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Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch?
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2179960) Verfasst am: 01.06.2019, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab gar keine Kippa. Schulterzucken
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beiträge: 41820
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2179977) Verfasst am: 01.06.2019, 18:10    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Rassismus muss ueberall bekämpft werden, nicht nur in Berlin, sondern auch in Ost-Jerusalem, wo gegenwärtig Nichtjuden ethnisch weggesäubert werden.


Wie kommt man bei der Fragestellung nur so übergangslos zum Thema Israel?



Vielleicht weil der von Dir erwähnte Al-Kuds-Tag die Erinnerung an ein Verbrechen jenes Staates Israel zum Thema hat? Schulterzucken
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41820
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2179978) Verfasst am: 01.06.2019, 18:15    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.


Da die Kippa ein Zeichen des jüdischen Glaubens ist, fände ich es merkwürdig, als Atheist meine Solidarität durch das Tragen einer Kippa zu bekunden.


Nicht unbedingt. Im Judentum mag das tatsaechlich als Symbol des Glaubens gelten. Wenn man die aber ausnahmsweise mal trägt um gegen antisemitische Übergriffe zu protestieren, dann mutiert dieses Symbol des Glaubens plötzlich zum Symbol der Solidarität und ich haette auch als Atheist grundsaetzlich keinerlei Problem damit mir in solchem Kontext eine Kippa aufzusetzen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41820
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Beitrag(#2179979) Verfasst am: 01.06.2019, 18:18    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.


Da die Kippa ein Zeichen des jüdischen Glaubens ist, fände ich es merkwürdig, als Atheist meine Solidarität durch das Tragen einer Kippa zu bekunden.

Ich käme nie auf die Idee. Ich habe mich nur gewundert daß jetzt alle Solidarität zeigen sollen. Beim Kopftuchverbotsdiskussion ist niemand auf die Idee gekommen.


Vielleicht deshalb, weil auch Musliminnen gegen das Tragen des Kopftuchs sind, und das als Zwang erleben. Und ein Kopftuch deshalb nicht als Symbol des muslimischen Glaubens dienen kann und darf. Du darfst Solidarität mit Muslimen aber trotzdem zeigen.

Die Kippa ist hingegen nicht umstritten, mittlerweile tragen sogar jüdische Frauen das Plättchen. zwinkern


Bist Du da wirklich sicher, dass es nie vorkommt, dass autoritär erziehende juedische Eltern ihre Sprösslinge zwingen Kippa zu tragen?
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2179980) Verfasst am: 01.06.2019, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich mag Spinat. Ich fände es sehr solidarisch von Euch, wenn Ihr dieses Wochenende eine Spinatlasagne oder sowas essen würdet.

Spinatfresser aller Länder... macht irgendwas.



Das ist interessiert hier aber niemanden ob Du Spinat magst oder nicht. Es geht darum den armen Kindern zu helfen, die von ihren Eltern zum Spinat essen gezwungen werden. Deshalb muss Spinat als Unterdrückungssymbol verboten werden um die Essenswahlfreiheit der Kinder zu schützen. Du musst also in Zukunft was anderes essen! zwinkern


Oder muss ich hier jetzt erst ein halbes Dutzend Opferstatements von Kindern verlinken, die man gezwungen hat Spinat zu essen und die das gar nicht gut fanden, damit Du siehst was fuer übles Unterdrückungssymbol Spinat doch ist? Na also! Sehr glücklich
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2179983) Verfasst am: 01.06.2019, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

