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Kutschera vs. Ehe für alle
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6766

Beitrag(#2180529) Verfasst am: 09.06.2019, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:

Nun, schauen wir uns das doch mal genauer an. Du hast geschrieben "(Ulrich Kutschera) war (...) lange Zeit der Vorzeige-Antikreationist der säkularen Szene."

Meine Nachfrage "War er das?" bezog sich nicht nur auf die Teilaussage "Antikreationist", sondern auch auf den "Vorzeige-Antikreationisten" und die katholische Grundhaltung, die in der impliziten Verpapstung von Kutschera zum Ausdruck kommt.

Ich hatte nie den Eindruck, dass Kutschera in der säkularen Szene als "Vorzeige-Antikreationist" galt. Er war einer der wenigen Biologieprofessoren, die sich mit dem Thema Kreationismus intensiv beschäftigt haben, aber das war es dann auch schon. Er galt schon vor seinem Ausflug in die Genderkritik als sperrig, wenig charismatisch und ... sagen wir mal... oftmals zu eigensinnig. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber aus dem, was ich hier im Forum gelesen habe, wurde er besonders von denen, die ihn persönlich kannten (oder kennen mussten) zunehmend kritischer gesehen. So viel dazu...

Da es - auch in Deiner Aussage - um die säkulare Szene geht und nicht um die katholische Kirche, ist Kutschera trotz seiner unbestrittenen Leistungen für die Kritik am Kreationismus nicht über alle Zweifel erhaben. Diese Form der personalen Huldigung wäre nämlich atypisch für die säkulare Szene.

Ach Kramer, kannst du nicht einfach einmal zugeben, wenn du Unrecht hast? Kutschera war ein "Vorzeige-Antikreationist", weil es von den in der säkularen Szene nicht so viele gibt, weil die säkulare Szene insgesamt ziemlich klein ist. Die kriegt man alle in einen Saal.

Kutschera ist ein Biologist und er macht auch kein Geheimnis daraus, aber auch damit ist er in der säkularen Szene keine Ausnahme. Soziobiologie, der Versuch, die Eigentümlichkeiten unserer menschlichen Gesellschaften aus den biologischen Eigenschaften seiner Mitglieder zu erklären, ist dort weit verbreitet. Der "evolutionäre Humanismus" von Schmidt-Salomon ist im Kern nichts anderes, und die Biophilosophie eines Gerhard Vollmer auch nicht.

Das hat lange nichts ausgemacht. Was ist also passiert? Kutschera hat einen Fehler gemacht. Er hat seine Theorien zuende gedacht, und sich mit einer Minderheit angelegt, die sich (zu Recht) mittlerweile zu wehren weiß. Und - schwups - war er draußen. Aber nicht, weil man die zugrunde liegende Theorie kritisiert hätte, was ja durchaus möglich und notwendig gewesen wäre, sondern weil er einen aus seiner Sicht konsequenten Schluß daraus gezogen hat, den er aber nach Ansicht der säkularen Szene nicht hätte ziehen dürfen.

Da liegt meiner Ansicht nach der eigentliche Hase im Pfeffer: Es ist das vollkommen unaufgeklärte Verhältnis der "evolutionären Humanisten" zum Biologismus, der Versuch einer "wissenschaftlichen Weltanschauung", "rational" und "evidenzbasiert", wie Schmidt-Salomon nicht müde wird zu betonen.

Und dann zieht mal einer einen für diese Weltanschauung naheliegenden Schluß, und - peng - das war's! Auf einmal ist er eine persona non grata, gehört nicht mehr dazu, hat noch nie dazugehört. Und wenn dann (das Netz vergißt nie) ein paar unangenehme Tatsache ans Licht kommen, dann wird abgewiegelt. So ist das nun mal mit Weltanschauungsgemeinschaften. Die Wirklichkeit ist ein mieser Verräter! zwinkern
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10665

Beitrag(#2180532) Verfasst am: 09.06.2019, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Kutschera ist schlicht ein reaktionärer Popo.
Wer ihn verteidigt, nimmt die Klopapier-Rolle ein - wisch und weg Sehr glücklich

Ist es so einfach? Immerhin war er lange Zeit der Vorzeige-Antikreationist der säkularen Szene. Und der einzige Biologist ist er in diesem Umfeld auch nicht.

