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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2171417) Verfasst am: 20.03.2019, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen geh ich in "Iron Sky: The Coming Race". Fand den ersten ja echt witzig. Bin gespannt. showtime
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Bravopunk
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Beitrag(#2171564) Verfasst am: 22.03.2019, 03:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten mal irgendwo einen Thread für Kinoschrott. "Iron Sky: The Coming Race" gehört da hin. Nicht hier. -.-

Völliger Quark. Da ist gar nix gut dran. Der erste war wenigstens noch streckenweise geistreich in seiner Ironie und seinen Referenzen. Hier sucht man das vergeblich. Nee. Kann ich gar nicht empfehlen. Wer den Film sehen will, kann sich eh genauso gut den Trailer anschauen. Ist schon alles drin. Da kommt echt gar nix mehr hinzu. Völlige Zeitverschwendung.

Bin mal so drastisch: 1 von 10 Punkte. Das war gar nichts. Nein

edit: PS: Im Saal waren neben mir nur Herren, keine Damen, und alle schienen recht ordentliche Dorks und Nerds zu sein, den Gesprächen vor dem Film zufolge. Denen schien es ausnehmend gut gefallen zu haben. Keine Ahnung warum. Ich will nicht völlig ausschließen, dass der Gag irgendwie über meinen Kopf ging, aber wahrscheinlich ist es nicht. skeptisch Nur so am Rande.
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Louseign
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Beitrag(#2171634) Verfasst am: 22.03.2019, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Bin mal so drastisch: 1 von 10 Punkte. Das war gar nichts.

Mal so als Noob gefragt: Warum bekommt ein Film, den du als totalen Schrott bezeichnest, von dir immer noch einen Punkt? Ist das bei Kinokritiken so üblich, quasi als »Trostpunkt«?
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Bravopunk
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Beitrag(#2171666) Verfasst am: 23.03.2019, 03:02    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Bin mal so drastisch: 1 von 10 Punkte. Das war gar nichts.

Mal so als Noob gefragt: Warum bekommt ein Film, den du als totalen Schrott bezeichnest, von dir immer noch einen Punkt? Ist das bei Kinokritiken so üblich, quasi als »Trostpunkt«?


Weil die Wertung von 1 bis 10 geht. Null Punkte ergibt keinen Sinn. Das würde Aussagen, dass der Film nicht existiert.
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Louseign
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Beitrag(#2171709) Verfasst am: 23.03.2019, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Weil die Wertung von 1 bis 10 geht.

Wenn das so definiert ist, OK. Nur die Erklärung kann ich nicht nachvollziehen:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Null Punkte ergibt keinen Sinn. Das würde Aussagen, dass der Film nicht existiert.

Grundsätzlich ist die Vergabe von Punkten ein reiner Bewertungsmaßstab für ein (notwendigerweise existierendes) Objekt. Dabei kann jeder Punkt eine Werteinheit darstellen. Null Punkte bedeutet dann eben »absolut wertlos«. So ist es ja auch in der Schule: eine ungenügende Leistung wird mit null Punkten bewertet, obwohl in den meisten Fällen ein beschriebenes Blatt Papier existieren dürfte; es steht halt nur nichts Brauchbares drauf.

Edit: Da könnte man schon eher argumentieren: »Null Punkte sagt aus, dass für den Film keine Bewertung vorliegt.«
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Bravopunk
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Beitrag(#2171711) Verfasst am: 23.03.2019, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Weil die Wertung von 1 bis 10 geht.

Wenn das so definiert ist, OK. Nur die Erklärung kann ich nicht nachvollziehen:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Null Punkte ergibt keinen Sinn. Das würde Aussagen, dass der Film nicht existiert.

Grundsätzlich ist die Vergabe von Punkten ein reiner Bewertungsmaßstab für ein (notwendigerweise existierendes) Objekt. Dabei kann jeder Punkt eine Werteinheit darstellen. Null Punkte bedeutet dann eben »absolut wertlos«. So ist es ja auch in der Schule: eine ungenügende Leistung wird mit null Punkten bewertet, obwohl in den meisten Fällen ein beschriebenes Blatt Papier existieren dürfte; es steht halt nur nichts Brauchbares drauf.


Stimmt wohl. 0 von 10 klingt für mich dennoch seltsam. skeptisch 1 ist ein kleine Zahl. 0 ist irgendwie gar keine. 1 ist die kleinst mögliche Wertung, wenn man eine Zahl verwendet. 0 ist die Verweigerung einer Wertung. Also so empfinde ich es wenigstens, möchte da jetzt nicht verallgemeinern.
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Louseign
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Beitrag(#2171728) Verfasst am: 23.03.2019, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
0 ist die Verweigerung einer Wertung. Also so empfinde ich es wenigstens, möchte da jetzt nicht verallgemeinern.

Oder so. Ich hatte meinen Text oben noch ergänzt, mir war nämlich noch eingefallen, dass in der Schule grundsätzlich jede Leistung (bis auf wenige Ausnahmefälle) bewertet wird, während das bei der Filmbewertung wohl eher eine freiwillige Angelegenheit ist.
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Wilson
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Beitrag(#2172073) Verfasst am: 25.03.2019, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

war schon jemand in "wir"?
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Bravopunk
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Beitrag(#2172321) Verfasst am: 27.03.2019, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
war schon jemand in "wir"?


Noch nicht. Ich war am überlegen, ob ich diese Woche noch reingehe, aber im Moment sieht es nicht danach aus.
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Bravopunk
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Beitrag(#2173389) Verfasst am: 05.04.2019, 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Noch so ein Fall, der hier eigentlich nicht hingehört:

Shazam!

