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Aus dem richtigen Leben.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43196
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2201156) Verfasst am: 28.01.2020, 07:00    Titel: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

Hier mal was aus dem richtigen Leben, weil tillich gerade das richtige Leben so lustig findet.


Bei unserer RCMP gelten strenge Regeln ueber den Umgang mit Verhafteten. Z.B. muss jeder Verhaftete durchsucht werden bevor er zur Verwahrung in die Zelle kommt. Man will vermeiden, dass es zu Zwischenfällen mit in die Zelle mitgenommen Sachen, wie z.B. Waffen oder Drogen kommt. Strenge Regeln gibt es auch darueber wie eine solche Durchsuchung vorgenommen werden soll. Bisher galt, dass mit jedem Gefangenen respektvoll umgegangen werden soll und dass man nach Möglichkeit vermeiden soll, dass Gefangene vom entgegengesetzten Geschlecht durchsucht werden, weil dazu ein recht enger Körperkontakt notwendig ist und das nicht jeder immer angenehm empfindet.

So war das bisher, aber seit wir hier in Kanada einen selbstbekannten feministischen Premierminister haben, hat auch bei der RCMP unpraktikables Genderzeugs Einzug gehalten. Heutzutage erfolgt die Geschlechtsbestimmung von Gefangenen nicht mehr aufgrund augenscheinlicher Einschätzung durch das verhaftende Exekutivorgan, sondern durch Selbstidendifizierung des Betroffenen und jeder kann verlangen von einem Geschlechtsgenossen gefilzt zu werden. Das alleine ist schon reichlich unpraktikabel fuer kleine Polizeireviere wie unseres, weil manchmal die Belegschaft rein männlich ist oder nur eine einzige Polizistin vorhanden ist, die man u.U. mehrmals hintereinander aus dem Bett holen muss, weil Frauen verhaftet wurden, die ihre Rechte kennen und auch einfordern. Jetzt kommt aber auch noch die Anerkennung von Transpersoenlichkeiten hinzu, die es zum einen auch biologischen Männern erlaubt per Selbstidendifikation als Frau weibliche Dienste in Anspruch zu nehmen und manchmal sogar beiderlei Geschlecht zu beschäftigen. Dann naemlich, wenn z.B. jemand mitten im Transprozess steckt und oben schon weiblich aber unten noch männlich ist, kann er darauf bestehen oben von einer Frau und unten von einem Mann befingert zu werden (kein Witz, das steht wirklich so da drin).


Fast forward. Wie sieht der Polizeialltag denn so aus und wie kann sich die neue Regelung praktisch auswirken?

Tatsaechlich erlebter und sicher nicht sehr untypischer Fall:

Unser Stammkunde Stevie wurde von unserer Bullin Adriana verhaftet. Stevie mag Adriana und findet sie sehr sexy. Adriana mag das aber ueberhaupt nicht. Weil sie den Stevie allein verhaftet hatte und auch im Revier kein männlicher Kollege anwesend war musste sie selber Hand an Stevie anlegen. Stevie mochte das sehr und machte Witze und stöhnte lustvoll und versuchte Adrianas fachkundige Hand zu bestimmten Regionen zu dirigieren. Glücklicherweise kam mitten in diesem Prozess doch noch ein Kollege dazu und Adriana bat ihn darum zu übernehmen. Zum Glueck kannte Stevie die neuen Regeln nicht und wusste deshalb nicht den Zauberspruch um Adrianas Dienste weiter geniessen zu koennen.

Was ich bei der Gelegenheit ansehen musste, faellt eindeutig unter die Rubrik sexuelle Belästigung. Und aufgrund gut gemeinter neuer Regeln kann ein Arschloch wie unser Stevie eine Polizeibeamtin letztlich sogar zwingen sich dieser sexuellen Belästigung auszusetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Vorkommnisse den Polizeiberuf fuer Frauen nicht gerade attraktiver machen und angesichts der immer noch vorhandenen "Genderluecke" im Personalbestand der RCMP, die auch ich gerne zumindest teilweise geschlossen sehen wuerde, ist dies ein echter Misstand, vor allem falls es sich irgendwann unter Arschloechern rumsprechen sollte wie man sich bei seiner Verhaftung einen richtigen Spass machen kann.

Meine Frage an unsere Genderristen:

Wie verhindert man, dass Polizistinnen sich in bestimmten Situationen sexueller Belästigung aussetzen muessen? Wie kann man die Regeln so aendern, dass sowohl dem Schutzbedürfnis von Polizistinnen vor sexueller Belästigung als auch dem respektvollen Umgang mit Gefangenen Rechnung getragen wird? Oder muss man das als Teil des Berufes und somit zumutbar ansehen? (Gilt natuerlich umgekehrt genauso)



Aber das muss ja noch lange nicht das Ende des Wahnsinns sein. Gerade wird bei der Speerspitze der Genderforschung darueber nachgedacht es nicht bei den beiden klassischen Geschlechtern plus Transpersonen zu belassen, sondern noch weitere Geschlechter zu definieren. Man darf jetzt schon gespannt sein wie sich das auf unsere Regeln zur Leibesvisitation auswirken wird. Soll dann immer noch jeder das Recht haben von einem Geschlechtsgenossen durchsucht zu werden? Was wenn die Zahl der Geschlechter, wie von manchen angedacht, tatsaechlich auf 32 ansteigen wird? Muss dann jedes Polizeirevier die gesamte Menagerie an Geschlechtern vorhalten um allen Bedürfnissen gerecht werden zu koennen? Soll eine Gender Task Force zentral stationiert werden um je nach Bedarf einen Polizeibeamten des richtigen Geschlechts einfliegen zu koennen?

Auch hier wuerde mich interessieren ob unsere Forengenderisten praktikable Vorschläge haetten wie man in einer Welt mit 3, 4, 5, vielen Geschlechtern mit dem Problem umgehen soll und dabei jeder Situation gerecht wird.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 13094
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2201165) Verfasst am: 28.01.2020, 11:45    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier mal was aus dem richtigen Leben, weil tillich gerade das richtige Leben so lustig findet.


