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Des Uwebus' neue Kleider - Orthodoxe Physisophie gegen Wissenschaft
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#2176222) Verfasst am: 27.04.2019, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Grey,

nur kurz zum Klimawandel:

Den hat es nachweislich mehrfach gegeben, ganz ohne das Zutun des Zweibeiners, warum sollte ich also jetzt daran glauben, daß der jetzige Klimawandel nur dem Zweibeiner zuzurechnen ist?


Dann klär uns doch mal auf. Warum ist die durch den Menschen erhöhte CO2 Konzentration nicht die Ursache des Klimawandels?
Übrigens, die vergangenen Klimawandel wurden im Übrigen auch durch Veränderungen in der Atmosphäre ausgelöst, u.a. Durch erhöhte CO2 Konzentrationen. Warum sollte es jetzt also nicht der Fall sein?


Alchemist,

Klimawandel ist IMMER eine Veränderung der Atmosphäre. Und zur Atmosphäre gehören nun mal auch die Wolken. Das CO2-Modell berücksichtigt nur die Erwärmung durch teilweise Lichtumwandlung in den CO2-Molekülen sowie Reflexion an Wolken, die Wolken als Klimaveränderer aber werden gar nicht berücksichtigt, weil bis heute kein Wissenschaftler in der Lage ist, die Wolkenbildung und deren Wirkung auf das Klima zu erklären.


Falsch. Entweder weißt du es nicht oder lügst du wieder. Natürlich werden ständig die Modelle weiterentwickelt unter Berücksichtigung von Wolken:
https://www.spektrum.de/news/das-wolkenparadoxon/1560204

Also, Nächster Versuch:
Dann klär uns doch mal auf. Warum ist die durch den Menschen erhöhte CO2 Konzentration nicht die Ursache des Klimawandels?
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uwebus
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Beitrag(#2176292) Verfasst am: 28.04.2019, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:


https://www.spektrum.de/news/das-wolkenparadoxon/1560204

Also, Nächster Versuch:
Dann klär uns doch mal auf. Warum ist die durch den Menschen erhöhte CO2 Konzentration nicht die Ursache des Klimawandels?


Nur mal ein Auszug aus deiner genannten Quelle:

Zu den Hauptstreitpunkten der Modelle gehören Wolken. Würde man ihre Entstehung und ihr Verhalten besser verstehen, könnten Forscher das Klima der Zukunft deutlich genauer vorhersagen. Die Rolle von Wolken zu bestimmen, ist aus zwei Gründen schwierig – weil verschiedene Typen unterschiedlich auf Erwärmung reagieren, und weil sich eine Veränderung der Wolkendecke auf den Strahlungshaushalt auswirkt.

Was habe ich gesagt? Es sind die Wolken, die das Klima entscheidend mitbeinflussen und solange hier keine Erkenntnisse vorliegen kann man den Klimawandel nicht einfach dem CO2 zuschreiben.

Ich streite doch nicht ab, daß CO2 einen Einfluß ausübt, aber doch nicht NUR das CO2. Unsre Gretchenfollowers aber wollen nur aufgrund des CO2 die deutsche Industrie plattmachen, indem sie sowohl die klassische Energieversorgung als auch ganze Hochtechnologiezweige abschaffen wollen.

Solange es keine Stromspeicher für Wind- und Solarkollektorstrom gibt, solange braucht ein Industrieland wie die BRD entweder Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen oder aber Kernkraftwerke, im vernünftigsten Fall beides.

Ein kleiner Diesel (z.B.VW Golf) ist energie- und umweltschonender als ein eGolf, nicht nur wegen der geringeren Masse (1200 kg gegenüber >1500 kg), auch wegen der Reichweite, denn will man einen eGolf auf 500 km Reichweite aufpäppeln, dann dürfte der um die 1800 kg erreichen, also um 50% mehr als der Diesel wiegt. Diese Masse muß ständig beschleunigt und abgebremst werden, damit steigt der Reifenabrieb ebenfalls kräftig an und auch der Energieverbrauch.

Was überhaupt noch nicht diskutiert wird ist die höhere kinetische Energie bei eKfz wegen deren höheren Gewichtes. Hat denn VW schon mal Crashtests durchgeführt mit dem eGolf? Bei gleicher Karosserie müssen mehrere 100 kg Masse mehr durch Verformung abgebremst werden, wenn den Insassen nichts passieren soll. Das wirkt sich doch auf die Konstruktion der Knautschzone eines Kfz aus, ob ich 1200 kg oder 1800 kg bei einem Unfall bei gleicher Geschwindigkeit abbremsen muß.