Der Trailer verkaufte mir den Streifen ein wenig als frischen Wind in die inzwischen doch sehr ausgequetscht und abgegrabbelte Superheldenfilmlandschaft. Von den DC-Filmen, die ich bisher gesehen habe, ist er zweifelsohne der Beste. Das heißt aber echt wenig bei den Zack Snyder-Verbrechen am guten Geschmack, die da bisher so zusammenkamen.

Größter Schwachpunkt in dem hier sind eindeutig die Kinderdarsteller. Keiner davon ist richtig gut oder auch nur akzeptabel. Der Hauptdarsteller war noch der Beste von ihnen und selbst bei dem war man um jede Minute froh, die er als seine erwachsene Version verbracht hat, denn die hatte wenigstens ausreichend Talent und schauspielerische Fähigkeit, dass man ihr den Fish-out-of-Water-Kram als Kind in einem Erwachsenenkörper, die Naivität und Unbedarftheit, die ein solcher im Umgang mit allem und besonders sich selbst an den Tag legt, abkauft. Auf diese Weise kamen in der ersten halben bis dreiviertel Stunde immerhin ein paar halbwegs lustige Szenen zustande. Ab der Marke "Bus" (wer den Film sieht, weiß welche Szene ich damit meine und alle anderen interessiert das Geschreibsel hier ja eh nicht, also lass ich es spoilerfrei und unerklärt) bricht das ganze Ding aber endgültig auseinander und die Unfähigkeit der Kinderdarsteller kommt erst so richtig zum Zuge.

Auch vorher schon strotzte der Film von dämlichen Klischees. Im Grund kann man sagen, das jedes einzelne Element darin ein einfallsloses Abziehbildchen aus dem Katalog ist. Dermaßen, dass wirklich jede Wendung meilenweit vorhersehbar ist und die paar Mal, wo man wirklich überrascht ist, ist man es nur, weil die Hinführung dazu hanebüchend bekloppt ist, man es also nur deshalb nicht vorhersehen konnte, weil es überhaupt keinen Sinn ergibt.

Ein einziger Dialog war sowas ähnliches wie clever. Der Rest ist für die Tonne.

Nuff said. 3 von 10 Punkte, weil er wenigstens noch manchmal sowas ähnliches wie kompetentes Filmemachen in sich trägt und die ersten ca. 45 Minuten doch ein kleines Grinsen über meine Lippen gebracht haben, also das ganze Ding nicht völlig ungenießbar war. Nochmal angucken werde ich mir das Ding jedenfalls nicht. nee Einmal im Leben reicht völlig und ist noch zu viel.

-----

Bei der Gelegenheit möchte ich "Captain Marvel" gleich nochmal runterstufen: 5 von 10 Punkte. Je länger man über den Film nachdenkt, um so schlechter wird er. Da gibt es kein Vertun. Und um "Avengers: Endgame" zu sehen, braucht man ihn nun wirklich nicht. Wenn man allerdings einen halbwegs guten Superheldenfilm sehen will und sich derzeit im Multiplex findet und sich fragt ob man "Shazam!" oder eben "Captain Marvel" gucken soll, kann ich den letzeren dann doch eindeutig empfehlen, denn er ist zu 100 % in jeder Hinsicht der bessere Film. Geht lieber da rein, auch wenn er, wenn man mich fragt, schon viel zu viel Geld eingespielt hat. -.-

-----

Und außerdem möchte ich, nachdem ich ihn gestern/heute früh zum fünften Mal sah und noch immer enorm abfeiere, bei einigen Szenen noch immer Gänsehaut bekomme und er mich unglaublich zufrieden aus dem langen Kinoabend entließ, so sehr, dass ich zwar völlig erschöpft vom langen, anstrengenden Tag und unter Schmerzen leidend heraus kam, weil ich irgendwas falsches gegessen hatte, aber trotzdem nicht aufhören konnte fröhlich zu lächeln und mich, trotz allem einfach nur super zu fühlen, "Alita: Battle Angel" auf 9 von 10 Punkte heraufstufen. Ich liebe es... Was für ein toller und wunderschöner Film!

In Zeiten wie heute, wo Filme diesen Formats so karg gesät sind, leuchtet er besonders hell aus dem sonstigen Einheitssuperheldenbrei und Remake-Gedöns hervor. Smilie Es wäre wirklich zu schade, wenn er keinen zweiten Teil bekäme, weil er zu wenig eingespielt hat. Traurig Vorhin war jedenfalls das zweite Mal in Folge, dass ich ganz allein im Saal saß. Deprimiert Aber nach acht Wochen kann man wohl nicht mehr allzu viel erwarten. Schulterzucken Jedenfalls ein Film für die cinematographischen Geschichtsbücher, der in keiner Sammlung fehlen sollte. Daumen hoch! Ein echtes must-see. Sehr glücklich
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Wilson
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Beitrag(#2173745) Verfasst am: 07.04.2019, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

The Dead Don’t Die“ der neue film von Jim Jarmusch kommt hoffentlich bald ins kino

mit Adam Driver und Bill Murray, Iggy Pop, Tom Waits und Danny Glover, Selena Gomez und natürlich
Tilda Swinton.
https://www.musikexpress.de/neuer-trailer-so-sehen-bill-murray-und-iggy-pop-in-jim-jarmuschs-zombie-komoedie-aus-1222353/?utm_source=taboola&utm_medium=exchange
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Beitrag(#2175570) Verfasst am: 22.04.2019, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

War noch jemand in "Border"?

Ich bin nicht richtig schlau geworden aus dem Film. Wenigstens war er unverhersehbar und daher interessant.
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Bravopunk
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Beitrag(#2175781) Verfasst am: 24.04.2019, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Avengers: Endgame

Ein großartiges Spektakel voller Gedöns und so. Sehr glücklich Nach "Infinity War" dachte ich, dass das kaum zu toppen sei, die Russo-Brüder haben es aber eindeutig geschafft. Das ist wirklich sehr beachtlich und bewundernswert, was sie hier mit diesem Film geschaffen haben. Alle Achtung. bravo Auch als Gesamtexperiment MCU und als Schlussstein desselben, ist es hiermit echt ein Kunstwerk geworden, für dass es in der Filmgeschichte keine Vergleiche gibt. Das muss man anerkennen.