Bei unserer RCMP gelten strenge Regeln ueber den Umgang mit Verhafteten. Z.B. muss jeder Verhaftete durchsucht werden bevor er zur Verwahrung in die Zelle kommt. Man will vermeiden, dass es zu Zwischenfällen mit in die Zelle mitgenommen Sachen, wie z.B. Waffen oder Drogen kommt. Strenge Regeln gibt es auch darueber wie eine solche Durchsuchung vorgenommen werden soll. Bisher galt, dass mit jedem Gefangenen respektvoll umgegangen werden soll und dass man nach Möglichkeit vermeiden soll, dass Gefangene vom entgegengesetzten Geschlecht durchsucht werden, weil dazu ein recht enger Körperkontakt notwendig ist und das nicht jeder immer angenehm empfindet.

So war das bisher, aber seit wir hier in Kanada einen selbstbekannten feministischen Premierminister haben, hat auch bei der RCMP unpraktikables Genderzeugs Einzug gehalten. Heutzutage erfolgt die Geschlechtsbestimmung von Gefangenen nicht mehr aufgrund augenscheinlicher Einschätzung durch das verhaftende Exekutivorgan, sondern durch Selbstidendifizierung des Betroffenen und jeder kann verlangen von einem Geschlechtsgenossen gefilzt zu werden. Das alleine ist schon reichlich unpraktikabel fuer kleine Polizeireviere wie unseres, weil manchmal die Belegschaft rein männlich ist oder nur eine einzige Polizistin vorhanden ist, die man u.U. mehrmals hintereinander aus dem Bett holen muss, weil Frauen verhaftet wurden, die ihre Rechte kennen und auch einfordern. Jetzt kommt aber auch noch die Anerkennung von Transpersoenlichkeiten hinzu, die es zum einen auch biologischen Männern erlaubt per Selbstidendifikation als Frau weibliche Dienste in Anspruch zu nehmen und manchmal sogar beiderlei Geschlecht zu beschäftigen. Dann naemlich, wenn z.B. jemand mitten im Transprozess steckt und oben schon weiblich aber unten noch männlich ist, kann er darauf bestehen oben von einer Frau und unten von einem Mann befingert zu werden (kein Witz, das steht wirklich so da drin).


Fast forward. Wie sieht der Polizeialltag denn so aus und wie kann sich die neue Regelung praktisch auswirken?

Tatsaechlich erlebter und sicher nicht sehr untypischer Fall:

Unser Stammkunde Stevie wurde von unserer Bullin Adriana verhaftet. Stevie mag Adriana und findet sie sehr sexy. Adriana mag das aber ueberhaupt nicht. Weil sie den Stevie allein verhaftet hatte und auch im Revier kein männlicher Kollege anwesend war musste sie selber Hand an Stevie anlegen. Stevie mochte das sehr und machte Witze und stöhnte lustvoll und versuchte Adrianas fachkundige Hand zu bestimmten Regionen zu dirigieren. Glücklicherweise kam mitten in diesem Prozess doch noch ein Kollege dazu und Adriana bat ihn darum zu übernehmen. Zum Glueck kannte Stevie die neuen Regeln nicht und wusste deshalb nicht den Zauberspruch um Adrianas Dienste weiter geniessen zu koennen.

Was ich bei der Gelegenheit ansehen musste, faellt eindeutig unter die Rubrik sexuelle Belästigung. Und aufgrund gut gemeinter neuer Regeln kann ein Arschloch wie unser Stevie eine Polizeibeamtin letztlich sogar zwingen sich dieser sexuellen Belästigung auszusetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Vorkommnisse den Polizeiberuf fuer Frauen nicht gerade attraktiver machen und angesichts der immer noch vorhandenen "Genderluecke" im Personalbestand der RCMP, die auch ich gerne zumindest teilweise geschlossen sehen wuerde, ist dies ein echter Misstand, vor allem falls es sich irgendwann unter Arschloechern rumsprechen sollte wie man sich bei seiner Verhaftung einen richtigen Spass machen kann.

Meine Frage an unsere Genderristen:

Wie verhindert man, dass Polizistinnen sich in bestimmten Situationen sexueller Belästigung aussetzen muessen? Wie kann man die Regeln so aendern, dass sowohl dem Schutzbedürfnis von Polizistinnen vor sexueller Belästigung als auch dem respektvollen Umgang mit Gefangenen Rechnung getragen wird? Oder muss man das als Teil des Berufes und somit zumutbar ansehen? (Gilt natuerlich umgekehrt genauso)



Aber das muss ja noch lange nicht das Ende des Wahnsinns sein. Gerade wird bei der Speerspitze der Genderforschung darueber nachgedacht es nicht bei den beiden klassischen Geschlechtern plus Transpersonen zu belassen, sondern noch weitere Geschlechter zu definieren. Man darf jetzt schon gespannt sein wie sich das auf unsere Regeln zur Leibesvisitation auswirken wird. Soll dann immer noch jeder das Recht haben von einem Geschlechtsgenossen durchsucht zu werden? Was wenn die Zahl der Geschlechter, wie von manchen angedacht, tatsaechlich auf 32 ansteigen wird? Muss dann jedes Polizeirevier die gesamte Menagerie an Geschlechtern vorhalten um allen Bedürfnissen gerecht werden zu koennen? Soll eine Gender Task Force zentral stationiert werden um je nach Bedarf einen Polizeibeamten des richtigen Geschlechts einfliegen zu koennen?

Auch hier wuerde mich interessieren ob unsere Forengenderisten praktikable Vorschläge haetten wie man in einer Welt mit 3, 4, 5, vielen Geschlechtern mit dem Problem umgehen soll und dabei jeder Situation gerecht wird.


frag mal ärzte und ärztinnen oder pflegepersonal (in der notaufnahme).
das "problem" gibts schon ewig, also das, dass pat. die situation ausnutzen und sich genussvoll betatschen, äh, untersuchen lassen.

eher weil personalmangel herrscht, würde ich sagen.
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"als ob"
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7329

Beitrag(#2201166) Verfasst am: 28.01.2020, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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CnndrBrbr
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 266

Beitrag(#2201170) Verfasst am: 28.01.2020, 12:42    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Strenge Regeln gibt es auch darueber wie eine solche Durchsuchung vorgenommen werden soll. Bisher galt, dass mit jedem Gefangenen respektvoll umgegangen werden soll und dass man nach Möglichkeit vermeiden soll, dass Gefangene vom entgegengesetzten Geschlecht durchsucht werden.