Wir werden mit e-Mobilität wesentlich gravierendere Unfallfolgen zu beobachten haben, denn das Fahrverhalten ändert sich doch nicht, eher wird es mehr Idioten geben, die das höhere Beschleunigungsvermögen von eKfz auszuspielen versuchen.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Wohnort: Germering

Beitrag(#2176297) Verfasst am: 28.04.2019, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Nur mal ein Auszug aus deiner genannten Quelle: Zu den Hauptstreitpunkten der Modelle gehören Wolken. ... ... solange hier keine Erkenntnisse vorliegen kann man den Klimawandel nicht einfach dem CO2 zuschreiben.

Auch wenn weitere Einflüsse nicht voll verstanden sind, so ist doch der Einfluß des CO2 groß und zweiflesfrei erwiesen.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... die deutsche Industrie plattmachen ...

Denk doch mal selbständig und plappere nicht diesen Lobbyquatsch nach.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein kleiner Diesel (z.B.VW Golf) ist energie- und umweltschonender als ein eGolf, nicht nur wegen der geringeren Masse (1200 kg gegenüber >1500 kg), ...

Deutlich schlimmer sind schwere Verbrenner, in denen nur 1 Person sitzt, z.B. SUVs, die ja zudem mehr Platz wegnehmen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, nur um eskapistische und Potenzfantasien zu befriedigen. Man könnt daher ja mal anfangen und Privatfahrzeuge verbieten, die mehr als x Gramm CO2 pro km und realem Insassen produzieren.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Was überhaupt noch nicht diskutiert wird ist die höhere kinetische Energie bei eKfz wegen deren höheren Gewichtes. Hat denn VW schon mal Crashtests durchgeführt mit dem eGolf? Bei gleicher Karosserie müssen mehrere 100 kg Masse mehr durch Verformung abgebremst werden, wenn den Insassen nichts passieren soll. Das wirkt sich doch auf die Konstruktion der Knautschzone eines Kfz aus, ob ich 1200 kg oder 1800 kg bei einem Unfall bei gleicher Geschwindigkeit abbremsen muß.

Es wurde schon nachgewiesen, daß die Unfallgegner von SUVs und generell die Insassen von leichten PKW besonders gefährdet sind. Apropos kinetische Energie: Du müßtest doch jedenfalls ein Tempolimit befürworten, oder?
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Zuletzt bearbeitet von step am 28.04.2019, 16:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#2176303) Verfasst am: 28.04.2019, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Nur mal ein Auszug aus deiner genannten Quelle: Zu den Hauptstreitpunkten der Modelle gehören Wolken. ... ... solange hier keine Erkenntnisse vorliegen kann man den Klimawandel nicht einfach dem CO2 zuschreiben.

Auch wenn weitere Einflüsse nicht voll verstanden sind, so ist doch der Einfluß des CO2 groß und zweiflesfrei erwiesen.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... die deutsche Industrie plattmachen ...

Denk doch mal selbständig und plappere nicht diesen Lobbyquatsch nach.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein kleiner Diesel (z.B.VW Golf) ist energie- und umweltschonender als ein eGolf, nicht nur wegen der geringeren Masse (1200 kg gegenüber >1500 kg), ...

Deutlich schlimmer sind schwere Verbrenner, in denen nur 1 Person sitzt, z.B. SUVs, die ja zudem mehr Platz wegnehmen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, nur um eskapistische und Potenzfantasien zu befriedigen. Man könnt daher ja mal anfangen und Privatfahrzeuge verbieten, die mehr als x Gramm CO2 pro km und realem Insassen produzieren.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Was überhaupt noch nicht diskutiert wird ist die höhere kinetische Energie bei eKfz wegen deren höheren Gewichtes. Hat denn VW schon mal Crashtests durchgeführt mit dem eGolf? Bei gleicher Karosserie müssen mehrere 100 kg Masse mehr durch Verformung abgebremst werden, wenn den Insassen nichts passieren soll. Das wirkt sich doch auf die Konstruktion der Knautschzone eines Kfz aus, ob ich 1200 kg oder 1800 kg bei einem Unfall bei gleicher Geschwindigkeit abbremsen muß.

Es wurde schon nachgewiesen, daß die Gegner von SUVs und generell die Insassen von leichten PKW besonders gefährdet sind. Apropos kinetische Energie: Du müßtest doch jedenfalls ein Tempolimit befürworten, oder?


Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen
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Alchemist
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Beitrag(#2176305) Verfasst am: 28.04.2019, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Nur mal ein Auszug aus deiner genannten Quelle: Zu den Hauptstreitpunkten der Modelle gehören Wolken. ... ... solange hier keine Erkenntnisse vorliegen kann man den Klimawandel nicht einfach dem CO2 zuschreiben.

Auch wenn weitere Einflüsse nicht voll verstanden sind, so ist doch der Einfluß des CO2 groß und zweiflesfrei erwiesen.


Nicht für uwe. Uwes "Hauptargument" gegen CO2 als Treibhausgas ist der relativ kleine Anteil in der Atmosphäre von ca. 0,04%
Warum das aber genau ein Problem darstellen soll, zeigt er allerdings nicht. Ist bestimmt wieder ein "Gefühl"

Bezeichnend ist natürlich auch uwes selektives Textlesen. In demselben Text, den er als Bestätigung für seinen Unfug sieht, steht dann:
Zitat:
Wissenschaftler simulieren das Klima mit insgesamt über 20 ausgefeilten Computermodellen, deren Vorhersagekraft sie durch Abgleichen mit umfangreichen Wetterdaten testen. Alle Modelle zeigen, dass sich unser Planet auf Grund anhaltender Treibhausgasemissionen erwärmt.

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step
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Beitrag(#2176308) Verfasst am: 28.04.2019, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.

Absolut unsinning wird es natürlich, wenn man
- den Energieverbrauch mit der Masse gleichsetzt (Stichwort: ineffizienter Kaltstart, Stadt vs. Autobahn ...)
- den Energieverbrauch mit der Umweltbilanz gleichsetzt (Stichwort: Ökostrom, Well-to-Wheel ...)

@uwebus: Umweltbilanz E-Autos ist selbst dann besser, wenn man den schlechtesten Fall betrachtet und mit dem Golf Diesel vergleicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Umweltbilanz

Zitat:
Bei Nutzung des durchschnittlichen europäischen Strommix stoßen batterieelektrische Fahrzeuge je nach verwendetem Ansatz (vereinfachte Well-to-Wheel-Betrachtung oder vollständige Produktlebenszyklusanalyse) 44 bis 56 % bzw. 31 bis 46 % weniger CO2 aus als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. [...] Als oberen Grenzwert für die CO2-Bilanz von Elektroautos kann man also 132 g/km (Akku-Herstellung + Verbrauch) annehmen. Beim ADAC Verbrauchs-Spitzenreiter Hyundai Ioniq sind es analog höchstens 81 g/km. ... der VW Golf emittiert als Diesel mit 4,5 l/100km im ADAC EcoTest unter analoger Berücksichtigung von Well-to-Tank etwa 132 g/km, und somit 63 % mehr als der EcoTest Elektro Spitzenreiter Hyundai Ioniq. ...


Ganz zu schweigen vom Vergleich eines E-Autos auf Ökostrom mit einem SUV Benziner im Stadtverkehr.
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step
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Beitrag(#2176309) Verfasst am: 28.04.2019, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Uwes "Hauptargument" gegen CO2 als Treibhausgas ist der relativ kleine Anteil in der Atmosphäre von ca. 0,04%

Ja, das ist natürlich dumm. Die Wirkung selbst geringer Konzentrationen kann man ja sogar in einem einfachen Laborexperiment selbst nachmessen.
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uwebus
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Beitrag(#2176310) Verfasst am: 28.04.2019, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:


uwebus hat folgendes geschrieben:
... die deutsche Industrie plattmachen ...

Denk doch mal selbständig und plappere nicht diesen Lobbyquatsch nach.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein kleiner Diesel (z.B.VW Golf) ist energie- und umweltschonender als ein eGolf, nicht nur wegen der geringeren Masse (1200 kg gegenüber >1500 kg), ...

Deutlich schlimmer sind schwere Verbrenner, in denen nur 1 Person sitzt, z.B. SUVs, die ja zudem mehr Platz wegnehmen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, nur um eskapistische und Potenzfantasien zu befriedigen. Man könnt daher ja mal anfangen und Privatfahrzeuge verbieten, die mehr als x Gramm CO2 pro km und realem Insassen produzieren.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Was überhaupt noch nicht diskutiert wird ist die höhere kinetische Energie bei eKfz wegen deren höheren Gewichtes. Hat denn VW schon mal Crashtests durchgeführt mit dem eGolf? Bei gleicher Karosserie müssen mehrere 100 kg Masse mehr durch Verformung abgebremst werden, wenn den Insassen nichts passieren soll. Das wirkt sich doch auf die Konstruktion der Knautschzone eines Kfz aus, ob ich 1200 kg oder 1800 kg bei einem Unfall bei gleicher Geschwindigkeit abbremsen muß.

