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Bestattungsformen
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Nergal
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11433

Beitrag(#229043) Verfasst am: 16.12.2004, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Urnen als so ne Art Christbaumkugeln zynisches Grinsen
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Fluse
KLERIKERFEINDIN



Anmeldungsdatum: 27.10.2003
Beiträge: 2034
Wohnort: Niedersachsen

Beitrag(#229261) Verfasst am: 17.12.2004, 05:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Urnen als so ne Art Christbaumkugeln zynisches Grinsen
Gröhl... Gröhl... Gröhl...

Aber wieso müßen eigentlich solche klobigen witterungsbeständige Urnen benutzt werden?
Es ginge doch auch mit einem anderem Material, zb. wie das mit Pflanztöpfen für den Garten auch geht! Die zerfallen dann automatisch.
Jedenfalls gäbe es dann nicht gleich im Wald so ein Platzproblem oder?
_________________
Die Bibel ist ein HIRNWEICHSPÜLER und HIRNWEISSFÄRBER mit
Extra Sündenlösekraft und Weissfärbekraft ( Magnusfe)

Jesusfreak zahl allein für deine Pfaffen!
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Svenson
Nagelschmied



Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beiträge: 58
Wohnort: A319 - Reihe 9

Beitrag(#229385) Verfasst am: 17.12.2004, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Alzi hat folgendes geschrieben:

Zwar sind alle vor dem Bestattungsmonopol gleich - aber manche sind eben gleicher ...


Kannst Du auch sein ...

http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/umweg.html

quote gerichtet. vrolijke
_________________
Das Leben ist ein Heidenspaß, für Christen ist das nichts ...
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2730

Beitrag(#2179178) Verfasst am: 23.05.2019, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/washington-erlaubt-als-erster-us-bundesstaat-das-kompostieren-von-leichen-a-1268765.html

Zitat:
Als Alternative zur Einäscherung oder Sargbestattung sollen im US-Bundesstaat Washington Leichen künftig kompostiert werden dürfen. Das umweltfreundliche Verfahren wurde vom Gouverneur abgesegnet.
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 2103
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2179188) Verfasst am: 23.05.2019, 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/washington-erlaubt-als-erster-us-bundesstaat-das-kompostieren-von-leichen-a-1268765.html

Zitat:
Als Alternative zur Einäscherung oder Sargbestattung sollen im US-Bundesstaat Washington Leichen künftig kompostiert werden dürfen. Das umweltfreundliche Verfahren wurde vom Gouverneur abgesegnet.


Ja, eine gute Lösung. Ich halte nichts von Friedhofskultur.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11679

Beitrag(#2179197) Verfasst am: 23.05.2019, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Ich halte nichts von Friedhofskultur.

In Städten können Friedhöfe (die einzigen) stille und grüne Orte sein ...
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37213
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2179203) Verfasst am: 23.05.2019, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Ich halte nichts von Friedhofskultur.

In Städten können Friedhöfe (die einzigen) stille und grüne Orte sein ...


Und was hat das mit Bestattungskultur zu tun?
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 2103
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2179205) Verfasst am: 23.05.2019, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Unsere Familie hat eine Familiengruft in Frankreich. Der reinste Horror. Ich möchte nicht da drin verfaulen. Obwohl... wenn man sich das überlegt ist es völlig egal. Ich glaube nicht, dass man irgendwas merkt. Lachen Lachen
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11679

Beitrag(#2179210) Verfasst am: 23.05.2019, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Ich halte nichts von Friedhofskultur.

In Städten können Friedhöfe (die einzigen) stille und grüne Orte sein ...


Und was hat das mit Bestattungskultur zu tun?

Er schrieb Friedhofskultur, nicht Bestattungskultur.

Diese stillen grüne Orte in Städten sind ein Produkt der bisherigen Art der Beerdigung. Seit wann interessieren ursprüngliche Gründe (dafür)?
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 2103
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2179211) Verfasst am: 23.05.2019, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Ich halte nichts von Friedhofskultur.

In Städten können Friedhöfe (die einzigen) stille und grüne Orte sein ...


Und was hat das mit Bestattungskultur zu tun?

Er schrieb Friedhofskultur, nicht Bestattungskultur.