Heutzutage erfolgt die Geschlechtsbestimmung von Gefangenen nicht mehr aufgrund augenscheinlicher Einschätzung durch das verhaftende Exekutivorgan, sondern durch Selbstidendifizierung des Betroffenen
Da würde ich glatt mal vermuten, daß Du dabei Geschlecht und Gender verwechselt hast. Der Transvestit "Stevie" hat halt nur Gender = Frau, aber Geschlecht = Mann.
Gilt das Gesetz denn für Gender oder für Geschlecht?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Meine Frage an unsere Genderristen:
Wie verhindert man, dass Polizistinnen sich in bestimmten Situationen sexueller Belästigung aussetzen muessen?
Wie verhindert Ihr, daß sich ein schwuler Knacki von einem Mann fingern läßt und diesen dadurch sexuell belästigt?

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
Aber nur die Geschlechtslosen. Auf den Arm nehmen
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7329

Beitrag(#2201174) Verfasst am: 28.01.2020, 12:47    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
Aber nur die Geschlechtslosen. Auf den Arm nehmen

An anderer Stelle wurden wir doch belehrt, daß es Geschlechtslosigkeit nicht gibt. Im Zweifel ist man „divers“. Aber ein Roboter mag alles mögliche sein, „divers“ ist ES nicht. zwinkern
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CnndrBrbr
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 266

Beitrag(#2201176) Verfasst am: 28.01.2020, 12:59    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
Aber nur die Geschlechtslosen. Auf den Arm nehmen

An anderer Stelle wurden wir doch belehrt, daß es Geschlechtslosigkeit nicht gibt. Im Zweifel ist man „divers“. Aber ein Roboter mag alles mögliche sein, „divers“ ist ES nicht. zwinkern
Na dann werden halt alle gleich schlecht behandelt. zynisches Grinsen
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7329

Beitrag(#2201181) Verfasst am: 28.01.2020, 13:14    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
Aber nur die Geschlechtslosen. Auf den Arm nehmen

An anderer Stelle wurden wir doch belehrt, daß es Geschlechtslosigkeit nicht gibt. Im Zweifel ist man „divers“. Aber ein Roboter mag alles mögliche sein, „divers“ ist ES nicht. zwinkern
Na dann werden halt alle gleich schlecht behandelt. zynisches Grinsen

Genau das ist der Plan! Sehr glücklich
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24122

Beitrag(#2201182) Verfasst am: 28.01.2020, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es ein richtiges Leben gibt, dann gibt es wohl auch ein falsches, das alle Genderisten führen, schon alleine deswegen, weil es auch Ärscher gibt, die auf dem Ticket reiten. Dafür haften die Genderisten vollumfänglich. Ab in das Fegefeuer!

Oder ist vielleicht das Echte Leben gemeint. Das derbe, harte Leben im Schützengraben zum Beispiel. So wie die Altvorderen sprachen, daß alles andere nichts Wert sei, verzärtelt und letzlich ohne Existenzberechtigung. Da zu schwach.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7329

Beitrag(#2201183) Verfasst am: 28.01.2020, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Oder ist vielleicht das Echte Leben gemeint. Das derbe, harte Leben im Schützengraben zum Beispiel. So wie die Altvorderen sprachen, daß alles andere nichts Wert sei, verzärtelt und letzlich ohne Existenzberechtigung. Da zu schwach.

Schützengraben war WWI, also die Generation meines Großvaters. Ich kann mir kaum vorstellen, daß du dich an eine Unterhaltung mit jemandem aus der Alterskohorte erinnern kannst. Also ist es einfach nur ein dummer Spruch.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24122

Beitrag(#2201184) Verfasst am: 28.01.2020, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Also ist es einfach nur ein dummer Spruch.


Ich hoffe dir geht es jetzt besser.
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goedelchen
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.10.2018
Beiträge: 552

Beitrag(#2201185) Verfasst am: 28.01.2020, 14:03    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die Lösung ist ganz einfach: Leibesvisitation durch Roboter! Da Roboter per definitionem geschlechtslos sind, werden alle „Kunden“ gleichermaßen respektvoll behandelt. Sehr glücklich
Aber nur die Geschlechtslosen. Auf den Arm nehmen

An anderer Stelle wurden wir doch belehrt, daß es Geschlechtslosigkeit nicht gibt. Im Zweifel ist man „divers“. Aber ein Roboter mag alles mögliche sein, „divers“ ist ES nicht. zwinkern
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Genau das ist der Plan! Sehr glücklich


Genau ! Und es geht anch dem Plan den Tillich in seinem Betrag per Blog eingestellt hat.

Wir haben nämlich festgestellt, dass es genau so ist , wie wir es immer schon hatten. Jeder setzt das in seiner Sendung und in seinem Empfang voraus, was er schon immer so für sich als richtig erkannt hat. Deshalb haben die mit der Englischen Sprache es auch leichter.

Aber wenn Pippifax durchgesetzt werden soll, dann geht es halt nach Plan Pippifax. Für den zu nutzenden Artikel bei Divers würde ich dann statt der/die "dädat" vorschlagen, ist doch sehr prägnant.

Alles wird gut und nix besser.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 7329

Beitrag(#2201203) Verfasst am: 28.01.2020, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Ich hoffe dir geht es jetzt besser.

Vielen Dank der Nachfrage, aber mein Befinden ist zum Glück nicht von irgendwelchen sozialen Medien abhängig, weder im Guten, noch im Schlechten.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43196
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2201210) Verfasst am: 28.01.2020, 18:34    Titel: Re: Aus dem richtigen Leben. Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Strenge Regeln gibt es auch darueber wie eine solche Durchsuchung vorgenommen werden soll. Bisher galt, dass mit jedem Gefangenen respektvoll umgegangen werden soll und dass man nach Möglichkeit vermeiden soll, dass Gefangene vom entgegengesetzten Geschlecht durchsucht werden.