Es wurde schon nachgewiesen, daß die Unfallgegner von SUVs und generell die Insassen von leichten PKW besonders gefährdet sind. Apropos kinetische Energie: Du müßtest doch jedenfalls ein Tempolimit befürworten, oder?


step,

"Man könnt daher ja mal anfangen und Privatfahrzeuge verbieten,...."

Also Bevormundung. Was folgt dann? Zwangsverordneter Veggiday? Danach Verbot von Urlaubs-Flugreisen? usw. usf. Das ganze GRÜNE Entmündigungs- und Verbotsprogramm?

Und zum Nachweis, daß ein schwereres Fz. beim Unfall fast immer der Gewinner ist, brauche ich keine theoretischen Nachweise, da reicht es, einen Unfall auf der Autobahn zu erleben. Mein Sohn ist bei der Feurerwehr und hat das zweifelhafte Vergnügen, die Opfer solcher Unfälle teilweise noch lebend oder häufig auch schon zerstückelt aus den Trümmern bergen zu dürfen.

Zum Tempolimit: Ich bin Befürworter der französischen Lösung: 80 km/h auf einspurigen Landstraßen, 90-100 km/h auf mehrspurigen Landstraßen und max. 130 km/h auf Autobahnen, wobei stärker befahrene Teilstrecken auch durchgehend auf 110 km/h begrenzt werden können.

Ich halte übrigens die Franzosen für 10x intelligenter als die deutschen Zeitgenossen, merken tue ich das z.B. als Radfahrer auf meinen Touren in Frankreich, da versucht keiner mich nahezu streifend mit 110 km/h von der Fahrbahn zu drängen, die machen einen schönen Bogen um mich und fahren sogar ganz langsam hinter mir her, wenn es die Verkehrssituation erfordert. Radtouren in Deutschland mache ich nur, wenn ich dabei nicht auf Bundes- oder Landstraßen gerate, da ist man als Radler nämlich Freiwild.



ich empfehle mal folgenden Link: https://www.youtube.com/watch?v=V7QhmlWgA3s
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step
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Beitrag(#2176311) Verfasst am: 28.04.2019, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Was folgt dann? Zwangsverordneter Veggiday? Danach Verbot von Urlaubs-Flugreisen? usw. usf. Das ganze GRÜNE Entmündigungs- und Verbotsprogramm?

Ja klar, einschließlich Folter und KZs. Wenn die Argumente ausgehen, wird gern an die Freiheit appelliert. Natürlich nur wo es grad in den ideologischen Kram paßt.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... französischen Lösung: 80 km/h auf einspurigen Landstraßen, 90-100 km/h auf mehrspurigen Landstraßen und max. 130 km/h auf Autobahnen, wobei stärker befahrene Teilstrecken auch durchgehend auf 110 km/h begrenzt werden können.

Ihhh - ein Entmündigungs- und Verbotsprogramm!

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich halte übrigens die Franzosen für 10x intelligenter als die deutschen Zeitgenossen

Es ist extrem unwahrscheinlich, daß das stimmt.
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uwebus
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Beitrag(#2176312) Verfasst am: 28.04.2019, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:


Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen


Ob du das schon gesehen hast oder nicht spielt doch keine Rolle. Wenn ich ein Auto kaufe, dann möchte ich damit auch fahren können.

Einfaches Beispiel: Ich wohne in Saarbrücken und will eine Radtour um die Moselschleife bei Nancy machen. Saarbrücken - Pompey ca. 130 km. Dort stelle ich mein Auto ab, montiere das Rad und mache die Tour, ca. 90 km. Am Nachmittag komme ich wieder zum Auto, montiere das Rad und fahre nach Hause.

Macht mindestens 260 km. Damit fallen schon mal alle gängigen eAutos aus, die schaffen nämlich keine 260 km. Selbst wenn ich nur diese Tour machte und vorher wie danach das Auto aufladen könnte reichte es nicht. Nun möchte ich ja vielleicht noch etwas dazulegen auf der Heimfahrt, z.b. noch zum Lac de Madine fahren, um dort noch ein wenig zu schwimmen, dann kommen da nochmal so gut 100 km dazu.