Große cineastische Kunst ist es natürlich trotzdem nicht. Es ist zwar für einen Superhelden-Action-Film recht clever und unglaublich kurzweilig, und in dem Ausmaß wie das MCU wurde ja nun wirklich noch nie etwas gemacht, aber sonderliche viel denken muss in dem Film als Zuschauer dennoch keiner. So gut wie alles wird einem portionsweise vorgekaut und verdauungsfertig serviert. Jetzt, wo ich diesen Film gesehen habe, möchte ich aber jedem, der dies bisher noch nicht getan hat und der sich für Kino und Film interessiert doch sehr ans Herz legen den kostspieligen Spaß auf sich zu nehmen die Filme ALLE jetzt zu sehen und dann schlussendlich auch den hier. Denn das kann ich uneingeschränkt empfehlen. Daumen hoch! Selbst wenn man sich für solche Filme gar nicht interessiert ist es aus rein filmwissenschaftlicher Sicht doch ein Mammutprojekt, dessen Ausführung man nicht verpasst haben sollte. Denn, auch das ist klar: Ohne die anderen Filme macht der Kram in dem hier nur sehr begrenzt Sinn. Schulterzucken Der Zuschauer wird nicht bei Null abgeholt, sondern eine Kenntnis der anderen Filme wird absolut notwendig vorausgesetzt. Allein schon der unzähligen Referenzen wegen.

Wie war der Film denn nun? Tja. Die Story ist eine exakte Kopie des Vorgängers. War aber auch absolut zu erwarten. Wer diesen gesehen hat, der wusste sofort, dass die Avengers, um eine Chance gegen Thanos zu haben, so ziemlich genau dasselbe nochmal machen müssen würden. Sonderlich einfallsreich, originell und neu ist sie also nicht. Aber die Dialoge sind gut und bisweilen sogar enorm witzig. Smilie Alle Charaktere* sind toll und haben (meistens) auch ausreichend Zeit auf der Leinwand. Der Aufbau der Handlung ist spannend bis zum Schluss und, trotz der drei Stunden Länge, zu keinem Zeitpunkt langweilig.

* Einziger relevanter Minuspunkt am ganzen Film war, ebenfalls erwartungsgemäß, Captain Marvel. Sie ist dementsprechend auch zentraler Punkt der wohl fremdschämigsten Szene, nicht nur in diesem, sondern in allen Marvelfilmen. -.- Das war wirklich eine Qual. Aber zum Glück nur ganz kurz und der Rest ist gut genug, um ihm diesen Ausrutscher nicht nachzutragen. ... Punktabzug gibs dafür aber dennoch. Nein, so geht das nicht! Solche Dummheiten dulde ich nicht. nee

Sonst bliebe nicht viel zu sagen. Wie gesagt: Ein tolles Spektakel. Sehr glücklich Ich bin froh nie auch nur dran gedacht zu haben es verpassen zu wollen.

Ein wenig traurig bin ich aber schon. Denn nach dem Ende war klar: Außer den "Guardians of the Galaxy" will ich eigentlich keinen einzigen weiteren Film aus dem nachfolgenden MCU mehr sehen. Traurig Ist einfach vorbei. War schön, solange es wärte, aber nu is halt Schluss. rose Das MCU ist zu Grabe getragen. Auf eindrucksvolle Weise, ohne Frage, aber weg ist weg. Schulterzucken

... Tja. Das wars auch schon. Smilie 7 von 10 Punkte.**

edit: ** Hab noch einen Punkt abgezogen. Nachdem ich eine Nacht drüber schlief fiel mir eben ein weiterer großer Minuspunkt im Film ein, den ich durch das Finale ignoriert hatte, der aber doch recht heftig ist und mir doch nicht wenig auf den Keks geht, je länger ich drüber nachdenke. zornig Wills nicht spoilen, aber ich sag mal so viel: Es hat mit Thor zu tun.
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swifty
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Beitrag(#2176417) Verfasst am: 29.04.2019, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wie heißt der neue Marvel?
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Beitrag(#2176431) Verfasst am: 29.04.2019, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
Wie heißt der neue Marvel?


So:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Avengers: Endgame

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swifty
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Beitrag(#2176443) Verfasst am: 29.04.2019, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht 4?
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Beitrag(#2176479) Verfasst am: 29.04.2019, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Border soll gut sein.
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Alchemist
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Beitrag(#2177348) Verfasst am: 07.05.2019, 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Avengers: Endgame

Ein großartiges Spektakel voller Gedöns und so. Sehr glücklich Nach "Infinity War" dachte ich, dass das kaum zu toppen sei, die Russo-Brüder haben es aber eindeutig geschafft. Das ist wirklich sehr beachtlich und bewundernswert, was sie hier mit diesem Film geschaffen haben. Alle Achtung. bravo Auch als Gesamtexperiment MCU und als Schlussstein desselben, ist es hiermit echt ein Kunstwerk geworden, für dass es in der Filmgeschichte keine Vergleiche gibt. Das muss man anerkennen.