Heutzutage erfolgt die Geschlechtsbestimmung von Gefangenen nicht mehr aufgrund augenscheinlicher Einschätzung durch das verhaftende Exekutivorgan, sondern durch Selbstidendifizierung des Betroffenen
Da würde ich glatt mal vermuten, daß Du dabei Geschlecht und Gender verwechselt hast. Der Transvestit "Stevie" hat halt nur Gender = Frau, aber Geschlecht = Mann.
Gilt das Gesetz denn für Gender oder für Geschlecht?


Stevie ist kein Transvestit, sondern einfach nur ein Arschloch, das zum Glueck nicht weiss wie er die neuen Regelungen benutzen kann um seinen Spass zu haben.

Das neue Gesetz, bzw. besser die neuen Regeln (Es handelt sich nicht um ein Gesetz, sondern um Dienstanweisungen fuer Polizisten, die wegen geänderter Gesetzeslage notwendig wurden), gilt natuerlich fuer "Gender" und nicht fuer "Geschlecht', schliesslich ist darin von "Selbstidedifizierung die Rede. Deshalb lassen sich die neuen Regeln ja auch so leicht missbrauchen. Das Geschlecht ist offensichtlich, "Gender" eben nicht, da kann jeder behaupten, was er will.

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Meine Frage an unsere Genderristen:
Wie verhindert man, dass Polizistinnen sich in bestimmten Situationen sexueller Belästigung aussetzen muessen?
Wie verhindert Ihr, daß sich ein schwuler Knacki von einem Mann fingern läßt und diesen dadurch sexuell belästigt?


Dieser Fall ist bisher zumindest hier noch nicht vorgekommen aber ich schätze mal man wird dann aehnlich wie im Falle Stevie/Adriana improvisieren bzw. die Belästigung mehr oder weniger hilflos schlucken muessen.

Ich sehe diese Dinge jedenfalls recht problematisch, weil auf beiden Seiten Grundrechte betroffen sind, die man nicht so einfach ignorieren kann.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43196
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2201211) Verfasst am: 28.01.2020, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wenn es ein richtiges Leben gibt, dann gibt es wohl auch ein falsches, das alle Genderisten führen, schon alleine deswegen, weil es auch Ärscher gibt, die auf dem Ticket reiten. Dafür haften die Genderisten vollumfänglich. Ab in das Fegefeuer!

Oder ist vielleicht das Echte Leben gemeint. Das derbe, harte Leben im Schützengraben zum Beispiel. So wie die Altvorderen sprachen, daß alles andere nichts Wert sei, verzärtelt und letzlich ohne Existenzberechtigung. Da zu schwach.



Der Gegensatz zu "richtiges Leben" ist nicht notwendigerweise "falsches Leben", sondern es kann auch gemeint sein, dass manche Leute in einer Blase leben, die so rein gar nichts mit dem "Leben draussen" zu tun hat und glauben kompetent zu sein den Menschen draussen Vorgaben machen zu koennen, nach welchen Regeln sie sich verhalten sollen.

Im konkreten Fall des "gender mainstreaming" geht es darum, dass Menschen in einem geistig hermetisch von der Aussenwelt abgeriegelten akademischen Bereich, einer Spielwiese fuer in der Pubertät verharrende, privilegierte Kinder, Regeln formulieren, die auf alle möglichen Befindlichkeiten Rücksicht nehmen und in einer Welt voller ehrlicher, gutmeinender Menschen hervorragend funktionieren, die sich aber im "richtigen Leben", das voll von Arschloechern wie Stevie ist, als voellig umpraktikabel erweisen und Probleme schaffen, an die man in den höheren Sphären Akademias noch nicht mal ansatzweise gedacht hat.

Ein konkreter Einzelfall, der zeigt zu welch absurden Resultaten das fuehren kann, ist der inzwischen legendäre "tampon string enthusiast of BC", der nicht nur die Genderisten spaltet, sondern ausserdem noch die Gerichte bis hoch zum Menschenrechtsgerichtshof beschäftigt. Ein einziger creep, der es versteht die neue Rechtslage sowie das "geschärfte Bewusstsein" in den sozialen Medien fuer seine Scharaden auszunutzen, fuehrt hier eine ganze Zunft ganz mustergültig vor.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 23099
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2201237) Verfasst am: 29.01.2020, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

Pillepalle Troll
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17501

Beitrag(#2201239) Verfasst am: 29.01.2020, 02:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schöner Thread. Er erlaubt es, zu sehen, was BB meint, wenn er meint, er "rede immer vom richtigen Leben", und verstärkt so mein diesbezügliches Amüsement.

Aus seinem tatsächlichen, wirklich erlebten, richtigen Leben haben wir:

Ein ungustiöser Creep wird festgenommen und die obligatorische Durchsuchung wird entgegen der üblichen Regeln von einer Frau vorgenommen, weil kein männlicher Kollege anwesend ist. Der Festgenommene tätigt dabei sexuell belästigende Äußerungen, die der Kollegin verständlicherweise unangenehm sind. Als doch ein männlicher Kollege eintrifft, nimmt dieser die weitere Durchsuchung vor. Ende der Geschichte aus dem "richtigen Leben".

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kommt mir diese Geschichte so ... unspektakulär vor. Und ich frage mich auch, was daran so neumodisches Genderzeugs sein soll, über das BB so jammert; denn die Regel, dass Durchsuchungen von Angehörigen desselben Geschlechts vorgenommen werden sollen, ist sicher nicht besonders neu.

Und alles andere aus dem Ursprungsbeitrag ist eben nicht aus seinem "richtigen Leben", sondern sind die üblichen "Was wäre, wenn"-Spekulationen, bei denen er über teils sehr merkwürdige Annahmen abstruse Situationen konstruiert, die mit seinem "richtigen Leben" aber auch gar nichts zu tun haben.