Diese stillen grüne Orte in Städten sind ein Produkt der bisherigen Art der Beerdigung. Seit wann interessieren ursprüngliche Gründe (dafür)?


Nun sind Bestattungskultur und Friedhofskultur vom Thema her sehr verwandt. zwinkern
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uwebus
registrierter User



Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 3271
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2179771) Verfasst am: 29.05.2019, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:

Nun sind Bestattungskultur und Friedhofskultur vom Thema her sehr verwandt. zwinkern


Nur mal ein Tip: Nach Auskunft eines Bestattungsunternehmens kann man sich verbrennen und die Urne in die Schweiz schicken lassen. Dort kann man sie von einem Bekannten/Verwandten abholen und dann irgendwo im Wald auschütten lassen. Das spart rd. 3500 € Friedwaldgebühren, sovie kostet ein Bäumchen hier im Saarland.

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Lösung meiner Entsorgung, ohne dabei irgendwelche Firmen reich zu machen. Mittlerweile ist nämlich die Entsorgung teurer als die Geburt.
_________________
Man soll nicht alles glauben, was in Physikbüchern steht.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37213
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2179774) Verfasst am: 29.05.2019, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:

Nun sind Bestattungskultur und Friedhofskultur vom Thema her sehr verwandt. zwinkern


Nur mal ein Tip: Nach Auskunft eines Bestattungsunternehmens kann man sich verbrennen und die Urne in die Schweiz schicken lassen. Dort kann man sie von einem Bekannten/Verwandten abholen und dann irgendwo im Wald auschütten lassen. Das spart rd. 3500 € Friedwaldgebühren, sovie kostet ein Bäumchen hier im Saarland.

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Lösung meiner Entsorgung, ohne dabei irgendwelche Firmen reich zu machen. Mittlerweile ist nämlich die Entsorgung teurer als die Geburt.


Wir stehen schon einige Jahre bei von Hagens als Körperspender eingetragen. Falls das bis dahin nicht klappt hat man uns die Lösung auch schon mitgeteilt. Meiner Frau will partous kein Grab. Mir ist es eigentlich wurscht. Mit meinem Tot habe ich eh nichts zu tun. Aber die Lösung bei von Hagens hat was finde ich.
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 746

Beitrag(#2179780) Verfasst am: 29.05.2019, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:

... Urne in die Schweiz schicken lassen. Dort kann man sie von einem Bekannten/Verwandten abholen und dann irgendwo im Wald auschütten lassen. ....

Ich hab die Asche meines Vaters in die Niederlande schicken lassen. Von dort wurde sie dann nach Deutschland "reimpotiert" und im Garten meiner Mutter beigesetzt. Ist in einigen Bundeslaaendern sogar erlaubt, aber überall geduldet. Wenn es überhaupt geahndet wird (konnte keinen Fall finden) wäre es eine Ordnungswidrigkeit.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7071

Beitrag(#2179781) Verfasst am: 29.05.2019, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:

Nun sind Bestattungskultur und Friedhofskultur vom Thema her sehr verwandt. zwinkern


Nur mal ein Tip: Nach Auskunft eines Bestattungsunternehmens kann man sich verbrennen und die Urne in die Schweiz schicken lassen. Dort kann man sie von einem Bekannten/Verwandten abholen und dann irgendwo im Wald auschütten lassen. Das spart rd. 3500 € Friedwaldgebühren, sovie kostet ein Bäumchen hier im Saarland.

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Lösung meiner Entsorgung, ohne dabei irgendwelche Firmen reich zu machen. Mittlerweile ist nämlich die Entsorgung teurer als die Geburt.