Mit meinem Mini-SUV Suzuki IGNIS schaffe ich mit dem 30 l-Tank lässig 500 km, welches eAuto wäre denn in der Lage solche Tour zu ermöglichen? Der Suzuki kostet 14.000 €, ein eAuto mit der Reichweite von mindestens 400 km kostet das 4-fache und mehr.

Und solange es weder in Deutschland noch in Frankreich überall Ladestationen gibt, an denen man aufladen kann, bleibt man auf einen Verbrenner angewiesen, will man nicht auf seine Freizeithobbys verzichten.
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Kramer
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Beitrag(#2176319) Verfasst am: 28.04.2019, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Einfaches Beispiel: Ich wohne in Saarbrücken und will eine Radtour um die Moselschleife bei Nancy machen. Saarbrücken - Pompey ca. 130 km. Dort stelle ich mein Auto ab, montiere das Rad und mache die Tour, ca. 90 km. Am Nachmittag komme ich wieder zum Auto, montiere das Rad und fahre nach Hause.


Mit dem Auto zur Radtour. Das ist dekadent.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 3258
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2176323) Verfasst am: 28.04.2019, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.

Absolut unsinning wird es natürlich, wenn man
- den Energieverbrauch mit der Masse gleichsetzt (Stichwort: ineffizienter Kaltstart, Stadt vs. Autobahn ...)
- den Energieverbrauch mit der Umweltbilanz gleichsetzt (Stichwort: Ökostrom, Well-to-Wheel ...)

@uwebus: Umweltbilanz E-Autos ist selbst dann besser, wenn man den schlechtesten Fall betrachtet und mit dem Golf Diesel vergleicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Umweltbilanz

Zitat:
Bei Nutzung des durchschnittlichen europäischen Strommix stoßen batterieelektrische Fahrzeuge je nach verwendetem Ansatz (vereinfachte Well-to-Wheel-Betrachtung oder vollständige Produktlebenszyklusanalyse) 44 bis 56 % bzw. 31 bis 46 % weniger CO2 aus als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. [...] Als oberen Grenzwert für die CO2-Bilanz von Elektroautos kann man also 132 g/km (Akku-Herstellung + Verbrauch) annehmen. Beim ADAC Verbrauchs-Spitzenreiter Hyundai Ioniq sind es analog höchstens 81 g/km. ... der VW Golf emittiert als Diesel mit 4,5 l/100km im ADAC EcoTest unter analoger Berücksichtigung von Well-to-Tank etwa 132 g/km, und somit 63 % mehr als der EcoTest Elektro Spitzenreiter Hyundai Ioniq. ...


Ganz zu schweigen vom Vergleich eines E-Autos auf Ökostrom mit einem SUV Benziner im Stadtverkehr.


step, ich habe den Eindruck, daß keiner von euch Geldprobleme hat.

Ein eAuto mit 500 km Reichweite (auf ebener Strecke ohne Beschleunigungs- umd Bremsverluste gerechnet) wie der Tesla kostet schlappe 60-70.000 €. Wer soll sich denn als Otto Normal solch eine Karre leisten können?

Es geht doch hier nicht nur um die CO2-Bilanz, sondern auch um die wirtschaftliche Betrachtung der e-Mobilität. Wie viele "Verluste" anderer Art muß denn ein eGolf-Käufer einrechnen, wenn er für ein gleiches Fahrzeug, aber mit geringerer Reichweite, 16.000 € mehr auf den Tisch blättern muß?

Die 16.000 € müssen doch erst einmal verdient werden, ehe man sie ausgeben kann. Erscheint das in irgendeiner Energiebilanz?
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Zuletzt bearbeitet von uwebus am 28.04.2019, 18:08, insgesamt einmal bearbeitet
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uwebus
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Beiträge: 3258
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Beitrag(#2176325) Verfasst am: 28.04.2019, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Einfaches Beispiel: Ich wohne in Saarbrücken und will eine Radtour um die Moselschleife bei Nancy machen. Saarbrücken - Pompey ca. 130 km. Dort stelle ich mein Auto ab, montiere das Rad und mache die Tour, ca. 90 km. Am Nachmittag komme ich wieder zum Auto, montiere das Rad und fahre nach Hause.


Mit dem Auto zur Radtour. Das ist dekadent.


Na ja, ich bin ja nicht Popey und habe dessen Super-Spinatdosen im Schrank.