Das also meint BB, wenn er meint, er "rede immer vom richtigen Leben": ca. 1/4 unspektakuläre Anekdote, die mit dem, worauf er hinauswill, gar nichts zu tun hat, und der Rest freidrehende Spekulation. Lachen

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Zu einigen konkreten Punkten:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das alleine ist schon reichlich unpraktikabel fuer kleine Polizeireviere wie unseres, weil manchmal die Belegschaft rein männlich ist oder nur eine einzige Polizistin vorhanden ist, die man u.U. mehrmals hintereinander aus dem Bett holen muss, weil Frauen verhaftet wurden, die ihre Rechte kennen und auch einfordern.

Ich hoffe, darüber willst du dich nicht ernsthaft beschweren, oder? Dass eine Frau verlangen kann, nicht von einem Mann körperlich durchsucht zu werden, ist doch wohl absolut selbstverständlich.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Heutzutage erfolgt die Geschlechtsbestimmung von Gefangenen nicht mehr aufgrund augenscheinlicher Einschätzung durch das verhaftende Exekutivorgan, sondern durch Selbstidendifizierung des Betroffenen und jeder kann verlangen von einem Geschlechtsgenossen gefilzt zu werden. [...]
Jetzt kommt aber auch noch die Anerkennung von Transpersoenlichkeiten hinzu, die es zum einen auch biologischen Männern erlaubt per Selbstidendifikation als Frau weibliche Dienste in Anspruch zu nehmen und manchmal sogar beiderlei Geschlecht zu beschäftigen. Dann naemlich, wenn z.B. jemand mitten im Transprozess steckt und oben schon weiblich aber unten noch männlich ist, kann er darauf bestehen oben von einer Frau und unten von einem Mann befingert zu werden (kein Witz, das steht wirklich so da drin).

1. Ist das wirklich so neu, oder ist es dir erst jetzt zur Kenntnis gekommen? Ich habe ein Dokument der Polizei Vancouver von 2009 (!) gefunden, in der diese Regelung schon exakt so empfohlen wird (Word-Dokument).
2. Für Durchsuchungen müssen doch eh Polizisten männlichen und weiblichen Geschlechts zur Verfügung stehen; ich nehme auch nicht an, dass sonst ein Polizist bzw. eine Polizistin dabei mit dem/der Festgenommenen allein ist, also ... wo ist das Problem?
3. Ja, du bist natürlich total für Gleichberechtigung und auch tolerant und so, aber dass auch bei euch Transpersönlichkeiten anerkannt werden ... das ist ja jetzt schon ein bisschen viel verlangt von dir. Also wirklich.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zum Glueck kannte Stevie die neuen Regeln nicht und wusste deshalb nicht den Zauberspruch um Adrianas Dienste weiter geniessen zu koennen.

1. Glaubst du wirklich, dass so ein Macho-Schmierlapp, wie du ihn schilderst, auf den Gedanken kommt, sich dafür als transsexuell zu bezeichnen? Ich halte das für eine ziemich unwahrscheinliche Idee. Und selbst wenn: Das dürfte vorbei sein, wenn man ihm klar macht, dass man ihn fortan immer und überall genau so behandelt und entsprechend anredet.

2. Ist das nach den Regeln wirklich so ein "Zauberspruch", den man nach Belieben aussprechen kann? Ich halte das eher für deine Phantasie. Nach den gültigen Regeln in Vancouver geht es nämlich um die dauerhafte Selbstidentifikation (was jedem nicht von Genderangstphantasien getriebenem auch klar sein sollte), die von den festnehmenden Beamt*innen auch durchaus hinterfragt und - bei klarer Unglaubwürdigkeit - auch zurückgewiesen werden darf. Bei einem als Mann bekannten Stammkunden wäre die Sache also schnell erledigt. Sollte das beie uch so anders sein?
Polizei Vancouver hat folgendes geschrieben:
The VPD recognizes the right of transgender people to self-identify. However, if and when a member, has a reasonable belief that the prisoner is requesting a specific gender of a member to conduct the search for reasons that are inconsistent with the spirit of this procedure; the member shall advise the Jail NCO of the reasons that formed their reasonable belief, and the Jail NCO shall make the final decision as to the gender of the member that will perform the search.

Das ist doch eine vernünftige Regelung, die auch deinem ausgedachten Stevie-Problem angemessen Rechnung trägt.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wie verhindert man, dass Polizistinnen sich in bestimmten Situationen sexueller Belästigung aussetzen muessen? Wie kann man die Regeln so aendern, dass sowohl dem Schutzbedürfnis von Polizistinnen vor sexueller Belästigung als auch dem respektvollen Umgang mit Gefangenen Rechnung getragen wird?

Man behandelt sexuelle Belästigung als sexuelle Belästigung, mit den entsprechenden Konsequenzen. Die Schwierigkeit liegt genau wo?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gerade wird bei der Speerspitze der Genderforschung darueber nachgedacht es nicht bei den beiden klassischen Geschlechtern plus Transpersonen zu belassen, sondern noch weitere Geschlechter zu definieren. Man darf jetzt schon gespannt sein wie sich das auf unsere Regeln zur Leibesvisitation auswirken wird. Soll dann immer noch jeder das Recht haben von einem Geschlechtsgenossen durchsucht zu werden?

Wer sich nicht als Mann oder Frau identifiziert, darf sich aussuchen, ob er oder sie von einem Mann oder einer Frau durchsucht wird. Das ist praktikabel und schützt die Privatsphäre und das Schamgefühl hinreichend (und steht wiederum so in den Regeln aus Vancouver). Alles andere ist Spinnerei - aber deine, nicht die der pöhsen Genderideologen.
_________________
"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2201241) Verfasst am: 29.01.2020, 04:15    Titel: Antworten mit Zitat

1. Fuer Durchsuchungen stehen eben nicht immer sowohl ein Polizist und eine Polizistin zur Verfügung. Das ist blanke Theorie und vor allem auf kleineren Revieren unmöglich zu leisten. Bevor Adriana hier anfing, gab es keine einzige Polizistin hier. Es kommt auch vor, dass nur ein einziger Polizist zur Verfügung steht, der macht dann die Durchsuchung ganz allein. So sieht die Praxis aus, was Du hier ergoogelt hast ist Theorie und waere sicher schoen wenn's so waere. Das dass in einem grossen Revier wie in Vancouver besser geregelt werden kann, ist klar. Die Regeln gelten aber auch fuer's flache Land, wo sie nicht erfüllt werden koennen und so Rechtsunsicherheit bei Polizisten schaffen. Das eigentliche Problem in diesem Kontext, dass Dinge, die frueher nur empfohlen wurden, neuerdings verpflichtend sind, ohne dass irgendwer darueber nachgedacht hat, ob die personellen Voraussetzungen dafuer gegeben sind. Und nötig wurde diese Änderung, weil die Regierung Trudeau mit als erstes nach ihrer Wahl die Definition der Menschenrechte um eigene Transrechte erweitert hat, wobei die betreffende Lobby einen erheblichen Einfluss auf den Wortlaut hatte.