Ja, Friedwald ist auch nicht umsonst, aber dafür ist es ein Wald, der nicht intensiv bewirtschaftet wird, und das kostet nun mal. Wir haben einen Friedwald hier in der Nähe und es ist einfach ein schöner Ort zum Spazierengehen, egal, ob da die Asche von Angehörigen vergraben wurde oder nicht. Die kleinen Schildchen am Baum ist alles was bleibt, und das sieht man nur, wenn man weis, wo man suchen muß. Ansonsten ist es einfach ein Wald, wie ein Wald sein sollte. Ich finde das eine gute Sache.
_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 2103
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2179786) Verfasst am: 30.05.2019, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:

Nun sind Bestattungskultur und Friedhofskultur vom Thema her sehr verwandt. zwinkern


Nur mal ein Tip: Nach Auskunft eines Bestattungsunternehmens kann man sich verbrennen und die Urne in die Schweiz schicken lassen. Dort kann man sie von einem Bekannten/Verwandten abholen und dann irgendwo im Wald auschütten lassen. Das spart rd. 3500 € Friedwaldgebühren, sovie kostet ein Bäumchen hier im Saarland.

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Lösung meiner Entsorgung, ohne dabei irgendwelche Firmen reich zu machen. Mittlerweile ist nämlich die Entsorgung teurer als die Geburt.

Ja, Friedwald ist auch nicht umsonst, aber dafür ist es ein Wald, der nicht intensiv bewirtschaftet wird, und das kostet nun mal. Wir haben einen Friedwald hier in der Nähe und es ist einfach ein schöner Ort zum Spazierengehen, egal, ob da die Asche von Angehörigen vergraben wurde oder nicht. Die kleinen Schildchen am Baum ist alles was bleibt, und das sieht man nur, wenn man weis, wo man suchen muß. Ansonsten ist es einfach ein Wald, wie ein Wald sein sollte. Ich finde das eine gute Sache.


Das finde ich auch sehr gut.
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Landei
Gesinnungspolizist



Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 1162
Wohnort: Sandersdorf-Brehna

Beitrag(#2180037) Verfasst am: 02.06.2019, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe "Smoke gets in your eyes" von Caitlin Doughty (*) gelesen, die sich in den USA (wo das Bestattungsunwesen noch wesenlich unappetitlicher ist als hierzulande) für einen offeneren Umgang mit dem Tod und "natürlichere" Wege der Bestattung einsetzt.

Ich habe vorher auch noch nie darüber nachgedacht, dass so eine Einäscherung nicht so ein kleines Lagerfeuerchen ist, sondern eine Menge Energie braucht. Inzwischen ist es auch möglich, sich voll mafiamäßig "auflösen" zu lassen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufloesen-statt-Verbrennen-Beerdigungen-sollen-umweltfreundlicher-werden-3814891.html

Der "natürlichste" Weg bleibt, einfach nicht zu tief und in einem biologisch abbaubaren Sarg (oder auch nur Tüchern) begraben zu werden - oder gleich den Geiern vorgesetzt zu werden, was aber leider hierzulande nicht erlaubt ist (ich vermute mal, der Tierschutz...)

(*) Youtube-Channel: "Ask a Mortician", Blog: http://www.orderofthegooddeath.com/
_________________
Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. (Kemal Atatürk)
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37213
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2180039) Verfasst am: 02.06.2019, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

In Indien haben die Parsen sogenannte Türme des Schweigens.
Allerdings gab es dadurch ein vermehrtes Geiersterben.

Zitat:
Für das Aussterben der Geier in Indien gibt es Wissenschaftlern zufolge vor allem einen Grund: der Wirkstoff Diclofenac, der unter anderem im Schmerzmittel Voltaren vorkommt und der bei den Tieren zu Nierenversagen führt.

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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24115
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2180041) Verfasst am: 02.06.2019, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Landei hat folgendes geschrieben:
...
Der "natürlichste" Weg bleibt, einfach nicht zu tief und in einem biologisch abbaubaren Sarg ....

und funktioniert leider nicht immer.
Aber auch wenn er funktioniert, haben wir zum Einen ein gewisse Grundwasserbelastung und zum Anderen letztlich doch relativ lange und deshalb teure (auch für die Angehörigen) und flächenverbrauchende Liegezeiten.

Das ist der Hintergrund dafür, andere Bestattungformen zu suchen.

