrativ der Braunen.
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