2. In den neueren Dienstanweisungen steht tatsaechlich nur was von Sebstidendifikation und nix von dauerhaft. Wenn sich das bei den creeps herumspricht gibt es ein Problem. Das ist absehbar.

3. Natuerlich haette Adriana dem Stevie auch noch "sexuelle Belästigung" anhängen und dabei natuerlich auf mich als Zeugen zählen koennen. Bloss ist sowas dem eher Schlichtern Gemüt Stevie egal und ausserdem war der Schaden ja schon eingetreten. Solche Leute wie Stevie haben schon eine ganze Latte von Vorstrafen, da kommt's auf eine mehr oder weniger auch nicht an. Deshalb hat Adriana das auch gleich unterlassen und sich den zusätzlichen Papierkram erspart.

4. Funktioniert der Trick mit der Selstidendifizierung, weil es auf Druck gewisser Kreise nicht moeglich war, das Recht auf Selbstidendifizxierung auch nur einzuschränken. Das hat sich bloss noch nicht herumgesprochen, was aber m.E. nur eine Frage der Zeit ist. Dies hat bei meinem Jobtraining durch einen sehr erfahrenen Polizisten der Referent resigniert beklagt. Wer eine solche Selbstidendifizierung einfach ignoriert, der riskiert nach aktueller Rechtslage, dass ihm eine Menschenrechtsverletzung vorgeworfen werden kann. Es existiert darüberhinaus eine starke Lobby fuer Transgendermenschen mit Zugang zu hochmotivierten Rechtsanwälten, die nur zu gern einen Präzedenzfall schaffen wuerden. Die haben auch schon jenem "tampon string enthusiast" seinen Gang durch die Gerichtsinstanzen unterstützt und finanziert.

5. Fuehrt gerade jener "tampon enthusiast of BC" praktisch vor wie das funktioniert mit der Selbstidendifikation und verschafft sich Zutritt zu Damentoiletten um kleine Mädchen zu belästigen und keiner traut sich dem Einhalt zu gebieten, weil der auf eine starke Lobby von Transaktivisten zählen kann, die ihn unterstützen. Sein Versuch Frauen, die Haarentfernung im Intimbereich exklusiv fuer andere Frauen anbieten, gerichtlich zu zwingen ihm das Gestruepp um seinen Lümmel wegzumachen, schaffte es bis vor einen Menschenrechtsgerichtshof bevor er doch noch scheiterte. Manchen der betroffenen Frauen war es zeitweise untersagt ihren Job auszuüben als Folge. Darüberhinaus kann sich der creep damit brüsten mehrere Hundert Leute auf Twitter oder Facebook wegen "Transphobie" gesperrt gekriegt zu haben, weil sie ihm dort contra gaben. Wenn da nicht gegengesteuert wird und der Einfluss bestimmter Kreise auf Gesetzgebung und andere Dinge nicht gestutzt wird, ist das, was der Typ abzieht, ein Vorgeschmack auf die Zukunft.


Ansonsten solltest Du auch auf die Frage eingehen wie das alles mit neuen Geschlechtern funktionieren soll. Du bestehst doch so sehr darauf, dass fuer Menschen, die nicht eindeutig den beiden Geschlechtern zuzuordnen sind, mehrere neue Geschlechter geschaffen werden sollen, die dann sicherlich gleiche Rechte wie die bisherigen haben werden. Das dürfte sogar grosse Polizeiwachen wie in Vancouver überfordern. Ach ja, neben dem ganzen Gendergedoens muessen die Polizisten ausserdem noch ihre eigentliche Arbeit machen. Sollte man auch nicht vergessen.

Verstehe mich hier nicht falsch. Selbstverstaendlich bin ich fuer völlige Gleichstellung von Transgendermenschen, ich denke aber, dass hier im Übereifer weit ueber's Ziel hinausgeschossen wird und längerfristig die Akzeptanz dieser Menschen in der Gesellschaft gefährdet wird, wenn der fatale Eindruck entsteht, dass eine kleine Minderheit der grossen Mehrheit mit ihren speziellen Regeln das Leben unnötig kompliziert.
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Heizölrückstoßabdämpfung
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Beitrag(#2201244) Verfasst am: 29.01.2020, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eine kleine Szene aus meinem echten Leben. Gestern hatte einer meiner Studenten die Verteidigung seiner Bachelorarbeit. Ich bin etwas früher angereist, um mir noch die Labore und Projekte anzuschauen. Als wir beim "smarten Rollstuhl" ankamen erklärte mir die Professorin, dass der u.a. Sensoren hat, um die räumliche Position des Fahrers zu ermitteln. Sofort nach dieser Erklärung entschuldigte sie sich dafür, dass sie sich nicht genderneutral ausgedrückt hatte. Darauf entgegnete ich, dass ich für derlei Sprachverirrungen nichts übrig habe und nur an Fakten interessiert bin, worauf sie nur antwortete: "Wie angenehm!" und mit der Führung fortfuhr.
Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen von diesen Eingriffen in die Sprache einfach nur genervt sind, da es - abgesehen von komplizierten Formulierungen - nichts bringt. Gerade dies ist sicherlich kontrakproduktiv für die Sache an sich, denn negative Kommentare zur Gleichstellung aller Geschlechter habe ich nur äußerst selten vernommen, wohingegen die Sprachverrenkungen sehr oft als störend und hinderlich betrachtet werden.
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CnndrBrbr
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Beitrag(#2201249) Verfasst am: 29.01.2020, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Verstehe mich hier nicht falsch. Selbstverstaendlich bin ich fuer völlige Gleichstellung von Transgendermenschen...
Zwischenfrage: Gibt es denn tatsächlich Leute, die NICHT gleichgestellt sind, völlig unabhängig von ihren Hobbies? Geschockt
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goedelchen
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Beitrag(#2201254) Verfasst am: 29.01.2020, 13:40    Titel: :-) Antworten mit Zitat

Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Eine kleine Szene aus meinem echten Leben. Gestern hatte einer meiner Studenten die Verteidigung seiner Bachelorarbeit. Ich bin etwas früher angereist, um mir noch die Labore und Projekte anzuschauen. Als wir beim "smarten Rollstuhl" ankamen erklärte mir die Professorin, dass der u.a. Sensoren hat, um die räumliche Position des Fahrers zu ermitteln. Sofort nach dieser Erklärung entschuldigte sie sich dafür, dass sie sich nicht genderneutral ausgedrückt hatte. Darauf entgegnete ich, dass ich für derlei Sprachverirrungen nichts übrig habe und nur an Fakten interessiert bin, worauf sie nur antwortete: "Wie angenehm!" und mit der Führung fortfuhr.
Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen von diesen Eingriffen in die Sprache einfach nur genervt sind, da es - abgesehen von komplizierten Formulierungen - nichts bringt. Gerade dies ist sicherlich kontrakproduktiv für die Sache an sich, denn negative Kommentare zur Gleichstellung aller Geschlechter habe ich nur äußerst selten vernommen, wohingegen die Sprachverrenkungen sehr oft als störend und hinderlich betrachtet werden.


Schön zu lesen, dass es auch noch vernünftig miteinander heute in der Zeit des Übercandidelten, Betroffenheitsgezeter und Emotionsüberschwang zugehen kann.

Überlege gerade welchen Begriff aus dem laufenden Welttheater ich mir urheberrechtlich schützen lassen kann. Friday for Future hat sich der schwedische Klima- Clan ja jetzt gesichert. Vielleicht: Monday for no likes ?
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zelig
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Beitrag(#2201269) Verfasst am: 29.01.2020, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Eine kleine Szene aus meinem echten Leben. Gestern hatte einer meiner Studenten die Verteidigung seiner Bachelorarbeit. Ich bin etwas früher angereist, um mir noch die Labore und Projekte anzuschauen. Als wir beim "smarten Rollstuhl" ankamen erklärte mir die Professorin, dass der u.a. Sensoren hat, um die räumliche Position des Fahrers zu ermitteln. Sofort nach dieser Erklärung entschuldigte sie sich dafür, dass sie sich nicht genderneutral ausgedrückt hatte. Darauf entgegnete ich, dass ich für derlei Sprachverirrungen nichts übrig habe und nur an Fakten interessiert bin, worauf sie nur antwortete: "Wie angenehm!" und mit der Führung fortfuhr.
Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen von diesen Eingriffen in die Sprache einfach nur genervt sind, da es - abgesehen von komplizierten Formulierungen - nichts bringt. Gerade dies ist sicherlich kontrakproduktiv für die Sache an sich, denn negative Kommentare zur Gleichstellung aller Geschlechter habe ich nur äußerst selten vernommen, wohingegen die Sprachverrenkungen sehr oft als störend und hinderlich betrachtet werden.


Ich habe wirklich noch nie erlebt, daß ein alltägliches Gespräch über diese Komplikation gestolpert ist. Was ich aber erlebe, ist, daß das Thema ohne Anlass getriggert wird, um einen Konsens in der Ablehnung zu bilden.
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Heizölrückstoßabdämpfung
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 16987
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Beitrag(#2201276) Verfasst am: 29.01.2020, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Ich habe wirklich noch nie erlebt, daß ein alltägliches Gespräch über diese Komplikation gestolpert ist. .


Ich erlebe das hingegen häufiger, meistens dann, wenn ich mit Hochschulen zu tun habe, aber auch auf der Arbeit. Ich bin nun schon seit über 13 Jahren an diesem Standort und habe schön mitbekommen, wie sich die Sprache in den monatlichen Mitarbeiterversammlungen verändert hat. Es ist immer wieder amüsierend zu beobachten, wie sich die Geschäftsführer und Betriebsleiter einen abbrechen und immer wieder sprachlich verheddern, bei dem Versuch auch ja alles schön genderneutral zu formulieren. Da ich jetzt selbst im Management tätig bin bekomme ich gleichfalls mit, wie sehr es den Leuten auf den Sack geht.

Zitat:
Was ich aber erlebe, ist, daß das Thema ohne Anlass getriggert wird, um einen Konsens in der Ablehnung zu bilden.


Das habe ich bisher zwar im Netz erlebt, aber nie im echten Leben.
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CnndrBrbr
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Beitrag(#2201279) Verfasst am: 29.01.2020, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Ich habe wirklich noch nie erlebt, daß ein alltägliches Gespräch über diese Komplikation gestolpert ist.
Logo, weil in normal auch keiner so redet.
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Alchemist
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Beitrag(#2201286) Verfasst am: 29.01.2020, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Verstehe mich hier nicht falsch. Selbstverstaendlich bin ich fuer völlige Gleichstellung von Transgendermenschen...
Zwischenfrage: Gibt es denn tatsächlich Leute, die NICHT gleichgestellt sind, völlig unabhängig von ihren Hobbies? Geschockt


Sexuelle Indentifikation ist für dich ein Hobby?
Aha

Pillepalle
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Alchemist
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Beitrag(#2201287) Verfasst am: 29.01.2020, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Eine kleine Szene aus meinem echten Leben. Gestern hatte einer meiner Studenten die Verteidigung seiner Bachelorarbeit. Ich bin etwas früher angereist, um mir noch die Labore und Projekte anzuschauen. Als wir beim "smarten Rollstuhl" ankamen erklärte mir die Professorin, dass der u.a. Sensoren hat, um die räumliche Position des Fahrers zu ermitteln. Sofort nach dieser Erklärung entschuldigte sie sich dafür, dass sie sich nicht genderneutral ausgedrückt hatte. Darauf entgegnete ich, dass ich für derlei Sprachverirrungen nichts übrig habe und nur an Fakten interessiert bin, worauf sie nur antwortete: "Wie angenehm!" und mit der Führung fortfuhr.
Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen von diesen Eingriffen in die Sprache einfach nur genervt sind, da es - abgesehen von komplizierten Formulierungen - nichts bringt. Gerade dies ist sicherlich kontrakproduktiv für die Sache an sich, denn negative Kommentare zur Gleichstellung aller Geschlechter habe ich nur äußerst selten vernommen, wohingegen die Sprachverrenkungen sehr oft als störend und hinderlich betrachtet werden.