Die ganze Tour wäre, nur die Moselschleife gerechnet, einschließlich An- und Abfahrt rd. 350 km. So ein Maulheld wie du radelt das natürlich locker an einem Tag, ich als Rentner schaffe halt nur rd. 100 km/Tag, und das dürfte übrigens mehr sein als das, was die meisten meiner Kritiker hier schaffen würden.
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Kramer
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Beitrag(#2176326) Verfasst am: 28.04.2019, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
So ein Maulheld wie du radelt das natürlich locker an einem Tag, ich als Rentner schaffe halt nur rd. 100 km/Tag (...)


Hast Du keine Kilometer vor der Haustür rumliegen?
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vrolijke
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Beitrag(#2176327) Verfasst am: 28.04.2019, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Einfaches Beispiel: Ich wohne in Saarbrücken und will eine Radtour um die Moselschleife bei Nancy machen. Saarbrücken - Pompey ca. 130 km. Dort stelle ich mein Auto ab, montiere das Rad und mache die Tour, ca. 90 km. Am Nachmittag komme ich wieder zum Auto, montiere das Rad und fahre nach Hause.


Mit dem Auto zur Radtour. Das ist dekadent.


Das kann man sogar noch einigermaßen nachvollziehen. Wenn man das Rad nicht benutzt um von A nach B zu kommen, sondern um eine schöne Strecke entlang zu radeln. Schöne Radtouren gibt es nicht immer vor der Haustür.
Die meiste Menschen fahren mit dem Auto zum Fitnesstudio... um dort auf dem Laufband zu laufen. Das finde ich ein Tick mehr Pillepalle
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Kramer
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Beiträge: 30194

Beitrag(#2176328) Verfasst am: 28.04.2019, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schöne Radtouren gibt es nicht immer vor der Haustür.


Wenn einem schöne Landschaften wichtig sind, sollte man nicht in so eine hässliche Gegend ziehen.
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step
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Beitrag(#2176331) Verfasst am: 28.04.2019, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step, ich habe den Eindruck, daß keiner von euch Geldprobleme hat.

Ach nee. Erst leugnest Du die Wirkung von CO2, dann ist das E-Auto zu schwer, und jetzt ist es zu teuer.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... schlappe 60-70.000 €. Wer soll sich denn als Otto Normal solch eine Karre leisten können?

Ist wie beim Fleisch. Weniger, dafür besseres. Weniger autofahren muß die Lösung heißen. Ich habe keine Geldprobleme, aber auch kein Auto. Wenn ich ne Radtour mache, fahre ich entweder mit dem Rad von zuhause los, oder ich nehme die Bahn und leihe mir vor Ort ein Rad. Seit 30 Jahren, überhaupt kein Problem, geht sogar mit Kindern.

Aber sagen wir mal so: Wenn Dein Auto klein und sparsam ist und Du es nur 2 mal im Monat für eine Tour hernimmst, ist das schon nicht schlecht.
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vrolijke
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Beitrag(#2176333) Verfasst am: 28.04.2019, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schöne Radtouren gibt es nicht immer vor der Haustür.


Wenn einem schöne Landschaften wichtig sind, sollte man nicht in so eine hässliche Gegend ziehen.


Lachen
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Beitrag(#2176334) Verfasst am: 28.04.2019, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

@ uwebus:

Bist du eigentlich schon mal auf die Idee gekommen, die tatsächlichen Masseunterschiede zwischen vergleichbaren E-Autos und Autos mit Verbrennermotoren zu vergleichen?

Wenn man den Tesla S, als E-Auto mit der vermutlich aktuell größten Reichweite mit Fahrzeugen ähnlicher Abmessungen und AUsstattung vergleicht, wie etwa einem 4-türigen Sportcoupé aus der BMW 6er Reihe, wird man fest stellen, dass die beiden Fahrzeuge sich in der selben Gewichtsklasse befinden.

Der BMW liegt je nach Konfiguration zwischen rund 1800 und 2000 kg. Der Tesla S zwischen 2000 und 2100 kg.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_S
https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_6er_Gran_Turismo

Ein angenommener Massevorteil von 500kg eines Benzin-/Dieselpkws gegenüber einem Elektroauto scheint mir eher ein Phantasiewehrt zu sein. Zwar entspricht die halbe Tonne das wohl in etwa der Masse des Akkus, jedoch sind auf der anderen Seite Elektromotoren deutlich leichter als Verbrenner. Auch der Tank eines verbrenners, der in vollem Zustand immerhin c.a. 100kg auf die Waage bringt, fällt weg.
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Kramer
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Beitrag(#2176337) Verfasst am: 28.04.2019, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schöne Radtouren gibt es nicht immer vor der Haustür.