In westlichen Laendern wird ein Kopftuch weit überwiegend als Zeichen kultureller Zugehörigkeit freiwillig getragen. Die hysterischen Diskussionen um Koprtuchverbote, die von sogenannten "Islamkritikern" öfters losgetreten werden, bewirken dabei zumeist eine Art Trotzeffekt bei den betroffenen Frauen. Sie werden als Angriff auf die eigene kulturelle Idenditaet wahrgenommen und frau trägt oft "jetzt erst recht" oben mit, oft auch noch eine Stufe haerter, so wird aus dem Kopftuch durchaus auch mal der Hijab. So macht man aus einem religioesen "Unterdrückungssymbol" ein politisches Freiheitssymbol. Das haben die "Islamkritiker" ganz wunderbar hingekriegt. Sehr glücklich
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vrolijke
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Beitrag(#2180009) Verfasst am: 02.06.2019, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
In westlichen Laendern wird ein Kopftuch weit überwiegend als Zeichen kultureller Zugehörigkeit freiwillig getragen. Die hysterischen Diskussionen um Koprtuchverbote, die von sogenannten "Islamkritikern" öfters losgetreten werden, bewirken dabei zumeist eine Art Trotzeffekt bei den betroffenen Frauen. Sie werden als Angriff auf die eigene kulturelle Idenditaet wahrgenommen und frau trägt oft "jetzt erst recht" oben mit, oft auch noch eine Stufe haerter, so wird aus dem Kopftuch durchaus auch mal der Hijab. So macht man aus einem religioesen "Unterdrückungssymbol" ein politisches Freiheitssymbol. Das haben die "Islamkritiker" ganz wunderbar hingekriegt. Sehr glücklich

Exakt so nehme ich das auch wahr.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Tarvoc
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Beitrag(#2180028) Verfasst am: 02.06.2019, 12:49    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.

Was ist an der Kippa soviel anders als an ein Kopftuch?

Was ich mich gerade viel eher gefragt habe: Müsste das nicht zumindest orthodoxen Juden viel eher wie ein Affront vorkommen, wenn die von Gojim getragen wird?
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fwo
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Beitrag(#2180030) Verfasst am: 02.06.2019, 13:01    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.

Was ist an der Kippa soviel anders als an ein Kopftuch?

Was ich mich gerade viel eher gefragt habe: Müsste das nicht zumindest orthodoxen Juden viel eher wie ein Affront vorkommen, wenn die von Gojim getragen wird?

Eher nicht. Frag mal Dein Gedächtnis: Das nichtjüdische Freunde/Gäste in einer Synagoge ihr Haupt bedecken, mit Kippa oder zur Not einem Behelf, ist eine schon sehr lange geübte Praxis und mW noch nie Gegenstand irgendeiner Empörung von orthodoxer Seite gewesen. Deshalb hatte ich den einen Absatz aus Wikipedia zitiert.
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Tarvoc
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Beitrag(#2180031) Verfasst am: 02.06.2019, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ah. Richtig, das war mir entfallen. Guter Punkt.
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Grey
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Beitrag(#2180092) Verfasst am: 03.06.2019, 14:09    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.


Da die Kippa ein Zeichen des jüdischen Glaubens ist, fände ich es merkwürdig, als Atheist meine Solidarität durch das Tragen einer Kippa zu bekunden.

Ich käme nie auf die Idee. Ich habe mich nur gewundert daß jetzt alle Solidarität zeigen sollen. Beim Kopftuchverbotsdiskussion ist niemand auf die Idee gekommen.


Doch, es ist jemand auf die Idee gekommen.

Siehe: https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2132142&highlight=#2132142
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Zumsel
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Beitrag(#2180095) Verfasst am: 03.06.2019, 14:45    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kippa-Tag soll Zeichen der Solidarität sein.
Zitat:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hatte die Bundesbürger aufgerufen, an diesem Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden. Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als sichtbares Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag getragen.


Da die Kippa ein Zeichen des jüdischen Glaubens ist, fände ich es merkwürdig, als Atheist meine Solidarität durch das Tragen einer Kippa zu bekunden.

Ich käme nie auf die Idee. Ich habe mich nur gewundert daß jetzt alle Solidarität zeigen sollen. Beim Kopftuchverbotsdiskussion ist niemand auf die Idee gekommen.


Bei der Kippa-Nummer geht es ja auch nicht darum, für das Recht einzutreten, Kippas als religiöses Symbol an staatlichen Schulen tragen zu dürfen, sondern darum, Soldiratät zu zeigen mit Männern, die beleidigt und angegriffen werden, weil sie nichts weiter tun, als mit einer Kippa über die Straße zu laufen.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beitrag(#2180098) Verfasst am: 03.06.2019, 15:01    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Bei der Kippa-Nummer geht es ja auch nicht darum, für das Recht einzutreten, Kippas als religiöses Symbol an staatlichen Schulen tragen zu dürfen, sondern darum, Soldiratät zu zeigen mit Männern, die beleidigt und angegriffen werden, weil sie nichts weiter tun, als mit einer Kippa über die Straße zu laufen.