Ja klar ist das so einfach. Man muss nur etwas von psychosozialen Komponenten verstehen.

Beispiel Horst Mahler: Mitglied in einer schlagenden Verbindung -> Mitglied SPD sowie SDS -> Mitbegründer (mit Ströbele) des Sozialistischen Anwaltkollektivs -> RAF-Verteidiger -> Rechtsextremer.

Ist da irgendwas kompliziert? Cool
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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kereng
Freund der Sonne



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2551
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2180539) Verfasst am: 09.06.2019, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Da liegt meiner Ansicht nach der eigentliche Hase im Pfeffer: Es ist das vollkommen unaufgeklärte Verhältnis der "evolutionären Humanisten" zum Biologismus, der Versuch einer "wissenschaftlichen Weltanschauung", "rational" und "evidenzbasiert", wie Schmidt-Salomon nicht müde wird zu betonen.

Hast du etwas gegen eine rationale und evidenzbasierte Weltanschauung, oder willst du sagen, dass Schmidt-Salomon diese nicht konsequent vertritt? Die Anführungszeichen weiß ich nicht zu deuten.

Um noch einen in die Diskussion zu werfen: PZ Myers ist in die andere Richtung vom schmalen Grat des Vorzeige-Antikreationisten abgerutscht: zu feministisch, zu links(?), jedenfalls zu dogmatisch.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6766

Beitrag(#2180540) Verfasst am: 09.06.2019, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Da liegt meiner Ansicht nach der eigentliche Hase im Pfeffer: Es ist das vollkommen unaufgeklärte Verhältnis der "evolutionären Humanisten" zum Biologismus, der Versuch einer "wissenschaftlichen Weltanschauung", "rational" und "evidenzbasiert", wie Schmidt-Salomon nicht müde wird zu betonen.

Hast du etwas gegen eine rationale und evidenzbasierte Weltanschauung, oder willst du sagen, dass Schmidt-Salomon diese nicht konsequent vertritt? Die Anführungszeichen weiß ich nicht zu deuten.

Rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral, in gefühlt jedem von Michael Schmidt-Salomons Vorträgen der letzten Zeit, zumindest denen, über die der hpd berichtet, tauchen diese Stichworte auf, und ich muß zugeben, ich habe meine Probleme mit ihnen, auch oder gerade weil ich die Zielrichtung, die er verfolgt, durchaus mit Sympathie sehe.

Das beginnt schon mit der Ratio, die jeder für seine Position in Anspruch nimmt, als wenn es dafür eine einvernehmliche Definition gäbe. Evidenzbasiert ist erst einmal nur ein falscher Freund, eine schlechte Übersetzung aus dem englischen ‚evidence based‘, was eigentlich nichts anderes heißt als ‚auf empirische Belege gestützt‘ und schon etwas bescheidener und damit ehrlicher daherkommt.

Das eigentliche Problem scheint mir aber der Anspruch der weltanschaulichen Neutralität zu sein. Gibt es das in dieser absoluten und abstrakten Form überhaupt? Bzw. meint Schmidt-Salomon wirklich, daß seine Position weltanschaulich neutral ist? Wenn er es meint, ist er naiv. Wenn er es nicht meint, und trotzdem behauptet, ist er manipulativ.

Oder (und hier gibt es ausnahmsweise mal ein Drittes) er ist der Ansicht, seine Weltanschauung sei „weltanschaulich neutral“, weil „evidenzbasiert“. Dann ist es eine Ideologie, die behauptet, keine zu sein. Und das wäre allerdings ein wirkliches Übel. Ist es ein Zufall, daß Schmidt-Salomon unter den „abzulehnenden Familienidentitäten“ den Humanismus nicht erwähnt? Ist es Zufall, daß er gleichzeitig das Eintreten öffentlicher Institutionen für Werte wie „Liberalität, Säkularität, Individualität“ fordert, und gleichzeitig deren „weltanschauliche Neutralität“? Ich denke, nein.
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 36427
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2180541) Verfasst am: 09.06.2019, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Nun, schauen wir uns das doch mal genauer an. Du hast geschrieben "(Ulrich Kutschera) war (...) lange Zeit der Vorzeige-Antikreationist der säkularen Szene."