Große cineastische Kunst ist es natürlich trotzdem nicht. Es ist zwar für einen Superhelden-Action-Film recht clever und unglaublich kurzweilig, und in dem Ausmaß wie das MCU wurde ja nun wirklich noch nie etwas gemacht, aber sonderliche viel denken muss in dem Film als Zuschauer dennoch keiner. So gut wie alles wird einem portionsweise vorgekaut und verdauungsfertig serviert. Jetzt, wo ich diesen Film gesehen habe, möchte ich aber jedem, der dies bisher noch nicht getan hat und der sich für Kino und Film interessiert doch sehr ans Herz legen den kostspieligen Spaß auf sich zu nehmen die Filme ALLE jetzt zu sehen und dann schlussendlich auch den hier. Denn das kann ich uneingeschränkt empfehlen. Daumen hoch! Selbst wenn man sich für solche Filme gar nicht interessiert ist es aus rein filmwissenschaftlicher Sicht doch ein Mammutprojekt, dessen Ausführung man nicht verpasst haben sollte. Denn, auch das ist klar: Ohne die anderen Filme macht der Kram in dem hier nur sehr begrenzt Sinn. Schulterzucken Der Zuschauer wird nicht bei Null abgeholt, sondern eine Kenntnis der anderen Filme wird absolut notwendig vorausgesetzt. Allein schon der unzähligen Referenzen wegen.

Wie war der Film denn nun? Tja. Die Story ist eine exakte Kopie des Vorgängers. War aber auch absolut zu erwarten. Wer diesen gesehen hat, der wusste sofort, dass die Avengers, um eine Chance gegen Thanos zu haben, so ziemlich genau dasselbe nochmal machen müssen würden. Sonderlich einfallsreich, originell und neu ist sie also nicht. Aber die Dialoge sind gut und bisweilen sogar enorm witzig. Smilie Alle Charaktere* sind toll und haben (meistens) auch ausreichend Zeit auf der Leinwand. Der Aufbau der Handlung ist spannend bis zum Schluss und, trotz der drei Stunden Länge, zu keinem Zeitpunkt langweilig.

* Einziger relevanter Minuspunkt am ganzen Film war, ebenfalls erwartungsgemäß, Captain Marvel. Sie ist dementsprechend auch zentraler Punkt der wohl fremdschämigsten Szene, nicht nur in diesem, sondern in allen Marvelfilmen. -.- Das war wirklich eine Qual. Aber zum Glück nur ganz kurz und der Rest ist gut genug, um ihm diesen Ausrutscher nicht nachzutragen. ... Punktabzug gibs dafür aber dennoch. Nein, so geht das nicht! Solche Dummheiten dulde ich nicht. nee

Sonst bliebe nicht viel zu sagen. Wie gesagt: Ein tolles Spektakel. Sehr glücklich Ich bin froh nie auch nur dran gedacht zu haben es verpassen zu wollen.

Ein wenig traurig bin ich aber schon. Denn nach dem Ende war klar: Außer den "Guardians of the Galaxy" will ich eigentlich keinen einzigen weiteren Film aus dem nachfolgenden MCU mehr sehen. Traurig Ist einfach vorbei. War schön, solange es wärte, aber nu is halt Schluss. rose Das MCU ist zu Grabe getragen. Auf eindrucksvolle Weise, ohne Frage, aber weg ist weg. Schulterzucken

... Tja. Das wars auch schon. Smilie 7 von 10 Punkte.**

edit: ** Hab noch einen Punkt abgezogen. Nachdem ich eine Nacht drüber schlief fiel mir eben ein weiterer großer Minuspunkt im Film ein, den ich durch das Finale ignoriert hatte, der aber doch recht heftig ist und mir doch nicht wenig auf den Keks geht, je länger ich drüber nachdenke. zornig Wills nicht spoilen, aber ich sag mal so viel: Es hat mit Thor zu tun.


Gestern geguckt!
Episch! Meisterhaft!
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Beitrag(#2179406) Verfasst am: 25.05.2019, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was Parasite letztendlich zur Brillanz verhilft, ist allerdings der Fakt, dass Bong Joon-ho bei aller Sympathie für die Underdogs alle seine Figuren würdig behandelt. Es ist einfach, mit dem Finger auf die einen zu zeigen, egal, ob es die Reichen oder die Armen sind. Dass das System Kapitalismus letztendlich aus allen arme Schweine macht, lässt Parasite stets deutlich spüren.


der neue film von Bong Joon-hos (snowpiercer)


https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/parasite-2019
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Beitrag(#2181644) Verfasst am: 24.06.2019, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.daily-movies.ch/i-feel-good-en-communaute
I FEEL GOOD

würde ich gerne sehen. bislang sind alle von kervern und delepine hier in d im kino gelaufen.
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Beitrag(#2184049) Verfasst am: 19.07.2019, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Weihnachten kommt eine Verfilmung von Cats ins Kino.

Jetzt bin ich kein sonderlicher Musicalfreund, egal in welcher Form, und hab allein schon deshalb kein Interesse daran den Film zu sehen, daher meine Frage: Ist hier ein Fan des Musicals anwesend und hat dieser jenige welche Interesse an einer solchen Verfilmung?

Rein vom Trailer her bin ich echt zwiegespalten: Einerseits find ich, sieht es echt hübsch und bombastisch aus, so von der Kameraführung, der Inszenierung und vom Bühnenbild her. ... Aber dann sind da diese Charaktere und die machen es einem echt schwer. skeptisch Das Internet ist schon ganz und gar Spott und Häme über deren Aussehen, ich selbst find eigentlich, die sehen ganz hübsch aus. Smilie Mein Problem geht in eine ganz andere Richtung... und man verstehe mich da nicht falsch, es gibt vermutlich wenig Leute hier im FGH die weniger prüde sind als ich, aber... die sind nackig. Verlegen Das ist irgendwie merkwürdig, find ich. Zumal es offenbar auch an Kinder gerichtet ist und, zumindest einige Bilder im Trailer allein, zeigen, dass die "Katzen" alles andere als unsexy sind, wenn auch den Weibchen fast völlig der Busen fehlt... aber dennoch. Es wäre was anderes, wenn, wie auf der Bühne, Menschen ein Kostüm tragen würden, aber mit diesem Effekt sieht es halt aus, als würden diese - zugegebenermaßen seltsam aussehenden - Hybridwesen zwischen Mensch und Katze (außer Schwanz, Fell und Ohren sind es eben eigentlich nur nackte, geschlechtsteillose Menschen Schulterzucken) splitternackt durcheinander tanzen... was irgendwie echt seltsam ist. Am Kopf kratzen Hinzu kommt, dass ein paar der Charaktere eben doch Kleidung tragen, was es gleich noch komischer macht.