Stimmt. Bei der Kopftuchdiskussion geht es nicht nur um Beleidigungen und Angriffe durch Provatpersonen auf der Straße (was es ja auch gibt), sondern außerdem um staatliche Beleidigung und Einschränkung.
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Zumsel
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Beiträge: 3705

Beitrag(#2180099) Verfasst am: 03.06.2019, 15:06    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Bei der Kippa-Nummer geht es ja auch nicht darum, für das Recht einzutreten, Kippas als religiöses Symbol an staatlichen Schulen tragen zu dürfen, sondern darum, Soldiratät zu zeigen mit Männern, die beleidigt und angegriffen werden, weil sie nichts weiter tun, als mit einer Kippa über die Straße zu laufen.

Stimmt. Bei der Kopftuchdiskussion geht es nicht nur um Beleidigungen und Angriffe durch Provatpersonen auf der Straße (was es ja auch gibt), sondern außerdem um staatliche Beleidigung und Einschränkung.


"Auch hin und wieder mal geben" ist aber was anderes als das, worauf hier aufmerksam gemacht werden soll. Du kannst ja mal spaßeshalber mit einer Kippa durch den Wedding oder Neukölln laufen und dann hier von deinen Erfahrungen berichten.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2180101) Verfasst am: 03.06.2019, 15:23    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Bei der Kippa-Nummer geht es ja auch nicht darum, für das Recht einzutreten, Kippas als religiöses Symbol an staatlichen Schulen tragen zu dürfen, sondern darum, Soldiratät zu zeigen mit Männern, die beleidigt und angegriffen werden, weil sie nichts weiter tun, als mit einer Kippa über die Straße zu laufen.

Stimmt. Bei der Kopftuchdiskussion geht es nicht nur um Beleidigungen und Angriffe durch Provatpersonen auf der Straße (was es ja auch gibt), sondern außerdem um staatliche Beleidigung und Einschränkung.


"Auch hin und wieder mal geben" ist aber was anderes als das, worauf hier aufmerksam gemacht werden soll. Du kannst ja mal spaßeshalber mit einer Kippa durch den Wedding oder Neukölln laufen und dann hier von deinen Erfahrungen berichten.


Diese Erfahrung dürfte ungefähr dieselbe sein als wenn Du als mit islamischer Kleidung durch irgendsoein Nazinest im Osten läufst.
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3705

Beitrag(#2180102) Verfasst am: 03.06.2019, 15:31    Titel: Re: Solidarität mit Kippa. Warum nicht mit Kopftuch? Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Bei der Kippa-Nummer geht es ja auch nicht darum, für das Recht einzutreten, Kippas als religiöses Symbol an staatlichen Schulen tragen zu dürfen, sondern darum, Soldiratät zu zeigen mit Männern, die beleidigt und angegriffen werden, weil sie nichts weiter tun, als mit einer Kippa über die Straße zu laufen.

Stimmt. Bei der Kopftuchdiskussion geht es nicht nur um Beleidigungen und Angriffe durch Provatpersonen auf der Straße (was es ja auch gibt), sondern außerdem um staatliche Beleidigung und Einschränkung.


"Auch hin und wieder mal geben" ist aber was anderes als das, worauf hier aufmerksam gemacht werden soll. Du kannst ja mal spaßeshalber mit einer Kippa durch den Wedding oder Neukölln laufen und dann hier von deinen Erfahrungen berichten.


Diese Erfahrung dürfte ungefähr dieselbe sein als wenn Du als mit islamischer Kleidung durch irgendsoein Nazinest im Osten läufst.