Meine Nachfrage "War er das?" bezog sich nicht nur auf die Teilaussage "Antikreationist", sondern auch auf den "Vorzeige-Antikreationisten" und die katholische Grundhaltung, die in der impliziten Verpapstung von Kutschera zum Ausdruck kommt.

Ich hatte nie den Eindruck, dass Kutschera in der säkularen Szene als "Vorzeige-Antikreationist" galt. Er war einer der wenigen Biologieprofessoren, die sich mit dem Thema Kreationismus intensiv beschäftigt haben, aber das war es dann auch schon. Er galt schon vor seinem Ausflug in die Genderkritik als sperrig, wenig charismatisch und ... sagen wir mal... oftmals zu eigensinnig. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber aus dem, was ich hier im Forum gelesen habe, wurde er besonders von denen, die ihn persönlich kannten (oder kennen mussten) zunehmend kritischer gesehen. So viel dazu...

Da es - auch in Deiner Aussage - um die säkulare Szene geht und nicht um die katholische Kirche, ist Kutschera trotz seiner unbestrittenen Leistungen für die Kritik am Kreationismus nicht über alle Zweifel erhaben. Diese Form der personalen Huldigung wäre nämlich atypisch für die säkulare Szene.

Ach Kramer, kannst du nicht einfach einmal zugeben, wenn du Unrecht hast?

Pillepalle
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...Ich bin halt einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29657

Beitrag(#2180545) Verfasst am: 09.06.2019, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ach Kramer, kannst du nicht einfach einmal zugeben, wenn du Unrecht hast?


Naja, ich werde halt alt. Du bist es schon.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29657

Beitrag(#2180549) Verfasst am: 09.06.2019, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Bzw. meint Schmidt-Salomon wirklich, daß seine Position weltanschaulich neutral ist? Wenn er es meint, ist er naiv. Wenn er es nicht meint, und trotzdem behauptet, ist er manipulativ.


Wo behauptet Schmidt-Salomon, dass seine Position weltanschaulich neutral sei? Es stimmt schon, die Formulierung "weltanschaulich neutral" findet man häufig in seinen Texten, allerdings meist in der Kombination "weltanschaulich neutraler Staat". Da stellt sich die Frage, wer hier gerade manipulativ ist.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29657

Beitrag(#2180559) Verfasst am: 09.06.2019, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Da liegt meiner Ansicht nach der eigentliche Hase im Pfeffer: Es ist das vollkommen unaufgeklärte Verhältnis der "evolutionären Humanisten" zum Biologismus, der Versuch einer "wissenschaftlichen Weltanschauung", "rational" und "evidenzbasiert", wie Schmidt-Salomon nicht müde wird zu betonen.

Hast du etwas gegen eine rationale und evidenzbasierte Weltanschauung, oder willst du sagen, dass Schmidt-Salomon diese nicht konsequent vertritt? Die Anführungszeichen weiß ich nicht zu deuten.

Rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral, in gefühlt jedem von Michael Schmidt-Salomons Vorträgen der letzten Zeit, zumindest denen, über die der hpd berichtet, tauchen diese Stichworte auf, und ich muß zugeben, ich habe meine Probleme mit ihnen, auch oder gerade weil ich die Zielrichtung, die er verfolgt, durchaus mit Sympathie sehe.

Das beginnt schon mit der Ratio, die jeder für seine Position in Anspruch nimmt, als wenn es dafür eine einvernehmliche Definition gäbe. Evidenzbasiert ist erst einmal nur ein falscher Freund, eine schlechte Übersetzung aus dem englischen ‚evidence based‘, was eigentlich nichts anderes heißt als ‚auf empirische Belege gestützt‘ und schon etwas bescheidener und damit ehrlicher daherkommt.

Das eigentliche Problem scheint mir aber der Anspruch der weltanschaulichen Neutralität zu sein. Gibt es das in dieser absoluten und abstrakten Form überhaupt? Bzw. meint Schmidt-Salomon wirklich, daß seine Position weltanschaulich neutral ist? Wenn er es meint, ist er naiv. Wenn er es nicht meint, und trotzdem behauptet, ist er manipulativ.