Der Effekt an sich sieht für meine Augen eigentlich ganz gut aus. Keine Ahnung, was alle anderen da jetzt schon wieder dran auszusetzen haben. Aber in Verbindung mit der erzeugten Fiktion, dass es sich hier eben nicht um Kostüme, sondern um echte, nackte Wesen handelt, ist das echt... ich sag mal: Zu erotisch für einen normalen Film, zu unerotisch für einen Porno. Es ist ein Zwischending. Und das als Weihnachtsfilm. Geschockt

Wenn das Absicht ist, um die Grenzen des Filmemachens auszutesten und zu erweitern, dann hat es meine Unterstützung. Daumen hoch! Aber ich zweifle irgendwie daran, dass das die Absicht war. skeptisch

Ansehen werde ich, wie gesagt, es mir sowieso nicht... vielleicht irgendwann auf DVD oder BluRay. Dennoch find ich das verwirrend.

Nehmen wir mal ein Gegenbeispiel: In "Alita: Battle Angel" ist der Hauptcharakter sogar in zwei Sequenzen splitternackt und in einer davon macht sie einen Handstand und spreizt dabei die Beine, so dass sie eine Gerade ergeben. Ist kein bisschen erotisch oder verwirrend, weil die Figur ein Cyborg ist. Ein halber Roboter, dessen Körper voll mechanisch ist. Die Katzen in "Cats" haben diesen Bonus nicht, sie sind lebende Wesen, bzw. wollen solche darstellen. Ist so ein bisschen so, als würde man sich ein Video aus einem FKK-Club für Mensch-Katzenhybride ansehen. Das ist halt ein riesiger Unterschied.

Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt auf die Pornoparodie davon. Sehr glücklich Ich und außerdem vermutlich alle Furrys der Welt. Cool
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Beitrag(#2185076) Verfasst am: 31.07.2019, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alita: Battle Angel

... Einzig der Darsteller von Hugo hat mir nicht so gefallen. skeptisch ...


Beim zweiten Ansehen heute gefiel er mir besser. Weiß nicht genau warum. Vielleicht, weil ich wusste, was ich von ihm zu erwarten habe, oder weil ich auf was anderes geachtet habe. In zwei Szenen ist er immer noch etwas... na ja. skeptisch Aber insgesamt ist er eigentlich auch echt gut. Smilie

Der Film eröffnet in Japan und China ja erst am 22. und ich erwarte, dass er da echt einschlägt wie eine Bombe. Überrascht Besonders die Chinesen lieben sowas ja und auch die Japaner dürften über eine so hochwertige Anime-Realverfilmung mehr als erfreut sein. Also das ist echt noch einiges an Einnahmen drin für den Film, was auf einen baldigen zweiten Teil hoffen lässt. Sehr glücklich

Btw. Ich muss das wirklich mal sagen: Ich find den Film in jeder Hinsicht viel besser als "Avatar". Weil er James Camerons Kind ist, auch wenn Robert Rodriguez Regie führte, wird er sehr oft damit verglichen. Bei "Avatar" fand ich diese ganzen leuchtenden Viecher und so echt zu albern. Die Welt von "Alita" ist viel geerdeter und realer und einfach besser und überzeugender. Hat mich, auch beim zweiten Ansehen, echt umgehauen. Geschockt Diesmal übrigens in 3D... aber ich seh das irgendwie eh nie. Nein Traurig Aber ich denke für die, die 3D besser sehen können als ich, wird das echt nochmal um einiges stärker und schöner wirken als eh schon. Ich liebe es... Wollte es halt mal probiert haben. Schulterzucken


Jetzt hab ich den Film auch endlich gesehen.
Ich muss sagen, wirklich gut. Überraschend und unerwartet gut.
Endlich mal wieder ein Protsgonist, bzw. Protagonistin, mit der man mitfiebertß.

Aber, und das idt ein ziemlich großes Aber:
Mich nervt einfach volles Brett dieses Trope, der kindlichen, naiven Figur, die wenig weiß, aber dennoch eine mega Kampfmaschine ist. Eine sexuelle Komponente, auch wenn Alita ein Cyborg ist, spielt definitiv auch eine Rolle. Sie wird sehr menschlich dargestellt unf ist Immerhin auch gewissermaßen love interest einer anderen Hauptfigur.
man merkt leider, dass es ein Film von Männern, für Männer ist.
Dieses Trope kriege ich nicht mehr aus dem Kopf, seit es mir das erste Mal bewusst wurde.
Andere Prominente Beispiele sind z.B. Fifth Element oder Tron:Legacy.
Aber diese Darstellung von Frauen zieht sich eigentlich durch die gesamte Filmgeschichte und es stört mich ungemein
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Alchemist
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Beitrag(#2185077) Verfasst am: 31.07.2019, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
war schon jemand in "wir"?


Noch nicht. Ich war am überlegen, ob ich diese Woche noch reingehe, aber im Moment sieht es nicht danach aus.