Wenn einem schöne Landschaften wichtig sind, sollte man nicht in so eine hässliche Gegend ziehen.


Lachen


Auch wenn es flapsig geklungen hat, meine ich das durchaus ernst. Ich bin ja selber viel mit dem Rad unterwegs. Die meisten unattraktiven Strecken sind deshalb für Radfahrer (und Freunde schöner Landschaften) so unattraktiv, weil sie für den Autoverkehr optimiert sind. Und je höher das Verkehrsaufkommen ist, desto zubetonierter und unattraktiver wird die Gegend. Wer sein Auto braucht, um dahin zu kommen, wo es schön ist, der flieht praktisch vor den Folgen seiner eigenen Bequemlichkeit und verschlimmert sie damit noch.
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Alchemist
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Beitrag(#2176343) Verfasst am: 28.04.2019, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.


Das stimmt natürlich. Uwebus ist aber der Meinung, ass die Hersteller ein Auto wie z.B. Einen Golf so elektrifiziert bauen werden (würden?), dass er dieselbe Reichweite wie ein Dieselgolf hätte.
Das ist natürlich Unsinn!
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Alchemist
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Beitrag(#2176345) Verfasst am: 28.04.2019, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

uwebus hat folgendes geschrieben:
... französischen Lösung: 80 km/h auf einspurigen Landstraßen, 90-100 km/h auf mehrspurigen Landstraßen und max. 130 km/h auf Autobahnen, wobei stärker befahrene Teilstrecken auch durchgehend auf 110 km/h begrenzt werden können.

Ihhh - ein Entmündigungs- und Verbotsprogramm!


Gröhl...
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TheStone
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Beitrag(#2176347) Verfasst am: 28.04.2019, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.


Das stimmt natürlich. Uwebus ist aber der Meinung, ass die Hersteller ein Auto wie z.B. Einen Golf so elektrifiziert bauen werden (würden?), dass er dieselbe Reichweite wie ein Dieselgolf hätte.
Das ist natürlich Unsinn!


Unsinn ist es vor allem, die Masse des Motorblocks des Verbrenners und des vollen Tanks nicht abzuziehen. Unter Berücksichtung dieser Faktoren bleibt bei ähnlicher größe, Reichweite und Ausstattung nur noch ein Gewichtsvorteil von c.a. 100kg übrig. Wenn überhaupt...
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Alchemist
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Beitrag(#2176348) Verfasst am: 28.04.2019, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
step, ich habe den Eindruck, daß keiner von euch Geldprobleme hat.

Ach nee. Erst leugnest Du die Wirkung von CO2, dann ist das E-Auto zu schwer, und jetzt ist es zu teuer.


Uwes übliche Taktik und keiner schreibt mehr übers CO2. Schulterzucken
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Alchemist
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Beitrag(#2176349) Verfasst am: 28.04.2019, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.


Das stimmt natürlich. Uwebus ist aber der Meinung, ass die Hersteller ein Auto wie z.B. Einen Golf so elektrifiziert bauen werden (würden?), dass er dieselbe Reichweite wie ein Dieselgolf hätte.
Das ist natürlich Unsinn!


Unsinn ist es vor allem, die Masse des Motorblocks des Verbrenners und des vollen Tanks nicht abzuziehen. Unter Berücksichtung dieser Faktoren bleibt bei ähnlicher größe, Reichweite und Ausstattung nur noch ein Gewichtsvorteil von c.a. 100kg übrig. Wenn überhaupt...


Und das Getriebe!
So sehen aber uwes „Rechnungen“ und Behauptungen üblicherweise aus.
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uwebus
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Beitrag(#2176384) Verfasst am: 28.04.2019, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
So ein Maulheld wie du radelt das natürlich locker an einem Tag, ich als Rentner schaffe halt nur rd. 100 km/Tag (...)


Hast Du keine Kilometer vor der Haustür rumliegen?