Ich habe wirklich noch nie erlebt, daß ein alltägliches Gespräch über diese Komplikation gestolpert ist. Was ich aber erlebe, ist, daß das Thema ohne Anlass getriggert wird, um einen Konsens in der Ablehnung zu bilden.


Geht mir genauso. Analog dazu habe ich noch niemanden Greta T. erwähnen hören, außer die, die ihr aus irgendeinem Grund ablehnend gegenüber stehen. Wie weiter oben der Heimat-Fetischist. Pillepalle
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Alchemist
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Beitrag(#2201288) Verfasst am: 29.01.2020, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ein schöner Thread. Er erlaubt es, zu sehen, was BB meint, wenn er meint, er "rede immer vom richtigen Leben", und verstärkt so mein diesbezügliches Amüsement.

Aus seinem tatsächlichen, wirklich erlebten, richtigen Leben haben wir:...


Toller Post, leider Perlen vor die Säue. Schulterzucken
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Kramer
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Beiträge: 30498

Beitrag(#2201296) Verfasst am: 29.01.2020, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Analog dazu habe ich noch niemanden Greta T. erwähnen hören, außer die, die ihr aus irgendeinem Grund ablehnend gegenüber stehen.


Ich habe auch schon positive Statements über Greta im RL gehört. Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass wohlmeinende Menschen sie als Heilige oder ähnliches bezeichnen. Das machen nur ihre Gegner. Das ist wohl nötig, um sie angreifen zu können.
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fwo
Caterpillar D9



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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2201297) Verfasst am: 29.01.2020, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Analog dazu habe ich noch niemanden Greta T. erwähnen hören, außer die, die ihr aus irgendeinem Grund ablehnend gegenüber stehen.


Ich habe auch schon positive Statements über Greta im RL gehört. Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass wohlmeinende Menschen sie als Heilige oder ähnliches bezeichnen. Das machen nur ihre Gegner. Das ist wohl nötig, um sie angreifen zu können.

Nö, mir ist das auch schon rausgerutscht. Aber nicht, weil ich etwas gegen Greta oder ihre Ansichten hätte - dazu habe ich auch schon genügend geschrieben - sondern weil mir ihre Fans gelegentlich auf die Nerven gehen bzw. der Hype, der um sie gemacht wird. Es muss also nicht Greta das Ziel sein, wenn von der heiligen Greta die Rede ist.

Das Paradoxe ist ja auch, dass gerade die, die sich auf Greta einschießen, sie damit auf den Sockel heben, den sie damit in Frage stellen wollen.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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TheStone
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Beiträge: 312

Beitrag(#2201313) Verfasst am: 29.01.2020, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Analog dazu habe ich noch niemanden Greta T. erwähnen hören, außer die, die ihr aus irgendeinem Grund ablehnend gegenüber stehen.


Ich habe auch schon positive Statements über Greta im RL gehört. Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass wohlmeinende Menschen sie als Heilige oder ähnliches bezeichnen. Das machen nur ihre Gegner. Das ist wohl nötig, um sie angreifen zu können.

Nö, mir ist das auch schon rausgerutscht. Aber nicht, weil ich etwas gegen Greta oder ihre Ansichten hätte - dazu habe ich auch schon genügend geschrieben - sondern weil mir ihre Fans gelegentlich auf die Nerven gehen bzw. der Hype, der um sie gemacht wird.


Jetzt würde mich aber doch mal interessieren welchen Hype du meinst?
Fridays for Future beziehen sich inhaltlich ja nun nicht auf Thunberg.
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 643

Beitrag(#2201322) Verfasst am: 30.01.2020, 02:24    Titel: Antworten mit Zitat

Die Polizisten müssen einfach nur selbst auch ein wenig gender-kreativ sein. Die perfiden Machtspielchen der Genderbegabten funktionieren nur, solange eine Seite allein sich daran beteiligt. Sobald alle mitmachen, bricht das Kartenhaus zusammen.

Ein Ausweg böte das Konzept der "Genderfluidität". Es gibt Menschen bei denen ändert sich das Geschlecht von Zeit zu Zeit, manchmal mehrfach täglich. (Früher hätte in man in solchen Fällen von Bordliner-Störung, Psychose oder ähnlichem gesprochen, je nach Fall eben - heute ist auch das "gender").
Wenn Stevie vorgibt, eine Frau zu sein, identifiziert sich ein männlicher Polizist eben kurzfristig auch als Frau und übernimmt die Leibesvisitation. Man hat ja nur das Recht, von einer Person des gleichen Geschlechts durchsucht zu werden - nicht von einer bestimmten Person des gleichen Geschlechts. Sollte Stevie sich beschweren, zieht der Polizist vor ein Menschenrechtsgericht und verklagt ihn, nein sie natürlich, wegen Diskriminierung auf Grundlage seiner Genderidentität.

Alternativ kann man ein paar männliche Polizisten auch dauerhaft als Frau führen. Was soll das Theater? Mir wäre es egal, ob ich in den Akten meines Arbeitgebers als "Mann" oder "Frau" geführt werde; die Begriffe haben keinerlei Bedeutung mehr, wenn man sich das aussuchen kann. Ok, wenn ich dann dazu gezwungen wäre, auch die versiffteren Frauenklos zu verwenden, müsste man mir an anderer Stelle ein wenig entgegenkommen, aber das ließe sich regeln.
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