Fand ich gut.
Ich bin schon länger „Fan“ von Jordan Peele. Seit MadTv eigentlich, aber vor allem seine Comedy Serie mit Key.
In manchen Sketchen sah man schon seinen besonderen Sinn für morbide Geschichten! Lachen
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Bravopunk
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Beitrag(#2185078) Verfasst am: 31.07.2019, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alita: Battle Angel

... Einzig der Darsteller von Hugo hat mir nicht so gefallen. skeptisch ...


Beim zweiten Ansehen heute gefiel er mir besser. Weiß nicht genau warum. Vielleicht, weil ich wusste, was ich von ihm zu erwarten habe, oder weil ich auf was anderes geachtet habe. In zwei Szenen ist er immer noch etwas... na ja. skeptisch Aber insgesamt ist er eigentlich auch echt gut. Smilie

Der Film eröffnet in Japan und China ja erst am 22. und ich erwarte, dass er da echt einschlägt wie eine Bombe. Überrascht Besonders die Chinesen lieben sowas ja und auch die Japaner dürften über eine so hochwertige Anime-Realverfilmung mehr als erfreut sein. Also das ist echt noch einiges an Einnahmen drin für den Film, was auf einen baldigen zweiten Teil hoffen lässt. Sehr glücklich

Btw. Ich muss das wirklich mal sagen: Ich find den Film in jeder Hinsicht viel besser als "Avatar". Weil er James Camerons Kind ist, auch wenn Robert Rodriguez Regie führte, wird er sehr oft damit verglichen. Bei "Avatar" fand ich diese ganzen leuchtenden Viecher und so echt zu albern. Die Welt von "Alita" ist viel geerdeter und realer und einfach besser und überzeugender. Hat mich, auch beim zweiten Ansehen, echt umgehauen. Geschockt Diesmal übrigens in 3D... aber ich seh das irgendwie eh nie. Nein Traurig Aber ich denke für die, die 3D besser sehen können als ich, wird das echt nochmal um einiges stärker und schöner wirken als eh schon. Ich liebe es... Wollte es halt mal probiert haben. Schulterzucken


Jetzt hab ich den Film auch endlich gesehen.
Ich muss sagen, wirklich gut. Überraschend und unerwartet gut.
Endlich mal wieder ein Protsgonist, bzw. Protagonistin, mit der man mitfiebertß.

Aber, und das idt ein ziemlich großes Aber:
Mich nervt einfach volles Brett dieses Trope, der kindlichen, naiven Figur, die wenig weiß, aber dennoch eine mega Kampfmaschine ist.


Okay. Fairer Kritikpunkt. Kann man mögen oder auch nicht. Ich steh total drauf, wenn es gut gemacht ist, was ich hier absolut gegeben sehe. Vor allem weil eine charakterliche Entwicklung daran gekoppelt ist.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Eine sexuelle Komponente, auch wenn Alita ein Cyborg ist, spielt definitiv auch eine Rolle.


Ist das ein Problem? Sonderlich sexuell find ich sie allerdings nun wirklich nicht. skeptisch ... Sexy... auf eine gewisse Weise auf jeden Fall. Aber auf eine andere nun wirklich gar nicht.

Sie ist meist einfach nur... süß. Ich liebe es...

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Sie wird sehr menschlich dargestellt unf ist Immerhin auch gewissermaßen love interest einer anderen Hauptfigur.


Okay. Hier muss ich mal eben hart widersprechen. Er ist ihr love interest. Nicht andersrum. Merkt man allein schon daran, wer von beiden die eigentliche Hauptfigur ist und wer das ist, kann man im Titel lesen. zwinkern

Alchemist hat folgendes geschrieben:
man merkt leider, dass es ein Film von Männern, für Männer ist.


Einer der zwei Drehbuchautoren ist eine Frau.

Aber sonst hast du ein gutes Stück weit Recht. Rodriguez ist nicht gerade für einfühlsame, ruhige Filme bekannt. Action und Krawumm ist halt sein Metier, was ich allerdings sehr an ihm schätze. Smilie

Andererseits Cameron... sagen wir mal so, ich denke seine Filme können meist alle gleichermaßen genießen. Schulterzucken Kommt so ein wenig darauf an, ob man individuell die Genres mag.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Dieses Trope kriege ich nicht mehr aus dem Kopf, seit es mir das erste Mal bewusst wurde.
Andere Prominente Beispiele sind z.B. Fifth Element oder Tron:Legacy.
Aber diese Darstellung von Frauen zieht sich eigentlich durch die gesamte Filmgeschichte und es stört mich ungemein


Ich frage mich nur warum. Liegt es daran, dass diese Charaktere Mary Sues sind? Das ist doch nicht zwangsweise was Schlimmes. Nur dann, wenn sie keine Steigerungskurve in ihren Fähigkeiten und charakterlichen Eigenschaften haben. Und davon kann man, zumindest bei Lilu und Alita nicht sprechen... an "Tron: Legacy" erinnere ich mich zu wenig um das zu beurteilen.

Ansonsten mag ich starke weibliche Charaktere sehr. Besonders dann, wenn sie eben nicht nur körperlich stark sind, sondern auch als Personen. Ich finde jedoch auch nichts schlimmes daran, wenn sie schon körperlich OP auf die Welt kommen. Zumal dann, wenn es sich gut und leicht innerhalb der Welt in der die Story spielt erklären lässt. Ein mechanischer Körper. Logo ist der stärker als normal. Bei Lilu verhält sich das etwas anders. Die ist ja eigentlich nur ein genetischer Übermensch. Das ist, rein von der Story her, etwas dumm erklärt, find ich.

Ist aber wohl auch wieder Geschmackssache denke ich.