Doch, aber schlechte wegen vergammelter oder nicht vorhandener Radwege. Ich mache Radtouren, um Landschaften zu genießen, dazu muß ich halt weg aus Saarbrücken. Die Mosel ist 90 km entfernt (Konz), die Moselschleife (les Boucles de la Moselle) 130 km, Lac de Madine 150 km, Étang de Mittersheim ca. 100 km, darunter ist hier nicht viel zu machen. Das Saarland ist Pleite, entsprechend ist die Infrastruktur.
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uwebus
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Beitrag(#2176388) Verfasst am: 28.04.2019, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
TheStone hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ein absolut unsinnige theoretische Rechnung ist ein Gewicht von E-Autos mittels einer Reichweite heutiger Verbrennerfahrzeugen zu extrapolieren. Das habe ich noch nie gesehen

Naja, für mehr Reichweite braucht man schwere Akkus: z.B. aktuelle Akkus = Energiedichte von ca. 250 Wh/kg E-Auto braucht ~ 20 kWh auf 100 km, das macht 100 kWh für 500 km Reichweite, sind derzeit 400 kg.


Das stimmt natürlich. Uwebus ist aber der Meinung, ass die Hersteller ein Auto wie z.B. Einen Golf so elektrifiziert bauen werden (würden?), dass er dieselbe Reichweite wie ein Dieselgolf hätte.
Das ist natürlich Unsinn!


Unsinn ist es vor allem, die Masse des Motorblocks des Verbrenners und des vollen Tanks nicht abzuziehen. Unter Berücksichtung dieser Faktoren bleibt bei ähnlicher größe, Reichweite und Ausstattung nur noch ein Gewichtsvorteil von c.a. 100kg übrig. Wenn überhaupt...


Und das Getriebe!
So sehen aber uwes „Rechnungen“ und Behauptungen üblicherweise aus.


Alchemist,

ich rechne nicht, ich nehme die technischen Daten der Autohersteller und vergleiche Fahrzeug-Leergewichte, Reichweiten und Preise, dann ergibt sich schlicht und einfach das, was ich geschrieben habe.

e-Mobilität ist für Otto Normal gegenwärtig zu teuer und zu unpraktisch. Das mag sich ja ändern, wenn in ferner Zukunft die e-Autos leichter und billiger werden sollten und der Staat in der Lage ist, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu installieren. Das werde ich aber mit mittlerweile 80 Jahren nicht mehr erleben.

Und was die jüngere Generation angeht, dafür ist diese selbst zuständig, nicht meine. Als ich jung war, habe ich für meine Zukunft auch selbst sorgen müssen, die Alten hatten genug zu tun, um selbst über die Runden zu kommen. Das ist heute nicht anders, allerdings erben die Jungen ein relativ heiles Land, ich bin zwischen Trümmern groß geworden.
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Kramer
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Beitrag(#2176390) Verfasst am: 28.04.2019, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Doch, aber schlechte wegen vergammelter oder nicht vorhandener Radwege.


Aber Du hast keine Probleme mit dem Auto weg zu kommen? Dann weisst Du ja, wofür die Mittel für die Pflege der Radwege drauf gehen.
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Ahriman
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Beitrag(#2176404) Verfasst am: 29.04.2019, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Einfaches Beispiel: Ich wohne in Saarbrücken und will eine Radtour um die Moselschleife bei Nancy machen. Saarbrücken - Pompey ca. 130 km. Dort stelle ich mein Auto ab, montiere das Rad und mache die Tour, ca. 90 km. Am Nachmittag komme ich wieder zum Auto, montiere das Rad und fahre nach Hause.


Mit dem Auto zur Radtour. Das ist dekadent.

Das bestreite ich. Es gibt etliche besuchswerte Gegenden, die nur zu Fuß oder mit Fahrrad gesehen werden können - und es sollte noch mehr davon geben. Aber da muß man erst mal hinkommen. Die Bahn fährt ja nur von Stadt zu Stadt.
Ich konnte z.B. das Große Lautertal nur sehen und erleben mit dem Fahrrad im Kofferraum. So aber war ich mehr als einmal dort.
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uwebus
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Beitrag(#2176405) Verfasst am: 29.04.2019, 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Schöne Radtouren gibt es nicht immer vor der Haustür.


Wenn einem schöne Landschaften wichtig sind, sollte man nicht in so eine hässliche Gegend ziehen.


Das Saarland ist nicht häßlich, es ist übrigens im Verhältnis zur Fläche das waldreichste Bundesland. Was häßlich ist, ist die wirtschaftliche Situation als Folge der Schließung der Bergwerke und dem Verlust großer Teile der Stahlindustrie, also genau die Folgen grüner Umweltpolitik. Arbeitsplätze der deutschen Industrie plattmachen ist ja deren Ziel. Ford Saarland entläßt auch gerade 1500 Mitarbeiter, dazu kommen dann noch 500 weitere Entlassungen in der Zulieferindustrie, die Grünen als Autohasser freut's, die Arbeistlosen weniger.
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