So viele Geier gibt es übrigens nicht mehr. Was man allerdings in relativ kurzer Zeit aufbauen könnte, wären entsprechende Kolkrabenbestände. Der hieß früher nicht ohne Grund auch Galgenvogel. zwinkern
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7071

Beitrag(#2180043) Verfasst am: 02.06.2019, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Das Dumme ist, durch das, was wir im Laufe unsere Lebens so zu uns nehmen, müßten man unsere Überreste eigentlich als Sondermüll entsorgen. Da finde ich Verbrennen (mit entsprechenden Abluftfiltern) ganz angemessen.
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24115
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2180045) Verfasst am: 02.06.2019, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Das Dumme ist, durch das, was wir im Laufe unsere Lebens so zu uns nehmen, müßten man unsere Überreste eigentlich als Sondermüll entsorgen. Da finde ich Verbrennen (mit entsprechenden Abluftfiltern) ganz angemessen.

Das ist eigentlich hauptsächlich der Fall, wenn die Leichen vorher mit chemischen Methoden bis zur bzw. für eine längere Aufbahrung "frisch" gemacht wurden.

Und in den Fällen ist Verbrennung mit Sicherheit die umweltverträglichste Methode. Aber vielleicht sollte man Krematorien zwingend mit Kraftwerken koppeln.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7071

Beitrag(#2180047) Verfasst am: 02.06.2019, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Das Dumme ist, durch das, was wir im Laufe unsere Lebens so zu uns nehmen, müßten man unsere Überreste eigentlich als Sondermüll entsorgen. Da finde ich Verbrennen (mit entsprechenden Abluftfiltern) ganz angemessen.

Das ist eigentlich hauptsächlich der Fall, wenn die Leichen vorher mit chemischen Methoden bis zur bzw. für eine längere Aufbahrung "frisch" gemacht wurden.

Und in den Fällen ist Verbrennung mit Sicherheit die umweltverträglichste Methode. Aber vielleicht sollte man Krematorien zwingend mit Kraftwerken koppeln.

Ich hatte mich auf dies bezogen...

vrolijke hat folgendes geschrieben:
In Indien haben die Parsen sogenannte Türme des Schweigens.
Allerdings gab es dadurch ein vermehrtes Geiersterben.

Zitat:
Für das Aussterben der Geier in Indien gibt es Wissenschaftlern zufolge vor allem einen Grund: der Wirkstoff Diclofenac, der unter anderem im Schmerzmittel Voltaren vorkommt und der bei den Tieren zu Nierenversagen führt.


... und das las sich für mich, als wenn es sich um Medikamentenrückstände handelte.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24115
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2180048) Verfasst am: 02.06.2019, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Das Dumme ist, durch das, was wir im Laufe unsere Lebens so zu uns nehmen, müßten man unsere Überreste eigentlich als Sondermüll entsorgen. Da finde ich Verbrennen (mit entsprechenden Abluftfiltern) ganz angemessen.

Das ist eigentlich hauptsächlich der Fall, wenn die Leichen vorher mit chemischen Methoden bis zur bzw. für eine längere Aufbahrung "frisch" gemacht wurden.

Und in den Fällen ist Verbrennung mit Sicherheit die umweltverträglichste Methode. Aber vielleicht sollte man Krematorien zwingend mit Kraftwerken koppeln.

Ich hatte mich auf dies bezogen...

vrolijke hat folgendes geschrieben:
In Indien haben die Parsen sogenannte Türme des Schweigens.
Allerdings gab es dadurch ein vermehrtes Geiersterben.

Zitat:
Für das Aussterben der Geier in Indien gibt es Wissenschaftlern zufolge vor allem einen Grund: der Wirkstoff Diclofenac, der unter anderem im Schmerzmittel Voltaren vorkommt und der bei den Tieren zu Nierenversagen führt.


... und das las sich für mich, als wenn es sich um Medikamentenrückstände handelte.

Ja. Diclofenac ist ein Schmerzmittel und Antrheumaticum mit erheblicher Toxidität - für Wirbeltiere, kann sein, für Vögel besonders (ist auch für unsereinen nicht unproblematisch und deshalb bis auf Darreichungen in Gel oder Salben rezeptpflichtig).

Im Kompost werkeln aber andere Lebewesen, und ich gehe davon aus, dass die damit fertig werden.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 2077
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2192502) Verfasst am: 17.10.2019, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.swr.de/betrifft/betrifft-trauer-bestattung-tod/-/id=98466/did=22477106/nid=98466/i1w43w/index.html
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