Freut mich jedenfalls, dass wenigstens einer hier, außer mir, den Film zu schätzen weiß. Sehr glücklich
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smallie
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Beitrag(#2185082) Verfasst am: 31.07.2019, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Freut mich jedenfalls, dass wenigstens einer hier, außer mir, den Film zu schätzen weiß. Sehr glücklich

Hey, zwei mal im Kino gesehen, mit meiner Tochter, der gefällt er auch.
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Bravopunk
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Beitrag(#2185091) Verfasst am: 01.08.2019, 03:07    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Freut mich jedenfalls, dass wenigstens einer hier, außer mir, den Film zu schätzen weiß. Sehr glücklich

Hey, zwei mal im Kino gesehen, mit meiner Tochter, der gefällt er auch.


Sehr gut. Daumen hoch! So muss das. Smilie
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Bravopunk
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Beitrag(#2185092) Verfasst am: 01.08.2019, 03:13    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Zu Weihnachten kommt eine Verfilmung von Cats ins Kino.

Jetzt bin ich kein sonderlicher Musicalfreund, egal in welcher Form, und hab allein schon deshalb kein Interesse daran den Film zu sehen, daher meine Frage: Ist hier ein Fan des Musicals anwesend und hat dieser jenige welche Interesse an einer solchen Verfilmung?



Anscheinend nicht. Schulterzucken Dann ist natürlich fraglich, ob es für diesen Film überhaupt einen ausreichenden Markt gibt und ob es eine gute Idee war diese IP zu verfilmen. Am Kopf kratzen

Wenn das FGH vielleicht auch keine statistisch signifikante Basis für eine solche Umfrage sein dürfte, wie sich von selbst versteht. Ich mein nur: Wenn alle den Trailer hassen, weil alle (außer mir) finden, dass er greuslich aussieht, wer schaut sich den Film dann an?
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Alchemist
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Beitrag(#2185125) Verfasst am: 01.08.2019, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:

Ansonsten mag ich starke weibliche Charaktere sehr. Besonders dann, wenn sie eben nicht nur körperlich stark sind, sondern auch als Personen. Ich finde jedoch auch nichts schlimmes daran, wenn sie schon körperlich OP auf die Welt kommen. Zumal dann, wenn es sich gut und leicht innerhalb der Welt in der die Story spielt erklären lässt. Ein mechanischer Körper. Logo ist der stärker als normal. Bei Lilu verhält sich das etwas anders. Die ist ja eigentlich nur ein genetischer Übermensch. Das ist, rein von der Story her, etwas dumm erklärt, find ich.

Ist aber wohl auch wieder Geschmackssache denke ich.

Freut mich jedenfalls, dass wenigstens einer hier, außer mir, den Film zu schätzen weiß. Sehr glücklich


1. alita ist doch auch love interest von dem Typen. Der will doch mit ihr Zeit verbringen usw. und abgeneigt schien er mir nicht gerade.

2.
Es ist aber immer dasselbe:
Attraktive Frau, weiblicher Körper, kindliches Wesen. Und der Protagonist fährt drauf ab und anscheinend auch der Zuschauer. Ich persönlich finde es tatsächlich sogar verstörend. Diese Anziehung an Unerfahrenheit.
Und,
Nenn mir mal bitte einen Film, in dem es geschlechtlich anders herum ist:
Attraktiver Mann, kindliches unerfahrenes Wesen und die Webliche Hauptfigur steht deshalb auf diesen Mann.
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Beitrag(#2185134) Verfasst am: 02.08.2019, 04:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:

Ansonsten mag ich starke weibliche Charaktere sehr. Besonders dann, wenn sie eben nicht nur körperlich stark sind, sondern auch als Personen. Ich finde jedoch auch nichts schlimmes daran, wenn sie schon körperlich OP auf die Welt kommen. Zumal dann, wenn es sich gut und leicht innerhalb der Welt in der die Story spielt erklären lässt. Ein mechanischer Körper. Logo ist der stärker als normal. Bei Lilu verhält sich das etwas anders. Die ist ja eigentlich nur ein genetischer Übermensch. Das ist, rein von der Story her, etwas dumm erklärt, find ich.

Ist aber wohl auch wieder Geschmackssache denke ich.

Freut mich jedenfalls, dass wenigstens einer hier, außer mir, den Film zu schätzen weiß. Sehr glücklich


1. alita ist doch auch love interest von dem Typen. Der will doch mit ihr Zeit verbringen usw. und abgeneigt schien er mir nicht gerade.


Dann benutzt du den Terminus falsch, wenn du ihn so benutzt. "love interest" bezeichnet eine Person, die vom Protagonisten (der Hauptfigur) geliebt wird und für ihn oder sie eine relevante, liebesbasierte Motivation für ihre Handlungen darstellt. Und besser kann man nicht beschreiben, was Hugo für Alita ist und eben nicht andersrum. Das er in sie auch verliebt ist tut dabei nichts zur Sache oder bringt höchstens den romantisch positiven Aspekt in ihre Beziehung und somit in die Story, dass Alitas Liebe erwidert wird. Ich sehe da überhaupt kein Problem.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
2.
Es ist aber immer dasselbe:
Attraktive Frau, weiblicher Körper,


Ich mochte dich an der Stelle kurz unterbrechen und darauf hinweisen, dass eine dieser Umschreibungen redundant ist. zwinkern

Alchemist hat folgendes geschrieben:
kindliches Wesen. Und der Protagonist fährt drauf ab


Hier muss ich erneut einspringen und fragen wen du mit "Protagonist" meinst. Denn Hugo ist eindeutig nicht der Protagonist der Geschichte. Also entweder benutzt du auch diesen Terminus falsch oder hast Hugo viel aktiver und zentraler im Geschehen gesehen als ich... was ich echt befremdlich finde. skeptisch Ich würde nichtmal sagen, dass Keean Johnson die männliche Hauptrolle hatte. Man müsste jetzt mit der Stoppuhr nachschauen, welcher der männlichen Schauspieler die meiste Zeit auf dem Schirm hat, und vermutlich ist das sogar Keean, aber das ist ja nicht das einzige Kriterium für eine Hauptrolle. Was z. B. das aktive Eingreifen und Verändern der Figur in Bezug auf den Protagonisten betrifft, dürfte die männliche Hauptrolle eher an Christoph Waltz gegangen sein, der Alitas Schicksal als Dyson Ido erheblich stärker beeinflusst hat. Und der ist ja mehr ihre Vaterfigur, die über lange Strecken versucht sie in eben genau die kindliche Rolle reinzuzwingen, die du ihr zwar unterstellst, die sie aber eindeutig ablehnt anzunehmen.