Du vergleichst also den Wedding oder Neukölln mit "irgendeinem Nazinest"? Das sagt dann wohl alles.
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VanHanegem
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Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beiträge: 1520

Beitrag(#2180927) Verfasst am: 14.06.2019, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die hysterischen Diskussionen um Koprtuchverbote, die von sogenannten "Islamkritikern" öfters losgetreten werden,

"losgetreten" ist falsch, das wurde es in der Türkei 1937
seitdem wird die Diskussion um das Kopftuchverbot jedoch gelegentlich WIEDER AUFGEGRIFFEN
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37236
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2180929) Verfasst am: 14.06.2019, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die hysterischen Diskussionen um Koprtuchverbote, die von sogenannten "Islamkritikern" öfters losgetreten werden,

"losgetreten" ist falsch, das wurde es in der Türkei 1937
seitdem wird die Diskussion um das Kopftuchverbot jedoch gelegentlich WIEDER AUFGEGRIFFEN


In der Türkei kennen die sich auch mit Hutverbote. zwinkern
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Petrus
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Anmeldungsdatum: 21.07.2003
Beiträge: 170
Wohnort: Franke im bayerischen Ausland

Beitrag(#2186092) Verfasst am: 13.08.2019, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hab gar keine Kippa. Schulterzucken


ich schon Smilie

aus dem Nachlaß eines guten Freundes (röm.-kath., psalmenbegeistert, der die Kippah zum Psalmensingen trug). Für mich - einfach ein kostbares Erinnerungsstück an einen sehr lieben Freund.

ich habe vor einigen Jahren mal einen Selbstversuch gemacht mit meinem "Glatzendeckel", wie ich ihn nenne.

(Zwischenbemerkung: in München, die wo wirklich eine weltoffene Stadt ist. Heuer - 50 Jahre CSD - fuhr die Münchner Tram eine Woche lang mit Regenbogenwimpeln. echt!)

also hab ich mir meine Kippah aufgesetzt, stieg in die Tram ein, bin drei Stationen gefahren, und drei Stationen zurück, nach Hause.

nein - ich wurde nicht angegriffen, nicht angepöbelt, nicht angespuckt, nicht beleidigt, nicht geschlagen.

nur Alle mitfahrenden Menschen haben geschwiegen. und weggeschaut.

soweit zu meinem Selbstversuch.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2186129) Verfasst am: 13.08.2019, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die hysterischen Diskussionen um Koprtuchverbote, die von sogenannten "Islamkritikern" öfters losgetreten werden,

"losgetreten" ist falsch, das wurde es in der Türkei 1937
seitdem wird die Diskussion um das Kopftuchverbot jedoch gelegentlich WIEDER AUFGEGRIFFEN


In der Türkei kennen die sich auch mit Hutverbote. zwinkern


Nicht dass das jetzt auch jemand "aufgreift" und die Kippa verbieten will. Sehr glücklich
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41820
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2186130) Verfasst am: 13.08.2019, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Petrus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hab gar keine Kippa. Schulterzucken


ich schon Smilie

aus dem Nachlaß eines guten Freundes (röm.-kath., psalmenbegeistert, der die Kippah zum Psalmensingen trug). Für mich - einfach ein kostbares Erinnerungsstück an einen sehr lieben Freund.

ich habe vor einigen Jahren mal einen Selbstversuch gemacht mit meinem "Glatzendeckel", wie ich ihn nenne.

(Zwischenbemerkung: in München, die wo wirklich eine weltoffene Stadt ist. Heuer - 50 Jahre CSD - fuhr die Münchner Tram eine Woche lang mit Regenbogenwimpeln. echt!)

also hab ich mir meine Kippah aufgesetzt, stieg in die Tram ein, bin drei Stationen gefahren, und drei Stationen zurück, nach Hause.

nein - ich wurde nicht angegriffen, nicht angepöbelt, nicht angespuckt, nicht beleidigt, nicht geschlagen.

nur Alle mitfahrenden Menschen haben geschwiegen. und weggeschaut.

soweit zu meinem Selbstversuch.


Und was willst Du uns jetzt damit sagen?
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Petrus
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Beitrag(#2186209) Verfasst am: 14.08.2019, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Und was willst Du uns jetzt damit sagen?


keine Ahnung

:schulterzuck:
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