Oder (und hier gibt es ausnahmsweise mal ein Drittes) er ist der Ansicht, seine Weltanschauung sei „weltanschaulich neutral“, weil „evidenzbasiert“. Dann ist es eine Ideologie, die behauptet, keine zu sein. Und das wäre allerdings ein wirkliches Übel. Ist es ein Zufall, daß Schmidt-Salomon unter den „abzulehnenden Familienidentitäten“ den Humanismus nicht erwähnt? Ist es Zufall, daß er gleichzeitig das Eintreten öffentlicher Institutionen für Werte wie „Liberalität, Säkularität, Individualität“ fordert, und gleichzeitig deren „weltanschauliche Neutralität“? Ich denke, nein.


Warst Du mal katholisch?
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6766

Beitrag(#2180560) Verfasst am: 09.06.2019, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:

Warst Du mal katholisch?

Kannst du nur persönlich?
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es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29657

Beitrag(#2180562) Verfasst am: 09.06.2019, 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:

Warst Du mal katholisch?

Kannst du nur persönlich?


Nein. Aber persönlich kann ich besonders gut. Habe ich einen Nerv getroffen?
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 6766

Beitrag(#2180564) Verfasst am: 10.06.2019, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:

Warst Du mal katholisch?

Kannst du nur persönlich?

Nein. Aber persönlich kann ich besonders gut.

Das glaubst nur du. Sehr glücklich

Kramer hat folgendes geschrieben:

Habe ich einen Nerv getroffen?

Wovon träumst du denn nachts? zwinkern Vielleicht solltest du mal wieder versuchen, auf das zu antworten, was die Leute schreiben (was der Zweck eines Forums ist), statt darüber zu spekulieren, warum.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29657

Beitrag(#2180566) Verfasst am: 10.06.2019, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Vielleicht solltest du mal wieder versuchen, auf das zu antworten, was die Leute schreiben (was der Zweck eines Forums ist), statt darüber zu spekulieren, warum.


Habe ich doch. Das hast Du aber ignoriert, weil es wohl einfacher war, die beleidigte Leberwurst zu geben.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21777
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2180587) Verfasst am: 10.06.2019, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
nicht etwa, weil die Zahl der Kinder mit dem Ausbildungsstand der Eltern abnimmt,


Keine Sorge, auch das spricht er an, sogar deutlich ausführlicher. Die Feministen empören sich zwar darüber, haben aber anscheinend anders als die Homosexuellen keinen juristischen Vorwand gefunden, um ihn deswegen vor Gericht zu zerren. (Oder vielleicht sind sie auch einfach etwas toleranter.)

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich verstehe nicht, was Du meinst.


Bereits die Tatsache, dass man Kutschera wegen einer so harmlosen Äußerung überhaupt vor Gericht zerrt, läuft in der Praxis auf eine Einschränkung der Meinungsfreiheit hinaus. Selbst wenn er den Prozess gewinnt, wird es anderen eine Mahnung sein: Bloß nichts Falsches sagen, sonst darf man seine Lebenszeit mit sinnlosen Ketzerprozessen vergeuden und der Presse-Mob richtet einen verbal hin.

Und ja, hier im Forum wurde mir untersagt, mich weiter zum Thema zu äußern. Ich umgehe das gerade, indem ich mich nur noch zur Diskussion über das Thema äußere - Metaebene quasi - und nichts Konkretes mehr zur eigentlichen Sache sagen. Mal sehen, ob ich damit durchkomme,...

Zitat:
Ganz im Gegensatz zu Kutscheras offen beleidigenden Aeusserungen bezüglich Homosexueller. Niemand muss es sich gefallen lassen pauschal als paedophil abgemeiert zu werden bloss weil er schwul ist.


Das hat er auch nie gesagt. Dass du es aber so formulierst, verdeutlich einmal mehr, dass der Empörungsjournalismus mit seiner Masche in der Praxis leider durchkommt. Irgendetwas von dem ganzen Dreck bleibt immer hängen.


Was stört dich persönlich eigentlich an Homosexuellen?
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"Does anybody remember laughter?"
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