Also nochmal: Hugo ist nicht der Protagonist der Story.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
und anscheinend auch der Zuschauer. Ich persönlich finde es tatsächlich sogar verstörend. Diese Anziehung an Unerfahrenheit.


Ich überhaupt nicht. Lässt sich vor allem in fiktiven Geschichten auch recht leicht erklären. Denn Unerfahrenheit, neu auf einem Gebiet oder in einer fremden Welt zu sein, damit kann sich der Zuschauer, der ja auch neu in den Film kommt, identifizieren. Das kann er unmittelbar nachfühlen und die Erfahrung, die die unerfahrene Hauptfigur dann macht, erlebt der Zuschauer so viel enger nach, weil es ihm da ja schließlich ganz genauso geht.

Find ich überhaupt nicht verstörend. Nein

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Und,
Nenn mir mal bitte einen Film, in dem es geschlechtlich anders herum ist:
Attraktiver Mann, kindliches unerfahrenes Wesen und die Webliche Hauptfigur steht deshalb auf diesen Mann.


Hmmm... gibt es tatsächlich nicht so oft... vielleicht "Ronja Räubertochter" oder "Legende", wenn ich den Film richtig erinnere... ein wenig vielleicht auch "Arielle, die kleine Meerjungfrau", "Die Eiskönigin", "Merida", "Drachenzähmen leicht gemacht" oder "Rapunzel - neu verföhnt". skeptisch Wobei da die männlichen Charaktere mitunter zwar passiv, mitweilen auch albern, aber nicht zwangsweise kindlich daherkommen. (Im Fall von "Merida" hat sie ja eigentlich sogar gar kein Interesse an den Jungs... aber z. B. in "Drachenzähmen leicht gemacht" ist die eher robuste Astrid am Ende vom recht kindlich naiven Hikkup ziemlich eingenommen. Allerdings ist sie da auch nicht die eigentliche Protagonistin. Und inzwischen hatte Hikkup ja auch eine Wandlung hin zu einem heroischen Charakter abgeschlossen.) Hmmm... "Die Reifeprüfung" käme mir dann noch in den Sinn. Das ist echt das Paradebeispiel für deine Prämisse. Smilie Zu einem gewissen Grad könnte man sogar noch "Der Stadtneurotiker" aufzählen. Da habe ich nämlich auch nicht verstanden, was Annie an ihm eigentlich fand... wobei Woody Allen jetzt nicht gerade attraktiv ist. skeptisch Aber es gibt schon solche Fälle. Soviel ist klar.

Aber mal ne Gegenfrage: Außer in der Szene, wo sie den Plüschpilz hält, wo genau empfindest du Alita als kindlich? Ihr Aufbegehren gegen Ido hat was pubertäres, geb ich zu, aber wirklich kindlich empfinde ich sie eigentlich zu keinem Zeitpunkt mehr... vielleicht so ein bisschen, als sie den Hund füttert. Aber das würde ich eher als liebenswürdig beschreiben. Und das können auch Männer sein, von daher... Schulterzucken Sie mag etwas naiv sein. Aber das ist ja nicht unbedingt was schlechtes. Genauso wenig wie das Attribut "sexy" oder "attraktiv" es gibt in der Filmgeschichte tonnenweise attraktiver Männer, die in den jeweiligen Filmen als reiner Augenschmaus für das weibliche Publikum gedacht sind. Hat sich noch keiner drüber beschwert. Warum auch? Wieso sollte es also ein Problem sein, dass die Frau in einem Film attraktiv ist?

Und dann nochwas: Mir kam es überhaupt nicht so vor, als würde Hugo nur deshalb auf Alita stehen, weil sie attraktiv und kindlich ist. Eher im Gegenteil. Am Anfang ist er offensichtlich nur daran interessiert, was für tolle Ersatzteile sie hat. Erst nachdem sie Tanji beim Motorball-Training umklatscht schlägt sein Interesse an ihr ins intimere um, wie Tanji auch sofort erkennt und hervorhebt, Hugo aber zunächst noch ableugnet. Alita hingegen ist (übrigens auch in der Mangavorlage) sofort hin und weg von Hugo, ohne ihn näher zu kennen.

Mir kam es insgesamt so vor, als wäre Hugo im Verlauf des Filmes viel mehr von Alitas Persönlichkeit und Fähigkeiten beeindruckt und liebe sie deswegen und nicht aufgrund ihrer Attraktivität oder ihrer (mMn kaum vorhandenen) Kindlichkeit. Immerhin antwortet er ihr ja auch nicht auf die Frage "Stört es dich nicht, dass ich nicht völlig menschlich bin?" nicht "Nee. Du bist ja hot." oder sowas, sondern "Du bist das menschlichste Wesen, das mir je begegnet ist." Er schätzt also vor allem ihre Menschlichkeit. Das mag unter normalen Umständen dämlich klingen, bei einem Cyborg macht es aber absolut Sinn ausgerechnet das an ihm zu schätzen.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2185135) Verfasst am: 02.08.2019, 04:50    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hätte Alita also auch genau so gut von einer wesentlich weniger attraktiven Schauspielerin gespielt werden können, Bravopunk?
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"...I would prefer not to."
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